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Berichte aus 2019 siehe   h i e r  oder  im Archiv   

 

Nixe Rhuma überrascht beim Cup  - 13.01.20

 

Büttenabend mit Showballett Rhumtastics - 15.01.20

Rhumegarde und  Rhumtastics treten auf - 23.01.20

 

Selbstverständlich feiern wir in Rhumspringe 03.02.20

Neuer Gemeindedirektor für Rhumspringe 13.02.20

 

1,1 Millionen Euro an Rücklagen 15.02.20

Reinigung der Abwasserkanäle -  28.02.20

 

 

 

 

 

 

Eichsfelder Tageblatt vom 13.01..2020

Nixe Rhuma überrascht beim Cup

Sparkasse & VGH CUP: SV Rotenberg bedankt sich für Einladung

Von Eduard Warda
  

Göttingen. Eine Nixe in Göttingen? Höchstens beim Flossenschwimmen im Badeparadies Eiswiese? Nix da: Beim Sparkasse & VGH CUP sorgte die Nixe Rhuma aus Rhumspringe für eine Überraschung.

Zusammen mit ihren Elfen machte das Wahrzeichen aus Rhumspringe den Veranstaltern des Cups ihre Aufwartung und repräsentierte dabei die Eichsfelder Heimat des SV Rotenberg. Der Eichsfelder Kreisligist, der beim Turnier auch sportlich für Furore sorgte, war im Herbst seitens des Veranstalters auf eine etwas andere Art und Weise als Cup-Teilnehmer bekanntgegeben worden.

Gruppenbild mit Nixe: Der SV Rotenberg bedankt sich bei Cup-Veranstalter Holger Jortzik (vorn rechts) für die witzige Einladung. Foto: Pförtner

In den sozialen Medien hatte das Cup-Team die Namen der teilnehmenden Regios im Stil von Bahnhofsdurchsagen veröffentlicht. Im Fall des SV Rotenberg hieß es: „Die Elfen der Nixe Rhuma möchten gern aus der Lokhalle abgeholt werden. Aber erst nach den Spielen der Jungs vom SV Rotenberg ab 9. Januar 2020.“

Die Rotenberger nahmen den Cup-Ausrichter beim Wort, und plötzlich stand am Freitag zur großen Überraschung von Turnierchef Holger Jortzik die Nixe Rhuma mit ihren Elfen in der Halle – in vollem Ornat. Die Idee dazu hatte SVR-Jugendleiter Stefan Balitzki, der selbst aus Rhumspringe stammt: „Wir haben uns gedacht: Wenn wir so angekündigt werden, dann laden wir die Nixe Rhuma mit den Elfen in die Lokhalle ein, um uns für die Einladung zum Turnier zu bedanken“, sagte er.

Die Überraschung gelang, Jortzik unterhielt sich lange mit der Nixen-Darstellerin und war sichtlich angetan von der Idee. Die Darstellerinnen der Elfen sind übrigens die Schwestern von SVR-Spieler Noah Brandt, der beim Cup seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellte.

„Wir haben uns für die Ankündigung der Teilnehmer mal etwas anderes ausgedacht und Anleihen an Bahnhofsansagen genommen“, berichtete Jortzik. „Und beim SV Rotenberg sind wir schnell auf die Nixen-Geschichte gestoßen.“ Am Ende der Überraschung gab es noch ein Gruppenbild mit dem A-Juniorenteam des SVR – und mit Nixe.

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Eichsfelder Tageblatt vom 15.01.2020

Büttenabend mit Showballett Rhumtastics

Örtliche Vereine organisieren Veranstaltung für den 1. Februar
  

Rhumspringe.  Zum sechsten Mal wird in Rhumspringe für Sonnabend, 1. Februar ein Büttenabend organisiert. Veranstaltet wird der Abend im Schützenhaus von der Rhumegarde in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen.

Nach Angaben der Organisatoren gibt es erneut ein abwechslungsreiches Programm der Rhumegarden und des Showballetts Rhumtastics. Außerdem seien wie in den vergangenen Jahren wieder Darbietungen von Karnevalsvereinen aus den Nachbarorten geplant. Als Showakt der besonderen Art werde „der Mann mit den 1000 Gesichtern" erwartet. Er wird nach Angaben der Organisatoren zum zweiten Mal in Rhumspringe zu Gast sein. Das Programm werde musikalisch begleitet durch „Ibba Music“, der im Anschluss an den Büttenabend noch ein paar Stunden für die richtige Stimmung sorgen werde. Beginn des Büttenabends ist um 20.11 Uhr. Karten sind am 1. Februar ab 19 Uhr an der Abendkasse erhältlich. Sie kosten sieben Euro. ve

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.01..2020

Rhumegarde und „Rhumtastics“ treten auf

Karnevalsveranstaltung steigt am 1. Februar / Auftritte noch geheim

Von Tobias Christ
  

Rhumspringe. Obwohl Rhumspringe keinen eigenen Karnevalsverein hat, wird auch dort Narrenzeit gefeiert. Zum wiederholten Mal öffnet das Schützenhaus am Sonnabend, 1. Februar, seine Türen für das närrische Volk: Dann steht der sechste Büttenabend der örtlichen Vereine an.

Während in den umliegenden Dörfern Hilkerode, Pöhlde und Rüdershausen seit vielen Jahrzehnten Karneval gefeiert wird, ist es für die Rhumspringer eine relativ junge Tradition. Erst im Jahr 2014 schlossen sich der Freundschaftsclub, Kirchenchor, Harzclub, Heimat- und Fremdenverkehrsverein sowie der Katholische Frauenbund, der Katholische Männerverein und die Kolpingsfamilie zusammen, um den 1800-Einwohner-Ort um eine kulturelle Veranstaltung zu erweitern. Sie gründeten den Karneval der Vereine.

Die Premiere feierten die Rhumspringer an einem für Karneval eher ungewöhnlichen Ort: im Pfarrheim. Mit der Zeit wuchs die Veranstaltung, im dritten Jahr zogen die Narren ins Schützenhaus um. Als aktive Teilnehmer der Gründungsvereine sind in diesem Jahr unter anderem der Katholische Frauenbund und der Katholische Männerverein dabei.

Die Rhumegarde tritt beim sechsten Büttenabend in Rhumspringe auf.foto: r

Mit Spannung erwartet wird wieder der Auftritt der Rhumegarde. Die Tanzformation besteht derzeit aus 18 Mädchen im Alter von sechs bis 15 Jahren und den Gruppen „Kids“ und „Teens“. Gegründet wurde die Garde erst 2016. Trainerin Doreen Sykosch tanzte selbst 18 Jahre lang in der Garde eines Traditionsvereins und „lebt den Karneval“, sagt Jeanette Hethke, die sich um die Dekoration der Veranstaltung kümmert. Sykoschs Tochter Larissa war auch das erste Rhumspringer Tanzmariechen.

„Die Mädchen proben das ganze Jahr“, sagt Hethke. Der Tanz beim Büttenabend wird nicht der einzige Auftritt in diesem Jahr sein: Auch beim großen Umzug am Pfingstwochenende bietet die Rhumegarde eine Show. „Das wird aber ein anderer Tanz sein als beim Büttenabend.“ Zudem stehen am Rosenmontag Auftritte im Kindergarten und der Grundschule an.

Beim Büttenabend wird neben dem Auftritt der Rhumegarde ein vielfältiges Programm geboten. „Es wird ein Abend aus Tanz und Witz“, blickt Hethke voraus. Der genaue Ablauf sei noch geheim, „der wird nicht verraten.“ Sie sagt lediglich, dass als Gäste die Karnevalsfreunde aus Hilkerode und Pöhlde sowie die Göttinger Szültenbürger dabei sein werden – wahrscheinlich werden sie auch auf der Bühne begeistern. Kein Geheimnis ist ebenfalls, dass auch das Showballett „Rhumtastics“ auftreten wird. Wie im Vorjahr dabei ist „Der Mann mit den 1000 Gesichtern“, für die musikalische Begleitung sorgt „IBBA Music“, die auch im Anschluss an die Veranstaltung „für die richtige Stimmung sorgen wird“.

Mit Spannung erwartet wird der Auftritt des Showballetts. Die „Rhumtastics“ sind kein reines Männerballett, auch eine Frau ist dabei. Gegründet wurde die Formation „aus einer Bierlaune heraus“, erklärt Hethke. Bei einem Auftritt des Männerballets aus Hilkerode im Vorjahr hätten einige Rhumspringer Männer gesagt: „Das können wir auch.“ Sykosch habe dies gehört und sie beim Wort genommen.

Die Tanzgruppe wird den Abend im Rhumspringer Schützenhaus beschließen. „Es wird ein unterhaltsamer Abend, Langeweile kommt bestimmt keine auf“, ist sich Hethke sicher. Wie die Choreografie der Garde ist auch der Tanz der „Rhumtastics“ noch streng geheim.

Los geht es um 20.11 Uhr, der Einlass ist ab 19.15 Uhr geöffnet. Karten gibt es ab 19 Uhr an der Abendkasse. Die Tickets kosten 7 Euro.

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Eichsfelder Tageblatt vom 03.02..2020

„Selbstverständlich feiern wir in Rhumspringe“

Sechster Büttenabend im Quellort ohne Karnevalsverein punktet mit 380 Gästen

Von Anja Semonjek
  

Rhumspringe. Es ist eine junge Tradition, in Rhumspringe Karneval zu feiern – und trotzdem ist die Begeisterung für den närrischen Unfug groß. Etwa 380 Gäste sind zum sechsten Büttenabend ins Schützenhaus geströmt. Sie verkleideten sich als Katzen oder Piraten, schlüpften in die unterschiedlichsten Kostüme und feierten ausgelassen in der großen Halle.

Da Rhumspringe keinen eigenen Karnevalsverein hat, schlossen sich die Vereine gemeinschaftlich zusammen, um das Narrenvolk zu bewirten: An der Cocktailbar schenkt der Frauenbund Rhumspringe fruchtige Mixgetränke aus, an der Theke der örtliche Männerbund herbes Bier. Doreen Sykosch moderiert das Bühnenprogramm. Sie trainiert die Tänzerinnen der Rhumegarde und nimmt die Organisation seit drei Jahren zu einem großen Teil selbst in die Hand: „Der Büttenabend findet großen Anklang hier im Ort: Vor zwei Jahren hatten wir noch 150 Gäste“, sagt sie.

An den langen Tischen im Saal sitzen Karnevalisten aus den Nachbarorten und sorgen für Farbe im Publikum: Die Göttinger Szültenbürger Karnevalsgesellschaft ist mit schwarz-goldenen Garden angereist, die Hilkeröder und Pöhlder mit roten Garden. Roland Günther, Vorsitzender des Pöhlder Vereins, sagt: „Selbstverständlich feiern wir auch in Rhumspringe – die Rhumspringer sind ja auch bei uns zu Gast!“ Mit 32 Frauen und Männern seien sie heute im Schützenhaus anwesend.

Gelenkig zeigten sich die Gardemädchen beim Rhumspringer Büttenabend im Schützenhaus.Foto: Schneemann

Für die Moderatorin Sykosch war der Auftritt der Rhumegarde sichtlich der Höhepunkt des Bühnenprogramms. Sie gibt nach einer Performance zu: „Ich trainiere euch jetzt seit drei Jahren und muss sagen: Mir standen die Tränen in den Augen – das war wirklich spitzenmäßig, Mädels.“. Sykosch sagt, sie freue sich besonders auf den Showtanz der Rhumegarde-Teens „Die Sage der Rhuma“ am späteren Abend. In dieser greife die Tanzgruppe die alte Sage um die Rhumequelle auf, die für die örtliche Geschichte bedeutend sei.

Außerdem kündigt Sykosch eine Gasttruppe mit besonders viel Enthusiasmus an: das Männerballett Hilkerode. Das Publikum pfeift und grölt, schon bevor die Tänzer auf die Bühne treten – vermutlich kennen sie die Jungs schon, da sie im Eichsfeld auf zahlreichen Bühnen performen. Drei Tänzer sind als tätowierte Rocker verkleidet, die anderen drei als Polizisten. Die Aufführung sieht beinahe so aus, als führe sie zu einer Striptease-Show, doch das ist nicht der Fall.

Trotzdem unterhalten die Hilkeröder die Narrengesellschaft mit ihren Tanzschritten. Eine starke Showeinlage bietet auch der „Verwandlungskünstler mit 1000 Gesichtern“ Stefan Dietrich. Dutzende Kostüme holt er hinter einem schwarzen Kasten hervor, alle aus Pappe gebastelt. Aus einem Pappkarton zaubert er mit schnellen Handgriffen die unterschiedlichsten Kostüme: Als Pippi Langstrumpf tanzt er zu „Zwei mal drei macht vier“, als Titanic-Schauspielerin lässt er seine Haare im Wind wehen, als Opernsänger trinkt er von einem Bier aus dem Publikum. Bloß drei Wörter äußert der Künstler an diesem Abend: „Ihr seid spitze!“, ruft er nach seiner Performance.

Mehr Wörter hat Büttenredner Rolf Adler loszuwerden. Der kommt mit einer Atemschutzmaske auf die Bühne und fragt: „War jemand in letzter Zeit in China? Nein? Na, dann kann ich die Maske ja abnehmen.“ Anschließend fordert er die Frauen dazu auf, ihre Beine übereinanderzuschlagen – damit die „Pforte zur Hölle“ geschlossen ist und er seine Lesung beginnen kann. In dieser erklärt er, was „in“ und „out“ ist in Rhumspringe. Der Karneval ist jedenfalls „in“.

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Eichsfelder Tageblatt vom 13.02.2020

Rhumspringe bekommt neuen Gemeindedirektor

Formeller Wechsel in Ratssitzung geplant
  

Rhumspringe.  Martin Jacobi hat aus gesundheitlichen Gründen um seine Abberufung als Gemeindedirektor der Gemeinde Rhumspringe zum 29. Februar 2020 gebeten. Nun steht die Frage seiner Nachfolge auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 13. Februar. Wie der Sitzungsvorlage zu entnehmen ist, hat Samtgemeindebürgermeister Steffen Ahrenhold mitgeteilt, dass er das Amt des Gemeindedirektors und die damit verbundenen Aufgaben nicht wahrnehmen könne. Stattdessen schlägt Ahrenhold den Kämmerer der Samtgemeinde, Georg Moneke, für den Posten des ehrenamtlichen Rhumspringer Gemeindedirektors vor. Er soll ab 1. März 2020 bis zum Ende der Wahlperiode am 31. Oktober 2021 übernehmen. Ein entsprechender Beschlussvorschlag liegt den Ratsmitgliedern zur Abstimmung vor.

Barbara Hose, seit Verabschiedung des langjährigen Bürgermeisters Franz Jacobi in den Ruhestand als ehrenamtliche Bürgermeisterin der Gemeinde Rhumspringe im Amt, bedauert, künftig auf das Wissen und die Kompetenz von Martin Jacobi verzichten zu müssen. Er sei für Rhumspringe eine wertvolle Fachkraft gewesen. Während der Amtszeit von Franz Jacobi war Martin Jacobi viele Jahre als stellvertretender Gemeindedirektor tätig, im Februar 2019 wurde er Gemeindedirektor.

Georg Moneke werde voraussichtlich viele der Aufgaben als Gemeindedirektor aus zeitlichen Gründen von der Samtgemeindemeindeverwaltung aus wahrnehmen, so Hose. Für die Bürger Rhumspringes sei das Gemeindebüro in der Schulstraße 2 mit Verwaltungsfachkraft Christiane Hummel weiterhin montags von 13 bis 15 Uhr, dienstags und freitags von 8 bis 12 und von 13 bis 15.30 Uhr, mittwochs von 8 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 10.30 bis 12 und von 13 bis 15.30 Uhr besetzt. Bürgermeisterin Barbara Hose bietet jeden ersten Dienstag im Monat von 15 bis 16 Uhr Sprechstunden im Gemeindebüro an und ist außerdem per E-Mail an buergermeisterin.rhumspringe@t-online.de erreichbar.

Die öffentliche Sitzung des Gemeinderates Rhumspringe am Donnerstag, 13. Februar, beginnt um 20 Uhr im Gemeindebüro, Schulstraße 2. Außer der Berufung des neuen Gemeindedirektors geht es um den Haushaltsplan 2020 und die Festlegung der Verkaufspreise für das Neubaugebiet Hainbuchenweg. be

Tagesordnung Gemeinderatssitzung

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Eichsfelder Tageblatt vom 15.02.2020

1,1 Millionen Euro an Rücklagen

Fitglieder des Gemeinderats Rhumspringe beraten über den Haushalt für das Jahr 2020

Von Vera Wölk
  

Rhumspringe.  Während ihrer vergangenen Versammlung haben die Mitglieder des Gemeinderats Rhumspringe den Haushalt und die Haushaltssatzung für das Jahr 2020 verabschiedet. Das Haushaltsvolumen beträgt 1,7 Millionen Euro. Darin vorgesehen sind auch Ausgaben zum „Schutz vor Starkregenauswirkungen“.

Den Haushalt stellte Georg Moneke von der Verwaltung vor, der ab dem 1. März das Amt des Gemeindedirektors übernimmt. Der Rücklagenüberschuss der Gemeinde beträgt 1,1 Millionen Euro im Jahr 2020. Der Kassenstand zum Jahresende 2019 betrug 660.000 Euro. „Mit dem vorhandenen Überschuss können wir Defizite der nächsten Jahre ausgleichen“, erklärte Moneke. Insgesamt könne festgehalten werden, dass es der Gemeinde nicht schlecht gehe. Entwickelt haben sich die Rücklagen nach Angaben Monekes von 2016 an folgendermaßen, 2016 gab es einen Überschuss von 587.000 Euro. 2017 waren es 257.600 Euro, 56.700 für 2018 und 83.300 Euro im Jahr 2019. „Ein weiterer Anstieg ist in den kommenden Jahren zu erwarten“, sagte Moneke.

Einkommenssteuer als gute Einnahmequelle

Eine große Einnahmequelle für die Gemeinde sei der Anteil, den sie durch die Einkommenssteuer erhält. Dieser Wert liegt für 2020 bei rund 715.000 Euro. Für die kommenden Jahre sei auch hier mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Deshalb sei es wichtig, durch neue Baugebiete junge Familien in die Gemeinde zu holen, denn diese würden Geld in die Kasse bringen. Die Einnahmen durch die Grundsteuer A belaufen sich auf etwa 8.500 Euro und für Grundsteuer B auf 220.000 Euro. Die Grundsteuer A ist für unbebaute, die Grundsteuer B für bebaute Grundstücke. Die Gewerbesteuer belaufe sich auf rund 200.000 Euro. „Von der Samtgemeinde Gieboldehausen erhalten wir 300.000 Euro an Schlüsselzuweisungen“, berichtete Moneke.

Auf der Ausgabenseite sind zum einen die Umlagen an den Landkreis (Kreisumlage) und die Umlage an die Samtgemeinde, die mit 537.000 Euro beziehungsweise 322.000 Euro den Haushalt der Samtgemeinde belasten. „80 Prozent unserer Steuereinnahmen verlieren wir durch diese Umlagen wieder“, sagte Moneke. Ein weiterer großer Posten seien die Betriebskosten für die Kindertagesstätte, die sich auf etwa 310.000 Euro belaufen. Hier gebe es jetzt allerdings eine Zusage des Landkreises, dass er 68.000 Euro der Kosten übernehme. Denn eigentlich sei das Betreiben der Kindertagesstätten Aufgabe des Landkreises. Daniel Jacobi (CDU) gab zu bedenken, dass die Rücklagen zwar hoch klingen, die Gemeinde aber durch das beitragsfreie Kitajahr Mehrausgaben von rund 100.000 Euro im Jahr hätte.

104.000 Euro für Arbeiten an den Straßen

Ein wichtiger Posten im Haushalt für 2020 sind Instandhaltungs-und Sanierungsarbeiten an Straßen. Hierfür sind rund 104.000 Euro vorgesehen. „Hier haben wir für dieses Jahr einen höheren Betrag angesetzt, um an einigen Straßen Arbeiten vornehmen zu können“, so Moneke. Zu den größeren Projekten, die in Rhumspringe in diesem Jahr anstehen gehört der Baubeginn des Neubaus der Kindertagesstätte. An dem Bau sind außer Rhumspringe auch die Gemeinde Rüdershausen und Wollershausen beteiligt. Beginnen soll der Bau spätestens am 1. Mai. „Für den Bau haben wir keine Mittel im Haushalt eingestellt, weil wir hier noch Haushaltsreste aus dem Vorjahr in Höhe von 1,9 Millionen Euro haben“, sagte Moneke. Für den Bau gebe es zudem Landeszuwendungen, die nach Baufortschritt in Teilzahlungen abgerufen werden können.

Im Bereich „Schutz vor Starkregenauswirkungen“ sind 50.000 Euro für die Planung eingestellt. Hiermit soll geschaut werden, wie die Einwohner Rhumspringes besser vor Schäden aus Starkregenereignissen, wie es sie im August 2019 gab, geschützt werden können. Die Verabschiedung des Haushaltes erfolgte einstimmig.

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Eichsfelder Tageblatt vom 28.02.2020

Reinigung der Abwasserkanäle
 

Der Abwasserverband Eller Rhume spült und reinigt die Schmutzwasserkanäle in den Ortschaften Rhumspringe, Rüdershausen und Lütgenhausen im Zeitraum von Montag, 2. März, bis Freitag, 27. März.

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