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  B E R I C H T E   2 0 1 8

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Berichte aus 2017 siehe   h i e r  oder  im Archiv   

 

Fußballer sammeln Bäume ein  - 04.01.18

 

Information zur Trauer und Bestattungskultur  09.01.18

Glascontainer an neuem Standort  31.01.18

 

Premiere für Tanzmariechen 09.02.18

Rhumspringer Pfarrer wird  Kirchenrichter 20.02.18

 

Ehrenamtliche Beerdigungsleiter gesucht - 23.02.18

Reinigung von Schmutzwasserkanälen - 23.02.18

 

Mehr als 1500 Stunden Eigenleistung - 26.02.18

Kolping-Mitglieder treffen sich  - 27.02.18

 

Gelände und Tennisplätze verbessern  - 05.03.18

Gemeindemitglieder spenden 16.000 Euro - 19.03.18

 

Sieben Plätze für Bauwillige  - 24.03.18

Perspektive für die Kolping-Ferienstätte  - 27.03.18

 

Kommunion in Rhumspringe - 05.04.18

Kein Gift in den Hausmüll  - 16.04.18

 

Harzklub - Mit digitaler Karte zum Ziel - 18.04.18

Naturwanderung an der Rhumequelle - 19.04.18

 

Kita-Neubau weiter in Warteschleife - 21.04.18

Neue Aussichtsplattform für Rhumequelle - 04.05.18

 

Aus Lilienstraße wird Königstraße  - 17.05.18

200 Rhumspringer beim Kinderumzug - 22.05.18

 

Quellenkonzerte sollen 2019 wieder erklingen 02.06.18

Grundschulkinder zeigen ihr Lesetalent - 06.06.18

 

Rhumepark erhält ursprüngliche Optik - 07.06.18

Glaubensstarke Gemeinschaft - 15.06.18

 

Gäste aus Schlesien im Eichsfeld- 20.06.18

Mehr als 2100 Stunden Eigenleistung - 04.07.18

 

Gesundes Gleichgewicht - 07.07.18

Umweltbericht für neues Baugebiet liegt vor - 19.07.18

 

Fünf neue Möglichkeiten zum Erholen - 23.07.18

Mehr Verkehr und Lärm erwartet - 24.07.18

 

Rat wählt Jacobis zweiten Stellvertreter - 25.07.18

Zwei Auto stoßen frontal zusammen - 27.07.18

 

Verspäteter Einspruch aktzeptiert- 28.07.18

Rhumspringe sucht neue Nixe - 25.08.18

 

Lena Marie Diederich bleibt Nixe Rhuma - 01.09.18

"Das ist Liebe" -  17.09.18

 

Schützenhaus soll Ort der Begegnung werden 18.09.18

"Einbruch in Supermarkt misslingt -  18.09.18

 

Sitzung Bauausschuss: Wohnen und KiGa -  01.11.18

Kindergarten-Neubau nimmt weitere Hürde - 10.11.18

 

Geopark-Stele an der Rhumequelle - 06.12.18

Weihnachten unterm Sternenzelt - 07.12.18

 

Küsterin beendet Dienst - 08.12.18

 

 

 

04.01.2018

Abholung von Weihnachtsbäumen in Rhumspringe
  

Rhumspringe.  Die Jugendfußballer des SV Rhumspringe bieten den Rhumspringer Haushalten wieder eine ganz besondere Dienstleistung an. Gemeinsam mit ihren Vätern sammeln die Kinder am Samstag, den 13.01.2018 ab 8.30 Uhr, die Weihnachtsbäume der Rhumspringer Haushalten ein, und transportieren sie zum Schützenplatz. Also, liebe Rhumspringer, schonen Sie ihren PKW vor Tannennadeln und Harz und sorgen sie dafür, dass die Jugend mit ihren Vätern viel zu tun haben.

Für eine kleine Spende wären die Spieler sehr dankbar!

Unterstützen Sie unseren Nachwuchs.

SV Rhumspringe

Bernd Mühlhaus (Fußballfachwart)

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Eichsfelder Tageblatt vom 09.01.2018

Informationen zur Trauer- und Bestattungskultur

Veranstaltung der Pfarrei St. Sebastian
  

Rhumspringe.  Die bürgerliche und religiöse Kultur rund um das Sterben ändert sich rasant, schreibt Pfarrer Markus Grabowski in den aktuellen Pfarrnachrichten der Pfarrei St. Sebastian Rhumspringe. Immer mehr Menschen entschieden sich für eine Urne oder ein Rasengrab, und zunehmend verlören Menschen den Zugang zu religiösen Ritualen und gläubigem Umgang beim Ableben eines Angehörigen. Bei einem Informationsabend zum Thema „Trauer- und Beerdigungskultur“ am Dienstag, 16. Januar, soll Gelegenheit geboten werden, mit örtlichen Bestattern und Engagierten im Bereich Trauerpastoral ins Gespräch zu kommen. Beginn ist um 19.30 Uhr im Pfarrheim in Rhumspringe. be

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Eichsfelder Tageblatt vom 31.01.2018

Glascontainer an neuem Standort

Wegen Bauarbeiten am Feuerwehrhaus
  

Rhumspringe. Die Gemeinde Rhumspringe verlegt zeitweise den Standort der Glascontainer am Feuerwehrhaus. Diese stehen künftig an der Lindenstraße nahe des Sportplatzes. Nötig geworden sei dies wegen der Bauarbeiten am Feuerwehrhaus, teilte die Gemeindeverwaltung mit. hö

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Eichsfelder Tageblatt vom 09.02.2018

Premiere für das Tanzmariechen

Büttenabend in Rhumspringe mit Auftritten von Larissa Sykosch und weiteren Akteuren im Schützenhaus

Von Axel Artmann
  

Rhumspringe. „Rhulau“ heißt es am Freitag, 9. Februar, im Schützenhaus Rhumspringe. Dort präsentieren ab 19.33 Uhr örtliche Vereine den vierten gemeinsamen Büttenabend. Die Besucher dürfen sich auf eine Premiere freuen: Erstmals tritt ein Tanzmariechen auf.

„Das Tanzen macht mir megaviel Spaß“, sagt Larissa Sykosch. Sie freue sich darauf dem Publikum „mal zu zeigen, was ich so kann“. „Irgendwann konnte sie den Überschlag. Da habe ich gedacht, dass kannst du fördern“, erzählt ihre Mutter Doreen. Sie hat die Garde im August 2016 ins Leben gerufen und trainiert die Mädchen für die Auftritte. Im Gegensatz zu den Tänzen der Garde komme es beim Auftritt des Tanzmariechens noch mehr auf Akrobatik an. Außer dem Überschlag gehöre auch ein Rad und ein Spagat zum Auftritt. „Körperlich geht das schon ganz schön an die Substanz“, erklärt die Trainerin.

„Es ist schön, dass ich auch mal alleine tanzen kann“, erzählt ihre Tocher, die auch in schulischen Arbeitsgemeinschaften ihr Hobby pflegt – dort jedoch zu Hip-Hop-Klängen. Dagegen seien die karnevalistischen Tänze „eleganter“. Zu ihren Pflichten als Tanzmariechen gehöre es, noch mehr als die anderen zu lachen, erklärt die Zwölfjährige. Damit ihr das Lampenfieber keinen Streich spiele, wolle sie sich sagen, „dass ich es schaffe“. Die Teile des Auftritts, die ihr schwerfallen, probe sie kurz vorher noch einmal, erzählt Sykosch, die sich in ihrer Freizeit nicht nur dem Tanzen widmet, sondern auch gerne singt und reitet.

Ihre Auftritte in dieser Session sollen keine Eintagsfliegen sein. Im kommenden Jahr möchte sie dem Publikum noch mehr zeigen. So will sie für einen Rückwärtssalto und einen Spagatsprung üben – und vielleicht sehen die Besucher von ihr auch einmal einen Radschlag ohne Hände.

Funkenmariechen Larissa probt vor den anderen Gardemitgliedern Foto:Pförtner

Mehr Formationen und längere Tänze

Eine Weiterentwicklung werden die Besucher bereits bei den Garden sehen, verspricht Doreen Sykosch. So gebe es mehr Formationen, die Mädchen würden unter anderem auch einen Stern bilden, längere Tänze zeigen und mehr mit Armen und Beinen arbeiten. Die Premiere im vergangenen Jahr sei sehr gut verlaufen. „Wir wurden danach viel gebucht“, sagt die 37-Jährige und nennt als Beispiele die Auftritte beim Frauenbund, beim Schützenfest und beim Weihnachtsmarkt in Rhumspringe.

Außer den Auftritten der Rhumspringer Garde wollen noch viele weitere Teilnehmer das Publikum unterhalten, kündigt Doreen Sykosch an, die 18 Jahre selbst aktive Gardetänzerin war und sich in diesem Jahr um die Organisation des Büttenabends kümmert. Der „Mann mit den tausend Gesichtern“ wolle das Publikum ebenso unterhalten wie Bauchredner Steffen Bistry und Rolf Adler, der Begebenheiten in Rhumspringe mit spitzer Zunge kommentiert. Garden aus Hilkerode, Rüdershausen und Pöhlde sind ebenso angekündigt wie Sänger Hans Deppe und weitere Darsteller, darunter auch dasMännerballett aus Hilke

rode.

Sykosch hofft, dass den Besuchern das Programm viel Spaß macht und „die Leute mal feiern und wegkommen von negativen Gedanken“. Das Schützenhaus mit der Bühne sei eine „Top-Location“ für den Büttenabend. Sykosch: „Wenn ich einen Jackpot gewinne, kaufe ich das Schützenhaus und überhole es.“ Einlass für den Büttenabend ist ab 18.30 Uhr.

Informationen zum Büttenabend

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Eichsfelder Tageblatt vom 20.02..2018

Bistum hat Rhumspringer Pfarrer zum Kirchenrichter berufen

Markus Grabowski arbeitet künftig nebenher bei Ehenichtigkeitsverfahren mit

Von Michael Caspar
  

Rhumspringe. Zum Kirchenrichter hat das Bistum Hildesheim Pfarrer Markus Grabowski aus Rhumspringe berufen. Grabowki wird nun neben seiner Arbeit als Gemeindepfarrer als einer von jeweils drei Kirchenrichtern an sogenannten Ehenichtigkeitsverfahren mitwirken.

„Eine Scheidung kennt die katholische Kirche nicht“, erläutert Offizial Christian Wirz. Dem Domkapitular, der nach dem Bischof oberster Kirchenrichter des Bistums ist, stehen zehn Kirchenrichter zur Seite. Betroffene, so Wirz, könnten aber prüfen lassen, ob ihre gescheiterte Ehe aus Sicht der Kirche „nichtig“ sei. Dazu müsse eines der Ehekriterien fehlen: freie Entscheidung, keine Bedingungen, Unauflöslichkeit, Treue, gegenseitiges Wohl und Offenheit für Kinder.

Die Kirche, so Pfarrer Grabowski, kenne dieses „Instrumentarium“ seit Jahrhunderten. Es handele sich um „kein Schlupfloch“. Die mögliche Nichtigkeit einer Ehe werde genau geprüft. Oft dauere das Erstgespräch „mehrere Stunden“, berichtet Domkapitular Wirz. Der Betroffene müsse Zeugen benennen, die ebenfalls persönlich – nicht in einer öffentlichen Gerichtsverhandlung – befragt würden. Dabei gehe es zum Teil um sehr persönliche Dinge. Insbesondere kirchenferne Menschen reagierten zum Teil „heftig“. Er sei schon „beschimpft“ und von „weltlichen Anwälten“ mit „Unterlassungklagen“ konfrontiert worden. Pfarrer Grabowski ist sich bewusst, dass die Konfrontation mit „Wunden und Fehlern“ für die Betroffenen „oft schmerzhaft“ ist

Pfarrer Markus Grabowski aus Rhumspringe Foto:Hartwig

„Im Bistum Hildesheim gibt es jedes Jahr 15 bis 20 neue Fälle, was bezogen auf 610000 Katholiken wenig ist“, sagt Wirz. Selbst unter den zehn Prozent Katholiken, die regelmäßig in die Kirche gingen, und auch bei einzelnen Pfarrern gebe es Zweifel an den Verfahren. Sozialer Druck auf Geschiedene, die standesamtlich erneut heirateten und damit aus kirchlicher Sicht in „schwerer Sünde“ lebten, werde kaum noch ausgeübt. Solche Gläubigen dürften eigentlich nicht zur Eucharistie gehen. Die Pfarrer seien angehalten, niemandem am Altar zurückzuschicken. Sie würden aber auch im Anschluss in der Regel nicht das Gespräch mit den Betroffenen suchen.

„Nur wer bei der Kirche arbeitet oder sehr bewusst kirchlich lebt, strebt nach dem Scheitern einer Ehe ein Ehenichtigkeitsverfahren an“, so Wirz. Oft habe er es mit Spätaussiedlern aus Polen zu tun. Pfarrer Grabowski, der aus einer Spätaussiedlerfamilie stamme, habe für das Gericht bereits Texte aus dem Polnischen ins Deutsche übersetzt. Seine Einschätzung der Verhältnisse in Polen sei für die Verfahren hilfreich, wo es immer auch einen gewissen Interpretationsspielraum gebe. „Das Urteil wird den Betroffenen zugesendet“, sagt Wirz. Es gebe zwei weitere Instanzen. Um sich auf die neue Aufgabe vorzubereiten, hat Grabowski bei Prof. Klaus Lüdicke in Münster mit anderen Priestern vier Module in Kirchenrecht absolviert. Rom stimmte seiner Ernennung zu.

„Die evangelische Kirche kennt keine solchen Verfahren“, sagt der Göttinger Superintendent Friedrich Selter. Aus lutherischer Sicht sei die Ehe – anders als bei den ­Katholiken – kein unauflösliches Sakrament, sondern eine weltliche Angelegenheit. Zwar sei auch nach evangelischem Verständnis die Ehe auf Lebensdauer angelegt, aber die Liebe könne verschwinden. Lebensentwürfe könnten sich auseinanderentwickeln. Dem trage die Kirche Rechnung und ermögliche auf Wunsch eine neue kirchliche Heirat.

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.02.2018

Ehrenamtliche Beerdigungsleiter gesucht

Von 2019/20 an sollen in der katholischen Kirchengemeinde Rhumspringe Laien Kirchenmitglieder beisetzen

Von Michael Caspar
  

Rhumspringe. Ehrenamtliche Beerdigungsleiter sollen von 2019/20 an in der katholischen Gemeinde Rhumspringe Beisetzungen durchführen. Derzeit suchen Pfarrer Markus Grabowski und der Pfarrgemeinderat Christen. Die Gläubigen absolvieren eine Ausbildung und werden vom Bistum beauftragt.

„Für die Pfarrer, die immer größere Gemeinden betreuen müssen, wird es in den kommenden Jahren schwieriger, sich Zeit für Trauernde zu nehmen und Beerdigungen vorzubereiten“, erwartet der Rhumspringer Bestatter Carl Albrecht Monecke. Schon heute sei der Termindruck der Geistlichen groß. Todesfälle etwa in der Weihnachtszeit stellten eine Herausforderung dar.

Weniger Priester

Pfarrer Grabowski: „Sicher werden wir bei weniger werdenden Priestern einen Weg suchen müssen, wie Laien und Geistliche in gegenseitiger Ergänzung und Wertschätzung den Beerdigungsdienst gestalten können.“

„Als der Propst vor einigen Jahren das erste Mal das Thema aufgriff, beklagten einige Katholiken, dass die Pfarrer sich nun nicht einmal mehr die Zeit für Beerdigungen nehmen würden“, erinnert sich Dorothea Röhse aus Mingerode. Sie wurde damals vom Propst angesprochen und absolvierte die Ausbildung zur ehrenamtlichen Beerdigungsleiterin.

Kein Sakrament

„Beisetzungen sind kein Sakrament“, stellt sie klar. Während des Kulturkampfs Ende des 19. Jahrhunderts, als der Staat die katholische Kirche zurückzudrängen versucht habe, seien im Eichsfeld schon einmal Tote von Laien würdevoll beigesetzt worden. Das Zweite Vatikanischen Konzil habe Mitte der 60er-Jahre die Mitarbeit der Laien ausdrücklich gewünscht. Auch dagegen habe es Widerstand gegeben. Mit Unwillen hätten einige Eichsfelder auf die ersten Kommunionshelfer oder Ministrantinnen reagiert. Ohne deren Einsatz gehe es heute gar nicht mehr.

„Ehrenamtliche Beerdigungsleiter haben sich einen guten Ruf erarbeitet“, beobachtet Bestatter Monecke. Sie nähmen sich Zeit für Gespräche. Weil sie die Toten oft von klein auf gekannt hätten, könnten sie viel persönlichere Ansprachen halten als zugereiste Pfarrer „Ich werde zum Teil persönlich angesprochen, ob ich die Beerdigung leiten könne“, erzählt Röhse. Durch ihr jahrzehntelanges Engagement in der Kirche kenne sie viele Menschen. Allerdings habe sie auch schon ihr unbekannte Katholiken beigesetzt.

Würdevoll und authentisch

„Die Trauernden erleben unsere Beisetzungen als würdevoll, ergreifend und menschlich“, berichtet Röhse. „Oft werden die Beerdigungsleiter in Danksagungen namentlich genannt“, ergänzt Bestatter Monecke.

Geeignete Personen zu finden, ist jedoch nicht einfach. „Viele Menschen wollen sich nicht mit dem Tod befassen und scheuen vor dem Umgang mit Trauernden zurück“, weiß Röhse. Eine Reihe von Todesfällen in der Familie habe ihr Herz geweitet, sagt sie. „Beerdingungsleiter sollten fest in der Kirche verwurzelt sein“, fordert Bestatter Monecke. Sie sollten authentisch auftreten, Selbstvertrauen haben, zeitlich flexibel sein und vor Gruppen frei reden können.

„Während der Ausbildung haben wir uns intensiv mit der Bibel befasst“, berichtet Röhse. Sie hätten außerdem das Führen von Trauergesprächen, den Aufbau von Ansprachen sowie die Planung und Durchführung der Feiern geübt.

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.02.2018

Reinigung von Schmutzwasserkanälen
  

Rhumspringe / Rüdershausen / Lütgenhausen. Die Schmutzwasserkanäle in den Orten Rhumspringe, Rüdershausen und Lütgenhausen sollen gespült und gereinigt werden, teilt der Abwasserverband Eller Rhume mit. Dies soll nach Angaben des Verbandes im Zeitraum vom 26. Februar bis 28. März geschehen.

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Eichsfelder Tageblatt vom 26.02..2018

Mehr als 1500 Stunden Eigenleistung

Feuerwehr Rhumspringe baut um
  

Rhumspringe. Die Arbeiten im und am neuen und alten Feuerwehrgebäude in Rhumspringe werden in Kürze abgeschlossen hat Ortsbrandmeister Heribert Monecke bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rhumspringe mitgeteilt. Darüber hinaus gab er einen Rückblick auf das Jahr 2017.

18 Einsätze absolvierten die Rhumspringer Feuerwehrleute im vergangenen Jahr. Dazu zählten Brände, Verkehrsunfälle, technische Hilfeleistungen sowie Einsätze für die Kreisfeuerwehr. Viel Kraft und Anstrengung habe der An- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses erfordert, erzählte Monecke. „Seit dem Spatenstich am 4. November 2016 haben die Kameraden der Ortsfeuerwehr mehr als 1500 Stunden in Eigenleistung zu dem Großprojekt beigetragen.“

Bei der Jahreshauptversammlung.Foto: r

Ehrungen und Beförderungen rundeten die Tagesordnung ab. Benjamin Brühmann wurde zum Feuerwehrmann befördert, Tanja Telge zur Oberfeuerwehrfrau und Andre Schlaberg zum Ersten Hauptfeuerwehrmann. Für 25-jährige Treue wurden Dirk Diederich und Marco Gebhardt geehrt. rf

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Eichsfelder Tageblatt vom 27.02.2018

Kolping-Mitglieder treffen sich in Rhumspringe

Frühjahrstagung des Bezirks Untereichsfeld
  

Rhumspringe. Die Mitglieder des Kolpingbezirks Untereichsfeld wollen sich am Sonntag, 4. März in Rhumspringe zur Frühjahrstagung treffen. Im Vordergrund steht die Entwicklung der Kolpingfamilien und des Ferienparadieses seit der Gründung. In diese will der Vorsitzende des Ferienwerks, Klaus Bechthold, während eines Referats Einblicke bieten. Zuvor treffen sich die Mitglieder der Kolping-Familie 8.30 Uhr zur Messe in der Rhumspringer Pfarrkirche, die der Bezirkspräses, Pfarrer Matthias Kaminski, zelebrieren wird.

Nach einem gemeinsam Frühstück soll die eigentliche Tagung mit dem Referat Bechtholds beginnen. Im Anschluss soll es einen Ausblick auf das Jahresprogramm des Kolpingbezirks geben. Anmeldungen sind bis Donnerstag, 1. März, unter Telefon 05507/1805 möglich. hö

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Eichsfelder Tageblatt vom 05.03.2018

Gelände und Tennisplätze verbessern

Mitgliederversammlung des SV Rhumspringe im Sporthaus
  

Rhumspringe. Instandsetzungsarbeiten auf dem Sportgelände hat Markus Steinmetz, Vorsitzender des SV Rhumspringe, auf der Mitgliederversammlung des Vereins berichtet. Darüber hinaus sollen in diesem Jahr zwei Tennisplätze generalüberholt werden.

Die Mitgliederzahl liegt konstant bei rund 600 Mitgliedern. Bei der Wahl des Vorstandes wurden alle Ämter in Blockwahl bestätigt. Die ersten Tischtennis-Herren spielen eine erfolgreiche Saison in der Landesliga Braunschweig. Der Verein richtet in diesem Jahr die Walpurgis-Nacht und im August die Sporttage aus. Weitere Themen waren die 18 Gruppenangebote für Teilnehmer von zehn Monaten bis zum 80. Lebensjahr sowie die Erweiterung der Bandenwerbung.

Für 60-jährige Mitgliedschaft ehrte der Verein Peter von Berg, Hermann Koch, Reinhard Koch, Gerhard Moneke, Egon Schmiedekind, Hans-Werner Schmiedekind und Karl Sommer. 50 Jahre halten bereits Erhard von Berg, Thomas Diedrich, Norbert Domeier, Heinz-Gerhard Friedrich, Martin Jacobi, Matthias Rosenthal und Hans-Jürgen Wienert die Treue. Und die 25-jährige Mitgliedschaft vollendeten André Hose, Ilse Keller, Marius Otto und Sebastian Steinmetz. rf

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.03.2018

Gemeindemitglieder spenden mehr als 16000 Euro

Überdiözesane Kollekten der Pfarrei St. Sebastian Rhumspringe im Jahr 2017
  

Rhumspringe. Die überdiözesanen Kollekten des vergangenen Jahres in der Pfarrei St. Sebastian haben 16150,45 Euro betragen. Für die Bischöfliche Aktion Adveniat, das Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, spendeten die Gemeindemitglieder im Vergleich die höchste Summe mit 10239,08 Euro. Allein am Kindermissions-Tag des katholischen Missionswerkes Missio wurden 427,64 Euro gespendet. An Missio gingen darüber hinaus weitere 1518,22 Euro. Der Verein Renovabis, ein Hilfswerk der römisch-katholischen Kirche in Deutschland, erhielt 1657,96 Euro. Für das Hilfswerk Misereor betrug die Summe der Kollekte 2307,55 Euro. lh

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Eichsfelder Tageblatt vom 24.03.2018

Sieben Plätze für Bauwillige

Rat Rhumspringe thematisiert Neubaugebiet „Südlich der Schule“

Von Axel Artmann
  

Rhumspringe. . Die Mitglieder des Gemeinderates Rhumspringe haben beschlossen, das Baugebiet „Südlich der Schule“ auf zwölf Bauplätze zu beschränken. Die Planung für dieses Areal war ebenso Thema der jüngsten Gemeinderatssitzung wie der Haushalt.

„Bauinteressenten haben größere Flächen gewünscht“, erläuterte Bürgermeister Franz Jacobi (CDU), was zu der Entscheidung führte, die Zahl der Bauplätze um einen zu reduzieren. Die Flächen seien zwischen 600 und 900 Quadratmeter groß, ursprünglich habe die Obergrenze bei 800 Quadratmeter gelegen.

Konkretes Interesse an fünf Bauplätzen

Für fünf der Flächen auf dem rund 13.000 Quadratmeter großen Areal gebe es bislang konkrete Nachfragen. Die Interessenten kämen aus Rhumspringe und anderen Bereichen des Eichsfeldes. Der Bereich befindet sich in einer leichten Hanglage mit Blick nach Süden. Sollte es entsprechende Nachfragen geben, könnte über eine Erweiterung und damit einen zweiten Bauabschnitt nachgedacht werden, betonte Jacobi.

 

Bürgermeister Franz Jacobi zeigt auf das künftige Baugebiet „Südlich der Schule“ in Rhumspringe.

Foto: Art

Ein Areal, das sich topographisch anbiete, stehe bereit. Die künftigen Wohnbauflächen befinden sich gegenüber den Baugebieten Schlehdorn und Holunderweg, in denen alle Plätze vergeben seien, wie der Bürgermeister berichtete.

In das Areal werden auch die Parkflächen für die geplante Kindertagesstätte integriert. Das Bauordnungsamt des Landkreises Göttingen habe diesen Plänen zugestimmt, erklärte der Bürgermeister. Das Planungsbüro für Flächennutzungs- und Bebauungspläne Keller in Hannover habe mittlerweile einen konkreten Bebauungsplan erarbeitet.

Laut Baugesetzbuch müsse für die Belange des Umweltschutzes eine Umweltprüfung vorgenommen werden. Darin würden die „voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen“ ermittelt und in einem Umweltbericht beschrieben und bewertet, erklärte Jacobi. Das damit beauftragte Büro für Landschaftsarchitektur Dr. Schwahn in Göttingen habe mitgeteilt, dass dies frühestens in der zweiten Maihälfte möglich sei.

Zustimmung gab es für den Gemeindehaushalt 2018. Der Ergebnishaushalt schließt mit einem negativen Ergebnis von rund 28.000 Euro ab. Die Summe der ordentlichen Erträge beträgt 1,68 Millionen Euro, die der ordentlichen Aufwendungen 1,71 Millionen. Der Fehlbetrag konnte mit Überschüssen aus den Vorjahren ausgeglichen werden, verdeutlichte Jacobi.

Im Finanzhaushalt steht ein Fehlbetrag von rund 620.000 Euro, der ebenfalls aus liquiden Mitteln gedeckt werden könne. Investitionen seien für den Neubau der gemeinsamen Kindertagesstätte für die Gemeinden Wollershausen, Rüdershausen und Rhumspringe und die Umsetzung des Baugebietes „Südlich der Schule“ vorgesehen, Ausgaben dort unter anderem für Planung, Vermessung und Straßenbauarbeiten geplant, wie Jacobi erläuterte.

Jahresabschluss mit einem Minus

Ein weiteres Finanzthema in der Sitzung war der Jahresabschluss 2014. Dieser weist ein Minus von rund 93000 Euro aus. Der Fehlbetrag sei insbesondere zurückzuführen auf eine erhebliche Reduzierung der Gewerbesteuereinnahmen und zusätzliche Ausgaben bei der Samtgemeindeumlage und Kreisumlage, erklärte der Gemeindebürgermeister. Auch dieses Minus könne durch Überschüsse der Vorjahre ausgeglichen werden.

Die Mitglieder des Rates beschlossen abschließend, dass sich die Gemeinde auch künftig im Auftrage der Samtgemeinde selbst um den Winterdienst kümmert. Jacobi: „Wir können so am schnellsten reagieren auf witterungsbedingte Situationen.“ Neu sei, dass die Gemeinde dafür einen Pauschalbetrag erhält.

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Eichsfelder Tageblatt vom 27.03..2018

Perspektiven für die Ferienstätte

Frühjahrstagung der Kolpingfamilien
  

Rhumspringe.  Rund 90 Mitglieder und Gäste der Kolpingfamilien haben an der Frühjahrstagung des Kolpingbezirksverbandes in Rhumspringe teilgenommen. Nach einem Gottesdienst in der Pfarrkirche referierte der Vorsitzende des Kolping-Ferienwerkes, Klaus Bechthold, über die „Entwicklung des Kolpingferienparadieses von Beginn bis heute“. “

Teilnehmer der Frühjahrstagung des Kolpingbezirksverbandes in Rhumspringe. Foto: r

Bechthold würdigte die Verdienste von Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU), auf dessen Initiative die Einrichtung entstanden sei. Er bezeichnete Nolte als Weggefährten der „Familienstätte“ bis zum heutigen Familienferienparadies. Danach ging er auf Finanzierung und verschiedene Förderprogramme für die Entstehung und den Bau ein. Lobend und kritisch würdigte er das Leitungspersonal in den vergangenen Jahrzehnten. Nach einigen eher dürren Perioden hätten Investitionen und ein entsprechendes Marketing zur positiven Entwicklung in den vergangenen Jahren beigetragen. Dies dokumentierten auch die Belegungszahlen von rund 27.000 im vergangenen Jahr. Jüngste Modernisierungen, wie der Bau eines Blockheizwerkes, einer Photovoltaikanlage sowie eines Jugendcamps in Form von Holzblockhütten hätten ein Übriges geleistet. Mit Blick auf Zukünftiges, resümierte Bechthold, sei das Familienparadies auch finanziell bestens aufgestellt.

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Eichsfelder Tageblatt vom 03.04.2018

Versorger kündigt Kabelarbeiten in Rhumspringe an

Harz Energie Netz in Rhumspringe aktiv
  

Rhumspringe. Die Kabelarbeiten des Versorgers Harz Energie Netz in der Straße Oberdorf in Rhumspringe werden, abhängig von der Wetterlage, ab Mittwoch, 4. April, fortgesetzt. Beeinträchtigungen seien nicht zu vermeiden, heißt es in einer Mitteilung derGemeinde. Hierfür bitten die Verantwortlichen um Verständnis. art

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Eichsfelder Tageblatt vom 05.04.2018

Kommunion in Rhumspringe
  

Rhumspringe. Das Sakrament der Ersten Hl. Kommunion empfangen folgende Mädchen und Jungen am Sonntag, 8. April, um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Sebastian in Rhumspringe: Rafael Bode (Wollershausen), Maja Brandt (Rhumspringe), Alex Chera (Rhumspringe), Svea Kathleen Gutterwill (Rhumspringe), Matea Christina Höber (Rhumspringe), Diego Meyna (Rhumspringe), Carl Benedikt Monecke ((Rhumspringe), Paul Krol (Rüdershausen), Hermine Rathswohl (Rüdershausen), Max Schirrmacher (Rüdershausen), Larissa Sommer (Rüdershausen), Emma Wolke Weiner (Rüdershausen).

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Eichsfelder Tageblatt vom 16.04.2018

"Kein Gift in den Hausmüll“

Schadstoffsammlung: Termine im Eichsfeld
  

Eichsfeld. Der Landkreis Göttingen bietet Privathaushalten im Altkreis wieder die Möglichkeit, kostenlos gefährliche Abfälle und kleine Elektrogeräte abzugeben. Das Motto der Aktion: „Kein Gift in den Hausmüll“. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Göttingen teilt die festgelegten Termine in den Ortschaften des Eichsfeldes mit. Mitgenommen werden Batterien, Beizmittel, Chemikalien, Energiesparlampen, Farben (nur solche, die nicht mit Wasser verdünnbar sind), Feuerlöscher, Fotochemikalien, Haushaltsreiniger, Holzschutzmittel, Kleberreste, Kleinkondensatoren, flüssige Lacke, Laugen, Leuchtstoffröhren, Lösungsmittel, Öllappen, leere Ölkanister, Pflanzenschutzmittel, Säuren, Spraydosen ohne Grünen Punkt und Thermometer mit Quecksilberfüllung. Auch können kleine Elektro- und Elektronikgeräte aus Privathaushalten abgegeben werden.

Schadstoffsammlung: Termine im Eichsfeld

Gesammelt wird am Donnerstag, 19. April, in Nesselröden am Schützenplatz von 16.30 bis 18 Uhr und in Duderstadt an der Eichsfeldhalle von 18.30 bis 20 Uhr. Am Montag, 23. April, können Schadstoffe in  Rhumspringe am Schützenplatz von 16.30 bis 18.00 Uhr (Flyer)  und in Gieboldehausen am Schützenplatz von 18.30 bis 20 Uhr abgegeben werden. Am Donnerstag, 26. April, werden Schadstoffe in Seulingen am Parkplatz Sportplatz von 16.30 bis 18 Uhr sowie in Ebergötzen am Festplatz von 18.30 bis 20 Uhr abgegeben werden. be

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Eichsfelder Tageblatt vom 18.04..2018

Mit digitaler Karte zum Ziel

Jahreshauptversammlung des Harzklub-Zweigvereins Rhumspringe

Von Axel Artmann 
  

Rhumspringe. Die Digitalisierung der Rundwege, die durch das Gebiet des Harzklub-Zweigvereins Rhumspringe führen, ist nahezu abgeschlossen. Das berichtete Wegewart Erich Kerl während der Jahreshauptversammlung.

Für die neue digitale Harzklub-Wanderkarte hätten die Wege mit einem GPS-Gerät mehrfach begangen werden müssen, erläuterte Kerl den Mitgliedern. Wegschilder gelte es entsprechend der neuen Schilderrichtlinie des Harzklub zu ändern. Die Richtlinie beinhalte neben einer exakten Entfernungsangabe zu den nächsten Zielen, der Wegebezeichnung und Symbolisierung, auch eine Schilder-Nummer und den Standort in UTM-Koordinaten auf den Wegeschildern.

Für die gefällte Zigeunereiche im Rotenberg sei eine neue Eiche gepflanzt und ein Hinweisschild aufgestellt worden, erfuhren die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung. Die große Rundwegetafel habe wegen der umfangreichen Forstarbeiten an der Rhumequelle entfernt werden müssen.

Die geehrten Mitglieder des Harzklubs. Foto: r

Heimatgruppenwartin Waltraud Gottschlich hielt einen Rückblick auf das vergangene Jahr und bedankte sich für die „rege Teilnahme“ an den 25 Übungsabenden und den sieben Auftritten, unter anderem beim Harzer Heimattag Thale und Karnevals-Festumzug in Hilkerode. In ihrem Ausblick auf 2018 verwies Gottschlich auf den Harzer Heimattag, der am Sonntag, 10. Juni, in Bad Harzburg ausgerichtet wird. Wanderwart Rudolf Schusterbauer berichtete über zwölf Wanderungen 2017 mit 173 Personen und einer Wegstrecke von rund 111 Kilometern. Dabei seien auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung erwandert worden. Auch für 2018 sei jeden Monat eine geführte Wanderung geplant. Vorsitzender Michael Kerl bedankte sich beim Vorstand und insbesondere bei Wanderwart Schusterbauer sowie der Heimatgruppe für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit. Die Mitglieder bestätigten einstimmig den alten Vorstand, die Wahl des Vorsitzenden steht turnusmäßig erst 2018 an.

Für ihre langjährige Treue und Verdienste sind mehrere Mitglieder geehrt worden, für 60 Jahre Hermann Koch und Horst Langemeier, für 50 Jahre Otto Beckmann, Gisela Diedrich, Mechthild Ellendorff, Karl-Heinz Germershausen und Otto Weinrich, für 40 Jahre Christof Hilz, Ruth Messmer, Claudia Reinholz und Barbara Scholz und für 25 Jahre Simon Faßhauer.

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.04.2018

Naturwanderung an der Rhumequelle

Vogelstimmen und Frühlingsblüher
  

Gieboldehausen. Eine Vogelstimmen-Exkursion „mit ganzheitlicher Natursicht“ bietet der Regionalbeauftragte für Naturschutz in der Samtgemeinde Gieboldehausen. Sie beginnt am Sonntag, 22. April, um 14 Uhr an der Rhumequelle.

Als eine „Exkursion durch den Frühling bewirbt der Naturschutzbeauftragte Franz-Josef Lange seine etwa zweieinhalbstündige Tour am Sonntag. Sie soll „zunächst durch den jetzt noch lichtdurchfluteten Wald mit seinem zarten Grün vorbei an den auffälligen Frühblühern“ führen.

Zu hören sein werden laut Lange der Gesang besonderer Vogelarten wie Zilpzalp, Fitis und Waldlaubsänger. „Und täglich erleben wir jetzt, wie immer wieder neue Zugvögel aus ihrem Winterquartier zurückkommen und ihre Reviere besetzen“, fügt der Experte an. Aber auch die Vielfalt der Frühlingsblüher wie Buschwindröschen, Milzkraut und Sauerklee sowie heimischer Bäume wie Wildkirsche und Spitzahorn werde bei dieser Wanderung ein Hingucker sein. Beobachtet werden sollen außerdem Schmetterlinge und andere Insektenarten.

Treffpunkt für interessierte Teilnehmer ist am Parkplatz der Rhumequelle, An der Rhumequelle 1. Dem Wetter angepasste Kleidung und gutes Schuhwerk seien sinnvoll, ein Fernglas wünschenswert, empfiehlt Lange. us

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.04..2018

Kita-Neubau steckt weiter in der Warteschleife

Gesetzliche Vorgaben verzögern Baubeginn für gemeindeübergreifende Kindertagesstätte in Rhumspringe / Bürgermeister erwarten Vorteile nach Inbetriebnahme

Von Axel Artmann 
  

Rhumspringe. Der Neubau einer gemeinsamen Kindertagesstätte der Gemeinden Rhumspringe, Wollershausen und Rüdershausen steckt weiter in der Warteschleife. Gesetzliche Vorgaben und insbesondere eine EU-Verordnung verzögern den Start des Projektes, das nach Schätzungen deutlich teurer als zunächst erwartet wird.

Als Anbau an der Rhumspringer Grundschule soll das Vorhaben im Rahmen des „Interkommunalen integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes“ umgesetzt werden. Hinter dem sperrigen Begriff steckt für Orte die Chance, ihre Zukunftsfähigkeit zu entwickeln, Kräfte und Ressourcen zu bündeln und bei Infrastrukturangeboten zu kooperieren. Die Samtgemeindeverwaltung Gieboldehausen hatte das Vorhaben zusammen mit anderen Projekten aus den Mitgliedsgemeinden beim Land Niedersachsen angemeldet.

Zwei Drittel der ursprünglich veranschlagten Kosten von rund 1,3 Millionen Euro und damit 885.000 Euro fördere es aus dem Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“, der Bewilligungsbescheid sei im vergangenen Jahr bei der Samtgemeinde eingegangen, sagt Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Die Kostenschätzungen hätten sich mittlerweile auf rund zwei Millionen Euro erhöht.

Bürgermeister Franz Jacobi zeigt das Areal für die geplante Kindertagesstätte in Rhumspringe. Foto: Art

Beim Landkreis Göttingen sei 2017 ein Zuschussantrag über 210.000 Euro für die Schaffung neuer Kita-Plätze gestellt worden. Der Antrag kam nach Worten des Gemeindebürgermeisters aber nicht zum Tragen, weil kein genehmigungsfähiger Bauantrag bis zum 31. Dezember 2017 gestellt werden konnte. Ab diesem Jahr würden vom Landkreis keine Investitionszuschüsse mehr für den Neubau und Umbau einer Kindertagesstätte gezahlt. Nicht gedeckte Beträge müssten die drei Mitgliedsgemeinden aufbringen. Für die Aufteilung des Fehlbetrags werde die Anzahl der Kinder herangezogen, die während der vergangenen fünf Jahre die Einrichtungen in Rhumspringe und Rüdershausen besucht haben. Die Kinder aus Wollershausen kämen seit Jahrzehnten in den Kindergarten in Rhumspringe, die Kinder aus Rüdershausen würden neu hinzukommen. Die Prognose bis 2021 ergebe einen Bedarf für drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen, also 75 Kindergarten- und 30 Krippenplätze.

Der Bebauungsplan könne in der derzeitigen Phase der öffentlichen Auslegung bei der Gemeinde Rhumspringe und Samtgemeinde Gieboldehausen eingesehen werden, berichtet Jacobi. Der anvisierte Standort bedeute nach Jacobis Einschätzung „einerseits eine gewisse Sicherheit für die Grundschule Rhumspringe und anderseits für die dort geplante Kindertagesstätte“. Die Gemeinde kläre derzeit mit dem Landkreis den Modus, nach dem die Leistungen des Architekten ausgeschrieben werden. Dies gestalte sich kompliziert. Grund: Die Honorarforderungen der Architekten könnten an die Grenze der „EU-Unterschwellenverordnung“ heranreichen.

Rüdershausens Bürgermeisterin Annegret Lange (CDU) verspricht sich von der Kita längere Öffnungszeiten und ein „breit gefächertes Angebot, weil es verschiedene Gruppen von Kindern gibt“. Sinn mache die Nähe zur Grundschule. Das Zusammenlegen von zwei Kindergärten ergebe immer auch Synergieeffekte, Personalengpässe durch Krankheiten könnten besser aufgefangen werden. Vorteile aus einem Neubau an der Schule sieht Wollershausens Bürgermeister Ulrich Schakowske (SPD) außer in Einsparungen bei den Betriebskosten, die von der Gemeinde „bereits jetzt pro Kind mitgetragen werden“, in einer „zeitgemäßen räumlichen Kita-Ausstattung für die Kinder“; und außerdem in Möglichkeiten des Bus-Transports an den neuen Standort.

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.05..2018

Besucher der Rhumequelle stehen ab Sommer auf neuer Aussichtsplattform 

Baufirma entfernt alte Konstruktion am Ausflugsziel / Fertigstellung in acht Wochen geplant

Von Axel Artmann 
  

Rhumspringe. Besucher der Rhumequelle können das Ausflugsziel ab Sommer von einer neuen Aussichtsplattform betrachten. Mitarbeiter einer Rhumspringer Baufirma haben die alte Konstruktion entfernt. Die neue Plattform soll in vermutlich acht Wochen fertiggestellt sein, sagt Gemeindebürgermeister Franz Jacobi (CDU).

Die Gemeinde Rhumspringe hatte die alte Anlage, die 1998 maßgeblich mit Mitteln der Heinz Sielmann Stiftung errichtet worden war, im vergangenen Jahr aus Sicherheitsgründen gesperrt. „Das Holzteile waren marode, die Unterkonstruktion war teilweise faul, es hätte Einsturzgefahr bestanden, wenn Fußgänger auf die Plattform gegangen wären“, erklärt Jacobi. Er verweist darauf, dass die Gemeinde verkehrssicherungspflichtig sei.

Bereits zu Beginn des vergangenen Jahres habe die Arbeitsgemeinschaft (AG) Rhumequelle, in der die Gemeinde Rhumspringe, die Samtgemeinde Gieboldehausen, die Städte Herzberg und Duderstadt, der Landkreis Göttingen, der Harzklub und Privatpersonen vereint sind, einen Antrag auf Förderung aus dem EU-Programm „Leader“ gestellt.

Mitarbeiter einer Rhumspringer Fachfirma entfernen die alte Aussichtsplattform. Foto: Hartwig

Den Standort für die neue Konstruktion würden Mitarbeiter einer Harzer Fachfirma zunächst ausmessen, anschließend soll sie in dem Betrieb hergestellt werden. Die künftige Plattform bestehe aus Kunststoff, „das langlebiger als Holz ist“, begründet Jacobi die Wahl des Materials. Das Geländer werde aus Aluminium gestaltet. „Die Naturschutzbehörde des Landkreises Göttingen hat zugestimmt“, betont der Gemeindebürgermeister. Als nächster Arbeitsschritt in diesem Bereich würden Fundamente aus Beton gegossen. Darauf würden die Eisenträger für die Brücke gelegt, die Teil des Rundweges entlang der Rhumequelle sei.

Die Kosten für die neue Plattform beziffert Jacobi mit rund 53.000 Euro. Sie würden mit 40.000 Euro aus dem Programm Leader finanziert. Die verbleibende Summe setze sich zusammen aus Geldern der Gemeinde Rhumspringe, der Sparkassenstiftung, des Unternehmen Harz Energie und des Harzklubs mit seiner Reddersen-Stiftung.

Voraussichtlich im Sommer oder Herbst würden rund 200 Meter Geländer rund um die Rhumequelle erneuert. „Das Holz ist auch faul“, erklärt Jacobi den Grund für diese Arbeiten. Das neue Geländer bestehe aus farblich beschichtetem Aluminium. Die Arbeiten, für die rund 19.000 Euro veranschlagt würden, sollen mit Eigenmitteln der Arbeitsgemeinschaft sowie Geldern der Samtgemeinde Gieboldehausen und der Gemeinde Rhumspringe realisiert werden. Die Beteiligten wollen laut Jacobi mit der Investition die Sicherheit der Quellbesucher erhöhen. Eine weitere positive Folge sei, dass in absehbarer Zeit voraussichtlich keine größeren Unterhaltungsmaßnahmen notwendig würden.

Die Aussichtsplattform auf der Südseite der Rhumequelle war bereits im Frühjahr vor zwei Jahren erneuert worden und besteht aus Kunststoff. „Die Holzteile waren alle marode und teilweise durchgefault“, erläutert Jacobi. Die Arbeiten finanzierte die Arbeitsgemeinschaft aus Eigenmitteln, praktische Unterstützung kam von den Bauhöfen der Gemeinde Rhumspringe und der Stadt Herzberg.

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.05..2018

Aus Lilienstraße wird Königsstraße

Straßenschild in Rhumspringe mit Folie überklebt / Werbewirksame Aktion im Vorfeld des Schützenfestes

Von Axel Artmann 
  

Rhumspringe. Straßenumbenennung in Rhumspringe: Anwohner haben die Lilienstraße in Königsstraße umgetauft und eine Folie mit entsprechender Aufschrift über das „offizielle“ Straßenschild geklebt. Damit wollen sie auf das 522. Schützen- und Volksfest einstimmen, das vom 19. bis 21. Mai gefeiert wird.

„Das hat es noch nie gegeben, dass vier Könige aus einer Straße kommen“, sagt Reinhard Koch, der ebenfalls an der Lilienstraße wohnt und die Aktion initiierte. Ehepartner seien in Rhumspringe   bereits Damen- und Männerschützenkönig geworden und zwei Brüder hätten sich die Königswürden „erschossen“, erinnert er sich. Aber dass mit dem ersten Schützenkönig und zweiten Silberkönig Benjamin Gebhardt, dem zweiten Schützenkönig Oliver Baumgärtl und dem Silberkönig Rolf Schmiedekind die Träger von vier Königswürden in unmittelbarer Nachbarschaft leben, sei „einmalig“.

Idee für Aktion kommt beim Schützenfest

Eine Straßenumbenennung hat der Rhumspringer schon einmal während der 70er-Jahre in Seligenstadt initiiert, wo er arbeitete. Dort sei sein damaliger Chef der Karnevalsprinz geworden, nachdem die Mutter des eigentlichen Prinzen verstorben war. Koch habe daraufhin die längste Straße öffentlichkeitswirksam unbenannt in Boulevard Annick und damit in den Namen der Karnevalsprinzessin. „Da hat damals sogar die ZDF-Drehscheibe darüber berichtet“, erzählt der 70-Jährige.

Rolf Schmiedekind, Reinhard Koch, Oliver Baumgärtl und Benjamin Gebhardt vor dem überklebten Schild Foto: Art

Die Idee für die Aktion in Rhumspringe sei ihm bereits während des vergangenen Schützenfestes gekommen. Vor einigen Wochen habe er den Beteiligten an seiner Straße davon erzählt. „Die waren sofort begeistert“, berichtet Koch. Er habe sich Folie schicken lassen, die nun über dem eigentlichen Schild klebt. Nicht weit von der Lilienstraße entfernt sei die Straße „Auf dem Graben“ schon einmal in Königsgraben umbenannt worden.

„Wir hatten vor fünf Jahren schon einmal aus einer Bierlaune heraus gesagt, dass einer von uns Erster und einer Zweiter wird und nun ist es im vergangenen Jahr tatsächlich so eingetroffen“, berichtet Baumgärtl.

Vorfreude bei Schützen wächst

Die Vorfreude auf das diesjährige Schützenfest, zu dem die Schützenhauptmannschaft, der rund 160 Mitglieder zählende Schützenverein und die Realgemeinde einladen, ist bei den amtierenden Königen an der Lilienstraße bereits groß: „Das Fest verbindet die Generationen und es bilden sich immer wieder Freundschaften“, schildert der 49-jährige Baumgärtl seine Erfahrungen. „Der Zusammenhalt im Ort wird gefördert“, meint der 31-jährige Gebhardt. „Da treten manchmal Freund und Feind nebeneinander und es wird wieder ein Bier zusammen getrunken, das ist gut so“, erklärt der 67-jährige Schmiedekind.

„Das ist unser größtes Dorffest“, verdeutlicht Koch die Bedeutung der drei Festtage. Der Eichsfelder freut sich über die positiven Reaktionen auf die K lebeaktion. Kaum war die Folie an der Lilienstraße befestigt, hielten auch schon die ersten Autofahrer und kommentierten die Aktion mit wohlwollenden Worten. Die Folie mit der Aufschrift Königsstraße soll nach Worten von Koch bis Dienstag, 22. Mai, hängen bleiben.

 

Festprogramm vom 19. bis 21. Mai

Das Rhumspringer Schützen- und Volksfest beginnt am Sonnabend, 19. Mai, mit dem Kinderumzug. Start ist um 13 Uhr auf dem Schützenplatz. Begleitet vom Fanfarenzug gehen die Mädchen und Jungen mit geschmückten Fahrrädern, Rollern oder Stöcken durch den Ort.

Der fantasievollste und schönste Schmuck an Fahrrädern und Stöcken werde mit Sonderpreisen ausgezeichnet, kündigen die Organisatoren an. Während des Kinderprogramms auf dem Sportplatz können Teilnehmer Preise gewinnen. Zum Schmücken der Fahrräder und Stöcke treffen sich Interessierte am Freitag, 18. Mai, um 15 Uhr auf dem Schulhof, bei Regen in der Turnhalle. Materialien seien vorhanden, die Teilnahme kostenlos, heißt es in der Ankündigung. Wie bereits 2017 wird der Kinderumzug von der Tanzgruppe „Rhumegarde“ begleitet, die auch am Montag mit einer Tanzshow auftritt.

Nach dem Kinderumzug werden die Schießwettbewerbe fortgesetzt, in denen bereits am Sonnabend der Ratskönig sowie die Sieger des Wettkampfschießens ermittelt werden. (Hobby-)Schützen aus verschiedenen Rhumspringer Gruppierungen, unter anderem aus dem Gemeinderat, der Realgemeinde und der Pfarrgemeinde, vergleichen sich. Am Sonnabend sowie auch an den folgenden beiden Tagen beginnt um 21 Uhr der Tanz im Saal des Schützenhauses mit der Band Timeless.

Zum Hauptumzug am Pfingstsonntag laden die Ausrichter alle Dorfbewohner ein, die alten Traditionen des „Schüttenhofs“ weiterzuführen. Alle verheirateten Männer treten um 11.30 Uhr mit schwarzem Anzug und Zylinder an, wie es bereits vor über 500 Jahren üblich war. Alle Rhumspringer Umzugsteilnehmer haben an den drei Pfingsttagen die Möglichkeit, ihre Zielsicherheit und ihr Glück beim Schuss auf die Königsscheibe unter Beweis zu stellen. Entscheidend ist nicht die höchste Ringzahl. Der beste Schuss bestimmt die zukünftigen Schützenkönige.

Am Montag beginnt bereits um 11 Uhr das Geschehen im Schützenhaus mit dem Frühschoppen und musikalischer Unterhaltung durch die Renshäuser Blasmusik. Bis am späten Nachmittag das Ergebnis des Königsschießens verkündet wird, laden der Festwirt und der Schützenverein Rhumspringe ein, sich bei Kaffee und Kuchen die Zeit zu vertreiben. Nach den Ehrungen und dem Nachhausebringen der neuen Könige schließt das Schützenfest mit dem allabendlichen Tanzvergnügen.

Organisiert wird das Schützenfest in gewohnter Weise von der Schützenhauptmannschaft in Zusammenarbeit mit dem Schützenverein sowie einer Vielzahl freiwilliger Helfer, die in jedem Jahr mit viel Engagement zum Gelingen der Veranstaltung beitragen. Der Festplatz werde von einem anderen Schausteller als in früheren Jahren gestaltet, heißt es in der Ankündigung. art

Flyer Schützenfest 2018

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Eichsfelder Tageblatt vom 22.05..2018

200 Rhumspringer beim Kinderumzug 

522.Schützenfest: Blasmusik und Fahnen begleiten die 300 Teilnehmer beim großen Schützenumzug

Von Julian Habermann 
  

Rhumspringe. Etwa 200 Anwohner sind am Sonnabend beim Rhumspringer Kinderumzug vom Schützenplatz aus durch den Ort gezogen. Der Kinderumzug bildete den Auftakt zum Schützenfest in Rhumspringe, das eine Tradition von mehr als 500 Jahren hat.

Bei strahlendem Sonnenschein marschieren etwa 200 Einwohner durch den Ort. Viele von ihnen sind Kinder. Sie haben ihre Fahrräder mit Krepppapier und Luftballons geschmückt. Einige der Eltern ziehen verzierte Bollerwagen. „Die Kinder schmücken im Vorfeld immer ihre Fahrräder und Bollerwagen“,sagt Christopher Jacobi von der Schützengesellschaft St. Sebastian Rhumspringe. „Das hübscheste Fahrzeug bekommt einen Preis. Die Schule und der Kindergarten werben auch für die Teilnahme am Umzug. Sie nehmen sich auch im Unterricht die Zeit, mit den Kindern die Fahrzeuge zu schmücken.“ Es gehe darum, die Tradition am Leben zu erhalten. „Es ist das 522. Jahr, in dem der Umzug stattfindet. Die Tradition lebt weiter.“, sagt Jacobi über das größte Dorffest, für das sogar eine Straße unbenannt wurde.

Schützenumzug der Kinder in Rhumspringe: Vorn im Zug marschieren die Mädchen der Rhumegarde in blau-weißen Karnevalskostümen zur Blasmusik des Spielmannszuges.  foto: Hey

Die Strecke durch den Ort ist etwa zwei Kilometer lang. Vorn im Zug marschieren die Mädchen der Rhumegarde in blau-weißen Karnevalskostümen zur Blasmusik des Spielmannszuges. Die elf Tänzerinnen sind zwischen sieben und zwölf Jahre alt. „Für die Gardetänze üben die Mädchen fast das ganze Jahr“, sagt die Trainerin Doreen Sykosch. Für den Auftritt am Sonnabend mit drei Tänzen hätten sie sich zwei Monate lang vorbereitet. „Das macht den Mädels sehr viel Spaß“, sagt Doreen, die selbst viele Jahre in der Garde getanzt hat. An zwei Stationen machten die Schützen Rast. Bei der Ehrungsprozedur präsentierten die Schützen das Gewehr und salutierten vor den Einwohnern, die ihren Hof als Rastplatz anboten und die Teilnehmer verpflegten

Mit Wimpelketten und Fahnen geschmückte Straßen

Beim großen Schützenumzug in Rhumspringe haben 300 Einwohner teilgenommen. Mit Blasmusik und Fahnen marschierten sie durch den geschmückten Ort.

„Die Fahnen und die Säbel des Hauptmanns und des Leutnants sind noch aus der Anfangszeit des Schützenvereins“, sagt Christopher Jacobi, Junggesellenfähnrich. „Die sind über 500 Jahre alt.“ Blasmusik gibt es von den Renshäusern. Die Marschroute haben die Einwohner mit Wimpelketten und Fahnen geschmückt.

Schützenumzug durch die Straßen in Rhumspringe.  foto: Habermann

Viele Anwohner stehen auf dem Balkon oder am Fenster und filmen die Prozedur mit dem Handy. „Die meisten Orte haben nur einen Umzug“, erklärte Jacobi. Die Tradition mit den drei Umzügen sei im Umkreis von über 150 Kilometer einmalig. Die Kleiderordnung war streng: Die Junggesellen trugen schwarze Anzüge und Zylinder. Die unverheirateten Frauen erschienen im weißen Oberteil und schwarzem Rock oder schwarzer Hose. Am Haus des Schützenleutnants Simon Sommer trafen sich die unverheirateten Männer. Die Verheirateten trafen sich am Dorfplatz. Mit dem Musikzug SchöPa zogen die Junggesellen dann zum Platz und salutierten vor dem Schützenhauptmann Wolfgang Bigalke.

Der Zug hält vor den Häusern der Schützenkönige des vergangenen Jahres. Ebenso vor dem Haus des Bürgermeisters Franz Jacobi, des Pfarrers Markus Grabowski und des Männerfähnrichs Hans-Jörg Degener. Rast wird auch beim Realgemeindevorsteher Godehard Jacobi gemacht, der das Schützenfest seit 38 Jahren organisiert. Vier Stunden marschieren die Teilnehmer, bis der Zug am Schützenhaus zum Stehen kommt. Eine Drohne zeichnet den Weg des Zuges auf. „Danach beginnt das Schießen auf die Königsscheibe und ab 21 Uhr wird im Schützenhaus gefeiert“, erklärt Christopher Jacobi. Die Band „Timeless“ werde spielen.

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Eichsfelder Tageblatt vom 02.06..2018

Konzerte an der Quelle sollen 2019 wieder erklingen

Kulturauschuss in Rhumspringe empfiehlt Fortsetzung der Veranstaltungsreihe

Von Axel Artmann
  

Rhumspringe. Die Quellenkonzerte werden in zweijährigem Rhythmus ausgerichtet und hätten daher 2018 wieder stattfinden müssen. Wegen der Bauarbeiten zur Erneuerung der Plattform und der Wegeleiteinrichtungen seien keine Veranstaltungen für 2018 geplant worden, erläuterte die stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses Barbara Hose (CDU).

Bei einer Ausrichtung 2019 müssten wie in der Vergangenheit früh genug potenzielle Sponsoren angesprochen werden, betonte Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Je höher die eingesammelten Mittel seien, desto mehr Spielraum gebe es beim Zusammenstellen des Programms. Ein wichtiges Prinzip der Quellenkonzerte sei, auch einheimischen Kulturschaffenden wie zum Beispiel dem Harzklub eine Plattform zu bieten, auf der sich die Aktiven einem größeren Publikum präsentierten könnten, erläuterte der Gemeindebürgermeister am Rande der Ausschusssitzung. Er kündigte an, dass er die Organisation der Veranstaltungsreihe in andere Hände geben möchte. Die Gemeinde Rhumspringe erhält auch in diesem Jahr eine Förderung in Höhe von 1000 Euro aus dem Ehrenamtsfonds des Versorgungsunternehmens Harz Energie. Im Namen der Verwaltung schlug Jacobi vor, die Mittel für touristische Belange wie die Anschaffung von Tischen und Bänken zu verwenden. Dies diene auch den Menschen, die ehrenamtlich in diesem Bereich arbeiten. Rolf Adler, beratendes Mitglied im Kulturausschuss und Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Rhumspringe, regte an, die Gelder für die Anschaffung neuer Kostüme für die „wachsenden“ Mädchen der Tanzgarde zu verwenden. Es sei eine Gruppe, die immer häufiger auftrete und Rhumspringe nach außen vertrete..

Mit Wasserspielen endeten die vergangenen Quellenkonzerte Foto:rf

DHans-Georg Ehlert (CDU) äußerte die Anregung, so wie im vergangenen Jahr zu verfahren und ehrenamtlich Tätige der Gemeinde zu einer Feier einzuladen. „Wer regelmäßig hier etwas macht, soll auch belohnt werden“, lautete seine Meinung. Eine Feier zeige „eine gewisse Anerkennung für ehrenamtliche Tätigkeiten und ich glaube, dass sollte man nicht aus den Augen verlieren“. Der Grillnachmittag sei nach seinem Eindruck „gut angekommen und angenommen worden“, außerdem habe das Treffen nach seinem Kenntnisstand eine „positive Außenwirkung“ gehabt.

Eine „Wertschätzung“ gegenüber Ehrenamtsmitarbeitern hielt auch die stellvertretende Ausschussvorsitzende Hose für sehr sinnvoll. Das Gremium empfahl einstimmig, den Betrag aufzuteilen und jeweils einen Teil für den Bedarf Tanzgarde und den anderen Teil für eine Feier mit Ehrenamtlichen zu verwenden. Die Ausschussmitglieder befassten sich auch mit dem Kindergartenbedarfsplan. Kindergartenleiterin Marie-Theres Jacobi machte mit aktuellen Zahlen deutlich, dass zum Stichtag 1. August 2018 noch ausreichend Plätze im Krippen- und im Kindergartenbereich bereitstünden. Ein Unsicherheitsfaktor für den Kindergartenbereich sei die von der Landesregierung angestrebte Beitragsfreiheit für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren.

Jacobi informierte die Mitglieder des Gremiums, dass der Heimat- und Verkehrsverein Rhumspringe während des Dorffestes am Sonntag, 26. August, einen Maibaum an der Stelle aufstellen möchte, an der während der Adventszeit ein Tannenbaum in einer Hülse steht. Der Baum solle wie in bayerischen Orten üblich zur Verschönerung des Dorffestes beitragen. Während des Festes sollen wieder eine Nixe und zwei Elfen für eine Amtszeit von zwei Jahren gekürt werden. Nixen-Kandidatinnen sollten zwischen 16 und 26 Jahren alt sein und potenzielle Elfen zwischen acht und 14 Jahren, erklärte Adler. Wer Interesse hat, kann sich bei Adler melden: Telefon 05529/1789

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Eichsfelder Tageblatt vom 06.06..2018

Grundschulkinder zeigen ihr Lesetalent

Dritt- und Viertklässler aus der Samtgemeinde Gieboldehausen treten bei Lesewettbewerb in Rhumspringe an / Jury lobt Leistungen

Von Axel Artmann
  

Rhumspringe. Auch im Zeitalter von Kurzmitteilungen per Smartphone und bildreichen Computerspielen gibt es im Eichsfeld viele Mädchen und Jungen, die gerne und gut lesen. Beim Vorlesewettbewerb von vier Grundschulen aus der Samtgemeinde Gieboldehausen zeigten sie am Dienstag ihr Können.

16 Dritt- und Viertklässler waren am Vormittag in die Reinhard-Horn-Grundschule gekommen, einige hatten bereits im Vorjahr an dem Wettbewerb teilgenommen. „Wir wollen Kinder motivieren, zum Buch zu greifen und zu lesen“, beschrieb Schulleiterin Katharina Woitschewski ein wichtiges Ziel. Zugleich solle die Teilnahme dazu beitragen, dass die Grundschüler über den eigenen literarischen Tellerrand schauen und Werke aus anderen Gattungen kennenlernen.

Der Jury präsentierten sich pro Klassenstufe jeweils die beiden Erstplatzierten der internen Lesewettbewerbe an den Grundschulen Bilshausen, Gieboldehausen, Obernfeld und Rhumspringe. Zu dem Gremium gehörten unter anderem Samtgemeindebürgermeister Steffen Ahrenhold (CDU), der Leiter des EGD Junior, Lars Bednorz, der Leiter des Gymnasialzweigs der Kooperativen Gesamtschule Gieboldehausen, Dirk Huttary, die beiden Buchautorinnen Michaela Schreier und Barbara Merten, Lehrkräfte der beteiligten Grundschulen und die Lehramtsstudentin Annika Rudolph..

Teilnehmer und Jury des Vorlesewettbewerbs in Rhumspringe.  Foto:Artmann

Kriterien für das Gremium waren die Auswahl des Textabschnittes, flüssiges und sicheres Lesen, sinngestaltende Betonung, angemessene Lautstärke, angemessenes Tempo und deutliche Aussprache. In der ersten Runde musste jedes Kind drei Minuten lang einen Abschnitt aus dem selbst gewählten Buch lesen, mit dem es am Wettbewerb seiner Grundschule teilgenommen hatte.

Die Schüler stellten zunächst das von ihnen ausgewählte Werk vor. Sie nannten den Titel, Autoren und die Seitenzahl, berichteten, wann und in welchem Verlag das Buch erschienen ist, teilweise erwähnten sie auch den Illustrator. Anschließend lasen sie aus ihrem Lieblingsbuch und bekamen Beifall für ihre Auftritte. Die Bandbreite der literarischen Gattungen reichte von Pferde- und Abenteuergeschichten bis zu Unterhaltungsliteratur. In Runde zwei galt es dann für die Kinder, abwechselnd aufeinanderfolgende Textpassagen aus einem Buch zu lesen, das sie nicht kannten. Die beiden Werke für die Dritt- und Viertklässler waren einem aktuellen Thema gewidmet. Die Inhalte kreisten aus Anlass der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Russland um den Sport mit dem runden Leder.

„Ihr habt es uns ganz schön schwer gemacht, wir haben wirklich gute Leser“, betonte Woitschewski, die auch die Organisationsarbeit von Heidi Münz würdigte, die Lehrerin an der Reinhard-Horn-Grundschule ist. Anschließend nahmen die Kinder ihre Urkunden und Präsente in Empfang. Beste in der Jahrgangsstufe vier war Lene Eckermann vor Amelie Bode (beide Grundschule Rhumspringe). Den dritten Platz belegten Hannah Freiberg und Fietje Witt (Bilshausen) vor Vanessa Kerl und Siri Ersing (Gieboldehausen), Leni-Malin Schrader und Hagen Weiß (Obernfeld). Bei den Drittklässlern gewann Ole Sigl von der Grundschule Gieboldehausen, den zweiten Platz belegten Melissa Mühe (Obernfeld) und Marie Grobecker (Bilshausen). Dritte Plätze belegten Uta Albrecht (Bilshausen), Vincent Bartels (Gieboldehausen), Elias Hofmann (Obernfeld) sowie Rafael Bode und Paul Krol (Rhumspringe).

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.06..2018

Weg durch Rhumepark erhält ursprüngliche Optik

Rhumspringer Firma übernimmt Grunderneuerung / Oberfläche mit Basalt gestaltet

Von Axel Artmann
  

Rhumspringe. Der mit Basaltschotter gestaltete Weg durch den Rhumepark in Rhumspringe wird grunderneuert. Ziel ist es, den Weg von Unkraut zu befreien, ihn in seiner Breite von 1,30 bis 1,50 Metern zwischen den Randsteinen wieder begehbar zu machen und ihm seine ursprüngliche Optik zurückzugeben.

„Der Weg ist im Laufe der Jahre von den Rändern immer mehr zugewachsen“, erläutert Gemeindebürgermeister Franz Jacobi (CDU). Ein Problem sei, „dass die Kommunen keine Spritzmittel mehr einsetzen dürften und der Aufwand an Handarbeit für den Bauhof und damit den Haushalt der Gemeinde enorm wäre“

Der Rat habe während der Haushaltsberatungen für das Jahr 2018 entschieden, 10.000 Euro für die Grunderneuerung des Weges bereitzustellen. Die entsprechenden Arbeiten könnten alledings nur bei trockener Witterung erfolgen. Eine örtliche Firma realisiere die Arbeiten nach entsprechender Ausschreibung. „Es wird vier Zentimeter tief die Oberfläche weggenommen, dann werden die vier Zentimeter mit Basaltsplit wieder aufgefüllt und abgewälzt“, erklärt der Gemeindebürgermeister die Vorgehensweise.

Weg durch den Rhumepark wird erneuert. Foto:Pförtner

Der mit Bäumen, Sträuchern und Bänken ausgestaltete Rhumepark sei in den Jahren von 2004 bis 2006 mithilfe von EU-Mitteln angelegt worden. Auf dem Areal neben der Landesstraße standen zwei Häuser, die der Gemeinde gehörten, außerdem befanden sich dort teilweise verwilderte Gemüsegärten.

Der Gemeinderat hatte seinerzeit beschlossen, die Häuser abzureißen, weil sie sanierungsbedürftig gewesen seien und eine Investition sich nicht mehr gelohnt hätte, berichtet Jacobi. In einem der Häuser sei die Verwaltung ansässig gewesen. Die Gärten für das Projekt Rhumepark wurden dazugekauft. Ziel war es eine „grüne Lunge“ und damit Interessierten einen freien Zugang zum Wasser und damit zur Rhume zu schaffen. Weitere Bestandteile des Parks seien ein großer Ortsplan und Schautafeln, die über Flora und Fauna an und in der Rhume informieren. Als „tourismusfördernde Maßnahme“ sei noch eine Brücke integriert worden, die genauso aussehe wie die an der Rhumequelle.

Das an die Rhume mit Ein- und Auslauf angebundene Wassertretbecken ist vor drei Jahren nach einem Beschluss des Gemeinderates entfernt worden. „Es kann darin keine vernünftige Strömung hergestellt werden“, benennt Jacobi den Grund. Es habe kaum Wasserbewegung gegeben, immer wieder seien Algen und weitere Sedimente auf dem Wasser geschwommen. Um die Attraktivität der Anlage am Rhumepark zu verbessern, hat Jacobi noch eine Anregung: „Die Fläche könnte zu Anlässen wie dem Dorffest in Rhumspringe mit Lampions illuminiert und damit aufgewertet werden.“

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Eichsfelder Tageblatt vom 15.06..2018

Glaubensstarke Gemeinschaft

Männerverein Rhumspringe feiert am 16. Juni 110-jähriges Bestehen und Fanfarenzug 40-jähriges Bestehen

Von Axel Artmann
  

Rhumspringe. Doppelten Grund zu feiern gibt es am Sonnabend, 16. Juni, in Rhumspringe: das 110-jährige Bestehen des Katholischen Männervereins und das 40-jährige Bestehen des integrierten Fanfarenzugs. Die Gemeinschaft beweist, dass Überalterung und Mitgliederschwund kein unabwendbares Schicksal sind.

.„Die Mitgliederzahl hat sich in den vergangenen sieben Jahren fast verdoppelt und ist von 54 auf 101 gestiegen“, berichtet Vorsitzender Karl-Heinz Diedrich. Das Durchschnittsalter sei im gleichen Zeitraum von 76 auf 63 gefallen.

„Wir haben uns weltlichen Themen geöffnet und den Verein bei jüngeren Leuten publik gemacht“, benennt Diedrich zwei Gründe für die Entwicklung. „Immer ansprechen, von alleine kommt nichts“, laute seine Devise. Seit der Kirchenfusion suche der Verein auch in anderen Kirchorten nach neuen Mitgliedern.

Soziales Leben in der katholischen Kirchengemeinde

Als Verein christlicher Männer sieht der Verein laut Satzung seine Aufgaben in der Förderung des religiösen, kulturellen und sozialen Lebens in der katholischen Kirchengemeinde. Mitglieder christlichen Glaubens, katholisch, evangelisch oder orthodox, könnten in den Verein eintreten. Dessen Aufgaben und Ziele seien vielfältig und reichten von religiösen Veranstaltungen über Vorträge unter anderem zu Gesundheitsthemen bis zu Tagesfahrten auch für Nichtmitglieder.

Den sozialen Charakter des Vereins drückten unter anderem Besuche bei kranken Mitgliedern aus. Die engagierten Männer würden regelmäßig aktiv bei Arbeiten rund um die Kirche wie derzeit am Kirchengeländer teilnehmen. Außerdem sei geplant, einige der Wegekreuze in Rhumspringe zu renovieren. Hinzu kämen gesellige Feste und die Unterstützung anderer Vereine bei deren Feierlichkeiten.

Frauen können keine Mitglieder werden

„Frauen können keine Mitglieder bei uns werden, aber ohne Frauen sehen wir schlecht aus“, betont Diedrich. „Unsere Frauen stehen uns zur Seite und helfen uns an allen Ecken und Kanten“, erklärt der Vorsitzende. Die Aufnahme von Angehörigen des weiblichen Geschlechts stehe nicht zur Diskussion. „Das wollen wir auch nicht, das soll ein katholischer Männerverein bleiben“, betont Diedrich. Mitglieder könnten sich nach ihren Möglichkeiten einbringen.

Der damalige Ortspfarrer Friedrich Aselmeyer hatte den Verein im Jahre 1908 gegründet. Eine Vereinsfahne sei im Jahr 1911 eingeweiht worden, heißt es in der Chronik. Die Weltkriege hätten die Vereinsarbeit unterbrochen. Die Naziherrschaft habe ein katholisches Vereinsleben sehr schwierig gemacht. Zum 60-jährigen Stiftungsfest am 21. Juli 1968 ist eine neue Fahne angeschafft worden, im Jahre 1975 übernahm der heutige Ehrenvorsitzende Otto Beckmann den Vorsitz, ihm folgte Diedrich, dessen Stellvertreter Thomas Huber ist.

1978 wurde die Idee des damaligen Vorsitzenden Beckmann umgesetzt und ein Fanfarenzug gegründet. Ziel war es, Feste auch musikalisch begleiten zu können. Vielen Rhumspringern in Erinnerung ist das Musikfest zum zehnjährigen Bestehen, bei dem mehrere Musik- und Fanfarenzüge an der Rhumequelle auftraten und der Erlös von 10.000 Euro der Aktion Sorgenkind gespendet wurde. Aktiv im Fanfarenzug sind derzeit noch zehn Mitglieder.

Das Festprogramm beginnt um 8.30 Uhr mit einem Gruppenfoto an der Kirche. Es folgt um 9.30 Uhr eine öffentliche Festmesse und anschließend die nicht-öffentliche Feier im Festsaal.

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Eichsfelder Tageblatt vom 20.06..2018

Gäste aus Schlesien im Eichsfeld

Pfarrgemeinde empfängt Gruppe aus Groß Zeidel
  

Rhumspringe. Die Pfarrgemeinde St. Sebastian Rhumspringe erwartet von Sonnabend, 30. Juni, bis Sonntag, 8. Juli, Gäste aus Groß Zeidel, dem schlesischen Heimatdorf von Pfarrer Markus Grabowski. Dabei handelt es sich um einen Gegenbesuch zum Weltjugendtreffen in Krakau, an dem im Jahr 2016 eine Gruppe aus dem Eichsfeld teilgenommen hat.

„Wir rechnen mit acht Jugendlichen, dem Pfarrer und einer erwachsenen Begleitperson“, kündigt Grabowski an. Zu den Höhepunkten des Programms gehört am Sonntag, 1. Juli, die Teilnahme an der Großen Wallfahrt in Germershausen und an der Heiligen Messe mit Bischof Norbert Trelle am Mittwoch, 4. Juli, im Hildesheimer Dom, anschließend fährt die Gruppe weiter nach Hannover, wo für die Teilnehmer unter anderem auch die Möglichkeit zum Shoppen bestehen soll.

Eine Fahrt zu sechs Kirchen im Untereichsfeld ist für Montag, 2. Juli, angesetzt und ein Rundgang durch Duderstadt sowie ein Besuch des Grenzlandmuseums für Dienstag, 3. Juli. Ein Frühstück mit Kindergartenkindern in Rhumspringe steht am Donnerstag, 5. Juli, auf dem Programm, ebenso Tretbootfahren auf dem Seeburger See und ein Karaoke- und Discoabend im Rhumspringer Pfarrheim. Zu einer Fahrt auf Norddeutschlands höchsten Berg, den Brocken, startet die Gruppe am Freitag, 6. Juli. Die Abschlussmesse ist am Sonnabend, 7. Juli, in St. Johannes in Hilkerode terminiert

Noch viel wichtiger als das genannte Programm ist für Gra-bowski „die Begegnung im Horizont des Glaubens, die jugendliche Begeisterung und der Austausch“. Wer an der Fahrt nach Hildesheim und Hannover oder am Freitag, 6. Juli, zum Brocken teilnehmen wolle, könne sich bis Mittwoch, 27. Juni, im Pfarrbüro anmelden, teilt Grabowski mit. Für die Radtour nach Langenhagen würden noch funktionsfähige Fahrräder für die Gäste gesucht, Meldungen ebenfalls an das Pfarrheim. art

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.07..2018

Mehr als 2100 Stunden Eigenleistung

Anbau und Umbau am Feuerwehrhaus Rhumspringe fast fertiggestellt

Von Rüdiger Franke
  

Rhumspringe. Die Bauarbeiten am Feuerwehrhaus in Rhumspringe sind fast beendet. Die Fahrzeuge stehen bereits im neuen Anbau. „Es sind nur noch Restarbeiten zu erledigen“, berichtet Ortsbrandmeister Heribert Moneke. Die Einweihung des Um- und Anbaus soll am 21. September erfolgen.

Das neue Herzstück des Feuerwehrgebäudes ist die große Halle, die an der Seite angebaut wurde. Sie bietet eine Grundfläche von 13 mal zehn Metern. „Die Tore sind vier mal viereinhalb Meter groß“, sagt Moneke, „damit wir problemlos mit unseren Fahrzeugen durchfahren können.“ Außer den beiden Löschfahrzeugen bietet es Platz für Zusatzausstattung. „Im hinteren Bereich können wir ein Aggregat, einen Ölschadenanhänger und einen Schlauchanhänger abstellen.“ Außerdem sei die Vorschrift umgesetzt ­worden, eine Absauganlage einzubauen.

Der Anbau sei dringend nötig gewesen, erklärt Moneke. Einerseits würden die Fahrzeuge immer größer, andererseits sei es aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt, dass die Feuerschutzbekleidung rund um die Fahrzeuge aufgehängt werde. Und das sei bisher mangels Platz der Fall gewesen. „Da waren einfache Haken an der Wand angebracht worden.“ Jetzt ist im Altbau eine große Umkleide mit Schränken für die männlichen Mitglieder der Feuerwehr eingerichtet worden. Für die weiblichen Mitglieder ist hinten an das Gebäude eine Umkleide gebaut worden. Zwei neue Toiletten und eine Unisexdusche seien ebenfalls eingerichtet worden.

Die neu angebaute Halle des Feuerwehrhauses.Foto:Franke

Auch im oberen Stockwerk ist die Toilette saniert worden. Im Lehrsaal war der Fußboden marode und die Fenster mussten erneuert werden. „Wir haben uns auch eine Verdunkelung gegönnt, um Projektionen zeigen zu können“, sagt Moneke. Von oben führt jetzt auch eine große Nottreppe nach draußen auf das hintere Gelände. Von der Rückseite führt jetzt auch die sogenannte Alarmzuwegung ins Gebäude. „Das ist deshalb so eingerichtet worden, damit die ankommenden Feuerwehrleute nicht den Weg mit den ausrückenden Fahrzeugen kreuzen.“ Neu ist auch der Werkstattbereich. „Der muss aber noch fertiggestellt werden“, sagt Moneke. Die Feuerwehr habe sich zum Beispiel Schränke besorgt und eingebaut. Früher sei das Gebäude unterkellert gewesen, unter anderem um das Öl für die Heizung zu lagern. Das sei nun nicht mehr notwendig, da die Heizung auf eine Gastherme umgestellt wurde.

Die Arbeiten wurden zu einem Großteil von Firmen aus der Region ausgeführt. Trotzdem haben auch die Feuerwehrleute aus Rhumspringe weit mehr als 2100 Stunden in ihr neu gestaltetes Feuerwehrhaus investiert. Die ersten Gedanken an den Umbau und die Erweiterung seien 2012 aufgekommen, erzählt Moneke. Die Antragstellung durch die Freiwillige Feuerwehr erfolgte am 30. Oktober 2013. Die Samtgemeinde Gieboldehausen hatte die Haushaltsmittel in den Haushaltsplan 2015 eingestellt, doch die Baugenehmigung mit Beteiligung der Feuerwehrunfallkasse dauerte bis 2016. Am 4. November wurde der erste Spatenstich vorgenommen, 111 Tage später, am 22. Februar 2017, fand das Richtfest statt.

Ganz abgeschlossen ist der Umbau noch nicht, wie Moneke berichtet. So sei zwar eine Wand eingesetzt worden, um den Raum für den Einsatzleitwagen des Landkreises abzugrenzen, doch dort müsse der Fußboden noch erneuert werden. Zusätzlich werde noch eine weitere Fahrzeuggarage eingerichtet. „Die ist für das Zubringerfahrzeug für den Einsatzleitwagen bestimmt“, erklärt der Ortsbrandmeister. Das stehe derzeit noch in Bovenden, werden nach Fertigstellung der Garage dann aber in Rhumspringe stationiert.

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.07..2018

Gesundes Gleichgewicht zwischen Religion und Freizeit

Nach Weltjugendtag: Polnische Jugendliche besuchen Rhumspringe

Von Lisa Hausmann
  

Rhumspringe. Vor zwei Jahren wurden Mitglieder der Pfarrgemeinde St. Sebastian zum Weltjugendtag von Gastfamilien des schlesischen Dorfs Groß Stanisch aufgenommen. Seit sechs Tagen sind Gäste aus Polen zum Gegenbesuch angereist, um im Eichsfeld die regionalen Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

„Unser Besuch vor zwei Jahren in Polen zum Weltjugendtag hat uns so viel Freude gemacht. Da haben wir gesagt, dass wir es im Eichsfeld wiederholen wollen“, sagte Pfarrer Markus Grabowski. Zu Gast waren neun Jugendliche und zwei Erwachsene, unter ihnen der polnische Pfarrer Norbert Nowanski. Für die Jugendlichen wurde ein vielfältiges und ambitioniertes Programm zusammengestellt. „Es gibt ein gutes Gleichgewicht zwischen Religion und Freizeit“, erklärte Miriam Kunze-Heinrichs, die die polnischen Mädchen Karolina und Justina bei sich aufgenommen hat.

Bis Sonntag, 8. Juli, dauert der Gegenbesuch aus Groß Stanisch. Bei dem Projekt verfolgt Pfarrer Grabowski über die religiösen und freundschaftlichen Anliegen hinaus auch einen persönlichen Ansatzpunkt. Das Dorf Groß Stanisch, aus dem die polnischen Gäste stammen, ist auch sein Heimatdorf. Er und der örtliche Pfarrer Nowanski kennen sich mittlerweile seit 16 Jahren.

In Rhumspringe: Die Jugendlichen mit ihren Gastgebern. Foto: Hausmann

Die vergangenen Tage beinhalteten unter anderem eine Wallfahrt nach Germershausen und eine Radtour zu den sechs Kirchen der Pfarrgemeinde in Rüdershausen, Brocht-hausen, Hilkerode, Langenhagen, Fuhrbach und Rhumspringe. „Uns ist es wichtig, dass die Jugendlichen unser regionales Umfeld kennenlernen“, erklärte Grabowski. Am 3. Juli wurde eine Stadtführung durch Hildesheim und ein Besuch in Friedland geboten. In Hildesheim gab es eine Domführung vom emerierten Bischof Norbert Trelle. Außerdem wurde das Rathaus in Hannover besichtigt. Einige der Gäste haben Verwandtschaft in Hannover und Hildesheim und hatten an diesen Tagen die Gelegenheit, ihre Familie zu besuchen.

Projekte dieser Art sind nach Angaben von Grabowski Ergebnisse der wöchentlichen Treffen, die er mit acht bis zehn Jugendlichen jeden Sonntag im Pfarrhaus anbietet. Dort werde entspannt beisammengesessen und über die Organisation neuer Projekte und Angebote diskutiert. Über das aktuelle Projekt äußerte sich Grabowski zuversichtlich für die Zukunft. „Alle sind begeistert und es spricht Mut zu, dass die Jugendlichen so begeistert teilnehmen.“

Kunze-Heinrichs war beim Weltjugendtag 2016 dabei und wurde von der Gastfreundschaft vor Ort begeistert. Aus diesem Grund sagte sie zu, einige der Gäste bei sich zu beherbergen. „Ich wollte ihnen, nachdem ich vor zwei Jahren so gut aufgenommen wurde, etwas zurückgeben. Durch die vielen Gespräche und die tolle gemeinsame Zeit bin ich aber erneut diejenige, die beschenkt wird.“ Die gemeinsamen Andachten und das gemeinsame Beten schweißte zusammen. Trotz des an Programmpunkten vollen Tages habe die Gruppe teilweise noch bis Mitternacht zusammengesessen. „Unser Pfarrer ist hier der Organisator, die Arbeit mit Jugendlichen und Kindern ist sein Steckenpferd“, sagte Kunze-Heinrichs. Er sei der Initiator und versuche immer, die Menschen zusammenzubringen.

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.07..2018

Vorläufiger Umweltbericht für neues Baugebiet liegt vor

Sechs der zwölf Grundstücke „Südlich der Schule“ in Rhumspringe bereits von Interessenten reserviert

Von Rüdiger Franke
  

Rhumspringe. Den vorläufigen Umweltbericht für ihr geplantes Baugebiet „Südlich der Schule“ hat die Gemeinde Rhumspringe erhalten. In dem Gebiet sollen zwölf Bauplätze entstehen, sechs davon sind nach Angaben von Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) bereits reserviert.

Ursprünglich waren in dem rund 13.000 Quadratmeter umfassenden Baugebiet 13 Grundstücke geplant, wie Jacobi erzählte. Auf Wunsch der Interessenten, die sich die Grundstücke auf der Westseite reserviert haben, wurden diese vergrößert. Um diesen Wunsch umsetzen zu können, musste die Anzahl auf der Straßenseite um eines reduziert werden. Sechs Grundstücke mit Flächengrößen von 519 bis 722 Quadratmetern stehen nach Angaben des Bürgermeisters noch zur Verfügung.

Um die Vorgaben des Baugesetzbuches zu erfüllen, hatte der Rat der Gemeinde das Büro für Landschaftsarchitektur Dr. Schwahn in Göttingen mit dem Erstellen des Umweltberichtes beauftragt. Der Bericht sei erforderlich, um die Belange des Umweltschutzes, vor allem die „voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen“ in den Planungen zu berücksichtigen. Der vorläufige Umweltbericht, welcher der Gemeinde jetzt vorliegt, wird nach Angaben von Verwaltungsvertreter Martin Jacobi an die sogenannten Träger öffentlicher Belange geschickt. Aus dem vorläufigen Umweltbericht heraus seien aber keine großen Beeinträchtigungen des Vorhabens zu erwarten, da zum Beispiel kein Vorkommen einer geschützten Spezies wie die des Feldhamsters entdeckt wurde.

Der Bauausschussvorsitzende Carl-Albrecht Monecke (links) spricht mit Bürgermeister Franz Jacobi über das Baugebiet. Foto: Franke

„30 Prozent der Grundstücksflächen dürfen überbaut werden“, erläuterte der Verwaltungsvertreter. Eine größere Bebauungsfläche von zum Beispiel 40 Prozent hätte Auswirkungen auf die notwendigen Ausgleichsflächen gehabt, so Martin Jacobi. „In dem Fall hätte die Gemeinde eventuell Flächen zum Ausgleich hinzukaufen müssen.“ Wie Bürgermeister Franz Jacobi ergänzte, bestehe aus dem Bebauungsplan Nummer 12 „Holunderweg“ sogar noch eine Überkompensation im Bereich der Ausgleichsflächen. Für diese Überkompensation gebe es die Bestätigung, dass die Gemeinde sie auf den neuen Bebauungsplan anrechnen dürfe, sagte der Bürgermeister. Auch das geplante Regenrückhaltebecken wäre bei einer größerflächigen Bebauung als 30 Prozent wahrscheinlich nicht ausreichend, fügte der Verwaltungsvertreter hinzu.

Das geplante Baugebiet sei im Bebauungsplan „Südlich der Schule“ als allgemeines Wohngebiet ausgezeichnet. Dort seien nach Angaben von Martin Jacobi Einzelhäuser und Doppelhäuser vorgesehen. Im Plan des Planungsbüros Keller ist zu erkennen, dass die Gebäude jeweils auf der Ostseite der Grundstücke vorgesehen sind. „Die Gärten sind nach Westen ausgerichtet“, sagte der Bürgermeister mit Blick auf den Plan. Festgelegt worden seien mittlerweile auch die Farben der Dachziegel, wie der Verwaltungsvertreter erklärte. Drei Farben seien erlaubt: Rot, Braun und Anthrazit. „Zur Wahl stehen acht Rottöne, drei Brauntöne und vier Grautöne“, schlüsselte Martin Jacobi die verschiedenen Möglichkeiten der Farbgestaltung auf den Dächern auf.

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.07..2018

Fünf neue Möglichkeiten zum Erholen

Neue Sitzbänke auf dem Radfahr- und Wanderweg
  

Rhumspringe. Die Gemeinde Rhumspringe hat fünf neue Sitzbänke auf dem Radfahr- und Wanderweg von Rhumspringe nach Herzberg aufgestellt. Die sollen Wanderer und Radfahrer auf der Teilstrecke vom Kindergarten bis zur Rhumequelle wieder zum Verweilen und Erholen einladen.

Stellen die neuen Bänke auf: Manfred Waslowski, Michael Schlaberg (v.l.n.r.). Foto: R

Die bisherigen Bänke aus Holzbohlen und Beton waren nach Angaben der Gemeinde schon seit einiger Zeit nicht mehr einladend, sodass sich der Rat der Gemeinde im Rahmen seiner Haushaltsberatungen entschlossen hat, sie durch neue Bänke aus recyceltem Kunststoff zu ersetzen. Mit Unterstützung der beiden ehrenamtlichen Helfer Manfred Waslowski und Ottmar Jacobi goss Bauhofmitarbeiter Michael Schlaberg die Fundamente neu und stellte die Bänke auf, wie die Gemeinde mitteilt. Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) lobte das bürgerschaftliche Engagement der beiden Rhumspringer Bürger: „Der Rat würde sich wünschen, mehr solcher Ehrenamtlichen begrüßen zu können. Geeignete Arbeiten gibt es immer.“

Gleichzeitig lobte Jacobi den Einsatz von Bürgern, die sich schon seit Jahren um kleinere Grünanlagen und Rabatten kümmern oder ehrenamtlich im Sport- und Freizeitbereich sowie in der Flüchtlings- und Seniorenbetreuung tätig sind. meg

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Eichsfelder Tageblatt vom 24.07..2018

Mehr Verkehr und Lärm erwartet

Anwohner erheben Einspruch gegen Kindergartenpläne in Rhumspringe

Von Rüdiger Franke
  

Rhumspringe. DAuf der Wiese an der Grundschule in Rhumspringe soll eine gemeinsame Kindertagesstätte für Rhumspringe, Rüdershausen, Wollershausen und Lütgenhausen gebaut werden. Anwohner kritisieren das Vorhaben und fordern einen anderen Standort. Sie erwarten die Zunahme von Verkehr und Lärm.

Als Reaktion auf die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans Nummer 17 „Grundschule“ schreibt ein Anwohner, dass ein von ihm zitierter Auszug aus der Begründung für die Bebauung nicht zutreffend sei. Dort heiße es, „ein höheres Maß an Unruhe ist in diesem Bereich bereits gegeben, da hier schon eine Grundschule besteht. Allerdings ist diese Unruhe auf verhältnismäßig kurze Zeiträume beschränkt.“

Das Verkehrsaufkommen in dem Bereich sei nach Angaben des Anwohners bereits jetzt schon „sehr belastend“. Er verweist auf „die enorme Anzahl und das Parkverhalten der Eltern“, die ihre Kinder zur Schule, zum Sport, Training und anderen Veranstaltungen bringen und abholen. Hinzu kämen Sportveranstaltungen wie Tischtennistraining und Punktspiele, Kursangebote des Sportvereins sowie Übungsabende von Harzklub, Fanfarenzug und der Old Man Group. Zusätzlich gebe es den erweiterten Busverkehr der Linie nach Pöhlde / Herzberg und das geplante Neubaugebiet „Südlich der Schule“, dessen Einfahrt ebenfalls im Bereich gegenüber der geplanten Kindertagesstätte angesiedelt werde.

Anwohner kritisieren geplanten Standort der Kindertagesstätte auf der Wiese hinter der Grundschule. Foto: Franke

Bei einer zusätzlichen Kindertagesstätte erwartet der Anwohner rund 100 Kinder, die zur selben Zeit gebracht und abgeholt werden wie die Schulkinder, wobei deren Eltern für mindestens zehn Minuten in diesem Bereich parken werden. Wegen parkender Autos können aber die Busse nach den Beobachtungen des Anwohners bereits jetzt kaum zur Bushaltestelle vordringen.

An Schultagen wenden nach Fahrplan 35 Busse auf dem Buswendeplatz, merkt ein weiterer Anwohner an. Der erste Bus wende gegen 5.45 Uhr, der letzte an Schultagen gegen 19.30 Uhr, sonnabends gegen 15.30 Uhr. Insgesamt erwarte er durch das erhöhte Verkehrsaufkommen auch eine gesundheitliche Gefährdung durch Lärm- und Feinstaubbelastung. Er schätzt das Verkehrsaufkommen an Autos, die den Buswendeplatz nutzen werden, an Schultagen auf 70 bis 80. Durch einen Kindergarten werde sich die Anzahl um etwa 160 weitere Fahrzeuge erhöhen, glaubt er. Das werde ebenfalls zu einem erheblichen Such- und Wendeverkehr im Bereich des Wendeplatzes führen.

In seiner Einwendung bemängelt ein zweiter Anwohner auch das Fehlen einer weiteren Bushaltestelle, da öfter zwei Busse zeitgleich an der aktuell vorhandenen stünden – „häufig mit laufendem Motor“. Das hohe Verkehrsaufkommen durch Schule und Kindergarten werde darüber hinaus durch den Verkehr aus den Baugebieten Holunderweg und Schlehdorn sowie dem zukünftigen Baugebiet „Südlich der Schule“ um geschätzte 350 Fahrzeuge erhöht. Auch sei in dem Bereich der saisonabhängige landwirtschaftliche Verkehr zu berücksichtigen. Insgesamt erwartet er ein tägliches Verkehrsaufkommen von 600 bis 700 Fahrzeugen, das für einen so sensiblen Bereich vor einer Grundschule und einer Kindertagesstätte zu hoch sei.

Die Mitglieder des Bauausschusses im Rat der Gemeinde Rhumspringe stimmten für eine entsprechende immissionsschutzrechtliche beziehungsweise -technische gutachterliche Stellungnahme sowie dafür, eine verkehrstechnische Begutachtung einzuholen. Der Landkreis Göttingen hatte dazu angemerkt, dass die Konfliktbewältigung bereits im Aufstellungsverfahren und nicht erst im Baugenehmigungsverfahren erfolgen sollte. Am Donnerstag, 26. Juli, steht der Beschluss zum Gutachten auf der Tagesordnung der Sitzung des Rates Rhumspringe ab 19 Uhr im Gemeindebüro, Schulstraße 2.

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Eichsfelder Tageblatt vom 25.07..2018

Rat wählt Jacobis zweiten Stellvertreter

Bebauungspläne für Kindergarten und Baugebiet Punkte auf der Tagesordnung in Rhumspringe

Von Rüdiger Franke
  

Rhumspringe. Die Umbesetzung des Verwaltungsausschusses sowie die Wahl des zweiten Stellvertreters von Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) sind zwei Punkte auf der Tagesordnung des Rates der Gemeinde Rhumspringe. Der Rat tagt am Donnerstag, 26. Juli, ab 19 Uhr im Gemeindebüro Rhumspringe an der Schulstraße 2.

„Die Konstellation im Verwaltungsausschuss soll neu geregelt werden“, erläutert der Bürgermeister. Die Wahl seines zweiten Stellvertreters geschehe turnusgemäß. Barbara Dietrich gebe das Amt ab. Ihre Nachfolge werde aus den Beigeordneten erfolgen.

Weitere Themen betreffen die Bebauungspläne Nummer 16 „Südlich der Schule“ und Nummer 17 „Grundschule“. Für das Baugebiet „Südlich der Schule“ soll unter anderem die Grundflächenzahl festgelegt werden. Darüber hinaus wird über die örtliche Bauvorschrift gesprochen. Für das Baugebiet, in dem bereits die Hälfte der zwölf geplanten Bauplätze reserviert sind, liegt bereits der vorläufige Umweltbericht vor.

Nicht unumstritten ist das Bauvorhaben eines gemeinsamen Kindergartens von Rhumspringe, Rüdershausen, Wollershausen und Lütgenhausen auf der Wiese hinter der Turnhalle an der Grundschule. Während der öffentlichen Auslegung haben mehrere Anwohner Einspruch gegen die Pläne eingelegt. Sie fürchten in dem Bereich eine starke Zunahme von Verkehr und Lärm und daraus resultierend auch gesundheitliche Schäden. Auch das aus Sicht der Anwohner zu erwartende tägliche Verkehrsaufkommen sei für einen so sensiblen Bereich vor einer Grundschule und einer Kindertagesstätte zu hoch.

Klärung soll eine entsprechende immissionsschutzrechtliche beziehungsweise -technische gutachterliche Stellungnahme sowie eine verkehrstechnische Begutachtung bringen. „Die Aufträge für die Gutachten haben wir mittlerweile erteilt“, sagt Jacobi abschließend.

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Eichsfelder Tageblatt vom 27.07..2018

Zwei Autos stoßen frontal zusammen

Mann wird im Wagen eingeklemmt
  

Rhumspringe. DAm Mittwochabend kam es gegen 17 Uhr auf der Landesstraße 530 zwischen Rhumspringe und Hilkerode zu einem schweren Verkehrsunfall. Dort stießen in einer Kurve kurz hinter dem Ortsausgang von Rhumspringe ein Mercedes Vito und ein Renault frontal zusammen.

Der Renault wurde daraufhin in den Graben geschleudert, dessen Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt. Erst die Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehren aus Rhumspringe und Gieboldehausen konnten ihn mit Rettungsschere und Spreizer, einem hydraulischen Rettungsgerät, befreien, berichtet ein Sprecher der Feuerwehr Gieboldehausen.

„Nachdem der Duderstädter Notarzt ihn stabilisiert hatte, wurde der Verletzte in den Schock-OP der Uniklinik Göttingen gebracht“, so der Sprecher weiter. Der Fahrer des zweiten Unfallfahrzeugs, des Mercedes Vito, zog sich bei dem Zusammenstoß ebenfalls Verletzungen zu.

Die Landesstraße 530 blieb während der gesamten Rettungs- und Bergungsarbeiten der Feuerwehren voll gesperrt. Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Rhumspringe und Gieboldehausen, zwei Rettungswagen aus Duderstadt und Gieboldehausen sowie der Notarzt aus Duderstadt.

Zur möglichen Ursache des Unfalls und zur Höhe des Sachschadens gab die Polizei auch auf Nachfrage keine Auskunft. nza

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Eichsfelder Tageblatt vom 28.07..2018

Verspäteter Einspruch akzeptiert

Rat der Gemeinde Rhumspringe tagt zu Bebauungsplänen / Hose neue Stellvertreterin

Von Rüdiger Franke
  

Rhumspringe. Ein weiterer Einspruch gegen den geplanten Kindergarten in Rhumspringe hat den Rat der Gemeinde erreicht. Trotz abgelaufener Eingabefrist nahmen die Mitglieder ihn an. In der Sitzung wählten sie auch Barbara Hose (CDU) als zweite Stellvertreterin von Bürgermeister Franz Jacobi (CDU).

„Die Eingabefrist ist bereits am 15. Mai abgelaufen“, erzählt der Bürgermeister. Deshalb hätte der Rat ihn nicht mehr behandeln müssen. „Doch wir wollen in diesem Fall noch für eine Gleichbehandlung sorgen.“ Der Schreiber fragte in seinem Text, warum der gemeinsame Kindergarten für Rhumspringe, Rüdershausen, Wollershausen und Lütgenhausen auf der Wiese hinter der Turnhalle an der Grundschule gebaut werden soll. Er bezog sich darauf, inwieweit die Schulkinder von dem zu erwartenden Lärm abgelenkt werden.

Lärm war auch bereits in den vorherigen Einspruchsschreiben thematisiert worden. Allerdings hatten die Anwohner, die die Schreiben verfasst hatten, mehr Sorge um den Geräuschpegel, für den das ihrer Ansicht nach steigende Verkehrsaufkommen sorgen werde. Aber auch ein steigendes Gefahrenpotenzial für die Kinder gehe von dem zunehmenden Verkehr aus. Darüber hinaus sorge dieser zusätzlich für mehr Abgase und könne nach Angaben der Schreiber dadurch eventuell zu Gesundheitsgefährdungen sorgen.

Die Bauaufsicht des Landkreises Göttingen hatte angeregt, dass die Prüfung eventueller immissionsschützender Maßnahmen nicht erst im Baugenehmigungsverfahren sondern bereits im Aufstellungsverfahren des Bebauungsplanes erfolgen sollte. „Wir haben die erforderlichen Gutachten bereits bestellt“, erklärte Jacobi. Die Gemeinde müsse jetzt die Ergebnisse abwarten. Das könne sechs bis acht Wochen dauern. Einstimmig wurden die einzelnen Punkte zu den aus der öffentlichen Auslegung resultierenden Einwendungen abgestimmt.

Einstimmig erfolgte auch die Wahl von Barbara Hose (CDU) als Nachfolgerin von Barbara Dietrich (CDU) im Amt der zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin. „Die Wahl erfolgte turnusgemäß“, erklärte Jacobi. Das sei bereits bei der Wahl abgesprochen worden, dass es eine Veränderung geben werde. Die Besetzung des Verwaltungsausschusses wurde entsprechend angepasst.

Als weiteres Thema wurde über den Bebauungsplan Nummer 16 „Südlich der Schule“abgestimmt. In dem Baugebiet werden zwölf statt der ursprünglich geplanten 13 Grundstücke festgelegt. Nach Angaben des Bürgermeisters ist die Hälfte der Plätze bereits reserviert. Die Interessenten hatten sich auf ihrer Seite für größere Grundstücke ausgesprochen, weshalb die Anzahl der Bauplätze um einen sank. Die übrigen noch zur Verfügung stehenden sechs Grundstücke bieten Flächen von 519 bis 722 Quadratmetern.

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Eichsfelder Tageblatt vom 25.08..2018

Rhumspringe sucht neue Nixe

Es wird wieder ein Heimatfest gefeiert
  

Rhumspringe. Bereits zum achten Mal wird am Sonntag, 26. August, das Rhumspringer Heimatfest gefeiert. Beginn ist um 10 Uhr auf dem Dorfplatz. Auf die Besucher wartet eine „bunte Mischung aus Unterhaltung und kulinarischen Genüssen“ versprechen die Organisatoren.

Mit dabei sind unter anderem die Barbiser Straßenmusikanten, die Grundschule Rhumspringe, die Tanzgruppen „Rhumegarde“ und „Elan“, der Harzklub, der Fanfarenzug sowie einen Shantychor. Zudem werden gegen 18 Uhr die neue Rhumenixe und ihre zwei Elfen verkündet. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg, eine Rollenbahn und Kinderschminken. Die Älteren haben die Gelegenheit das Lasergewehr des Schützenvereins zu testen, die besten Schützen werden geehrt. Das kulinarische Angebot ist umfangreich: Neben traditioneller Bratwurst gibt es Fleisch aus dem Smoker, Quarkspeise, Puffer, einen Weinstand, Fisch­spezialitäten, Kaffee und Kuchen sowie eine alkoholfreie Cocktailbar

Organisiert wird das Fest, das alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Pfarrfest gefeiert wird, von nahezu allen Vereinen des Dorfes. Es findet bei jedem Wetter statt, der Eintritt ist frei. nog

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Eichsfelder Tageblatt vom 01.09..2018

Lena Marie Diederich bleibt Nixe Rhuma

23-jährige Rhumspringerin verlängert Amtszeit um zwei Jahre /

Lyra Schmiedekind und Lea Hehtke sind die neuen Elfen

Von Axel Artmann
  

Rhumspringe. Die alte Rhumenixe ist auch die neue. Lena Marie Diederich repräsentiert Rhumspringe für weitere zwei Jahre bei öffentlichen Anlässen. Die neuen Elfen an ihrer Seite sind Lyra Schmiedekind und Lea Hehtke.

„Es ist eine Ehre für mich, dass ich Rhumspringe bei vielen öffentlichen Ereignissen vertreten kann“, sagt die 23-Jährige, deren zweite Amtszeit während des achten Heimatfestes am vergangenen Sonntag auf dem Dorfplatz bekanntgegeben wurde. Da es keine Bewerberinnen gegeben habe, sei sie gefragt worden, ob sie noch zwei Jahre im Amt bleibe. „Ich mache natürlich weiter, weil ich nicht möchte, dass diese Tradition ausstirbt“, erklärt die gebürtige Rhumspringerin, die als Erzieherin in der Krippe des örtlichen Kindergartens arbeitet. Sie bezeichnet sich als „sehr heimatverbunden“, die Gemeinschaft im Ort gefalle ihr sehr gut.

Nixe zeigt Touristen die Rhumequelle

In ihr Nixenkostüm schlüpft Diederich nicht nur bei offiziellen Veranstaltungen in der Gemeinde. „Ich nehme auch Touristen in Empfang, um ihnen die Rhumequelle zu zeigen und die Sage zu erzählen“, berichtet die Eichsfelderin, die beim Heimatfest 2015 zur Nachfolgerin von Franziska Faßhauer gekürt wurde. Ihre Amtszeit war mit drei Jahren länger als üblich, weil im vergangenen Jahr der 40. Weihetag der Sankt-Sebastian-Kirche in Verbindung mit dem Pfarrfest gefeiert und daher kein Heimatfest ausgerichtet wurde.

Nixe Lena Marie Diederich und ihre Elfen Lea Hethke (l.) und Lyra Schmiedekind. foto: Artmann

Zu den einmaligen Veranstaltungen aus den ersten drei Jahren ihrer Amtszeit, die ihr besonders in Erinnerung geblieben sind, zählten das Gastspiel des Technischen Hilfswerkes Osnabrück mit seiner Wasserorgel an der Rhumequelle und ein Fotoshooting mit allen Sagenfiguren aus der Region auf der Burg Plesse. Viel Freude bereite ihr auch die Teilnahme am alljährlichen Schützenumzug. „Da spürt man total den Zusammenhalt in Rhumspringe“, meint sie.

Auftritt auch beim Büttenabend

Gerne denkt sie auch an die Karnevalsumzüge in Hilkerode, an der die Frohnaturen aus der Rhumegemeinde mit einer Delegation beteiligt sind. Und beim Büttenabend in Rhumspringe habe sie die ehrenvolle Aufgabe, die Orden zu verteilen, berichtet Diederich, die Sport und Musik als ihre Hobbys bezeichnet und sich in ihrer Freizeit gerne mit Freunden trifft.

Damit die Nixentradition in Rhumspringe fortgesetzt werden könne, hofft sie auf viele Bewerberinnen für die nächste Wahl in zwei Jahren. „Man kann eine Menge erleben“, macht sie potenzielle Interessentinnen neugierig auf das Ehrenamt.

Elfen begleiten Nixe bei Auftritten

Begleitet wird Diederich von den Elfen Lea Hehtke und Lyra Schmiedekind, die auf Merle Brandt und Larissa Sykosch folgen. Es sei „voll schön“ in Rhumspringe meint Hehtke, die sich genau wie Schmiedekind auf ihre Aufgabe freut. Der Ort sei nicht so groß, man könne sich nicht verlaufen, außerdem gebe es einen Kindergarten und auch Einkaufsmöglichkeiten, erklärt die Zehnjährige. Auch wegen der naturnahen Umgebung und den vielen Blumen lebe sie gerne in Rhumspringe.

„Es fahren hier nicht so viele Autos, dadurch ist es nicht so laut wie in der Stadt“, nennt Schmiedekind ein Beispiel, was ihr an ihrer Heimat gefällt. Die Häuser seien sehr schön gebaut, außerdem gebe es eine Schule im Ort, so Schmiedekind am Rande des Festes, zu dessen Gelingen zahlreiche Vereine und Gruppen aus Rhumspringe und auch aus anderen Orten der Region beigetragen hatten.

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.09..2018

"Das ist Liebe“

Marlene und Günther Kwoczek feiern Diamanthochzeit
  

Rhumspringe. Marlene und Günther Kwoczek feiern nach 60 Ehejahren am 17. September ihre Diamanthochzeit. „Das ist Liebe“, antwortet Marlene Kwoczek auf die Frage nach dem Geheimnis einer langen Ehe.

Marlene stammt aus Tiftlingerode, Günther aus Gerblingerode. „Die Dörfer mochten sich damals nicht besonders“, sagt sie. Doch wie schon bei Romeo und Julia überwand die Liebe auch den emotionalen Graben zwischen den beiden Orten. Die jungen Leute lernten sich in der Mittagspause in Duderstadt kennen, wo beide arbeiteten – sie als Schriftsetzerin bei Hövener, er als Tischler bei Heimbrodt. „Wir trafen uns in der Gastwirtschaft an der unteren Kirche, wo heute der Einkaufsmarkt angesiedelt ist.“ Marlene und Günther verliebten sich ineinander. Sie heirateten am 30. August 1958 auf dem Standesamt. Am 17. September folgte die kirchliche Trauung. Sie bekamen drei Kinder und haben mittlerweile auch fünf Enkelkinder.

Marlene und Günther Kwoczek aus Rhumspringe feiern Diamanthochzeit. foto: Franke

Den größten Teil ihres Lebens verbrachte das Ehepaar in der Gastwirtschaft. „Ich bin ja in Gerblingerode schon in einer aufgewachsen“, sagt Günther Kwoczek. Die ersten acht Jahre ihrer Ehe bewirteten sie die Gäste im elterlichen Gasthaus „Zur Erholung“ in Gerblingerode. „Das war eine schöne Zeit“, sagt Marlene. Damals habe viel des dörflichen Lebens in den Gaststätten stattgefunden. „Beim Schweineball am Rosenmontag standen die Leute in Zweier- und Dreierreihen bis zur Kreuzung an der Kirche, um Einlass in den Saal zu erhalten.“ Sie erzählt von der Sau auf der Bühne. Drei Bier kosteten eine Mark.

1966 kaufte das Ehepaar die Gaststätte in Rhumspringe. Günthers Bruder führte das Gerblingeröder Haus weiter. Seine Schwester hatte die Gaststätte „Zur Erholung“ in Tiftlingerode und Marlenes Schwester eine in Gieboldehausen. Zwei Jahre renovierten Kwoczeks das Gasthaus in Rhumspringe. Ab 1968 empfingen sie im „Weißen Roß“ Gäste für die darauf folgenden 40 Jahre. „Gastwirt war unser Lieblingsberuf“, sagt sie. 25 Jahre betrieben Kwoczeks außerdem das Schützenhaus.

„Wir verbrachten praktisch jeden Tag den ganzen Tag zusammen“, sagt Günther Kwoczek, „anders als andere Paare, die sich nur morgens vor und abends nach der Arbeit sehen.“ Wenn sie in Urlaub fuhren, dann in die Alpen. „Wir waren 20-mal in Garmisch Partenkirchen“, erzählt der 83-Jährige. Sie waren am Wörthersee in Österreich, am Matterhorn in der Schweiz. „Am schönsten war es auf der Zugspitze“, sagt sie.

Wenn Marlene und Günther Kwoczek am Montag im kleinen Kreis ihr Ehejubiläum feiern, dann lassen sie ihre gemeinsame Zeit noch einmal Revue passieren. „Wichtig ist, dass man sich gegenseitig vertraut“, sagt sie. Treue und Ehrlichkeit seien Grundpfeiler einer Ehe. „Und natürlich Liebe“, betont sie noch einmal. rf

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Eichsfelder Tageblatt vom 18.09..2018

Schützenhaus soll Ort der Begegnung werden

TC Rhuma und Qumpanei organisieren Oktoberfest in Rhumspringe/Original Ecklingeröder Blasmusik spielt

Von Axel Artmann
  

Rhumspringe. Es soll die Dorfgemeinschaft stärken und Menschen aus allen Generationen zusammenführen: Unter dem Motto „Oktoberfest dahoam“ richten der Tennisclub Rhuma und die Gruppe Qumpanei am Sonnabend, 29. September, in Rhumspringe zum zweiten Mal gemeinsam das nach ihren Angaben älteste Oktoberfest im Eichsfeld aus.

„Wir wollen einen Ort der Begegnung schaffen“, sagt Christian Rosenthal von der Qumpanei, einem Zusammenschluss junger Männer, die sich generationsübergreifend für die Stärkung und Weiterentwicklung einer aktiven und attraktiven Veranstaltungskultur in Rhumspringe und der Umgebung einsetzen. „Ich hoffe, dass wir die Bevölkerung vor die Tür locken, und sie an dem Abend nicht vor dem Fernseher sitzt“, benennt Gerhard Strüber vom TC Rhuma seine Erwartungen an den langen Festabend.

Mitglieder des TC Rhuma und der Gruppe Qumpanei organisieren das Oktoberfest in Rhumspringe foto: Art

Beide Gruppen hatten sich vor zwei Jahren zusammengetan, um dem seit 1995 im Schützenhaus ausgerichteten Fest neues Leben einzuhauchen. Nachdem 2015 nur noch 100 statt der sonst üblichen rund 200 gekommen waren, fiel das Fest ein Jahr später komplett aus.

Blasmusikanten sorgen für Schwung

Für mehr Schwung und zusätzliche Gäste soll die Original Ecklingeröder Blasmusik sorgen. Die Organisatoren setzen darauf, dass diese Gruppe die Besucher mit ihrem vielseitigem Repertoire aus Polka, Volks- und Stimmungsliedern sowie Klassikern der Blasmusik die Besucher zum Tanzen, Schunkeln und Singen bringt.

Der musikalische Wechsel scheine aufzugehen, es seien zu ihrem ersten Auftritt beim Rhumspringer Oktoberfest im vergangenen Jahr sogar Fans aus Bilshausen gekommen, berichtet Christopher Huber von der Qumpanei. Peppiger seien auch die Spiele geworden. So können sich die Besucher an einem Nagelklotz oder an einer Bierrutsche spielerisch messen.

Neu ist auch die Innenausstattung des Rhumspringer Schützenhauses. „Wir hängen Segel in Blau-Weiß unter die Decke“, erklärt Mario Franke von der Qumpanei. Dies ermögliche unter anderem auch besondere Lichteffekte mit Spots.

Ein ruhiges Händchen wird Rhumspringes Gemeindebürgermeister Franz Jacobi (CDU) benötigen. Er soll für den Fassanstich sorgen. Außer klassischen kulinarischen Bestandteilen eines Oktoberfestes wie Haxe und Leberkäse werde erstmals an einem Stand die Spezialität „Alpentequila“ angeboten, verraten die Ausrichter.

Und es gibt noch eine weitere Neuheit: Damit die Besucher vor dem Tanz in aller Ruhe essen können, haben die Organisatoren den Beginn des Festabends um eine Stunde auf 18.30 Uhr vorverlegt.

Segel in Blau-Weiß hängen unter dem Zeltdach

„Wir wollen das Fest in dieser Form auf jeden Fall bis zu unserem 40-jährigen Vereinsgeburtstag weitermachen“, kündigt Reinhard Koch vom TC Rhuma an, dessen Mitglieder zwischen 50 und 73 Jahren alt sind. Er erhofft sich durch die Zusammenarbeit mit der Qumpanei, dass möglicherweise junge Menschen in den Tennisclub eintreten und so die Nachwuchssorgen etwas geringer werden.

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Eichsfelder Tageblatt vom 18.09..2018

Einbruch in einen Supermarkt misslingt

Polizei bittet Zeugen, sich zu melden
  

Rhumspringe. Es sei beim Versuch geblieben. Die Täter hätten sich „vergeblich darangemacht, in das Gebäude zu gelangen“. Über die Gründe des misslungenen Einstiegs machte die Polizei keine Angaben. Durch die „brachiale Gewalt“ beim Einbruchsversuch sei nach ersten Schätzungen ein Schaden in Höhe von 1000 Euro entstanden, so die Polizei.

Beamte der Polizei Duderstadt haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05527/98010 bei den Ermittlern zu melden. ski

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Eichsfelder Tageblatt vom 01.11..2018

Wohnen und KiGa: Zwei B-Pläne im Mittelpunkt

Bauausschuss: Sitzung am 1. November
  

Rhumspringe.  Der Bauausschuss der Gemeinde Rhumspringe kommt am Donnerstag, 1. November, zur Sitzung ins Gemeindebüro zusammen. Im Mittelpunkt stehen die Bebauungspläne „Südlich der Schule“ sowie „Grundschule“. Beginn ist um 18.30 Uhr. Bezüglich der Wohnbebauung „Südlich der Schule“ mit zwölf Bauplätzen wird über Anregungen und Bedenken von Trägern öffentlicher Belange wie Landkreisbehörden, EAM oder Harz Energie und anderen Einrichtungen beraten. Im Anschluss folge der Beschluss zur öffentlichen Auslegung. Unter Tagesordnungspunkt 5.3 „Grundschule“ beraten die Ausschussmitglieder zwei Gutachten zu „Verkehrslärm“ und „Verkehrstechnik“; beide Gutachten wurden nach Bedenken von Anwohnern erstellt. Thema ist der Bau eines neuen Kindergartens für Wollershausen, Rhumspringe und Rödershausen auf dem Gelände der Grundschule. ski    Einladung/Tagesordnung

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Eichsfelder Tageblatt vom 10.11..2018

Kindergarten-Neubau nimmt weitere Hürde

Gemeinderat Rhumspringe stimmt Projekt trotz Anwohner-Kritik zu

Von Michael Caspar
  

Rhumspringe. Der Bau einer Kindertagesstätte neben der Rhumspringer Grundschule, der bei Anwohnern auf Ablehnung stößt, hat im Gemeinderat eine weitere Hürde genommen.

Mehr Verkehrslärm in den Morgenstunden, mehr Fahrzeuge, die im Halteverbot stehen, und Busse, die nicht vorbeikommen: Das befürchten Anwohner der Grundschule.. „Die Belastung bleibt auch nach Bau der Kindertagesstätte im zumutbaren Bereich“, erklärte dazu Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) während der Sitzung. Zu diesem Ergebnis seien zwei Gutachten zum Verkehrsaufkommen und zum Lärm gekommen. Die Gemeinde habe sie auf Empfehlung des Landkreises bereits im Aufstellungs- und nicht erst im Baugenehmigungsverfahren in Auftrag gegeben.

„Die Zahl der Busse bleibt unverändert“, erläuterte der Bürgermeister. Der Großteil der 105 Kindergartenkinder komme erst nach Schulbeginn. Nach Schätzung des Gutachters würden 90 Prozent der Kinder mit dem Auto gebracht. Insbesondere Eltern aus Wollershausen und Rüdershausen würden voraussichtlich mehrere Kinder transportieren. Um die Parksituation zu entschärfen, plane die Gemeinde an der neuen Kita bis zu zehn Parkplätze.

Größere Probleme mit Falschparkern erwartet der Bürgermeister nicht. Die Eltern seien schnell wieder weg, sagte er. An der Schulstraße herrsche im Übrigen Tempo 30. Der Buswendeplatz werde im Zuge des Kindergartenbaus um 30 Meter in Richtung der Wohnhäuser verlegt, was nach Meinung des Gutachters zumutbar sei.

„Dass die Belastung nicht so schlimm sein kann, zeigt die starke Nachfrage nach Bauplätzen im geplanten Baugebiet südlich der Schule“, betonte Jacobi. Sieben von zwölf Plätzen seien bereits vergeben. Auch zum neuen Baugebiet beriet der Rat über eingegangene Anregungen und Bedenken und machte den Weg für die weitere Planung frei. „Dort können voraussichtlich im Spätherbst 2019 die ersten jungen Familien, die sich über kurze Wege zum Kindergarten und zur Grundschule freuen, mit dem Bau ihrer Häuser beginnen“, kündigte der Christdemokrat an.

„Über den Neubau des Kindergartens beraten wir seit drei Jahren“, gab der Bürgermeister zu bedenken. Der Standort direkt neben der Grundschule ergebe Sinn, da den Kindergartenkindern dann bei der Einschulung der Weg bereits vertraut sei. Das alte Kindergartengebäude mit seinen 65 Plätzen, darunter 15 für Ein- bis Dreijährige, sei bereits 100 Jahre alt. Die bauliche Situation lasse zu wünschen übrig. „Zudem ist dort keine Erweiterung möglich“, führte Jacobi aus. Diese stehe aber an, da es einen steigenden Bedarf nach Krippen- und aufgrund der Beitragsfreiheit nach Kindergartenplätzen gebe. Außerdem solle der eingruppige Kindergarten in Rüdershausen aufgelöst werden. Die Kinder sollen dann nach Rhumspringe kommen.

„Der Neubau wird nach ersten Schätzungen zwei Millionen Euro kosten“, sagte der Bürgermeister. Bereits 2017 habe die Gemeinde einen Bewilligungsbescheid über 885.000 Euro aus der Städtebauförderung erhalten. Er rechne mit einer Eröffnung des Kindergartens im Jahr 2020.

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Eichsfelder Tageblatt vom 06.12..2018

Geopark-Stele an der Rhumequelle

„Ein touristisches Highlight“
  

Pöhlde/Rhumspringe. Am Parkplatz Rhumequelle ist eine neue Geopark-Stele installiert. Sie ist Teil des „Leader“-Projektes. Das teilt der Regionalverband Harz mit. Der zweieinhalb Meter hohe dreieckige Metallkörper wird durch einen mit Steinen gefüllten Drahtkorb fixiert. Text darauf ist in drei Richtungen zu lesen. „GEOPARK“ können Autofahrer der Stele aus beiden Fahrtrichtungen entnehmen, während an der dritten Seite, dem Parkplatz zugewandt, eine Informationstafel angebracht ist. „Die Rhumequelle ist nicht nur ein europaweit bedeutender Geotop, sondern auch ein touristisches Highlight“, sagt Landrat Bernhard Reuter. Sie ist eine der ergiebigsten Karstquellen Europas, so der Regionalverband, der Träger des Natur- und Geoparks ist. Aus ihr versorge das Wasserwerk Rhumspringe mehr als 50.000 Einwohner des nördlichen Eichsfeldes mit Trinkwasser.

„Die anstehenden Gesteine Dolomit und Gips sind wasserlöslich und dementsprechend zerklüftet. So konnte ein weit verzweigtes Höhlensystem entstehen, durch das Wasser aus mehreren Kilometern Entfernung herbeiströmt“, sagt Firouz Vladi, Mitglied des Geoparkbeirates. Nach Angaben des Regionalverbandes setzt sich die Arbeitsgemeinschaft Rhumequelle um den Rhumspringer Ortsbürgermeister Franz Jacobi dafür ein, das Umfeld der Quelle zu pflegen. Das „Leader“-Projekt wird mit Mitteln der Europäischen Union, des Landes Niedersachsen und der Landkreise Göttingen und Goslar gefördert. Neben der Erneuerung der Informationstafeln werden unter anderem Abschnitte des Geländers um die Quelle erneuert. njb

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.12..2018

Weihnachten unterm Sternenzelt

Rhumspringer Grundschule organisiert Weihnachtskonzert mit Namensgeber / 

Liedermacher Reinhard Horn feiert seinen Geburtstag mit Schülern im Eichsfeld

Von Markus Hartwig
  

Rhumspringe. Weihnachten unterm Sternenzelt“ lautete das Motto für das Weihnachts-Familienkonzert der Reinhard-Horn-Grundschule Rhumspringe. Für die Aufführung am Donnerstag hatte sich ein willkommener Gast angekündigt: der Liedermacher und gleichzeitige Namensgeber Reinhard Horn.

Zum weihnachtlichen Konzert am frühen Abend hatte die Schule alle Eltern, Großeltern, Geschwister, weitere Familienangehörige, Freunde sowie die Einwohner des Ortes in die Katholische Kirche St. Sebastian eingeladen. Die Kirche war bis zum Bersten gefüllt. Mit seinen Darbietungen, dem gemeinsamen Singen, möchte Reinhard Horn die lange Wartezeit auf das Weihnachtsfest verkürzen. Das sollte nicht weiter schwerfallen, denn beim Konzert im Rhumspringer Gotteshaus ging es sehr stimmungsvoll zu. Reinhard Horn hatte neue Winter- und Weihnachtslieder mitgebracht, die Kinder in verschiedenen Ländern singen. Es fehlten aber auch seine Weihnachts-Hits nicht wie „Dezemberzeit – Wartezeit“, „Eins, zwei, drei, vier – Weihnachten steht vor der Tür“ und „Merry Christmas – Frohe Weihnacht“. In diesem Dezember stehen 20 Konzerte auf dem Programm. Die Stippvisite in Rhumspringe war eines von ihnen, und dazu ein ganz besonderes: Reinhard Horn ist nicht bloß Namensgeber der Schule; er hatte am Donnerstag auch Geburtstag.

„Eins, zwei, drei, vier – Weihnachten steht vor der Tür“: Liedermacher Reinhard Horn singt gemeinsam mit den Kindern der Reinhard-Horn-Grundschule Rhumspringe. Foto: Hartwig

Horn singt mit Kindern. Und so bot es sich an, die Kinder der Schule als seinen Chor auftreten zu lassen. „Die Kinder spielen dabei einen wichtigen Part“, erläuterte der Künstler, der seine musikalische Arbeit mit dem Nachwuchs auch als „Seelenproviant“ versteht: Mit ihm könne später eine Brücke zur eigenen Kindheit errichtet werden.

Horn hat neben seiner musikalischen noch eine weitere Seite. „Er zählt mit seiner Kompetenz, seinem Fachwissen und seiner besonderen pädagogischen Sichtweise zu den wichtigsten Referenten im Fortbildungsbereich“, heißt es auf seiner Internetpräsenz. Katharina Woitschewski leitet die Grundschule seit 2013, kennt Reinhard Horn über die Musik und seine religionspädagogischen Bücher schon lange und sagt: „Seine Philosophie lebt unter unserem Dach.“ Horn habe sie dazu ermutigt, selbst mit den Kindern im Unterricht zu singen, Tänze einzuüben und das Ergebnis auf die Bühne zu bringen. Musik tauche als Schwerpunkt im Leitbild der Schule auf. Es sei wichtig, dass alle Schüler ihre Musikalität ausbauen und auch die Möglichkeit bekommen, ihre Fortschritte bei Konzerten zu präsentieren. „Unsere Kinder“, schwärmt Schulleiterin Woitschewski, „lieben Reinhard.“

Die Schule organisierte im April 2017 gemeinsam mit Reinhard Horn eine Projektwoche samt Konzert. Dass am selben Abend noch die Idee zur Namensänderung der Schule aufkam, überraschte beide Seiten. Nach der Umbenennung in „Reinhard-Horn-Grundschule Rhumspringe“ im September 2017 sowie dem Weihnachtskonzert vom Donnerstag möchte Woitschewski die Zusammenarbeit zementieren und weiter ausbauen. Für die gemeinsame Zukunft mangelt es dem Sänger nicht an Ideen. Etwa, die Rhumequelle musikalisch einzubeziehen oder eine CD mit den Kindern aufzunehmen.

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Eichsfelder Tageblatt vom 08.12..2018

Küsterin beendet Dienst

Verabschiedung in Lütgenhausen
  

Lütgenhausen. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde in Gieboldehausen verabschiedet die Lütgenhäuser Küsterin Simone Thiele aus ihrem Dienst. Thiele habe seit einigen Jahren unentgeltlich in Lütgenhausen Gottesdienste abgehalten, teilt die Gemeinde mit. Sie habe oft die Kapelle gereinigt, geschmückt und Beerdigungen begleitet. Nun wird eine Person oder Gruppe als Nachfolge für sie gesucht. Die Gemeinde verabschiedet Thiele beim Abendmahlsgottesdienst am Sonntag, 9. Dezember, um 10.30 Uhr in der Kapelle. njb

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