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  B E R I C H T E   2 0 1 5

Fotoalbum

Archiv

 

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Berichte aus 2014 siehe   h i e r  oder  im Archiv   

 

Wallfahrt und Kultur in Görlitz  - 15.01.15

 

Arzt referiert zu Augenkrankheiten - 19.01.15

Blitzeinbruch in Supermarkt - 20.01.15

 

"Ausdauer und lebendiger Glaube" - 21.01.15

Bei Glätte gegen Mauer geprallt - 02.02.15

 

Mitgliederzahl fast verdoppelt - 07.02.15

Jahreshauptversammlung der SPD- 07.02.15

 

Sattelzug demoliert Insel - 17.03.15

Bullen und Biogas ersetzen Milchkühe - 21.03.15

 

Dämmung macht Probleme - 23.03.15

Musikschule prämiert - 25.03.15

 

Marode Leitungen im Sporthaus - 25.03.15

Lutz Peters neu im Vorstand - 31.03.15

 

Muhen im Stall, Ruhe im Ort - 02.04.15

"Königsweg" für Bullenstall - 07.04.15

 

Steine raus Teer rein - 08.04.15

Turnhalle als Opernsaal - 18.04.15

 

Harzklub: Michael Kerl neuer Vorsitzender - 18.04.15

Appell für die Glaubensfreiheit - 20.04.15

 

Exkursion führt in Rotenberger Forst - 24.04.15

Erneuter Einbruch in Markt - 04.05.15

 

Morgens ist der Wald am schönsten- 05.05.15

Radweg: Lückenschluss über Eller - 05.05.15

 

Radpartie rund um die Rhumequelle - 11.05.15

W.Monecke geehrt - 40 Jahre CDU - 15.05.15

 

Fusion mit negativen Folgen- 16.05.15

Lesefutter aus der Telefonzelle - 16.05.15

 

Volksfest mit vielen Attraktionen- 21.05.15

Etat-Ausgleich trotz Fehlbetrags- 23.05.15

 

Mit Zylinder und Sonnenbrillen - 26.05.15

Trelle: "Aus dieser Quelle leben Sie" - 01.06.15

 

Neues Königshaus in Rhumspringe - 05.06.15

Lesung mit Gruselefekt - 05.06.15

 

Einbrecher lösen Alarm aus - 10.06.15

Saubere Bundesjugendspiele - 11.06.15

 

Schüler erfreuen Senioren  - 18.06.15

Caritas etabliert Betreuung für ländl. Pflege - 26.06.15

 

Künstliche DNA schreckt Einbrecher ab  - 27.06.15

Neue Nixe gesucht  - 04.07.15

 

Feuerwehr löscht brennenden Audi   - 13.07.15

Spielplatz im Schlehdorn gesperrt   - 16.07.15

 

Anpfiff für Sportwoche   - 17.07.15

Samtgemeinde will Feuerwehrhaus erweitern 22.07.15

 

Störung sorgt für Stromausfall  - 07.08.15

Gemeinde gibt Spielplatz auf  - 12.08.15

 

Caritas erweitert Betreuungsangebot  - 13.08.15

Nixe mit überschaubarem Reich  - 18.08.15

 

Pflanzinseln dürfen bleiben  - 19.08.15

Feuchter Keller im Kindergarten  - 19.08.15

 

NDR überträgt Gottesdienst  - 22.08.15

Heimatfest mit Nixen-Kür  - 27.08.15

 

Lena Marie ist Nixe  - 31.08.15

Pst, sei still, Höre zu  - 08.09.15

 

Mit 2,54 Promille am Steuer  - 11.09.15

Sportangebote für jedes Alter  - 23.09.15

 

Pilgerreise nach Schlesien  - 23.09.15

Maß ist nur halb so teuer wie in München  - 29.09.15

 

Schlesier pilgern nach Hildesheim  - 07.10.15

Einbruch in Lagerraum  - 19.10.15

 

Gerdau berichtet über Arbeit mit Geflüchteten 21.10.15

Rauchende Einbrecher  - 22.10.15

 

Schulleiterin zieht positive Bilanz  - 26.10.15

Zusammenstoß mit einem Reh  - 28.10.15

 

Italienisches Flair an der Rhume  - 03.11.15

Verkauf von Tannen und Grün  - 10.11.15

 

Fingermotorik geschult  - 11.11.15

"Wir sind bescheiden" - 14.11.15

 

Adventsfeier für Senioren - 17.11.15

60 Pakete für Flüchtlingskinder - 24.11.15

 

Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz- 27.11.15

Lichterbögen und Parfüm - 02.12.15

 

Wasserbecken wird trockengelegt - 04.12.15

Beschilderung an der Rhumequelle - 05.12.15

 

Mehr Platz für Kinder - 07.12.15

Einander Licht und Freude bringen - 08.12.15

 

Spenden für Flüchtlinge  - 09.12.15

Plattform an Rhumequelle gesperrt  - 18.12.15

 

Gemeinschaftserlebnis im Wald - 22.12.15

Beim rangieren Audi beschädigt - 23.12.15

 

Automat gesprengt - 29.12.15

Sternsinger segnen Häuser - 30.12.15

 

Jugendliche Reisen zum Weltjugendtag - 31.12.15

 

 

 

Eichsfelder Tageblatt vom 15.01.2015

Wallfahrt und Kultur in Görlitz, Breslau und Schweidnitz

Pfarrei St. Sebastian organisiert Reise nach Nieder- und Oberschlesien
 

Rhumspringe, Städte, Berge, Klöster und Begegnungen – Für ihre Wallfahrts- und Kulturreise durch Nieder- und Oberschlesien im August haben sich die Organisatoren der Pfarrei St. Sebastian ein breites Programm einfallen lassen. Vom 23. bis 31. August sollen neben Orten wie Görlitz, Breslau und Schweidnitz auch weniger bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Glashütte in Piechowice und das Miniaturmuseum in Kowary besucht werden. Außerdem sollen die Teilnehmer Gelegenheit bekommen, die Landschaft des Riesengebirges zu genießen. „Am Ende der Reise möchte ich mein Heimatdorf Staniszcze Wielkie / Groß Zeidel vorstellen“, kündigt Pfarrer Markus Grabowski an, bei dem auch die geistliche Leitung der Reise liegt. Zudem pilgern die Teilnehmer zum St.-Annaberg, dem Wallfahrtsort der Oberschlesier.ne

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.01.2015

Arzt referiert zu Augenkrankheiten
 

Rhumspringe.  In einer Veranstaltungsreihe zum Thema Gesundheit, die der Landfrauenverein Rhumetal, organisiert, referiert am Mittwoch, 28. Januar, der Augenarzt Dr. Christoph Bornscheuer über „Grauer und grüner Star“. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Quellenrestaurant Rhumspringe. Er richte sich ebenso an Mitglieder des Landfrauenvereins wie auch an alle weiteren Interessierten, teilt Mechthild Pape mit. ne

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 20.01.2015

Blitzeinbruch in Supermarkt
 

Rhumspringe.  Unbeeindruckt vom Auslösen der Alarmanlage sind unbekannte Täter in der Nacht zum Montag in den Edeka-Markt an der Rhumspringer Entlastungsstraße eingedrungen. Die Einbrecher zertrümmerten zwei Fensterelemente im Eingangsbereich, stiegen in den Markt ein und rafften diverse Zigarettenschachteln aus der Auslage im Kassenbereich zusammen, ehe sie wieder das Weite suchten.

Der Alarm wurde gegen 3 Uhr ausgelöst, teilt die Duderstädter Polizei mit, spricht von einem Blitzeinbruch und rund 1000 Euro Schaden. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos. Der Edeka-Markt an der Bahnhofstraße ist bereits mehrfach Ziel von Einbrechern gewesen.ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.01.2015

„Ausdauer und lebendiger Glaube"

Zisterziensermönch Rupert Fetsch spricht über seine Entscheidung für das Leben im Kloster

von Michael Caspar
 

Rhumspringe. Wenn Bernhard von Clairvaux (1090-1153) in einer Stadt gepredigt hat, schlossen Mütter ihre Söhne zuhause ein. Zu groß war die Sorge, dass sich die jungen Männer dem Orden des Heiligen, den Zisterziensern, anschließen würden. Auch die Mutter von Rupert Fetsch (37) musste schlucken, als ihr Sohn ihr seinen Wunsch offenbarte, ins Kloster zu gehen. Dabei hatte sich die Katholikin Jahre zuvor über seine Entscheidung gefreut, Priester zu werden. Nun aber fürchtete sie, dass der Junge auf Nimmerwiedersehen hinter Klostermauern verschwinden würde, erzählt Pater Fetsch.

Pfarrer Markus Grabowski (38) hatte den Zisterzienser nach Rhumspringe eingeladen, damit er über seine Berufung spricht. Der Hintergrund: Der Papst hat Ende 2014 das „Jahr des geweihten Lebens“ ausgerufen. Intensiv beten 70 Katholiken während der Vorabendmesse darum, dass junge Menschen Gottes Ruf, Priester oder Ordensleute zu werden, hören.

„Es braucht Mut, dieser Stimme zu folgen“, berichtet anschließend der Zisterzienser im Pfarrheim. Auch seien Gläubige nötig, die einen bestärkten. Bei Fetsch war das der Fall. Im Priesterseminar in München fragte er sich dann aber: „War es das schon?“

Die Begegnung mit einem Zisterziensermönch weckte sein Interesse am Ordensleben. Bei einem Besuch des Klosters Heiligenkreuz bei Wien wurde er freundlich empfangen. Im Sommer 1999 lebte er eine Woche mit den Mönchen. Ein Bruder kümmerte sich die ganze Zeit um ihn, zeigte ihm die richtige Stelle im Gebetbuch und aß mit ihm.

 

Lebt im Kloster: Pater Fetsch.IS

Fetsch gefielen die langen, intensiven Gottesdienste. Allerdings hatte er Probleme damit, jeden Morgen um 4.30 Uhr aufzustehen. Am Ende beschloss er, sich der Herausforderung zu stellen. Das Kloster Heiligenkreuz zieht auch andere junge Männer an. Sechs Novizen betreut Pater Fetsch, der 2005 zum Priester geweiht worden ist. Er kümmert sich auch um 14 weitere Personen, zum einen um die Kandidaten, die noch keine Gelübde abgelegt haben, sowie um jene Mönche, die sich auf die feierliche Profess nach Ablauf der ersten drei Jahre vorbereiten. Zum Kloster gehören 90 Brüder, von denen 50 in Heiligenkreuz leben.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 02.02.2015

Bei Glätte gegen Mauer geprallt
 

Rhumspringe.  Auf winterglatter Straße ist es am Sonnabendmorgen gegen 5.45 Uhr in der Rhumspringer Schulstraße zu einem Verkehrsunfall gekommen. Der 21 Jahre alte Fahrer eines Ford war ins Schleudern geraten und von der Fahrbahn abgekommen, teilte die Polizei mit. Anschließend prallte er mit seinem Fahrzeug gegen eine Grundstücksmauer. Der gleichaltrige Beifahrer des Ford-Fahrers erlitt leichte Kopfverletzungen. Es entstand nach Schätzungen der Polizei Schaden in Höhe von rund 4000 Euro.ne

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.02.2015

„Keine Angst vor der Narkose"
 

Rhumspringe.  Einen Vortrag zum Thema „Keine Angst vor der Narkose“ bietet der Landfrauenverein Rhumetal am Dienstag, 10. Februar, an. Der Vortrag für Mitglieder und Interessierte in der Gesundheitsreihe beginnt um 19 Uhr im Quellen-Restaurant Rhumspringe, teilt Mechthild Pape mit.ne

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.02.2015

Mitgliederzahl fast verdoppelt

Der Katholische Männerverein Rhumspringe trotzt dem demografischen Wandel

Von Michael Caspar
 

Rhumspringe. Überalterung und Mitgliederschwund sind kein unabwendbares Schicksal. Eine Kehrtwende ist auch heute möglich, wenn das Problem entschlossen, kreativ und mit der Fähigkeit zur Selbstkritik angegangen wird. Das zeigt der Katholische Männerverein Rhumspringe. Er hat seine Mitgliederzahl in den vergangenen vier Jahren von 53 auf 90 Christen gesteigert. Das Durchschnittsalter sank von 76 auf 64 Jahre. In den 80er Jahren zählte der Verein 100 Mitglieder.

Möglich gemacht hat die Kehrtwende der neue Vorstand unter dem Vorsitz des ehemaligen Sparkassen-Mitarbeiters Karl-Heinz Diedrich (67), der seit 2011 amtiert. Der Vorstand spricht praktizierende Christen, die in keinem katholischen Verein aktiv sind, persönlich an. Kontaktiert werden auch die Ehefrauen, oft Mitglieder im Frauenbund oder der Frauengemeinschaft. Väter werben ihre Söhne, Männer ihre besten Freunde.

 

Stehen ihren Mann in der Kirche: Karl-Heinz Diedrich, Otto Beckmann, Heinrich Diederich und Thomas Huber (von links).Schauenburg

Seit der Kirchenfusion sucht der Verein auch in den anderen Kirchorten nach neuen Mitgliedern. Dabei stehen die Rhumspringer vor der Herausforderung, dass außerhalb ihres Dorfes kaum jemand etwas mit einem Männerverein anzufangen weiß. Im ganzen südlichen Niedersachsen gibt es nur in Adelebsen und Hardegsen vergleichbare Gruppen. Der Grund: Die Gemeinschaften wurden einst für Katholiken gegründet, die nach der Heirat aus Adolph Kolpings Gesellenvereinen ausscheiden mussten. Als sich die Gesellenvereine Jahre später für Verheiratete öffneten, lösten sich die meisten Männervereine auf.

Offen ist der Zusammenschluss, der das religiöse Leben fördern will, für Christen aller Bekenntnisse, betont der Vorsitzende. Die Rhumspringer haben gemeinsam mit den Augustinern und dem damaligen Propst Wolfgang Damm die Männerwallfahrt in Germershausen initiiert. Es gibt Veranstaltungen mit dem geistlichen Beirat, dem Ortspfarrer. Der Verein gestaltet das Patronatsfest des heiligen Sebastian am 20. Januar, Maiandachten sowie den Tag des Jesuitenpaters Rupert Mayer, dem selig gesprochenen Präses der Marianischen Männerkongregation. In der Kirchengemeinde sind die Mitglieder immer zur Stelle, wenn in den Gebäuden oder im Pfarrgarten angepackt werden muss.

Die Geselligkeit kommt nicht zu kurz. „Früher saßen wir jeden ersten Sonntag im Monat nachmittags mit dem Pfarrer bei Bier und Zigaretten in der Gastwirtschaft und haben geklönt“, erinnert sich der Ehrenvorsitzende Heinrich Diederich (80) an die 60er Jahre. Damals waren unter der Woche viele Rhumspringer als Maurer oder Hausschlachter außerhalb des Eichsfelds unterwegs. Heute feiern die Männer Sommer- und Oktoberfeste. Es gibt Adventsfeiern, Tagesfahrten und Weihnachtsmarktbesuche. 1978 entstand auf Anregung des damaligen Vorsitzenden Otto Beckmann (83) ein eigener Fanfarenzug.

Der Verein gehört dem Verband katholischer Männergemeinschaften an. In diesem Jahr richten die Rhumspringer zum zweiten Mal seit der Vereinsgründung 1908 die Verbandsdiözesanverammlung aus. Am 18. April erwarten sie 100 bis 150 Männer im Eichsfeld. Die Teilnehmer befassen sich unter anderem mit den verfolgten Christen im Nahen Osten.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.02.2015

Vorstand bestätigt, Nachwuchs gesucht

Jahreshauptversammlung der SPD in der Samtgemeinde Gieboldehausen

Von Kuno Mahnkopf
 

Lütgenhausen. Einen der beiden gleichberechtigten Stellvertreter des Vorsitzenden haben die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Gieboldehausen in ihrer Jahreshauptversammlung neu gewählt: Wolfgang Nünemann löst Friedhelm Döring ab, der sich nicht mehr zur Wiederwahl gestellt hatte. Ansonsten bleibt im Vorstand der SPD-Mitglieder aus der Samtgemeinde Gieboldehausen alles beim Alten: Als Vorsitzender wurde Arnold Sommer bestätigt, als zweiter Vorsitzender Jörg Ripping, als Kassenwart Gerhard Koch und als Schriftführer Reinhard Dierkes. Alle Entscheidungen fielen einstimmig.

Ein Problem, mit dem die Sozialdemokraten in der Eichsfelder Diaspora nicht allein sind, bringt Sommer auf den Punkt: „Wir werden immer weniger und immer älter.“ Der SPD-Ortsverein habe noch 48 Mitglieder und Nachwuchssorgen. Der Mangel an jüngeren Mitgliedern mache sich auch inhaltlich bemerkbar, die Nachwuchsrekrutierung müsse intensiviert werden. Vor fünf Jahren hatte der Ortsverein noch mehr als 60 Mitglieder.

Mit einer Gedenkminute geehrt wurden während der Versammlung in der Gaststätte Behrend in Lütgenhausen die verstorbenenen langjährigen SPD-Mitglieder Benno Ballhausen und Heinz Nägel aus Rüdershausen sowie Seppel Ripping aus Gieboldehausen.

Begrüßt wurden von den Genossen, von denen viele in der Bauwirtschaft arbeiten oder gearbeitet haben, die Rente mit 63 und der Mindestlohn. „Gerade im Eichsfeld, das vom Handwerk geprägt ist, kommen uns diese neuen Gesetze besonders zugute“, so Sommer. Das Konjunkturprogramm habe dazu beigetragen, dass das Eichsfeld inzwischen die niedrigste Arbeitslosenquote in der Region habe: „Umso wichtiger ist es, dass unsere Wind und Wetter ausgesetzten Handwerker die Möglichkeit haben, mit 63 Jahren in Rente zu gehen, und Löhne, die für zumindest das nötigste Auskommen sorgen.“ Die Stellschrauben seien zwar noch nicht ganz justiert, das werde sich aber noch einstellen.

Demografie und Infrastruktur würden die Kommunalpolitik vor neue Herausforderungen stellen, Standards wie Schulen, Kindergärten und Feuerwehren auf den Prüfstand kommen, meint Sommer. Ein erstes Treffen zur Vorbereitung auf die Kommunalwahl im kommenden Jahr ist im Juli in der Gaststätte Behrend geplant. Auf dem Jahresprogramm steht auch eine Fahrt zur Hamburger Bürgerschaft. Die Tradition des politischen Aschermittwochs setzt die Samtgemeinde-SPD in diesem Jahr im Obernfelder Museumskrug mit Markus Hoppe und Thomas Oppermann als Gastredner fort.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.03.2015

Sattelzug demoliert Insel
 

Rhumspringe.  Beim Abbiegen von der Rhumspringer Bahnhofstraße auf die Landesstraße nach Rüdershausen hat ein 44-jähriger Sattelzugfahrer aus Lemgo am Montag gegen 9 Uhr die dortige Verkehrsinsel überfahren. Dabei wurden eine Warnbake und ein Mast mit Verkehrszeichen umgelegt. Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) bestätigt, dass die Verkehrsinsel bereits mehrfach von Lastwagen beschädigt wurde. Der Kurvenradius werde immer wieder unterschätzt, insbesondere für Sattelzüge sei es dort sehr eng.ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 20.03.2015

Historische Fotos im Pfarrheim
 

Rhumspringe.  Rund 300 historische Fotos aus der Geschichte des Dorfes zeigt der Heimat- und Fremdenverkehrsverein am Wochenende im Pfarrheim. Geöffnet ist die Ausstellung am Sonnabend, 21. März, von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag, 22. März, von 11 bis 18 Uhr. Zu sehen gibt es Fotos aus der Zeit des ersten Weltkriegs, von Hochzeiten und Personengruppen. Am Sonntag ab 14 Uhr bietet der Pfarrgemeinderat eine Kaffeetafel an.ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.03.2015

Bullen und Biogas ersetzen Milchkühe

Maststall für rund 300 Tiere in der Rhumspringer Feldflur geplant / Breite Zustimmung für Standort

Von Kuno Mahnkopf
 

Rhumspringe. „Keine Angst, es geht nicht um Puten, sondern um Bullen.“ Augenzwinkernd führt Henrik Arend die Zuhörer im Rhumspringer Bauausschuss an ein Thema heran, das vielerorts zu Kontroversen führt: der Bau eines Maststalls in Kombination mit einer Biogasanlage. Mit Christian Glahn aus Hilkerode will der Rhumspringer einen Stall für rund 300 Mastbullen betreiben. Die beiden jungen Landwirte wollen eine GbR gründen und mit dem Projekt im Außenbereich von Rhumspringe die Zukunft ihrer Familienbetriebe sichern.

Zurzeit halten beide Betriebe jeweils rund 30 Milchkühe – die Nachzucht nicht eingerechnet. „Diese Größenordnung hat keine Zukunft und ist zu kostenintensiv, zumal in den nächsten Jahren die Anbindehaltung untersagt und die Düngeverordnung verschärft wird“, meint Glahn.

Für den Bullenstall samt einer kleinen Hofbiogasanlage mit 75 kW Leistung im Bereich Springberg rund 600 Meter östlich der Rhumspringer Ortslage hat Henriks Vater Engelbert Arend beim Landkreis eine Bauvoranfrage gestellt, ein Verfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz ist nicht erforderlich. Der Kreis als Genehmigungsbehörde hat die Gemeinde um eine Stellungnahme gebeten. Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) sieht keine grundsätzlichen Probleme, die Landwirte haben bewusst den Weg in die Öffentlichkeit gesucht.

„Wir betreiben keine Massentierhaltung“, betont Henrik Arend. 95 Prozent der Trockenfuttermasse werde selbst erzeugt, statt Güllespaltenboden sei ein tierfreundlicher Tretmiststall auf Stroh geplant. Die Biogasanlage mit einem Fermenter und einem luftdicht abgedeckten Gärrestelager werde nur mit Mist und Futterresten bestückt und sei nahezu geruchsneutral. Die Anlage, die Strom für rund 200 Haushalte erzeugen kann, sei vom Ort aus nicht sichtbar, die vorherrschende Windrichtung führe vom Ort weg. Bei Gesprächen mit Naturschutzbehörde und Landwirtschaftskammer habe es breite Zustimmung für den Standort gegeben.

Als „sensibelsten Aspekt“ betrachten die künftigen Investoren die Verkehrssituation. Für die Anlieferung sind zwei Wirtschaftswege vorgesehen, Tiere und Mineralfutter werden aber auch durch Rhumspringe transportiert. Das beschränke sich jedoch auf wenige Tage im Jahr, versichern Glahn und Arend. Die größten Fahrzeuge sind die 40-Tonner für den Bullentransport. In der Feldflur wollen die Investoren die Wegelücke zwischen dem vorhandenen Teerweg und dem Standort der Anlage selbst befestigen.

Für die Einspeisung ins Stromnetz können die Landwirte die Leitung der ehemaligen Rhumspringer Papierfabrik nutzen. Von dort aus soll eine neue Stromleitung zu der Biogasanlage in der Feldflur gelegt werden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.03.2015

Dämmung macht Probleme
 

Rhumspringe.  Als im Herbst ein feuchter Fleck an der Außenwand des Kindergartens auftauchte, hat die Gemeinde einen Architekten eingeschaltet. Seine Untersuchung hat ergeben, dass dafür keine defekte Leitung, sondern Dämmungsmängel nach dem Umbau eines Waschraums für die Krippenkinder verantwortlich sind, durch die sich der Taupunkt verschoben hat. Im Bauausschuss teilte Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) jetzt mit, dass inzwischen Luftgitter zur Zirkulation eingebaut wurden, um das Problem zu beheben. Der Architekt habe zudem empfohlen, auch die Decke zwischen dem Kriechkeller und dem Waschraum, die eine Kältebrücke bildet, zu dämmen. Mittel dafür sollen im Haushalt der Gemeinde angesetzt werden.ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 25.03.2015

Musikschule prämiert
 

Rhumspringe/Gieboldehausen. Die Musikschule Fröhlich erhält das Fair-Family-Gütesiegel. Damit zeichnet der Verband kinderreicher Familien jedes Jahr Unternehmen aus, die sich für die Interessen von Großfamilien einsetzen. „Das Musizieren in der Gemeinschaft und der Familie zu fördern ist unser vorrangiges Ziel“, sagt Daniel Uschkureit von der Musikschule Fröhlich in Rhumspringe. „In unseren Musikschulen zahlen die Eltern für das zweite Kinder ihrer Familie lediglich die Hälfte der Kursgebühr und ab dem dritten Kind ist der Unterricht kostenlos“, erklärt Uschkureit.

Uschkureit und Kornelia Diederich von der Gieboldehäuser Musikschule passten Unterrichtsmaterial an das jeweilige Alter der Kinder an und förderten damit altersgerecht, erklärt Uschkureit. Mit der ständig wachsenden Schülerzahl seien künftig auch „Musizier-Freizeiten“ außerhalb des Unterrichts geplant, kündigt er an.ne

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 25.03.2015

Marode Leitungen im Sporthaus
 

Rhumspringe.  Probleme mit dem Wasser gibt es im Rhumspringer Sporthaus. Im Januar sei ein Wasserverlust von täglich fünf Kubikmetern festgestellt worden, teilte Verwaltungsvertreter Martin Jacobi im Bauausschuss mit. Er geht davon aus, dass die Versicherung den Wasserleitungsschaden reguliert.

Bei der Reparatur der Trinkwasserleitung wurden aber auch Mängel an der Abwasserleitung festgestellt. Um den Sanierungsbedarf zu klären, hat es eine Kamera-Untersuchung gegeben. Deren Ergebnisse müssten jetzt ausgewertet werden, sagt Jacobi. Toiletten und Duschen können derzeit laut Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) nicht genutzt werden. Die Finanzierung der Kosten für die Sanierung sei noch zu klären.ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 30.03.2015

Debatte über Bullenmaststall
 

Rhumspringe.  Mit dem geplanten Bau eines Maststalls für rund 300 Mastbullen in Kombination mit einer Hof-Biogasanlage östlich von Rhumspringe befasst sich der Rat der Gemeinde am Dienstag, 31. März. Im Bauausschuss hatte es keine Bedenken gegen den Standort gegeben. Die Gemeinde kann eine Stellungnahme an den Landkreis abgeben. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19.30 Uhr im Gemeindebüro, Schulstraße 2. Ein weiteres Thema ist der Rückbau der Aufpflasterungen in der Tempo-30-Zone. Außerdem geht es um eine Innenbereichssatzung für den Bereich Steinberg/Planberg und einen Beitritt zur Förderinitiative für das Duderstädter Krankenhaus St. Martini. ft          

Einladung/Tagesordnung

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 31.013.2015

Lutz Peters neu im Vorstand

Wechsel an der Spitze der Arbeitsgemeinschaft Rhumequelle
 

Rhumspringe, Lutz Peters, Bürgermeister aus Herzberg, ist neugewählter stellvertretender Vorsitzender der in Rhumspringe ansässigen „Arbeitsgemeinschaft Rhumequelle“, die 1962 gegründet wurde. Er löst damit seinen Amtsvorgänger im Herzberger Rathaus, den Pöhlder Gerhard Walter, ab. Bestätigt wurden in der Mitgliederversammlung die Rhumspringer Vorstandskollegen Bürgermeister Franz Jacobi als Vorsitzender des Vereins, Rolf Adler als Kassenführer und Olaf Müller als Geschäftsführer. Arbeitsschwerpunkt wird in diesem Jahr die Erneuerung der Plattform im südlichen Bereich des Quelltopfes sein, auf der im Rahmen der alle zwei Jahre von der Gemeinde Rhumspringe ausgerichteten Quellenkonzerte die Chöre und Musikgruppen Aufstellung nehmen. Die dringend notwendige Erneuerung der für den Tourismus erforderlichen Wegeanlagen ist für das nächste Jahr vorgesehen.

Zweck des Vereins ist die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege der international bekannten und bedeutsamen Karstquelle, der „Rhumequelle“, und ihrer nächsten Umgebung. Mitglieder sind unter anderem der Landkreis Göttingen, die Samtgemeinde Gieboldehausen, die Städte Duderstadt und Herzberg sowie die Gemeinde Rhumspringe. Sie werden ergänzt durch Körperschaften und Privatpersonen.art

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 31.03.2015

Grabsteine werden überprüft
 

Gieboldehausen. Die Samtgemeinde Gieboldehausen lässt am Freitag, 24. April, die Grabsteine der kommunalen Friedhöfe auf ihre Standsicherheit überprüfen. Geprüft wird in Lütgenhausen, Rhumspringe, Obernfeld, Rollshausen, Germershausen, Wollbrandshausen, Bodensee und Krebeck. Grabsteine, deren Standsicherheit nicht gewährleistet ist, werden markiert.fab

 

 

 

Eichsfelder Tageblatt vom 02.04.2015

Muhen im Stall, Ruhe im Ort

Rat der Gemeinde Rhumspringe unterstützt Vorhaben zweier Landwirte, einen Maststall zu errichten

von Nadine Eckermann
 

Rhumspringe. Ja, ein Rind muht. Und nein, eine Lärmbelästigung ist für Anwohner in Rhumspringe nicht zu erwarten.“ Noch einmal haben Henrik Arend und Christian Glahn über ihr Vorhaben informiert, einen Maststall für rund 300 Tiere in der Rhumspringer Feldflur zu errichten. Der Rat der Gemeinde wird nun dem Landkreis Göttingen als Genehmigungsbehörde sein Einvernehmen zu diesem Vorhaben mitteilen. Bei einer Enthaltung stimmten die Mitglieder des Rates geschlossen dafür.

„Die künftigen Inhaber haben bereits detailliert über ihre Pläne berichtet“, hatte zuvor Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) die Ergebnisse einer Präsentation in einer Sitzung des Bauausschusses zusammengefasst: 300 Bullen sollen im Stall untergebracht werden, dazu eine Biogasanlage mit einer Leistung von 75 kW gebaut werden. Der überwiegende Anteil der Fahrten zum Stall solle aus Richtung Hilkerode über Feldwege in der Gemarkung Pöhlde erfolgen. Die Betreiber hätten sich bereiterklärt, ein Teilstück von rund 150 Metern von der bestehenden Teerstraße zur Anlage hin auf eigene Kosten ausbauen zu lassen. Auch die dauerhafte Unterhaltung des Weges liege bei den Landwirten. „Es entstehen keine Kosten für die Gemeinde“, erklärte Jacobi.

Barbara Hose (CDU) nutzte die Gelegenheit, die Landwirte als Gäste der Sitzung zu hören, um offene Fragen anzusprechen: „Hört man die Bullen in Rhumspringe?“, erkundigte sie sich. „Die Biogasanlage verursacht schon mal keine Geräusche“, schickte Arend voraus. Der Offenstall für die Rinder werde mit einem verkleideten Giebel versehen, zudem solle an den Seitenwänden ein Windschutz angebracht werden, der rund 90 Prozent des Windes und eben Lärm abhalte.

 

Einen Offenstall für 300 Bullen wollen die Landwirte Henrik Arend und Christian Glahn in Rhumspringe bauen. Der Rat der Gemeinde will dagegen keine Einwände gegenüber dem Landkreis Göttingen vorbringen.  Schauenberg

„Exakt lässt sich die Geräuschentwicklung nicht vorhersagen“, erklärte Glahn. Doch immerhin befinde sich der Stall rund 600 Meter entfernt von der nächsten Bebauung. Außerdem führe die Hauptwindrichtung vom Ort weg. Das Geräusch von rasselnden Ketten werde es in ihrem Stall ebenfalls nicht geben, erklärte Glahn, da die Tiere frei gehalten würden.

Auch hinsichtlich einer verstellten Sicht konnten Arend und Glahn die Zuhörer beruhigen: Wenn die Nivellierung des Geländes erfolgt sei, dürfte der Stall kaum sichtbar sein.

An wenigen Tagen im Jahr werde es aber nötig sein, durch Rhumspringe zu fahren, bestätigten die Landwirte, als es um die Verkehrssituation um die Anlage herum ging. Es würden zum An- und Abtransport auch 40-Tonner eingesetzt. Zudem würde wenige Male im Jahr ein Treckergespann fahren, bei dem aber neueste Technik eingesetzt werde, um die Wege möglichst wenig zu belasten. „Die Verkehrsbelastung wird nicht viel größer, da auch jetzt schon abgefahren wird“, erklärte Arend.

Alternativstandorte hätten sie geprüft, erklärte Arend auf Nachfrage. Doch sowohl das Gelände der Papierfabrik seien ungeeignet, als auch ein Standort in der Nähe des Familienbetriebes der Arends. Im ersten Fall sei die Nähe zur Rhume schlecht für das idealerweise trockene Stallklima, im zweiten Fall die Entfernung zum Ort nicht groß genug.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.04.2015

„Königsweg“ für Bullenstall"

Regionalbeauftragter Lange: Keine Einwände aus Naturschutzgründen

von Nadine Eckermann
 

Rhumspringe.Nicht nur der Rat der Gemeinde Rhumspringe,auch der Regionalbeauftragte für den Naturschutz im Bereich der Samtgemeinde Gieboldehausen, Franz-Josef Lange, hat keine Bedenken gegen die Errichtung eines Maststalls für rund 300 Bullen in der Rhumspringer Feldflur. In einer Stellungnahme reagiert der im Naturschutzbund Deutschland (Nabu) aktive Lange auf das Schreiben eines Anwohners, der Kritik an dem Vorhaben hinsichtlich der Nähe zur Wohnbebauung und zum Naturschutzgebiet Rhumequelle äußert.

„Die neue Bullenmastanlage liegt im Außenbereich am Springberg und nicht auf dem Arendschen Hof in der Lindenstraße“, korrigiert Lange die Annahme des Verfassers des Briefes, der Stall könne angrenzend an den elterlichen Hof eines der Betreiber, Hendrik Arend, geplant sein. Damit seien die „Anschuldigungen haltlos und eigentlich hinterhältig“, antwortet Lange.

 

Lange. Thiele

Auch hatte sich der Beschwerdebrief mit dem „Leid der Massentierhaltung“ beschäftigt, über das die Bevölkerung nicht ausreichend aufgeklärt worden sei. Lange hält dieses Argument für an der Diskussion vorbei gehend. „Gegen Massentierhaltung kann man natürlich seine Gründe vorbringen, genauso wie gegen den Fleischverzehr“, sagt der Regionalbeauftrage für den Naturschutz. „Die geplante Tiefstall-Bullenmast mit weitgehender Selbsterzeugung von Futtermitteln und dem energetischen Ausnutzen von Mist und sonstigen landwirtschaftlichen Abfällen ist in Niedersachsen zur Zeit der Königsweg“, unterstützt er hingegen die Art der Tierhaltung, wie sie Arend und sein Mitbetreiber, der Hilkeröder Christian Glahn, planen. „Aus meiner Sicht werden generell keine Einwände gegen diese Form der Bullenmast erhoben, wenn der Tierschutz und das Tierwohl gewährleistet sind.“ In jedem Fall seien Rinder in einem solchen Stall besser aufgehoben als auf Spaltenböden.

Die Kritik des Beschwerdeschreibers an einer unzureichenden Information der Bevölkerung weist er ebenfalls zurück und verweist auf die Präsentation der Pläne im Bauausschuss des Rates der Gemeinde. An dieser Sitzung hatten rund 55 Zuhörer teilgenommen. Detailfragen würden im Genehmigungsprocedere nach den gesetzlichen. Bestimmungen festgelegt. „Eine Kritik wie im vorliegenden Fall ist eher kontraproduktiv, da sie völlig am Thema vorbeigeht und die Tatsachen vorsätzlich verdreht“, reagiert Lange mit Unverständnis. Er schlägt vor, den Betreibern einen Tag der offenen Tür nach Inbetriebnahme nahezulegen, um über den Bullenmastbetrieb zu informieren – und damit Vorurteile abzubauen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.04.2015

Grundkurs in Erster Hilfe
 

Rhumspringe. Die Schützengesellschaft St. Sebastian Rhumspringe richtet in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Duderstadt einen Grundkurs in Erster Hilfe aus. Dieser findet am Sonnabend, 18. April, in der Zeit von 9 bis 17 Uhr im Rhumspringer Schießstand statt. Information und Anmeldung unter Telefon 0 55 29 / 91 94 11.hg

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 08.04.2015

Steine raus und Teer rein

Erste Pflasterbänder sollen asphaltiert werden
 

Rhumspringe. Ein Teil der innerörtlichen Aufpflasterungen zur Verkehrsberuhigung in Rhumspringe soll zurückgebaut werden. Der Rat der Gemeinde hat sich dafür entschieden, zunächst die Einengungen im Oberdorf und in der Friedensstraße zurückzubauen. Am Spielplatz soll erst einmal nichts geschehen.

Die Auftragsvergabe, die die Mitglieder des Rates nun einstimmig beschlossen haben, sieht vor, die Steine aus der Straße zu entfernen und eine „bituminöse Ausführung“ vorzunehmen. „Kurz gesagt: Steine raus, Teer drüber“, erklärte Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Wenn genügend Erfahrungen an den ersten beiden Stellen gesammelt worden seien, dann werde der Rat über den Umgang mit der Aufpflasterung am Spielplatz entscheiden. „Dann werden wir sehen, ob ein weiterer Rückbau stattfinden soll“, sagte Jacobi.

Die Asphaltierung sei gegenüber einem Einsetzen von Verbundsteinen zu bevorzugen, habe er im Gespräch mit einem Vertreter eines Straßenbaubetriebes in Erfahrung gebracht, berichtete Jacobi. Entsprechende Erfahrungen seien auch in Seulingen gemacht worden, wo zunächst Verbundsteine eingesetzt wurden, dann aber doch geteert worden sei.

Während der Bürgerfragestunde äußerte ein Rhumspringer den Vorschlag, singendes Pflaster oder Steine zu verwenden, um die Signalwirkung zu erhalten. Diese, so waren sich die Politiker einig, sei aber gar nicht nötig, da durch Parkstreifen und eine geringe Breite der Straße ohnehin langsam gefahren werde

Sobald der Haushalt für 2015 genehmigt sei, könne der Auftrag an eine Straßenbaufirma erteilt werden, teilte Jacobi nach der Beschlussfassung mit. ne

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 18.04.2015

Turnhalle als Opernsaal

Rhumspringer Grundschüler präsentieren Mozarts Zauberflöte

von Helena Gries
 

Rhumspringe. Kräftige Opernstimmen haben sich mit Kindergeplapper vermischt, als die Turnhalle der Grundschule Rhumspringe am Freitag zur Opernbühne wurde: Professionelle Opernsänger der Kinderoper „Papageno“ aus Wien waren zu Gast, um mit den Grundschülern im Rahmen eines Schulprojektes die Oper „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart einzuüben.

Bereits mehrere Wochen zuvor haben die Kinder der ersten bis vierten Klassen begonnen, sich auf dieses Projekt vorzubereiten. Sie haben gemeinsam mit ihren Lehrern Bühnenbilder gebastelt und genäht und Texte auswendig gelernt. In der vergangenen Woche wurde das Stück mit den Profis aus Wien einstudiert und geprobt, damit für die große Vorstellung vor Eltern, Geschwistern und Freunden alles klappt.

„Dieses Projekt soll eine Abwechslung sein und den Kindern gleichzeitig ein wenig die Kultur näher bringen“, sagt Schulleiterin Katharina Woitschewski. Für die Hauptrollen wurden Kinder der dritten und vierten Klasse ausgewählt, die in den einzelnen Szenen auch in ihren Rollen wechselten, so dass mehrere Kinder die Möglichkeit für die Darstellung einer Hauptrolle bekamen.

 

Bildergalerie:  gturl.de/oper

Während einige Schüler der unteren Klassenstufen das Programm zwischen den Szenen musikalisch umrahmten und für den Umbau des Bühnenbildes sorgten und andere in den Rollen als Statisten fungierten, stellten ihre Mitschüler wilde Tiere dar, die mit selbst gebastelten Tiermasken und einem kleinen Auftritt zum Gelingen des Stückes beitrugen.

So spielte der 8-jährige Fabio Jünemann einen Wolf, während seine gleichaltrigen Mitschüler Marcel Rose und Maxim Anhalt Tiger darstellten. „Den Kindern macht das Projekt viel Spaß, sie haben sich sehr gut beteiligt“ lobt Schulleiterin Woitschewski das Engagement der Schüler. Das zeigen auch Marcel, Fabio und Maxim, die stolz ihre Tiermasken präsentieren. „Ja, und das ist auch mal was anderes als Schule“, antwortet Marcel auf die Frage, ob ihm das Projekt Spaß mache.

Musik statt Sport: Mit viel Hingabe und schauspielerischem Talent schlüpfen Rhumspringer Grundschulkinder in die Rolle von Opernsängern . Richter

Über die kräftigen Stimmen der Wiener Opernsänger Angela Mitterhofer und Gregor Braun hätten die Kinder anfangs noch gestaunt, sich aber schnell an das Mitwirken der Profis gewöhnt. „Das Arbeiten mit den Kindern macht uns sehr viel Spaß“, sagt Mitterhofer, die mit ihrer Sopranstimme zum Stück beigetragen hat. Ihr Kollege Gregor Braun fungierte während der Vorstellung nicht nur als Bariton-Sänger, sondern auch als Erzähler. Zudem gab er nützliche Informationen zur Opernmusik. So erklärte er beispielsweise zu Beginn, dass eine Ouvertüre zur Einstimmung diene.

Doch nicht nur den Kindern, die schauspielerten. standen die Profis zur Seite. Sie animierten zudem das Publikum und bildeten den Abschluss des Stückes mit einem stimmgewaltigen Duett. Tosender Applaus, strahlende, stolze Kinder und zahlreiche Worte des Dankes waren am Ende das Resultat eines gelungenen Schulprojektes.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 18.04.2015

Michael Kerl neuer Vorsitzender

Führungswechsel beim Harzklub-Zweigverein Rhumspringe

Von Axel Artmann
 

Der Harzklub-Zweigverein Rhumspringe hat eine neue Führungsspitze. Neben Wahlen gehörten auch Ehrungen zum Programm der Generalversammlung.

Die Mitglieder bestimmten Michael Kerl zum neuen ersten Vorsitzenden, Erich Gottschlich zum zweiten Vorsitzenden, Waltraud Gottschlich zur Heimatgrup-penwartin, Mechthild Ellendorff zu ihrer Stellvertreterin und Harald Bachmann zum Pressewart. Anni Bachmann hatte die Mitglieder letztmals als erste Vorsitzende begrüßt, da sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl stand.

 

Mit Urkunden und Präsenten: die geehrtenMitglieder. EF

Kerl bedankte sich bei Bachmann für 45 Jahre Vorstandsarbeit und hielt eine Laudatio auf die von ihr geleistete Arbeit.

Neben den Wahlen waren Ehrungen langjähriger Mitglieder ein weiterer Höhepunkt der Versammlung. Die große Urkunde des Hauptvereins erhielten für 60 Jahre Treue zum Verein: Gisela Jacobi, Elisabeth Spieß, Albert Schmiedekind und Walter Schmiedekind. Für die Frauen gab es außerdem einen Blumenstrauß und eine Flasche Obstler für die Männer.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Monika Otto mit der goldenen Ehrennadel geehrt. 40 Jahre im Harzklub sind Rita Diedrich, Anni Faßhauer, Ulrich Faßhauer, Erhard Jacobi, Maria Reuther, Cordula Schulze, Martin Seseke und Hildegunde Strüber.

Die Heimatgruppe war im vergangenen Vereinsjahr wieder mit vielen Aktivitäten ausgefüllt. Dazu gehörten unter anderem ein Auftritt beim Besuch von Antenne Niedersachsen auf dem Dorfplatz, die 60 Jahr-Feier des Harzklubs Rhumspringe auf dem Grillplatz, die Teilnahme am Umzug bei der 700-Jahr-Feier in Breitenberg, ein Auftritt an der Rhumequelle für eine Wandergruppe aus dem Allgäu anlässlich der 114. Deutschen Wandertages, der Heimatnachmittag auf dem LNS- Gelände in Duderstadt sowie viele Heimatabende und Ständchen. Bachmann gab bekannt, dass es am Himmelfahrtstag, 14. Mai, keine öffentliche Veranstaltung des Vereins gibt.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 20.04.2015

Appell für die Glaubensfreiheit

Nahostreferent Kamal Sido spricht beim Verband Katholischer Männergemeinschaften

Von Claudia Nachtwey
 

Rhumspringe/Brochthausen.Erstmalig trafen sich die Mitglieder des Verbands Katholischer Männerge-meinschaften (VKM) der Diözese Hildesheim im Eichsfeld. Gastgeber war die Männergemeinschaft St. Sebastian Rhumspringe. Nach einem Gottesdienst in der Rhumspringer Kirche folgten etwa 180 Männer und Ehrengäste aus Kirche, Politik und Wirtschaft der Einladung ins Gasthaus Zur Erholung in Brochthausen.

Der Verband setzt sich seit Jahrzehnten für Religionsfreiheit und Menschenrechte ein. Aus diesem Anlass sprach Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker, über den Nahostkonflikt. Er selbst wurde als sunnitischer Kurde in Syrien geboren. „Wenn man Entwicklungen unkritisch betrachtet, macht man Fehler“, warnte Sido.

 

Wirft der Türkei Unterstützung von Islamisten vor: Kamal Sido.  Richter

Einen unkritischen Umgang warf er der Bundesregierung vor, die dem türkischen Präsidenten Erdogan zu sehr vertraut habe, welcher nun den Islamischen Staat unterstütze. „Islamisten dürfen über die Türkei nach Syrien, Hilfe kommt nicht über die Grenze“, so der Referent. Sido erklärte in Kurzfassung, wer eigentlich gegen wen im Nahostkonflikt kämpfe und verglich den islamischen Glaubenskrieg mit dem 30-jährigen Krieg in Europa. Nur würden heute bestimmte Seiten von außen durch Waffen oder Geld unterstützt werden, was die ganze Angelegenheit noch komplexer mache. Zu den Opfer zählten Christen, Alawiten, Drusen, Schiiten, Kurden, Jesiden und andere Minderheiten.

„Wenn sunnitischer Islam sich weiter radikalisiert, wird es keine Christen mehr im Nahen Osten geben“, warnte Sido. Doch er verwies auch darauf, dass zuerst die Muslime selbst Opfer des Islams seien: „Die Hälfte der eigenen Gesellschaft, nämlich die Frauen, haben keine Rechte.“ Sido forderte, dass der innerislamische Dialog verbessert würde und auch die Muslime in Deutschland sich stärker für Glaubensfreiheit in ihren Herkunftsländern einsetzten. Die Männergemeinschaften im Saal rief er dazu auf, nicht den politischen Islam zu unterstützen und diese Botschaft auch in die Heimatgemeinden zu bringen. Deutlich sprach er sich gegen weitere Kriegshandlungen aus: „Man kann keinen Krieg führen, wenn man kein Konzept hat. Das Konzept für Nahost fehlt, es kann nur die Möglichkeit einer politischen Lösung geben.“ Der stellvertretende Diözesanvorsitzende Herybert Bienek versprach abschließend: „Der Verband wird weiterhin alle unterstützen, die für Glaubensfreiheit sind.“ Nächstes Jahr treffen sich die Mitglieder in Hannover.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 24.04.2015

Exkursion führt in Rotenberger Forst
 

Rhumspringe. Die dritte Vogelexkursion, die Franz-Josef Lange, Regionalbeauftragter für den Naturschutz in der Samtgemeinde Gieboldehausen, in diesem Jahr anbietet, führt in den Rotenberger Forst in Rhumspringe. Die Teilnehmer treffen sich am Sonntag, 26. April, um 6 Uhr.

„Auch wenn es nachts immer noch sehr frisch ist und die Natur sich etwas schwer tut, es sprießt allenthalben und die Blütenvielfalt am Boden und im Gehölz nimmt immer mehr zu“, begründet Lange den Zeitpunkt, jetzt hinauszugehen in die Natur. „Dieses Mal ist der Buchenwald im zarten Grünwerden unser Beobachtungsziel“, erklärt er und verspricht eine Überraschung, die es unterwegs zu entdecken gebe.

Der Erlebnispfad von rund 4,5 Kilometern Länge soll die Teilnehmer durch den noch lichten Buchenwald im Rotenberg oberhalb von Rhumspringe führen. Ausgangspunkt ist die erste Schutzhütte, wenn man dem Schulweg weiter ins Feld folgt, am Aussiedlerhof vorbei, bis der Wald an der linken Seite des Wirtschaftsweges beginnt. Geplant ist ein Rundgang von etwa zweieinhalb Stunden.

Unterwegs sollen Schlehe, Wildbirne, Spitzahorn und Frühblüher betrachtet werden. „Auf dem Waldboden sehen wir Teppiche von Sauerklee oder Buschwindröschen und vereinzelt auch das Frühlingsveilchen“, verspricht Lange.

Zu hören soll es verschiedene Meisenarten geben, die Kohl- und Blaumeise, die Sumpfmeise, die Tannenmeise und möglicherweise auch Hauben- und die Schwanzmeise. Außerdem sollen sich die Teilnehmer mit Schmetterlingsarten wie dem Zitronenfalter, dem Großen Fuchs und dem Pfauenauge vertraut machen können. ne

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.05.2015

Erneuter Einbruch in Markt
 

Rhumspringe. Unbekannte Täter sind in der Nacht zu Sonntag erneut in den Edeka-Markt in Rhumspringe eingebrochen. Die Täter versuchten nach Angaben der Polizei zuerst über das Dach in das Gebäude einzudringen, was ihnen aber misslang. Über eine aufgehebelte Tür konnten sie schließlich doch noch in das Gebäude hineinkommen.

In einem Geschäftsraum gingen die Täter einen Tresor an und stahlen unter anderem Bargeld. Einschließlich der Schäden am Gebäude wird die Schadenshöhe insgesamt auf rund 10 000 Euro geschätzt. Der Duderstädter Polizei zufolge gab es in der Vergangenheit wiederholt Einbrüche in den Markt. ft

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 05.05.2015

Morgens ist der Wald am schönsten

Wandertag lockt in die Natur rund um den Rothenberg
 

Rhumspringe Gut 150 Teilnehmer, und damit etwas weniger als erhofft, konnte Martin Hartelt von den Wanderfreunden Rhumspringe am vergangenen Sonntag zum Wandertag begrüßen. Zur Auswahl standen zwei Strecken: Sechs oder zwölf Kilometer ging es bereits ab acht Uhr morgens durch den Rothenberg. Das Terrain am Schützenhaus nahe der Rhumequelle war gleichzeitig Start und Ziel.

„Es gibt nichts Schöneres, als morgens durch den Wald zu wandern“, schwärmte Rainer Nowak aus Immingerode. Vogelgezwitscher und die Farben des Waldes, die umso klarer erscheinen, je eher man loswandert, ziehen ihn und viele andere Freunde des Freiluftsports regelmäßig nach draußen.

 

Auch die Wanderfreunde aus Krebeck laufen mit Richter

Aus vielen Teilen des Eichsfeldes waren Wandergruppen nach Rhumspringe gekommen. Reihum, immer sonntags, geht es mal in dem einen, mal in dem anderen Dorf auf die Strecke. Gemeinsam wandert es sich eben noch ein bisschen besser.

Die größte Gruppe kam dieses Mal aus Tiftlingerode mit 34 Teilnehmern. Dass Wandern gesund ist und fit hält, bewiesen viele rüstige Rentner, die sich allerdings meist für die kurze Distanz entschieden haben. Wie zum Beispiel die 86-jährige Lisa Imsa von den Wanderfreunden Steina, die damit zu den ältesten Teilnehmern des Wandertages gehört haben dürfte. bif

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 05.05.2015

Lückenschluss über Eller

Freigabefeier und Tour auf 650 000 Euro teurem Radweg zwischen Rüdershausen und Rhumspringe

Von Gerald Kräft
 

Rüdershausen/Rhumspringe. Der neue Radweg zwischen Rüdershausen und Rhumspringe ist am Montag mit einer kleinen Feier an der Ellerbrücke offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Bürger der beiden „Zwillingsdörfer“ stiegen mit Landrat Bernhard Reuter (SPD) und Baudezernentin Christel Wemheuer aufs Rad, um die knapp 1,3 Kilometer lange, neue Asphaltbahn hin und zurück abzuradeln. Der Weg wird bereits angenommen. Der Radverkehr zwischen den Orten habe zugenommen, sagte Rüdershausens Bürgermeisterin Annegret Lange (CDU). Auch Inline-Skater nutzten die glatte Decke.

Der neue Weg entlang der Kreisstraße 107 schließt nicht nur eine Lücke zwischen den beiden Dörfern, sondern schafft auch eine Anbindung an den Weser-Harz-Heide-Fernradweg.

 

Sicherer Radweg an K 107:
Reuter und Wemheuer radeln vorweg.
 NR

Wie berichtet wurde der Bau mit rund 650 000 Euro um rund 120 000 Euro teurer als geplant. Ursache der Kostensteigerung waren Probleme, die in der Bauphase auftauchten. Der Verwaltung zufolge waren zusätzliche Erdarbeiten und Straßensperrungen einschließlich Ampelanlage und Umleitungsbeschilderung sowie Maßnahmen für den Wasserabfluss durch Pumpen und Saugwagen. Der Kreistag musste Anfang dieses Jahres noch Mehrausgaben bewilligen. 60 Prozent der Kosten bekommt der Landkreis als Zuschuss vom Land.

„Das ist ein rundum guter Tag“, sagte Landrat Reuter vor dem Start zur Radtour. Nachdem der Bischof den Radweg schon gesegnet habe, folge nun der weltliche Akt. 650 000 Euro seien schon sehr viel Geld, räumte Reuter ein. Der Bau in der nassen Jahreszeit habe zu Mehraufwand geführt. Allein die beiden Brücken hätten 270 000 Euro gekostet. „Wenn man es macht, muss man es auch vernünftig machen“, sagte Reuter. Ohne Brückenverbreiterung hätte es ein Sicherheitsrisiko gegeben. „Das geht gar nicht.“ Der Bau sei überfällig gewesen, sagte der Duderstädter CDU-Landtagsabgeordnete Lothar Koch. Die Ausgaben seien mehr als berechtigt. „Das ist keine Luxusgeschichte.“ Südniedersachsen habe, was das Radwegeprogramm des Landes betreffe, einen erheblichen Nachholbedarf, kritisierte er die Investitionsentscheidungen auch der vorigen Landesregierung.

Gieboldehausens Samtgemeindebürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU) lobte, dass das Wegenetz in der Samtgemeinde etwas enger geknüpft worden sei. Kinder könnten jetzt sicher mit dem Rad zur Schule fahren. „Wir haben aber noch mehr Bedarf“, mahnte sie.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 11.05.2015

Radpartie rund um die Rhumequelle

Gemeinsame Radtour der Landkreise Göttingen und Osterode am 14. Juni

Von Nadine Eckermann
 

Duderstadt. Rund um die Rhumequelle soll die dritte Veranstaltung in der Reihe Radpartie am Sonntag, 14. Juni, führen. Gemeinsam mit dem ADFC und den Kreissportbünden beider Landkreise sowie der Info- und Freizeitbörse Göttinger Land, der Samtgemeinde Gieboldehausen und der Stadt Duderstadt organisieren die Landkreise Göttingen und Osterode eine Radrundfahrt durch das Untereichsfeld. Startpunkte befinden sich in Duderstadt und Herzberg am Harz.

Von Duderstadt aus, Start ist um 10.45 Uhr am historischen Rathaus, begeben sich die Teilnehmer zunächst über das Gut Herbigshagen und Fuhrbach auf den neuen Radweg nach Brochthausen, den Lückenschluss des Weser-Harz-Heide-Radweges. Dort steht das Treffen mit der Gruppe der ADFC-Partnertour aus dem Landkreis Osterode an. Gemeinsam geht es weiter entlang der Landesgrenze zu Thüringen in Richtung Zwinge. Auf ebener Strecke führt die Route durch die Ellerniederung zur Rhumequelle, wo eine Pause eingelegt werden soll. Außerdem steht die Eröffnung des Radweges nach Rüdershausen an.

Anschließend radeln die Teilnehmer der Radpartie über den Rhume-Leine-Erlebnisweg nach Gieboldehausen zur Rast im Hofcafé bei Eichsfelder Eintopf und Blechkuchen. Nach einem Blick auf das Fachwerkschloss trennen sich die Wege der beiden Gruppen wieder. Die Gruppe aus Duderstadt fährt durch das Hahletal und die Goldene Aue zurück nach zum Ausgangspunkt. Die Strecke führt über Rollshausen und Mingerode. Unter anderem soll der Radweg auf der alten Bahnstrecke Leinefelde – Duderstadt – Wulften benutzt werden. Die Bahnstrecke war Mitte der 1990er-Jahre stillgelegt worden. Die Rückkehr ist für 16.30 Uhr geplant.

Die Starter aus dem Landkreis Osterode fahren von Herzberg aus auf der alten Bahntrasse über Pöhlde durch die Feldmark am Jugendwaldheim und dem Golfplatz Rothenberger Haus vorbei nach Brochthausen. Nach der Einkehr in Gieboldehausen geht es für die Osteroder auf dem Radweg am Rand des Rothenbergs über Bilshausen-Strohkrug weiter nach Wulften, durch das Harzvorland, entlang der Oder über Hattorf zurück nach Herzberg zum Ausgangspunkt der Tour.

Die Radpartie ist für Fahrer von Cross- und Tourenrädern ebenso geeignet wie für Mountainbiker, allerdings ungeeignet für Rennradfahrer. Sie wird begleitet von der Polizei, einem Pannendienst und einem Erste-Hilfe-Wagen. Die Gruppe wird voraussichtlich mit einer Geschwindigkeit von 12 bis 15 Kilometern pro Stunde unterwegs sein. Die Tour finde bei jedem Wetter statt, teilen die Veranstalter mit. Das Tragen von Fahrradhelmen wird dringend empfohlen.

Weitere Informationen erteilt Bernd Gellert vom Kreissportbund Göttingen unter Telefon 05508/8364 oder per E-Mail an BerndGellert@aol.com. Er nimmt auch Anmeldungen entgegen. Von Göttingen aus wird eine Zubringer-Tour organisiert. Start hierzu ist um 8.30 Uhr am Bootsverleih am Kiessee.

 Presse - Info           Download Flyer

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 15.05.2015

Monecke geehrt - 40 Jahre CDU
 

Rhumspringe. Bereits seit 40 Jahren ist Willi Monecke (62) Mitglied im Rhumspringer Ortsverband der CDU. Für seine Treue zur Partei ehrten ihn der Vorstand während der diesjährigen Mitgliederversammlung im Gasthaus „Die Quelle“. CDU-Ortsverbandsvorsitzender Carl Albrecht Monecke ehrte Monecke, der 1975 im Alter von 22 Jahren in die CDU eingetreten war. Er habe sich unter anderem in der Jungen Union und als Wahlkampfhelfer engagiert, betonte der Vorsitzende während der Ehrung. In seinem Heimatort Rhumspringe habe sich Monecke als Kandidat für den Gemeinderat und als Ratsherr zur Verfügung gestellt. Dieses Ehrenamt hatte Monecke vom 1. November 1976 bis zum 31. Oktober 1981 sowie vom 19. Januar 1990 bis zum 31. Oktober 1991 als Nachrücker für den verstorbenen Ratsherrn Willi Pape inne. Der Ortsverbandsvorsitzende händigte dem 62-Jährigen die Ehrenurkunde und die Ehrennadel des Kreisverbandes aus.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 16.05.20155

Fusion mit negativen Folgen

Lange referiert bei CDU-Mitgliederversammlung in Rhumspringe
 

Rhumspringe. „Die Kreisfusion Göttingen und Osterode wird sich für die Eichsfelder eher negativ auswirken“, glaubt Annegret Lange. Die Bürgermeisterin in Rüdershausen (CDU) referierte während der Mitglieder-versammlung des Ortsverbandes Rhumspringe.

Lange, die als Kreistagsabgeordnete schulpolitisch aktiv ist und sich im Samtgemeinderat Gieboldehausen einbringt, kündigte an, auch für die nächste Wahl zur Verfügung zu stehen.

Ortsbürgermeister Franz Jacobi (CDU) warf in seinem Bericht einen Blick auf das vergangene Jahr zurück. Außerdem berichtete er über aktuelle Themen. Er teilte mit, dass sich nach dem Auswechseln der Leuchtkörper in der Straßenbeleuchtung – hier soll LED-Technik zum Einsatz kommen – eine Einsparung bis zu 50 Prozent ergeben werde. Außerdem wies er auf ein freundschaftliches Treffen mit Vertretern von Niederorschel anlässlich „25 Grenzeröffung“ im Ort Nähe Worbis hin. ne

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 16.05.2015

Lesefutter aus der Telefonzelle

Bücher-Tausch-Box in Rhumspringe

Von Axel Artmann
 

Rhumspringe. Öffentlicher und unkomplizierter kann der Zugang zu Literatur nicht sein: Eine ausrangierte Telefonzelle dient in Rhumspringe als Bücher-Tausch-Box. Die Mini-Bibliothek ist kürzlich ihrer Bestimmung übergeben worden.

Unter dem Motto „Hol eins – bring eins“ fördert der ungewöhnliche Bücherschrank den kostenlosen Austausch von Literatur ohne Formalitäten.

Gemeindemitarbeiter haben am Parkplatz der Sparkassen-Geschäftsstelle eine aus dem Telekom-Zentrallager in der Nähe Potsdams erworbene Telefonzelle aufgebaut. Nach ihrem Umbau kann sie in mehreren Holz- und Metallregalen Bücher aufnehmen, für die dunkle Jahreszeit ist sie beleuchtet. Denkbarem Vandalismus wird durch ehrenamtliche „Bücherbox-paten“ begegnet.

Während Mitarbeiter der Sparkasse noch vor Dienstbeginn die nachts nicht zugängliche Box aufschließen, verschließt Nachbar Karlheinz Winter den „Bücherschrank“. Eine inhaltliche Überprüfung der kleinen Bücherei hat die Rhumspringer Bürgerin Petra Böning zugesagt, Elisabeth Kleiner kümmert sich um eine eventuell notwendige Reinigung.

 

Elmar Thieme und Martin Jegerczyk von der Sparkasse übergeben Franz Jacobi ein Buch für die Box (v.l.).IS

Dank sagte Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) der Sparkasse Duderstadt, die bei der Übergabe durch den Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, Elmar Thieme, und Geschäftsstellenleiter Martin Jegerczyk vertreten war, für die „sehr großzügige Unterstützung“, den Mitgliedern des Rates, insbesondere Manfred Waslowski und Carl Albrecht Monecke, den Mitarbeitern der Verwaltung und des Bauhofes sowie der Baustoffhandlung Jacobi, die Hilfestellung geleistet haben und Tischlerei Engelke. „Durch dieses Engagement vieler wird sich der finanzielle Aufwand für die Gemeinde in Grenzen halten“, so Jacobi. Neben der Box wird durch die Sparkasse eine Bank aufgebaut. Sie soll zum „lesenden Verweilen“ einladen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 20.05.2015

Neue Bauplätze am Sportplatz
 

Rhumspringe. Im Bereich am alten Sportplatz will die Gemeinde vier neue Bauplätze in Ortsrandlage ausweisen. Für die sei statt eines Bebauungsplanes nur eine Innenbereichssatzung erforderlich, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Mit dieser Ergänzungssatzung Steinberg befasst sich am Donnerstag, 21. Mai, der Gemeinderat. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Gemeindebüro..

Ein weiteres Thema ist der Haushaltsplan. Der schließt mit einem Defizit in Höhe von rund 170 000 Euro ab, das aber aus Rücklagen und Überschüssen der Vorjahre ausgeglichen werden kann. Für den Spielplatz Schlehdorn, dessen Spielkombination marode ist, sollen ein neuer Spielturm und Federwippen angeschafft werden, und die Hundesteuersatzung muss überarbeitet werden. Wie derzeit in allen Gemeinden geht es dabei um formale Anpassungen, die Höhe der Hundesteuer bleibt unverändert. ku

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.05.20155

Volksfest mit vielen Attraktionen

Rhumspringer feiern am Pfingstwochenende Schützenfest/ Gruppe Timeless spielt Tanzmusik

Von Axel Artmann
 

Rhumspringe. Pfingsten steht Rhumspringe im Zeichen des Schützen- und Volksfestes. Die Ausrichter kündigen für die 519. Auflage rund um den Festplatz viele Attraktionen für alle Generationen an.

Mit dem Kinderumzug durch den Ort, den der Fanfarenzug Rhumspringe begleitet, geht es am Sonnabend, 23. Mai, um 13 Uhr los. Der fantasievollste und schönste Schmuck an Fahrrädern und Stöcken wird mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Kleine Präsente winken Kindern danach bei Spielen auf dem Sportplatz. Ab 15 Uhr starten verschiedene Schießwettbewerbe. Beim Wettkampfschießen vergleichen sich ab 16 Uhr Rhumspringer Gruppierungen. Tanz mit der Gruppe Timeless ist ab 21 Uhr und an den beiden folgenden Abenden angesagt.

Beim Hauptumzug am Sonntag ist ab 11.30 Uhr das ganze Dorf auf den Beinen. Alle Bewohner sind eingeladen, die alten Traditionen des „Schüttenhof“ weiterzuführen. Für verheiratete Männer sind nach altem Brauch schwarzer Anzug und Zylinder vorgegeben. Das Antreten der Schützen und Fahnenabordnungen ist für 11.30 Uhr am Dorf-Platz terminiert. Alle Rhumspringer Umzugsteilnehmer haben an den drei Veranstaltungstagen die Möglichkeit, Zielsicherheit und Glück unter Beweis zu stellen. Entscheidend ist nicht die höchste Ringzahl, allein der beste Schuss bestimmt die künftigen Schützenkönige.

Mit einem Frühschoppen und Unterhaltung durch die Renshäuser Blasmusik wird das Programm am Montag ab 11 Uhr fortgesetzt. Nach dem Mittagessen und Kaffee und Kuchen folgen gegen 17.30 Uhr die Proklamation der Könige und Ehrungen sowie das Nachhausebringen der Könige.

Organisiert wird das Fest von der Schützenhauptmannschaft in Kooperation mit dem Schützenverein sowie vielen freiwilligen Helfern. Ohne den Einsatz des Veranstalters, der Realgemeinde Rhumspringe, sowie der Sponsoren wäre das Fest in dieser Form nicht denkbar, so die Schützenhauptmannschaft, bei der es gleich drei neue Amtsträger gibt. Jonas Monecke löst Jan Strüber als Leutnant ab, Dirk Tenchella Michael Steinmetz als Männerfähnrich und Christopher Jacobi übernimmt von Jonas Monecke das Amt des Junggesellenfähnrichs, Hauptmann ist weiterhin Wolfgang Bigalke.

 

Festprogramm

 

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.05.2015

Etat-Ausgleich trotz Fehlbetrags
 

Rhumspringe. Einstimmig hat der Gemeinderat den diesjährigen Haushalt verabschiedet. Das Defizit im Ergebnishaushalt in Höhe von knapp 180 000 Euro konnte durch Rücklagen und Überschüsse aus den Vorjahren ausgeglichen werden. Als wesentliche Gründe für den Fehlbetrag nennt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) die Umstellung der Samtgemeinde-Umlage, gesunkene Gewerbesteuer-Einnahmen und steigende Kosten für den Kindergarten. Die Investitionen im Finanzetat beschränken sich auf 50 000 Euro für einen neuen Kommuanaltraktor für den Bauhof und 3000 Euro für eine neue Spielkombination und Federwippen auf dem Spielplatz Schlehdorn als Ersatz für den maroden Spielturm.ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 26.05.2015

Mit Zylinder und Sonnenbrillen

Schützen ziehen vier Stunden durch den Ort / Neue Majestäten proklamiert

Von Birgit Freudenthal

  

Rhumspringe. Neue Schützenkönige sind Horst Künstler und Georg Jacobi. Mit dem Titel der Damenkönigin dürfen sich seit der Proklamation am Pfingstmontag Alena Monecke und Lara Jacobi schmücken. Ein stattliches Bild hatte sich den Zuschauern des traditionellen Schützenumzuges bereits am Pfingstsonntag geboten. Der Zug, bestehend aus etwa 300 Teilnehmern, setzte sich unter den Klängen von gleich zwei Kapellen in Bewegung.

Dabei traten die verheirateten Männer der Gemeinde in schwarz mit schwarzem Zylinder an – so etwas gibt es nur in Rhumspringe zu sehen. Als besonders farbenfroh sticht dabei der Junggesellenfähnrich aus der schwarz gekleideten Menge hervor: Seine Schärpe ist rot und die Schmuckbänder seines Zylinders flattern in rot-weiß. Für Christopher Jacobi war es der erste Auftritt als Junggesellenfähnrich, an seiner Seite den neunjährigen Finn Berkefeldt. Den Fähnrichen kommt während des Hauptumzugs eine besondere Rolle zu

 

Feierliches Fahnenschwenken: Der Umzugstroß holt die zweite Damenkönigin des Vorjahres ab, Annkatrin Jacobi.   Richter

Beim Abholen der Majestäten zelebrieren sie das feierliche Fahnenritual zu Ehren der verschiedenen Majestäten. Zuerst schwenken die Männerfähnriche ihre schwarzen Fahnen, danach kommen die roten Fahnen der Junggesellenfähnriche zum Einsatz. Die Rituale wiederholen sich insgesamt viermal, bis alle Majestäten des Vorjahres abgeholt sind. Alle Beteiligten brauchten dafür einiges an Durchhaltevermögen, denn der Umzug quer durchs Bergdorf dauerte insgesamt vier Stunden. Allen voran spielte die Renshäuser Blasmusik auf, den Abschluss des Zuges bildete der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Scharzfeld.

Neben den schwarz gekleideten Zugteilnehmern, viele davon mit dunklen Sonnenbrillen, aus der Realgemeinde als Ausrichter fielen die Schützen durch ihre traditionelle grün-graue Uniform auf. Außenstehenden erscheint die Trennung zwischen Schützen und Realgemeindemitgliedern erstmal verwirrend: „Die Schützengesellschaft kümmert sich um den Schießbetrieb, aber auf die Königswürde kann jeder schießen“, erklärt die Vorsitzende Christine Degener. Ausgeschossen wurden je zwei Königspaare, auch das ist eine Besonderheit.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 01.06.2015

Trelle: „Aus dieser Quelle leben Sie“

Hildesheimer Bischof feiert mit Katholiken an der Rhumequelle einen Taufgedächtnisgottesdienst

Von Michael Caspar

  

Rhumspringe. „Dieser Ort hat eine tiefe Symbolik“, hat am Sonntag der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle erklärt. Er feierte mit mehr als 700 Katholiken des Dekanats Nörten-Osterode sowie Eichsfeldern an der Rhumequelle bei Rhumspringe einen Taufgedächtnis-gottesdienst. Die Gläubigen gedachten ihrer Taufe, als sie, so der Bischof, in Sterben und Auferstehung Jesu Christi eingetaucht worden seien. Aus dieser Quelle lebten sie, erklärte der Geistliche.

Getauft werden Christen im Namen des dreieinigen Gottes: im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Die Einheit in drei Personen, um die es am Sonntag beim Dreifaltigkeitsfest der Kirche ging, sei „nie ganz zu erklären und zu verstehen“, bekannte der Bischof. Mit der Taufe würden die Gäubigen „in dieses göttliche Geheimnis getaucht“

 

Feierte mit Katholiken aus dem Dekanat Nörten-Osterode und dem Eichsfeld einen Gottesdienst: Bischof Norbert Trelle. Pintschak

Die Taufformel finde sich im Matthäusevangelium, erfuhren die Christen, die es sich auf Holzbänken und mitgebrachten Klappstühlen rund um Deutschlands drittgrößte Quelle bequem gemacht hatten. Jesus, so der Bischof, fordere seine Anhänger in dem Textabschnitt auf, den Menschen in aller Welt das Christentum zu lehren. Diesen Auftrag hätte Jesus nicht nur Hauptamtlichen erteilt. Auch einfache Kirchenmitglieder sollten vor anderen Menschen bekennen, aus welcher Quelle sie Kraft schöpften. Das sei nicht immer einfach, räumte der Bischof ein. Selbst er leide im Gespräch mit seinen Großneffen und Großnichten unter „familiär bedingten Hemmungen“. Aber wenn Christen mit dem Lehren aufhörten, würde ihr Glaube „brackig“. Sie drohten, geistig gesehen, abzusterben.

Trelle besuchte das Dekanat Nörten-Osterode, in dem die Rhumequelle liegt, im Rahmen des 1200-jährigen Bistumsjubiläums. Er hatte eine Jahrhunderte alte Silberkapsel dabei. Kaiser Ludwig der Fromme vergaß sie nach einem Gottesdienst in der freien Natur in einem Rosenstrauch und konnte sie später nicht mehr aus dem Gestrüpp entfernen. Er ließ daraufhin dort 815 den Hildesheimer Dom errichten und gründete das Bistum. Für Musik während der Messe sorgte der Posaunenchor Holtensen-Hullersen unter Günther Mielke.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 05.06.20155

519. Schützen- und Volksfest

Neues Königshaus in Rhumspringe
 

Rhumspringe. Zum 519. Mal ist das Schützen- und Volksfestfest in Rhumspringe von Schützenhauptmann-schaft und Schützenverein und einer Großzahl freiwilliger Helfer organisiert worden. Horst Künstler und Alena Monecke wurden Schützenkönig und Schützenkönigin. 2. Schützenkönig wurde Georg Jacobi, 2. Damenkönigin Lara Jacobi. Zum Schülerkönig gekürt wurde Malte Jacobi, zum 2. Schülerkönig Tabea Hilz. Jugendkönig wurde Janik Baumgärtel, 2. Jugendkönig Noah Brandt, Jugendkönigin Annelie Schlaberg und 2. Jugendkönigin Paulina Nolte. Als Bester beim Wettkampf erwies sich Frank Nolte. Silberkönig wurde Markus Schmiedekind und 2. Silberkönig Markus Steinmetz. ft

 

Sieger und Platzierte mit Schützenhauptmannschaft. EF

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 05.06.2015

Lesung mit Gruseleffekt
 

Rhumspringe. Unter dem Motto „Gruseln und grillen“ liest die Duderstädter Kinderbuchautorin Michaela Schreier am Freitag, 5. Juni, aus ihrem neuen Werk „Nimm dich vor den Muurspöök in Acht“ auf dem Rhumspringer Grillplatz. Der Förderverein der Grundschule bietet zudem Rostbratwurst und kalte Getränke an. Der Erlös geht an den Förderverein und kommt somit den Kindern der Grundschule zugute. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um eine kleine Spende gebeten. Beginn der Lesung ist um 18.30 Uhr.ny

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 10.06.2015

Einbrecher lösen Alarm aus
 

Rhumspringe. Ein Einbruchsversuch in die Tankstelle an der Bahnhofstraße ist in der Nacht zum Dienstag gescheitert. Als die unbekannten Täter gegen 2 Uhr versuchten, die Eingangstür der Tankstelle aufzuhebeln, lösten sie die Alarmanlage aus. Daraufhin machten sich die Täter aus dem Staub, teilt die Polizei mit und bittet um Hinweise unter Telefon 0 55 27 / 9 80 10. ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 11.06.2015

Saubere Bundesjugendspiele

Umwelttag an der Grundschule Rhumspringe / Schüler reinigen Sport- und Grillplatz

von Friedrich Schmidt
 

Rhumspringe.„Wir haben heute unseren Umwelttag“, sagt Linus, „bei dem wir etwas Gutes für die Welt tun.“ Recht hat der Zweitklässler der Grundschule Rhumspringe. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und einem Lehrer haben die Kinder nicht nur den eigenen Schulhof, sondern auch den Grillplatz des Ortes gesäubert. Außerdem haben sie auf dem Sportplatz angepackt. Schließlich planen die Grundschüler bei ihren Bundesjugendspielen am Donnerstag Bestzeiten zu laufen, sowie möglichst weit zu springen und zu werfen.

„Wir haben Müll gefunden“ – selten klingt dieser Satz so fröhlich wie bei den Schülern von Stephanie Trabelsi. Die Lehrerin arbeitet mit ihren Erstklässlern hinter der Schule. Eifrig sammeln sie alles, was nach ihrer Meinung nicht auf den Weg, die Treppe oder in die Springgrube gehört. Eicheln lassen sie aber liegen, erklärt Finnja, „weil die Eichhörnchen die essen“. Darüber hinaus trennen die Erstklässler den aufgelesenen Müll, sagt Trabelsi. Beim ersten Umwelttag der Schule tragen die Schüler außerdem Handschuhe – „Sonst müssten wir ja immer wieder rein und uns die Hände waschen“, meint Matilda.

 

Auf dem Sportplatz in Rhumspringe arbeiten die Dritt- und Viertklässler und bereiten ihn für die Bundesjugendspiele vor. Anna hat mit ihren Freundinnen die Springgrube auf Vordermann gebracht und ist damit eigentlich schon fast fertig. Auf der Aschenbahn arbeiten ihre Mitschüler noch fleißig und beseitigen das störende Grünzeug.

„Hier können die Kindern lernen, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass der Platz sauber gehalten wird“, sagt Katharina Woitschewski. Manche der Kinder seien solche Arbeit auch nicht gewohnt, aber eigentlich sei die Tätigkeit an der frischen Luft auch eine willkommene Abwechslung zum Unterricht in der Klasse, meint die Rektorin der Schule. Außerdem lasse sich das Thema Umwelt prima in den Schulalltag einbauen.

Luis, Ramon, Luca, Moritz und Mathis sehen ihre Aufgabe gar nicht als Arbeit an. Die fünf Jungs entsorgen den Inhalt, der von ihren Mitschülern mit Steinen, Erde und Grünzeug gefüllten Eimer – 107 hätten sie schon geschafft. Ein Geheimversteck dafür hätten sie auf dem Sportplatz auch schon. „Davon dürfen die Lehrer aber nichts wissen“, sagt Moritz und grinst. Das das in der Zeitung steht, finden die Schüler aber in Ordnung.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 18.06.2015

Schüler erfreuen Senioren

Erstklässler der Rhumspringer Grundschule singen im Alten- und Pflegeheim Hartel

Von Axel Artmann
 

Rhumspringe. Die Erstklässler der Grundschule Rhumspringe haben das Seniorenheim Hartel besucht. Begleitet von Religions- und Musiklehrerin Maria Rudolph, Klassenlehrerin Stephanie Trabelsi und pädagogischer Mitarbeiterin Andrea Steinmetz unterhielten sie rund 20 Bewohner mit mehreren Liedvorträgen.

Die sangesfreudigen Mädchen und Jungen eröffneten ihren musikalischen Reigen mit dem Gospelsong „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“. Es folgten unter anderem das Ampel- und Schullied, das „Hexenrezept“ und der Klassiker „Danke für diesen guten Morgen“. Immer wieder huschte ein Lächeln über das Gesicht der alten Menschen, bei einigen Passagen sangen oder summten sie mit.

 

Grundschüler verteilen Schmetterlingsbilder als Geschenk.  Richter

Die Vorgeschichte des Besuchs beginnt im Unterricht. „Wir haben das Vaterunser durchgenommen, jeden Punkt aufgearbeitet. Bei ,Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden‘ haben wir uns gefragt, was Gottes Reich auf Erden bedeutet“, erläutert Rudolph und benennt die Antwort der Schüler. Sie seien der Ansicht, „dass wir es uns gut machen müssen auf Erden“. Dazu gehöre aus Sicht der Erstklässler, anderen eine Freude zu bereiten und dazu beizutragen, dass alte Menschen nicht einsam seien. Ein Kind habe dann daran erinnert, dass es in Rhumspringe ein Seniorenheim gibt.

Hier erfreute auch Rudolph die Bewohner. Sie erzählte zwischen den Liedern einige Lebensweisheiten wie „Je älter man wird, desto ähnlicher wird man sich selbst“ oder „Jedes Alter ist das beste für den, der es zu erfüllen hat“. Bevor sie sich nach kräftigem Applaus und einem Dank wieder verabschiedeten, verteilten die 22 Schüler farbenfrohe Bilder, die Drittklässler für die Senioren gemalt haben.

Bei den alten Menschen kam das Programm bestens an. „Das war mal eine schöne Abwechslung, da kommt man mal auf andere Gedanken“, sagte Heinz Janke. Die Kinder hätten sehr schön gesungen, so der 85-jährige Rüdershäuser.

 

 

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Samtgemeinde Aktuell vom 26.06.2015

Caritas etabliert neue Betreuungsgruppen für Pflege im ländlichen Bereich
 

Der demographische Wandel schreitet stetig voran, und derzeit benötigen 1,86 Millionen Menschen in Deutschland Unterstützung im pflegerischen Bereich und bei der Bewältigung ihres Alltags. Zwei Drittel dieser Menschen werden Zuhause betreut und versorgt.

Diese engagiert, pflegenden Angehörigen brauchen neben unserer Anerkennung vor allem Entlastung. Deshalb hat der Caritasverband für Stadt und Landkreis Göttingen e.V. Betreuungsgruppen namens Carena - Caritas entlastet Angehörige - ins Leben gerufen

Diese Gruppen, in denen überwiegend demenziell erkrankte Menschen stundenweise betreut werden, bietet Angehörigen an ein bis zwei Nachmittagen die Möglichkeit, auszuspannen.

Die Senioren erhalten notwendige Pflege und Betreuung durch hauptamtliche Pflegefachkräfte und ehrenamtliche Helfer, erfahren Wertschätzung und Förderung, können Kontakte knüpfen und verbringen fröhliche gemeinsame Stunden. Kommunikation und soziales Miteinander stehen genauso im Vordergrund der Betreuungsgruppen wie das Wohlbefinden der Demenzkranken und das Sich-Angenommen-Fühlen.

Diese niedrigschwellige Betreuungsangebot wird von Pflegekassen über die zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen oder die Verhinderungspflege finanziert. Gern beraten sie die Mitarbeiter der Caritas über die Leistungen der Pflegeversicherung.

Der Caritasverband für Stadt und Landkreis Göttingen e.V. erweitert nun sei Angebot der bereits bestehenden Betreuungsgruppen in den ländlichen Bereichen. Sowohl in den Ortschaften Gieboldehausen, Bilshausen, als auch in Rhumspringe, sollen neue Betreuungsgruppen etabliert werden.

So wird es ab Mitte Juli montags von 15:00-18:00 Uhr  ein neues Carena-Angebot in Gieboldehausen und mittwochs von 15:00-18:00 Uhr in Rhumspringe, jeweils im Pfarrheim, geben.

Die Betreuung beginnt bereits an der Haustür: ein Fahrdienst holt bei Bedarf die Senioren ab und bringt sie am Abend auch wieder nach Hause.

Wer Interesse an diesem Angebot hat, kann sich in der Sozialstation Duderstadt unter der Telefonnummer 05527 - 981316 melden und wird dann von der zuständigen Teamleitung beraten und als neuer Gast an die Koordinatorin Frau Holm weitergeleitet.

Gern können Sie oder Ihre Angehörigen auch einen "Schnuppernachmittag" in Anspruch nehmen und ganz unverbindlich an einem der Nachmittage teilnehmen.

Mit dem Angebot der Carena-Gruppen möchten wir deutlich machen, dass wir die pflegenden Angehörigen nicht aus den Augen verlieren und um ihre Bedarfe wissen.

Die eigene Gemeinde erscheint uns als passender Ort, um nicht nur die Angehörigen zu entlasten, sondern auch für die Senioren/-innen einen Treffpunkt zu schaffen, an dem sie sich wohnortnah wohl, angenommen und gewertschätzt  fühlen.


Frau Kluth


Frau Becker


Frau Holm

Gerne nehmen wir ihre Anrufe und Anfragen entgegen.

Ulla Becker, Simone Kluth und Sylke Holm.

Caritasverband für Stadt und Landkreis Göttingen, Schützenring 1, 37115 Duderstadt.

sstdud@caritas-goettingen.de, Tel. 05527981316.

 

 

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 26.06.2015

Künstliche DNA soll Einbrecher abschrecken

Rhumspringer Firma Öko-Lube Deutschland vertreibt durchsichtige Markierungsflüssigkeit

von Axel Artmann
 

Rhumspringe. Alle vier Minuten wird hierzulande in Wohnungen oder Häuser eingebrochen. Die Markierung von Wertgegenständen mit künstlicher DNA kann klassische Präventionsstrategien ergänzen und bei der Überführung von Tätern helfen. Die Rhumspringer Firma Öko-Lube Deutschland hat als nach eigenen Angaben erste in Niedersachsen den Vertrieb der durchsichtigen Markierungsflüssigkeit „SelectaDNA“ übernommen.

„Wir sind über Bekannte auf einer Messe darauf gestoßen“, erläutert Michael Kerl, Geschäftsführer des Unternehmens, das unter anderem eine der größten Händler für mobile Tanktechnik in Deutschland ist. Die steigende Diebstahls- und Einbruchsrate habe ihn dazu bewogen, den Vertrieb zu übernehmen. Auf Gegenständen aufgebracht ist die ausgehärtete Markierungssubstanz mit bloßem Auge kaum erkennbar, fluoresziert aber, wenn sie mit einem speziellen UV-Licht angeleuchtet wird. „Jede einzelne Markierungsflüssigkeit ist mit einem individuellen DNA-Code und zusätzlich mit kleinen codierten Kunststoffplättchen, sogenannten ,Microdots’, ausgestattet“, verdeutlicht Kerl.

 

Macht Markierung mit UV-Lampe sichtbar: Michael Kerl.  NR

Die Polizei könne mit UV-Taschenlampen die DNA-Markierung nachweisen und mit kleinen Mikroskopen die Microdots auslesen. Das Entwenden von entsprechend markierten Wertgegenständen ist somit für potenzielle Diebe risikoreicher. Aufkleber für Türen, Fenster und Gegenstände, die auf den Einsatz des Produktes hinweisen, dienen der Abschreckung.

Um zu gewährleisten, dass im Falle eines Diebstahls das markierte Eigentum über die Codierung der Markierungsflüssigkeit den Eigentümern zuordbar ist, wird der jeweilige DNA- und Microdot-Code in einer Datenbank gespeichert. Dazu haben nur Eigentümer und Polizei Zugang.

Die Praxis zeigt, dass diese Strategie den gewünschten Abschreckungseffekt erzielt. „Die Polizei in Bremen hat damit große Erfolge erzielt, die Rate bei Wohnungseinbrüchen konnte hier so wie in Bremerhaven, Brandenburg und Sachsen deutlich reduziert werden“, so Kerl.

Der Rhumspringer scheint eine Marktnische in der Region gefunden zu haben. „Wir stehen mit verschiedenen Unternehmen im Umkreis von 60 Kilometern in Verhandlungen, auch aus dem privaten Bereich gibt es bereits mehrere Nachfragen."

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.07.20155

Neue Nixe gesucht

Wahl am Heimattag
 

Rhumspringe. Die zweijährige Amtszeit der amtierenden Nixe Franziska Faßhauer und ihrer beiden Elfen, Prisca und Kora Meise, endet am Sonnabend 29. August. An diesem Tag findet der Rhumspringer Heimattag statt und somit auch eine Neuwahl zur Nixe und ihrer Elfen. Für die repräsentative und ehrenamtliche Arbeit werden daher wieder engagierte Mädchen der Gemeinde Rhumspringe/Lütgenhausen gesucht. Voraussetzung für diese Aufgabe ist etwas Wissen über die Gemeinde und die Rhumequelle sowie sicheres und freundliches Auftreten.

Das Mindestalter für die Nixe beträgt dabei 16 Jahre, das der Elfen mindestens zehn Jahre. Die Bewerbungen für Nixe und Elfen können ab sofort beim Vorsitzenden des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Rhumspringe, Rolf Adler, oder in der Sparkasse Rhumspringe schriftlich oder mündlich abgegeben werden. is

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 13.07.2015

Feuerwehr löscht brennenden Audi
 

Rhumspringe. Ein brennendes Auto haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Rhumspringe am Freitagabend gelöscht. Der Fahrer des Audi war von Rhumspringe aus in Richtung Lütgenhausen auf der Kreisstraße 108 unterwegs gewesen, als sein Wagen aus bisher unbekannter Ursache Feuer fing. Der Fahrer konnte das Fahrzeug zum Stehen bringen, sich ins Freie retten und die Feuerwehr alarmieren. „Beim Eintreffen der ersten Kräfte befand sich das Fahrzeug im Vollbrand“, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Im Einsatz waren 16 Feuerwehrleute mit zwei Fahrzeugen, vier davon mit Atemschutzgeräten.ne

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 16.07.2015

Spielplatz im Schlehdorn wird gesperrt
 

Rhumspringe. Der Spielplatz im Wohngebiet Schlehdorn bleibt vom 16. bis 24. Juli aufgrund von Bauarbeiten vorübergehend gesperrt. Dort baut eine Fachfirma mit Unterstützung des örtlichen Bauhofes den alten maroden Spielturm ab und ein neues Kombinationsgerät auf.

Angelegt wurde der Spielplatz hinter der Grundschule vor rund 15 Jahren. „Die alte Holzkonstruktion mit Kletterwand und Rutsche ist verrottet und nicht mehr sicher“, sagt Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU): „Deshalb wird sie jetzt durch einen neuen Spielturm aus Aluminium ersetzt.“ Für die Renovierung investiert die Gemeinde rund 3000 Euro.ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.07.2015

Anpfiff für Sportwoche

Fußball, Klettern, Sumo
 

Rhumspringe. Das Rhume-Stadion ist Austragungsort für die Sportwoche des SV Rhumspringe. Beginn ist am Freitag, 17. Juli, um 16.30 Uhr mit einem F-Jugend-Turnier und einem Altherren-Turnier um 18.30 Uhr.

Mit einem E1- und E2-Jugend-Turnier wird die Sportwoche am Sonnabend ab 10 Uhr fortgesetzt, bevor um 13 Uhr Anpfiff für ein D-Jugend-Turnier ist. Das Spiel SV Bilshausen gegen Merkur Hattorf schließt sich um 15.30 Uhr an, bevor die A-Jugend-Teams des JFV Rotenberg und SV Fortuna Werxhausen ab 17.15 Uhr auf Torejagd gehen. Nach einem G-Jugend-Turnier um 11 Uhr, dem C-Jugend-Spiel SV Rotenberg gegen JFV Rhume-Oder um 13 Uhr und einer Vorführung im Breitensport um 14.30 Uhr stehen am Sonntag um 15 Uhr Ehrungen auf dem Programm. Abgerundet wird die Sportwoche um 15.15 Uhr mit dem Spiel SV Rotenberg I gegen Merkur Hattorf und um 17 Uhr treten der SV Rotenberg III und die SG Bischofferode gegeneinander an. Beim Aktionstag am Sonnabend gibt es von 13 bis 18 Uhr unter anderem Bungeerun, Kistenklettern, Sumoringen und Aerotrim. art

Programm Sportwoche

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 22.07.2015

Samtgemeinde will Feuerwehrhaus erweitern

Anbau soll beengte Verhältnisse in Rhumspringe beenden / Kritik an Vorgaben von Kreis und Unfallkasse
 

Rhumspringe. Das Feuerwehrhaus in Rhumspringe soll erweitert werden. Planskizzen für einen Um- und Anbau gibt es bereits, allerdings noch kein grünes Licht vom Landkreis Göttingen und von der Feuerwehr-Unfallkasse. Samtgemeinde-Bürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU) beklagt, dass die Hürden für derartige Bauprojekte immer höher gelegt würden.

Die Raumsituation der Stützpunktwehr ist sehr beengt. Im Untergeschoss gibt es drei Stellplätze für die Fahrzeuge, eine kleine Werkstatt, keine Nebenräume und keine Umkleidemöglichkeiten. Die Fahrzeuge können nur in Millimeterarbeit geparkt werden, hinzu kommen laut Dornieden Unfallrisiken durch Stufen.

Die für den Brandschutz zuständige Samtgemeinde hat als seitlichen Anbau eine Halle für zwei Fahrzeuge mit Abstell- und Geräteraum geplant. Ein Einsatzfahrzeug bleibt in der alten Halle, in der ein Umkleide- und ein Mehrzweckraum geschaffen werden sollen. An der Rückseite des Feuerwehrhauses ist zudem ein Pultdach-Anbau mit Nebenräumen vorgesehen. Nicht vom Umbau betroffen ist das Obergeschoss mit Küche und Gemeinschaftsraum „im Charme der 70er-Jahre“, wie Dornieden anmerkt. Die im Dialog mit der Feuerwehr geplanten Verbesserungen seien enorm, entsprächen zwar immer noch nicht der Verordnung der Feuerwehr-Unfallkasse, seien aber beim Bauen im Bestand rechtens. Inklusive einer neuen Heizung, die als Unterhaltungsmaßnahme zählt, will die Samtgemeinde 272 500 Euro in das Rhumpringer Feuerwehrhaus investieren.

Die Modernisierung jahrzehntealter Feuerwehrhäuser sei eine Herausforderung, sagt Architekt Markus Otto: „Wir versuchen das im Bestandsschutz, die Vorgaben für Wasch- und Umkleideräume sind aber sehr großzügig bemessen – bis hin zur Anzahl der Duschen.“ Gemeindebrandmeister Claus Bode hält das im Konsens entwickelte Konzept für ausreichend. „Nicht alle Detailvorgaben der Unfallkasse sind umsetzbar“, sagt Bode: „Es ist fatal, dass der Landkreis Empfehlungen als zwingende Bedingungen in Baugenehmigungen aufnimmt und die Planung verzögert.“ Auch Anne-Marie Kreis (CDU) bemängelt „Vorgaben, die Kommunen Geld kosten, aber nicht viel bringen.“ Über das weitere Vorgehen sollen jetzt vertiefende Gespräche mit Kreis und Unfallkasse geführt werden, auch ein Ortstermin ist vorgesehen. ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.08.2015

Störung sorgt für Stromausfall
 

Duderstadt. Ein technischer Defekt in einer Schaltstation in Rhumspringe hat am Mittwoch für eine Unterbrechung der Stromversorgung im Bereich des Umspannwerkes Duderstadt gesorgt. Von der anschließenden Versorgungsunterbrechung, die gegen 16.45 Uhr begann, waren rund 10 800 Einwohner in Breitenberg, Brochthausen, Desingerode, Esplingerode, Immingerode, Langenhagen, Nesselröden, Rüdershausen, Seulingen, Werxhausen sowie Rhumspringe betroffen, teilt der Energieversorger EnergieNetz Mitte mit. Mitarbeiter der EAM hätten die Störung durch umgehend eingeleitete Umschaltungen im Stromnetz beheben können, so Sandra Hübner von EAM. „Die Haushalte wurden nach und nach wieder mit Strom versorgt.“ Um 18.01 Uhr sollen alle Netzkunden wieder Strom gehabt haben.ne

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 12.08.2015

Gemeinde gibt Spielplatz auf
 

Rhumspringe. Der Spielplatz Oberdorf in Rhumspringe wird aufgegeben, die Fläche veräußert. Der Spielplatz werde nicht mehr benötigt, da es im Wohnbereich keine Kinder mehr gebe, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU).

Jacobi verweist auch auf die Nähe zum Sportplatz. Gesetzliche Vorgaben für die Spielplatzdichte gebe es nicht mehr, seit das niedersächsische Spielplatzgesetz außer Kraft sei. Der Bauausschuss billigte bereits den Verkauf der Fläche gegen Höchstgebot einstimmig. Als Bauplatz könne das Areal in Hanglage nicht genutzt werden, sagt Jacobi. Es eigne sich aber beispielsweise für den Bau von Garagen.

Den Spielplatz im Wohngebiet Schlehdorn hat die Gemeinde im Juli erneuert. Der marode Spielturm aus Holz wurde durch ein Kombinationsgerät aus Aluminium ersetzt.ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 13.08.2015

Caritas erweitert Betreuungsangebot

Entlastung für pflegende Angehörige jetzt auch in Gieboldehausen und Rhumspringe

Von Claudia Nachtwey
 

Gieboldehausen/Rhumspringe. Um Angehörige von Pflegebedürftigen zu entlasten, hat der Caritasverband für Stadt und Landkreis Göttingen sein Angebot im ländlichen Raum erweitert. Neue Carena-Gruppen („Caritas entlastet Angehörige“) entstehen in der Samtgemeinde.

„Die Carena-Gruppe in Duderstadt wurde bisher sehr gut angenommen. Der Bedarf ist auch im ländlichen Raum gegeben. Zudem wurde von der Pflegekasse der Anspruch auf Betreuungs- und Entlastungsleistung ausgeweitet“, nennt Gerhard Hegerkamp, Leiter der Duderstädter Sozialstation, Gründe für die Ausweitung des Angebots im ländlichen Raum. Ab Juli haben die beiden Teamleiterinnen Ulla Becker und Sylke Hoim Gruppen in Gieboldehausen und Rhumspringe gegründet, eine weitere soll im Herbst in Bilshausen folgen.

 

Carena-Gruppe der Caritas im Pfarrheim in  Rhumspringe. NR

„Eine Gruppe besteht aus acht bis zwölf Fachkräften, Ehrenamtlichen und Freiwilligendienstlern. Wir wollen mit unserem Angebot Pflegebedürftigen die Gelegenheit bieten, mal wieder aus dem Haus zu kommen. Dabei bekommt der pflegende Angehörige ein paar Stunden Zeit, die er auch für sich selbst braucht“, erklärt Becker das Konzept. Das Programm für die Patienten kann ganz unterschiedlich sein, von Bastelaktionen, Fitnessspielen im Rahmen des möglichen, gemeinsamen Singen oder Gesprächen reicht die Palette.

Wer diese Unterstützung wahrnehmen möchte, kann sich an die Caritas wenden. „Oft gibt auch das Personal in der häuslichen Pflege den Anstoß, das Angebot von Carena anzunehmen“, weiß Becker. Zudem habe jeder, der in eine Pflegestufe eingestuft sei, jetzt den Anspruch auf einen zusätzlichen Betreuungsbetrag von 104 Euro pro Monat. Die Leistungen von Carena könnten also mit der Pflegekasse abgerechnet werden, betont Hegerkamp.

Die Carena-Gruppe in Gieboldehausen bietet montags von 15 bis 18 Uhr Betreuung im Pfarrheim Gieboldehausen an, im Pfarrheim in Rhumspringe mittwochs von 15 bis 18 Uhr und montags bis mittwochs von 15 bis 18 Uhr im Lorenz-Werthmann-Haus in Duderstadt.

Infos bei Sylke Hoim, Telefon 0 55 27 / 98 13 16 oder 01 51 / 40 24 69 81 oder per E-Mail an hoim@caritas-goettingen.de.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 18.08.2015

Nixe mit überschaubarem Reich

Franziska Fasshauer beendet zweijährige Amtszeit als Repräsentantin von Rhumspringe

Von Kuno Mahnkopf
 

Rhumspringe. Nach vierjähriger Amtszeit – erst als Elfe, dann als Nixe – geht Franziska Faßhauer zum Monatsende in den Ruhestand. Dann wird eine neue Repräsentantin der Gemeinde Rhumspringe in ihre Fußstapfen treten – sofern man bei einer Nixe davon sprechen kann.

Ihrer noch unbekannten Nachfolgerin kann Faßhauer, die in diesem Monat ihren 20 Geburtstag feiert, nur Mut machen. „Zwei Jahre sind schnell vorbei“, sagt die noch amtierende, ebenso freundliche wie aufgeschlossene Nixe, die nur wenig aus dem Nähkästchen plaudern kann: Die Zahl ihrer öffentlichen Auftritte war überschaubar, Fragen zur Gemeinde und zur Rhumequelle musste sie kaum beantworten. „Davor haben die meisten Angst“, meint Faßhauer, die sich bei ihrem Amtsantritt auch mit der Ortsgeschichte befasst hat: „Eigentlich war das überflüssig.“ Auch die Sage von der Nixe Rhuma, die die Gemeinde sowie den Heimat- und Fremdenverkehrsverein vor 14 Jahren zu der Nixenwahl im zweijährigen Turnus inspiriert hat, kennt Faßhauer natürlich. Andere Orte haben Wein- oder Kirschköniginnen, Gieboldehausen den Bunten, Duderstadt den Anreischken. Dem wollten die Rhumspringer nicht nachstehen, haben die Nixe Rhuma aus der Taufe gehoben und gleich noch mit einem umzugstauglichen Nixenwagen nachgelegt.

Danken ab: Fasshauer und ihre Elfen Kora und Prisca Meise

 

Abgewinkt: Vom Nixenwagen aus grüßen bei Festumzügen die Nixe mit Gefolge und der Bürgermeister des Quellenortes.EF

Ob sich vor zwei Jahren mehrere Kandidatinnen beworben haben, weiß Faßhauer nicht: „Das wird geheimgehalten“. Sie selbst hat sich nicht beworben, sondern ist – wie das Duderstädter Schützenliesel – von den Organisatoren angesprochen worden. Und war nach nur kurzer Überlegung bereit, für zwei Jahre die Nixe zu spielen. Schließlich hat ihr schon der Job als Elfe Spaß gemacht. Im Nixenkostüm war Faßhauer mit ihrem Elfengefolge Prisca und Kora Meise beim Jubiläumsumzug in Breitenberg vertreten, hat die Quellenkonzerte bereichert und die Teilnehmer der Radrundfahrt der Landkreise Göttingen und Osterode an der Rhumequelle begrüßt, durch die die Kreisgrenze verläuft. Auch mit dem Kostüm, das für jede Nixe neu angepasst wird, hatte sie keine Probleme: „Es musste nichts geändert werden, den Nixenschwanz, der wie ein Gürtel umgeschnallt wird, hat man kaum gemerkt, und dank Schulterfreiheit kommt man auch bei Hitze nicht ins Schwitzen.“

Ihre Ausbildung zur Hotelkauffrau im Revita-Hotel in Bad Lauterberg hat Faßhauer inzwischen abgeschlossen und ist übernommen worden, die Belohnung für ihr Nixenamt will sie erst jetzt einlösen: Die Sparkasse hat ihr eine Woche lang einen Mini-Cooper zur Verfügung gestellt.

Die Bewerbungsfrist für die mittlerweile siebte Nixe, die am 29. August vor dem Rhumehotel gekürt wird, ist bereits abgelaufen. Ob und wieviele Bewerbungen es gab, will Heimatvereinsvorsitzender Rolf Adler nicht verraten, versichert aber: „Es wird eine Nachfolgerin samt Gefolge geben.“ Und freut sich mit Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) auf die neue „kulturelle Botschafterin des Ortes“

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.08.2015

Pflanzinseln dürfen bleiben

Bauauschuss lehnt Anwohner-Antrag ab
 

Rhumspringe. Die Pflanzinseln in der Viktoriastraße bleiben bestehen. Der Antrag eines Anwohners mit Kleinkind auf Rückbau von einer der drei Pflanzinseln aus Sicht- und Sicherheitsgründen ist im Bauausschuss einstimmig abgelehnt worden. Stattdessen soll die Bepflanzung zurechtgestutzt werden.

Die Pflanzinseln wurden vor vielen Jahren im Zuge eines Modellprojekts zur Verkehrsberuhigung angelegt und bei Einführung von Tempo 30 im Ortskern beibehalten. Eigentlich sollten die Bäume und Büsche im vergangenen Herbst zurückgeschnitten werden, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Das sei aber wegen eines nicht rechtzeitig zu reparierenden Schadens am Teleskoplader einer ortsansässigen Firma nicht möglich gewesen. Der Rückschnitt solle im kommenden Winter nachgeholt werden.

Im Ausschuss wurden Befürchtungen laut, dass der Rückbau zu schnellerem Fahren verleiten würde. Die zugewachsene Pflanzinsel würde Autofahrer zwingen, langsam zu fahren. Zudem könnten beim Rückbau der Pflanzinsel auch parkende Autos den Freiraum nutzen und zu Sichthindernissen führen. ku

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.08.2015

Feuchter Keller im Kindergarten
 

Rhumspringe. Der Kriechkeller unter dem Rhumspringer Kindergarten bleibt unter Beobachtung. Nach dem Auftreten von Feuchtigkeitsschäden im vergangenen Herbst hatte die Gemeinde als Eigentümerin des Gebäudes am Mühlenberg ein Architekturbüro eingeschaltet. Dessen Vorschlag, die Kellerdecke mit Styroporplatten zu dämmen, ist vorerst zurückgestellt worden. Stattdessen soll den Winter über beobachtet werden, wie sich die Situation nach dem Einbau von zwei Lüftungssieben entwickelt.

Die Untersuchung durch das Architekturbüro hatte ergeben, dass Dämmungsmängel nach dem Umbau eines Waschraums für die Krippenkinder für die Feuchtigkeit im Innenbereich und an der Außenfassade verantwortlich seien. Durch den Einbau gedämmter Spülkästen habe sich der Taupunkt verschoben, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Um das Problem zu beheben, seien als erster Schritt Luftgitter zur Zirkulation eingebaut worden. Dadurch sei die Feuchtigkeit bereits zurückgegangen. Im Bauausschuss war man sich einig, die Wirkung der Lüftungssiebe abzuwarten, bevor eventuell weitere Maßnahmen ergriffen und zusätzliche Haushaltsmittel ausgegeben werden. ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 22.08.2015

NDR überträgt Gottesdienst aus Rhumeort

Minutiöse Planung für Messe in Rhumspringe / Vorbereitungen laufen seit März

Von Michael Caspar
 

Rhumspringe. Rhumspringe kommt ins Radio. Der Sender NDR Info überträgt am Sonntag, 6. September, den 10-Uhr-Gottesdienst der katholischen Gemeinde St. Sebastian live. Seit März bereitet ein Team um Pfarrer Markus Grabowski die Messe minutiös vor. Der Geistliche will die Pfarrei, zu der seit der Fusion im November sechs Kirchorte und 4500 Gläubige gehören, überregional bekannt machen.

Das Projektteam arbeitet dem Rundfunkbeauftragten des Bistums, Andreas Brauns, zu, der seit gut zehn Jahren solche Übertragungen organisiert. „Ich stelle zu Beginn des Gottesdienstes Barbara Hose vom Pfarrgemeinderat drei Fragen zur Gemeinde“, kündigt Brauns an. Der Kirchenchor unter Leitung von Christiana Diedrich hat das „Gloria“ von Antonin Dvorak und ein „Sanctus“ von Wolfgang Amadeus Mozart einstudiert. Orgel spielt Christopher Wagner. Als Kantor wirkt Mario Hose mit.

„An den liturgischen Diensten sollen sich Ministranten, Kommunionhelfer und und Lektoren aus allen Kirchorten beteiligen“, wünscht sich Wolfgang Maur, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats. Noch sind nicht alle Aufgaben verteilt. Clemens Müller aus Hilkerode ist jedoch bereits fest als Kommunionhelfer eingeplant.

Gerhard Steinmetz, Dirk Tenchella und Hermann Hose unterstützen die Techniker des Übertragungswagens. Sie helfen beim Verlegen der Kabel, dem Aufstellen der Mikrofone und schließen gegebenenfalls Türen auf.

Damit alles reibungslos abläuft, gibt es am Sonnabend, 5. September, um 18 Uhr eine Probemesse. „Wer bei der Übertragung mit dabei sein will, sollte auch bei der Generalprobe Präsenz zeigen“, bittet Brauns. Dort werden die auf die Sekunde genau geplanten Abläufe geübt. „Wir haben exakt eine Stunde Zeit“, stellt der Moderator klar. Er ist für das Einhalten des Zeitplans verantwortlich. „Wenn die Predigt länger als 6,5 Minuten dauert, werden Lieder gestrichen; ist sie zu kurz, singen wir ein paar Strophen mehr“, erklärt er. In jedem Fall muss der Pfarrer vor 11 Uhr den Abschlusssegen sprechen

Nach der Messe nehmen Barbara Hose und Maur im Pfarrhaus Anrufe der Zuhörer entgegennehmen. „Es gibt oft Fragen zu den Liedern und zum Kirchort“, erklärt Brauns. Viele wollten auch mit dem Pfarrer sprechen. Zeiten, zu denen Grabowski am Telefon erreichbar sei, würden mitgeteilt. Der Moderator: „Der Pfarrer ist in Schlesien groß geworden, da wird es sicher viel Resonanz geben.“

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 22.08.2015

Sammlung in Gieboldehausen
 

Rhumspringe/Gieboldehausen. Der Landkreis Göttingen sammelt in Rhumspringe und Gieboldehausen gefährliche Abfälle sowie kleine Elektro- und Elektronikgeräte aus privaten Haushalten ein. Die Sammlung beginnt am Mittwoch, 9. September. Auf dem Schützenplatz in Rhumspringe sammelt der Landkreis zwischen 16.30 und 18 Uhr gefährliche Abfälle ein. In Gieboldehausen beginnt die Sammlung der Schadstoffe beim Schulzentrum um 18.30 Uhr und endet um 20 Uhr. Pro Lieferung werden maximal 100 Kilogramm gefährliche Abfälle und nur fünf kleine Elektronikgeräte angenommen, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises. Infos unter Telefon 05 51 / 52 54 74.bl

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 27.08.2015

Heimatfest mit Nixen-Kür

 

Rhumspringe.In Rhumspringe werden am Sonnabend und Sonntag, 29. und 30. August, wieder Heimattage gefeiert. Ein Höhepunkt des Volksfestes auf dem Dorfplatz vor dem Rhumehotel ist stets die Verkündigung der neuen Nixe, die den Ort mit einer der größten Karstquellen Europas zwei Jahre lang repräsentieren wird.

Die Heimattage, die in zweijährigem Turnus für Trubel im Rhumeort sorgen, werden am Sonnabend um 14 Uhr eröffnet, um 14.30 Uhr folgt eine Aufführung von Jugendlichen des Sportvereins mit Reinhild Müller. Von 15 bis 16 Uhr ist der Harzclub auf der Bühne zu sehen und zu hören, von 16.30 bis 18 Uhr der Fanfarenzug.

 

Um 19 Uhr wird die bisherige Nixe Franziska Faßhauer mit ihrem Elfengefolge Prisca und Cora Meise verabschiedet. Wenn Heimatvereinsvorsitzender Rolf Adler dann die neue Nixe Rhuma – die mittlerweile siebte in der Nymphen-Dynastie – nebst Elfen vorstellt, sollen wie in den Vorjahren Brieftauben in den Himmel aufsteigen. Vor zwei Jahren stimmten bei der Nixen-Proklamation mehr als 400 Gäste in die Premiere des Nixenliedes ein – nach der Melodie von Isekes Eichsfeldlied.

Auf der Bühne verkündet werden auch die Sieger des Blumenschmuck-Wettbewerbs sowie Heimatkönig, Heimatkönigin und Jugendkönig, die mit dem Lasergewehr ausgeschossen werden. Musikalisch ausklingen soll der Tag mit DJ Sebastian. Nachschlag gibt es am Sonntag mit einem Frühschoppen von 10 bis 12 Uhr. Zum Rahmenprogramm der Heimattage gehören eine Ratterbahn und Bastelaktionen für Kinder. Adler weist darauf hin, dass ausreichend überdachte Sitzplätze vorhanden sind. ku

 Aktuelles Programm

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 29.08.2015

Shanty-Chor ersetzt Harzclub
 

Rhumspringe Für das Heimatfest in Rhumspringe am Sonnabend, 29. August, hat sich eine Programmänderung ergeben. Ab 15 Uhr sollten auf der Dorfplatz-Bühne am Rhumehotel der Fanfarenzug und der Harzclub Rhumspringe auftreten, die aber absagen mussten. Kurzfristig hat Verwaltungsangestellte Christiane Hummel als Ersatz den Shanty-Chor Duderstadt für das Heimatfest gewinnen können. Die Sänger unter Leitung des Rhumspringers Hans Deppe treten ab 15 Uhr auf, teilt Hummel mit. Eröffnet wird das Heimatfest um 14 Uhr, gefolgt von einer Aufführung des Sportvereins. Um 19 Uhr wird die bisherige Nixe Rhuma verabschiedet und die neue Repräsentantin der Gemeinde vorgestellt. ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 31.08.2015

Lena Marie ist Nixe

Wahl entschieden

Von Axel Artmann

 

Rhumspringe.Die Gemeinde Rhumspringe hat eine neue Repräsentantin: Lena Marie Diederich verkörpert in den kommenden zwei Jahren die Nixe Rhuma, ihre Elfen sind Merle Brandt und Larissa Sykosch.

Hunderte Besucher waren am Sonnabend zum Dorfplatz gekommen, um beim Lüften des Geheimnisses dabei zu sein. Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) verabschiedete zunächst die bisherigen Repräsentantinnen, Nixe Franziska Faßhauer und die Elfen Prisca und Kora Meise. Sie hätten das Amt „hervorragend ausgeführt“.

Der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins, Rolf Adler, kleidete seinen Dank an das Trio in ein Gedicht. Dann wurde es turbulent: Eine Hexe stürmte auf die Bühne und trieb ihr Unwesen. Als sie verschwunden war, kamen die neue Nixe und ihr Gefolge.

„Wir drei freuen uns ganz besonders, dass wir heute Abend als euer neues Dreigestirn hier oben auf der Bühne stehen dürfen“, sagte Diederich. Das Trio sei stolz darauf, „dass wir in siebter Generation dieses tolle Amt antreten dürfen“, so die 20-Jährige, die seit kurzem als Erzieherin in der Krippe des Kindergartens arbeitet. Adler hatte noch ein Präsent: Die Nixe darf eine Woche lang einen Mini Cooper der Sparkasse Duderstadt unbegrenzt weit fahren, eine Tankfüllung gehört mit zum Geschenk.

 

Nixe Rhuma Lena Marie Diederich mit ihren Elfen Merle Brandt (links) und Larissa Sykosch. Schneemann

Nach Auftritten der Original Rhumspringer Nixensängerinnen und von Jacobi, der als „Junge von der Rhume“ die Zuhörer begeisterte, zeichnete Adler die Sieger des Blumenschmuckwettbewerbes aus. Auf Platz eins kamen Bettina und Karl Heinz Wagener vor Petra und Alois Jacobi und Laurenzia und Wolfgang Eckermann, die Einkaufsgutscheine erhielten. Am Nachmittag hatten bereits Jugendliche des SV Rhumspringe, der Shanty-Chor Duderstadt und der Harz-Club Ortsverein Bad Sachsa das Publikum unterhalten. Unter Regie des Schützenvereins wurden die Heimatkönige ermittelt. Disziplinen waren Dosenzielwerfen und ein Quiz. Heimatkönig ist Sebastian Steinmetz, Heimatkönigin Barbara Scholz, Jugendkönig Jannis Degener und Jugendkönigin Merle Brandt.

Fotos vom Heimattag

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 08.09.2015

Psst, sei still, höre zu“

Radiogottesdienst: Norddeutscher Rundfunk überträgt Heilige Messe aus Rhumspringe
 

Rhumspringe. 60 Minuten hat der NDR am Sonntag eine katholische Radiomesse aus der St.-Sebastian-Kirche in Rhumspringe übertragen. Pfarrer Markus Grabowski stellte das Handeln Jesu an einem Taubstummen in den Mittelpunkt seiner Predigt.

9.50 Uhr: St. Sebastian ist gut gefüllt, 450Gläubige könnten an der Radiomesse teilnehmen, gut 300 sind bereits anwesend.Der Chor der Gemeinde unter Leitung von Christa Diederich steht bereit an der Orgel.

9.55 Uhr: Der Kirchenredakteur des NDR, Andreas Brauns, stellt sich zusammen mit Barbara Hose vom Pfarrgemeinderat hinter den Ambo: „Noch sind wir nicht auf Sendung, das sehen Sie an den Lämpchen. Sobald die auf Rot schalten wird’s ernst.“

 

Pfarrer Markus Grabowski und NDR.Redakteur Andreas Brauns. GM

9.58 Uhr: Noch immer kommen Gläubige in die Kirche, sachte versuchen sie, die Glastür zum Innenraum zuzumachen.

9.59 Uhr: Andreas Brauns: „Noch müssen sich alle Rundfunkanstalten raufschalten, das kann jeden Moment soweit sein.“

10.00 Uhr: Absolute Stille, jeder scheint auf die Lämpchen zu achten.

Rotlicht.

Wenige Sekunden später begann Brauns mit der Begrüßung der Zuhörer an den Radiogeräten. Von Polen bis zur holländischen Grenze schalteten in diesem Moment NDR 1, RBB, und WDR 5 hinzu. Minutiös hatte ein Radio-Projektteam um Pfarrer Markus Grabowski und Barbara Hose den Ablauf geprobt und sich mit Andreas Brauns zusammengesetzt. „Gestern war die Generalprobe noch zu lang“, sagte Brauns. Ganze zehn Minuten, die nun „auf Schalte“ reduziert werden mussten. Barbara Hose erklärte in den ersten Minuten mit Brauns zusammen den Hörern das Eichsfeld und die Gemeinde. Organist Christoph Wagner „rettete“ gewissermaßen die Übertragung, indem er den Auszug minutenlang überzog. Nach der Generalprobe hatten die Organisatoren zu viel herausgestrichen. „Psst, sei still mein Kind“, so Pfarrer Grabowski in seiner Predigt, habe seine Mutter ihm gesagt, wenn sie damals im kommunistischen Polen deutsches Radioprogramm gehört hätten. „Effata“ – „Öffne Dich“, bat er jeden Zuhörer für Flüchtlinge und Hilfesuchende. Jesu berührte den Taubstummen laut Markusevangelium, worauf dieser wieder sprechen und hören konnte. Den Zuhörern der Radiomesse sang der Chor neben Liedern aus dem Gotteslob auch das „Gloria“ von Antonín Dvorák und ein „Sanctus“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Auszug. Lämpchen aus. Applaus.

„Eine tolle Stimme hat der Pfarrer“, lobte Brauns. Und Grabowski plante schon erneut: nächstes Mal vielleicht einen Fernsehgottesdienst. gm

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 11.09.2015

Mit 2,54 Promille am Steuer
 

Rhumspringe. Einen betrunkenen Autofahrer hat die Polizei am Mittwoch gegen 20.45 Uhr in Rhumspringe aus dem Verkehr gezogen. Der Atemalkoholtest ergab bei dem Mann, der in einer Nebenstraße kontrolliert wurde, einen Wert von 2,54 Promille. Die Duderstädter Polizei wollte weder Angaben zum Alter des Fahrers noch zum Fahrzeugtyp machen.ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.09.2015

Informationen zur Altersvorsorge
 

Verschiedene Referenten sprechen am Dienstag, 22. September, im Hotelrestaurant Prinz im Holztal über Pflege und Altersvorsorge. Die Vorträge drehen sich um Themen wie „Das Alter finanziell meistern“, „Eltern im Heim – wann müssen Kinder zahlen?“ oder „Die sieben häufigsten Irrtümer der Pflege“. Der Informationsabend der Sparkasse Duderstadt in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Männerverein und dem Frauenbund Rhumspringe sowie dem Sozialverband Hilkerode/Rhumspringe beginnt um 18 Uhr. Interessenten können sich in der Sparkasse Rhumspringe unter Telefon 0 55 27 / 8 39 13 99 anmelden, teilen die Veranstalter mit.ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.09.2015

Zünftiger Abend im Schützenhaus
 

Rhumspringe. Das diesjährige Oktoberfest veranstaltet der TC Rhumspringe am Sonnabend, 26. September. Beginn ist um 19.30 Uhr im Schützenhaus. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Renshäuser Blasmusik. Neben Haxen, Leberkäs, Brezeln, Weißwürstchen und Münchner Bier gibt es auch einen Wein- und Käsestand. Für ältere Gäste im Ort wird ein Fahrdienst angeboten.is

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.09.2015

Sportangebote für jedes Alter
 

Rhumspringe. Die Breitensportsparte des SV Rhumspringe bietet in dieser Saison wieder ein umfangreiches Bewegungsangebot für alle Klassen an. Die Kurse Rückenfit 1 und 2 beginnen jeweils montags um 8 Uhr und um 9 Uhr. Am Abend gibt es dann Cross-Training ab 19.30 Uhr. Dienstags beginnt um 15 Uhr Kinderfitness für Sieben- bis Zehnjährige. Ab 16 Uhr gibt es in Elternbegleitung „Zwergenturnen“ für Kinder von einem bis drei Jahren. Der Mittwoch beginnt um 16.45 Uhr mit Kinderfitness für Teilnehmer von vier bis sechs Jahren.

Weiter geht es um 17.45 Uhr mit „Parcour“, dabei können Kinder ab zehn Jahren mitmachen. Zumba für Jugendliche und Erwachsene startet um 18.45 Uhr. Der letzte Kurs an diesem Tag ist das Cross-Training mit Beginn um 19.45 Uhr. Am Donnerstag stehen um 14 Uhr die „Waldkids“ auf dem Plan. Dieses Angebot gibt es alle zwei Wochen und richtet sich an Kinder ab drei Jahre. Die Damengymnastik beginnt um 20 Uhr. Informationen erteilt Reinhild Müller per E-mail an reinhild.mueller@gmail.com.  is

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.09.2015

Pilgerreise nach Schlesien

Berge, Seen, Klöster und Begegnungen: Eichsfelder Wallfahrer sammeln viele Eindrücke

Von Axel Artmann
 

Rhumspringe. Schlesien schlägt geschichtlich und geografisch eine Brücke zwischen West und Ost. Davon haben sich 45 Wallfahrer aus der Rhumspringer Pfarrei St. Sebastian bei ihrer Pilgerreise einen Eindruck verschafft.

Erste Station der von Marianne und Elmar Diedrich, Gudrun und Frank Jegerczyk aus Rüdershausen und Pfarrer Markus Grabowski mehr als ein Jahr lang vorbereiteten Reise war Görlitz. Nach einem Rundgang erreichte die Gruppe das „Heilige Grab“ und hielt ein kurzes Gotteslob.

Im Riesengebirge erkundeten sie vom Caritashaus Schreiberhau aus die Region. Am zweiten Tag begaben sich die Teilnehmer nach Hirschberg, später zum Miniaturmuseum Kowary (Schmiedeberg), wo sie Schlösser und Kirchen Niederschlesiens in Miniatur betrachteten. Auf dem Rückweg machten die Eichsfelder einen Abstecher zum Haus von Gerhart Hauptmann.

Per Sessellift ging es zur Schneekoppe, bevor die Wallfahrer am vierten Tag über das barocke Schlesien in Grüßau, wo vor der Gnadenmutter die Grüßauer Marienrufe angestimmt wurden, und die evangelische Friedenskirche Schweidnitz nach Neisse kamen. Hier fanden sie im ehemaligen Priesterseminar ihre Unterkunft bis zum Ende der Reise.

Mit vielen Eindrücken von ihrer Pilgerreise nach Schlesien zurückgekehrt: Wallfahrer aus der Rhumspringer Pfarrei St. Sebastian.  EF

Prälat Klaus Mroz begrüßte die Wallfahrer in der Jakobuskirche und stellte das Gotteshaus mit dem Kirchenschatz im Kirchturm vor. Am Hauptaltar, in der Nähe der Reliquien der seligen Maria Merkert, die im 19. Jahrhundert die „Grauen Schwestern“ gegründet und sich besonders den Kranken gewidmet hatte, feierten sie die heilige Messe und in Fürbitten trugen sie die Nöte und Anliegen der Eichsfelder vor. Mroz zeigte den Mitreisenden die Umgebung und den Kurort Bad Karlsbrunnen auf der tschechischen Seite Schlesiens. In Breslau stellte Pater Marian Arndt das Haus der Franziskaner und seine Arbeit in der deutschen Seelsorge vor.

Pfarrer Grabowski gestaltete am Sonntag einen persönlichen Tag und nahm die Pilgergruppe im Beisein seiner Eltern in sein Heimatdorf Staniszcze Wielkie (Groß Stanisch) im Kreis Groß Strelitz mit. Der Pfarrer wurde hier 1976 geboren, bevor er mit den Eltern und seinem Bruder 1988 nach Deutschland umgesiedelt ist.

Nach einem deutsch und polnisch gehaltenen Gottesdienst lud er seine Gäste zu einem „Hochzeitsmahl“ in der örtlichen Gaststätte „Jagus“ ein, später reiste die Gruppe zur heiligen Anna am Annaberg. Auf der Rückreise machte sie einen Zwischenstopp in Trebnitz bei der heiligen Hedwig. Die Wallfahrer feierten am Grab der Patronin Schlesiens eine heilige Messe und ließen sich von Schwester Justina (Himmelwitz), die seit 65 Jahren im Borromäerinnenkloster lebt und gerade ihr Diamantenes Professjubiläum beging, durch Kirche und Kloster führen. Pfarrer Grabowski nahm für jeden Tag eine der neun Seligpreisungen aus dem Matthäusevangelium zur Betrachtung vor.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 29.09.2015

Tagesfahrt nach Bispingen
 

Rhumspringe. Eine Tagesfahrt nach Bispingen am Steinhuder Meer veranstaltet der Freundschaftsclub Einigkeit am Sonnabend, 10. Oktober. Teilnehmen können Mitglieder und Interessierte. Neben einem gemeinsamen Frühstück stehen Rundgänge auf dem Programm. Eine Anmeldung sollte bis Freitag, 2.Oktober, bei Rolf Schmiedekind unter Telefon 0 55 29 / 15 11 erfolgen.gm

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 29.09.2015

Die Maß ist nur halb so teuer wie in München

Wiesn-Sause des TC Rhuma im Schützenhaus Rhumspringe

Von Nadine Eckermann
 

Rhumspringe. Seit 25 Jahren feiern die Mitglieder des TC Rhuma mit Rhumspringern und Gästen einmal im Jahr das Oktoberfest. Was als Feier auf dem Grillplatz begann, ist heute eine Wiesn-Sause im Schützenhaus.

„Anfangs hatten wir ein typischen Bier- und Schmankerln-Fest“, erklärt TC-Rhuma-Vorsitzender und Organisator Berthold Jacobi. Doch nach einigen Jahren habe sich gezeigt, dass eine Freiluftveranstaltung im Herbst so ihre Tücken hat – also sei das Fest ins Schützenhaus verlegt worden. Seit 1986 wird nun im Saal gefeiert. Platz bietet der große Raum nicht nur für reihenweise Bierzeltgarnituren, eine Theke und einen Weinstand – auch zum Tanzen ist ausreichend Fläche vorhanden, selbst wenn rund 200 Gäste wie in den vergangenen Jahren zum Oktoberfest kommen. Geschwoft wird traditionell zu Blasmusik aus Renshausen.

 

Schwofen zur Blasmusik aus Renshausen. NE

„Die Renshäuser sagen immer, sie haben zwei Termine fest im Kalender – einer davon ist unser Oktoberfest“, sagt Jacobi, der zum Fest in zünftiger Lederhose unterwegs ist.

Über die Jahre seien es immer mehr Gäste geworden, die im Tracht erschienen, erklärt Jacobi. Da stehe Rhumspringe München in nichts nach. Der TC-Rhuma-Vorsitzende berichtet, er sei selbst gerade in der Vorwoche zum eigenen Fest auf der Theresienwiese gewesen. Dort habe er ebenfalls bemerkt, dass inzwischen auch Gäste, die nicht aus Bayern kämen, in Dirndl und Krachlederner unterwegs sein. „Genau so ist es bei uns auch“, sagte er. Einen gravierenden Unterschied – neben der Veranstaltungsgröße – gebe es aber doch zum Vorbild: Die Maß sei in Rhumspringe nur halb so teuer wie in München.

Auch das Theken-Team, das in zwei Schichten bis spät in die Nacht Getränke ausschenkt, ist an diesem Abend überwiegend in Tracht unterwegs – wobei der Begriff im weitesten Sinne ausgelegt wird. Die „klatschenden Köche“, die hinter der Theke aktiv sind, tragen beispielsweise Kochschürzen überm Karo-Hemd.

Unter den Gästen des Abends befinden sich Männer und Frauen beinahe jeden Alters: „Zwischen 18 und 80“, schätzt Jacobi, sei das Publikum. Dabei werde mit einem Fahrdienst dafür gesorgt, dass die älteren Semester heil von ihren Wohnungen zum Schützenhaus und zurück kämen. „Das ist für uns selbstverständlich. Wir freuen uns ja, dass die Älteren mitfeiern möchten.“ Dass ihnen das Fest gefällt, ist vielen anzusehen, die zu Schlagern und Volksmusik der Renshäuser schunkeln.

Bosseln für Jedermann

Bereits am Sonnabend, 3.Öktober, dem Tag der Deutschen Einheit, wird beim TC Rhuma wieder gefeiert. Dann steht das Bossel-Turnier für Jedermann auf dem Programm. Start ist von 12 bis 15 Uhr vom Tennishaus. Dort endet der rund fünf Kilometer lange Rundkurs auch wieder. Anschließend soll es ein gemütliches Beisammen-sein geben. Anmeldungen nimmt Berthold Jacobi noch bis Donnerstag, 1. Oktober, entgegen unter Telefon 0 55 29 / 252 oder per e-Mail an jacobibe@aol.com.   ne

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.10.2015

Herbstfest in der Grundschule
 

Rhumspringe. Die Grundschule Rhumspringe feiert in diesem Jahr ihr Herbstfest am Freitag, 9. Oktober. Ab 16 Uhr werden ein neues Spielgerüst und Bänke mit Tisch auf dem Schulhof eingeweiht. Im Anschluss gibt es Spezialitäten vom Grill bei gemütlichem Beisammensein. Für Kinder sind Aktionen wie Beispiel Drachenbasteln und das Aufsstellen einer Hüpfburg geplant.hg

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.10.2015

Schlesier pilgern nach Hildesheim

Pfarrei organisiert Bus zur Hedwigswallfahrt
 

Rhumspringe. Einen Bus zur Hedwigswallfahrt nach Hildesheim organisiert die Pfarrgemeinde Rhumspringe am Sonntag, 18. Oktober. Katholiken verehren die heilige Herzogin als Patronin Schlesiens. Heimatvertriebene Schlesier verdoppelten nach 1945 die Zahl der Katholiken im Bistum.

„Je länger ich im Eichsfeld arbeite, desto mehr Menschen mit schlesischen Wurzeln lerne ich kennen“, berichtet Rhumspringes Pfarrer Markus Grabowski. Er stammt aus dem schlesischen Dorf Staniscze Wielkie (Groß Stanisch) und kam als Spätaussiedler nach Deutschland. Schlesier und Eichsfelder, so die Beobachtung des Priesters, verbinde der Glauben an Gott, die Liebe zu Kirche und Familie sowie die Freude am Essen.

Spätaussiedler wie Grabowski ist auch der Duderstädter Pfarrer in Ruhe Hans-Karl Janotta, der im schlesischen Kattowitz groß wurde. Gebürtige Schlesier sind zudem die Eltern von Propst Bernd Galluschke, der im Weserbergland aufwuchs. Auch in der Bistumsleitung, so der Propst, seien die Schlesier bisher stark vertreten gewesen. So stamme etwa der mittlerweile emeritierte Weihbischof Hans-Georg Koitz aus dem schlesischen Striegau.

Ein wichtiges Treffen der Volksgruppe ist die jährliche Hedwigswallfahrt zum Hildesheimer Mariendom. Die Schlesier ehren dort die Adlige (1174-1243), die als Zwölfjährige mit Heinrich I. verheiratet wurde. Heinrich war Herzog von Schlesien und wurde später auch Herzog von Polen. Hedwig sorgte gemeinsam mit ihrem Mann für die Verbreitung des Christentums, gründete Klöster und förderte die Bildung des Volkes. „Hedwig hatte zudem ein großes Herz und kümmerte sich um Arme und Kranke“, berichtet Propst Galluschke. Die Tochter ihrer Schwester sei die heilige Elisabeth, die sich in gleicher Weise engagiert habe.

Hedwig, die über Deutsche und Polen geherrscht hat, gilt zudem als Brückenbauerin zwischen den beiden Völkern. Nach dem Tod ihres Mannes zog sich die Herzogin in ein Kloster zurück.

Die Hedwigswallfahrt beginnt in diesem Jahr am Sonntag, 18. Oktober, mit einer Messe. Es zelebriert und predigt Alfons Nossol, der Altbischof von Oppeln. Es folgen Mittagessen, Rosenkranzgebet und eine Abschlussandacht. Anmeldung zur Busfahrt bis zum 13. Oktober im Pfarrbüro Rhumspringe, Telefon 0 55 29 / 88 89. mic

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.10.2015

Einbruch in Lagerraum
 

Rhumspringe. Unbekannte Täter haben im Zeitraum von Freitag, 16. Oktober, 19 Uhr, bis Sonnabend, 17. Oktober, 19 Uhr in der Industriestraße in Rhumspringe auf einem Betriebsgelände eine Holztür zu einem Lagerraum aufgebrochen. Der Versuch, eine weitere Holztür aufzubrechen, blieb dann erfolglos. Hinweise auf mögliches Diebesgut oder die Schadenshöhe liegen zur Zeit nicht vor, da sich der Geschädigte zur Tatzeit noch im Urlaub befindet.rf

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.10.2015

Gerdau berichtet über Arbeit mit Geflüchteten
 

Hilkerode/Rhumspringe. „Flüchtlinge im Untereichsfeld – Wie ist der status quo?“ Diese und die Frage, wie in den Kirchorten Hilkerode und Rhumspringe auf die veränderte Situation eingegangen werden kann, soll am Donnerstag, 29. Oktober, während eines Informationsabends im Mittelpunkt stehen. Außerdem geht es um individuelle Reaktionen als Christen.

Den Informationsabend, der um 19.30 Uhr im Pfarrheim Hilkerode beginnt, richtet der Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Sebastian Rhumspringe für alle Interessierten aus. Dabei soll Thomas Gerdau vom Caritasverband über seine Erfahrungen in der Aufsuchenden Flüchtlingssozialarbeit berichten. Die Moderation des Abends übernimmt Wolfgang Maur, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats. ne

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.10.2015

Spieleturnier im Sporthaus
 

Rhumspringe. Einen Spieleabend mit Skat- und Romméturnier plant der SV Rhumspringe am Sonnabend, 24. Oktober, um 19.30 Uhr im Sporthaus. Auf Wunsch werden auch andere Spiele wie Scrabble angeboten. Im Startgeld von fünf Euro ist ein Schlachtebuffet enthalten. Für die Bestplatzierten gibt es Preise zu gewinnen.ny

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 22.10.2015

Rauchende Einbrecher
 

Rhumspringe. Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zu Mittwoch, 21. Oktober, gegen 3 Uhr die Eingangsschiebetür des Edeka Marktes in der Bahnhofstraße 4 in Rhumspringe aufgebrochen. Bei ihrem Einbruchdiebstahl entwendeten die Täter eine bislang unbekannte Menge an Tabakwaren. Die genaue Schadenhöhe wird noch ermittelt. Die Polizei Duderstadt erbittet Hinweise unter Telefon 0 55 27 / 9 80 10.rf

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 26.10.2015

Schulleiterin zieht positive Bilanz

Mehr als die Hälfte der Kinder an Rhumspringer Grundschule nimmt Ganztagsangebot wahr

Von Kuno Mahnkopf
 

Rhumspringe. . Nach der Bilshäuser Schule ist die Rhumspringer Grundschule als zweite Grundschule in der Samtgemeinde Gieboldehausen Ganztagsschule geworden. Schulleiterin Katharina Woitschewski zieht eine positive Bilanz nach dem Start zum Schuljahresbeginn.

Von den derzeit 93 Grundschülern aus Rhumspringe, Lütgenhausen, Rüdershausen und Wollershausen seien 53 für Ganztagsangebote angemeldet, berichtet Woitschewski und ist hochzufrieden mit der Resonanz. Für das kommende Halbjahr rechnet die Schulleiterin mit noch mehr Anmeldungen. Anfangs habe es noch Schwierigkeiten mit der Schülerbeförderung gegeben. „Die konnten aber aus dem Weg geräumt werden“, sagt Woitschewski: „Das Busunternehmen setzt jetzt einen weiteren Bus ein.“

An der Rhumspringer Schule gibt es derzeit zwei dritte Klassen, alle anderen Jahrgänge sind einzügig. Vor Einrichtung der offenen Ganztagsschule hat bereits der Schulförderverein eine ergänzende Ganztagsbetreuung angeboten. In dem Antrag für die Ganztagsschule war unter anderem auf berufstätige Eltern mit Arbeitsplätzen in Göttingen und Duderstadt sowie die steigende Zahl Alleinerziehender hingewiesen worden. Für das Ganztagsangebot montags bis donnerstags in der Zeit von 13 bis 15.30 Uhr können die Eltern ihre Kinder tageweise für jeweils ein Schulhalbjahr verbindlich anmelden.

Das Mittagessen für die Ganztagskinder wird von der Frisch-Menü GmbH aus Teistungen geliefert. „Das Mittagessen wird von den Kindern sehr gut angenommen, ist abwechslungsreich und schmeckt gut“, sagt Woitschewski: „Für die Essensausgabe in zwei Etappen nutzen wir die Schulküche, die noch zur Mensa umgebaut werden soll.“

Die Erledigung der Hausaufgaben wird täglich in zwei Gruppen durch Lehrkräfte betreut. Die Arbeitsgemeinschaften werden neben Lehrkräften auch von pädgogischen Mitarbeiterinnen, Ehrenamtlichen und der Breitenbergerin Patricia Nolte in einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) geleitet. Handarbeiten bietet Woitschewski in der AG Flinke Nadel an, Werken Daniel Volkwein. Darüber hinaus gibt es Sport und Ju-Jutsu mit Patricia Nolte, Basteln mit Martina Faßhauer, Kunst und Kram mit Cornelia Härter, Zeichnen mit Heide Müntz, Spiele mit Stephanie Trabelsi sowie eine Lese- und Schreibwerkstatt mit Buchautorin Michaela Schreier.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 28.10.2015

Zusammenstoß mit einem Reh
 

Rhumspringe. Bei einem Wildunfall am Dienstag auf der Landstraße L 530 stieß ein Autofahrer mit einem Reh zusammen. Der Leinefelder fuhr von Rhumspringe in Richtung Hilkerode, als das Reh die Straße von links nach rechts überquerte. Der Fahrer blieb unverletzt. Am seinem Opel entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 1500 Euro. Das Reh verendete an der Unfallstelle. rf

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.11.2015

Italienisches Flair an der Rhume

Saal des ehemaligen Rhume-Hotels umgebaut / Platz für Feiern mit bis zu 200 Gästen

Von Gunnar Müller
 

Rhumspringe. Es hat sich was getan in den vergangenen drei Jahren, seit Milka Asta das Wagnis einging und das leer stehende Rhume-Hotel erwarb. Nun lässt sich auch der Saal des Gebäudekomplexes wieder nutzen.

Nach und nach erweiterte Asta die Gastronomie. Erst das Ristorante Pizzeria Calabria, dann kam eine Eisdiele dazu, 2013 übernahm sie den leerstehenden Gebäudekomplex des ehemaligen Rhume-Hotels, das zuvor sieben Jahre im Dornröschen-Schlaf verbrachte. „Das Ristorante wurde sehr gut angenommen“, erläutert Milka Asta. Das Flair des süditalienischen Kalabrien hat Asta nun an die Rhume gebracht. Italienische Küche, Köche und Musik, denn, so lächelt Asta: „Nur Italiener können richtige Pasta.“ Und südeuropäische Leidenschaft, die man schmecke. So gibt es etwa im Ristorante Calabria nur täglich frisch hergestellte Nudeln.

 

Kann ab Januar für Feiern gebucht werden: der „Saal Calabria“ im ehemaligen Rhume-Hotel in Rhumspringe. EF

„Wegen der großen Nachfrage“, sagt Milka Asta, „bieten wir auch Kaffee und Torten an.“ Ein italienisches Buffet für Senioren und freitags Fischabende mit Dorade, Thun- oder Schwertfisch. Mittlerweile kommen Gäste aus Rhumspringe, Herzberg, Duderstadt oder auch Bad Lauterberg. Künftig lassen sich im „Saal Calabria“ auch größere Feiern veranstalten. Mit viel Eigenleistung erhielt dieser einen neuen Anstrich und Fußboden. Einige handwerklich geschickte Verwandte kamen extra aus Italien oder Milka Astas kroatischer Heimat, um den Umbau zu unterstützen. „Es ist ein Saal mit Eleganz“, sagt Asta fast untertreibend. Etwa 200 Gäste können hier Geburtstage, Jubiläen oder Hochzeiten feiern, passend natürlich mit italienischen Sängern; Dekorationen nach Maß und Veranstaltung. Direkt an der Rhume gelegen, mit Garten nach draußen, hält Milka Asta ein Versprechen ein, das sie Bürgermeister Franz Jacobi mit der Übernahme gab: Sie wolle Anlaufpunkt für Rhumspringer und Gastronomie im Ortskern sein. Ab Januar ist der Saal Calabria buchbar.

Weitere Informationen: Das Restaurant ist dienstags bis sonnabends in der Zeit von 17.30 bis 23.30 Uhr geöffnet, sonntags von 11.30 bis 14.30 Uhr sowie 17 bis 23 Uhr. Montags ist Ruhetag. Auch Speisen zum Abholen werden im Calabria angeboten, Telefon 0 55 29 / 91 47 89.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 10.11.2015

Verkauf von Tannen und Grün
 

Rhumspringe. An der Schutzhütte im Eckernkamp bietet die Realgemeinde Rhumspringe auch in diesen Wochen Tannengrün und Weihnachtsbäume an. An den Sonnabenden, 21. und 28. November, lässt sich erstmalig Tannengün erwerben - ob für Gestecke oder Gräber. Der Weihnachtsbaumverkauf findet dann in der Woche vor Weihnachten, Freitag, 18. und Sonnabend, 19. Dezember, statt. Berechtigungsscheine für das Schlagen von Weihnachtsbäumen außerhalb der Termine können bei Fritz Brümann, Duderstädter Straße 6 und Godehard Jacobi, Hauptstr. 16, abgeholt werden. Eigenständig widerrechtliches Holen werde zur Anzeige gebracht, warnt die Realgemeinde.gm

Daten / Preise

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 11.11.2015

Fingermotorik geschult

Zweitklässler basteln in Rhumspringe mit Bewohnern des Seniorenheims Hartel

Von Axel Artmann
 

Rhumspringe. Die Grundschule Rhumspringe ist am Dienstagmittag ein generationenübergreifender Treffpunkt gewesen. Fünf Bewohner aus dem örtlichen Seniorenheim Hartel haben im Werkraum zusammen mit 21 Schülern des zweiten Jahrgangs gebastelt.

„Wir wollen die Kooperation wieder aufleben lassen und an die Tradition der früheren Spiele-AG mit Jung und Alt anknüpfen“, sagte Kunstlehrerin Maria Rudolph. Fingerfertig und mit Fantasie ließen die Teilnehmer schmucke Armbänder und Ketten entstehen oder zeigten beim Malen und anderen gestalterischen Aktivitäten ihr künstlerisches Talent.

Rudolph hatte für die Aktion Kastanien gesammelt und mit einem Holzbohrer durchbohrt. Schnüre, Holzperlen und Nudeln zum Auffädeln waren die weiteren Zutaten, aus denen die Gruppe ihre Bänder und Ketten fertigte.

 

.Zweitklässler der Grundschule Rhumspringe basteln im Werkraum mit Bewohnern des Seniorenheims Hartel. Thiele

„Jeder hat am Ende etwas in der Hand, das er mitnehmen kann“, so Rudolph, nach deren Worten das Basteln die Fingermotorik schult. Auch ein Stück des Gedankens von St. Martin werde aufgegriffen: „Wir teilen miteinander unser Können, unsere Talente.“

Janine Collel, Juniorchefin des Seniorenheims Hartel, freute sich, dass die unterschiedlichen Generationen „ganz entspannt aufeinander zugehen“. „Das ist zwischen den Kindern mal eine richtig schöne Abwechslung“, meinte der 86-jährige Heinz Janke. „Ich habe früher gerne gebastelt“, erzählte die 83-jährige Sigrid Kahle, bei der die Aktion eine Menge Erinnerungen weckte.

Nicht minder begeistert waren die Kinder. „Es macht mir Spaß, mal mit älteren Menschen etwas zu machen“, so Antonia. „Das Einfädeln“ bereitete Elias große Freude, während Amelie ihr Talent beim Malen von großen Kürbissen unter Beweis stellte. Rudolph hofft, dass nach der Wiederaufnahme der Kooperation gemeinsame Aktivitäten die Kinder der Rhumspringer Grundschule und Bewohner des Seniorenheims künftig häufiger zusammenführen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 14.11.2015

„Wir sind bescheiden“

Die Mühlen-Apotheke in Rhumspringe steht vor dem Generationenwechsel
 

Rhumspringe. Vor 35 Jahren eröffnete Joachim Mazur seine Mühlen-Apotheke in Rhumspringe. Bald übernimmt Schwiegertochter Nina die Apotheke. Leichter ist das Geschäft mit den Jahren nicht geworden, denn Ärzteschwund und Fachkräftemangel nehmen zu.

Seit etwa zehn Jahren sei der Umsatz gleichbleibend, während es zuvor immer kleine Steigerungen gegeben habe. „Der Umsatz ist stabil, aber auf keinem hohen Niveau. Wir sind bescheiden“, sagt Joachim Mazur. In Rhumspringe gibt es noch einen Arzt, bei dem vor kurzem auch eine Generationenübergabe erfolgt ist. Von dieser Praxis lebe die Mühlen-Apotheke hauptsächlich. Im Nachbarort Hilkerode wurde die letzte Praxis geschlossen, in Pöhlde gibt es noch eine. In Konkurrenz steht Mazur daher auch schnell mit Duderstädter oder Herzberger Apotheken.

 

Joachim und Nina Mazur in der Mühlen-Apotheke.  Richter

Hinzu kommen steigende Dokumentationspflichten, die Honorierung steigt aber nicht entsprechend. Weil es sich nicht mehr lohnt, bleibt die Mühlen-Apotheke seit etwa einem Jahr sonnabends geschlossen.

Nächstes Jahr soll Nina Mazur die Apotheke übernehmen. „Wenn es Nina nicht gäbe, würde die Apotheke wahrscheinlich schließen“, so Joachim Mazur. „Ich hätte gerne noch eine Vertretung neben meinen Schwiegereltern, denn irgendwann wollen sie auch in den Ruhestand gehen“, sagt Nina Mazur. „Das Problem ist, die auf‘s Land zu bekommen.“ Damit sind auch viele von Mazurs Kollegen aus der Umgebung konfrontiert. Durch die sich ausdünnende Personaldecke mehren sich die Alltagsprobleme. „Zum Beispiel, wie man Urlaubszeiten abdeckt“, beschreibt Nina Mazur. Denn dem gesetzlichen Auftrag folgend muss die Apotheke ihre Dienstleistungen durchgehend anbieten.

Nina Mazur mag die Arbeitsumgebung. „Im Dorf kennt man die Menschen.“ Ob die Mühlen-Apotheke aber alleine überlebensfähig sei, wisse sie nicht. Ihr Vater jedoch ist ebenfalls Apotheker, in Duderstadt. „Die Apotheke werde ich in ein paar Jahren vermutlich auch übernehmen. Im Filialverbund kann ich mir das wirtschaftliche Überleben vorstellen.“sg

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.11.2015

Adventsfeier für Senioren
 

Rhumspringe. Eine adventliche Feier für Senioren findet am Sonntag, 6. Dezember statt. Beginn ist um 14.30 Uhr im Pfarrheim, teilt Bürgermeister Franz Jacobi mit. Eingeladen sind alle Einwohner ab dem 75. Lebensjahr mit ihren Ehepartnern.is.    Einladung

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 24.11.2015

60 Pakete für Flüchtlingskinder

Grundschüler organisieren Spendenaktion / Thema im Religionsunterricht

Von Helena Gries
  

Rhumspringe. Das Thema Flüchtlinge und die damit einhergehende Problematik haben die Kinder der Grundschule Rhumspringe zu Beginn des Schuljahres im Religionsunterricht thematisiert. Für die Grundschulkinder war hierbei klar, dass auch sie den Flüchtlingen helfen wollen.

Die Idee einer Spendensammlung war schnell gefunden und es wurde eine Aktion ins Leben gerufen, bei der zahlreiche Spenden für Flüchtlingskinder gesammelt werden sollten. Innerhalb von zwei Wochen wurden Pakete mit Winterbekleidung und Kinderspielzeug in der Grundschule abgegeben. Schließlich wurde Kontakt mit der Caritas Nordhausen geknüpft, die das Spendenangebot dankbar annahm. Somit gingen Anfang November schließlich 60 Pakete für Flüchtlingskinder auf die Reise.

 

Organisieren Spendenaktion: Grundschulkinder in Rhumspringe. EF.  

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 27.11.2015

Weihnachtsmarkt auf Dorfplatz

Viele Aktivitäten und Angebote am Sonntag, 29. November, in Rhumspringe
  

Rhumspringe. Zum 20. Mal richtet der Freundschaftsklub „Einigkeit“ am Sonntag, 29. November, den Rhumspringer Weihnachtsmarkt aus. Von 11.30 Uhr bis 19 Uhr gibt es viele Aktivitäten und Angebote im Bereich des Dorfplatzes, auf dem beheizte Zelte stehen.

Neben Speisen und Getränken gehören dazu unter anderem Holz- und Dekoartikel, Krippen, Schmuck und Gestecke, Düfte und Kosmetikartikel sowie Kinderbücher. Für Unterhaltung sorgen die Grundschule Rhumspringe, der Bauchredner Bistry, der Harzklub und der Fanfarenzug Rhumspringe. Für junge Besucher liest Michaela Schreier eine Weihnachtsgeschichte, Kinder können sich schminken lassen und basteln. Bei der Tombola winkt Teilnehmern als Hauptpreis eine Reise für zwei Personen nach Hamburg. Die Verlosung beginnt um circa 18.30 Uhr. Bereits um 12 Uhr ist ein gemeinsames Mittagessen geplant, gewählt werden kann zwischen Waidmannspfanne und Krustenbraten. Anmeldungen sind noch am Freitag, 27. November, unter Telefon 05529/1511 möglich. Klubmitglied Paul Dettmer hatte den Weihnachtsmarkt 1995 ins Leben gerufen. Er fand in den folgenden Jahren auf dem Hof der Gaststätte „Weißes Roß“ statt und erfreute sich kontinuierlich wachsender Beliebtheit. Nach Wechsel des Vorstandes im Jahr 2011 wurde der Weihnachtsmarkt in den folgenden zwei Jahren an der Kirche und im Pfarrheim veranstaltet, bevor ihn die Ausrichter auf den festlich mit Tannengrün und einem großen Weihnachtsbaum geschmückten Dorfplatz in der Ortsmitte verlegt haben. art

Einladung    -    Homepage Freundschaftsklub

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 02.12.2015

Lichterbögen und Parfüm

Überörtliches Interesse am Weihnachtsmarkt auf Rhumspringer Dorfplatz
  

Rhumspringe. Der Dorfplatz ist am Sonntag das Ziel von hunderten Menschen aus Rhumspringe und vielen anderen Orten der Region gewesen. Der Freundschaftsklub „Einigkeit“ hat hier den 20. Weihnachtsmarkt ausgerichtet.

Das Zelt, das die Organisatoren zum Schutz vor Wind und Wetter aufgestellt hatten, war meistens gut gefüllt, andere Gäste standen an den daneben aufgebauten Buden. „Trotz des regnerischen und windigen Wetters ist der Weihnachtsmarkt gut besucht gewesen“, berichtete Schriftführerin Christiane Hummel. Mit einem gemeinsamen Mittagessen begann das Programm. „Rund 50 Besucher sind dazu gekommen“, so Hummel.

Die Organisatoren hatten für den weiteren Verlauf ein kurzweiliges Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Dazu gehörten Beiträge des Bauchredners Bistry, der mit seiner Handpuppe für zahlreiche Lacher sorgte, des Harzklubs, des Fanfarenzugs Rhumspringe, der Kinderbuchautorin Michaela Schreier und von Kindern der Grundschule Rhumspringe, in deren Gesang viele Besucher eingestimmt haben. Der Vorsitzende der Ausrichter, Rolf Schmiedekind, überreichte der Klassenlehrerin der zweiten Klasse, Stephanie Trabelsi, stellvertretend für die Schule, eine Spende des Freundschaftsklubs über 100 Euro. Es sei immer wieder „eine Freude mitanzusehen, mit welchem Eifer unsere Kleinen bei der Sache sind“.

Gefragt bei den Besuchern des Weihnachtsmarktes: Holzartikel finden im Zelt auf dem Rhumspringer Dorfplatz regen Absatz. Schauenberg

 

Scheck an Stephanie Trabelsi: Rolf Schmiedekind. EF

Neben bereits bekannten Ausstellern gab es auch Premieren. Erstmals dabei war Resi Otto aus Gieboldehausen, die dekorative Bastelarbeiten präsentierte, die ihr Mann Friedel angefertigt und die sie dekoriert hat. „Sehr gefragt sind unter anderem Engel, Schlitten, Holzkerzen, Sterne und Erhöhungen für Lichterbögen“, so Otto. Der Markt in Rhumspringe sei „kuschelig und gemütlich“, lobte sie das Konzept.

Katharina Altenhof, Beraterin der Firma LR ausRhumspringe, war mit exklusiven Düften und Kosmetikartikeln vertreten. „Die Besucher interessieren sich besonders für das erste Parfüm, das Guido Maria Kretschmer mitentwickelt hat“, bemerkte sie.

Der Faktor Glück spielte zum Abschluss des Marktes die entscheidende Rolle. Gespannt verfolgte das Publikum die Bekanntgabe der Tombolagewinner.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.12.2015

Wassertretbecken wird trockengelegt

Anlage im Rhumepark wird durch Spielgeräte ersetzt
  

Rhumspringe. Die Gemeinde Rhumspringe trennt sich von ihrem Wassertretbecken. Das Kneipp-Becken im Rhumepark soll durch zwei Spielgeräte für Kinder ersetzt werden.

In vergangenen Jahrzehnten waren Wassertretbecken zur Anregung der Durchblutung en vogue, inzwischen haben Barfußpfade den pflegeintensiven Becken den Rang abgelaufen. Das Rhumspringer Becken, das vor zwölf Jahren als ein Baustein des Rhumeparks angelegt wurde, sei zwar selten, aber immer noch genutzt worden, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Immer wieder habe es aber Probleme mit der Zu- und Abflussmenge und damit auch der Wasserqualität gegeben. Obwohl das Tretbecken in den Sommermonaten alle zwei Wochen durch Gemeindearbeiter gereinigt wurde, bildeten sich nach kurzer Zeit Algen im Wasser und auf dem Beckengrund. Auch eine Spülung und Verlängerung der Zuflussleitung bis fast zur Mühlenbrücke brachte nicht den gewünschten Erfolg. Zu- und Ableitungsrohre seien nach wie vor zu kurz, um bei sich ständig änderndem Wasserspiegel der Rhume das nötige Gefälle zu erreichen, erläutert Jacobi.

Um das Problem zu beheben, wären laut Kostenvoranschlägen bis zu 10 000 Euro zu investieren. Der Gemeinderat hat sich stattdessen jetzt einmütig dafür ausgesprochen, das Tretbecken für den Wasserabfluss anzubohren und zu verfüllen, die Zu- und Ableitungen zurückzubauen. Als Ersatz sollen zwei Spielgeräte für Kinder aufgebaut werden, über die noch entschieden werden muss. Im kommenden Jahr wollen die Landfrauen zudem eine Kräuterspirale im Rhumepark anlegen.

Bereits vor einigen Jahren wurde das Wassertretbecken im Wald oberhalb des Seeburger Sporthauses aufgegeben. Nach Stilllegung des Rhumspringer Tretbeckens bleibt im Untereichsfeld nur noch in Fuhrbach eine Möglichkeit zum „Kneippen“. Das dortige Becken bleibe in den Sommermonaten in Betrieb und werde vom Heimat- und Verkehrsverein betreut, teilt Ortsbürgermeisterin Beate Sommerfeld (Fuhrbacher Wählergemeinschaft) mit.ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 05.12.2015

Beschilderung an der Rhumequelle

Wander- und Wegewarte des Harzklubs tauschen Erfahrungen aus
  

Rhumspringe. Erhalt und Pflege des Wanderwegenetzes im Harz ist Thema bei der Tagung der Harzklub-Arbeitsgemeinschaft 3 Südharz gewesen. Dabei ging es auch um eine realisierte Verbesserung der Führung des zum Solling-Harz-Querweg gehörenden Abschnittes im Bereich der Rhumequelle.

Rund 400 Meter Führung dieses Teils des Europäischen Fernwanderweges E 6 entlang der Straße sind in den angrenzenden Wald verlegt worden, hieß es in einer Präsentation des Harzklubs Rhumspringe. Desweiteren sei die Beschilderung der Rundwege verbessert worden, so dass diese von beiden Seiten besser begehbar seien. Der neue Vorsitzende des Harzklubs Rhumspringe, Michael Kerl, begrüßte 38 Tagungsteilnehmer. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind die Harzklubvereine Bad Lauterberg, Barbis, Herzberg, Lonau, Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Steina und Rhumspringe sowie Vertreter der Forstverwaltung. Vom Hauptverein berichtete Geschäftsführerin Annet Drache über Fortschritte bei der Digitalisierung des Wanderwegenetzes. „Dieses ist auch Schwerpunkt für die Arbeit in dem Zuständigungsbereich der AG 3, mit dem Ziel Entflechtung und Reduzierung der Vielzahl der Wander- und Rundwege“, so Harald Bachmann, Pressewart des Harzklub-Zweigvereins Rhumspringe. Da Heinz Bengs, Vorsitzender des Harzklub Sieber, der die Tagung leitete, aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt erklärte, wird die AG 3 kommissarisch durch eine Dreiergruppe unter Leitung des amtierenden Stellvertreters Rolf Behre bis zur nächsten Sitzung im April 2016 weitergeführt. art

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.12.2015

Mehr Platz für die Kinder

Umbau in Tagesstätte
  

Rhumspringe. Ein Teil des Flurbereichs im Rhumspringer Kindergarten wird zum Mehrzweck- und Bewegungsraum umgestaltet. Außerdem soll die Wand zwischen ehemaligem Büroraum und Schlafbereich durchbrochen werden.

Zurzeit gibt es in der kirchlichen Kindertagesstätte St. Sebastian unter Leitung von Kerstin Maring eine Kindergarten-, eine Krippen- und eine Kleingruppe. Die Baumaßnahmen hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, weil die jetzige Kleingruppe im neuen Jahr in eine Regelgruppe umgewandelt werden soll. Weitere Kinder sind zu erwarten, wenn der Rüdershäuser Kindergarten schließen wird. Die Gemeinde Rüdershausen hat den Vertrag mit der katholischen Kirche zum Jahresende 2016 gekündigt. Mit der Kirchengemeinde würden noch weitere Gespräche darüber geführt, sagt Rüdershausens Bürgermeisterin Annegret Lange (CDU). Für die Kinder aus Rüdershausen und Wollershausen, die zusammen bleiben sollen, seien dann Vereinbarungen über den Besuch der Tagesstätte in Rhumspringe zu treffen.

Dort sollte ursprünglich nach Verlegung des Büroraums das ehemalige Büro zum Bewegungsraum umfunktioniert werden. Dessen Größe reicht aber für eine Betriebserlaubnis durch das Landesjugendamt nicht aus. Nach einer Besichtigung mit dem Architekturbüro Otto bot sich die Lösung an, einen Teil des Flurbereichs als Bewegungsraum abzutrennen. Um die erforderliche Bewegungsfläche zu erreichen, soll darüber hinaus ein Wanddurchbruch zwischen ehemaligem Büro und Schlafraum erfolgen. Auch dieser Bereich kann als Bewegungsraum genutzt werden, wenn die Kinder nicht schlafen. Haushaltsmittel für den Umbau stünden zur Verfügung, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Jacobi geht davon aus, dass die rund 5000 Euro, die im Etat für die nicht zum Tragen gekommene Isolierung des Kriechkellers vorgesehen waren, für die Umgestaltung ausreichen. ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 08.12.2015

Einander Licht und Freude bringen

Grundschüler gestalten Weihnachtsprogramm im Seniorenheim

Von Helena Gries 
 

Rhumspringe. Zahlreiche kleine Nikoläuse waren im Seniorenzentrum Hartel zu Gast, um den Bewohnern mit weihnachtlichen Gesängen und Gedichten Freude zu bringen. Die Kinder der zweiten Klasse der Grundschule Rhumspringe haben die Senioren nicht nur weihnachtlich gestimmt, sondern ihnen auch kleine weihnachtliche Überraschungen gebracht.

„Die Treffen werden im Rahmen der Kooperation des Seniorenheimes mit der Grundschule organisiert“, sagt Janina Collel, Juniorchefin im Seniorenwohnheim Hartel. Durch viele Treffen sei schon eine gewisse Bekanntschaft zwischen Senioren und Grundschülern entstanden.

Mit einem Wiegenlied für das Jesuskind haben die Grundschüler, die mit Nikolausmützen bekleidet waren, ihr Programm eröffnet. Bekannte Gedichte und Lieder stimmten die Senioren sichtlich freudig.

 

Kleine Nikoläuse aus der Grundschule zu Besuch im Seniorenzentrum Hartel. Schauenberg

„Bei einigen Liedern wie beispielsweise „Lasst uns froh und munter sein“ oder „Schneeflöckchen Weißröckchen“ sangen die Senioren begeistert mit.

Als Überraschung hatten die Kinder selbstgebastelte Kerzen dabei. Aus Marmeladengläsern, beklebt mit buntem Papier, sind Weihnachtslichter entstanden, welche die Kinder den einzelnen Bewohnern überreichten. „Was können wir zum Fest der Liebe schöneres tun, als einander Licht und Freude zu bringen?“, fragt Religionslehrerin Maria Rudolph, die gemeinsamen mit den Kindern die Weihnachtslieder vorgetragen hat.

Als nächstes Treffen im Rahmen der Kooperation ist am 22. Dezember ein Weihnachtskonzert in der Grundschule geplant, zu dem die Senioren eingeladen sind.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 09.12.2015

Spenden für Flüchtlinge
  

Rhumspringe. Die Kolpingsfamilien der Pfarrei St. Sebastian aus den Gemeinden Rhumspringe, Rüdershausen, Hilkerode und Langenhagen sammeln für die Flüchtlinge in Wollershausen, teilt Andrea Wiegmann für die Organisatoren mit. Dringend benötigt würden Winterbekleidung und warme Schuhe für Kinder, Männer und Frauen, Koffer, große Taschen und Hygieneartikel. Diese können am Sonnabend, 12. Dezember, um 14 Uhr im Pfarrheim Rhumspringe oder vor Ort bei den Vorsitzenden abgegeben werden. art

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 18.12.2015

Plattform an Rhumequelle gesperrt

Geländer und Bohlen sind nach 16 Jahren stark angegriffen
 

Rhumspringe.  „Ewig“ sollten die Geländer und Bohlen an der Rhumequelle halten. 1998 und 1999 wurden sie im Zuge einer Generalsanierung angebracht. Nach 16 Jahren sind die Holzteile aus Robinie nun stark angegriffen.

Die Verwendung von Holz sei eine der Bedingungen bei der Sanierung gewesen, so Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Durch die ständig feuchte Witterung und den durch die hohen Laubbäume gespendeten Schatten sei dem Holz stark zugesetzt worden.

Die Arbeitsgemeinschaft Rhumequelle, ein Zusammen-schluss von umliegenden Kommunen, Landkreis Göttingen, Verbänden und Privatpersonen, sowie die Gemeinde Rhumspringe haben deshalb die über dem Wasser liegende nördliche Besucherplattform vorübergehend gesperrt.

 

Gesperrt: Aussichtsplattform. EF

Vor dem beweglichen, mit inzwischen teils undichten und beschädigten Schwimmkörpern verbauten Teil der alten Besuchereinrichtung haben Mitarbeiter des Bauhofes deshalb eine Absperrung errichtet. „Das soll jedoch nicht auf Dauer so bleiben“, sagt Franz Jacobi, der auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Rhumequelle ist.

Bereits im vergangenen Jahr sei ein Projektvorschlag beim Landkreis eingereicht worden, um für die Erneuerung der Anlage Mittel aus dem Leader-Programm der EU zu erhalten. „Leider konnte mangels notwendiger Formulare noch kein konkreter Antrag für die laufende Förderperiode gestellt werden“, so Jacobi.

In diesem Sommer habe die Arbeitsgemeinschaft bereits aus Eigenmitteln und mit Unterstützung der Bauhöfe in Rhumspringe und Herzberg die südliche Plattform erneuert. Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft hoffe, dass die nördliche Plattform durch Spenden rechtzeitig für die Quellenkonzerte und den Tagestourismus fertiggestellt werde. Ob und wann für die gesamte Besucher- und Wegeleitanlage Mittel der EU fließen, bleibe abzuwarten. „Es wäre mehr als schade, wenn dieses Kleinod im Landkreis Göttingen nicht mehr die Beachtung finden könnte, die es durch seine europaweite Einmaligkeit und die interessante Flora und Fauna verdient“, so Jacobi.fil

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 22.12.2015

Gemeinschaftserlebnis im Wald

500 Menschen suchen nach dem perfekten Baum

Von Axel Artmann 
 

Rhumspringe. Hochbetrieb im Rhumspringer Wald: Rund 500 Besucher sind am Wochenende zur Schutzhütte Eckernkamp gekommen, um sich in deren Umfeld einen Weihnachtsbaum auszusuchen.

„75 Prozent haben ihren Baum selbst geschlagen“, hat Forstwart Fritz Brümann registriert. Rund 5000 Bäume hätten zur Auswahl gestanden. Viele Interessenten gingen von Baum zu Baum und nahmen die Exemplare genau unter die Lupe, bevor sie sich entschieden. „Bei manchen dauert es bis zu zwei Stunden“, so Brümann. „Frauen haben immer das Sagen“, fügte Godehard Jacobi, Vorsitzender der Realgemeinde Rhumspringe, schmunzelnd hinzu. Der Trend gehe hin zur Nordmanntanne, da sie die weichesten Nadeln habe.

Viele Besucher kamen mit eigener Säge. Wer keine dabei hatte, bekam eine geliehen. Rund fünf bis zehn Minuten brauchten die meisten, um den Baum ihrer Wahl vom Stamm zu trennen. Männer der Realgemeinde steckten den Baum ins Einnetzgerät. Dann wurde das Weihnachtssymbol mit Autos, Treckern und Sackkarren abtransportiert.

 

Sägen ihren Wunschbaum ab: Lukas (links) und Matthias Leonhardt. Schneemann

Brümann hatte für Käufer einen Tipp: Bevor der Baum zu Hause ins Wasser gestellt wird, sollte man zuvor noch einen Zentimeter vom Stamm abschneiden, weil er ansonsten verharze und kein Wasser aufnehme. Der Forstwart empfahl, etwas Glycerin in das Wasser zu geben. „Das wirkt Wunder, das ist Dünger für ihn“, erläuterte der Fachmann.

„Es ist ein Gemeinschaftserlebnis hier“, sagte Herbert Diedrich aus Rhumspringe. Wichtiges Auswahlkriterium für ihn sei, dass der Baum eine schöne Verästelung habe. Das Selbstschlagen habe Tradition in der Familie, und so machte auch Enkelkind Luca der Umgang mit der Bügelsäge viel Spaß. „Es ist ein schönes Feeling, wenn man den Baum selber geschlagen hat“, meinte Markus Diedrich aus Hilkerode, als er mit einer Nordmanntanne aus dem Wald kam. Bevor es für die Käufer wieder heimwärts ging, machten viele noch einen Abstecher in die Schutzhütte, um sich mit Bratwurst und Glühwein zu stärken oder zu klönen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.12.2015

Beim Rangieren Audi beschädigt
  

Rhumspringe. Schaden in Höhe von rund 1500 Euro hat eine Frau aus Rhumspringe beim Rangieren mit ihrem Volkswagen an einem Audi hinterlassen. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Unfall gegen 12.30 Uhr am Dienstagmittag. Der Schaden am VW der Unfallverursacherin liege im Bereich von rund 100 Euro, sagte ein Sprecher. ne

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 29.12.2015

Automat gesprengt

Teile fliegen meterweit durch die Luft / Täter entkommen mit Geld und Zigaretten

Von Nadine Eckermann
 

Rhumspringe. Bisher unbekannte Täter haben in der Nacht zu Sonntag einen Zigarettenautomaten in Rhumspringe gesprengt. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge schlugen die Täter zwischen 23 Uhr am Sonnabend und Mitternacht zu.

Die Polizei vermutet, dass die Täter ein noch unbekanntes Gasgemisch in den Automaten an der Bahnhofstraße eingeleitet und angezündet haben. Dadurch sei es zur Explosion des Automaten gekommen, der sich neben einem Kiosk befindet. Menschen wurden nicht verletzt, der Automat aber vollständig zerstört.

„Die Nachbarn haben gedacht, da wäre ein Haus gesprengt worden“, berichtet Kiosk-Betreiberin Cornelia Fütterer von Gesprächen, die sie im Ort geführt habe.  

 

Wo bis Sonntagnacht ein Zigarettenautomat stand, ist nur ein klägliches Gerippe übriggeblieben. Richter

Sie selbst wohne nicht in Rhumspringe und habe daher auch nichts von der Explosion mitbekommen.Erst als sie am Tag danach ihren Imbiss habeaufschließen wollen, habe sie die Bescherung gesehen und die Polizei informiert.

„Einzelteile des Gerätes wurden noch in mehreren Metern Entfernung aufgefunden“, bestätigt Polizeisprecherin Jasmin Kaatz die Wucht der Detonation. Die Täter entkamen mit Bargeld und Zigaretten von bisher unbekanntem Wert. Auch die Höhe des Schadens sei noch offen, so Kaatz. Die Polizei stellte Trümmerteile für spurentechnische Untersuchungen sicher.

Hinweise nehmen die Beamten in Duderstadt unter Telefon 0 55 27 / 9 80 10 entgegen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 30.12.2015

Sternsinger segnen Häuser
  

Rhumspringe. . Ab Anfang Januar ziehen wieder die Sternsinger von Haus zu Haus. „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“ schreiben die Kinder und Jugendlichen dann abgekürzt mit dem neuen Jahr: 20 * C + M + B * 16. In allen Kirchorten der Pfarrei St. Sebastian werden zunächst Aussendungsgottesdienste gefeiert und dann die Sternsinger zur Häusersegnung entsendet.

St. Sebastian, Rhumspringe: Sonntag, 3. Januar: 10.30 Uhr Aussendungsgottesdienst, danach Häusersegnung.

St. Andreas, Rüdershausen: Freitag, 1. Januar: 14 Uhr Aussendungsgottesdienst, Häusersegnung am Sonnabend, 2. Januar und an den Folgetagen.

St. Georg, Brochthausen: Sonnabend, 2. Januar: 18 Uhr Aussendungsgottesdienst, Sonntag, 3. Januar, Häusersegnung.

St. Laurentius, Langenhagen: Sonntag, 3. Januar: 8.30 Uhr Aussendungsgottesdienst, danach Häusersegnung.

St. Johannes, Hilkerode: Sonntag, 3. Januar: 8.30 Uhr Aussendungsgottesdienst und danach Häusersegnung.

St. Pankratius, Fuhrbach: Sonntag, 3. Januar: 10.30 Uhr Aussendungsgottesdienst, danach Häusersegnung

gm     

 

 

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