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  B E R I C H T E   2 0 1 3

Fotoalbum

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Berichte aus 2012 siehe   h i e r  oder  im Archiv   

 

Polnische Weihnachtlieder in St. Sebastian  - 05.01.13

 

Schaukästen an neuer Stelle  - 08.01.13

Start für Neubau nach Hallenbad-Abriss - 08.01.13

 

Nisthilfen sind wichtig  für bedrohte Vögel - 10.01.13

55 Kinder bei Sternsingeraktion - 14.01.13

 

Sportverein ehrt Mitglieder - 09.02.13

Alfred Latka Ehrenpräses im Männerverein  - 15.02.13

 

Nachruf Karl Habich  - 19.02.13

Eichsfelder Urgestein Karl Habich gestorben  - 20.02.13

 

Richtfest für Gesundheitszentrum  - 05.03.13

Seit 25 Jahren im Tennisclub Rhuma  - 05.03.13

 

Generalversammlung des Harzklub - 18.03.13

Sänger lockte zum Verweilen ins "Calabria" - 18.03.13

 

Brandschützer in Lütgenhausen tagen  - 23.03.13

40 Jahre Landfrauen Rhumetal - 04.04.13

 

Foto-Ausstellung Heimat- u.Fremdenver.... -24.04.13

Rhumehotel: Neustart mit Eisdiele- 29.04.13

 

Lütgenhausen: Wetterschutz für Wanderer-29.04.13

517. Schützenfest in Rhumspringe 14.05.13

 

Gänsehaut pur - Schützenfest in Rhumspringe 21.05.13

Rhumspringe  feierte Schützenfest  -  23.05.13

 

Neue Rektorin für Grundschule Rhumspringe  25.05.13

Neue Nixe gesucht -  30.05.13

 

Trinkwasser frei von TNT-Rückständen  - 27.06.13

Neue Nixe taucht bald auf  - 10.07.13

 

Platz für neue Knirpse  - 12.07.13

Gemeinde reanimiert Ortskern  - 17.07.13

 

Männerverein feiert 105-jähriges Bestehen - 15.08.13

Neue Nixe + Old Man Group beim Heimattag - 19.08.13

 

Elfe mausert sich zur Nixe - 27.08.13

Kinderfeuerwehr wird gegründet  - 06.09.13

 

Feuerwehr-Nachwuchs gibt Gas - 10.09.13

Von Duderstadt zur Rhumequelle  - 07.10.13

 

Grundschule Rhumspringe: Runde Sache  - 10.10.13

Zusammen die halbe Welt gesehen - 18.10.13

 

Zielwasser für "Schlusslichter" - 19.11.13

Bergtreppe wird ausgebessert - 19.11.13

 

Weniger Watt für die Ortsbeleuchtung - 20.11.13

Auf der Suche - 07.12.13

 

Einbruch in Tankstelle - 18.12.13

 

 

Eichsfelder Tageblatt vom 05.01.2013

Polnische Weihnachtslieder in St. Sebastian

Band Schola St. Elisabeth gestaltet am 12. Januar die Vorabendmesse in Rhumspringe

VON MICHAEL CASPAR
 

Rhumspringe Pfarrer Markus Grabowski kennt allein in Rhumspringe sieben Polinnen, die Senioren betreuen. Eine von ihnen kümmert sich zum Beispiel um den ehemaligen Bürgermeister Karl Habich. Um diesen Frauen Anerkennung für ihre nicht immer einfache Arbeit zu zollen, hat sich Bernadette Jacobi zusammen mit den anderen Mitgliedern des Pfarrgemeinderats St. Sebastian für Sonnabend, 12. Januar, um 18 Uhr etwas Besonderes einfallen lassen: eine Vorabendmesse mit polnischen Weihnachtsliedern in der Kirche in Rhumspringe.

„Wir wollen den Frauen ein Stück Heimat schenken“, sagt Pfarrer Grabowski. In den Weihnachtsliedern, den sogenannten Koledy, besingen die Polen das Geheimnis der Menschwerdung Gottes. Damit die Stücke in der großen Kirche auch mit Schwung und aus vollem Herzen erklingen, hat die Gemeinde eine Band aus Salzgitter-Lebenstedt engagiert, die Schola Sankt Elisabeth. „Alle neun Bandmitglieder stammen aus der oberschlesischen Region Kattowitz in Polen“, berichtet Leiter Marian Hano.

Kennengelernt haben sich die Musiker, die alle berufstätig sind, erst in Deutschland. Im Jahr 2000 fanden sie sich zur Schola zusammen, die seither jeden Donnerstag übt. Zehn Mal im Jahr treten die Musiker auf. Alle zwei Monate gestalten sie den Familiengottesdienst in ihrer Gemeinde mit. Außerdem spielen sie bei Hochzeiten und Taufen.

„Wie in Deutschland sind die Wunschzettel der Kinder heute in Oberschlesien ziemlich lang geworden“, erzählt Hano von der Bescherung an Heiligabend. Vor dem traditionellen Karpfen-Essen, Teil eines Zwölf-Gänge-Menüs, wird gebetet und eine gesegnete Oblate gebrochen. Ein Stuhl wird freigelassen. Vielleicht kommt ein Fremder vorbei. Später geht es zur Christmette in die Kirche. Nach Neujahr besucht der Pfarrer, begleitet von zwei Ministranten, die Gemeindemitglieder zur sogenannten Koleda zuhause. Die Familie singt dann unterm Christbaum und betet zusammen. Der Priester segnet das Haus.

Wie die Situation heute in Polen ist, weiß Pfarrer Grabowksi nicht. Er stammt zwar von dort, lebt aber bereits lange in Deutschland. Mitbrüder haben ihm vom schwächer werdenden Glauben der Menschen erzählt. Die Polen praktizierten heute weniger als vor der Wende. Sie würden einen weltlichen Lebensstil übernehmen und ihr Leben nach äußeren, weltlichen Werten wie Geld oder Urlaub orientieren, erfuhr der Geistliche. Bei der Vorabendmesse in Rhumspringe wird die Schola St. Elisabeth ein karitatives Projekt in Bolivien vorstellen, für das sie Spende sammelt. An den Gottesdienst schließt sich eine Begegnung im Pfarrheim an. Die Gemeinde freut sich auf Polen sowie auf Menschen, die sich mit Polen verbunden fühlen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 05.01.2013

Schaukasten an neuer Stelle
 

Rhumspringe (asg). Der Vorstand der Schützengesellschaft St. Sebastian weist alle Mitglieder und Bürger darauf hin, dass sich der Schaukasten an neuer Stelle befindet. Von der Dechant-Hartmann-Straße 21 (ehemals Hallenbad /Rhumehotel) wurde er zur Dechant-Hartmann-Straße 2 (Gebäude Franz Jacobi gegenüber dem alten Feuerwehrspritzenhaus) versetzt. Ab sofort sind dort Informationen über Vereinsleben, Termine sowie Einladungen zu Versammlungen und Veranstaltungen zu finden.   sg-rhumspringe.de

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 08.01.2013

Praxen statt Badebetrieb

Start für Neubau nach Hallenbad-Abriss

      

Rhumspringe.(ku). Die Baulücke, die der Abriss des gemeindeeigenen  Hallenbades  in  Rhumspringe hinter-
lassen hat, schließt sich bereits wieder. Im Ortskern hat am gestrigen Montag die ortsansässige Firma Domeier mit den  Rohbauarbeiten  für das neue Gesundheitszen-
trum begonnen. Die Kostenschätzung für den Neubau hat sich laut Auskunft von Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) inzwischen auf rund 800.000 Euro konkretisiert. Ein Teil der Gewerke wurde bereits an Eichsfelder Firmen vergeben, weitere sind noch auszuschreiben.

Der Abriss des Bades, dessen Schließung nach 35 Jahren Betrieb Ende März von Protesten begleitet wurde, war einige Tage vor Weihnachten abgeschlossen worden. Dank des milden Winters konnte bereits jetzt mit  dem  Bau  des neuen Gebäudes begonnen werden.

 

Wird geschlossen: Baulücke im Rhumspringer Orts-
kern nach Abriss des kommunalen Hallenbads. Blank

Im Fall eines Frosteinbruchs werden die Arbeiten unterbrochen. Als Mieter werden in den Neubau die örtliche Arztpraxis Michels und eine von Birgit Henkel betriebene Physiotherapiepraxis mit Gerätetraining einziehen. Beide haben Vorverträge abgeschlossen. Die Baukosten, für die die Gemeinde zinsgünstige Darlehn aufnimmt, sollen über langjährige Mieteinnahmen abgetragen werden. Für das benachbarte ehemalige Rhumehotel, das die Gemeinde nach sechs Jahren Leerstand erworben hat, laufen noch Gespräche mit Interessenten.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 10.01.2013

Nisthilfen sind lebenswichtig für bedrohte Vögel

Benno Beckmann modelliert seit vier Jahren ehrenamtlich Nistkästen für den Naturschutzbund

Von Elisa von Hof

      

Rhumspringe. Wer  gelegentlich  durch die Streuobst-
wiesen in Fuhrbach oder Seulingen, über den Wall oder in den Wäldern um Duderstadt spaziert, dem werden die Nistkästen von Benno Beckmann sicherlich an einigen Bäumen begegnet sein. In den zurückliegenden 4 Jahren fertigte der Rhumspringer mehrere hundert Nisthilfen für den Naturschutzbund Untereichsfeld an, der ihn Ende des vergangenen Jahres für sein ehrenamtliches Engagement ehrte.

„Basteln ist  schon  mein Leben lang meine größte Lei-
denschaft“, sagt Beckmann, der  am heutigen Donners-
tag 74 Jahre alt wird. Schon als Kind habe er gern gewerkelt und begonnen, mit Holz zu arbeiten. Das handwerkliche Talent führte schließlich dazu, dass der gelernte Maurer und Fliesenleger zu einem echten Virtuosen am Bau avancierte und jahrelang unter anderem im Rheinland arbeitete. Als er vor zehn Jahren

 

Seit zehn Jahren aktiv in der heimischen Werkstatt: Benno Beckmann beim Herstellen eines Nistkastens. Lüder

pensioniert wurde, begann er, seinen ehemaligen Beruf zum Hobby zumachen und fertigte erste Nistkästen für die Nachbarschaft an. „Damals habe ich bemerkt, dass in unserer dicht bebauten Umgebung immer weniger Nistplätze für Vögel existieren und kam auf die Idee, selbst welche zu fertigen“, erläutertder Handwerker. Mit dem Projektbeauftragten der Bürgerarbeitsplätze des Naturschutzbunds Untereichsfelds, Reinhard Karlen, ist Beckmann durch eine jahrelange Freundschaft verbunden. Bei Gesprächen in der Sauna entwickelten beide die Idee, aus der eine fruchtbare Zusammenarbeit entstand: Anhand von Bauanleitungen des Nabus sollte der Rentner verschiedene Nistkästen für Flächenbiotope, wie zum Beispiel Streuobstwiesen, bauen. Die Unterhaltungen in der Sauna sind nunmehr über vier Jahre her und entstanden sind seitdem mehrere hundert Nisthilfen. „Für gefährdete Vogelarten sind unsere Nisthilfen einfach unentbehrlich“, erklärt Karlen.

Damit sich jeder Vogel in den künstlich erschaffenen Brutstätten wohlfühlt, stellt der 74-Jährige mit der Präzision eines Profis verschiedene Nistkastensorten her. Durch Variationen der Einfluglöcher oder der gesamten Architektur des Häuschens werden die Niststätten an die Bedürfnisse diverser Vogelarten wie Meisen, Spatzen, Rothkehlchen, Bachstelzen und Zaunkönigen angepasst. Beckmanns Nistkästen sind nicht nur in Streuobstwiesen und Waldrändern zu finden, sondern vermehrt an Schulen und Kindergärten. Als nächstes gemeinsames Projekt planen Nabu und der ehrenamtliche Handwerker die Herstellung von Nisthilfen für Fledermäuse und Eulen.

 

 

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EBericht und Fotos von Werner Wagner vom 14.01.2013

55 Kinder bei Sternsingeraktion "Segen bringen, Segen sein"

Trotz ständigem Regen auf Dorftour durch Rhumspringe

      

Rhumspringe. Seit 1959 tragen "Die Sternsinger" und der "Bund der Deutschen Katholischen Jugend" die Sternsingeraktion  Solidaritätsaktion. In diesem Jahr hieß das Motto "Segen bringen, Segen sein". Der Erfolg spricht für sich: über 800 Millionen Euro, über 63 000 geförderte Projekte in allen Teilen der Welt sind beeindruckende Zahlen. Die Sternsingeraktion der Kinder aus Rhumspringe trägt jährlich auch zum finanziellen Erfolg bei. In diesem Jahr kam der stolze Betrag von 11 389,92 Euro zustande.

In der Pfarrkirche St. Sebastian Rhumspringe wurde am Sonntag, den 6.Januar, die Sternsingermesse 2013, der Entsendungsgottesdienst von Pfarrer Markus Grabowski zelebriert. Sternsinger feierten den Gottesdienst mit und stellten sich zu Beginn um den Altar, anschließend davor und sangen. Danach gingen sie in die Bänke. Pfarrer Grabowski begrüßte die Kirchgänger. Es wurde dann dem Anlaß entsprechend gebetet und gesungen

 

Trotz des regnerischen Wetters zeigten sich die Sternsinger gut gelaunt und segneten jedes Haus.

In der Predigt wurde die Bereitschaft hervorgehoben, der biblischen Geschichte zu folgen. Als Jesus in Bethlehem geboren war, kamen die drei Weisen (Casper, Melchior und Balthasar) aus dem Morgenland und folgten dem Stern bis zur Krippe. Zum Abschluss der Messe erteilte Pfarrer Grabowski den Segen. Die Sternsinger trugen dann den Segen Gottes zu den Familien. Dank des Engagements der Eltern waren sie entsprechend gekleidet und geschminkt. In der Vorbereitung waren die Kinder und Jugendliche, die vornehmlich die einzelnen Gruppen leiteten, auf ihren großen Tag vorbereitet worden. Zu den Eltern, die sich für die Unterstützung verdient gemacht haben, zählten Anni Schmiedekind, Laurentia Eckermann, Johanna Gerlach, Katharina Hose, Michaela Monecke/Hose und Theresia Jacobi.

Geld für Tansania und weltweit

Nach mehr als 2000 Jahren nach der biblischen Geschichte sammeln jährlich junge Christen, die Sternsinger, für Bedürftige, Das sind abgesandte kleine Könige aus den Bistümern. In diesem Jahr sind es wieder über 500 000 von Garmisch-Partenkirchen bis zur Ostsee. Für Gesundheit in Tansania und weltweit ist das Motto. Die 55. Aktion Dreikönigssingen macht sich dafür stark, dass Kinder weltweit gesünder leben können.

In der Messe ging es in den Fürbitten darum, zu beten, daß die Kirche in den armen Ländern den Menschen hilft, wo die Not am größten ist, dass sie diesen Segen bringt, dass sie den Kranken Kraft und den Traurigen Trost gibt. Zum Schluss stellten sich die Sternsinger um den Alltag und empfingen den Segen des Priesters.

Pfarrgemeinderatsmitglieder, bereitwillige Helfer und vor allem auch die Eltern hatten die Kinder auf ihre Mission vorbereitet. In Sieben Gruppen machten sich  55 Kinder mit nur wenigen  Jugendlichen bei größtenteils regneri-
schem Wetter auf den Weg durchs Dorf. In farbenfrohen Umhängen, Kronen und Sternen gingen sie von Haus zu Haus. Jedes Haus wurde mit den Namen der Drei Heiligen Könige gesegnet: Christus mansionem benedicat. 20*C+M+B+13.

Die Sternsingeraktion erbrachte den stolzen Betrag von 11 389,92 Euro. Pfarrer Grabowski sagte dazu: "Danken möchte ich allen Sternsingern und denen, die diese Aktion unterstützt und begleitet haben.

 

 

 

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01.02.2013

Brocken-Challange 2013
 

Am 09.02. startet die 10. Brocken Challenge. Die BC ist ein Ultralauf über 80 Km von Göttingen auf den Brockengipfel. Die Einnahmen von ca. 20.000,-Euro werden zu 100% an gemeinnützige Projekte wie z.Bsp. das Hospiz in Göttingen gespendet. Ein Verpflegungspunkt wird an der Rhumequelle sein. Die Athleten aus ganz Europa werden im Zeitraum von ca. 8 Uhr bis 9.30 Uhr an der Rhumequelle vorbeikommen. Mehrere Fernsehbeiträge können über die Homepage www.brocken-challenge.de angeschaut werden. Auch im Februar 2013 werden wieder Fernsehteams an der Strecke sein und auch bestimmt an der Rhumequelle eine Szene für den Fernsehbeitrag filmen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 09.02.2013

Sportverein ehrt Mitglieder

Engelbert Otto als „guten Geist“ gewürdigt

      

Rhumspringe (wew). Beim gemeinsamen Vereinsball mit der Kolpingsfamilie hat der Sportverein Rhumspringe langjährige Mitglieder geehrt. Auch Pfarrer Markus Grabowski schaute beim Vergnügen im Saal des Pfarrheims vorbei. 

Markus Steinmetz, Vorsitzender des SV Rhumspringe, zeichnete Engelbert Otto für dessen 60-jährige Treue zum Verein aus und bezeichnete ihn als guten Geist im Sportverein. 592 Herrenspiele absolvierte Otto als Vorstopper beziehungsweise Libero für den Verein, und heute ist er immer noch da, wenn etwas für den Verein zu tun ist, wie der Vorsitzende berichtete. „Engelbert Otto ist seit seinem Eintritt dem SVR immer treu geblieben und stets zur Hilfe und ehrenamtlicher Arbeit bereit.“

 

Händedruck: Vorsitzender Steinmetz dankt Otto (2.v.l.). Wagner

Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Heinz Jacobi und Otto Weinrich geehrt. Jacobi bestritt 546 Herrenspiele, Weinrich kickte in seiner Jugendzeit für den SV Rhumspringe. Mitgliederwart Thomas Meyer hatte noch mehrere Mitglieder auf seiner Liste, die jedoch beim Ball nicht anwesend sein konnten. Ebenfalls seit 60 Jahren gehört Dieter Degener dem Sportverein an. Seit einem halben Jahrhundert sind Ottmar Domeier, Siegfried Jacobi und Walter Jacobi dabei. Seit 25 Jahren sind Sebastian Sommer und Manfred Waslowski im Sportverein.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 15.02.2013

Alfred Latka wird Ehrenpräses

Männerverein St. Sebastian zeichnet seinen Seelsorger aus

      

Rhumspringe (asg/wew).  Die Mitglieder des Katholi-
schen Männervereins St. Sebastian haben während ihrer Jahreshauptversammlung ihren ehemaligen Präses, Pfarrer i.R. Alfred Latka, zum Ehrenpräses ernannt. Latka ist noch immer in der Seelsorgeeinheit St. Sebastian Rhumspringe sowie St. Johannes Hilkerode und St. Andreas Rüdershausen zeitweise tätig. Präses des Männervereins Rhumspringe war der Geistliche von 1984 bis 2001

In seinem Jahresbericht erinnerte Vereinsvorsitzender Karl-Heinz Diedrich noch einmal an die vielfältigen Aktionen im vergangenen Jahr, darunter Fahrten, Versammlungen sowie die neu erarbeitete Satzung. Besonders freute sich Diedrich über insgesamt 13 neue

 

Männerverein mit Mitglieder-Zuwachs: Jubilare und Vereinsvorstand St. Sebastian. EF

Mitglieder. Die Vorstandswahlen brachten folgendes Ergebnis: stellvertretender Vorsitzender Thomas Huber, als Schriftwart wurde Hans-Joachim Gebhardt bestätigt, Beisitzer ist Egon Steinmetz. Kassenprüfer wurde Wilfried Schwedhelm. In den Festausschuss wurden Helmut Diederich und Herbert Zwingmann berufen.

Auch die Ehrung langjähriger Mitglieder stand auf der Tagesordnung: Für insgesamt 50-jährige Mitgliedschaft bekam Franz Artmann die Goldene Ehrennadel. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Eberhard Sievert und Alfons Gückell die Silberne Ehrennadel verliehen.

 

 

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                      N A C H R U F

Die Einwohnerinnen und Einwohner aus Rhumspringe und Lütgenhausen trauern um ihren ehemaligen

 

Ehrenbürgermeister und

Träger des Bundesverdienstkreuzes

K a r l   H a b i c h

 

der im86. Lebensjahr, am 19.02.2013, nach langer Krankheit verstorben ist. Mit ihm verliert die Gemeinde Rhumspringe einen stets engagierten und verdienstvollen Kommunalpolitiker, der sich bis zur Beendigung seiner kommunalpolitischen Tätigkeit Ende 2001 mit ganzer Kraft für die Einwohnerinnen und Einwohner und die Belange seines Heimatortes und des 1973 eingemeindeten Ortes Lütgenhausen eingesetzt hat. Dafür zeichnete ihn der Bundespräsident bereits 1991 mit dem Bundesverdienstkreuz aus. Seine lebenslange enge Verbundenheit mit dem Eichsfeld wurde mit der Verleihung der Heimatplakette gewürdigt.

Karl Habich war u.a. von 1961 bis 2001 Mitglied des Rates der Gemeinde Rhumspringe, in der Zeit von 1968 bis 1999 Bürgermeister. Von 1971 bis 2001 gehörte er dem Samtgemeinderat Gieboldehausen an, in dem er acht Jahre lang als stellv. Samtgemeindebürgermeister wirkte. Seine Arbeit als Kreistagsabge-
ordneter im Altkreis Duderstadt nahm er von 1968-1971 und im Kreistag Göttingen von 1986-1996 wahr.

Als Gründungsmitglied und früherer Vorsitzender des örtlichen Harzklubs, langjähriger Vorsitzender der hiesigen Jagdgenossenschaft, stellvertretender Verbandsvorsteher des Abwasserverbandes Eller-Rhume und der Arbeitsgemeinschaft Rhumequelle sowie ehemaliges Mitglied des Verwaltungsrates der Sparkasse Duderstadt ist Karl Habich noch vielen in guter Erinnerung.

Die Gemeinde verdankt dem Verstorbenen die Anregung und Realisierung vieler Projekte; insbesondere der Bau der kommunalen Entlastungsstraße wird stets mit seinem Namen verbunden bleiben. Die Verbundenheit mit unserer Partnergemeinde Niederorschel hatte für ihn stets eine besondere Bedeutung.

Die Gemeinde Rhumspringe dankt ihrem Ehrenbürgermeister Karl Habich von Herzen. Sein engagiertes Wirken wird uns in guter Erinnerung bleiben. Seinen Angehörigen sprechen wir unsere Anteilnahme aus

 

Gemeinde Rhumspringe

Franz Jacobi

-Bürgermeister-

Eichsfelder Tageblatt vom 20.02.2013

Karl Habich gestorben

Eichsfelder Urgestein

Rhumspringe. Karl Habich, Ehren-Bürgermeister der Gemeinde Rhumspringe, ist am gestrigen Dienstag nach längerer Krankheit im Alter von 85 Jahren gestorben. Der CDU-Politiker gehörte zum kommunalpolitischen Urgestein des Eichsfelds. In seinem Heimatort Rhumspringe war Habich von 1961 bis 2001 fünf Jahrzehnte ohne Unterbrechung im Rat vertreten, 31 Jahre lang – von 1968 bis 1999 – Bürgermeister seines Heimatortes. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes und der Eichsfelder Heimatplakette war sowohl im Duderstädter als auch im Göttinger Kreistag vertreten und langjähriges Mitglied des Samtgemeinderates Gieboldehausen. Als der gelernte Schlosser und Harzclub-Gründer 1947 bei einem Zirkus anheuern wollte, schob dem der damalige Rhumspringer Bürgermeister – sein Vater – einen Riegel vor. Karl Habich blieb Rhumspringe erhalten, arbeitete bei der Preußenelektra, organisierte als Kreisjugendpfleger den Austausch mit Stroud,  übernahm  eine  Versicherungsagentur, sammelte  und publizierte  immer  wieder

Karl Habich

Dokumente zur Ortsgeschichte. Vom Bau des inzwischen abgerissenen Hallenbades über Betriebsansiedlungen bis zur Umgestaltung des Dorfmittelpunktes hat Habich über Jahrzehnte hinweg die Geschichte Rhumspringes geprägt.  Als einen Höhepunkt seiner politischen  Laufbahn betrachtete er  den Bau  der  Rhumspringer Entlastungsstraße, den er gegen heftige Widerstände durchsetzte.  ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 05.03.2013

Richtfest für Gesundheitszentrum

Pillen statt Pumpen: Auf Areal des abgerissenen Hallenbads entsteht ein Ärztehaus

Von Kuno Mahnkopf

      

Rhumspringe  Nicht einmal einen Monat nach Bau-
beginn ist am gestrigen Montag Richtfest für das künftige  Gesundheitszentrum im  Ortskern von Rhumspringe gefeiert worden. Der eingeschossige Zweckbau steht auf den Fundamenten des kommunalen Hallenbades, das nach 35 Jahren Betrieb im vergangenen Jahr zum Unmut vieler Rhumspringer und Bewohner der Nachbarorte geschlossen und abgerissen wurde.

Wo noch vor einem Jahr Umwälzpumpen liefen, werden künftig Rezepte ausgestellt und Behandlungen durchge führt. Am 1. Juli soll in dem Neubau eine Arztpraxis eröffnet werden, etwas später eine Physiotherapie-Praxis samt Gerätetraining mit Chipkarte. „Allen einst zu Nutz und Frommen wird das Ärztehaus nun sein, die vom bösen Schmerz benommen hilfesuchend kehren ein“, nahm Zimmermann Thilo Diederich in seinem Richt

 

Wird ab Jahresmitte eine Arztpraxis und eine Physiotherapie-Praxis beherbergen: der Neubau der Gemeinde im Rhumspringer Ortskern.  Blank

spruch Bezug auf die künftige Nutzung. An den ebenfalls traditionellen Krengel-Brauch knüpfte Theresa Böning an, die im Auftrag der Gemeinde und im Kostüm der Nixe Rhuma bei strahlendem Sonnenschein Brezeln an die rund 80 zum Richtfest gekommenen Einwohner verteilte.

Mit Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) freuten sich die Architekten Holger und Hans Kwoczek über den raschen Baufortschritt trotz widrigen Wetterverlaufs. Teilweise wurde am Rohbau bei Minustemperaturen weitergemauert. Wegen des Aufwands für Brandschutz und Fundamente würden sich die Baukosten auf rund 900?000 Euro erhöhen, teilt Jacobi mit: „Wenn alle Ausschreibungen gelaufen sind, stellen wir den Etat auf und bestimmen die genaue Höhe der aufzunehmenden Darlehn.“ Die sollen durch langjährige Mieteinnahmen abgetragen werden.

Der Neubau, in den noch Zwischenwände eingezogen werden und dessen Walmdach mit Tonziegeln eingedeckt wird, bietet rund 140 Quadratmeter Fläche für die Arztpraxis und rund 360 Quadratmeter für die Physiotherapie-Praxis. Betrieben wird letztere von Birgit Henkel, die bereits in Hilkerode und in Duderstadt Niederlassungen hat. In die Arztpraxis zieht die ortsansässige Allgemeinmedizinerin Karin Michels mit ihrem fünfköpfigen Mitarbeiterteam. Mit dem Umzug von der Gartenstraße in die Dechant-Hartmann-Straße übernimmt Michels zugleich die Praxis ihres Vaters

Zum Abriss des Hallenbades hat Jacobi keine Alternative gesehen. Das jährliche Defizit bewegte sich zuletzt auf eine sechsstellige Summe zu. Für das an den Neubau angrenzende Rhumehotel, das nach jahrelangem Leerstand von der Gemeinde erworben wurde, zeichnet sich noch keine Lösung ab. Nach wie vor, bestätigt Jacobi, verhandele die Gemeinde mit verschiedenen Interessenten.

KOMMENTAR

von Kuno Mahnkopf

Neue Chance für Ortskern

Generationen von Eichsfeldern haben im Rhumspringer Ortskern Schwimmen gelernt. Wie sein Vorgänger Karl Habich wollte auch  Bürgermeister  Franz Jacobi das kommunale  Hallenbad als  Baustein der Gesundheitsvor-
sorge und Daseinsfürsorge zunächst nicht antasten. Als die Rücklagen aufgebraucht waren, das benachbarte Rhumehotel in Insolvenz ging, die Energiekosten von Jahr zu Jahr stiegen und der Gemeinde wegen des Hallenbad-Defizits das Wasser bis zum Hals stand, zog er jedoch die Notbremse. Damit künftige Generationen nicht in Schulden ertrinken, wurde das Hallenbad unter Protest der Bevölkerung geschlossen und abgerissen. Dabei hätte es die Gemeinde auch belassen können. Hat sie aber nicht. Und das verdient Anerkennung. Der Rat entschied sich statt einer Baulücke für eine public-private-partnership als Nachfolgemodell. Wie beim Umbau der ehemaligen Posträume am Gieboldehäuser Rathaus zu einer Arztpraxis sollen auch in Rhumspringe die Darlehn für die  Investitionskosten über  langjährige Mieteinnahmen der den Neubau beziehenden Arzt- und Physiothera-
pie-Praxen abgetragen werden. Nicht nur die örtliche Arztpraxis in Rhumspringe, das zudem noch über eine Apotheke  und einen Zahnarzt verfügt, konnte  so gehalten werden. Durch  den Neubau eines Gesundheitszen-
trums steigen auch die Chancen, doch noch einen privaten Investor für die Nachnutzung des seit Jahren leerstehenden Rhumehotels zu finden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 05.03.2013

Seit 25 Jahren im Tennisclub Rhuma

Verein zeichnet treue Mitglieder aus / Vorstand im Amt bestätigt

      

Rhumspringe (wew). Mit dem bewährten Vorstand startet der Tennisclub Rhume (TCR) ins Vereinsjahr. Vorsitzender Berthold Jacobi hielt bei der 32. Mitgliederversammlung Rückschau.

Im Restaurant „Die Quelle“ bedankte sich Jacobi vor 20 Anwesenden für die Beteiligung und sprach seinen Vorstandsmitgliedern Dank für die Unterstützung aus. Allerdings bedauerte Jacobi, dass einige Veranstaltun-
gen schlecht besucht gewesen seien. Grund seien viele Parallel-Veranstaltungen, obwohl der TCR dieTermine rechtzeitig angemeldet hatte.

Das Boßeln sei beispielsweise  mit einem  „Negativre-
kord“ über die Bühne gegangen, die Teilnahme am Pfarrfest hingegen, mit Angebot der beliebten Fleischpfanne, hatte das Prädikat „ausverkauft“.

 

Vereinstreue: B. Jacobi ehrt W. Bigalke, M. Jacobi und B. Hartelt (v.l.).Wagner

Kassenwart Ansgar Gerlach konnte einen „gesunden Kassenbestand“ vorlegen, der Resultat diverser Überschüsse von Veranstaltungen wie dem Oktoberfest sei. Die Mitglieder sprachen dem Vorstand das Vertrauen aus und wählten einstimmig die Verantwortlichen in ihren Positionen wieder: Erster Vorsitzender Berthold Jacobi, Zweite Vorsitzende Bärbel Hose, Kassenwart Ansgar Gerlach und Schriftführer Wolfgang Bigalke.

Für 25-jährige Mitgliedschaft dankte der Vorsitzende Martin Jacobi, Wolfgang Bigalke und Bernhard Hartelt. Weiterer Tagesordnungspunkt war die Festlegung diverser Termine für 2013. So findet das Heimatfest am 25. August, das Oktoberfest am 28. September, das Boßeln am 5. Oktober, das Schleifchenturnier am 6. Oktober und die Weihnachtsfeier schließlich am 30. November statt. Im Jahr 2014 soll wieder eine Dreitagesfahrt unternommen werden. Einzelheiten sollen rechtzeitig bekannt gegeben werden.

 

 

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Werner Wagner vom 18.03.2013

Ehrungen große Sorge um "neues Zuhause"

Generalversammlung des Harzklub-Zweigverein

      

Rhumspringe (wew). Ein letztes Mal begrüßte Anni Bachmann, erste Vorsitzende des Harzklub-Zweigverein Rhumspringe, 37 Mitglieder im selbst eingerichteten Klassenraum  der  örtlichen  Grundschule zur General-
versammlung.. Sie freute sich um die Anzahl der Mitglieder, die geehrt wurden, machte sich aber auch Sorgen machen um ein "neues  Zuhause" für den Harz-
klub-Zweigverein.

Die Vorsitzende bat anfangs die Versammlung der verstorbenen Mitglieder zu gedenken. Dazu gehörten Karl Habich, Gründer des Harzklubs und Ehrenvorsitzender, sowie einige Ehrenmitglieder. In ihrem Jahresbericht sprach  Anni Bachmann  von einer guten Resonanz der Mitglieder bei Veranstaltungen.

 

Geehrte Mitglieder des Harzklub-Zweigverein Rhumspringe für ihre Vereinstreue.  Wagner

Die Mitglieder hatten 2012 en eigenen Grillplatz im Wald Nähe des Rotenberges total in Eigenarbeit renoviert. Dank der Spenden aus dem Ort und heimischer wie auswärtiger Firmen wurde dieses Vorhaben ohne finanzielle Belastung geschafft.

Aus den Berichten weiterer Vorstandsmitglieder und Gruppenleiter sprachen verdienstvolle Arbeit 2012 und Zuversicht für dieses Jahr. Schatzmeisterin Magdalene Jüttemann vermeldete einen gesunden Kassenbestand. Die Mitglieder wählten Anni Bachmann erneut einstimmig für zwei weitere
Jahre als erste Vorsitzende, die damit 26 Jahre im Amt ist.

In der Vorschau auf 2013 ragen heraus: Zitherspiel-Lehrgang im Harzklub-Wanderheim "Uhlenflucht" in Bad Lauterberg am 13. April; Mitgliederversammlung des Hauptvereins in Osterode; 24. Maisingen am Molkenhaus am 24. Mai; Lehrgang "Peitschenknallen" im HK-Wanderheim in Wildemann am 26. Mai; "Südharzer Heimat- und Folklorefest in Bad Lauterberg am 23. Juni; Harzer Heimattag in Hahnenklee-Bockswiese am 28. Juli; 33. Tag der Niedersachsen in Goslar und Vienenburg am 28. Juli; 114. Deutscher Wandertag in Bad Harzburg; Sternwanderung nach Thale am 15. September; Lehrgang "Peitschenknallen" in Wildemann am 13. Oktober und Zitherspiel in Bad Lauterberg am 19. Oktober. Anni Bachmann wies auch schon auf den 115. Deutschen Wandertag in Paderborn vom 17. bis 22. Juni 2015 hin.

"Unser Grillplatz, benutzbar für Jedermann, erstrahlt im neuen Glanz. Das haben die Mitglieder in über 400 Arbeitsstunden geschafft. Die notwendige finanzielle Hilfe erhielten wir durch Spender. Überhaupt haben zu diesem Projekt zum Wohle der Allgemeinheit Rhumspringer Bürger und die Mitglieder beigetragen. Dank für jedwede Unterstützung", führte die Vorsitzende zu den Tätigkeiten 2012 aus. Sie hob Wilfried Schmidt (Bernshausen) besonders hervor, der eine Bank am Grillplatz spendete und ansonsten zahlreiche Erneuerungen zum "Schnäppchenpreis" ausführte.

Groß war die Zahl der Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft im Harzklub-Zweigverein Rhumspringe: 25 Jahre: Anke Faßhauer.- 40 Jahre: Norbert Diedrich, Christiane Dittmar (Bermerode), Anton Eckermann, Erika Hose, Rita Matthies (Hattorf), Veronika Otto und Brigitte Seseke. 50 Jahre: Rosalinde Diederich, Marita Dündar, Waltraud Gottschlich, Gisbert Jacobi (Emmerthal), Rosemarie Jütte, Hans-Joachim Jüttemann und Werner Wagner.

Eine größere Diskussion nahm der Punkt "Zuhause des Zweigvereins" ein. Seit neun Jahren haben die Mitglieder in der Grundschule einen Raum zum Üben, zu Versammlungen und Tagungen. Dieser ehemalige Physikraum wurde in langer, mühevoller Arbeit hergerichtet und mit Utensilien des HK versehen. Die Samtgemeinde Gieboldehausen benötigt jedoch jetzt diese Stätte als Bücherei und Leseraum für Lehrer und Schüler. "Die Schule hat Vorrang", heißt es. Anni Bachmann führte im Interesse ihres Vereins viele Gespräche mit Samtgemeindebürgermeisterin Marlies Dornieden und Bürgermeister Franz Jacobi. "Wir präsentieren die Gemeinde Rhumspringe seit Jahren immer wieder bei öffentlichen Anlässsen und Feiern", sagt die Harzklub-Vorsitzende. "Das wollen wir weiterhin tun, müssen aber auch ein Zuhause haben, wo wir alle Vorbereitungen verrichten und Versammlungen abhalten können", artikuliert Bachmann mit Nachdruck.

Dem Verein wurde ein anderer Raum, ehemals Musikraum, in der Grundschule zugewiesen. Dieser muss aber zumindest mit einem neuen Fußboden verlegt werden. Die Wände müssen gestrichen werden, damit ein geeignete Stätte eingerichtet werden kann. Dazu müssen die Mitglieder wieder zahlreiche Stunden aufwenden.

 

 

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Werner Wagner vom 18.03.2013

Sänger lockte die Rhumspringer zum Verweilen und Essen

Einzige Lokalität im Ort Calabria seit Wochen total ausverkauft

      

Rhumspringe (wew). Die Rhumspringer Bürger haben wieder ein "Zuhause", in dem sie sich einst einmal wohl fühlten und zumindest aber auf ein "Bierchen" zum Plaudern trafen. Vor einer Woche präsentierte das italienische Ehepaar Emanuel und Milka Asta den italienischen Sänger Enzo de Franco. Dieser lockte über 60 Gäste an, das Ristorante (Pizzeria) war seit Wochen ausverkauft.

Seit dem 17. November haben die Rhumspringe wieder die Möglichkeit, in eine Lokalität zu gehen. Das wird von zahlreichen Gruppen, Vereinen und privaten Verbänden wahrgenommen. So trifft sich eine Gruppe, die Jahrzehnte im Gasthaus "Weißes Ross" dienstags Karten spielte, endlich wieder abends, um einmal vom beruflichen Alltag abzuschalten. Es wird gereizt, Kontra und Re gegeben.

 

Emanuel und Milka Asta (rechts) laden die Rhumspringer Bürger in ihre Lokalität ein.  Wagner

"Das wurde endlich Zeit", so einheitlich der Rhumspringer Bürger. Kaum einer rechnet noch damit, dass das Rhume-Hotel jemals wieder seinen gastronomischen Betrieb aufnehmen wird. Die neue Lokalität versteht etwas von ihrem Fach. Geschäftsführerin Milka Asta und Ehemann Emanuel, die Betreiber des Speiselokals, sind hauptberuflich in einem großen Küchenbetrieb für Speisen in Göttingen tätig. Giuseppe Picone ist im Calabria Küchenchef.

Emanuel Asta möchte seinen Gästen mehr als Essen bieten. Der Betreiber des italienischen Lokals sagt: "Wenn der Gast zufrieden ist, bin ich es auch." Nach dem Erfolg mit Sänger Enzo de Franco ist für den 11. Mai eine Wiederholung geplant. Ein weibliches Gesangsduo begleitet ihn. Motto: Die Rhumspringer Bürger sollen zumindest am Wochenende einmal komplett vom Alltag abschalten, um dann einmal in Ruhe "ein Bierchen" trinken zu können. Das haben sie Jahrzehnte so gemacht, mussten darauf aber zuletzt über zwei Jahre verzichten. Weil eine Lokalität im Ort gefehlt hatte.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.03.2013

Engagierte Führung 

Brandschützer in Lütgenhausen tagen

      

Lütgenhausen. Kurt Gropengießer und Rolf Koch kön-
nen auf 60 sowie Heinz Spieß auf 50 Jahre Zugehörig-
keit zur  Freiwilligen  Feuerwehr  Lütgenhausen zurück blicken. „Einer solchen Verbundenheit und Treue zum Dienst im Feuerlöschwesen gebührt Dank Anerkennung und Wertschätzung“, sagte Samtgemeindebürgermeis-meisterin  Marlies  Dornieden (CDU)  in der Jahres-
hauptversammlung.

Im Beisein des Lütgenhäuser Ortsbrandmeisters Martin Schrelle und des Gemeindebrandmeisters Claus Bode überreichte Dornieden dem neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister Michael Thiele seine Ernennungsur-
kunde  für die Dauer  von sechs Jahren. Ferner wurde

 

Gruppenbild mit Bürgermeisterin: Brandschützer in Lütgenhausen. EF

Schrelle von der Versammlung für eine erneute zweite Wahlperiode als Ortsbrandmeister vorgeschlagen.

„Mit Martin Schrelle und Michael Thiele verfügt die Feuerwehr Lütgenhausen über ein junges, engagiertes und qualifiziertes Führungsduo und ist damit gut für die Zukunft aufgestellt“, sagte Dornieden. Erfreulich sei auch, dass in Lütgenhausen, trotz seiner geringen Einwohnerstärke, eine aktive, funktionierende Wehr bestehe: „Insbesondere gute Ortskenntnisse sind bei Einsätzen unbezahlbar.“

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 05.01.2013

40 Jahre Landfrauen Rhumetal
 

Rhumspringe Neuwahlen stehen bei der Generalversammlung des Landfrauenvereins Rhumetal am Donnerstag, 11. April, auf dem Programm. Außerdem ist für diesen Abend eine vereinsinterne Feier zum 40-jährigen Bestehen des Vereins geplant. Die Landfrauen versammeln sich um 19.30 Uhr im Schießstand Rhumspringe. Um verbindliche Anmeldung bei Petra Monecke, Telefon 05528 / 8330, wird gebeten hgp

 

 

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Werner Wagner vom 24.04.2013

Verschiedene Themen kamen bei Besuchern bestens an

Foto-Ausstellung des Heimat-und Fremdenverkehrsverein

      

Rhumspringe (wew).  Der  Heimat-  und  Fremdenver-
kehrsverein Rhumspringe hatte zum fünften Mal die Bevölkerung zu seiner Foto-Ausstellung ins Pfarrheim eingeladen. Etwa 400 Besucher zeigten sich angetan von den Themen, die mit schwarz-weißen und farbigen Bildern dokumentiert wurden.

"Der Besuch war sehr gut, die Themen sind in der Bevölkerung angekommen", zog Rolf Adler, der erste Vorsitzende des HFFV nach zwei Tagen Bilanz. 350 alte und zum Teil historische Fotos waren von Rhumspringer Einwohnern und auch von Bürgern, die einstim Rhumeort wohnten eingereicht worden. Die Heimatgruppe des HFFV mit Heinrich  Diederich an der Spitze sorgten dafür, dass  die Ereignisse von einst aufgearbeitet  wurden.

 

Interessierte Besucher der Foto-Ausstellung

Die weiteren fleißigen Helfer wie Benno Beckmann, Barbara Scholz, Klaus Raeder, Karl-Heinz Diederich und Hans-Joachim Gebhardt zeigten in der Auswahl der Dokumentation viel Fingerspitzengefühl.

Es waren von den Vereinen wie Sportverein. Gesellenverein/Kolping, Männergesangverein. Frauenbund, Seniorenkreis/Tanzgruppe, Männerverein/Fanfarenzug,Mandolinenklub,Schützenhof ("Schüttenhoff"), Feuerwehr, Kirchenchor/Schola, Freundschaftsklub, Heimatverein und Harzklub eine Zeitreise zu sehen. Attraktive Bilder in allen Formaten. Ereignisse groß und klein. Auftritte, Spiele, Theatherstücke, Festumzüge durch das Dorf, Jubiläumsfeiern, Liedvorträge, Tanzstücke, Busreisen und diverse Wettkämpfe. Die Foto-Ausstellung fand bei allen Gästen großen Widerhall.

Da wurde deutlich, wie sich alle Vereinsmitglieder früher engagierten und für erlebenswerte Eindrücke sorgten, über die es an den Tafeln lange Gespräche gab. Der Pfarrgemeinderat hatte zu einer Kaffeetafel eingeladen. Der Erlös aus der Kaffeetafel geht an das Baby-Hospital in Bethlehem. Die Rhumspringe Bürger hatten eine Menge Kuchen angeliefert. Mit frischem Obst, leckerer Sahne und auch trocken, aber zuckrig. Alles als Spende.

Bürgermeister Franz Jacobi gehörte zu den ersten Besuchern im Pfarrheim.. Auch Pfarrer Markus Grabowski zeigte sich wie Familie Mühlhaus aus Kirchworbis und Andreas Müller (Mingerode), ehemaliger Heimatpfleger, von der Veranstaltung beeindruckt.

Der Heimat- und Fremdenverkehrsverein hat wieder eien Ausstellung geboten, die nach Wiederholung ruft. Viele Besucher haben bereits angekündigt Wir haben auch noch historische Fotos zu Hause. Wir werden diese an den HFFV schicken.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 29.04.2013

Rhumehotel: Neustart mit Eisdiele

Milka und Emanuele Asta erwerben seit sieben Jahren verwaiste Immobilie im Ortskern

VON KUNO MAHNKOPF      

Rhumspringe. Der Knoten ist durchschlagen: Die Gemeinde Rhumspringe hat einen Käufer für das seit sieben Jahren leer stehende Rhumehotel gefunden. Das Ehepaar Milka (36) und Emanuele (30) Asta hat den Gebäudekomplex am Rhumeufer erworben und will das Wagnis eingehen, dort wieder Gastronomie zu etablieren.

Einen ganzen Jutebeutel mit Hotelschlüsseln bringt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) nach Unterzeichnung des Kaufvertrages ins Ristorante-Pizzeria Calabria mit. Das Speiselokal an der Hauptstraße haben die seit 2004 in Rhumspringe lebenden Astas im November vergangenen Jahres eröffnet, veranstalten dort auch italienische Abende mit Sängerinnen und Sängern aus Emanueles Heimat.  Trotz des Restaurantbetriebs  inRhumspringe arbeitet der Vater von drei Kindern im Alter von drei, fünf  und sieben Jahren auch noch im Küchenbereich der Göttinger Universität.

 

Mut zum Risiko: Das Gastronomen-Ehepaar Asta will das Rhumehotel mit Biergarten am Flussufer schrittweise wieder zum Leben erwecken.Thiele

Italienisches Flair wollen die Kroatin und der Calabrese jetzt auch im Rhumehotel verbreiten. Als erster Schritt sollen Heizung und Sanitäranlagen saniert, der ehemalige Pub Forelle zu einer Eisdiele umgestaltet werden. „Wir wollen das Objekt schrittweise entwickeln“, sagt Emanuele Asta, setzt dabei auf viel Eigenleistung und die Hilfe seiner Familie und ist überzeugt, dass sich das unternehmerische Risiko lohnt. Die neuen Eigentümer streben an, die Eisdiele noch in dieser Saison zu eröffnen. Im kommenden Jahr wollen sie dann Küche und Restaurant reaktivieren, den Saal für Familienfeiern und Veranstaltungen anbieten. „Die Grünanlage ist ein Juwel“, schwärmt Milka Asta vom Biergarten-Ambiente am Rhumeufer, will dort Spielgeräte für Kinder aufstellen und ein Café mit Frühstücksmöglichkeit einrichten. Den verstaubten Charme der Vergangenheit wollen die Astas hinter sich lassen, Parkett und Teppichboden durch Fliesen ersetzen, offenen Raum von der Rezeption bis zum Biergarten schaffen.

„Das Rhumehotel soll auch wieder Dorfkneipe und Anlaufpunkt werden“, sagt Emanuele. Was aus dem Bettenhaus wird, ist derzeit noch offen. Eventuell soll es später wieder für Hotelbetrieb genutzt werden.

Jacobi ist froh, dass es statt eines Investors von außerhalb eine innerörtliche Lösung gibt. „Wir folgen dem Wunsch der Bevölkerung, in Ergänzung des im Bau befindlichen Gesundheitszentrums auch Gastronomie im Ortskern wieder zu stärken“, sagt der Bürgermeister: „Seit Jahren sind Familienfeiern nur noch außerhalb möglich.“

Nach mehreren ergebnislosen Zwangsversteigerungen hatte die Gemeinde das Rhumehotel im vergangenen Jahr für eine fünfstellige Summe erworben, um die weitere Entwicklung im Ortskern steuern zu können. Zum gleichen Preis wurde es jetzt weiterverkauft, nachdem der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung zugestimmt hatte. „Wir haben kein Geschäft dabei gemacht“, sagt Jacobi und spricht von einem ideellen Vorhaben.

Für das Rhumehotel, das die Gemeinde schnellstmöglich wieder veräußern und einem Nutzungszweck zuführen wollte, habe es zuletzt noch drei weitere Interessenten gegeben, berichtet Rhumspringes Bürgermeister. Ihre Konzepte reichten von betreutem Wohnen für Senioren bis zum Plan, das Hotel aufzustocken und im Rhume-
park am anderen Rhumeufer ein Bowlingcenter zu errichten – verbunden durch eine Brücke oder einen Tunnel unterhalb der Rhume.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 29.04.2013

Wetterschutz für Wanderer

Vier Jahre Vorlaufzeit für überdachte Sitzgruppen

VON KUNO MAHNKOPF

Lütgenhausen. Viel Sitzfleisch war erforderlich, bevor in der Samtgemeinde Gieboldehausen drei überdachte Sitzgruppen am Eichsfeld-Wanderweg aufgebaut werden konnten. Erst nach vier Jahren Vorlaufzeit und 31 Schriftsätzen konnte Wanderwegewart Jürgen Tegtmeier sein Ziel erreichen. Am Sonnabend weihte Pfarrer Markus Grabowski stellvertretend auch für die beiden anderen Standorte nahe Bilshausen und Wollershausen die Sitzgruppe „Drei Linden“ in der Gemarkung Lütgenhausen ein. Samtgemeinde-Bürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU) freute sich über das ehrenamtliche Engagement, das das ermöglicht hat.

200 Kilometer des Eichsfeld-Wanderweges liegen im Obereichsfeld, 66 Kilometer im Untereichsfeld.  

 

)Segnet die Sitzgruppe: Pfarrer Markus Grabowski. Mahnkopf

Und anders als dort mangelt es hier an Rastmöglichkeiten. Zwei Jahre lang habe der Landkreis Göttingen ihm Hoffnung auf eine EU-Finanzierung für die „Waldschänken“ nach Thüringer Vorbild gemacht, bevor ein ablehnender Bescheid kam, sagt Tegtmeier. Erst der ehemalige Landrat Reinhard Schermann (CDU) habe eine Wende gebracht, für die Finanzierung die Sparkasse Duderstadt, für den Bau der Fichtenholz-Konstruktionen die Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (GAB) gewonnen. Wegen des Abschlusses von Gestattungsverträgen habe sich das Verfahren dennoch zwei weitere Jahre hingezogen.

Jürgen Tegtmeier

 

„Ich war über 45 Jahre im öffentlichen Dienst tätig und habe nie verstanden, weshalb man über die Beamten ständig schimpfte“, frotzelte Tegtmeier bei der von Rhumspringer Grundschülerinnen musikalisch umrahmten Einweihung: „Nun weiß ich es.“ Zugleich freute er sich über seine Begleiter bei der Wanderung zur Sitzgruppe im strömenden Regen, zu denen der Vorsitzende des Eichsfelder Touristikverbandes und Thüringer CDU-Abgeordnete Gerold Wucherpfennig zählte: „Endlich konnte ich den Politikern mal zeigen, wo es langgeht

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 03.05.2013

Wandern und Walken
 

Rhumspringe Die Wanderfreunde 1984 Rhumspringe bieten bewegungsfreudigen Einwohnern und Eichsfeldern einen „Sonntag voller sportlicher Betätigung ohne Leistungsdruck und an frischer Luft“: Der 26. Internationale Walking- und Volkswandertag am 5. Mai wird auch in der Rhumegemeinde begangen. Start des Programms ist von 8 bis 10.30 Uhr am Schützenhaus Rhumspringe, dort ist auch der Zielpunkt eingerichtet. Von dort aus stehen drei Strecken – sechs, zehn und 15 Kilometer – durch den Rothenberg zur Auswahl. Bei der Auswahl der Strecken wurde sowohl dem trainierten Wanderer gerecht, als auch dem Spaziergänger, der die Natur genießen möchte.

Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es bei Martin Hartelt, Telefon 05529 - 99 96 98.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 14.05.2013

Auf dem Weg zum König

von Ulrich Lottmann
 

Rhumspringe. Veranstalter des 517. Schützen- und Volksfestes Rhumspringe ist die Realgemeinde. Die Schützengesellschaft St. Sebastian zeichnet für die Organisation verantwortlich. Den Auftakt bildet am Sonnabend, 18. Mai, der Kinderumzug mit geschmück-
ten Fahrrädern, bunten Stöcken und Begleitung des Fanfarenzugs   Rhumspringe.  Das  Königs-  und  Preis-
schießen startet um 15 Uhr. An allen drei Festtagen haben  die  Rhumspringer  die  Möglichkeit,  ihre  Treff-
sicherheit unter Beweis zu stellen (das Königsschießen endet am Montag, 16 Uhr). Dabei ist nicht die Ringzahl entscheidend, sondern der beste Schuss zählt. Ebenfalls an allen drei Festtagen gibt es jeweils ab 20 Uhr Musik und Tanz im Festzelt. Höhepunkt des Festprogramms ist jedoch der Umzug am Sonntag, 19. Mai. Nach altem Brauch treten verheiratete Männer mit schwarzem  Anzug  und Zylinder an. Auch die anderen der voraus-

 

Höhepunkt des Schützenfestes: Mit dem Umzug werden die Majestäten des Vorjahres abgeholt, wie hier in Rhumspringe im vergangenen Jahr. MW

sichtlich 400 Umzugsteilnehmer sind festlich gekleidet. In dem mehrere Stunden dauernden Umzug werden die Majestäten des Vorjahres und Funktionsträger abgeholt. Der Umzug endet mit Kranzniederlegung und Salutschießen am Kriegerdenkmal.

Am Montag findet ab 11 Uhr der Frühschoppen statt. Musikalisch begleitet die Renshäuser Blasmusik den Vormittag. Nachmittags stehen Kaffeetrinken und die Proklamation an, bevor die neuen Könige nach Hause gebracht werden und der Tanzabend das Fest beendet.

 Programm-Flyer

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.05.2013

„Gänsehaut pur“

Umzug beim Schützenfest in Rhumspringe mit 400 Teilnehmer

von Ulrich Lottmann

Rhumspringe. Die Kombination von schwarzem Anzug und modischer Sonnenbrille ist ein Kennzeichen des Festumzugs beim Rhumspringer Schützenfest. Tradition und Sonnenschein, aber auch die 50 Meter lange Front von rund 400 festlich gekleideten Umzugsteilnehmern, Fahnen und Spielmannszügen haben Schützenhaupt-

mann Wolfgang Bigalke beeindruckt. „Wie jedes Jahr: Gänsehaut pur“,rief Bigalke dem Festumzug zu, nachdem er mit einem schmetternden „Guten Morgen, Herr Hauptmann“ aus 400 Kehlen begrüßt worden war.

Pünktlich um 11.30 Uhr am Sonntagvormittag machte sich der Zug zu den Klängen von Spielmannszügen am Rhumehotel auf den Weg. Bertold Jacobi, Schützenkö-
nig 2012, war das erste Ziel. Hier und an zwölf weiteren

 

400 festlich gekleidete Teilnehmer, Fahnen und Blasmusik: Der mehrstündige Festumzug in Rhumspringe beginnt mit dem Antreten. Kunze

Stationen vollzog sich die immer gleiche Prozedur: Antreten, Begrüßung, Fahnenschwenken, ein dreifaches Hoch auf den Geehrten und schließlich Umtrunk und Imbiss.

Mehr als vier Stunden dauerte das Spektakel, dessen Anlass alljährlich das Schützenfest ist. Gefeiert wird es aber von der Dorfgemeinschaft. Veranstalter des Rhumspringer Schützenfestes ist die Realgemeinde, die Schützengesellschaft organisiert die Veranstaltung, die Vereine des Dorfes beteiligen sich.

Das wurde auch beim Umzug am Sonntag deutlich. Fahnenabordnungen der Vereine begleiteten die Marschierer. Die zogen in einer festen Reihenfolge durch das Dorf: die Renshäuser Blasmusik vorweg, gefolgt von Würdenträgern und verheirateten Männern in schwarzem Anzug samt Zylinder, danach verheiratete Frauen mit weißem Oberteil, Schützen in Uniform und schließlich festlich gekleidete Junggesellen und Junggesellinen, den Abschluss bildete der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Scharzfeld.

Viele Rhumspringer sahen von ihren Häusern aus zu und grüßten aus Fenstern und Gärten den Festumzug. Für die Teilnehmer war es wichtig, gesehen zu werden, denn nur wer beim Umzug dabei ist, kann Schützenkönig werden. Abgeholt wurden die amtierenden Majestäten und Honoratioren des Ortes, beispielsweise der Vorsitzende der Realgemeinde Godehard Jacobi. Der marschierte anfangs noch mit bis zur ersten Station – Schützenkönig Berthold Jacobi ist sein Bruder. Anschließend ging er nach Hause und wartete auf den Umzug, auf Antreten und Fahnenschwenken vor seinem Haus.

 

 

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Werner Wagner vom 23.05.2013

Rhumspringe feierte Schützenfest und ermittelte Könige

Johanna Hose und Martin "Max" Jacobi "Spitze"
 

Rhumspringe. Der "Sonnengott" zeigte sich einmal mehr beim  größten Dorfereignis  im Jahr 2013 in Rhum-
springe, als nahezu 400 Personen durch den Rhumeort zogen. So ging der Umzug beim 517. Schützenfest, das von der Realgemeinde veranstaltet und von  der Schüt-
zenhauptmannschaft organisiert wird, am ersten Pfingst-
tag bei herrlichem Wetter über die  Bühne. Pfingstsams-
tag herrschte indes Regenwetter.  Da fiel  der Kinderum-
zug aus. Eine Kinderbelustigung fand im Schützenhaus statt. Festwirt über  drei Tage war  erstmals Tobias Bor-
chard (Duderstadt).

Die Schützen, ob  jung oder alt  sowie die Fahnenabord-
nungen hatten ein großes Programm zu absolvieren. Beim Hauptumzug traten die verheirateten Männer nach alter Tradition des Schüttenhof im schwarzen Anzug und mit Zylinder an. Alle anderen Festzugsteilnehmer waren

 

Die Schützenköniginnen und Könige, auch die Schüler und Jungendkönige 2013 präsentieren sich. Ebenso die Schützenhauptmannschaft mit Hauptmann Wolf-
gang Bigalke und Leutnant Jan Strüber.
Foto:
Werner Wagner

ebenso festlich gekleidet. Auch die Frauen standen dann über vier Stunden die Wegstrecke nicht nach. Es wurden auf dem Marschweg vom Dorfmittelpunkt bis hin zum Schützenplatz zwölfmal Station gemacht. Die Renshäuser Blasmusuik und der Scharzfelder Spielmannszug gaben musikalisch den Marsch/Ton an. Schützenhauptmann Wolfgang Bigalke, Leutnant Jan Strüber, 1. Schützenkönigin Petra Monecke, 2. Schützenkönigin Diana Sievert, 1. Schützenkönig Berthold Jacobi, 2. Schützenkönig Hans-Jürgen Wienert wurden von zuhause mit Ehrungen abgeholt. Dabei ließen Gesellenfähnrich Jonas Monecke und Männerfähnrich Michael Steinmetz eskortiert von einem Youngster jeweils ihre Fahnen kreisen. Das wiederholte sich bei zwölfmal und jedesmal stand eine Persönlichkeit im Vordergrund, die zum Schützenfest 2013 gehörte.

Die Zeremonie hatte Folgen, denn da gab es dann jedesmal ein Fäßchen Bier. Auch andere Getränke. Kaffe und Kuchen wurden den Festzugsteilnehmern gereicht. Ebenso belegte Brote. Das Ganze zog sich so dahin. Jeweils ein Akt, der selbst  bei der Bevölkerung bestens ankam. Realgemeindevorsteher  Godehard Jacobi sprach ein paar Worte an die Schützen:"Die Teilnahme ist wieder großartig. Ich wünsche denen, die es dann wissen wollen, Gut Schuß. Es möge der Beste ein würdiger Schützenkönig werden,"

Bürgermeister Franz Jacobi und Pfarrer Markus Grabowsi letzte Stationen

Bürgermeister Franz Jacobi lobte das Wetter und sagte: "Wir haben wahrhaft ein Kaiser, eben gar ein Königswetter zum richtigen Anlass. Ein solches Fest stärkt den Zusammenhalt in der Bevölkerung. Das ist sehr wichtig, tut gut. Drei Tage Schützen- und Volksfest, generationsübergreifend, sind ein Zeichen von Verbundenheit im Ort. Da bleibt nur Gut Schuß zu wünschen. Dank gilt der Realgemeinde als Veranstalter. Ebenso dem Schützenhauptmann Wolfgang Bigalke und dem Leutnant Jan Strüber von der Schützenhauptmannschaft. Auch möchte ich mich bei der Nixe Rhuma Katharina Böning bedanken, die im im Festzug ist."

Pfarrer Markus Grabowski freute sich, als der Festumzug an der Kirche Station machte. Der Ortsgeistliche bedankte sich für den "wunderbaren Empfang" und gab bekannt, dass er eine Flaschenpost von der Nixe Rhuma mit drei Wünschen erhalten habe. Die Informationen las Pfarrer Grabowski unter begeistertem Applaus vor: So möge der Tag endlich kommen, an dem Champions League-Henkelpott endlich aus dem Wembley-Stadion in London nach Deutschland komme. Zweitens möge es bald soweit sein, dass man im Sommer mitten im Dorf bei einem Italiener Eis essen und Kaffe mit Kuchen genießen könne. Drittens möge es so bleiben, dass zum großen Schützenumzug der Ortsgeistliche immer abholbereit sei und damit der Wunsch in Erfüllung gehe." Die Bevölkerung am Straßenrand brach in Jubel aus. Pfarrer Grabowski wünschte allen ein frohes Fest. Abschluss und Höhepunkt des Festumzuges war die Ehrung am Ehrenmal an der Kirche.

Siegerehrungen und Bildung der Schützenhauptmannschaft

An allen drei Tagen des Schützenfestes über Pfingsten fanden die Schieß-Wettbewerbe statt, so das Königs-, Silber- und Preisschießen. Auch die Schüler und Jugend traten an die Gewehre. Am Pfingstmontag gab es den Frühschoppen mit der Renshäuser Blasmusik, es wurde ein deftiges Mittagessen angeboten. Nach dem Kaffeetrinken erfolgte die Proklamation und das Nachhausebringen der neuen Könige. Der Spielmannszug St. Sebastian Rhumspringe begleitete die Teilnehmer des Festumzuges, der sich auf dem Rückzug teils in aufgelöster Stimmung präsentierte. Noch einmal war Stimmung angesagt. Mit Preisverteilung, Ehrungen und Neuwahlen endete das Schützenfest. Noch einmal hatte dabei am Abend im Schützenhaus die "Smash Eventband" zum Tanze aufgespielt.

Die Siegerehrung: 1. Schützenkönig: Martin "Max" Jacobi, 2. Markus Hose, 1. Damenkönigin: Johanna Hose, 2. Patricia Diederich.

1. Schülerkönig: Noah Brandt, 2. Marc Schmidt.- 1. Jugendkönig: Leon Nolte, 2. Max Eckermann.- 1. Jugendkönigin: Prisca Meise, 2. Annelie Schlaberg.

Bester beim Wettkampf: Michael Steinmetz.

Schützenhauptmannschaft: Hauptmann: Wolfgang Bigalke, Leutnant: Jan Strüber, Männerfähnrich: Michael Steinmetz, Gesellenfähnrich: Jonas Moncke.  

1.Silberkönig. Frank Nolte, 2. Markus Schmiedekind.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 25.05.2013

Frau Woitschewski strahlt

Neue Rektorin an der Grundschule Rhumspringe / Ernennung im Rahmen des Frühjahrrskonzerts

von Ulrich Lottmann

Rhumspringe. Die Grundschule Rhumspringe hat nun offiziell eine neue Schulleiterin. Katharina Woitschewski, seit August 2010 an der Schule und seit Februar dieses Jahres bereits im Amt, hat am gestrigen Freitag ihre Ernennungsurkunde überreicht bekommen.

„Wir mögen Frau Woitschewski, sie strahlt wie der Sonnenschein“, sangen Grundschulkinder zur Melodie des Kinderliedes „Ich liebe den Frühling“. Auf diese Weise nutzten sie das Frühjahrskonzert der Schule, in dessen Rahmen die Ernennung erfolgte, für eine Lie-
beserklärung an die neue Rektorin.

Neben der Zuneigung der Kinder erfuhrWoitschewski, wie groß die Erwartungen an sie sind. Karl-Heinz Meyna von  der Landesschulbehörde betonte, die neue

 

Mit lobenden Worten der Ehrengäste und Jubel der Grundschüler begrüßt: Katharina Woitschewski ist nun offiziell Rektorin in Rhumspringe. Lüder

Schulleiterin habe in ihrer bisherigen Laufbahn einen „fundierten Einblick in alle Bereiche der niedersächsischen Schulpolitik“ erhalten und sei ein Vorbild in der Debatte um Frauen in Führungspositionen. Gieboldehausens Samtgemeindebürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU) erklärte in Anspielung auf das von rund 130 Zuhörern besuchte Frühjahrskonzert der Schüler: „Rhumspringe tanzt und singt – und der Anlass sind Sie.“ Gemeindebürgermeister Franz Jacobi (CDU) verwies auf die zentrale Rolle, die eine Grundschule in einer Gemeinde habe und lobte, dass sich die 32-Jährige in die Dorfgemeinschaft einbringe, beispielsweise beim Schützenfest engagiert habe. So von Verwaltung und Politik begrüßt und in die Pflicht genommen, brachten die Grundschüler ihre Meinung zur neuen Rektorin anders zum Ausdruck: Die 127 Kinder jubelten und trampelten, als Meyna ihr die Ernennungsurkunde überreichte.

Während der vergangenen zwei Jahre, nach der Verabschiedung des vorherigen Schulleiters Willi Ballhausen, war die Grundschule Rhumspringe kommissarisch von Daniel Volkwein geführt worden. Ihm galt gestern dafür der Dank von Landesschulbehörde, Samtgemeinde und Gemeinde.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 30.05.2013

Gesucht: Neue Nixe

von Ulrich Lottmann

Rhumspringe. Die Gemeinde Rhumspringe sucht eine neue Nixe Rhuma. Seit knapp zwei Jahren verkörpert Theresa Böning die Symbolfigur des Ortes, nun soll eine Nachfolgerin gefunden werden. „Für diese repräsentative, ehrenamtliche Arbeit werden engagierte junge Mädchen aus Rhumspringe oder Lütgenhausen gesucht“, erläutert der Vorsitzende des Heimat- und Fremdenverkehrsver eins, Rolf Adler.

Die Nixe Rhuma vertritt die Gemeinde Rhumspringe bei öffentlichen Terminen. Sie soll die Bekanntheit des Ortes und damit den Tourismus fördern. Voraussetzungen für eine Kandidatin seien deshalb, so Adler, „Natürlichkeit und Charme“, Grundkenntnisse von Rhumspringe und der Rhumequelle und ein Alter zwischen 16 und 25 Jahren.

 

Wahrzeichen der Gemeinde: Katharina Böning (M.), Nixe Rhuma von 2009 bis 2011, mit ihren Elfen Helena Bachmann (l.) und Saskia Jakobi. Walliser

Seit zehn Jahren wird – jeweils im Herbst in Jahren mit ungerader Jahreszahl – eine neue Nixe Rhuma ernannt, schlüpft eine andere Rhumspringerin in die Rolle des Wahrzeichens der Gemeinde. Anlass ist jeweils das Heimatfest des Ortes, in dessen Rahmen der Bürgermeister die zuvor von einem Wahlausschuss ausgewählte junge Frau bekannt gibt.

Die Amtszeit der aktuellen Nixe Rhuma endet am 18. August. Die Bewerbungsfrist für ihre Nachfolgerin läuft. Bis zum 30. Juni können sich Bewerberinnen bei Adler (Tulpenstraße 7) oder in der Sparkasse (Hauptstraße 32) melden. In der Sparkasse liegen auch die Bewerbungsformulare aus.

Die neue Nixe Rhuma wird bis 2015 amtieren. Sie wird auch ihre Elfen ernennen. Die Amtszeit der derzeitgen Elfen, Sophia Milczewski und Maren Schulze, läuft ebenfalls aus.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 27.06.2013

Trinkwasser frei von TNT-Rückständen

Rüstungsaltlasten im Harz: Eichsfelder Wirtschaftsbetriebe nach Untersuchung erleichtert

von Kuno Mahnkopf

Eichsfeld. Im Trinkwasser, mit dem das Eichsfeld versorgt wird, sind keinerlei Rückstände des giftigen Trinitrotoluols nachweisbar, das als TNT-Sprengstoff bekannt ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine freiwillige Untersuchung, die die Eichsfelder Wirtschaftsbetriebe (EWB) bei einem unabhängigen Labor in Auftrag gegeben haben. Auslöser war ein NDR-Bericht über Altlasten der NS-Rüstungsindustrie am südlichen Harzrand.

Die Belastung des Grundwassers ist in Herzberg seit Jahrzehnten bekannt, Zuständigkeiten und Gefahren sind umstritten. Ausgangspunkt ist die unter dem Decknamen „Werk Kiefer“ betriebene Munitionsfabrik der ehemaligen Dynamit Nobel AG, deren Gründer Alfred Nobel den Nobelpreis initiiert hat. In der Fabrik zu Füßen des Welfenschlosses im Siebertal, hinter deren Ruinen

 

Wird zur Trinkwassergewinnung genutzt: Die Rhumeqelle wird aus unterirdischen Zuläufen des Südharzer Gipskarstgebietes gespeist. Blank

der Herzberger Bauhof angesiedelt ist, wurden bis zu einer verheerenden Explosion im April 1945 unter Verwendung von TNT Tellerminen und Granaten produziert. Geologen und Naturschutzverbände haben in den vergangenen Jahren immer wieder auf die Kontaminierung des Herzberger Mühlengrabens und die Gefahren hingewiesen, die von den krebserregenden aromatischen Kohlenwasserstoffen der Sprengstoffherstellung ausgehen würden. Der Landkreis Osterode führt seit Jahren einen Rechtsstreit mit dem Immobilienkonzern IVG. Er sieht zurzeit aber – anders als der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) – keine Gefährdung des Grundwassers und wegen nicht erreichter Nachweiswerte keine Möglichkeit, einzuschreiten.

Der NDR hatte in seinem im April gesendeten Bericht über die Altlasten Warnungen aufgegriffen, nach denen Schadstoffe über Regen und Sickerwasser ins Pöhlder Becken damit auch bis in den Rhumequelle gelangen könnten. Aus dem Pöhlder Becken beziehen nicht nur Herzberg und Bad Lauterberg Trinkwasser. Auch die EWB betreiben dort einen Tiefenbrunnen und nutzen die Rhumequelle seit 1978 zur Trinkwassergewinnung über eine Osmose-Umkehr-Anlage mit Filtration.

Alarmiert über den NDR-Bericht, hat das Versorgungsunternehmen deshalb das Göttinger Fresenius-Institut eingeschaltet. Erleichtert über das Ergebnis sind EWB-Geschäftsführer Markus Kuhlmann und der fürs Trinkwasser zuständige Verbandsingenieur Ulrich Adler. Auch Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) habe nachgehakt, sagt Kuhlmann. Bei Untersuchungen der Stadtwerke Herzberg und Bad Lauterberg seien ebenfalls keine TNT-Rückstände festgestellt worden.

„Wasser ist das am strengsten überwachte Lebensmittel, als Frühwarnsystem werden stetig alle Grenzwerte kontrolliert, alle chemischen Parameter können erfragt werden“, betont Adler: „Unser Trinkwasser kann bedenkenlos konsumiert werden – auch ohne zusätzliche Aufbereitungsanlagen.“ Alle Trinkwasseranlagen seien objektgeschützt, auch durch Hochwasser sei die Versorgung hier bislang noch nie unterbrochen worden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 28.06.2013

Senioren fahren in den Solling
 

Rhumspringe Die Senioren aus Rhumspringe fahren am Dienstag,16. Juli, in den Solling und sind unterwegs „auf den Spuren der Köhler“. Gestartet wird um 10 Uhr, die Rückfahrt ist gegen 17 Uhr vorgesehen. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es bei Barbara Diedrich, Telefon 05529/593. Anmeldeschluss ist der 5. Juli.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 05.07.2013

Geänderte Öffnungszeiten für das Gemeindebüro Rhumspringe
 

Rhumspringe. Für das Gemeindebüro in Rhumspringe gelten während der Ferien folgende Öffnungszeiten: Freitag, 5. Juli, von 8 bis 12 Uhr, Mittwoch, 10. und 17. Juli, jeweils von 8 bis 12 Uhr sowie von 13-15.30 Uhr. Am den beiden Freitagen, 12. und 19. Juli, ist die Verwaltungsstelle nur nachmittags von 13.30 bis 15.30 Uhr geöff-
net. Außerhalb der genannten Öffnungszeiten können sich ratsuchende Bürger an die Samtgemeindeverwaltung in Gieboldehausen, Hahlestraße 1, Telefon 05528 / 2020

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 10.07.2013

Neue Nixe taucht bald auf

Rhumspringer suchen zum sechsten Mal eine „Rhuma“ / Vorstellung beim Heimatfest im August

von  Heinz Hobrecht

Rhumspringe. Alle zwei Jahre im Sommer eines ungeraden Jahres stellen sich die Einwohner von Rhumspringe diese Frage: Wer taucht als neue Nixe Rhuma auf? Am Sonntag, 25. August, soll das Geheimnis gelüftet werden. Beim Heimatfest wird die Nachfolgerin als Symbolfigur des Ortes vorgestellt.

Die Stadt Duderstadt hat ihren Anreischken, der Flecken Gieboldehausen seinen Bunten und die Gemeinde Rhumspringe die Nixe Rhuma. Seit eh und je drehen sich im Rhumeort die Geschichten um die Sagengestalt. Beispielsweise wurden in den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts auf Initiative des ehemaligen Rhumspringer Bürgermeisters Karl Habich (CDU) eine Zeit lang Theaterstücke zum Thema Rhume-Nixe an der Rhumequelle aufgeführt.

 

Blick auf den Quelltopf: Die Rhumequelle liegt auf der Grenze der Landkreise Göttingen und Osterode und gehört zu den ergiebigsten Karstquellen Mitteleuropas. Schauenberg


 Franz Jacobi


 Rolf Adler

 

Als lebendige und entsprechend gewandete Symbolfigur existiert die Nixe Rhuma allerdings erst seit zehn Jahren. Eine Idee von Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) setzte Vorsitzender Rolf Adler vom Heimat- und Fremdenverkehrsverein in die Tat um. Zur Imagewerbung für Rhumspringe haben inzwischen fünf Nixen, begleitet jeweils von zwei Elfen, bei allerlei Anlässen in der Region beigetragen.

Den Umzug beim Tag der Niedersachsen im Juli vergangenen Jahres in Duderstadt werden die noch amtierende Nixe Theresa Böning und ihre beiden Elfen Maren Schulze und Sophie Milczewski in bester Erinnerung behalten.

Auch Miriam Kunze, die als erste Nixe Rhume 2003 gekürt wurde, sowie ihre Nachfolgerinnen Ann-Katrin Arend, Dorin Diedrich und Katharina Böning einschließlich Elfen sorgten bei ihren Auftritten bei Festen und Feiern für beste Außenwirkung für Rhumspringe und zogen viele Blicke auf sich.

Nun wird die Nixe Nummer sechs gesucht. Bis Ende Juli sollte eine schriftliche Bewerbung beim Heimat- und Fremdenverkehrsverein vorliegen, erläutern Jacobi und Adler. Unterlagen liegen in der Sparkassenfiliale in Rhumspringe aus.

Zwischen 15 und 25 Jahren sollen die Kandidatinnen aus Rhumspringe beziehungsweise dem Ortsteil Lütgenhausen alt sein. Als Voraussetzung sollen sie lediglich Natürlichkeit und Charme mitbringen und gute Grundkenntnisse von Rhumspringe und der Rhumequelle haben. Die beiden Elfen werden nicht gewählt, sondern von der neuen Nixe ernannt.

 

Seit dem Heimattag 2011 im Amt: Nixe Theresa Böning (M.) mit ihren Elfen Sophie Milczewski (links) und Maren Schulze. Walliser

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 12.07.2013

Platz für Knirpse

Gemeinde Rhumspringe investiert 80.000 Euro für acht zusätzliche Krippenplätze in St. Sebastian

von Anne Eckermann

Rhumspringe. Im katholischen Kindergarten St. Seba-
stian Rhumspringe herrscht trotz Ferienzeit geschäftiges Treiben. Baulich werden dort derzeit die Voraussetzung-
en  für  acht neue  Krippenplätze in zwei altersübergrei-
fenden Kindergartengruppen mit je 25 Kindern geschaffen. Damit erhöht sich die Zahl der Betreuungsplätze für Kinder unter zwei Jahren auf insgesamt zehn.

„Wir sind auf der Halbzeit, die groben Arbeiten sind ab-geschlossen“, sagt Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) und verweist auf bereits abgeschlossenen Bauarbeiten in den Bereichen Schallschutz und Brandschutz und bei den sanitären Anlagen. Rund 80.000 Euro lässt sich die Gemeinde das verbesserte Betreuungsangebot  für den Nachwuchs aus Rhumsprin-
ge, Lütgenhausen und Wollershausen kosten. 60.000 Euro werden verbaut, rund 20.000 Euro kosten Möbel, Spielzeug  und  andere  Einrichtungsgegenstände, bei-

 

Testen schon mal die neuen Möbel: Annett Bierstedt (l.) und Franziska Meister (r.) mit Luca-Lasse, Tristan, Leni und Svea (v.l.).Schauenberg

spielsweise für den eigenen Schlafraum der jüngsten Schützlinge. Zwar steht der Kindergarten in kirchlicher Trägerschaft, doch 50 Prozent der laufenden Kosten trägt die politische Gemeinde. „Wir sind dankbar, dass die Kirche auch weiterhin die Betriebsträgerschaft übernimmt“, betont Jacobi.

Bereits seit zwei Jahren nimmt der Rhumspringer Kindergarten Kinder ab zwei Jahren auf, ab dem neuen Kindergartenjahr Anfang August können jetzt auch Kleinkinder ab einem Jahr angemeldet werden. Diese Chance wurde von den Eltern genutzt, „alle Krippenplätze sind für das kommende Jahr bereits vergeben“, teilt Jacobi mit, erfreut ob des großen Zuspruchs. Und da es sich in Rhumspringe nicht um eine reine Krippengruppe handelt, müssen die Eltern lediglich den Beitrag für einen normalen Kindergartenplatz bezahlen. Betreut werden die Kleinsten von zwei pädagogischen Fachkräften in der Zeit von 7.30 bis 14 Uhr.

Nicht nur ein verändertes Gebäude wartet nach den Ferien auf die Kinder, auch ein neues Gesicht wird sie begrüßen. Da die bisherige Kindergartenleiterin Franziska Meister (29) in den Mutterschutz geht, übernimmt zukünftig Annett Bierstedt (47) die Vertretung.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.07.2013

Gemeinde reanimiert Ortskern

Arztpraxis in neues Gesundheitszentrum eingezogen / Umbauarbeiten am ehemaligen Rhumehotel

VON KUNO MAHNKOPF 

Rhumspringe. Nach dem Abriss des Hallenbades und dem Verkauf des ehemaligen Rhumehotels blüht der Rhumspringer Ortskern wieder auf. Im neuen Gesund-
heitszentrum, das auf dem Hallenbad-Areal errichtet wurde, ist der erste Mieter eingezogen, am Rhumehotel haben die Umbauarbeiten für einen gastronomischen Neustart begonnen. Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) ist erleichtert und erfreut über den Neustart nach jahrelangem Leer- und Stillstand im Ortsmittelpunkt. Sowohl beim Gesundheitszentrum als auch beim Rhumehotel hatte die Gemeinde selbst die Initiative übernommen. Das Gesundheitszentrum wurde von der Gemeinde gebaut und weitervermietet, das zusehends verfallende Hotel erworben und weiterverkauft.

Die ortsansässige Allgemeinmedizinerin Karin Michels

 

Wird nach dem Verkauf umgebaut: Im ehemaligen Rhumehotel will die Familie Asta wieder Gastronomie etablieren. Geplant sind zunächst Eisdiele und Restaurant. Pförtner

und ihr Team sind bereits von der Gartenstraße ins Gesundheitszentrumumgezogen. Die Praxis in dem eingeschossigen Neubau neben dem Rhumehotel wurde zum Monatsbeginn eröffnet. Damit setzt Karin Michels nahtlos die Arbeit ihres Vaters Friederich Michels am neuen Standort in der Dechant-Hartmann-Straße 19 fort.

Mit Photovoltaikanlage:das neue Gesundheitszentrum

 

Nach  Fertigstellung  der  Außenanlagen  des  Gesund-
heitszentrums würden die restlichen Innenarbeiten in dem Gebäudekomplex bis Ende August abgeschlossen, teilt  Jacobi  mit. Ab 1. September will dort eine Physio-
therapie-Praxis mit Gerätetraining ihre Angebote unterbreiten. Betrieben wird sie von Birgit Henkel, die bereits Niederlassungen in Hilkerode und Duderstadt hat. Die Mietverträge für die Arzt- und die Physiothera-
piepraxis seien „unter Dach und Fach“, sagt Jacobi. Das gelte auch für den örtlichen Mieter der südlichen Dachfläche, der mit einer Photovoltaikanlage bereits Strom ins Netz einspeist

Die Darlehn für das rund 900 000 Euro teure  Gesundheitszentrum, mit dem  die Gemeinde auch die demogra-
fische Entwicklung im Blick hat, sollen durch langfristige Mieteinnahmen abgetragen werden. Erneut verteidigt Jacobi das von Protesten begleitete Aus für das Hallenbad, das die Gemeinde mit einem Defizit von zuletzt rund 90
000 Euro belastete: „Die jährlichen Fehlbeträge mit steigender Tendenz waren nicht mehr verantwortbar.“ Die Entlastung des Haushaltes mache sich bereits bemerkbar, sagt Jacobi. Ohne die Trennung vom Hallenbad hätte der aktuelle Ergebnisetat nicht ausgeglichen werden können.

Gespannt sei man im Quellenort Rhumspringe auf die Verwirklichung der Ideen und Vorhaben der neuen Eigentümer des früheren Rhume-Hotels. Die Gemeinde hatte das von ihr selbst in den 60er-Jahren errichtete Gebäude Anfang des Jahres nach erfolglosem Insolvenzverfahren samt gescheiterten Zwangsversteigerungen vom bisherigen Eigentümer zurückerworben und an das Ehepaar Asta weiterverkauft. Das betreibt in Rhumspringe bereits das Restaurant Calabria. Milka und Emanuele Asta wollen in dem zentral gelegenen Hotelkomplex wieder Gastronomie etablieren und mit einer Eisdiele als erstem Schritt starten.

 

 

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Bericht und Foto Werner Wagner vom 15.08.2013

Über einhundert Jahre eine vielfältige Tätigkeit

Katholischer Männerverein feiert 105-järiges Bestehen
 

Rhumspringe. Der Katholische Männerverein St. Sebastian feiert in diesem Jahr sein 105-jähriges Bestehen. Der Fanfarenzug ist derzeitig 35 Jahre alt. Karl-Heinz Diedrich, erster Vorsitzender des MV seit dem 10. April, und seine Vorstandskollegen wie Thomas Huber (2. Vors.) und Kassenwart Rüdiger Monecke sowie Protokoll-
führer Hans-Joachim Gebhardt sind zu erwähnen, wenn es diverse Veranstaltungen und Versammlungen gibt. Diese sind für die Mitglieder vorzubereiten und zu besuchen wie die Bezirks- und Diözesanversammlungen.

Im Juni feierte der Verein ein Sommerfest mit seinen Mitgliedern, deren Ehefrauen, Kindern und Enkelkindern. Der Vorsitzende hieß neben den Mitgliedern mit Familienangehörigen, dem geistlichen Beirat Pfarrer Markus Grabowski, Ehrenpräses Pfarrer Alfred Latka, Bürgermeister Franz Jacobi, Vertreter vom Gemeinderat und von katholischen Vereinen sowie Sponsoren willkommen. Im Pfarrgemeindehaus und aufgrund des sommerlichen Wetters auch draußen im Zelt hatten sich zahlreiche Teilnehmer eingefunden. Eine gemütliche Kaffeetafel, Fotoaktion von verschiedenen Festlichkeiten, Gesang und ein kleines Lagerfeuer trugen dazu bei, dass alle abwechslungsreiche Stunden verbringen konnten.

Der Männerverein hat sich stets durch viele Aktionen im Ort und auch außerhalb einen Namen gemacht. In den vergangenen Jahren waren es Helmut Degener, Heinz Preising und Josef Keil, die verstorben sind, die den Vorstand mit tatkräftiger Hilfe unterstützten. Otto Beckmann hatte 36 Jahre den Verein als erster Vorsitzender geleitet, ehe am 10. April 2011 Karl-Heinz Diedrich diese Funktion übernahm. Sein 100-jähriges Stiftungsfest 2008 wurde als großes Jubiläum ausgiebig gefeiert. Gleichzeitig wurde der Fanfarenzug, der dem Männerverein angehört, 30 Jahre alt.

Ein großes Anliegen des Männervereins sind neuer Mitglieder. Seit 2011 traten 23 neue Mitglieder ein. Mitglied kann jeder christliche Mann werden, der das 18. Lebensjahr vollendet hat. Dabei ist eine Angehörigkeit zur katholischen Kirche nicht  erforderlich.

Zu den Aktivitäten des Männervereins gehören organisierte Tages- und Mehrtagesfahrten, Vereinsball, Oktoberfest und Teilnahme an Versammlungen im Bezirk und in der Diözese.

 

 

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Werner Wagner 19.08.2013

Neue Nixe und Old-Man Group beim Heimattag

Am Sonntag, 25. August, vor dem Rhume-Hotel

von Werner Wagner

Rhumspringe. Die große Arbeit ist getan, alles ist vorbereitet, um wieder einen abwechslungsreichen und auch fröhlichen Rhumspringer Heimattag zu garantieren. Der federführende Heimat- und Fremdenverkehrsverein sowie alle heimischen Vereine haben sich viel Mühe gegeben, damit an diesem Sonntag, den 25. August, über sieben Stunden ein Programm geboten wird, das sich sehen lassen kann.

Der Höhepunkt ist die Präsentation der neuen "Nixe Rhuma" mit ihren Elfen. Die Old-Man Group sorgt ab 17 Uhr mit Livemusik dafür, daß sich so man einer an seine Jugend- und frühen Herrenzeiten erinnert. Dieses heimische Quintett beendet den Heimattag, der in jedem Falle stattfindet. Zahlreiche überdachte Sitzplätze machen ein Verweilen mitten im Dorf zu einem sommerlichen Erlebnis

 

Vorstellung der neuen Nixe auf dem Heimattag 2011

Es ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Dafür sorgen die einzelnen Vereinsvertreter, denn sie wollen natürlich, das es allen Rhumspringern und Gästen schmeckt. Ob Gegrilltes oder leckerer Kuchen sind reichlich vorhanden.

Das Programm auf der Bühne im einzelnen:

11.00 – 11.30 Uhr: Eröffnung und Begrüßung.-

11.30 – 12.00 Uhr: Männergesangverein Rhumspringe.-

12.45 – 13.15 Uhr: Grundschule Rhumspringe.

13.30 – 14.00 Uhr:Tanzsportgruppe "Elan".

14.00 – 14.20 Uhr: Kindergarten Rhumspringe.

14.30 – 16.00 Uhr: Fanfarenzug Rhumspringe (feiert in diesem Jahr 35-jähriges Bestehen).

16.00 – 17.00 Uhr: Verabschiedung der bisherigen Nixe Theresa Böning sowie Elfen Sophie Milczewski und Maren Schulze. Vorstellung der neuen "Nixe Rhuma" und Elfen. Start der Brieftauben. Blumenschmuck-Wettbewerb. Siegerehrungen.

17.00 Uhr bis Ende ...: Old-Man Group mit Hits der 60. und 70.er Jahre.

Es gibt auch ein attraktives Rahmenprogramm: Schießen mit dem Lasergewehr. Entenrennen auf der Rhume und vieles mehr.

Der Heimattag verspricht, gemütlich zu werden. Es ist ein besonderer Anlass, sich auszutauschen und wieder alte Freunde, Bekannte und einst heimische Rhumspringer zu treffen. Da lohnt es sich auch, ein gekühltes "Blondes" zu trinken.

Fotos vom Heimattag 2011

Eichsfelder Tageblatt 22.08.2013

Nixen-Kür und Entenrennen

Rhumspringer Heimatfest mit Bühnenprogramm

von Kuno Mahnkopf 

Rhumspringe. Als Repräsentantin der Gemeinde sollte die Nixe Rhuma gradlinig sein, gekürt wird sie aber nur in  ungeraden  Jahren.  Alle zwei Jahre wird beim Rhum-
springer Heimattag das Geheimnis um die neue Nixe gelüftet. So auch am Sonntag, 25. August. Auf dem Dorfplatz vor dem Rhumehotel wird um 16 Uhr zunächst die amtierende Nixe Theresa Böning mitsamt ihren Elfen Maren Schulze und Sophie Milczewski verabschiedet, anschließend ihre Nachfolgerin und die neuen Elfen vorgestellt. Umrahmt wird die Nixen-Kür von startenden Brieftauben   und  den   Siegerehrungen  des   Blumen-
schmuck-Wettbewerbs der Rhumegemeinde.

Seit dem letzten Heimattag hat sich im Ortskern viel getan. Damals stand das Hallenbad noch, und das Rhumehotel  fristete  ein Schattendasein als Gastrono-
mie-Brache. Derzeit wird das Rhumehotel von den neuen Betreibern Emanuele und Milka Asta für einen Neustart umgebaut,  im   anstelle  des  Hallenbades  errichteten Gesundheitszentrum  nimmt  nach  der  Arztpraxis  im

 

Wird verabschiedet: Nixe Theresa Böning mit Elfen-Gefolge.  Walliser

September auch die Physiotherapiepraxis mit Gerätetraining den Betrieb auf. Am Sonntag, 1. September, ist dort ein Tag der offenen Tür geplant. Erst einmal wird im Ortskern aber das Heimatfest gefeiert. Eröffnet wird der Heimattag am Sonntag, 24. August, um 11 Uhr auf der Bühne vor dem Rhumehotel. Dort wird den ganzen Tag über ein buntes Programm von kleinen und großen Interpreten aus Rhumspringe geboten: Männergesangverein (11.30 bis 12 Uhr), Grundschule (12 bis 12.30 Uhr), Tanzsportgruppe Elan (13.30 bis 14 Uhr), Kindergarten (14 bis 14.20 Uhr) und Fanfarenzug (14.30 bis 16 Uhr). Nach Vorstellung der neuen Nixe spielt ab 17 Uhr die Old-Man-Group Hits der 60er- und 70er-Jahre. Zum Rahmenprogramm gehören ein Entenrennen auf der Rhume und Schießen mit dem Lasergewehr.

Das Fest finde bei jedem Wetter statt, betonen Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) und der Vorsitzende des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Rolf Adler. Es seien ausreichend überdachte Sitzplätze vorhanden.

Die Nixe Rhuma ist als Sagengestalt zur Symbolfigur des Ortes geworden – wie der Bunte in Gieboldehausen und der Anreischke in Duderstadt. Bislang haben bereits fünf Nixen Imagewerbung für Rhumspringe betrieben. Als Voraussetzung sollen sie natürlichen Charme ausstrahlen, 15 bis 25 Jahre alt sein sowie Grundkenntnisse über Rhumspringe und die Rhumequelle besitzen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt 27.08.2013

Elfe mausert sich zur Nixe

Amtswechsel beim Heimattag: Franziska Faßhauer ist neue Botschafterin Rhumspringes

von Kuno Mahnkopf 

Rhumspringe. Die  Rhumegemeinde  hat für  die kom-
menden zwei Jahre eine neue Repräsentantin mit zwei ebenfalls neuen Elfen als Gefolge – und beim Heimattag am Sonntag gleich zwei Premieren erlebt. Franziska Faßhauer ist die erste Nixe, die zuvor Elfe war. Zudem erlebte das Rhumspringer Nixenlied seine Uraufführung.

Mehr als 400 Gäste drängten sich auf Bierbänken und säumten den Dorfplatz vor dem Rhumehotel, als die neue Botschafterin des Ortes von einer Harzhexe auf die Bühne geleitet, mit viel Jubel und aufsteigenden Brieftauben begrüßt wurde. „Schon als Elfe träumte ich vor sechs Jahren davon, mal Nixe zu werden“, gestand Faßhauer, die vor wenigen Tagen volljährig geworden ist. Die 18-Jährige absolviert im Revita-Hotel in Bad Lauterberg eine Ausbildung zur Hotelkauffrau, liest und schwimmt gerne – besteVoraussetzungen für ihr neues Amt.„Man kann sich auch hocharbeiten“, kommentierte

 

 Flankiert von den Elfen-Schwestern Kora und Prisca Meise: die sechste Rhumspringer Nixe Franziska Faßhauer.  Kunze

Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) den Aufstieg zur Nixe. Den hat sie einer örtlichen Jury zu verdanken, der neben Jacobi auch der Vorsitzende des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins, Rolf Adler, angehörte. Letzterer spielte nicht nur den Moderator und „Laufburschen“ beim Heimatfest, sondern teilte auch aus – sowohl gegen die „alten Knacker Anreischke und Bunter“ als Repräsentanten Duderstadts und Gieboldehausens als auch den Text für die drei Strophen des Nixenliedes, den er zur Melodie von Isekes Eichsfeldlied gedichtet hat. Vorgetragen wurde das Werk von einem Harzklub-Quartett mit Akkordonbegleitung, bevor alle Heimattag-Besucher einstimmten.

Als Elfen stehen der neuen Nixe die zehn und zwölf Jahre alten Schwestern Kora und Prisca Meise zur Seite. Bevor sie ihre Ernennungsurkunden bekamen, wurde die bisherige Nixe Theresa Böning mit ihren Elfen Maren Schulze und Sophie Milczewski verabschiedet. Adler überreichte dem Dreigestirn, das vom Tag der Niedersachsen bis zu den Quellenkonzerten dabei war, unter anderem Rhumequellen-Bilder der örtlichen Malerin Christa Monecke.

Den ganzen Tag über boten Rhumspringer Akteure – von der Tanzsportgruppe Elan über Schule, Kindergarten und Gesangverein bis zum Fanfarenzug – ein buntes Programm auf der Bühne, das mit Oldies der Old-Man-Group ausklang. Auf der Rhume fand ein Entenrennen statt, mit dem Lasergewehr wurden Heimatkönige ausgeschossen, als Gewinnerin des Rhumspringer Blumenschmuck-Wettbewerbs Marlies Tews genannt.

Fotos vom Heimattag

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 06.09.2013

Kinderfeuerwehr wird gegründet

Rhumspringer Brandschützer veranstalten Tag der offenen Tür / Aktionen und Informationen
 

Rhumspringe. Die Freiwillige Feuerwehr Rhumspringe braucht dringend Verstärkung. Beim Tag der offenen Tür am morgigen Sonnabend, 7. September, wollen die örtlichen Brandschützer deshalb verstärkt neue Mitglieder werben.

Ab 14 Uhr können Besucher auf dem Gelände gegenüber dem Gemeindebüro alles Wissenswerte über die Arbeit der Feuerwehr erfahren: Einsatzübungen, Brandsimulation sowie die korrekte Handhabung von Schlauch und Feuerlöscher werden demonstriert. Fachleute beantworten Fragen und weisen kleine und große Gäste in die Brandschutz-Arbeit ein.

Feierlich wird es um 17 Uhr, denn dann soll die Kinderfeuerwehr Rhumspringe offiziell gegründet werden. Katharina Wienert, selbst Mitglied der Rhumspringer Wehr, wird den Nachwuchs einmal monatlich kindgerecht in die Feuerwehrarbeit einführen. Neben Hüpfburg und Wasserspielen werden auch Rundfahrten sowie eine Kaffeetafel angeboten.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 10.09.2013

Nachwuchs gibt Gas

VON AXEL ARTMANN 

Rhumspringe. „Nicht tatenlos abwarten, sondern aktiv werden“ lautet die Devise der Brandschützer aus Rhumspringe. In der Rhumegemeinde können Mädchen und Jungen im Kindergartenalter zukünftig auch in einer Kinderfeuerwehr aktiv werden. Deren offizielle Gründung war am vergangenen Sonnabend in den Tag der offenen Tür integriert, zu dem zahlreiche Interessierte auf das Gelände gegenüber dem Gemeindebüro kamen.

„Wir haben Probleme mit sinkenden Mitgliederzahlen. Deswegen richten wir den Tag ohne Wettkämpfe, ohne befreundete und Nachbarfeuerwehren aus, um konkret Interesse an unserer Arbeit zu wecken. Und genau aus diesem Grund rufen wir heute auch die neue Kinderfeu-
erwehr offiziell ins Leben“, erläuterte Ortsbrandmeister Heribert Monecke.

 

Probesitzen: Beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Rhumspringe nutzte der Nachwuchs die Gelegenheit, die imposanten Einsatzfahrzeuge genau zu inspizieren. Lüder

Der Einstieg über die Jugendfeuerwehr funktioniere nicht mehr, da die Kinder mit dem Mindestalter von zehn Jahren durch andere Freizeitaktivitäten „meistens schon komplett vereinnahmt sind.“ In die neue Wehr könnten Kinder ab sechs Jahren eintreten, wozu sich bereits sieben Mädchen und Jungen entschlossen hätten. Die 26-jährige Diplom-Pädagogin Katharina Wienert, engagiertes Mitglied der Rhumspringer Wehr, wird den Nachwuchs künftig einmal im Monat spielerisch an den Brandschutz und die Erste Hilfe heranführen.

Glückwünsche  zur  Gründung überbrachten  Samtgemeindebürgermeisterin  Marlies  Dornieden (CDU), Bürger-
meister  Franz Jacobi (CDU),  Gemeindebrandmeister Claus  Bode, auch namens des Abschnittsleiters Ost und

Mit Leiterin Katharina Wienert: neue Rhumspringer Kinderfeuerwehr

 

Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes Duderstadt-Eichsfeld,  Heinrich  Marx, und  Matthias Rudolph, Ge-
meindejugendfeuerwehrwart der Samtgemeinde Giebol-dehausen. Vor und nach der kleinen Gründungszere-
monie informierten sich die Besucher praxisnah über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Rhumspringe, die rund 120 Mitglieder hat, wovon knapp 50 zu den Aktiven zäh-
len. Die ehrenamtlichen  Helfer  demonstrierten Einsatz-
übungen, Brandsimulation  sowie die  korrekte Handha-
bung von Schlauch und Feuerlöscher. Darüber hinaus beantworteten Feuerwehrleute gezielte Fragen der Besucher zum weiten Feld des Brandschutzes. Bei sommerlichen Temperaturen gehörten Wasserspiele, eine Hüpfburg und Rundfahrten zum familiengerechten Rahmenprogramm. „Ich bin positiv überrascht von der Resonanz“, freute sich Monecke über den regen Zuspruch.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt 07.10.2013

Mensch. Natur. Technik.

Die siebte Folge der Radfahrserie „Abgefahren“ führt zur Rhumequelle

von Nadine Eckermann  
 

Duderstadt. In Holland gibt es Fietsen. Jede Menge davon. Fietsen sind Fahrräder, und die Niederländer lieben diese Fortbewegungsmittel. Seit einiger Zeit gibt es in Holland auch Fietsen Tanken. Immerhin einige. Fietsen Tanken sind Tankstellen für Fahrräder. An ihnen lassen sich Elektrofahrräder bestimmter Hersteller „betanken“, während die Fietsen-Besitzer Sehenswürdig-
keiten angucken oder im Café sitzen.

In Deutschland ist das Fietsen-Tanken-Prinzip zwar bereits in einigen Regionen vorhanden, aber nicht eben weit verbreitet. Dabei greift es eine Idee auf, die mit dem Radfahren untrennbar verbunden ist: Der Mensch nutzt die praktischen Eigenschaften der Technik, um sich in der Natur zu bewegen. E-Bike-Fahrer stoßen dabei immer irgendwann an eine natürliche Grenze: die des leeren Akkus. Klar, ein Pedelec lässt sich auch ohne Motor fahren. Aber, wer will das schon?

 

Schloss an der Brücke, Schlüssel in der Quelle: Der Brauch der Liebesschlösser ist in Rhumspringe angekommen. Eher rustikal als romantisch sieht es hinter der Papierfabrik aus (u.).NE

Also: Fietsen-Tanken helfen aus der Patsche. Und Fietsen-Tanken halten an zum Nachdenken über ein philosophisches Problem. In welchem Verhältnis stehen Mensch, Natur und Technik zueinander. Dies zu durchdenken, dürfte während einer Tagestour auf dem Fahrrad kaum gelingen. Gut zu schaffen sind aber 35 Kilometer voller Inspiration zum Thema. Zu finden sind sie, fährt man mit dem Rad von Duderstadt über Fuhrbach nach Brochthausen und mit einem Abstecher bei Hilkerode nach Rhumspringe.

Die erste Begegnung mit der Natur – den Duderstädter Stadtwall einmal ausgeklammert – erwartet Radfahrer auf dem Natur-Erlebnispfad. Dort ist unter anderem das „Grüne Klassenzimmer“ der St.-Ursula-Schule zu finden, das sich vom Quellteich bis zur Sielmann-Stiftung erstreckt.

Auf dem Gut Herbigshagen bilden Mensch, Natur und Technik eine ebenso erlebnis- wie lehrreiche Symbiose. Ausstellung, Stall, Bienenhaus, Fleder-
mausstation und die verschiedenen Gehege – hier gibt es viel zu entdecken, das auch zum Nachdenken über den eigenen Umgang mit der Natur anregt: Wie funktioniert biologischer Anbau? Welchen Zweck erfüllen Biotope? Wie lässt sich Solartechnik sinnvoll einsetzen? Bei all dem Nachdenken nicht vergessen: Im Hofcafé gibt es leckeren Kuchen.

Über Fuhrbach geht es nach Brochthausen. Dort, so sagt es der Reiseführer, sei der „Harzblick“ begehbar, eine Plattform, von der aus ein „wunderschöner Blick“ auf den Harz möglich sei. Nun gut, entweder ist es die falsche Plattform, zu der ein steil ansteigender Weg führt. Oder aber die Definition von „wunderschöner Blick“ lässt Spielräume.

Ein wirklich schöner Blick bietet sich hingegen, verlässt man auf halber Strecke zwischen Brochthausen und Rhumspringe – etwa auf Höhe Hilkerode – den Weser-Harz-Heide-Radweg und begibt sich in die Felder. Folgt man den Feldwegen nach rechts, kann man den Rotenberg erklimmen. Hier kommt die Technik ins Spiel: E-Bike-Fahrer sollten nicht an Unterstützung sparen, der Anstieg hat es in sich. Entsprechend unterhaltsam ist aber die Abfahrt, wenn man zurück dieselbe Route wählt.

Schon bald ist Rhumspringe erreicht. Die Beschilderung weist den Weg zur Quelle. Doch zunächst führt er an einer Industrieruine vorbei. Hier scheint die Natur langsam wieder die Oberhand zu gewinnen: Rostiges Metall, bröckelnde Farbe, Risse im Beton. Und dazwischen: Grün. Zehn Jahre hatten Gräser, Büsche und Bäume Zeit, an dem ehemaligen Gebäude der Harzer Papierfabrik zu wildern. Zehn Jahre, in denen ein wilder, chaotischer Eindruck entstanden ist. Ganz anders an der Quelle.

Die smaragdgrüne Tiefe liegt inmitten der Landschaft wie ein Edelstein, dessen Kostbarkeit die Bäume um ihn herum schützen. Obwohl es sich bei der alten Karstquelle um einen Touristentreffpunkt handelt, herrscht hier eine angenehme Ruhe. Zeit zum Pausieren. Zeit zum Nachdenken.

Bleibt dann noch Zeit für einen weiteren Ausflug in die Natur, sollte der Rückweg über Rüdershausen eingeschlagen werden. Der neu angelegte Baumpark zeigt die „Bäume des Jahres“ seit 1989, ausgestellt wie die Exponate einer liebevoll gepflegten Kunstausstellung und ergänzt durch viele Informationen.

Zurück geht es ebenfalls durch die Natur: durch den Wald zum Hübental und zurück nach Duderstadt. Dort gönnt sich Mensch eine Dusche und Technik eine Fietsen-Tanke – beides kurz. Im Sinne der Natur.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt 10.10.2013

Runde Sache

Gemeinsam wachsen: Grundschule Rhumspringe setzt neues Leitbild als Wandmotiv um

von Anne Eckermann

Rhumspringe. Der neue große Fisch im Eingangsbe-
reich der Grundschule Rhumspringe ist nicht nur Wand-
schmuck, er ist gleichzeitig auch Symbol für das neue Leitbild der Schule. In seinem Kugelbauch tummeln sich viele Schüler, und die haben alle das gleiche Ziel: „Gemeinsam wachsen, jeder nach seinen Fähigkeiten“.

Verschönert und gestaltet  wurde  der Schulflur im Rah-
men einer Eltern-Aktion. Unterstützt wurden die Mütter und Väter vom Rüdershäuser Malermeister Benjamin Neisen. So machten sich die Familien Ohnesorge, Bringmann, Mundt und Kreisch gemeinsam mit den Pädagogischen Mitarbeiterinnen Andrea Steinmetz und Iris  Tomczik  sowie  den  Lehrerinnen Katharina  Woit-
schewski, Monika Adam und Heidi Müntz ans Werk, um für die Schüler eine einladende Atmosphäre im Eingangsbereich zu schaffen.

 

 Viele Meinungen, eine Gemeinschaft: Der große Fisch ziert nicht nur die Wand, er steht auch für das neue Leitbild. EF

Der vormals hellgelbe Flur wurde nach intensiver Vorbereitung und Planung zu einer bunt-schillernden Unterwasserwelt umgestaltet. Grundgedanke dieses kleinen Universums und damit Ursprung des neuen Leitbildes war der große Fisch im Mittelpunkt, von dem aus viele kleine Fische in unterschiedliche Richtungen davonschwimmen. „Er symbolisiert – trotz vieler unterschiedlicher Meinungen – eine starke Gemeinschaft und steht für die Verbundenheit zur Gemeinde, die in ihrem Wappen eine Forelle trägt, und zum Gemeindeleben“, erklärt Schulleiterin Woitschewski. Und nicht nur der Eingangsflur bekam im Rahmen der Streich-Aktion eine Verschönerungskur. Auch der dunkle Verwaltungstrakt der Lehrer sollte bunt und lebendig gestaltet werden. Während ihre Eltern mit der Unterwasserwelt beschäftigt waren, griffen deshalb einige Schüler zu Pinsel und Farbe. Das kreative Schülerteam bestand aus Jannis Bringmann, Romy und Elias Ohnesorge, Sven Kreisch, Mika-Fionn Woitschewski sowie der vierjährigen Amelie, der Tochter von Malermeister Neisen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 12.10.2013

Kennzeichen gestohlen
 

Rhumspringe Von einem roten Skoda sind am vergangenen Sonntag auf dem Parkplatz am ehemaligen Rhume-Hotel die beiden Kennzeichen „GÖ-EA- 912“ gestohlen worden. Die Tat geschah in der Zeit von 14 bis 16.45 Uhr.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 14.10.2013

Bürgersprechstunde mit Samtgemeindebürgermeisterin
 

Lütgenhausen. Ihre Bürgersprechstunde bietet Samtgemeindebürgermeisterin Marlies Dornieden am kommen-den Dienstag, 15. Oktober, in der Mitgliedgemeinde Lütgenhausen an. Die Sprechstunde im Feuerwehrhaus muss wegen Terminüberschneidungen vorverlegt werden und beginnt bereits um 16.30 Uhr..

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Eichsfelder Tageblatt 18.10.2013

Zusammen die halbe Welt gesehen

Monika und Heinrich Anhalt feiern ihre diamantene Hochzeit / Zum Fest kommt die ganze Familie

von Telse Wenzel
 

Rhumspringe. Sie wohnten zwar beide in Rhumspringe, aber erst auf einer Tanzveranstaltung lernten sie sich kennen – und blieben zusammen. Monika und Heinrich Anhalt feiern diamantene Hochzeit.

Es war der Geburtstag seiner Schwester, an dem Heinrich seine zukünftige Frau traf, der 25. Mai 1950. Für immer ist ihm das Datum in Erinnerung geblieben. Noch am selben Abend ging er spät zur Feier der Schwester, um Monika vorzustellen. Drei Jahre später war die Heirat. Da war Monika 19. Die erste in ihrem Freundeskreis, die sich vermählte, die Freundinnen waren sprachlos. Aber Angst vor dem Schritt habe sie keine gehabt, sagt Monika.

Heinrich war 24, gelernter Schreiner und Maschinist. Die ersten Jahre lebten sie in Monikas Elternhaus, Monika hörte auf, in der Fabrik in Herzberg zu arbeiten. Seitdem sie 13 war, hatte sie dort Geld verdient.

 

 „Ich kann mich auf ihn verlassen, und er kann sich auf mich verlassen“, sagt Monika Anhalt über die Ehe mit Heinrich.Lüder

Mitte der 50er-Jahre baute das Paar. Heinrich machte vieles auf der Baustelle selber. Das Haus sollte immer „ihr“ Haus bleiben. Vier Kinder bekamen sie. Als die Anhalts berufsbedingt nach Hannover zogen, 1967, und nur gelegentlich zurückkamen, als der untere Teil vermietet war, da vermisste besonders Heinrich das alte Zuhause. Rund 20 Jahre später kamen sie zurück.

Und heute hat Heinrich auch eine Lösung für das Treppenstufen-Problem gefunden: Als seine Frau krank war, legte er einen Weg an, der zur Terrassentür führt. Früher waren sie viel gemeinsam unterwegs, haben die halbe Welt gesehen. Die USA, Hawaii, Thailand, Russland. Aber wenn Monika von der ersten gemeinsamen Reise erzählt, strahlen ihre Augen. Fünf Tage waren sie an der Nordsee, gemeinsam mit Freunden. Ein Bekannter hatte ein Auto, er konnte alle fahren.

Zur Feier am heutigen Freitag kommen alle Verwandten zusammen. Aus ganz Deutschland reisen sie an, Monikas Neffe fliegt aus Ungarn ein. Es soll das letzte große Fest werden. Und bis jetzt war das Wetter immer schön bei den Feiern: Am 50. Hochzeitstag schien die Sonne, und der Tag der Vermählung, sagt Heinrich, war ein Tag im „Goldenen Oktober“.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 24.10.2013

Vergleichsschießen der Schützenvereine
 

Rhumspringe. Das Vergleichsschießen der Schützenvereine der Samtgemeinde Gieboldehausen wird am Sonntag, 27. Oktober, auf dem Schießstand der Schützengesellschaft St. Sebastian Rhumspringe ausgetragen. Angesichts der Mannschaftsmeldungen wird mit einer guten Beteiligung gerechnet. Die Proklamation findet gegen 19 Uhr durch Samtgemeindebürgermeisterin Marlies Dornieden und Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi statt. Zum Vorschießen für den Wettbewerb gibt es zwei mögliche Termine: am Freitag, 25. Oktober, in der Zeit von 19 bis 22 Uhr sowie am Sonnabend, 26. Oktober, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr. Interessenten müssen sich vorab bei der Rhumspringer Schützenvereinsvorsitzenden Christine Degener anmelden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 30.10.2013

Umstellung auf Energiesparlampen
 

Rhumspringe. Die Gemeinde Rhumspringe will ihre Ortsbeleuchtung auf Energiesparlampen umstellen. Die Entscheidung über den Wechsel der Leuchtmittel und die künftigen Lampenköpfe soll am Donnerstag, 31. Oktober, im Bauausschuss fallen. Die Kosten für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung würden sich nach zwei Jahren amortisieren, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Für die Zukunft wolle man die weitere Entwicklung auf dem LED-Markt abwarten. Ein weiteres Thema der Ausschusssitzung um 18 Uhr im Gemeindebüro, Schulstraße 2, ist die Sanierung der Bergtreppe im Ortskern.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 31.10.2013

Skat- und Spieleabend
 

Rhumspringe.Zum traditionellen Skat- und Spieleabend lädt der Sportverein Rhumspringe alle Vereinsmitglieder und Interessierte ein. Beginn der Veranstaltung am Freitag, 1. November, im SVR-Sporthaus ist um 19 Uhr

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.11.2013

Zielwasser für „Schlusslichter“

37 Teams aus den Reihen der Rhumspringer Verbände und Vereine messen sich im Schießen
 

Rhumspringe.Insgesamt 37 Mannschaften mit 109 Schützen aus den örtlichen Vereinen und Verbänden sind beim diesjährigen Vereinsvergleichsschießen der Schützengesellschaft St. Sebastian Rhumspringe an den Start gegangen. Bei der Siegerehrung konnte die Vorsitzende der Schützengesellschaft, Christine Degener, das Team des Freundschaftsclubs mit Markus Schmiedekind, Rolf Schmiedekind und Melanie Schmiedekind mit 272 Ringen als Sieger in der Mannschaftswertung auszeichnen.

Mit einem herausragenden Einzelergebnis von 97 Ring sowie dem besten Schuss mit einem 98er-Teiler sicherte sich Melanie Schmiedekind zugleich die Würde der besten Schützin. Bei den Herren durfte sich Lars Engelhardt vom Team Nolte mit 93 Ring bester Schütze nennen.

Beim Vergleichsschießen kämpfen die teilnehmenden Vereine aber nicht nur um den Sieg. Manche, so berichtet Degener, seien auch bestrebt, den letzten Rang zu erreichen, um als „Schlusslicht“ die begehrte rote Laterne zu erhalten. Diese Trophäe ging in diesem Jahr an die Mannschaft Harzklub I mit den Schützen Harald Bachmann, Erich Gottschlich und Herbert Diedrich.

Auch in der Einzelwertung gab es Auszeichnungen für die „Schlusslichter“, nämlich eine Flasche „Zielwasser“ in Kombination mit der humorvollen Anleitung. Zielwasser trinken konnten Annegret Monecke (Pfarrgemeinderat) und Christopher Jacobi (Feuerwehr).

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.11.2013

Mit Kultcharakter

Bergtreppe in Rhumspringe wird ausgebessert
 

Rhumspringe  Saniert und für den bevorstehenden Winter wieder fit gemacht wird derzeit die Bergtreppe in Rhumspringe. Die Gemeinde hat jetzt die dringend notwendigen Bauarbeiten für die Verbindung zwischen der Kreuzung am ehemaligen Rhume-Hotel und dem Kirchberg in Auftrag gegeben.

„Die insbesondere durch die Anwohner vielgenutzte Treppe wurde 1949 gebaut und im Laufe der Jahrzehnte immer wieder saniert. Zuletzt geschah das 1979, als die ursprünglichen Betonstufen mit Waschbeton-Platten belegt wurden“, berichtet Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Nahezu Kultcharakter habe die Treppe bei Ledigen, die ihr 30. Lebensjahr vollenden. „Die müssen am an ihrem Geburtstag unter dem Beifall der Gäste und Anwohner mit Zahnbürste oder Besen die Stufen von Sägemehl befreien. Als Erinnerung markieren Metallplatten an der Mauer diese Ereignisse“, sagt Jacobi schmunzelnd.

Verschiedene Setzstufen, so der Bürgermeister weiter, seien in den vergangenen Jahren abgerissen und größere Teile aus der Stützmauer herausgebrochen. Eine kleinere Sandsteinmauer drohte sogar einzustürzen. Nach der Reinigung der Treppe mittels Hochdruckgeräte würden dieser Tage Fehlstellen ausgebessert, ergänzt und ebenfalls saniert. „Nach Abschluss der Arbeiten werden die Bürger die Anlage wieder gefahrlos begehen können“, betont Jacobi erleichtert.

 


Wird saniert: die Bergtreppe als viel genutzte Verbindung.EF

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 20.11.2013

Weniger Watt für Ortsbeleuchtung

Energiesparlampen als Zwischenlösung

von Kuno Mahnkopf
 

Rhumspringe Die Gemeinde Rhumspringe will die Straßenbeleuch-
tung auf Sparmodus umstellen – ohne an der Lichtstärke zu sparen. Die  Quecksilberdampflampen  der rund 220 Pilzleuchten in Rhum-
springe und dem zur Gemeinde gehörenden Nachbarort Lütgenhau-
sen sollen durch Energiesparlampen ausgetauscht werden.

An komplett neue nächtliche Lichtverhältnisse müssen sich die rund 2000 Einwohner der Gemeinde deshalb nicht gewöhnen. Das Licht der neuen Leuchtmittel sei warm und milchig, mit dem gelborangen Licht von Natriumdampflampen aber nicht zu vergleichen, meint Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Unter den Milchglaskuppeln der Pilzlampen werde es sich optisch kaum von der bisherigen Beleuchtung unterscheiden.

Die Pilzlampen in den Duderstädter Ortsteilen sind bereits auf Energiesparlampen umgerüstet worden. Deren Licht sei allerdings gelblicher als die künftige Straßenbeleuchtung in Rhumspringe und Lütgenhausen, sagt Jacobi. Denn die Rhumegemeinde will Energiesparlampen mit einer wesentlich höheren Kelvinzahl als in den Duderstädter Dörfern einbauen lassen. In Kelvin wird die Farbtemperatur gemessen. Je höher die Kelvinzahl ist, desto heller ist das Licht.

Nach dem Umrüstungsbeschluss im Bauausschuss wird der Lampentausch jetzt begrenzt ausgeschrieben. Jacobi geht von 10000 bis 15 000 Euro Kosten aus und rechnet damit, dass sich die Investition wegen des geringeren Stromverbrauchs bereits nach zwei

 

Strahlen künftig mit 33 statt 95 Watt: die Pilzleuchten in der Rhumspringer Bahnhofstraße. Schauenberg

bis drei Jahren amortisieren wird. Die jetzigen Quecksilberdampflampen, die künftig nicht mehr hergestellt werden, haben einen Gesamtverbrauch von rund 95 Watt, die neuen Energiesparlampen verbrauchen lediglich 33 Watt. Jacobi rechnet damit, dass die neue Beleuchtung Ende dieses oder Anfang des nächsten Jahres installiert werden kann.

Auf LED-Technik will die Gemeinde aufgrund der Kosten derzeit noch nicht umsteigen. Die Energiesparlampen seien eine Zwischenlösung, sagt Jacobi. Für die Zukunft wolle man die weitere Entwicklung des Lichttechnik-Marktes abwarten, auf dem mit fallenden Preisen zu rechnen sei.

Bereits mit LED-Leuchtmitteln bestückt sind in Rhumspringe die Peitschenlampen im Verlauf der alten Landesstraße 530 an der Duderstädter Straße und der Hauptstraße. Die Bogenlampen in der Herzberger Straße sollen voraussichtlich 2015 folgen.

Als erste Gemeinde in Südniedersachsen hat Rollshausen im vergangenen Jahr die komplette Straßenbe-
leuchtung auf LED-Technik umgestellt. Dort wurden die 138 alten Quecksilberleuchten in Rollshausen und Germershausen, die im Schnitt 120 Watt verbrauchten, durch Leuchtdioden mit 37 Watt ausgetauscht. Das hat rund 76
000 Euro gekostet – bei einem Gemeindeanteil von 52 000 Euro. Die Gemeinde Rhumspringe hat sich für die preiswertere Lösung entschieden

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.12.2013

Auf der Suche

Zwillingsbrüder Ingo und Boris Pasch wollen wissen, wo ihr Vater begraben wurde

von Heinz Hobrecht

Wo liegt der Vater begraben, der 1945 umgebracht wurde? Lebt der Halbbruder noch? Was ist aus der Halb-
schwester geworden? Diese Fragen lassen Ingo und Boris Pasch nicht los. Die Zwillingsbrüder im Alter von 72 Jahren, die sowohl die deutsche als auch slowenische Staatsbürgerschaft besitzen, sind auf der Suche nach dem Schicksal ihrer engsten Verwandten. Rhumspringe spielt dabei eine wichtige Rolle.

 

Rhumspringe. 68 Jahre nach Ende des Zweiten Welt-
krieges gibt es in der Geschichte der Familie Pasch, die ursprünglich in Berlin lebte, mehr Fragen als Antworten – obwohl die Brüder Ingo und Boris, beide promoviert, eigentlich beste Möglichkeiten der Recherche im Berufs-
leben hatten. Ingo Pasch war Minister in der ersten demokratisch gewählten Regierung Sloweniens nach dem Jugoslawien-Krieg. Boris war in den letzten Jahren Diplomat von Slowenien in Berlin. Doch weder Amt noch Titel halfen beiden auf der Suche nach dem Grab des Vaters und dem Verbleib der Halbgeschwister weiter. Alle Nachforschungen – sogar übers Fernsehen – blieben bisher erfolglos.

 

Gemeinsames Foto: Bürgermeister Franz Jacobi und Christiane Hummel mit Paschs und Reuter.

Komplizierte Verhältnisse liegen der deutsch-slowenischen Familiengeschichte zu Grunde: Vater Hans, Jahrgang 1909, und Mutter Nives Pasch bekamen die Zwillinge Ingo und Boris im Januar 1941 in Berlin. Nach der Trennung und Scheidung verschlug es die Mutter mit den beiden Söhnen aus wirtschaftlichen Gründen nach Laibach, heute Slowenien, wo sie zeitweilig im Konzentrationslager interniert waren. Von dieser Zeit an hatten die Zwillingsbrüder keinen Kontakt mehr mit ihrem Vater. Hans Pasch, der in Berlin sein Geld im Autoverleih verdiente, musste während der Kriegswirren flüchten und fand, wie inzwischen bekannt ist, eine Bleibe in Rhumspringe. In einer der drei Baracken, die sich früher in der Nähe des ehemaligen „Landjahrlagers“, dem heutigen Gemeindebüro befanden, war er mit seiner neuen Familie untergebracht. Seine Ehefrau Inna, mit der er am 3. Juni 1945 in Hohegeiß die Ehe schloss, brachte zwei Kinder zur Welt: Thaddeus, Teddy genannt, und Rita-Anna, von der eine Geburtsurkunde existiert, wonach das Mädchen am 28. Juli 1945 im Krankenhaus in Duderstadt das Licht der Welt erblickte.

Mit „Teddy“: Annchen Reuter.

 

Erst im Sommer dieses Jahres – und nun rückt Rhumspringe aktuell ins Blickfeld  dieses  tragischen  Kapitels  deutscher  Familien- und Nachkriegs-
geschichte – führte der Weg des Ex-Ministers Pasch auf seiner Suche nach der  Vergangenheit  in  die Rhumegemeinde. Vor  der  an jenem Tag ver-
schlossenen Tür des Gemeindebüros traf er zufällig Franz Jacobi (CDU), den Bürgermeister von Rhumspringe, dem er sein Anliegen schilderte. Sein Vater solle in der Nähe von Rhumspringe Opfer eines Raubmordes gewesen sein.

Bei der Gedenkfeier zum diesjährigen Volkstrauertag berichtete Jacobi den Einwohnern der Gemeinde am Ehrenmal von diesem emotionalen Zusammentreffen. Ein „älterer, traurig, aber entschlossen dreinblickender Mann“, habe sich nach den Todesumständen seines Vaters und dessen Grabstelle sowie das Schicksal seiner Halbgeschwister erkundigt. Das sei der Ausgangspunkt vieler Nachforschungen im Ort und den Nachbargemein-
den gewesen, berichtet Jacobi

Inzwischen liegen dem Bürgermeister nähere Informationen vor. Auch Christiane Hummel, Mitarbeiterin im Gemeindebüro, stellte viele Nachforschungen an, um das Stück Rhumspringer Zeitgeschichte ein wenig zu aufzuhellen: Demnach ist es wahr, dass Hans Pasch im Jahr 1945 in der Nähe von Rhumspringe Opfer eines Raubmordes wurde. Auf einer Todesurkunde der Gemeinde Rüdershausen vom 18. Februar 1946 wird bescheinigt, dass der Kaufmann Hans Georg Willy Pasch, evangelisch, am 15. November 1945 um 12.15 Uhr verstarb. Als Todesursache ist der Vermerk „von Ausländern erschlagen“ eingetragen. Von drei Zwangsarbeitern aus den ehemaligen Baracken am Schickertwerk sei der Mann offenbar aus Habgier getötet worden, erläutert Bürgermeister Jacobi neuere Informationen. Möglicherweise habe Pasch Geld bei sich gehabt, das er beim Verkauf eines Lastwagens in Duderstadt bekommen hatte. Im Bereich der Gemarkungen Hilkerode, Rüdershausen, Breitenberg sei er ermordet und schließlich im Wald verscharrt worden.

Treffen mit der Zeitzeugin: Ingo (rechts) und Boris Pasch mit Anna Reuter im Gemeindebüro von Rhumspringe.  Thiele

 

Berührender Moment: Die Pasch-Brüder überreichen Anna Reuter ein Bild.  Fotograf
 

Weder beim Amtsgericht Duderstadt noch bei der Staatsanwaltschaft Göttingen finden sich darüber Berichte dazu, berichtet einer der Brüder. Auch von einer Grabstelle Pasch sei nichts bekannt, wie Nachforschungen von Ingo Pasch und der Gemeinde Rhumspringe inzwischen ergeben hätten. Reinhard Roth, Standesbeamter bei der Samtgemeinde Gieboldehausen, habe sich bei der Suche eingebracht und einige Daten recherchieren können. Die Suche nach dem Grab von Pasch aber blieb erfolglos. In keinem Kirchenbuch und keinem Verzeichnis über Friedhöfe in der Umgebung taucht der Name auf.

Mit einer Zeitzeugin, Anna (Annchen) Reuter aus Rhumspringe, trafen vor einigen Tagen Ingo und Boris Pasch in der Gemeindeverwaltung in Rhumspringe zusammen. Ein sehr gefühlsbetonter Moment sowohl für die Pasch-Brüder als auch die Rhumspringerin. Als junges Mädchen hatte die heute 87-jährige Reuter Ende der Kriegsjahre den damals im Vorschulalter befindlichen Thaddeus, den Halbbruder der Paschs, betreut. Tränen der Rührung flossen bei der Rhumspringerin, als sie von Ingo und Boris Pasch ein Bild vom kleinen Teddy überreicht bekam.

Wo der Junge und seine Mutter abgeblieben sind, konnte auch Reuter nicht sagen. Auch das Schicksal der kleinen Rita-Anna ist ungewiss. Ob sie, wie angenommen, wenige Tage nach der Geburt gestorben ist, bleibt ungeklärt. Es gibt keine Sterbeurkunde.

^Im Gemarkungsbereich Hilkerode, Rüdershausen und Breitenberg gab es am selben Tag eine weitere Situation, die „kaum zu beschreiben ist“, wie Rhumspringes Bürgermeister den Moment schildert. Boris Pasch, der erstmals an jenem vermuteten Ort war, an dem der Vater zu Tode kam, war ergriffen: „Ich spüre körperlich, dass unser Vater hier verfolgt worden ist und sein Leben eingebüßt hat.“

Die Recherchen der Familie Pasch gehen weiter. Wer Informationen beitragen kann, sollte sich mit der Gemeindeverwaltung in Rhumspringe in Verbindung setzen

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 18.12.2013

Einbruch in Tankstelle

Seitentür aufgehebelt
 

Rhumspringe.In die Tankstelle an der Bahnhofstraße ist in der Nacht zum Dienstag eingebrochen worden. Die Täter wurden vermutlich gestört und flüchteten daraufhin aus dem Geschäft, teilt die Polizei mit.

Die Beamten gehen davon aus, dass die Einbrecher die Seitentür der freien Tankstelle an der Rhumspringer Umgehungsstraße mit einem Werkzeug aufgebrochen haben. Anschließend drangen sie in den Verkaufsraum ein und machten sich offensichtlich am Zigarettenregal zu schaffen. Angaben zum möglichen Diebesgut liegen noch nicht vor. Hinweise nimmt die Polizei in Duderstadt entgegen unter Telefon 05527/98010.  ku

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 18.12.2013

Von Tätern keine Spur
 

Rhumspringe.Nach dem Einbruch in eine Tankstelle in Rhumspringe, bei dem in der Nacht zum 17. Dezember Zigaretten im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen worden waren, fehlt von den Tätern jede Spur. Jetzt sucht die Polizei nach zwei möglicherweise wichtigen Zeugen: einen jungen Mann mit dunkler Jacke, heller Kapuze und hellen Schuhen sowie dem Fahrer oder der Fahrerin eines hellen Wagens, die das Tankstellengelände zwischen 2.30 und 3 Uhr überquert haben. Beide sollten sich unter Telefon 0 55 27/98 01-0 melden. asg

 

 

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