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  B E R I C H T E   2 0 1 7

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Berichte aus 2016 siehe   h i e r  oder  im Archiv   

 

Fußballer sammeln Bäume ein  - 09.01.17

 

Wanderung zum Euzenberg  - 16.01.17

Erst Gottesdienst, dann Empfang   - 18.01.17

 

Regens findet deutliche Worte  - 21.01.17

Jecken in allen Ecken  - 21.01.17

 

Karnevalistische Gala im Schützenhaus - 23.01.17

Kleiderbörse für eine guten Zweck - 10.02.17

 

Alfred Latka wird 90 Jahre alt - 20.02.17

Gute Lösung für Einsatzkräfte - 23.02.17

 

Schatzsuche in der Grundschule - 01.03.17

Sternsinger ersingen 15.000 Euro - 11.03.17

 

Kleiderbörse: Treckermotive sind gefragt - 13.03.17

Treff-Erlös geht an Kinder - 20.03.17

 

Land fördert Kindergartenbau - 28.03.17

Beratung über neue Bauplätze- 03.04.17

 

Feuerwehreinsatz nach Suizidversuch - 03.04.17

Harzclub: Ausblicke und Ehrungen - 12.04.17

 

Kartage für Jugendliche in Rhumspringe - 12.04.17

Stolperstein für Rhumspringerin - 15.04.17

 

Zigarettenautomat aufgesprengt - 02.05.17

Bauthemen bei Christdemokraten - 03.05.17

 

Parkplätze für Festsaal - 04.05.17

Auf Schusters Rappen - 09.05.17

 

GS wird nach Liedermacher benannt- 27.05.17

Wegsanierung in Rhumspringe - 31.05.17

 

521. "Schüttenhoff" an der Rhume - 01.06.17

Der Friedhof ist ein Schandfleck - 03.06.17

 

Salutschüsse, Zylinder und Ehrendamen - 06.06.17

Gedenktafel am Hübentaler Wald - 12.06.17

 

Fotos zur Dorfhistorie - 19.06.17

500 Euro für Flutopfer in Peru - 24.06.17

 

Kita-Neubau noch in der Warteschleife - 03.07.17

Kita soll auf Schulwiese gebaut werden - 06.07.17

 

Gemeinde nimmt neues Baugebiet in Angriff-10.07.17

Grillplatz-Frage soll beraten werden - 13.07.17

 

Peitschenlampen werden erneuert - 14.07.17

Grünes Licht für Baugebiet - 14.07.17

 

Perle-Treffen mit Segnung - 15.07.17

Reh bei Unfall getötet - 19.07.17

 

Neubau einer Kita - 22.07.17

Perspektiven für Bauwillige - 27.07.17

 

Treffen der "Perlen-Liebhaber" - 14.08.17

Grundschule künftig Reinhard-Horn-Schule - 17.08.17

 

Gemeinde St. Sebastian feierte Weihetag - 18.08.17

Weihfest in der Sebastianskirche - 21.08.17

 

Vorfahrt in Rhumspringe geändert - 29.08.17

Neues Spielzeug in der großen Pause 05.09.17

 

Gemeinderat spricht über Finanzthemen 07.09.17

Musikschule erweitert Angebot - 08.09.17

 

Gemeinderat beschließt über Finanzen 12.09.17

Fusionscup geht nach Rüdershausen 13.09.17

 

Unfallflucht: Roter Kombi gesucht -  20.09.17

Kinderliederautor wird Namensgeber  - 23.09.17

 

Kleiner Pilz bedroht große Eschen  - 25.09.17

GS heißt jetzt Reinhard-Horn Grundschule - 26.09.17

 

Eschen müssen fallen - 13.10.17

Kinder erkunden Bauernhof - 04.11.17

 

Premiere mit besonderer Teestunde  - 09.11.17

Jochen Reiss mag die Rhumequelle  - 29.11.17

 

Katze mit Luftgewehr angeschossen  - 02.12.17

Gemeinderat spricht über Bebauungspläne - 11.12.17

 

Finanzspritze für Sankt Sebastian empfohlen 12.12.17

13 Bauplätze entstehen in Schulnähe -18.12.17

   

 

 

 

Eichsfelder Tageblatt vom 09.01.2017

Fußjugend sammelt Bäume ein
  

Rhumspringe.  In Rhumspringe sind die Jugendfußballer des Sportvereins gemeinsam mit ihren Vätern am Samstag, 14.01.2017  ab 8.30 Uhr unterwegs, um Weihnachtsbäume der Rhumspringer Haushalte zum Schützenplatz zu transportieren. Für kleine Spenden, die dem Nachwuchs des Vereins zugute kämen, wären die Spieler sehr dankbar, so Fußballfachwart Bernd Mühlhaus.

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Eichsfelder Tageblatt vom 16.01.2017

Wanderung zum Euzenberg
  

Rhumspringe / Duderstadt. Wanderwart Rudolf Schusterbauer organisiert für den Harzklub Zweigverein Rhumspringe eine geführte Wanderung für jedermann am Dienstag, 17. Januar. Vorgesehen ist eine Strecke von Duderstadt in Richtung Euzenberg. Die Teilnehmer treffen sich um 10 Uhr auf dem Dorfplatz am Hotel in Rhumspringe und fahren dann nach Duderstadt zum REWE-Parkplatz in der Straße Wolfsgärten. Von dort führt die Strecke über die Industriestraße und den Schwarzen Weg zum Euzenberg-Kreisel. Je nach Wetterlage geht es weiter auf den Euzenberg oder bei matschigem Boden auf Teerstraßen über den Industriepark. Der Rückweg führt über Tiftlingerode zum Parkplatz. Die Strecke ist etwa acht Kilometer lang. Bei Regenwetter wird kurzfristig eine Strecke im Rotenberg erwandert.rf

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Eichsfelder Tageblatt vom 18.01.2017

Erst Gottesdienst, dann Empfang
  

Rhumspringe. Ihren Neujahrsempfang richtet die Pfarrei St. Sebastian am Freitag, 20. Januar, aus. Im Anschluss an den Gottesdienst zum Patronatsfest kommen die Gäste im Pfarrheim zusammen. Wie die Pfarrei mitteilt, haben Kirchen- und Pfarrgemeinderat sowie Kirchenvorstand einen Gottesdienst vorbereitet, der um 18.30 Uhr in der Kirche beginnt. Gastprediger ist Regens Martin Marahrens, Leiter des Bischöflichen Priesterseminars. Im Anschluss, um 19.30 Uhr, sei eine Begegnung im Pfarrheim geplant, an der Gläubige aus den Kirchorten Fuhrbach, Brochthausen, Langenhagen, Hilkerode, Rüdershausen und Rhumspringe teilnehmen können, heißt es in einer Mitteilung. ne

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.01.2017

Regens findet deutliche Worte

Patronatsfest in der Pfarrkirche „St. Sebastian“
  

Rhumspringe. Zahlreiche Gläubige haben am Freitagabend gemeinsam mit den Pfarrern Markus Grabowski und Werner Holst sowie dem Hildesheimer Regens Martin Maharens in der Pfarrkirche „St. Sebastian“ in Rhumspringe das Patronatsfest der Gemeinde gefeiert. Die Vorsitzende des Kirchengemeinderates Rhumspringe, Barbara Hose, hieß den Geistlichen aus Hildesheim recht herzlich willkommen, der sehr gern ins Eichsfeld gekommen war, wie er sagte.

„Wir feiern heute Eucharistie. Da geht es immer um einen Machtwechsel. Jedoch nicht um den in den USA heute, sondern es geht um den Machtwechsel, der sich dadurch kennzeichnet, dass wir dem Willen Gottes folgen“ blickte der Regens eingangs auf die Gemeinde und fügte hinzu, „Und es geht heute um den heiligen Sebastian, der wegen seines Glaubens getötet wurde“. Mit Spannung wurde die Predigt des Hildesheimer Geistlichen erwartet, in der er von einem Tragschrauberrundflug mit einem Gemeindemitglied über Hildesheim berichtete. Nach anfänglicher großer Angst und Schwindelgefühlen sei der Flug für ihn ein Gleichnis geworden. Er habe gemerkt, so der Geistliche, „welche Chancen sich uns ergeben, wenn wir es schaffen unsere Angst zu überwinden“.

Die Menschheit müsse sich generell in ganz neue Bahnen begeben. So stehe auch die Kirche vor großen Herausforderungen. Die Zeit der Volkskirche, die selbstverständlich erschien, gehe vorbei, meinte der Regens und stellte fest, dass viele Menschen alte Bastionen halten wollten, ja sie meinten sogar Mauern verstärken zu müssen. „Es nützt nichts wegzugucken, vielmehr müssen wir neue Möglichkeiten eröffnen“, so Maharens. gs

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.01.2017

Jecken in allen Ecken

Rhumspringer Vereine präsentieren Büttenabend am 21. Januar im Schützenhaus

Von Axel Artmann
 
 

Rhumspringe. „Rhulau“ heißt es am Sonnabend, 21. Januar, im Rhumspringer Schützenhaus. Dort präsentieren örtliche Vereine ab 19.19 Uhr den dritten gemeinsamen Büttenabend. Motto: „Rhumspringer Jecken in allen Ecken“.

„Die Besucher können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen“, kündigt Mitorganisator Karl-Heinz Diedrich an. „Der Büttenabend soll die Dorfgemeinschaft und den Zusammenhalt der Vereine fördern“, so der 69-jährige Rhumspringer.

Das Ereignis nehme seit 2015 eine lange unterbrochene Tradition wieder auf. Der Gesellenverein habe in den 50er- und 60er-Jahren ein karnevalistisches Programm mit Ball, Umzug, Würstesammeln und närrischem Gericht auf die Beine gestellt, der Katholische Männerverein in den 80er-Jahren mit Reden und Tanz gefeiert und die Kolpingfamilie bis vor wenigen Jahren noch den Fetten Donnerstag begangen, blickt Diedrich zurück.

Beim Büttenabend tritt erstmals die Rhumspringer Garde auf.

Nachdem der Wunsch, wieder Karneval zu feiern, für Gesprächsstoff bei den Treffen der örtlichen Vereine gesorgt hatte, war es 2015 soweit: Der Büttenabend im Pfarrheim bereitete Teilnehmern und Besuchern große Freude, ein Jahr später folgte der Umzug ins Schützenhaus. Dort werden die Besucher am Sonnabend eine Premiere erleben: Erstmals tritt die Rhumspringer Garde auf. Doreen Sykosch habe die acht Mädchen für ihre zwei Auftritte trainiert, außerdem zeigten die Garden aus Hilkerode und Rüdershausen ihr Können, so Diedrich.

Sechs, möglicherweise auch sieben Büttenredner wollen die Lachnerven der Besucher strapazieren, außerdem tritt Bauchredner Steffen Bistry auf. Der Fanfarenzug sorgt für den musikalischen Rahmen, außerdem stehen weitere musikalische Vorträge auf dem Programm.

Für ältere Bürger gibt es einen speziellen Fahrdienst. Interessierte können sich mit Karl-Heinz Diedrich in Verbindung setzen: Telefon 0 55 29 / 4 21.

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.01.2017

Karnevalistische Gala im Schützenhaus

200 Besucher kommen zu Büttenabend der örtlichen Vereine in Rhumspringe

Von Axel Artmann
 
 

Rhumspringe. Eine karnevalistische Gala mit hohem Spaßfaktor haben am Sonnabend die Teilnehmer des dritten Büttenabends der Rhumspringer Vereine präsentiert. Reden, Gesang, Tänze und Klamauk prägten das Geschehen im örtlichen Schützenhaus.

Mit einer Premiere begann das Programm, durch das Rolf Adler und Reinhild Müller gekonnt führten: Die Rhumspringer Garde absolvierte mit Bravour ihren ersten Auftritt. Viel Beifall von den rund 200 Besuchern gab es auch für die Beiträge der Gardemädchen aus den benachbarten Orten Hilkerode und Rüdershausen.

Der kurzweilige Büttenabend sorgt für Hochstimmung bei den Besuchern im Rhumspringer Schützenhaus. Richter

Nixe Lena Marie Diederich verteilt viele Karnevalsorden.

Adler zeigte nicht nur als Moderator sein Bühnentalent. Das weite Feld der Gesundheit spielte bei zwei seiner Auftritte eine Rolle. Als „dicker Mann“ berichtete er von ungewöhnlichen Diätversuchen, außerdem lernte „Bauer Rolf“ in einem Sketch die Methoden von Schwester „Rabiata“ Hildegard kennen, die Martina Bartz spielte. Als Dorfchronist bilanzierte er mit spitzer Zunge das vergangene Jahr. Süffisant brachte Adler von der Kommunalwahl über den Zustand des Dorfplatzes bis zur mangelnden Lust auf Ehrenämter viele Themen zur Sprache, die im Ort für Gesprächsstoff sorgen.

Bernadette Jacobi schlüpfte in die Rolle eines Pantoffelhelden, Obereichsfelder Humor in Reinkultur kennzeichnete das Gastspiel von Günther Iseke. Mit dem Erzählen von kurzen Witzen, teils in gereimter Form, sorgte der Holunger für Lacher am laufenden Band.

Mehrmals am Abend gab Musik den Ton an: Hans Deppe und Herbert Zwingmann, die zu später Stunde noch von Karl-Heinz Diedrich und Dietmar Scholz unterstützt wurden, unterhielten die Zuhörer mit Hits aus verschiedenen Genres. Das Publikum begleitete ihren Auftritt durch Mitklatschen, Mitsingen und Mitstampfen. Den letzten Akzent vor dem Finale setzte Bauchredner Steffen Bistry, dessen Auftritte längst Kultstatus haben. Zwischendurch war die Rhumspringer Nixe Lena Marie Diederich ins Geschehen eingebunden. Sie verteilte Karnevalsorden an Teilnehmer des vom örtlichen Fanfarenzug begleiteten Büttenabends. Zum Programm gehörte auch das Gewinnspiel „Rhumspringe sucht das Superkostüm“.

Frohnaturen aus dem Rhumeort zeigen sich in dieser Session noch einmal einem großen Publikum, kündigte Adler während des Büttenabends an. Sie gehören am Sonntag, 26. Februar, zu den Teilnehmern des Karnevalsumzuges in Hilkerode.

Fotos und Video unter gturl.de/bütten

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Eichsfelder Tageblatt vom 10.02.2017

Kleiderbörse für guten Zweck
  

Rhumspringe. Kinderkleidung und Spielzeug gibt es am Sonnabend, 11. März, in der Turnhalle in Rhumspringe. Jeder kann bei der Gebrauchtwarenbörse mitmachen. Für eine geringe Standgebühr können die Teilnehmer Kinderkleidung, Spielzeug, Kinderwagen, Bücher und mehr anbieten. Wer einen Kuchen oder eine Torte spendet, erhält eine Ermäßigung auf die Gebühr. Außerdem stehen zur Stärkung frische Waffeln, Kaffee und Bockwurst mit Brötchen im Angebot. Der Erlös der Veranstaltung wird dem Förderverein der Grundschule gespendet. Anmeldungen nehmen Jenny Ohnesorge unter Telefon 01 71 / 7 02 53 99 oder Reinhild Müller unter Telefon 01 70 / 8 95 43 03 entgegen. ny

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Eichsfelder Tageblatt vom 20.02.2017

Alfred Latka wird 90 Jahre alt
 

Rhumspringe. Pfarrer Alfred Latka feiert am Dienstag seinen 90. Geburtstag. Bereits am Vorabend zelebriert der gebürtige Oberschlesier um 18.30 Uhr in der katholischen Kirche in Rhumspringe eine Dankmesse. Latka, der 1945 noch als 18-jähriger Panzerpionier in Breslau gegen die Russen kämpfen musste, studierte nach dem Krieg in Fulda Theologie. Im Juli 1952 wurde er zum Priester geweiht. Weil ihn die DDR nicht einreisen ließ, arbeitete Latka von 1952 bis 1995 im Bistum Hildesheim. Er gehörte dort zu jener Priestergeneration, die Gemeinden gründete und Kirchen baute. Latka war in Eldagsen und Offleben tätig. 16 Jahre wirkte er in Buxtehude, die letzten 13 Jahre in Herzberg. Seit seinem Eintritt in den Ruhestand lebt er in Rhumspringe. In den ersten Jahren half er dort noch aus, bis ihm das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich war. Seither feiert er die Messe täglich zuhause. mic

 

Alfred Latka

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.02.2017

Gute Lösung für Einsatzkräfte

111 Tage nach dem Spatenstich: Feuerwehr Rhumspringe feiert Richtfest für Anbau an Feuerwehrhaus

Von Rüdiger Franke 
  

Rhumspringe. „Das Haus soll dem Gemeinwohl dienen“, hat Zimmermann Thilo Diedrich in seinem Richtspruch für den Anbau am Rhumspringer Feuerwehrhaus erklärt. 111 Tage nach dem Spatenstich feierte die Feuerwehr am Mittwoch Richtfest. „Wir sind sehr zufrieden mit der Lösung“, sagte Ortsbrandmeister Heribert Moneke.

Die von Moneke als gut bezeichnete Lösung umfasst die Erweiterung des Feuerwehrhauses um zwei Fahrzeugstellplätze, die Integration von Nebenräumen, Duschraum, einer Damenumkleide sowie einer Werkstatt. Darüber hinaus wird eine Fluchttreppe aus dem Versammlungsraum im ersten Obergeschoss angebaut, sowie eine Gas- statt der Ölheizung eingebaut.

„Die Damen dürfen sich jetzt auch ordentlich umziehen“, sagte die stellvertretende Samtgemeinde-bürgermeisterin Maria Bock (CDU). Als das Gebäude vor mehr als 40 Jahren gebaut wurde, habe noch niemand an Frauen in der Feuerwehr gedacht. Wie der Ortsbrandmeister erklärte, sind von den insgesamt fast 50 aktiven Einsatzkräften bis zu acht Frauen, also ein Sechstel.

Im Anbau sollen die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Rhumspringe untergestellt werden.

 

Architekt und Vertreter von Samtgemeinde, Gemeinde und Feuerwehr beim Richtfest. fotos: Franke

Die Antragstellung für den Umbau und die Erweiterung durch die Freiwillige Feuerwehr sei am 30. Oktober 2013 erfolgt, berichtete Bock. Die Samtgemeinde habe die Haushaltsmittel bereits in denHaushaltsplan 2015 eingestellt. Doch die Baugenehmigung mit Beteiligung der Feuerwehrunfallkasse habe bis 2016 auf sich warten lassen. Daran seien unter anderem die Vorgaben für solche Bauten schuld. „Die Rahmenbedingungen und Vorgaben werden immer höher“, erläuterte Gemeindebrandmeister Claus Bode. Das würde auf der anderen Seite auch für immer höhere Kosten sorgen.

Im Mai soll der Anbau fertig sein, bis Ende des Jahres die Umbauten im bestehenden Gebäude

Die Arbeiten für den Umbau und die Erweiterung der Rhumspringer Feuerwehr werden nach Angaben von Bock zu 75 Prozent von Firmen aus der Umgebung ausgeführt. Darüber hinaus hätten auch die Feuerwehrleute bereits zahlreiche Stunden an Eigenleistung investiert, so die stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin. So hätten diese die Grillhütte abgerissen, Gehwegplatten zurückgenommen, Baumfällarbeiten erledigt sowie das Geländer zum Kellerhals und den Zaun demontiert und entsorgt.

Im Mai soll der Anbau an das Feuerwehrhaus voraussichtlich fertig sein, erklärte Moneke. Danach würden die zwei Einsatzfahrzeuge in der neuen Halle abgestellt, sodass die Umbauarbeiten im bestehenden Gebäude fortgesetzt werden könnten. Alle Arbeiten sollen nach der Planung des Gieboldehäuser Architekten Markus Otto voraussichtlich Ende 2017 fertiggestellt sein.

„Ich trink auf Architekt und Meister, auf Feuerwehr und auf Gemeind‘, auf alle treuen guten Geister, die sich zu diesem Werk vereint“, schloss Diedrich seinen Richtspruch, ehe er ein Schnapsglas traditionell auf dem Boden zerspringen ließ.

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Eichsfelder Tageblatt vom 01.03.2017

Schatzsuche in der Grundschule
  

Rhumspringe. 75 Kinder haben am Rosenmontag in der Grundschule Rhumspringe ein Piratenfest gefeiert. Zum Auftakt besuchten im Vorfeld die Garden aus Rhumspringe und Rüdershausen gemeinsam mit dem Rüdershäuser Prinzenpaar Lisa I. und Cedric I. die Grundschüler. „Wir wollten den Kindern mal etwas Besonderes bieten“, sagte Schulleiterin Katharina ­Woitschewski.

Für die Kinder drehte sich in diesem Jahr alles um das Thema Piraten. Sie konnten mit dem Team der Worbiser Creativ Lounge Augenklappen und Kopftücher basteln, sich schminken lassen und ein Piratenmenü kochen. Delta Survival hatte eine abenteuerliche Schatzsuche im Außenbereich organisiert. Und Kinderbuchautorin Michaela Schreier las aus „Piri der Piratenseehund“, einem Buch, das nach Angaben der Schulleiterin in einer zweiten Klasse der Schule entstanden sei.rf / Foto: RF

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Eichsfelder Tageblatt vom 11.03.2017

Sternsinger ersingen mehr als 15 000 Euro
  

Rhumspringe. Bei der diesjährigen Sternsinger-Aktion ist in den Kirchorten der Pfarrei St. Sebastian ein Betrag von 15 877,34 Euro zusammengekommen. Kinder und Jugendliche waren Anfang Januar als Heilige Drei Könige verkleidet in den Kirchorten unterwegs, brachten den Menschen den Segen „Christus segne dieses Haus“ und sammelten für Not leidende Kinder in aller Welt. Die Organisatoren danken allen Spendern, besonders aber den Kindern, die mit großer Freude den Segen in die Häuser gebracht haben. art

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Eichsfelder Tageblatt vom 14.03.2017

Treckermotive sind gefragt

150 Besucher kommen zu Kinderbekleidungs- und Spielzeugbörse in Rhumspringer Turnhalle
 

Rhumspringe. Händlerisches Geschick ist am Sonnabend in der Turnhalle an der Rhumspringer Grundschule gefragt gewesen. Mehr als 20 Teilnehmer boten bei der dritten Kinderbekleidungs- und Spielzeugbörse eine große Auswahl. 

T-Shirts, Schuhe, Hosen und Brettspiele: Rund 150 Besucher konnten aus dem Vollen schöpfen. Wo ansonsten sportliches Talent und Bewegungsfreude zur Geltung kommen, trafen potenzielle Käufer auch auf kindgerechte Bücher und einiges mehr.

Am größten war die Auswahl an Bekleidung. „Viele Mütter, deren Kinder aus den ersten Klamotten herausgewachsen waren, hatten uns angesprochen, ob wir nicht einmal so eine Börse ausrichten“, erläuterte Reinhild Müller, Mitglied des Fördervereins der Grundschule und Mitorganisatorin. „Es sind von jungen Eltern mit ihren Kindern bis zu Großeltern alle Altersgruppen vertreten“, hat Anbieterin Jeanette Hehtke aus Rhumspringe registriert. Die Käufer an ihrem Stand interessierten sich besonders für „Erstlingskleidung“.

 

An einem Stand für Kinderbekleidung: Chris Willmann mit Tochter Mathilda. foto: Artmann

Das Angebot spiegelte auch die Struktur des Eichsfeldes wider, in der Landwirtschaft und Handwerk eine wichtige Rolle spielen. „Motive mit Treckern und ,Bob, dem Baumeister‘ sind gefragt“, erzählte Jane Steinmetz, die zum zweiten Mal teilnahm. Eine Premiere war es dagegen für Henrike Rexhausen. „Es ist eine sinnvolle Art, die Flut an Klamotten, die man zu Hause hat, loszuwerden“, meinte die Mingeröderin, die mit Stefanie Knierim einen Stand betrieb.

„Es ist gut, dass es hier so ein Angebot gibt“, sagte Chris Willmann, der sich nach Bekleidung und Spielsachen für seine fünf Monate alte Tochter Mathilda umsah. „Wir haben Bücher für die Enkel gefunden“, berichtete Monika Wagner aus Lütgenhausen, die mit ihrem Mann Joachim zu einem Rundgang gestartet war.

Die Erlöse aus dem Verkauf von Verpflegungsangeboten werden für Spielgeräte im Außenbereich verwendet, so Schulleiterin Katharina Woitschewski. Ganz oben auf der Wunschliste der Kinder stehe eine Schaukel. art

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Eichsfelder Tageblatt vom 20.03.2017

Treff-Erlös geht an Kinder
  

Rhumspringe. Pünktlich zur KiKiMo, der Kindergartenkinder-Morgenandacht, haben die Kinder des Rhumspringer Kindergartens erfreulichen Besuch erhalten. Herbert Zwingmann und Karl-Heinz Diedrich vom Vorstand des Katholischen Männervereins überreichten im Beisein von Pfarrer Markus Grabowski einen Scheck an die Kindergartenleitung. Lieder, Bilder und Gebete - das sind die Bestandteile der KiKiMo. Dieses Mal kam ein weiterer hinzu: Die Überraschungsgäste überreichten den Kindern, Erzieherinnen und Leiterin Franziska Meister einen Scheck über 100 Euro. Das Geld stammt aus dem Überschuss des „Treffs am Weihnachtsbaum“, den Mitglieder des Katholischen Männervereins organisiert hatten. Auch die Schule bekommt 100 Euro aus dem Erlös. ne

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Eichsfelder Tageblatt vom 28.03.2017

Land fördert Kindergartenbau
  

Rhumspringe. Rund 168 Millionen Euro pumpt das Land Niedersachsen im Jahr vor der Landtagswahl in Städtebau-Förderprogramme für die Kommunen. Dazu gehören 400 000 Euro für den städtebaulichen Denkmalschutz in der Duderstädter Altstadt und 885 000 Euro aus dem Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ für die Samtgemeinde Gieboldehausen. Die Summe sei für die gemeinsame Kindertagesstätte der Orte Rhumspringe, Wollershausen, Rüdershausen und Lütgenhausen bestimmt, die als Anbau an die Rhumspringer Grundschule geplant sei, teilt die ehemalige Samtgemeinde-Bürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU) mit: „Eine tolle Nachricht. Die Fördersumme entspricht rund zwei Dritteln der veranschlagten Baukosten.“ ku

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Eichsfelder Tageblatt vom 03.04.2017

Beratung über neue Bauplätze
  

Rhumspringe. Der Bauausschuss der Gemeinde befasst sich am Dienstag, 4. April, mit der Möglichkeit, bis zu sieben neue Bauplätze an der Tulpenstraße auszuweisen. Außerdem geht es um zwei Bauplätze am Holunderweg, die nicht fristgerecht bebaut wurden, und um die Ausweisung weiterer Parkplätze auf dem Dorfplatz. Die Sitzung startet um 18 Uhr am Gemeindebüro mit einer Ortsbegehung.ku

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Eichsfelder Tageblatt vom 03.04.2017

Feuerwehreinsatz bei Suizidversuch
  

Rhumspringe. Dramatische Szenen haben sich am Sonnabend an der Karlstraße abgespielt, wo junge Geflüchtete untergebracht sind. Gegen 22 Uhr seien die Feuerwehren Rhumspringe und Gieboldehausen alarmiert worden, weil ein 19-Jähriger Afghane aus einem Fenster im Obergeschoss springen wollte, teilt die Polizei auf Anfrage mit. Der junge Mann habe sich in seinem Zimmer verbarrikadiert und wild gestikulierend am Fenster gestanden, berichtet Gemeindebrandmeister Claus Bode. Unter dem Fenster seien ein Sprungpolster in Stellung gebracht und die Drehleiter aus Duderstadt angefordert worden, um das zweite Fenster des Eckzimmers zu blockieren. Von Polizei und Rettungsdienst sei der 19-Jährige schließlich über das Treppenhaus aus der Wohnung geholt und in die Göttinger Asklepios-Klinik gebracht worden. Die Einsatzkräfte hätten sich bemüht, die aufgeheizte Stimmung zu beruhigen, sagt Bode.ku

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Eichsfelder Tageblatt vom 12.04.2017

Ausblicke und Ehrungen

Harzclub Zweigverein Rhumspringe blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und plant 2017

Von Claudia Nachtwey
 

Rhumspringe. Auf zahlreiche Auftritte und Veranstaltungen haben die Mitglieder des Harzclub Zweigvereins Rhumspringe bei ihrer Jahreshauptve-rsammlung zurückgeblickt. Geehrt wurden langjährige Mitglieder für ihre Vereinstreue

Der Vorsitzende Michael Kerl bedankte sich bei dem Wanderwart und Wegewart sowie der Heimatgruppe und dem Vorstand für die 2016 geleistete Arbeit. Heimatgruppenwartin Waltraud Gottschlich lobte die Heimatgruppe für die insgesamt 17 Auftritte wie beim Almauftrieb auf Gut Herbigshagen, beim Quellenkonzert und weiteren Veranstaltungen. Erste Ausblicke 2017 sind die Walpurgisfeier in Bad Lauterberg, der Harzer Heimattag in Thale, das Dorffest Rhumspringe und der Kultursommer in Duderstadt.

 

Mitglieder des Harzclubs werden für ihre Vereinstreue geehrt. foto: R

Wanderwart Rudolf Schusterbauer bemerkte eine steigende Teilnehmerzahl bei den Wanderungen. 2016 gab es in jedem Monat eine geführte Wanderung mit insgesamt 195 Personen und einer Wegstrecke von rund 115 Kilometern. Auch für 2017 ist jeden Monat eine Wanderung geplant. Die Wegewarte Herbert Diedrich und Erich Kerl berichteten über den erfolgreichen Abschluss der Digitalisierung der Rundwanderwege und der Verlegung des Europäischen Fernwanderweges im Bereich der Rhumequelle. Ein besonderes Problem sei der Vandalismus an der Wegbeschilderung sowie vermehrt Verschmutzung durch Abfälle auf dem Grillplatz. Bei den anstehenden Wahlen wurde der Vorsitzende Michael Kerl einstimmig wiedergewählt und als neuer Kassenprüfer Erich Kerl bestimmt.

Höhepunkt der Versammlung waren die Ehrungen von Mitgliedern für langjährige Treue und Verdienste. In einer Laudatio wurde Anni Bachmann zur Ehrenvorsitzenden benannt und für ihre langjährige Arbeit als Vorsitzende und Heimatgruppenwartin geehrt. Wilfried Faßhauer wurde zum Ehrenvorstandsmitglied für seine langjährige Arbeit als zweiter Vorsitzender und Wegewart geehrt.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Monika Schmiedekind, Helmut Jacobi und Rudolf Schusterbauer geehrt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Ursula Bierwirth, Michaela Diedrich, Stefan Hilz, Pfarrer Hans-Karl Janotta, Hans-Peter Jütte und Rita Würfel.

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Eichsfelder Tageblatt vom 12.04.2017

Kartage für Jugendliche in Rhumspringe
  

Rhumspringe. In den kommenden Tagen bietet die Pfarrgemeinde St. Sebastian in und um Rhumspringe Kartage für Jugendliche an. Bereits am Mittwoch, 12. April, können Kurzentschlossene mit zur Chrisammesse nach Hildesheim fahren. Die Busfahrt dorthin startet um 13.15 Uhr am Rhumspringer Pfarrhaus, die Rückreise ist für 20.30 Uhr vorgesehen. Fußwaschung und stille Anbetung stehen im Mittelpunkt des Gottesdienstes „Vom letzten Abendmahl“ am Gründonnerstag, 13. April, in der St.-Pankratius-Kirche in Fuhrbach.

Der jugendgemäße Gottesdienst beginne um 18.30 Uhr, teilt Pfarrer Markus Grabowski mit. Ab 21 Uhr findet im Fuhrbacher Bürgerhaus ein Agapemahl statt, zu dem die Jugendlichen fleischfreies Fingerfood mitbringen können. Um 21.45 Uhr folge der Film „Passion Christi“. Jugendliche unter 16 Jahren benötigen hierzu eine Anmeldung, so Grabowski. Am Karfreitag werde in Fuhrbach gemeinsam ein Kreuzweg gebetet. Beginn ist um 18 Uhr an der St.-Pankratius-Kirche. Von dort aus gehen die Jugendlichen durch den Ort, halten Station und verbinden das Leiden Jesu mit dem aktuellen Leid.

Im Kirchort Hilkerode beginne am Karsonnabend, 15. April, ab 20 Uhr die Osterliturgie in der St.-Johannes-Kirche. Im Anschluss folge im Pfarrheim wiederum ein Agapemahl. gm

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Eichsfelder Tageblatt vom 15.04.2017

Stolperstein für Rhumspringerin

Gesucht werden Informationen zum Lebenslauf der Zeugin Jehovas Amalie Hesse

Von Claudia Nachtwey
 

Rhumspringe.Für die in Rhumspringe geborene Amalie Theresie Hesse wird am Dienstag, 23. Mai, in Kassel ein Stolperstein verlegt. Im Dezember 1936 hat sie sich als Zeugin Jehovas an einer landesweiten Flugblattaktion beteiligt.

Seit 1933 wurden Mitglieder der Religionsgemeinschaft mit Schutzhaft, Arbeitsplatzverlust und anderen Repressalien durch das NS-Regime benachteiligt und verfolgt. Mit der Flugblattverteilung sollte die unerschrockene Haltung der Zeugen Jehovas öffentlich dokumentiert werden, unter anderem mit Hinweis darauf, dass der Hitlergruß und der Dienst an der Waffe nicht mit ihrem christlichen Verständnis vereinbar sei. Amalie Hesse wurde mit mehreren ihrer Glaubensbrüder verhaftet und kam in die Untersuchungsshaft.

 

Stolpersteine vor den neuen Redaktionsräumen des Eichsfelder Tageblattes foto: R

Im Mai 1937 wurde sie wegen „staatsfeindlicher Umtriebe“ verurteilt. Sie starb geschwächt und schwer gezeichnet kurz nach ihrer Gefängnisentlassung im März 1939. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, meint Gunter Deming als Urheber der Stolpersteinaktion für Opfer des Nationalsozialsmus. Stolpersteine sind zehn mal zehn Zentimeter große Messingplatten, auf denen Name, Geburts- oder Todesjahr und persönliche Schicksalsangaben eingraviert sind. Die Opfer waren meist Juden, Sinti und Roma, Euthanasieopfer, politische Verfolgte und Zeugen Jehovas. Verlegt werden die Stolpersteine vor dem letzten freien Wohnsitz der Opfer.

Wilfried Siegner aus Fuldatal, der als Steinpate den Lebenslauf von Amalie Hesse erforscht, hat sich auch in Rhumspringe auf die Suche nach Verwandten oder Bekannten gemacht, die vielleicht noch mit Informationen weiterhelfen können. Er ist dankbar für jeden Hinweis, der die Lebensgeschichte von Amalie Hesse vervollständigen kann und ist erreichbar unter der Telefonummer 05 61 / 8168 98 6.

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Eichsfelder Tageblatt vom 22.04.2017

Gemeinderat berät über Haushalt
  

Rhumspringe. Mit dem Haushaltsplan und der -satzung 2017, der Ausweisung von Parkflächen im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben im Ort und der Ausweisung von Wohnbauflächen an der Tulpenstraße wollen sich die Mitglieder des Rhumspringer Gemeinderats in ihrer kommenden Sitzung beschäftigen. Das Gremium tagt am Dienstag, 25. April, im Gemeindebüro. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr. ne

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Eichsfelder Tageblatt vom 02.05.2017

Zigarettenautomat aufgesprengt
  

Rhumspringe. Vor einem Imbiss an der Bahnhofstraße ist in der Nacht zum Sonntag ein Zigarettenautomat aufgesprengt worden. Nach Angaben der Polizei leiteten der oder die unbekannten Täter vermutlich ein Gasgemisch in den Automaten ein und brachten es zur Explosion. Aus dem Automaten seien sämtliche Zigarettenpackungen entwendet worden, der Münzbehälter unbeschadet geblieben. Die Tat soll sich zwischen 22.30 Uhr und 5.50 Uhr ereignet haben. Die Polizei Duderstadt gibt den Schaden mit rund 4000 Euro an und bittet um Hinweise unter Telefon 0 55 27/9 80 10. Im Dezember 2015 wurde der Automat an der Bahnhofstraße schon einmal aufgesprengt. ku

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Eichsfelder Tageblatt vom 03.05.2017

Bauthemen bei Christdemokraten
  

Rhumspringe. Das Schaffen von Bauland und der Bau eines Kindergartens für Mädchen und Jungen aus Wollershausen, Rüdershausen und Rhumspringe: Dies sind Themen der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Rhumspringe gewesen. Dazu trafen sich die Mitglieder im Gasthaus „Die Quelle“. Vorsitzender Carl Albrecht Monecke blickte zu Beginn auf das vergangene Jahr zurück. Als Gast stellte sich Steffen Ahrenhold, CDU-Kandidat für den Bürgermeisterposten der Samtgemeinde Gieboldehausen, den Teilnehmern der Versammlung vor. art

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.05.2017

Volkswandertag
  

Rhumspringe. Zum 30. Volkswandertag laden die Wanderfreunde 1984 Rhumspringe am Sonntag, 7. Mai, ein. Start ist um 8 Uhr am Schützenhaus, Lindenstraße, in Rhumspringe. Nähere Informationen zur Veranstaltung gibt es bei Martin Hartelt unter Telefon 05529/999698 oder per E-Mail an wanderfreunde@web.de.

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.05.2017

Parkplätze für Festsaal
  

Rhumspringe. Das Ehepaar Asta benötigt für die offizielle Inbetriebnahme des Festsaales Calabria eine baurechtliche Genehmigung, die auch eine gesetzlich vorgegebene Zahl an Parkplätzen umfasst. Die Mitglieder des Gemeinderates Rhumspringe haben beschlossen, sechs zusätzliche Parkplätze anzulegen. „Der Landkreis hat sich bereit erklärt, für die Parkflächen, die jetzt schon als solche ausgewiesen sind, zusammen mit der Arztpraxis und Physiotherapie eine Mischbenutzung zuzulassen“, so Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Sechs weitere Plätze müssten ausgewiesen werden. Auf der Fläche an der Dechant-Hartmann- Straße seien nur Farbmarkierungen notwendig, Bäume würden nicht entfernt. Die Parkplätze sollen auch für die Allgemeinheit bereit stehen. art

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Eichsfelder Tageblatt vom 09.05.2017

Auf Schusters Rappen
 

Rhumspringe.Das Wandern ist am Sonntag in Rhumspringe nicht nur des Müllers Lust gewesen: Rund 150 Teilnehmer aus der Region gingen beim 30. Volkswandertag der örtlichen Wanderfreunde an den Start. Sie konnten wählen zwischen einer fünf und einer zehn Kilometer langen Strecke, die beide am örtlichen Schützenhaus begannen und endeten. Völlig neu sei die längere Route gewesen, erläuterte Vorsitzender Martin Hartelt. Sie führte auf befestigten Wegen an der Wüstung Ankerode vorbei und durch viel freie Fläche. „Man konnte mal mehr gucken“, so Hartelt. Besonders die älteren Wanderer wollten einen Beitrag zu ihrer Gesundheit leisten, weiß er aus vielen Gesprächen. Preise gab es für die teilnehmerstärksten Gruppen. 28 und damit die meisten Gehfreudigen stellte die Wandergruppe Tiftlingerode.

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 27.05.2017

Grundschule wird nach Kinderliedermacher benannt

Reinhard Horn hat Rhumspringer Schule bei Konzert Partnerschaft angeboten / Rat der Samtgemeinde hat das letzte Wort
  

Rhumspringe. Die Rhumspringer Schule soll nach einem Kinderliedermacher benannt werden und künftig Reinhard-Horn-Grundschule Rhumspringe heißen. Der Schulvorstand hat bereits zugestimmt, am 30. Mai ist der Rat der Samtgemeinde Gieboldehausen gefragt – eine Formsache.

Die Grundschule im Nachbarort Hilkerode ist nach Kinderbuchautor Paul Maar benannt, die Schule in Rhumspringe bald auch nicht mehr namenlos. Beim Konzert zum Abschluss einer Projektwoche hatte Horn im April der Schule eine Namenspartnerschaft angeboten – kosten- und lizenzfrei. Der 61-jährige Kinderliedermacher hat diverse Musicals und CDs produziert, mehrfach Auszeichnungen erhalten und tritt mit seiner Gruppe „Kontakte“ seit 1979 bei Katholikentagen auf. An der Rhumspringer Grundschule haben seine zur Bewegung animierenden Lieder seit fünf Jahren Tradition bei den Frühlings- und Weihnachtskonzerten. Die Namensgebung passe auch zum Programm der Schule, die das Zertifikat „Schule macht Musik“ trage und „Bewegte Schule“ sei, heißt es im Beschlussvorschlag zum Antrag der Grundschule.

Der Rat der Samtgemeinde hat auch den Sitzverlust von Steffen Ahrenhold (CDU) festzustellen, der als hauptamtlicher Bürgermeister nicht mehr Mandatsträger sein darf. Für ihn soll der Rollshäuser Lutz Göbert nachrücken, der bereits erklärt hat, das Mandat anzunehmen. Wegen des Mandatswechsels müssen auch Finanz- und Schulausschuss umbesetzt werden.

Weitere Themen der Ratssitzung sind die Ernennung von Funktionsträgern der Feuerwehr, die Gebührenerhöhung für Kleinkläranlagen und die Fortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts für die Samtgemeinde. Für das erste Projekt, das im Zuge des Förderprogramms beantragt wurde, liegt bislang noch kein Bescheid vor: Der Neubau einer gemeinsamen Kindertagesstätte für Wollershausen, Rüdershausen, Lütgenhausen und Rhumspringe an der Schule in Rhumspringe wird teurer als ursprünglich geplant, da Kita und Schule räumlich komplett getrennt werden müssen. ku

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Eichsfelder Tageblatt vom 31.05.2017

Wegsanierung in Rhumspringe
  

Rhumspringe. Die Sanierung eines Feldweges kündigt Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) an. Am Donnerstag, 1. Juni, beginne eine Eichsfelder Firma mit den Arbeiten an dem etwa 400 Meter langen Asphaltweg, der vom Anfang des Holunderweges in Richtung Grillplatz führt. Die Arbeiten sollen ungefähr vier Wochen dauern. „Während dieser Zeit kann der Weg in beiden Richtungen nicht befahren werden“, erklärt Jacobi. Ausweichmöglichkeiten seien aber vorhanden.rf

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Eichsfelder Tageblatt vom 01.06.2017

521. „Schüttenhoff“ an der Rhume

Rhumspringer feiern an Pfingsten ihr Schützen- und Volksfest
 
 

Rhumspringe. Das Pfingstwochenende steht in Rhumspringe im Zeichen des Schützen- und Volksfestes. Umzüge, Attraktionen für alle Generationen und den Wettbewerb um den besten Schuss kündigen die Ausrichter des 521. „Schüttenhoffs“ rund um den Festplatz an.

Eröffnet wird das Fest in diesem Jahr am Sonnabend, 3. Juni, mit einem Kinderumzug, der ab 13 Uhr auf dem Schützenplatz startet und durch das Dorf führt – begleitet vom Fanfarenzug Rhumspringe. Kinder sollten ihre Fahrräder und Stöcke bunt schmücken. „Der fantasievollste und schönste Schmuck an Fahrrädern und Stöcken wird mit Sonderpreisen ausgezeichnet“, sagt Christopher Jacobi im Namen der Schützen. Angekommen auf dem Sportplatz, können sich die Kleinen bei lustigen Spielen miteinander messen und werden für ihren „Schmück-Einsatz“ belohnt. Die Tanzgruppe „Rhumegarde“, die den Umzug erstmals begleitet, wird im Anschluss ihr Können mit einer kleinen Tanzshow zeigen.

Verheiratete Männer treten in Schwarz und mit Zylinder an. foto: ku

Während der Schießwettbewerbe werden bereits der Ratskönig sowie die Sieger des Wettkampfschießens ermittelt. Hierbei vergleichen sich (Hobby-)Schützen aus verschiedenen Rhumspringer Gruppierungen miteinander, unter anderem der Gemeinderat, die Realgemeinde und die Pfarrgemeinde. Ab 21 Uhr beginnt am Sonnabend der Tanz im Saal des Schützenhauses mit den Bands Ohrwurm und Timeless, auch an den beiden anderen Abenden spielt ab 21 Uhr Timeless. Zum Hauptumzug am Pfingstsonntag laden die Ausrichter alle Dorfbewohner ein, „die Tradition des Schüttenhoffs weiterzuführen“, sagt Jacobi. Alle verheirateten Männer sollten mit schwarzem Anzug und Zylinder antreten. Alle Rhumspringer Umzugsteilnehmer haben an den drei Pfingsttagen die Möglichkeit, ihre Zielsicherheit und ihr Glück beim Schuss auf die Königsscheibe unter Beweis zu stellen. Dabei sei nicht die höchste Ringzahl entscheidend. „Der beste Schuss bestimmt die zukünftigen Schützenkönige“, erläutert Jacobi. Mit einem Frühschoppen beginnt am Montag das Geschehen bereits um elf Uhr im Schützenhaus.

Für musikalische Unterhaltung sorgt die Renshäuser Blasmusik. Bis am späten Nachmittag das Ergebnis des Königsschießens verkündet wird, bieten Schützenverein und Festwirt Kaffee und Kuchen an. Nach den Ehrungen und dem Nachhausebringen der neuen Könige endet das diesjährige Schützenfest mit einem abendlichen Tanz. Die Schützenhauptmannschaft organisiert das Fest in Zusammenarbeit mit dem Schützenverein und vielen freiwilligen Helfern. gm

Festprogramm

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Eichsfelder Tageblatt vom 03.06.2017

Der Friedhof ist ein Schandfleck"

Gelände in Lütgenhausen in desolatem Zustand / Samtgemeinde reagiert umgehend

Von Eduard Warda und Rüdiger Franke
  

Lütgenhausen. Der Friedhof in Lütgenhausen in der Samtgemeinde Gieboldehausen ist in einem beklagenswerten Zustand – zumindest die abgeräumten Gräber: Auf ihnen wuchert meterhoch Unkraut. Nun beschweren sich Angehörige der auf dem Friedhof Bestatteten.

„Wir hatten mal so einen schönen Friedhof, sodass Leute von außerhalb gesagt haben: Hier wollen wir bestattet werden. Nun sagen sie: Bloß nicht!“, berichtet die Lütgenhäuserin Evelyn Macke. Ihr Urteil: „Der Friedhof ist ein Schandfleck.“ Unkraut auf abgeräumten Gräbern sei in Lütgenhausen bereits seit Jahren ein alltäglicher Anblick, „doch in diesem Jahr sieht es ganz schlimm aus. Da geht einem die Galle hoch“, schimpft Macke. Auf einer Ruhestätte wachse sogar eine Eiche.

Unkontrollierter Pflanzenwuchs auf dem Friedhof in Lütgenhausen.foto: Artmann

Für eine Einebnung werden in der Samtgemeinde Gieboldehausen 177 Euro pro Einzelgrab fällig, die Einebnung eines Doppelgrabes kommt die Angehörigen noch teurer zu stehen. „Und dafür bauen die nur den Grabstein ab“, kritisiert Macke – die Einfriedung bleibt, die Angehören müssen laut Macke sogar noch für den Kies aufkommen, der aufgebracht wird. Das Resultat: Nach einiger Zeit wächst Unkraut, das sich in der Wachstumsphase im Frühjahr auch über die genutzten Gräber verteilt. „Ich frage mich, warum nicht alles wegkommt und Gras eingesät wird“, sagt Macke, die vermutet, dass es sich um eine Kostenfrage handelt. Nach Mackes Informationen ist für die Pflege des Friedhofs die Gemeinde Rhumspringe zuständig, für die abgeräumten Gräber aber die Samtgemeinde. „Es wurde immer mal Salz auf den Kies geworfen, aber das nun auch nicht mehr. Es ist ein Witz“, sagt sie.

Dass Rhumspringe zuständig ist, bestätigt Christina Kutzborski, bei der Samtgemeinde Fachbereichsleiterin des Bereichs Bauen und Wohnen: „Bei den Friedhöfen bedienen wir uns bei der Gemeinde vor Ort.“ Es werde grundsätzlich ein Turnus für die regelmäßige Pflege des Gräberfeldes festgelegt. „Aber leider ist das Personal teilweise knapp.“ Für den Friedhof in Lütgenhausen gebe es bei der Einebnung der Gräber eine spezielle Regelung wegen der besonderen Topografie mit Hanglage, so Kutzborski. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden bleibe die Randeinfassung stehen. Die Grabfläche werde dann mit Folie und Kies abgedeckt. Das könnten die Angehörigen aber auch selbst übernehmen. Evelyn Macke jedenfalls ist frustriert. „Ich habe schon viele Friedhöfe gesehen“, sagt sie. „Aber so einen desolaten wie unseren“, fügt sie hinzu, „noch nicht“.

Von den Zuständen in Lütgenhausen habe die Samtgemeinde erst durch die Tageblatt-Recherche erfahren, so Kutzborski. Und Bürgermeister Steffen Ahrenhold (CDU) habe sofort reagiert. Bis Mitte nächster Woche soll der Friedhof wieder in einem ansehnlichen Zustand sein.

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Eichsfelder Tageblatt vom 06.06.2017

Salutschüsse, Zylinder und Ehrendamen

Beim Schützenumzug in Rhumspringe gilt ein strenges Reglement / Benjamin Gebhardt wird Schützenkönig

Von Kuno Mahnkopf
  

Rhumspringe. Volksfestcharakter und viele Eigenarten hat das Schützenfest in Rhumspringe, das traditionell über Pfingsten gefeiert wird. Anders als im Vorjahr beeinträchtigte der Regen nicht den Haupt-, aber den Kinderumzug. Die Aktionen dazu wurden deshalb vom Sportplatz ins Schützenhaus verlegt.

In Rhumspringe wird das Schützenfest von Sponsoren und vom Schützenverein unterstützt, Ausrichter ist aber die Schützenhauptmannschaft der Realgemeinde. Am Königsschießen kann jeder teilnehmen, der im Umzug mitmarschiert. Nicht die höchste Ringzahl ist entscheidend, der beste Schuss zählt. Den hat Benjamin Gebhardt abgegeben und ist damit Schützenkönig geworden, Schützenkönigin wurde Sophia Jacobi. Den zweiten Platz beim Königsschießen machte Oliver Baumgärtel, zweite Schützenkönigin wurde Annelie Schlaberg. Schützenkönig Benjamin Gebhardt landete beim Silberkönigsschießen auf dem zweiten Platz, Silberkönig wurde Rolf Schmiedekind. Beim Vergleichsschießen der Vereine belegten die Sponsoren, die ein eigenes Team gestellt hatten, den ersten Platz. Ein Kaiser und eine Kaiserin werden nur alle zehn Jahre unter allen ehemaligen Königen ausgeschossen. Im vergangenen Jahr wurden das Lara Jaccobi und Martin Schmiedekind. Neun Jahre müssen sich die Rhumspringer jetzt noch gedulden.

Kommando „Stillgestanden!“: In Rhumspringe wird die Tradition hochgehalten. Nur wer am Umzug teilnimmt, darf sich auch am Königsschießen beteiligen.Foto: Schneemannku

Über die Umzugsteilnehmer wurde auch beim 521. Schüttenhoff an der Rhume akribisch Liste geführt. Als Nummer 007 meldete sich Bernd Diederich an, eine Lizenz zum Schießen bekamen aber alle Umzugsteilnehmer. Bei dem Umzug, der wieder von der Renshäuser Blasmusik, dem Scharzfelder Spielmannszug sowie der Rhumspringer Nixe Lena Moneke samt Elfengefolge begleitet wurde, gelten strikte Regeln. Verheiratete Männer müssen schwarze Anzüge und Zylinder tragen, die Junggesellen bilden einen eigenen Block, Ehrendamen verteilen Schnittchen, Abordnungen der Vereine schwenken Fahnen, es ertönen militärische Befehle: „Schützenkommando stillgestanden! Zur Meldung an den Hauptmann Augen links!“. Standhaft müssen die Schützen schon wegen der 13 Stationen sein, die beim Umzug angesteuert werden. Die alten Könige, Bürgermeister, Realgemeindevorsitzender und Pfarrer werden abgeholt, am Ehrenmal feuert ein Schießkommando Salutschüsse ab.

Die Tanzgruppe Rhumegarde, die im vergangenen Jahr ihr Debüt beim Umzug hatte, begleitete diesmal nur den Kinderumzug, bei dem die Kinder ihre Fahrräder und Stöcke bunt schmücken. Am Schützenhaus war ein kleiner Vergnügungspark mit Kettenkarussell und Schießbude aufgebaut, die Tanzveranstaltungen mit den Bands Ohrwurm und Timeless waren besser besucht als im Vorjahr.

Weitere Bilder unter gturl.de/pfingstschützen

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Eichsfelder Tageblatt vom 12.06.2017

Gedenktafel am Hübentaler Wald

Ehemalige Zwangsarbeiter brachten 1945 Berliner Geschäftsmann Hans Pasch um
 

Rhumspringe.Eine Gedenktafel erinnert seit Sonnabend in der Rüdershäuser Flur nahe dem Hübentaler Wald an Hans Pasch. Der Berliner, den es gegen Kriegsende aus der zerstörten Hauptstadt nach Rhumspringe verschlagen hatte, wurde dort im Oktober 1945 Opfer eines Raubmords.

Jahrzehntelang wussten die Zwillingsbrüder Boris und Ingo Pasch nicht, wo ihr Vater nach dem Krieg geblieben war. Davon sprachen sie mit brechender Stimme während einer Gedenkstunde. Sie waren 1945 mit ihrer Mutter, die aus einer adligen Familie stammte, in deren slowenische Heimat geflohen. Dort kamen sie als Deutsche in ein kommunistisches Vernichtungslager. „Unser polnisches Kindermädchen bettelte um Essen, das es uns über den Zaun zuwarf“, erinnerte sich Boris Pasch. Die Großmutter schaffte es schließlich, Mutter und Kinder aus dem Lager zu holen.

 

Wollen an ihren Vater erinnern, der vor mehr als 70 Jahren in der Rüdershäuser Flur getötet wurde: Boris (l.) und Ingo Pasch. foto: Caspar

Traumatisiert sei ihre Mutter danach gewesen, erzählte Boris Pasch. Sie habe später in einer psychiatrischen Einrichtung gelebt. Er und sein Bruder seien bei der 1958 gestorbenen Großmutter aufgewachsen. Sie hätten promoviert, aber zum kommunistischen Regime Abstand gehalten. Nach der Wende sei er Diplomat in Berlin, sein Bruder Ingo Minister geworden.

In einem Dokument entdeckte Boris Pasch einen Hinweis auf Rhumspringe. Ingo Pasch fuhr vor vier Jahren dorthin, bekam Kontakt zu Bürgermeister Franz Jacobi. Mehrere Eichsfelder halfen bei der Recherche. Der Vater, so stellte sich heraus, hatte sich von der Mutter scheiden lassen und 1945 eine Ukrainerin geheiratet. Mit ihr hatte er zwei Kinder. Ehemalige Zwangsarbeiter aus Osteuropa forderten von dem Geschäftsmann eines Tages an einer Bushaltestelle in Rhumspringe Geld. Der Kaufmann rannte weg, die jungen Männer hinterher. Später wurde die Leiche im Wald gefunden. Wo sie bestattet wurde, ließ sich nicht mehr herausfinden. Paschs zweite Frau konnte die Mörder ausfindig machen. Sie wurden in Göttingen verurteilt, erinnert sich Zeitzeugin Anna Reuter (91). Paschs Ehefrau verließ dann mit den Kindern Rhumspringe. Bei der Gedenkfeier spielte Wiebke Germerott Geige. Pfarrer Markus Grabowski weihte die Gedenktafel. mic

Siehe auch Bericht aus dem GT vom 07.12.2013

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.06.2017

Fotos zur Dorfhistorie
  

Rhumspringe. Vor 40 Jahren ist die 1822/23 aus Zechgestein errichtete Kirche in Rhumspringe abgerissen und durch einen Neubau ersetzt worden. Im Vorfeld des 40. Kirchweihjubiläums im August hat der Heimat-und Fremdenverkehrsverein am Wochenende eine Fotoausstellung im Pfarrheim gezeigt. Das ist Teil des Gebäudekomplexes, der 1977 auf dem Kirchberg errichtet wurde. „Das Terrain war nicht einfach, viele Stufen und Plateaus waren zu verlegen“, erinnert sich Heinrich Diederich. Der 82-Jährige gehört zur siebenköpfigen „Heimatgruppe“ des Vereins, die inzwischen knapp 3000 Fotos aus der Dorfgeschichte zusammengetragen und die Geschichten dahinter recherchiert hat. Vorsitzender Rolf Adler scannt die Bilder ein, um sie vor dem Vergessen zu bewahren. Die Ausstellung dokumentierte nicht nur den Kirchenabriss und -neubau. Weitere Fotos zeigten Rhumspringer Persönlichkeiten, Prozessionen und Primizen, Augustinermönche und Messen an der Rhumequelle. „Ach, da kann ich mich noch dran erinnern“ und „Schau mal, den kennst du doch auch“ waren Sätze, die von Ausstellungsbesuchern immer wieder zu hören waren.

Ein Relief der neuen Kirche, das Pfarrer Bernhard Voss 1978 zur Verabschiedung geschenkt bekommen hatte, Aquarelle von Christa Monecke und ein Teil der Kommunionsbank als letztes Überbleibsel der alten Kirche rundeten die Ausstellung ab. Als Zugabe wurden Luftaufnahmen der Schäden gezeigt, die die Orkanwalze am 29. Juni 1997 in den Wäldern um Rhumspringe angerichtet hat. Als Nachschlag zu der Fotoausstellung samt Kaffeetafel des Pfarrgemeinderates sollen im Herbst Super-8-Filme vom Abriss und Neubau der Kirche gezeigt werden, die der Verein neu hereinbekommen hat. ku

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Eichsfelder Tageblatt vom 24.06.2017

500 Euro für Flutopfer in Peru
  

Rhumspringe. Die Kaffeetafel, die der Kirchengemeinderat am vergangenen Wochenende während der Fotoausstellung angeboten hatte, erbrachte einen Erlös von 405 Euro. Dies teilt die Pfarrei St. Sebastian mit. Der Heimat- und Fremdenverkehrsverein rundete auf, so dass nun 500 Euro an die Vinzentinerinnen gehen können. Mit dem Geld sollen Flutopfer in Peru unterstützt werden, heißt es im Pfarrbrief der Kirchengemeinde. ne

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Eichsfelder Tageblatt vom 03.07.2017

Kita-Neubau noch in der Warteschleife

Kostenschätzung hat sich erhöht
  

Rhumspringe. Weiter in der Warteschleife steckt der Neubau einer gemeinsamen Kindertagesstätte der Gemeinden Rhumspringe, Wollershausen und Rüdershausen. Um die an der Rhumspringer Grundschule geplante Kindertagesstätte geht es am Dienstag, 4. Juli, im Kulturausschuss der Gemeinde Rhumspringe.

Das Projekt soll im Rahmen des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzepts (IEK) für die Samtgemeinde Gieboldehausen umgesetzt werden. Rund 60 Prozent der Kosten würden vom Bund gefördert. Zur Vervollständigung des bereits im vergangenen Jahr von der Samtgemeinde gestellten Förderantrages solle jetzt noch die Schulwiese als Fördergebiet abgegrenzt werden, sagt Jacobi. Laut Auskunft des Sozialministeriums gebe es grünes Licht für den Kita-Bau, der Bewilligungsbescheid liege aber noch nicht vor. Die Kostenschätzung habe sich von 1,3 Millionen Euro bei Antragstellung auf inzwischen 1,9 Millionen Euro erhöht. Jacobi geht davon aus, dass die zusätzlichen Kosten nicht gefördert werden. Dann bliebe es bei rund 850 000 Euro vom Bund. Auch beim Landkreis sei ein Zuschussantrag über 210 000 Euro für die Schaffung neuer Kita-Plätze gestellt worden, berichtet der Bürgermeister. Die Zeit eile, da es voraussichtlich ab kommendem Jahr keine Investitionszuschüsse mehr gebe.

Die Restsumme müssten die drei als Bauherren auftretenden Gemeinden stemmen. Die Kinder aus Wollershausen besuchen bereits seit Jahrzehnten den Rhumspringer Kindergarten, die Kinder aus Rüdershausen würden neu hinzukommen. Was dann aus den alten Kindergartengebäuden in Rhumspringe und Rüdershausen wird, ist noch offen. Die Rhumspringer Kita gehört der Gemeinde, die Rüdershäuser Kita der Kirche. ku

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Eichsfelder Tageblatt vom 06.07.2017

Neue Kita soll auf Schulwiese gebaut werden

Gemeinden ziehen an einem Strang
  

Rhumspringe. Eine weitere Weiche für den Neubau einer gemeindeübergreifenden Kindertagesstätte an der Grundschule hat der Kulturausschuss der Gemeinde Rhumspringe gestellt. Als Standort und Fördergebiet wurde die Schulwiese hinter der Turn- und Pausenhalle festgelegt. Die Vorgaben ermöglichen eine Verbindung zur Schule, aber keine gemeinsame Raumnutzung. Eine konkrete Planung sei noch nicht möglich, da der Bewilligungsbescheid vom Bund noch nicht vorliege, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Der Bund fördert das Projekt im Rahmen des Integrierten Entwicklungskonzepts (IEK) für die Samtgemeinde mit rund 60 Prozent. Seit Antragstellung habe sich die Kostenschätzung von 1,3 auf rund 1,9 Millionen Euro erhöht. Sorgen bereitet Jacobi, dass der Bund die zusätzlichen Kosten voraussichtlich nicht fördern werde und der Landkreis ab 2018 voraussichtlich die Investitionsförderung für neue Kita-Plätze durch einen jährlichen Betriebskostenzuschuss ersetzen werde. Damit würde der Zuschussantrag über 210 000 Euro für die neue Kita möglicherweise ins Leere laufen.

Nach dem Neubau würden die Kinder aus Rhumspringe, Rüdershausen, Lütgenhausen und Wollershausen gemeinsam den Kindergarten und die Grundschule besuchen. Die Prognose bis 2021 ergebe einen Bedarf für drei Kindergarten- und für zwei Krippengruppen, also 75 Kindergarten- und 30 Krippenplätze, sagt Jacobi. Die Kirche, die die vorhandenen Kindertagesstätten in Rhumspringe und Rüdershausen betreibt, habe signalisiert, die Trägerschaft für die neue Kita übernehmen zu wollen. Bis zu den am Montag beginnenden Kindergartenferien besuchen 22 Kinder den Kindergarten in Rüdershausen, 63 Kinder den Kindergarten in Rhumspringe. Dort gibt es auch eine Krippengruppe, deren 15 Plätze allesamt belegt sind. ku

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Eichsfelder Tageblatt vom 10.07.2017

Gemeinde nimmt neues Baugebiet in Angriff

Nur noch zwei freie Bauplätze
  

Rhumspringe. Ein neues Baugebiet soll in Rhumspringe ausgewiesen werden. Um den Auftrag für den Bebauungsplan „Südlich der Schule“ geht es am Dienstag, 11. Juli, im Bauausschuss der Gemeinde. Wie viele Bauplätze dort entstehen können, sei von der Planung abhängig, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) und schätzt, dass bis zu einem Dutzend Baugrundstücke möglich sind. Wohnbauflächen gegenüber dem schon seit Jahren bebauten Baugebiet Schlehdorn und Holunderweg seien bereits im Flächennutzungsplan der Samtgemeinde ausgewiesen, berichtet Jacobi. Mit den Eigentümern der infrage kommenden Flächen, die sich für Aufstellung eines Bebauungsplanes anbieten, seien Verhandlungen geführt worden. Sie seien grundsätzlich bereit, ihr Land zu veräußern. Eine Bebauung sollte abschnittsweise erfolgen, mit der Planung das Büro Keller aus Hannover beauftragt werden.

Nur noch zwei Bauplätze und nur wenige Baulücken

Zwei nicht fristgerecht bebaute Bauplätze am Holunderweg hat die Gemeinde im Frühjahr zurückgekauft. Bis auf diese beiden Grundstücke gebe es keine neuen Bauplätze mehr in Rhumspringe, außerdem nur noch wenige Baulücken. An den Forderungen der Grundstückseigentümer gescheitert sei ein Flächenerwerb für die Ausweisung von Baugrundstücken südlich der Tulpenstraße. Weitere Themen im Bauausschuss sind der Weg zum Grillplatz sowie die Erneuerung von Peitschenlampen und Masten. Die Stadt Herzberg, die Eigentümerin des nicht asphaltierten Wegeabschnitts zum Grillplatz ist, will die Fläche unentgeltlich an die Gemeinde abgeben und würde ihn zuvor grundsanieren. Der Weg sei insbesondere durch Holztransporter kaputtgefahren, sagt Jacobi und gibt die Unterhaltungskosten zu bedenken. Der Bauausschuss tagt um 19 Uhr im Gemeindebüro. ku

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Eichsfelder Tageblatt vom 13.07.2017

Grillplatz-Frage soll in ­Fraktionen beraten werden
  

Rhumspringe. Das Angebot der Stadt Herzberg, den Weg zum Grillplatz an die Gemeinde Rhumspringe abzugeben, soll in den Fraktionen beraten werden. Nach Angaben von Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) handelt es sich um einen rund 300 Meter langen, nicht asphaltierten Abschnitt, der insbesondere durch Holztransporte kaputtgefahren sei. Herzberg habe keinerlei Bezug zur Unterhaltung und würde den Weg vor einer unentgeltlichen Übergabe sanieren, ansonsten nur Löcher schließen. Zu bedenken sei, dass die Unterhaltungspflicht auf die Gemeinde übergehen würde. ku

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Eichsfelder Tageblatt vom 14.07.2017

Peitschenlampen werden erneuert

LED-Technik und Alu-Masten für Straßenbeleuchtung
  

Rhumspringe. Die Peitschenlampen an der Göttinger Straße und der Herzberger Straße sollen erneuert und mit LED-Leuchtkörpern ausgestattet werden. Die Kosten für die Umrüstung an der Kreisstraße und der Landesstraße sind mit rund 45 000 Euro veranschlagt.

Der Haushaltsansatz von 50 000 Euro aus dem Vorjahr soll auf das Haushaltsjahr 2017 übertragen werden. Von der Samtgemeinde Gieboldehausen erhält die Gemeinde Rhumspringe einen Investitionszuschuss von gut 25.000 Euro.

Bereits mit LED-Aufsätzen ausgestattet sind die Peitschenleuchten an der Duderstädter Straße und der Hauptstraße. Dort sollen die restlichen Stahl-Lichtmasten durch Alu-Lichtmasten ersetzt werden. Das zählt nicht als Investition, sondern als Unterhaltungsmaßnahme. Einschließlich des Austausches der Peitschenlampe an der Treppenanlage und des Lichtmastes unterhalb der Mauer im Kirchtal schlägt der Austausch der Masten mit gut 33 000 Euro zu Buche. Für die Unterhaltungsmaßnahmen würden 24 000 Euro aus dem Produktposten Straßenunterhaltung aus dem vergangenen Haushaltsjahr übertragen, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Der Bauausschuss der Gemeinde ist einstimmig der Empfehlung gefolgt, den Auftrag für die Erneuerung der Peitschenlampen an der Göttinger und Herzberger Straße an das Energieversorgungsunternehmen Harz Energie zu vergeben. Für den Fall, dass die vorgesehenen Haushaltsmittel nicht ausreichen, soll der Rat vorsorglich einer überplanmäßigen Aufwendung und Auszahlung zustimmen. Weil bei der Auftragsvergabe im vergangenen Jahr die Unterhaltungsmaßnahmen gefehlt hätten, seien von Harz Energie noch einmal neue Angebote eingeholt worden, sagt Jacobi - getrennt nach Investitions- und Unterhaltungsarbeiten und ergänzt um den Lampenaustausch im Kirchtal. ku

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Eichsfelder Tageblatt vom 14.07.2017

Grünes Licht für neues Baugebiet
  

Rhumspringe. Einstimmig hat der Bauausschuss der Gemeinde Rhumspringe empfohlen, einen Bebauungsplan für Wohnbebauung „Südlich der Schule“ aufzustellen. Mit der Planung soll das Büro Keller aus Hannover beauftragt werden. Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) geht von bis zu einem Dutzend neuer Bauplätze aus. Die Eigentümer seien grundsätzlich bereit, die im Flächennutzungsplan bereits als Bauland ausgewiesenen Flächen gegenüber der Schule zu veräußern. ku

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Eichsfelder Tageblatt vom 15.07.2017

Perle-Treffen mit Segnung
 

Rhumspringe. Nach dem internationalen Heinkel-Jahres­treffen im Spessart steuern im August Besitzer von Heinkel-Mopeds der Baureihe Perle das Eichsfeld an. Zum sechsten Mal richtet der Gieboldehäuser Heinrich Gutterwill, der selbst vier Heinkel-Perlen besitzt, ein Perle-Jahrestreffen aus.

Anlaufpunkt für das viertägige Treffen, für das sich bislang 25 Teilnehmer angemeldet haben, ist in diesem Jahr das Hotelrestaurant Calabria in Rhumspringe, das ehemalige Rhumehotel. Dort checken die Teilnehmer am Donnerstag, 10. August, ein, bevor Tibus-Werft und Rhumequelle besichtigt werden. Am Freitag steht eine Fahrt in den Harz mit Besuch einer Maschinenbaufirma und der Grube Samson an, am Sonnabend geht esnach Worbis. Dort besichtigen die Perle-Fans die Brauerei und das kleine Mopedmuseum von Jürgen Hartmann, mit dem sie auch eine Stadtrundfahrt machen.  

 

Heinrich und Florian Gutterwill

Nach dem Museumsbesuch steht aber zunächst einmal eine Mopedsegnung auf dem Programm.Gutterwill hat bereits 2007, 2008, 2010, 2014 und 2016 Perle-Treffen in der Region organisiert. Wie der 70-jährige gelernte Kfz-Mechaniker ist auch sein Sohn Florian begeisterter Perlefahrer. Die Zahl der Teilnehmer bei den Treffen im Eichsfeld ist kontinuierlich gestiegen. Im vergangenen Jahr kamen in Gieboldehausen rund 30 Liebhaber des Kult-Mopeds zusammen, darunter Mitglieder des Stammtisches „Ruhrperlen“.

Der Heinkel-Club ist mit mehr als 4000 Mitgliedern eine der größten markengebundenen Oldtimer-Vereinigungen Europas. Die Heinkel-Perle mit einem Hubraum von 49 Kubikzentimetern und 1,5 PS wurde von 1955 bis 1958 in den Heinkel-Werken in Stuttgart-Zuffenhausen produziert. Von rund 27000 Exemplaren sind nur noch wenige erhalten und fahrtüchtig. Mit der 55. Perle, die 1955 das Werk verlassen hat, besitzt Gutterwill nach eigenen Angaben die älteste noch vorhandene Perle Deutschlands. ku

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.07.2017

Reh bei Unfall getötet
  

Lütgenhausen.  Bei einem Wildunfall ist am Dienstagmorgen ein Reh getötet worden. Nach Angaben der Polizei hatte das Tier gegen 5.15 Uhr plötzlich die Kreisstraße 108 zwischen Lütgenhausen und Rüdershausen gequert und war in das Auto eines Subaru-Fahrers gelaufen. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 300 Euro. ne

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Eichsfelder Tageblatt vom 22.07.2017

Neubau einer Kita
  

Rhumspringe.  Der Neubau der Kindertagesstätte, insbesondere die Abgrenzung des Fördergebietes, ist eines der Themen der dritten öffentlichen Sitzung des Rates der Gemeinde Rhumspringe am Dienstag, 25. Juli. Beginn ist um 19 Uhr im Gemeindebüro, Schulstraße 2. Auf der Tagesordnung steht des Weiteren der Beschluss über einen Kindergarten-Bedarfsplan. Anschließend werden die Angehörigen des Gremiums die Aufstellung eines Bebauungsplanes „Südlich der Schule“ thematisieren. Außer den Regularien ist der Verkauf einer Waldfläche ein weiterer Programmpunkt der Sitzung, während der Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) auch über wichtige Angelegenheiten in der Gemeinde informieren wird art

Download Einladung/Tagesordnung

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Eichsfelder Tageblatt vom 27.07.2017

Perspektiven für Bauwillige

Gemeinderat Rhumspringe votiert für Aufstellung eines Bebauungsplanes „Südlich der Schule“

Von Axel Artmann
  

Rhumspringe.Die Mitglieder des Gemeinderates Rhumspringe haben am Dienstagabend einstimmig beschlossen, einen Bebauungsplan für Wohnbebauung „Südlich der Schule“ aufzustellen. Mit der Planung beauftragten sie das Büro Keller aus Hannover, die Bebauung soll abschnittsweise erfolgen.

Vom Konzept des Büros sei abhängig, wie viele Bauplätze entstehen könnten, erläutert Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Er schätzt, dass auf dem rund 13000 Quadratmeter großen Areal des ersten von zwei Bauabschnitten bis zu einem Dutzend Baugrundstücke möglich seien. Der Bereich befinde sich in einer leichten Hanglage mit Ausrichtung nach Süden. Die künftigen Wohnbauflächen gegenüber dem schon seit Jahren fast vollständig belegten Baugebiet Schlehdorn und Holunderweg seien bereits im Flächennutzungsplan der Samtgemeinde Gieboldehausen ausgewiesen.

 

Bürgermeister Franz Jacobi zeigt den Standort des Baugebietes. Foto: Art

Mit den Eigentümern der infrage kommenden Flächen, die sich für die Aufstellung des Bebauungsplans anböten, seien seitens der Gemeinde Rhumspringe entsprechende Verhandlungen geführt worden. Die Besitzer hätten sich in den Gesprächen grundsätzlich bereit erklärt, ihr Land zu veräußern.

Die Nähe zur örtlichen Grundschule und zur künftigen gemeinsamen Kindertagesstätte der Orte Rhumspringe, Lütgenhausen, Wollershausen und Rüdershausen mache das Baugebiet besonders auch für junge Familien attraktiv. Hinzu kämen als positive Standortfaktoren unter anderem auch das Nahversorgungsangebot, das Vorhandensein von handwerklichen Betrieben, Ärzten und Apotheken.

Bereits im Frühjahr habe die Gemeinde zwei nicht fristgerecht bebaute Bauplätze am Holunderweg zurückgekauft, die beide weiterhin zum sofortigen Verkauf bereit stünden, wie der Gemeindebürgermeister berichtet. Bis auf diese beiden Grundstücke gebe es keine weiteren gemeindeeigenen Bauplätze mehr in Rhumspringe. Es existierten allerdings noch wenige Baulücken an verschiedenen Stellen im Ort.

An den Forderungen der Grundstückseigentümer gescheitert sei ein Flächenerwerb für die Ausweisung von Baugrundstücken südlich der Tulpenstraße, erläutert Jacobi. Mit dem Ausweisen des neuen Bebauungsgebietes möchte die Gemeinde Rhumspringe in erster Linie Bauwilligen aus dem Ort gerecht werden. Derzeit gebe es sieben Nachfragen von Rhumspringer Bürgern, „die in der Startposition stehen“, berichtet der Bürgermeister. Aber auch Interessenten aus anderen Orten seien willkommen.

Nach der Aufstellung eines Nachtagshaushaltes 2017, der in den kommenden Wochen erfolgen soll, will die Gemeinde „den erforderlichen Grunderwerb tätigen“. Damit würden die Voraussetzungen geschaffen, um den Beschluss umzusetzen. Nach der Beratung in den politischen Gremien und der üblichen Beteiligung von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange rechnet Jacobi damit, dass im übernächsten Jahr die Arbeiten im Bereich „Südlich der Schule“ beginnen können.

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Eichsfelder Tageblatt vom 14.08.2017

Treffen der „Perlen“-Liebhaber in Rhumspringe

Fans des 50er-Jahre-Mopeds „Heinkel Perle“ versammeln sich zu ihrem Jahrestreffen

Von Maximilian Zech
  

Rhumspringe. Zum sechsten Mal hat Heinrich Gutterwill aus Gieboldehausen das Heinkel-Perle-Jahrestreffen veranstaltet. Fans des Kultmopeds sind aus ganz Deutschland in Rhumspringe zusammengekommen. Auf dem Programm standen Ausfahrten und Besichtigungen.

22 Liebhaber des Fabrikats aus den Ernst-Heinkel-Flugzeugwerken haben sich in dem kleinen Ort im Eichsfeld eingefunden. Anders als in den Jahren 2007, 2008, 2010, 2014 und 2016, als die Treffen in Gieboldehausen veranstaltet wurden, hat sich Gutterwill dieses Mal für das Hotel Calabria in Rhumspringe entschieden. Der Ort eigne sich besser für die Unterbringung der Teilnehmer, erklärt der Organisator. Diese sind zwar nicht alle auf, aber dafür mit ihren „Perlen“ angereist und präsentieren sie stolz beim Treffen.

Die Heinkel Perle wurde zwischen 1955 und 1957 produziert, erzählt Gutterwill. Gerade einmal 27000 Stück der 1,5 PS starken Motorräder seien in Stuttgart hergestellt worden. Dass sie auch nach 60 Jahren noch gut laufen, stellen die Mitglieder des Heinkel-Clubs, die unter anderem aus Bremen, Frankfurt und Baden-Württemberg angereist sind, unter Beweis. So standen auf dem Programm des viertägigen Treffens Fahrten in den Harz und ins Obereichsfeld. Da die Kultur nicht zu kurz kommen soll, waren die Besichtigung der Grube Samson in Sankt Andreasberg sowie eine Stadtrundfahrt durch Worbis Teil der Planung. Am Sonnabend hatten die Teilnehmer sogar die Möglichkeit, nach dem Besuch eines Mopedmuseums in Worbis ihre Maschinen segnen zu lassen.

Teilnehmer des Heinkel-Perle-Jahrestreffens präsentieren ihre Maschinen in Rhumspringe. Foto: mze

„Ich bin Wiederholungstäter“, antwortet Gutterwill auf die Frage, wie seine Liebe zur Perle entstanden sei. Im Alter von 16 Jahren sei er das Modell das erste Mal gefahren. Nachdem er den Führerschein hatte, habe er sich zunächst für andere Fahrzeuge interessiert. Erst um das Jahr 2000 herum sei Gutterwills Interesse an der Perle neu erwacht und habe ihn seitdem nicht mehr losgelassen, erzählt der gelernte KFZ-Mechaniker. Mittlerweile besitzt er vier Perlen, darunter nach eigenen Angaben die älteste noch erhaltene in Deutschland. Was ihn an den Maschinen so fasziniert? Das Material, die Form, das heulende Geräusch und natürlich die Nostalgie, sagt Gutterwill. Zwar sei es nicht immer einfach, Ersatzteile für das seit 60 Jahren nicht mehr produzierte Modell zu finden. „Aber dafür gibt es ja den Heinkel-Club.“ Dieser helfe seinen Mitgliedern bei der Suche nach Ersatzteilen und, fügt Sohn Florian Gutterwill hinzu, habe auch alte Werkzeuge, mit denen neue Ersatzteile hergestellt werden können. Mit der Leidenschaft für die Heinkel Perlen habe sich der Student bei seinem Vater angesteckt, erzählt er. Ihn fasziniere jedoch vor allem der technische Aspekt. Es sei interessant zu sehen, was zur damaligen Zeit schon alles möglich war, sagt Florian. So sei der Motor ausgesprochen kompakt, der Tank verstecke sich unter dem Sitz. Das sei eine sehr raffinierte Technik

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.08.2017

Rhumspringer Nachwuchs besucht zukünftig die Reinhard-Horn-Schule

Kinderliedermacher steht Pate für die Umbenennung

Von Laura Brand
  

Rhumspringe. Die Grundschule in Rhumspringe benennt sich nach dem Kinderliedermacher Reinhard Horn. Ab Sonntag, 24. September, wird sie „Reinhard-Horn-Grundschule Rhumspringe“ heißen.

Reinhard Horn hat diverse CDs und Bücher veröffentlicht und tritt mit seinen Kinder-Familien-Konzerten im In- und Ausland auf. Er ist auch als Botschafter der Kindernothilfe und der „singenden Krankenhäuser“ tätig. Außerdem schult er seit vielen Jahren Erzieher und Lehrer darin, mit Kindern zu musizieren und damit Musik ganz selbstverständlich in den pädagogischen Alltag zu integrieren.

Katharina Woitschewski, die die Grundschule in Rhumspringe seit 2013 leitet, hat einer Mitteilung zufolge bereits als Referendarin an einem seiner Seminare teilgenommen. Sie sei fasziniert gewesen von der Art Horns, „wie aufgeschlossen und herzlich, außerdem pädagogisch professionell der Kinderliedermacher ist“. Er habe sie dazu ermutigt, selbst mit den Kindern im Unterricht zu singen oder Tänze einzuüben und aufzuführen: „Ermutigen musste er mich deshalb, weil ich leider nie ein Instrument und auch keine Noten gelernt hatte. Ich hielt mich deshalb für unmusikalisch“, sagt sie. Horn sei er bei jedem der Konzerte, die seit 2012 im Frühling und in der Vorweihnachtszeit an der Schule aufgeführt werden, zu Gast gewesen.

„Projekt und Konzert im April 2017

Um die Zusammenarbeit weiter zu stärken, organisierte die Schule im April 2017 eine Projektwoche und ein Konzert zusammen mit Reinhard Horn. Dass am selben Abend noch die Idee zur Namensänderung der Schule aufkam, überraschte beide Seiten positiv, sowohl Woitschewski als auch Horn. Denn eigentlich entstand sie aus einem Scherz heraus: „Heißen hier alle Schulen wie ihre Orte?“, habe Horn gefragt, als er die Namen der beteiligen Einrichtungen erfuhr: Grundschule Rhumspringe, Grundschule Mingerode, Grundschule Gieboldehausen und andere. Woitschewski habe spontan zurückgegeben: „Wer weiß, vielleicht heißen wir ja mal Reinhard-Horn-Grundschule“

Reinhard Horn bei der Projektwoche in Rhumspringe Foto: Franke

Die Schulleiterin begann sich daraufhin, bei unterschiedlichen Stellen zu informieren und erhielt „recht schnell“ das Okay. Mit der Umbenennung in die „Reinhard-Horn-Grundschule Rhumspringe“ möchte Woitschewski nun „die Zusammenarbeit mit dem Kinderliedermacher weiter ausbauen, weil er bei den Kindern und auch bei uns Lehrern enorm gut ankam“.

Zudem taucht Musik auch als Schwerpunkt im Leitbild der Schule auf, die derzeit rund 100 Kinder besuchen. Den Lehrern sei es wichtig, dass alle Schüler ihre Musikalität ausbauen und auch die Möglichkeit bekommen, ihre Fortschritte bei Konzerten zu präsentieren. Dies passe auch in die Philosophie Horns, der in der Musik einen substanziellen Bestandteil für den Menschen sieht. Dass er nun der Namensgeber der „Reinhard-Horn-Grundschule Rhumspringe“ ist, freut ihn einer Mitteilung zu folge sehr. Es bedeute eine „unglaublich große Ehre“ für ihn. „Niemals hätte ich damit gerechnet, dass sich eine Schule so inspiriert fühlt, dass sie mich zu ihrem Namensgeber macht“, sagt Horn.

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Eichsfelder Tageblatt vom 18.08.2017

Gemeinde St.-Sebastian feiert 40. Weihetag

Pfarrfest der Kirchengemeinde im Kirchort Rhumspringe
  

Rhumspringe. Die St.-Sebastians-Gemeinde feiert am Sonntag, 20. August, den 40. Weihetag ihrer Kirche. Das diesjährige Kirchweihfest wird gleichzeitig als Pfarrfest für alle sechs Kirchorte auf dem Gelände des Pfarrzentrums Rhumspringe stattfinden, die seit der Gemeindefusion 2014 zusammengehören. Am 20. August 1977 wurde die St.-Sebastians-Gemeinde vom damaligen Bischof der Diözese Hildesheim, Heinrich Maria Janssen, eingeweiht. Seit der Gemeindefusion vor drei Jahren gehören nun auch die Kirchorte Brochthausen, Fuhrbach, Hilkerode, Langenhagen und Rüdershausen zur St.-Sebastians-Gemeinde. Alle Kirchorte sowie die Rhumspringer Vereine beteiligen sich an der Organisation des diesjährigen Kirchweihfestes. Der Kirchenchor St.-Sebastian eröffnet die Festmesse um 10.30 Uhr. Anschließend werde die neue Fahne der Ministranten geweiht, teilt Rosemarie Jütte von der St.-Sebastians-Gemeinde mit.

Der Fanfarenzug gibt in der Mittagszeit ein Platzkonzert. Um 14 Uhr tritt der Tanzclub Elan auf. Messdiener bieten eine Tombola an und die Kinder können in einer Hüpfburg toben, sich schminken lassen oder mit dem Kindergarten basteln. kf

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.08.2017

Weihfest in der Sebastianskirche

Zum 40. Weihtag wird neuer Kunstführer der Pfarrgemeinde vorgestellt

Von Katharina Meyer
  

Rhumspringe.Die Pfarrgemeinde St. Sebastian hat am Sonntag in der Sebastianskirche in Ruhm-springe deren 40. Weihetag und zugleich Pfarrfest gefeiert. Während der Festmesse wurden Kunstinventare an einzelne Kirchenvertreter übergeben und ein neuer Kunstführer der Gemeinde vorgestellt. Musikalisch begleitete der Kirchenchor die Veranstaltung.

Mitglieder der Kirchen aus Brochthausen, Fuhrbach, Hilkerode, Langenhagen, Rüdershausen und Rhumspringe füllten den Kirchsaal: Sie alle gehören zur Sebastiansgemeinde. Wie ein riesiges Zeltdach laufen die sechs Seiten der hölzernen Kuppel hoch über ihren Köpfen zusammen

 

Kunsthistorikerin Dr. Monika Tontsch übergibt Kunstinventare. Foto: Meyer

Diese Zeltform zeichnet die Sebastianskirche aus, findet Vorstandsmitglied Bernadette Jacobi und scherzt: „Schließlich sind wir ein wanderndes Volk. So können wir jederzeit schnell die Zelte abbrechen.“

Obwohl das Gebäude seit 1977 steht, stellte Pfarrer Markus Grabowski fest: „Kirche ist nie fertig, sie ist immer im Bau begriffen“. Gleich drei jüngst abgeschlossene Bauprojekte wurden während der Messe präsentiert. So übergaben die Kunsthistoriker Dr. Monika Tontsch und Christian Schulz des Generalvikariats Hildesheim den Kirchen St. Johannes Hilkerode, St. Andreas Rüdershausen und St. Laurentius Langenhagen ihr jeweiliges Kunstinventar in Buchform. Pfarrer Grabowski erhielt ein Gesamtverzeichnis.

Einen neuen Kunstführer stellte Rosemarie Jütte vor. Sämtliches Kunstinventar der sechs Gemeindekirchen ist in der 67-seitigen Broschüre abgebildet und erläutert. Sie sei „ein starkes bildhaftes und schriftliches Glaubenszeugnis für die Zukunft rund um unsere neu gegründete Pfarrei“, so die Worte Grabowskis. Der „Kirchenführer der Pfarrei St. Sebastian“ ist für 3 Euro erhältlich.

Auch die Ministranten spielten eine besondere Rolle in der Messe. „Ihr seid diejenigen, die immer wieder in unserer Kirche Flagge zeigen“, hob Grabowski hervor, bevor er ebendiese Flagge weihte. Pfarreipraktikant Lukas Kellner stellte die neue Fahne der Ministranten vor: Auf blau-gelbem Hintergrund ist das Panorama der sechs Kirchen abgebildet.

Auf ein weihrauchiges Abendmahl folgte ein grillrauchiges Mittagsbüffet im Kirchenhof. „Mit Freude feiern“ war das offizielle Motto des auf die Messe folgenden Pfarrfestes. Der Fanfahrenzug gab Platzkonzert, der Tanzclub Elan zeigte Tanzperformances. Auch eine Hüpfburg sorgte für Vergnügen.

Für die Tombola waren die Messdiener zuständig. Ein Teil des Erlöses sowie der Kollekte wird an das Projekt „Babyhospital in Bethlehem“ gespendet. „Da wird über Religionsgrenzen hinaus allen Kindern geholfen“, sagte Barbara Hose, Vorsitzende des Kirchgemeinderats (KGR). Übergeben will der KGR die Spende persönlich. Denn im Herbst 2018 soll eine Pilgerfahrt der Großpfarrei nach Israel stattfinden.

Im Spätherbst 2017 lädt die Sebastianskirche erneut anlässlich des Weihtags ein. Unter dem Motto „Kirche zum Anfassen“ sollen die Kunstwerke der Kirche zugänglich gemacht werden und einige Bauherren des Gebäudes ihr Werk persönlich präsentieren.

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Eichsfelder Tageblatt vom 29.08.2017

Vorfahrt in Rhumspringe geändert

Neue Verkehrsregelung an der Ecke Schlehdorn/Schulstraße
  

Rhumspringe. Verkehrsteilnehmer in der der Straße Im Schlehdorn in Rhumspringe müssen ab sofort warten. Die Vorfahrtsregelung an der Einmündung zur Schulstraße wurde nach Angaben von Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) geändert. Der von links kommende Verkehr auf der Schulstraße hat Vorfahrt.

„Unmittelbar vor dem Einmündungsbereich Schlehdorn ist ein Rundbord eingebaut“, so der Bürgermeister der Gemeinde. Wegen des Einbaus habe sich nach dem Verkehrsrecht die Vorfahrt für den Schlehdorn geändert. Bislang habe an dieser Stelle die Regelung rechts vor links gegolten. “Mit dem Rundbord kann der Wasserfluss besser kanalisiert werden“, erklärt Jacobi den Hintergrund. „Dadurch kann bei einem normalen Starkregen kein Regenwasser mehr in den Schlehdorn fließen.“ rf

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Eichsfelder Tageblatt vom 05.09.2017

Neues Spielzeug in der großen Pause

Förderverein der Grundschule Rhumspringe überrascht die Schüler

Von Rüdiger Franke
  

Rhumspringe. Bälle, Fußballtore und vieles mehr – mit einer großen Kiste mit neuen Spielsachen hat der Förderverein der Grundschule Rhumspringe die Schüler am Montag in der großen Pause überrascht. „Die Kinder durften natürlich gleich damit spielen“, sagte Fördervereins-Sprecherin Jennifer Ohnesorge.

„Wir vom Förderverein kaufen Spielsachen, wenn der Spielschrank leer ist“, sagt Ohnesorge. Die Schüler könnten sich in den Pausen am Spieleschrank bedienen und würden die Dinge hinterher wieder zurücklegen. „Die Sachen gehen aber irgendwann kaputt oder verschwinden, weil sie beispielsweise über den Zaun fliegen.“ Und das Budget der Schule sei knapp bemessen. Und so habe der Förderverein den Spieleschrank wieder aufgefüllt mit Bällen, Fußballtoren, Springseilen, Tennisschlägern und anderen Dingen, so Ohnesorge. Für die Kinder sei es nicht angekündigt und damit eine Überraschung gewesen.

Neues Spielzeug für die Grundschule. Foto: Mischke

Der Förderverein zählt zurzeit mehr als 70 Mitglieder. „Ich hoffe immer, dass möglichst alle Eltern eintreten“, sagt Ohnesorge. Der Verein unterstütze ja auch alle Kinder, welche die Grundschule Rhumspringe besuchen. Als nächstes engagiert sich der Förderverein bei der Feier zur Umbenennung in Reinhard-Horn-Schule. Dazu seien auch die Kindergärten aus Rüdershausen und Rhumspringe eingeladen, erzählt die Sprecherin des Fördervereins. Der Verein bringe sich unter anderem in die Organisation ein und kümmere sich um die Verpflegung.

Enge Zusammenarbeit und immer ein offenes Ohr

Die Freude über das neue Spielzeug war auch auf Seiten der Grundschule groß. „Die Zusammenarbeit mit dem Förderverein ist sehr eng“, sagt Cornelia Härtel, Klassenlehrerin der ersten Klasse. Der Verein unterstütze die Schule mit Anschaffungen und bei Veranstaltungen. „Sie haben immer ein offenes Ohr, wenn es um Lösungen geht.“

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.09.2017

Gemeinderat spricht über Finanzthemen

Öffentliche Sitzung am 8. September in Rhumspringe
  

Rhumspringe. Finanzthemen stehen am Freitag, 8. September, im Mittelpunkt der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates Rhumspringe. Beginn ist um 20 Uhr im Gemeindebüro, Schulstraße 4. Nach den Regularien sprechen die Mitglieder des Gremiums über den Jahresabschluss für das Haushaltsjahr 2013, über- und außerplanmäßige Aufwendungen und Auszahlungen, die Entlastung des Bürgermeisters für das Haushaltsjahr 2013, den ersten Nachtragshaushaltsplan und die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2017. Befassen wird sich der Gemeinderat auch mit derÜbernahme einer Wegeparzelle am Weg zum Grillplatz. art

 Einladung /Tagesordnung

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Eichsfelder Tageblatt vom 08.09.2017

Musikschule erweitert ihr Angebot

Musikalische Früherziehung
  

Rhumspringe. Die von Daniel Uschkureit geleitete Musikschule Fröhlich in Rhumspringe erweitert ihr Angebot. Sie nimmt neben dem Instrumentalunterricht ab sofort die musikalische Früherziehung für Kinder ab drei Jahren in das Programm auf, kündigt der Inhaber an.

Er begründet die Erweiterung mit dem „großen Interesse von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“. Der Unterricht für die Kleinen werde von Shila Karl aus Bernshausen geleitet. Gemeinsam mit ihr und dem Maskottchen „Toffel“ würden die Kleinen „in einem kindgerechten Unterricht in die Welt der Musik eintauchen“. Abgerundet werde die Früherziehung durch das Unterrichtsmaterial, das auch zum gemeinsamen Musizieren zu Hause einlade.

„Die musikalische Früherziehung wird in Kleingruppen unterrichtet und kann direkt im Wohnort angeboten oder auch sogar im Kindergartenalltag eingebettet werden.“ Informationen zur musikalischen Früherziehung: Shila Karl, Telefon 0171/1046082 oder 05528/200423, zum Instrumentalunterricht Daniel Uschkureit, Telefon 0151/43201075 oder 05529/ 9997987 oder: www.musikschule-froehlich.de/uschkureit. art

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Eichsfelder Tageblatt vom 12.09.2017

Gemeinderat Rhumspringe beschließt über Finanzen

Neuer Bebauungsplan in Rhumspringe erfordert zusätzliche Mittel

Von Axel Artmann 
  

Rhumspringe. Die Mitglieder des Gemeinderates Rhumspringe haben die erste Nachtragshaushaltssatzung, den ersten Nachtragshaushaltsplan und das geänderte Investitionsprogramm beschlossen. Die beabsichtigte Aufstellung des Bebauungsplans „Südlich der Schule“ machte die Entscheidung notwendig.

Durch den damit verbundenen Grundstückserwerb sei es erforderlich, den Haushalt über den ersten Nachtrag um 70.000 Euro zu ergänzen, erläuterte Gemeindebürgermeister Franz Jacobi (CDU). Im Haushalt 2016 seien für den Grunderwerb der Bauflächen an der Tulpenstraße 130.000 Euro eingeplant gewesen. Weil das Vorhaben im Haushaltsjahr 2016 nicht abgeschlossen wurde, seien die Mittel vorsorglich am Ende des Haushaltsjahres nach 2017 übertragen worden. „Da der Gemeinderat vom Erwerb der Flächen an der Tulpenstraße dann Abstand genommen hat und die Aufstellung des Bebauungsplans ,Südlich der Schule’ beschlossen hat, können die übertragenen Mittel für den Grunderwerb verwendet werden“, erklärte der Bürgermeister. Hierfür seien allerdings weitere 70.000 Euro notwendig und die Aufstellung eines Nachtragshaushaltsplans erforderlich.

Bauplätze für junge Familien interessant

Der Bebauungsplan sei beauftragt, erklärte der Bürgermeister am Rande der Sitzung. Er rechne damit, dass frühestens Ende des kommenden Jahres die Erschließungsarbeiten beginnen. Mehr als die Hälfte der Flächen könnte bereits an Interessenten abgegeben werden, erklärte Jacobi. Die künftigen Wohnbaugebiete gegenüber den Baugebieten Schlehdorn und Holunderweg sei im Flächennutzungsplan der Samtgemeinde Gieboldehausen ausgewiesen. Die Nähe zur geplanten gemeinsamen Kindertagesstätte der Orte Rhumspringe, Lütgenhausen, Wollershausen und Rüdershausen mache das Baugebiet besonders auch für junge Familien attraktiv.

Zu Beginn der Sitzung hatten die Mitglieder des Gemeinderates den Jahresabschluss 2013 beschlossen. Der Überschuss aus dem ordentlichen Ergebnis von rund 215.000 Euro und dem außerordentlichen Ergebnis von knapp 1500 Euro wird demnach der Überschussrücklage zugeführt. Die über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen nahmen die Ratsmitglieder zur Kenntnis.

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Eichsfelder Tageblatt vom 13.09.2017

Fusionscup geht nach Rüdershausen

„Alte Herren“ aus sechs Orten treten an
  

Rhumspringe. Kirche, Glaube und Sport können eine Einheit bilden. Das ist beim Fusionscup deutlich geworden, zu dem sich zum vierten Mal die „Alten Herren“ aus Kirchorten der Pfarrei St. Sebastian getroffen haben.

„Es war Fußball für Feinschmecker“, sagte Pfarrer Markus Grabowski, der das Turnier initiierte. Die Mannschaften von St. Laurentius, Langenhagen, St. Johannes, Hilkerode, St. Sebastian, Rhumspringe, und St. Andreas, Rüdershausen, traten auf dem Sportplatz des FC Hertha Hilkerode an. Bei dem Blitzturnier habe jeder gegen jeden 15 Minuten lang gespielt. Die Spiele des Kleinfeldturniers seien „sehr ausgeglichen und fair“ verlaufen. Grabowski lief mit den Rhumspringern auf, die er gelegentlich bei den Spielen unterstützt.

Die Mannschaft von Rüdershausen konnte mit zwei Siegen und einem Unentschieden den Pokal mit nach Hause nehmen. Einige Fans und Gemeindemitglieder unterstützten vom Spielfeldrand aus ihre Mannschaften aus den Kirchorten. Sie hätten sich „über gelungene Spielzüge“ und ein „engagiertes, robustes Auftreten“ der Lokalmatadoren gefreut.

Der vierte Fusionscup habe „Lust auf mehr“ gemacht, lautet das Fazit von Grabowski. Im kommenden Jahr werde der Pokal am zweiten Freitag im September in Langenhagen ausgespielt. art

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Eichsfelder Tageblatt vom 20.09.2017

Unfallflucht: Roter Kombi gesucht

Fahrer fährt nach Unfall in Rhumspringe davon
  

Rhumspringe.  Ein unbekannter Fahrer hat mit seinem roten Kombi am Freitag gegen 18.35 Uhr in Rhumspringe den linken Außenspiegel eines Renault Modus beschädigt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, kam es zu einer seitlichen Berührung der beiden Fahrzeuge. Während die Modus-Fahrerin anhielt, sei der Kombifahrer weitergefahren.

Der Unfall ereignete sich auf der Bahnhofstraße in Höhe des Lagerplatzes eines Bauunternehmens. Zeugen melden sich unter Telefon 05528/2054572 bei der Polizeistation Gieboldehausen. rf

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.09.2017

Kinderliederautor wird Namensgeber

Grundschule Rhumspringe wird nach Reinhard Horn benannt
  

Rhumspringe.  Lange haben die Schüler der Grundschule in Rhumspringe auf diesen Tag hingefiebert. Ihre Schule bekommt am Sonntag, 24. September, einen neuen Namen. Ab dann wird sie „Reinhard-Horn-Grundschule Rhumspringe“ heißen, benannt nach dem Kinderliedermacher.

Im April dieses Jahres hat Horn zum Abschluss einer Projektwoche der Grundschule ein Konzert in der Mehrzweckhalle in Rüdershausen gegeben. Und nicht nur die Schüler waren begeistert von der Art, mit der der Musiker die Kinder in seinen Auftritt einbezog. Auch Horn war begeistert von der Intensität, mit der die Schüler mitmachten. Die erlebe er nur selten bei seinen Konzerten, auch wenn die Kinder eigentlich immer gut mitmachten. Im Gespräch mit Schulleiterin Katharina Woitschewski entstand dann die Idee zur Umbenennung der Schule. Horn war überrascht, dass die beteiligten Einrichtungen wie die Grundschule Rhumspringe nicht einem Namensgeber gewidmet seien. Die Schulleiterin sagte: „Wer weiß, vielleicht heißen wir ja mal Reinhard-Horn-Grundschule.“ Aus einer spontanen Aussage wird nun am Sonntag Realität. Mit der Umbenennung möchte Woitschewski nun „die Zusammenarbeit mit dem Kinderliedermacher weiter ausbauen“. Musik sei ein Schwerpunkt im Leitbild der Schule. Die Feier beginnt am Sonntag um 14.30 Uhr mit einem Gottesdienst mit Reinhard Horn und Kindern. Ab 16 Uhr schließt sich der Festakt an.

Horn bezeichnet die Tatsache, dass die Grundschule Rhumspringe nun nach ihm benannt werde, als „unglaublich große Ehre“: „Niemals hätte ich damit gerechnet, dass sich eine Schule so inspiriert fühlt, dass sie mich zu ihrem Namensgeber macht.“ Der Kinderliedermacher hat diverse CDs und Bücher veröffentlicht und tritt mit seinen Kinder-Familien-Konzerten im In- und Ausland auf. Er ist auch als Botschafter der Kindernothilfe und der „singenden Krankenhäuser“ tätig. Außerdem schult er seit vielen Jahren Erzieher und Lehrer darin, mit Kindern zu musizieren und damit Musik ganz selbstverständlich in den pädagogischen Alltag zu integrieren. rf

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Eichsfelder Tageblatt vom 25.09.2017

Kleiner Pilz bedroht große Eschen

Gemeinde Rhumspringe lässt bis zu 70 Bäume im Umfeld der Rhumequelle fällen

Von Axel Artmann 
  

Rhumspringe. Kleiner Pilz, große Wirkung: Weil das „Falsche Weiße Stengelbecherchen“ rund 50 bis 70 Eschen im Umfeld der Rhumequelle befallen hat, werden die Bäume im Oktober gefällt. Anschließend ist die Erneuerung von Aussichtsplattform, Stegen und Geländern geplant. Einem Mitarbeiter der Gemeinde sei bei einer routinemäßigen Baumkontrolle aufgefallen, dass in einigen Bäumen trockene, offensichtlich absterbende Äste hingen, berichtet Franz Jacobi, Bürgermeister der Gemeinde Rhumspringe (CDU). Daraufhin habe er Kontakt zu Andreas Rademacher vom Fachdienst Umwelt des Landkreises Göttingen aufgenommen.

Während eines Vor-Ort-Termins habe der Gast sofort bemerkt, dass eine Vielzahl an Bäumen vom Eschentriebsterben betroffen gewesen sei. „Nestartige, büschelartige Stressaustriebe“ seien ein sicheres Indiz dafür gewesen“, erklärt Rademacher. Es bestehe die Gefahr, dass Teile der Krone abfallen.

Eine Fachfirma werde im kommenden Monat voraussichtlich innerhalb einer Woche die Arbeiten ausführen, kündigt Jacobi an und weist darauf hin, dass die Gemeinde aufgrund eines Ende der 1990er-Jahre mit der früheren Harzer Papierfabrik geschlossenen Vertrages für das Areal „verkehrssicherungspflichtig“ sei. Noch während des Termins mit dem Repräsentanten des Landkreises sei die Entscheidung gefallen, die Bäume fällen zu lassen. Die Natur werde die Lücke schließen, wie sie es möchte, sagt er.

Andreas Rademacher, Franz Jacobi und Arno Ohnesorge (v.l.) informieren über das Eschensterben an der Rhumequelle. Foto: Bänsch

Optische Veränderungen werde es nicht nur durch das Fällen der Bäume geben. So sollen die seit zwei Jahren aus Sicherheitsgründen gesperrte und 1998 maßgeblich mit Mitteln der Heinz-Sielmann-Stiftung errichtete Aussichtsplattform auf der Nordseite der Rhumequelle sowie Stege und Geländer an der Rhumequelle erneuert werden, erläutert Lutz Peters, stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Rhumequelle und Herzberger Bürgermeister (CDU). Das rund 54.000 Euro teure Vorhaben werde mit 40.000 Euro aus dem Programm „Leader“ und einem Eigenanteil von 14.000 Euro finanziert.

Außer Mitteln der Gemeinde Rhumspringe handele es sich beim Eigenanteil um finanzielle Unterstützung durch die Sparkassenstiftung Duderstadt, das Unternehmen Harz Energie, die Reddersen-Stiftung des Harzklubs und die Samtgemeinde Gieboldehausen.

Die Geländer sollen aus beschichtetem Aluminium gestaltet werden. Er sei der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises sehr dankbar, dass sie der Entscheidung für die Materiallösung zugestimmt habe, berichtet Jacobi. „Wenn es halbwegs dem Landschaftsbild entspricht, können wir damit leben“, erwidert Rademacher. Zum Schutz von Flora und Fauna sollen die Arbeiten möglichst im Herbst und Winter ausgerichtet werden, betont Jacobi. In Deutschland ist die Krankheit erstmals im Jahr 2008 beobachtet worden, in Polen und im Baltikum gab es Fälle bereits seit Anfang der 1990er-Jahre. Der auslösende Pilz konnte aber erst 2010 identifiziert werden. Er sei morphologisch nicht von seiner Schwesterart, dem Weißen Stengelbecherchen, zu unterscheiden. Dieser Pilz zersetzt das natürlich abgefallene Eschenlaub im Herbst. Erst ein Gentest enttarnte den schadhaften Verwandten. Bei befallenen Bäumen lichte sich zunächst die Krone, erläutert Rademacher. Erst würden Zweige und Blätter sterben, dann der ganze Baum. Zu erkennen sei der Befall auch an einer Schwarzfärbung der Triebe.

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Eichsfelder Tageblatt vom 26.09.2017

Grundschule Rhumspringe heißt jetzt Reinhard-Horn-Grundschule

Liedermacher als Namensgeber: Festakt und Konzert mit der Schulband

Von Vera Wölk 
  

Rhumspringe. Die Grundschule in Rhumspringe hat endlich einen Namen. Nachdem es bereits seit 2013 Überlegungen gegeben hatte, der Schule einen Namen zu geben, wurde sie am Sonntag in Reinhard-Horn-Grundschule umbenannt.

Das wurde beim offiziellen Festakt groß gefeiert. So gab es unter anderem auch ein Konzert, bei dem die Schulband der Grundschule gemeinsam mit dem Liedermacher in der Turnhalle auftrat. „Wir hatten zuvor bei unserer Suche noch keinen passenden Namen gefunden, der allen Mitgliedern des Kollegiums gefallen hat“, erklärte Schulleiterin Katharina Woitschewski. Die Idee, die Schule nach dem Kinderliedermacher zu benennen, sei im April bei einem Konzert in Rüdershausen entstanden. „Dort haben auf den Stühlen Zettel mit den Namen der Schulen gelegen, und Reinhard Horn hat mich gefragt, ob bei uns alle Schulen nach dem Ort, indem sie sich befinden, benannt sind“, erinnerte sich die Schulleiterin.

Daraufhin habe sie mehr aus Spaß gesagt, dass sie die Schule ja vielleicht Reinhard-Horn-Grundschule nennen könnten. „Am nächsten Morgen habe ich dann eine E-Mail von Reinhards Frau Ute bekommen, die mir geschrieben hat, dass ihm die Idee mit der Namensgebung nicht aus dem Kopf gehe“, erzählte Woitschewski. Als sie die Idee dann ihren Kolleginnen vorgestellt habe, seien alle begeistert gewesen. Erstmals habe ein vorgeschlagener Name allen gefallen.

Die Schulleiterin hat Horn vor zehn Jahren bei einer Fortbildung zum Thema Religion und Musik kennengelernt. „Ich habe schon früh mit CDs von ihm gearbeitet. Und auch beim Sportunterricht lege ich zu Beginn oftmals eine CD von ihm ein“, so Woitschewski. Bei dem Liedermacher, der am Sonntag nach Rhumspringe gekommen war, ist die Freude über die Ehre, die ihm zuteil wird, groß: „Die Namensgebung ist etwas ganz Besonders für mich. Ich sehe darin auch eine große Wertschätzung meiner Arbeit“, sagte der Liedermacher. Gern möchte er der Schule nicht nur seinen Namen geben, sondern auch gemeinsam mit der Schulleiterin und den Kindern etwas auf die Beine stellen. „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir gemeinsam ein Schullied entwickeln und aufnehmen“, sagte Horn. Für weitere Ideen gebe es bereits Gespräche. Dies seien zwar alles nette Überlegungen, die man auch umsetzen könne, doch sei auch der Alltag wichtig. Dazu gehöre, dass die Wichtigkeit von Musik und Bewegung erkannt und umgesetzt werde.

„Aus meiner Sicht passt Reinhard Horn auch gut zu unserem Schulleitbild“, so Woitschewski. Außerdem habe er einen guten Draht zu Kindern. Dies habe sie beim Konzert in Rüdershausen sehr beeindruckt. Das zeigte sich auch beim gemeinsamen Konzert, an dem sowohl die Kinder als auch Horn großen Spaß hatten. Die neue Reinhard-Horn Grundschule Rhumspringe wird derzeit von 89 Mädchen und Jungen besucht.

Während der offiziellen Namensgebung überbrachte auch der Bürgermeister der Samtgemeinde Gieboldehausen Steffen Ahrenhold (CDU) Glückwünsche der Mitglieder des Samtgemeinderates, die der Umbenennung im Mai zugestimmt hatten. Horn betonte in seiner Dankesrede noch einmal die Wichtigkeit des Singens für die Entwicklung von Kindern. „Singen macht nicht nur glücklich, sondern auch schlau“, sagte er. Zudem dankte er der Schulleiterin dafür, dass sie die Idee gehabt habe, die Schule nach ihm zu benennen. Außerdem betonte er, dass es für die Entwicklung der Kinder wichtig sei, dass sie ihre eigenen Erfahrungen sammeln könnten. Als Geschenk überreichte er Woitschewski einen Satz Liederbücher.

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Eichsfelder Tageblatt vom 13.10.2017

Eschen müssen fallen

Fachfirma entfernt bis zu 70 kranke Bäume im Umfeld der Rhumequelle

Von Axel Artmann
  

Rhumspringe. Sägegeräusche und das Brummen einer Rückemaschine statt Ruhe und ungestörtes Naturerlebnis: Die Mitarbeiter einer Fachfirma haben am Donnerstag damit begonnen, Eschen im Umfeld der Rhumequelle zu fällen. 50 bis 70 kranke Bäume sollen bis voraussichtlich Montagabend entfernt werden.

Die Bäume sind vom Eschentriebsterben betroffen. Verantwortlich dafür ist ein kleiner Pilz: das „Falsche Weiße Stängelbecherchen“. Einem Mitarbeiter der Gemeinde war bei einer routinemäßigen Baumkontrolle aufgefallen, dass in einigen Bäumen trockene, offensichtlich absterbende Äste hingen. Franz Jacobi, Bürgermeister der Gemeinde Rhumspringe (CDU), hatte daraufhin Kontakt zu Andreas Rademacher vom Fachdienst Umwelt des Landkreis Göttingen aufgenommen. Bei einem Vor-Ort-Termin bemerkte der Fachmann sichere Indizien, die auf das Eschentriebsterben hindeuteten. Da die Gefahr bestehe, dass Teile von Kronen abfallen, beauftragte die Gemeinde Rhumspringe daraufhin eine Fachfirma mit dem Fällen der betroffenen Bäume.

Rote Kreise

In der ersten Runde beseitigen deren Mitarbeiter die Bäume, die ein Forstbeamter im Auftrag der Gemeinde mit roten Kreisen markiert hat. Im zweiten Durchgang sollen weitere Eschen folgen, die erkennbar vom Pilz geschädigt sind.

Bei den bereits gefällten Bäumen werde das fortgeschrittene Krankheitsbild durch einen dunklen Kreis in der Stammmitte sichtbar, außerdem tragen sie kein Laub. „Der Kern verfault und ist mehlig“, erläutert Jacobi. „Irgendwann würden sie umfallen.“ Der Bürgermeister erinnert daran, dass die Gemeinde Rhumspringe aufgrund einer Ende der 1990er-Jahre mit der früheren Harzer Papierfabrik geschlossen Vereinbarung „verkehrssicherungspflichtig“ sei. „Wir müssen aufpassen, dass niemand zu Schaden kommt“, betont Jacobi.

Mit schwerem Gerät werden die Stämme verladen. Foto: Bänsch

„Es ist gut, dass man nicht zu lange gewartet hat“, sagt Andre Öhne, Mitarbeiter der aus Osterode-Lasfelde stammenden Firma Carsten Henkel, die mit den Arbeiten an der Rhumequelle beauftragt wurde. Eine unmittelbare Gefahr für Passanten habe nach seinem Eindruck auf den Wegen an der Rhumequelle bislang nicht bestanden.

„Lichtes Landschaftsbild“

Mit einer Holzrückemaschine zieht Öhne die zuvor von seinem Kollegen Nico Riesen mit der Säge abgeschnittenen Bäume per Greifer aus dem Gehölz heraus. Auf komplett tote Bäume seien er und Riesen bislang noch nicht gestoßen. „In anderen Bereichen kommt man mit dem Kran mal gegen und dann fallen schon ganze Teile von der Krone“, berichtet Öhne.

Das Landschaftsbild an der Rhume werde nach dem Fällen „lichter“. „Die anderen Bäume werden es schnell wieder verschließen“, vermutet Öhne. Außerdem würden durch das auf den Boden fallende Licht neue Bäume und Gewächse nachwachsen.

Ärgerlich sei, dass trotz der Absperrungen wegen der Fällarbeiten „immer wieder Leute in den Bereich hineinlaufen“. Manchen Passanten scheine es offenbar egal zu sein, dass sie sich durch das Missachten der Verbotsschilder in große Gefahr begeben.

Optische Veränderungen werde es nicht nur durch das Fällen der Bäume geben. So soll die seit zwei Jahren aus Sicherheitsgründen gesperrte, 1998 maßgeblich mit Mitteln der Heinz Sielmann Stiftung errichtete Aussichtsplattform auf der Nordseite der Rhumequelle sowie Stege und Geländer erneuert werden. Derzeit würden Angebote eingeholt. Die Arbeiten sollen nach Jacobis Angaben „wenn es irgendwie geht, in diesem Winterhalbjahr noch erledigt werden“. Grund: „Flora und Fauna werden in dieser Zeit am wenigsten gestört.“ Außerdem seien die Folgen für den Tourismus am geringsten.

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.11.2017

Kinder erkunden Bauernhof

Ausflug nach Wollershausen
  

Wollershausen.  Die Eichhörnchengruppe der Kindertagesstätte Sankt Sebastian Rhumspringe hat den landwirtschaftlichen Betrieb von Klaus und Regina Wiedenbrügge in Wollershausen besucht. Nach einem Frühstück begann ein erlebnispädagogischer Ausflug über den Bauernhof.

Die Erzieherinnen Marie-Theres Jacobi und Stefanie Arend sowie Praktikant Sven Jenssen begleiteten die 21 Mädchen und Jungen. Mit Möhren in den Händen seien sie zu den Kaninchen und Pferden gegangen. Anschließend hätten sie die Kühe gefüttert. Ein besonderes Erlebnis sei es für die Kinder gewesen, ein neugeborenes, noch nasses Kälbchen zu begrüßen und zu streicheln. Die Kinder hätten mit ihren kleinen Fingern den Saugreflex des Kälbchens überprüft, anschließend seien sie in den Hühnerstall zum Eierausnehmen und Verfüttern des Getreides gegangen. „Die kleinen Gäste besuchten die Gallowayherde mit Kälbchen Poseidon auf der Weide und lockten sie mit Äpfeln an“, berichtet Wiedenbrügge.

Nach dem Toben auf dem Strohtrampolin konnten die Kinder mit dem Trampeltrecker fahren sowie schaukeln und Karussellfahren auf dem hofeigenen Spielplatz. Abgerundet worden sei das Programm mit einer Exkursion über die kleine Hofimkerei und einer Geschichte von der Bienenkönigin und ihrem Hofstaat. art

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Eichsfelder Tageblatt vom 09.11.2017

Premiere mit besonderer Teestunde

Regionaltag des Katholischen Deutschen Frauenbundes im Pfarrheim in Rhumspringe

Von Rüdiger Franke
  

Rhumspringe. . Mit einer Spielmotette erinnerten die Rhumspringer Gastgebe­rinnen beim Regionaltag des Katholischen Deutschen Frauen­bundes (KDFB) an das Katharinentreffen in Wittenberg. „Wir wollten etwas anderes als einen Vortrag bieten“, erklärte Christa Jacobi. Langanhaltender Beifall bestätigte die Entscheidung.

Etwa 120 Frauen nahmen am Regionaltag im Rhumspringer Pfarrzentrum teil, aus den Frauenbünden Gieboldehausen, Bilshausen, Lindau und Rhumspringe. Darüber hinaus seien die Vertreter der Frauengemeinschaft Rüdershausen und aus Herzberg anwesend, teilte Christa Jacobi mit. Pfarrer Markus Grabowski begrüßte die Frauen und erinnerte an eine Aussage von Papst Franziskus, die Kirche wäre oft viel zu macho. Frauen würden Dinge anders sehen und könnten Fragen stellen, auf die die Männer gar nicht kämen. Der Papst habe weiterhin gesagt, das Maria viel wichtiger als er sei. Deshalb müsste Kirche viel weiblicher werden. Wenn Franziskus zum Regionaltag in Rhumspringe gekommen wäre, sagte Grabowski weiter, würde er sehen, wie weiblich die Kirche bereits sein könne.

„Teestunde in Wittenberg“: Inspiriert von Autorin Lisbeth Haase zeigten die Rhumspringer Frauen eine Spielmotette zum Katharinentreff. Foto: Franke

Die Besucherinnen erlebten an diesem Abend gleich mehrere Premieren. Zunächst zeigten die Tänzerinnen der Rhumegarde ihren neuen Tanz, den sie für die bevorstehende Karnevalssaison einstudiert haben. „Das ist praktisch eine Vorpremiere“, sagte Trainerin Doreen Sykosch. Der Auftritt kam gut an, die Zuschauerinnen ließen die Mädchen nicht ohne Zugabe gehen. Eine weitere Premiere bildete die Spielmotette. „Wir haben uns von dem Buch ,Katharinentreff in Wittenberg’ von Lisbeth Haase zu dem Stück ,Teestunde in Wittenberg’ inspirieren lassen“, erläuterte Christa Jacobi.

„Erleben Sie, wie Frauen ihr Leben meisterten an der Seite bedeutender Männer.“ Und so unterhielten sich Mechthild Ellendorf als Katharina von Bora, Waltraud Gottschlich als Katharina Jonas, Christa Diederich als Katharina Zell und Mechthild Diederich als Katharina Melanchtron in schwarzen Kostümen während ihrer Teestunde unter anderem über das Leben im Kloster und die Plage der Pest, begleitet von Sprecherin Anna Maria Otto. Die Duderstädter Autorin genoss die Aufführung. „Ich bin ganz gerührt“, erklärte sie.

Für musikalische Zwischenspiele sorgten die Harzer Zitherhexen aus Bad Lauterberg und Walkenried unter der musikalischen Leitung der Rhumspringerin Waltraud Gottschlich. „Wir sind alles Verwandte von Bibi Blocksberg“, erklärte Sprecherin Erika Engelke, „also wir sind die Guten“. Sie unterhielten die Frauen mit Stücken wie „Wo der Wildbach rauscht“, „Steig in das Traumboot der Liebe“ und der „Barcarole“, die von den Zuhörerinnen mitgesummt wurden.

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Eichsfelder Tageblatt vom 14.11.2017

Vortrag zu Zivilcourage
  

Rhumspringe.   Der Landfrauenverein Rhumetal organisiert am Donnerstag, 16. November, einen Vortrag von Dierk Falkenhagen, Polizeioberkommissar der Polizei Duderstadt, zum Thema Selbstbehauptung und Zivilcourage. Beginn ist um 19 Uhr im Restaurant Die Quelle in Rhumspringe, An der Rhumequelle 7. hsc

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Auszug aus: den Harzer  WochenSpiegel vom 29.11.2017

Jochen Reiss mag die Rhumequelle
  

Jochen Reiss, Journalist und Buchautor, hat sein neuestes Buch veröffentlicht: "111 Orte in und um Göttingen die man gesehen haben muss". Der Harzer WochenSpiegel sprach mit ihm über unentdeckte und spannende Orte abseits der Touristenhighlights im Landkreis Göttingen.

 

Auszug aus den Fragen des Harzer WochenSpiegel an den Autor:

"Ist das Buch eigentlich ein Reiseführer und an wen richtet es sich?" .

"Das Buch ist kein Reiseführer im herkömmlichen Sinne. Die klassischen Sehenswürdigkeiten werden auch erwähnt, sie stehen aber nicht im Vordergrund. Das Buch richtet sich an die Einheimischen. Sie sollen eine neuen Blick auf ihre Heimat werfen, von der sie denken, dass sie diese kennen. Wetten, dass sie noch Geschichten und Orte finden, die sie vorher nicht beachtet haben? Und Reisende soll das Buch an Orte abseits der Touristenströme führen."

"Die Hainbuchen in Gieboldehausen und die Rhumequelle - was ist so faszinierend an diesen beiden Orten?"

"Die Kopfhainbuchen sehen wie alte Waldgeister aus. Jeder hat ein sehr eigenes Gesicht. Jeder erzählt eine Geschichte. Auch die Rhumequelle beflügelt die Phantasie, wenn sie im Sonnenlicht türkisgrün leuchtet und sich Wolken darin spiegeln. Man würde sich nicht wundern, wenn eine Nixe den Kopf aus dem Wasser hebt. Das ist ein mystischer und kraftvoller Ort. Ein erdiger Ort."

"Welcher der beschriebenen Orte ist ihr persönlicher Favorit und warum?"

"Die Rhumequelle gehört zu meinen Lieblingsorten."

 

Das Buch: "111 Orte in und um Göttingen die man gesehen haben muss"

Autor Jochen Reiss, Verlag: emons -  ISBN: 978-3-7408-0240-0

 

 

Mehr von der Rhumequelle siehe auch: Hier

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Eichsfelder Tageblatt vom 02.12..2017

Katze mit Luftgewehr angeschossen

Besitzer aus Rhumspringe wollen Anzeige bei der Polizei erstatten

Von Hannah Scheiwe
  

Rhumspringe. Weil sich ihre Katze plötzlich nicht mehr habe streicheln lassen wollen und zu beißen und kratzen versuchte, seien sie mit ihr zum Tierarzt gegangen, erzählt der Rhumspringer Andreas Bachmann. Ein paar Tage später habe er ein Luftgewehr-Projektil aus ihrer Haut gepult. Das bestätigt auch der behandelnde Tierarzt Dr. Helmar Koch aus Bad Lauterberg. Offensichtlich hat jemand auf die Katze geschossen. Nun wollen Bachmann und seine Partnerin Roswitha Klemme Anzeige bei der Polizei erstatten.

Katze Sunny hat von dem Luftgewehrangriff keine körperlichen Schäden mitgenommen. „Man sieht nichts mehr“, sagt Klemme. Getroffen worden sei die große, getigerte Katze an der Körperseite, kurz hinter dem Vorderbein. „Aber sie hat sich schon ein bisschen verändert“, findet Bachmann. Die sonst bei Fremden zutrauliche Katze sei ängstlicher geworden, fauche Unbekannte jetzt auch mal an.

Raus will der Stubentiger trotzdem schon wieder: Sunny lebt mit vier weiteren Katzen in Bachmanns und Klemmes Haus an der Poststraße. Sie maunzt fordernd, damit ihr Frauchen oder Herrchen sie durch die Haustür oder das Fenster wie sonst auch ins Freie lässt. Im Wohnzimmer steht ein riesiger Kratzbaum, auf dem Boden liegen verschiedene Kissen und Kisten mit Spielzeug für die Katzen bereit.

Als sie bemerkt hätten, dass Sunny sich komisch verhält, sei sie mit der Katze direkt zum Tierarzt, erzählt Klemme. „Ich dachte erst, sie wurde angefahren. Aber man hat nichts gesehen“, erzählt sie. Und auch der Tierarzt habe erst nichts entdecken können. „Ein paar Tage später haben wir dann einen Knubbel an ihrer Seite bemerkt“, sagt Klemme weiter. „Ich vermute, das Projektil steckte erst ganz in der Haut und ist dann rausgeeitert“, ergänzt Bachmann, der an der Stelle so lange gepult habe, bis plötzlich das verkrustete Projektil zum Vorschein kam. Etwa einen halben Zentimeter groß sei es gewesen.

Roswitha Klemme mit Katze Sunny, die mit einem Luftgewehr angeschossen wurde. Foto: Pförtner

„Das war eindeutig eine Kugel von einem Luftgewehr“, bestätigt Tierarzt Koch. Die hätten keine große Durchschlagskraft und würden deshalb oft direkt unter der Haut sitzen, wenn auf ein Tier aus weiterer Entfernung damit geschossen wird. „Ich habe kein Blut gesehen“, sagt er über die Untersuchung von Sunny. Aber nach so einem Einschuss müsse es auch nicht bluten, wenn kein Hauptgefäß getroffen werde, erklärt der Tiermediziner. So liege die Vermutung nahe, dass aus weiterer Entfernung auf Sunny geschossen wurde. „Wenn man von nahem mit einem Luftgewehr auf den Kopf einer Katze schießt, kann man sie damit auch töten“, sagt der Tierarzt.

Das ist Sunny glücklicherweise nicht passiert. „Ich habe direkt eine Nachbarin gewarnt, die auch Katzen hat“, erzählt Besitzerin Klemme über ihr Vorgehen nach dem Vorfall. Die habe ihr erzählt, dass das mit einer ihrer Katzen vor längerer Zeit auch schon mal passiert sei. „Ab und zu haben wir Zufallsbefunde“, erzählt Tierarzt Koch über die Häufigkeit solcher Luftgewehrangriffe auf Tiere. „Dann finden wir beim Röntgen wegen etwas anderem plötzlich so ein Projektil im Tier.“

Er habe die Polizei schon angerufen und wolle nun noch Anzeige erstatten, erzählt Bachmann. Wie die Polizei Duderstadt mitteilt, sei zurzeit keine Serie von Angriffen auf Katzen oder andere Tiere zu verzeichnen.

Wir können keinen verdächtigen“, sagt Katzenbesitzer Bachmann. Mit den näheren Nachbarn hätten sie ein gutes Verhältnis. Die würden sich zum Teil sogar an den Katzen erfreuen. Bachmann zeigt auf ein Foto von Sunny in einem Bilderrahmen: „Das hat unsere Nachbarin in ihrem Garten gemacht und uns geschenkt. Aber es gibt eben auch Katzenhasser“, sagt er weiter. Er könne sich vorstellen, dass die Katze in einem fremden Garten ihr Geschäft erledigt habe und dann mit dem Luftgewehr vertrieben wurde. „Wir wissen, dass jemand in der Straße keine Katzen mag, aber da gab es eigentlich nie Probleme“, berichtet Bachmann. Seit etwa vier Jahren lebten sie jetzt in dem Haus in Rhumspringe.

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Eichsfelder Tageblatt vom 11.12.2017

Gemeinderat spricht über Bebauungspläne

Sitzung am Donnerstag, 14. Dezember, in Rhumspringe
  

Rhumspringe.   Über die Entwürfe des Bebauungsplans „Südlich der Schule“ wollen die Mitglieder des Rates Rhumspringe während ihrer öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 14. Dezember, sprechen. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Gemeindebüro, Schulstraße 2.

Die Aufstellung eines Bebauungsplans „Grundschule Rhumspringe“ ist ein weiteres Thema, mit dem sich die Angehörigen des Gremiums befassen wollen. Auf der Tagesordnung stehen außer den üblichen Regularien auch diverse öffentlich-rechtliche Vereinbarungen und der siebte Nachtrag zur Jugendhilfevereinbarung zwischen der Samtgemeinde Gieboldehausen und den Mitgliedsgemeinden. Von art

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Eichsfelder Tageblatt vom 12.12.2017

Finanzspritze für Sankt Sebastian empfohlen

Kulturausschuss spricht über Sanierungsarbeiten
  

Rhumspringe. Die Schützenbruderschaft Sankt Sebastian will ihren Schießstand modernisieren und ein neues Luftgewehr anschaffen. Der Kulturausschuss des Gemeinderates Rhumspringe hat einstimmig empfohlen, die Vorhaben finanziell zu unterstützen.

„Es muss eine Sicherheitstür ausgetauscht werden, außerdem soll die Inneneinrichtung teilweise erneuert werden“, erläuterte Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Das neue Luftgewehr sei für die Senioren und die Jugend bestimmt. Die Gesamtkosten betrügen 6500 Euro. Die Mitglieder des Ausschusses sprachen sich dafür aus, das Vorhaben mit 730 Euro zu unterstützen.

Der Freundschaftsclub „Einigkeit“ möchte das zuvor von ihm bereits als Abstellfläche genutzte ehemalige Spritzenhaus pachten, berichtete Jacobi. Der Kulturausschuss habe sich ebenfalls einstimmig dafür ausgesprochen, diesen Antrag zu unterstützen. Geknüpft sei dieses Votum an die Auflage, sich mit dem örtlichen Verkehrsverein abzustimmen, damit der Verein unter anderem seine Zelte dort unterbringen könne. Beide Institutionen müssten nur die tatsächlichen Nebenkosten – also Strom und Wasser – bezahlen. Der bisherige Pächter sei nicht mehr ortsansässig und benötige die Räumlichkeiten nicht mehr, erläuterte der Bürgermeister. Einstimmige Zustimmung gab es auch für den Abschluss von öffentlich- rechtlichen Vereinbarungen, die sich unter anderem mit der Förderung von Kindern in Tagespflegeeinrichtungen und den Aufgaben der Jugendarbeit des öffentlich-rechtlichen Jugendhilfeträgers befassen.

Jacobi berichtete den Ausschussmitgliedern, dass es seit Kurzem vor dem Feuerwehrhaus und in den Gemeinderäumen freies W-Lan gebe. Gesponsert werde der „Freifunk“ durch ein Geldinstitut. art

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Eichsfelder Tageblatt vom 18.12..2017

13 Bauplätze entstehen in Schulnähe

Rat Rhumspringe votiert einstimmig für Entwurf des Bebauungsplans

Von Axel Artmann
  

Rhumspringe. Die Mitglieder des Gemeinderates Rhumspringe haben jetzt einem Entwurf des Bebauungsplans „Südlich der Schule“ zugestimmt. Ein östlich gelegenes Flurstück der bebauungsfähigen Fläche wird nach dem Beschluss aus dem Plangebiet herausgenommen

„Der Bedarf ist noch nicht in dem Umfange da“, erläuterte Gemeindebürgermeister Franz Jacobi (CDU) den Grund für die Entscheidung. Während der Sitzung des Rates im Juli hatten die Mitglieder beschlossen, einen Bebauungsplan für Wohnbebauung „Südlich der Schule“ aufzustellen. Mit der Planung beauftragten sie das Büro Keller aus Hannover. Auf dem rund 13.000 Quadratmeter großen Areal des ersten von zwei Bauabschnitten sollen 13 Bauplätze entstehen. Bislang gebe es „Interessensbekundungen“ für rund die Hälfte dieser Plätze.

Leichte Hanglage mit Blick in Richtung Süden

Der Bereich befindet sich in einer leichten Hanglage mit Blick nach Süden. Die künftigen Wohnbauflächen gegenüber dem schon seit Jahren fast vollständig belegten Baugebiet Schlehdorn und Holunderweg sind im Flächennutzungsplan der Samtgemeinde Gieboldehausen ausgewiesen. Alle Flurstücke seien von den vorherigen Eigentümern erworben worden, sagte Jacobi.

Bürgermeister Franz Jacobi mit dem Entwurf des Bebauungsplans für das Baugebiet „Südlich der Schule". Foto:Artmann

In das Areal können unter anderem auch die Parkflächen für die geplante Kindertagesstätte integriert werden. Das Bauordnungsamt des Landkreises Göttingen habe diesen Plänen zugestimmt, erläuterte der Bürgermeister. Das Büro Keller werde nun einen konkreten Bebauungsplan erarbeiten, der vermutlich im Januar vorliegen werde.

Laut Baugesetzbuch müsse für die Belange des Umweltschutzes eine Umweltprüfung vorgenommen werden, in der die „voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen“ ermittelt und in einem Umweltbericht beschrieben und bewertet werden, erklärte Jacobi. In früheren Bebauungsplänen habe das Büro Keller die Belange des Umweltschutzes mit abgehandelt. Da die gesetzlichen Anforderungen gestiegen seien, würden diese Aufgaben durch Fachplanungsbüros erledigt, heißt es in der Beschlussvorlage. Das Gremium votierte dafür, mit dem Erstellen des Umweltberichtes das Büro für Landschaftsarchitektur Dr. Schwahn in Göttingen gemäß seines vor wenigen Tagen eingegangenen Angebots zu beauftragen.

Vereinfachter Bebauungsplan wird aufgestellt

Für den beabsichtigten Neubau einer Kindertagesstätte auf dem Grundstück der Grundschule Rhumspringe muss ein vereinfachter Bebauungsplan aufgestellt werden. Der Planungsauftrag wurde dem Architekturbüro Keller erteilt, so der einstimmig gefasste Beschluss des Gremiums. Dessen Mitglieder haben außerdem den neuen Verträgen mit dem Landkreis Göttingen über die Übernahme der Zuständigkeiten im Bereich der Jugendarbeit und Kindertagesstättenförderung zugestimmt, außerdem der Verlängerung der Jugendhilfevereinbarung mit der Samtgemeinde Gieboldehausen bis zum 31. Dezember 2019.

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