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  B E R I C H T E   2 0 1 2

Fotoalbum

Archiv

 

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Berichte aus 2011 siehe im Archiv  oder   h i e r

 

Protest gegen Hallenbad-Schließung  - 14.01.2012

 

Hallenbad vor Abriss oder neuer Nutzung?  - 26.01.12

Zuwachs beim Männerverein St.Sebastian  - 16.02.2012

 

703 Unterschriften gegen Hallenbadschlie.. -13.03.2012

Jacobi: "Die Wahrheit ist nun einmal bitter"  - 14.03.2012

 

Gemeinde prüft Kosten für Krippenplätze - 17.03.2012

Landfrauen: Kochen mit Senf - 19.03.2012

 

Pfarrer Grabowski Präses christlicher .....- 27.03.2012

Faustschlag .- Zeugen gesucht  - 02.04.2012

 

Smart gerammt und geflohen - 13.04.2012

Mit Nixe Rhuma in den Frühling - 17.04.2012

 

Siebenjähriger findet Granate im Wald - 19.04.2012

Irritationen um Hochwasser und Erdfälle - 23.04.2012

 

Heißes Spektakel an der Rhume - 25.04.2012

Viertes Storchenpaar nistet in der Region- 26.04.2012

 

Feuerkunst am Himmel zu Walpurgis - 08.05.2012

Zur Person: Karl Habich wird 85 Jahre alt - 08.05.2012

 

Beim Umzug gilt strenge Anzugsordnung- 15.05.2012

Biographie des Ordensgenerals - 26.05.2012

 

Schwarz-weißer Traditionsumzug- 29.05.2012

Schützenplatz: Blaues Quad gestohlen - 30.05.2012

 

Schützenfest: Drei Tage Hochbetrieb - 30.05.2012

Bürger sollen Weg erneuern - 31.05.2012

 

Dreiste Einbrüche in Wohnhäuser - 05.06.2012

Verabschiedung Mitarbeiter des Hallenbads - 08.06.12

 

Hallenbad wird voraussichtlich abgerissen - 18.06.12

Rhumspringer Bürger greifen zur Schaufel- 19.06.12

 

Dorothea Beckmann verabschiedet - 21.06.12

Sozialverband Rhumspringe wählt und ehrt- 21.06.12

 

Bewährte Chorstimme der Eichfelder Heimat  04.07.12

Grundschule Rhumspringe gewinnt Endspiel- 13.07.12

 

Wettbewerb: Schönstes Naturwunder .....- 18.07.12

"Nixe Rhuma " beim Tag der Niedersachsen - 20.07.12

 

Gemeinde erwirbt verwaistes Rhumehotel - 23.07.12

Samtgemeinde-Verwaltung schießt Sieger aus 27.07.12

 

Jagdliche Klänge und Harzer Heimatlieder - 30.07.12

Pfarrfest mit großem Programm  -  21.08.12

 

Country- und Westernmusik an der Quelle -  22.08.12

Country-Musik begeistert Nixe und Elfen -  28.08.12

 

Letztes Quellen-Konzert mit Six Pack Corner -  29.08.12

Pfarrfest der Gemeinde St. Sebastian  -  29.08.12

 

Pfarrer Latka feiert Priesterjubiläum  -  30.08.12

Knifflige Aufgaben im Wald fördern den Sport  - 17.09.12

 

Unversichert auf Achse  - 24.09.12

"Parkour hat mein Leben verändert"  - 04.10.12

 

"Skoda-Fahrer überfährt Chihuahua  - 09.10.12

In über 400 Stunden Grillplatz grundsaniert  - 12.10.12

 

Herbst-Ferienaktion: Sport um Mitternacht - 17.10.12

Auf Rundweg zur Quelle  - 17.10.12

 

Gemeinde blüht auf  - 25.10.12

Sascha Tews ist Vogelkönig - 02.11.12

 

Mehr Krippenplätze statt Krippengruppe - 07.11.12

Grundschule bekommt Rektorin  - 08.11.12

 

Gemeinde will Ortskern mit Leben füllen  - 09.11.12

Weihnachtsmarkt am 1.Advent  - 14.11.12

 

Sankt Sebastian feiert St. Martin - 17.11.12

Riskant überholt und geflohen- 23.11.12

 

Hallenbad - Abriss hat begonnen - 23.11.12

Mit Messer Edeka-Markt  überfallen - 29.11.12

 

Italienisches Restaurant ist eröffnet - 29.11.12

Gemeindeeigenes Hallenbad abgerissen - 30.11.12

 

Mondolinen stimmen zu Weihnachten ein- 03.12.12

 

 

Eichsfelder Tageblatt vom 14.01.2012

Demo: Protest gegen Hallenbad-Schließung

VON SEBASTIAN RÜBBERT

Rhumspringe (sr). Mit einer Demonstration haben am gestrigen Freitag zahlreiche Kinder, Eltern und auch einige Senioren für den Erhalt des Rhumspringer Hallenbades demonstriert. Vorausgegangen war ein Beschluss des Gemeinderates, die seit Mitte der 70er-Jahre bestehende kommunale Einrichtung Ende März zu schließen. Damit reagiert die Gemeinde auf die verschärfte Finanzlage, die es nicht mehr ermöglicht, die jährlich für Betrieb und Personalkosten des Bades anfallenden  90.000 Euro  aufzubringen. Nach Überzeu-
gung der Kinder und ihrer Eltern spart die Gemeinde aber am falschen Ende, denn das Bad sei für Jung und Alt eine besonders wichtige Einrichtung, die nicht auch noch geschlossen werden dürfe.

 

Kämpfen für den Erhalt ihres Schwimmbades: Kinder, Eltern und Senioren demonstrieren im Rhumspringer Ortskern.    Thiele

Bad-Schließung: „Am falschen Ende gespart“

Kinder demonstrieren für Erhaltung der Einrichtung / Gemeinde kann Kosten nicht mehr decken

VON SEBASTIAN RÜBBERT
     

Demonstrieren für Erhaltung ihres Hallenbades in Rhumspringe: Kinder, Eltern und Senioren, die auch weiterhin im Ort ihre Schwimm-Runden drehen wollen. Thiele

 

Rhumspringe. Das hat Rhumspringe noch nicht erlebt: Rund 60 Demonstranten – zumeist Kinder – versammel-
ten sich am gestrigen Freitagnachmittag auf dem Park-
platz zwischen Rhumehotel und Schwimmbad, um dort gegen die für Ende März angekündigte Schließung des örtlichen Hallenbades zu protestieren. Hintergrund ist der Beschluss des Gemeinderates, das Bad zu schließen, da die jährlich anfallenden Kosten von rund 90.000 Euro für Betrieb und Personal zukünftig nicht mehr ausgeglichen werden können (Tageblatt berichtete).

Genau auf diesen Beschluss zielte denn auch eines der von den Kindern hochgehaltenen Demo-Plakate ab, auf dem zu lesen stand: „Schließt ihr das Bad, habt ihr am falschen Ende gespart“. Tatsächlich wird das seit 1975

bestehende Schwimmbad in Rhumspringe überdurchschnittlich gut genutzt. Da sind zum einen die Schulkinder aus der Rhumegemeinde und den umliegenden Ortschaften, die nahezu sämtlichst dort Schwimmen gelernt haben. Zum anderen kommen bereits gegen 7.30 Uhr etliche Senioren, die dort ihre Runden drehen. Weiter geht der Betrieb bis 20.30 Uhr, wenn die letzten Saunagäste das Bad verlassen – darunter ebenfalls viele Senioren, die von der angebotenen Warmbademöglichkeit und „ihre positiven Wirkung schwärmen“.

Wie stark das Bad nicht nur von Rhumspringern genutzt wird, darauf wies auch Lehrerin und aktive Schwimmerin Maria Rudolph hin: „Ins Hallenbad kommen Gäste aus Lütgenhausen, Weißenborn, Wollershausen, Langenhagen, Bodensee, Teistungen und von der Pestalozzi-Schule in Duderstadt. Wo sollen die alle künftig Gelegenheit zum Schwimmen finden? Alle Bäder sind doch voll belegt.“

Die Kinder, die bereits Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) aufgesucht und sich bei ihm für die Erhaltung des Schwimmbades eingesetzt haben, wollen nun im Fernsehen auf die Probleme in Rhumspringe hinweisen und haben sich deshalb an den Kinder-Kanal mit seinem Format „Logo-Redezeit“ gewandt. Sie hoffen, dass sie dort in einer Sendung auf ihre Nöte aufmerksam machen können und eventuell Sponsoren gefunden werden, die den Weiterbetrieb des Bades ermöglichen.

Darüber hinaus planen die Kinder, die von der engagierten Mutter Astrid Meise unterstützt werden, eine Unterschriften-Aktion pro Hallenbad. Auch diese Listen sollen Bürgermeister Jacobi demnächst übergeben werden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 26.01.2012

Hallenbad vor Abriss oder neuer Nutzung

Unterschriftenaktion gegen Schließung / Gespräche mit Interessenten

      

Rhumspringe.(ku). Was aus dem gemeindeeigenen Hallenbad nach dessen Schließung Ende März werden wird, ist derzeit noch völlig offen. „Vom Abriss bis zu einem neuen Nutzungskonzept ist alles möglich“, sagt Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU), der von einer Ratsentscheidung über eine Nachnutzungs-
regelung noch in diesem Quartal ausgeht.

Verknüpft sind mögliche Zukunftsaussichten für das seit 1975 bestehende Schwimmbad samt Saunabereich mit dem seit mittlerweile sechs Jahren leerstehenden benachbarten Rhumehotel. Das wird nach erfolglosen Zwangsversteigerungsterminen weiterhin von der

 

Auch im Sommer bei den Kindern beliebt: das Rhumspringer Hallenbad im Juli 2010. Pförtner

Immobiliengesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken vermarktet, fürdie künftige Nutzung muss die Gemeinde ihre Zustimmung geben. Es gebe mehrere potenzielle Interessenten – auch aus dem Bereich Gesundheitsvorsorge, bestätigt Jacobi laufende Gespräche über eine Nachnutzung, hält sich aber nach wie vor bedeckt: „Bislang gibt es keine greifbaren Ergebnisse.“

Sicher ist derzeit nur, dass das Rhumspringer Hallenbad laut einstimmigem Ratsbeschluss bei Enthaltung von Grünen-Ratsherr Bernd Domeyer zum 31. März geschlossen wird. Eine der beiden gekündigten Schwimmmeis-terinnen mit Teilzeitstellen tritt laut Jacobi bereits im Februar eine neue Stelle in Osterode an.

Nach einer Demonstration für den Erhalt der Einrichtung (Tageblatt berichtete) seien bereits mehr als 250 Unterschriften gegen die Schließung gesammelt worden, sagt Astrid Meise, die sich gemeinsam mit weiteren Rhumspringer Eltern für einen Weiterbetrieb von Hallenbad und Sauna engagiert. Unterschriftenlisten, die Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) übergeben werden sollen, liegen in Geschäften in Rhumspringe und Nachbarorten aus. Kinder aus dem Ort haben inzwischen auch Briefe geschrieben, in denen sie um Ideen, Hilfe und Fördermöglichkeiten bitten. Angeschrieben wurden unter anderem Samtgemeinde, Landkreis, Landtags- und Bundestagsabgeordnete sowie über die Firmengruppe Otto Bock Hans Georg Näder und Peter Maffay. Vom Kinderkanal, in dessen Sendeformat „Logo-Redezeit“ die Kinder ihr Anliegen vorbringen wollen, gibt es bislang noch keine Rückmeldung.

Die Gegner der Badschließung und die Gemeinde stehen sich nicht unversöhnlich gegenüber, sondern zeigen durchaus gegenseitiges Verständnis. Meise kann die Finanznot der Gemeinde nachvollziehen, Jacobi bedauert wie der gesamte Rat das Aus für das Hallenbad. „Wir können die Einrichtung angesichts eines jährlichen Defizits von 90000 Euro aber nicht aufrechterhalten“, betont Jacobi: „Ansonsten müssten wir Kredite aufnehmen, die von genau den kleinen Schultern getragen werden müssten, die jetzt gerne baden gehen.“

Das seit 1964 bestehende Rhumehotel hat die Gemeinde Mitte der 80er-Jahre an einen privaten Betreiber veräußert, das angrenzende Hallenbad in Eigenregie weiterbetrieben. Inklusive Schulschwimmen, Kursen und Vereinsnutzung wurden im Schnitt jährlich mehr als 12000 Badegäste verzeichnet, nur knapp die Hälfte aus Rhumspringe selbst. Neben den Personalkosten ließen vor allem mangelnde Wärmedämmung bei stetig steigenden Energiekosten das Defizit in den vergangenen Jahren ansteigen, trotz Preiserhöhungen schwammen die Unterhaltungskosten davon.

„Das ist sehr, sehr schade“, beklagt Meise, die bei aller Skepsis die Hoffnung auf eine positive Wendung noch nicht aufgegeben hat, den Beschluss, das Hallenbad zu schließen. Das gut frequentierte Bad sei bei Kindern, Senioren und Behinderten beliebt, die Schwimmmeisterinnen leisteten sehr gute Arbeit. „Die Schließung wäre ein herber Verlust für den Ort, der immer mehr ausblutet“, meint Meise: „Das kommunale Bad kann wie viele Kultureinrichtungen nicht kostenneutral betreiben werden, dient aber der Daseinsfürsorge und ist ein Segen für die Kinder.“

 

 

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Werner Wagner vom 16.02.2012

Zuwachs beim Männerverein St. Sebastian

Pfarrer Markus Grabowski neuer Geistlicher Beirat

      

Rhumspringe (wew).Der Männerverein St. Sebastian Rhumspringe hat seinen Mitgliederbestand erneut aufstocken können. Pfarrer Markus Grabowski erhielt die Ernennungsurkunde zum Geistlichen Beirat. Etliche Mitglieder bekamen Urkunden und Ehrennadeln. Das waren  die  Schwerpunkte  der ordentlichen Mitglieder-
versammlung im Pfarrheim St. Sebastian.

48 Mitglieder (insgesamt 67 im Verein) bekamen in der fast zweieinhalb Stunden dauernden Versammlung belegte Brote und Kaffee sowie kalte Getränke (alles kostenfrei). Höhepunkt der Versammlung, an der auch Bürgermeister Franz Jacobi sowie der Ehrenvorsitzende Otto Beckmann und Ehrenvorstandsmitglied Heinrich Diederich  teilnahmen,  die  Aushändigung der  Ernenn-ungsurkunde zum Geistlichen Beirat an Pfarrer Markus Grabowski. Peter Preißler, Geschäftsführer der Männer-gemeinschaften in der Diözese Hildesheim, war eigens  aus Alfeld  angereist  und übergab die Urkunde, die von

 

Besonders treue Mitglieder des Männervereins St. Sebastian wurden ausgezeichnet. Pfarrer Grabowski (links) gratulierte.  Wagner

die von Bischof Norbert Trelle unterzeichnet ist, an Pfarrer Grabowski. Preißler zeigte sich angenehm überrascht von der Versammlungsbeteiligung und der Mitgliederentwicklung im Verein.

Der Männerverein-Vorstand freute sich über 13 neue Mitglieder, die der Versammlung vorgestellt wurden. Es sind Bernd Diederich, Friedrich Brümann jun., Dr. Wilfried Schwedhelm, Johannes Deppe, Josef Gödecke, Herbert Zwingmann, Franz Jacobi, Ralf Ziepel, Thomas Huber, Eckhard Diedrich und Harald Bachmann. Norbert Diedrich und Stefan Jacobi fehlten.

Für jahrelange treue Mitgliedschaft wurden die Anwesenden ausgezeichnet. Auf der Ehrungslisten standen: 25 Jahre: Helmut Wagener, Rolf Schmiedekind, Willi Heinemann und Horst Faßhauer.- 50 Jahre: Heinrich Diederich und Friedrich Brümann sen.- 40 Jahre: Franz Artmann, Bruno Habich, Herbert Lautenbach und Albert Schmiedekind.

Die Neuwahlen ergaben folgendes Bild: 1. Vorsitzender Karl-Heinz Diedrich, 2. Vors. Helmut Diederich, Kassen-
wart Rüdiger Monecke, Schriftwart Hans-Joachim Gebhardt. Beisitzer Thomas Artmann und Thomas Huber. Als Vereinslokal wurde wiederum das Pfarrheim gewählt. Als Ehrenvorstandsmitglieder wurden Alfons Beckmann und Willi Moneke bestimmt.

Vorsitzender Diedrich ging in seinem Jahresbericht auf erfolgreiche Tätigkeiten im Jahr 2011 ein und wies in seiner Vorschau u. a. auf wichtige Veranstaltungen hin: Bezirkstagung in Rhumspringe (3. 3.), Tagesfahrt (im April), Familien-Nachmittag im Jugendwaldlager (im Juli), Tagesfahrt nach Hannover-Garbsen und dreitägige Ostseefahrt.

Über eine neue Satzung (alte existiert aus dem Jahr 1954) wurde diskutiert und der Entschluss gefasst, eine Neufassung zu erarbeiten. Die neue Ehrungsordnung wurde verlesen

Zum Abschuss bat Ehrenvorstandsmitglied Heinrich Diederich die Mitglieder, eigene, alte Fotos dem Heimat- und Fremdenverkehrsverein zur Verfügung zu stellen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 13.03.2012

703 Unterschriften gegen Hallenbadschließung

      

Rhumspringe (ku). Die Tage des kommunalen Hallen-
bads in Rhumspringe sind gezählt. Nach mehr als 35 Jahren Betrieb will die Gemeinde Ende März die defizi-
täre Einrichtung schließen – zum Verdruss vieler Rhum-springer und Einwohner der Nachbarorte. Am gestrigen Montag hat Astrid Meise in Begleitung weiterer Eltern mit ihren Kindern in der Gemeindeverwaltung Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) 703 Unterschriften gegen die Hallenbad-Schließung übergeben. Hoffnung, das Blatt noch wenden zu können, hat sie allerdings kaum. Für öffentliche Bäder fehle inzwischen oftmals das Geld, bedauert Meise auch mit Blick auf das Weender Freibad. Die Gemeinde habe offenbar nicht rechtzeitig nach Auswegen gesucht.

 

Wollen ihr Hallenbad behalten: Rhumspringer Eltern und Kinder übergeben 703 Unterschriften an Bürgermeister Franz Jacobi (r.).   Blank

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 14.03.2012

Jacobi: „Die Wahrheit ist nun einmal bitter“

Bürgermeister verteidigt Hallenbad-Schließung / Eltern werfen Gemeinde Versäumnisse vor

VON KUNO MAHNKOPF

      

Rhumspringe. „Hier haben wir alle das Schwimmen gelernt, jetzt wird unser schönes Schwimmbad entfernt.“ In einem Pulk von Kindern mit Protestplakaten hat Astrid Meise Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) vor der Rhumspringer Gemeindeverwaltung am Montag 703 Unterschriften gegen die Schließung des kommunalen Hallenbades zum Monatsende übergeben. Im Gespräch mit Jacobi machten Meise und weitere Eltern, die auch schon eine Demo durchs Dorf organisiert hatten, ihrer Enttäuschung über die unpopuläre Ratsentscheidung Luft.

Kritik übten Meise und ihre Mitstreiterinnen, die mit der Unterschriftenaktion ein Zeichen setzen wollten, an der Informationspolitik der Gemeinde: „Wir fühlen uns überrumpelt.“ Schon  vor J ahren, als es noch Geld gab,

 

Wird von allen Generationen genutzt: Das Rhumsprin-ger Hallenbad soll Ende März geschlossen werden. Blank

hätten Investitionen getätigt, Förderprogramme ausgeschöpft werden müssen, monierten die Mütter, die auch eine weitere Anhebung der Eintrittspreise gebilligt hätten. Für den Straßenbau sei schließlich auch viel Geld vorhanden. Mit dem Verlust des stets in einem Zug mit Kindergarten und Schule genannten Vorzeigeobjektes Hallenbad blute der Dorfkern weiter aus: „Wenn hier nichts mehr ist, können wir den Laden dichtmachen. Da hilft auch keine Zukunftswerkstatt.“

Protest vor der Gemeindeverwaltung:

Mit Plakaten und Petitionen setzen sich Kinder und Eltern für die Erhaltung des Rhumspringer Hallenbades ein

Keine Hilfe erwarten können die Eltern bei ihrem Einsatz für das Hallenbad von angeschriebenen potenziellen Sponsoren und Politikern, die auf die Zuständigkeit der Gemeinde verweisen – und auch nicht vom Kinder-Kanal. Der habe einen Beitrag für „Logo-Redezeit“ abgelehnt, sagt Meise. Begründung: Das Sendeformat diene eher der Vermittlung im verhärteten Konfliktfall. Den gebe es hier aber nicht, der Bürgermeister sei gesprächsbereit.

Die Einschätzung der trüben Infrastruktur-Lage im Ort teilte Jacobi mit den enttäuschten Badegästen, wies aber Kritik am Vorgehen der Gemeinde zurück: „Die Wahrheit ist nun einmal bitter, das Hallenbad nicht mehr finanzierbar.“ Es sei bekannt gewesen, dass das Hallenbad, das keine Pflichtaufgabe der Kommune sei, schon länger auf dem Prüfstand gewesen sei. Für den laufenden Betrieb gebe es keine Förderprogramme, die Gemeinde müsse voraussichtlich in diesem Jahr erstmals ein Konzept zur Haushaltskonsolidierung aufstellen: „Wir haben verschiedene Möglichkeiten geprüft – inklusive Blockheizkraftwerk und Einsatz regenerativer Energie, können für Bad und Sauna nicht länger bis zu 90000 Euro Fehlbetrag pro Jahr aufbringen und wollen keine Schulden auf den Schultern der Kinder machen.“ Für die Schließung des Bades gebe es auch Zustimmung im Ort.

Die Situation habe sich durch die Insolvenz des Rhume-Hotels verschärft, der Rat es sich mit seiner Entschei-
dung nicht leicht gemacht, betonte Jacobi und hob die Bemühungen um eine Nachfolgenutzung hervor. Um planungsrechtlich den Weg dafür zu ebnen, wurde ein Bebauungsplan aufgestellt, der Ortskern als Mischgebiet ausgewiesen. Jacobi bestätigt, dass es einen Mietinteressenten aus dem Bereich der Gesundheitsvorsorge gebe. Mehr will er nicht preisgeben, um die Verhandlungen nicht zu gefährden. Eine Lösung in Kombination mit dem seit Jahren leerstehenden Rhumehotel, für das es ebenfalls einen Interessenten mit konkreten Überlegun-
gen gebe, hält er schon wegen der unterschiedlichen Eigentumsverhältnisse – das Hotel ist in Privatbesitz – für sehr schwierig. Bereits in den Vorjahren hat es Gespräche über eine gastronomische Nutzung für beide Objekte gegeben, die aber ergebnislos abgebrochen wurden. Für die ehemalige Papierfabrik sei weiterhin kein Investor in Sicht, teilt Jacobi mit und bedauert das ebenso wie den Verlust der letzten Gaststätte im Ortskern. Das zuletzt nur noch sporadisch unter anderem vom Gesangverein genutzte Gasthaus Kwoczek hat inzwischen gänzlich geschlossen. Und das Schulschwimmen soll künftig statt im Rhumspringer Hallenbad alle zwei Wochen in Gieboldehausen stattfinden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.03.2012

Gemeinde prüft Kosten für Krippenplätze

Durch Eltern-Befragung Bedarf ermittelt
 

Rhumspringe (ku). Mit wachsendem Bedarf und Blick auf den ab Sommer 2013 bestehen-
den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz stehen die Kindergärten im Eichsfeld vor neuen Herausforderungen. Dabei stellt sich vor allem in kleineren Gemeinden die Frage, ob – wie vielerorts schon geschehen – separate Krippengruppen eingerichtet werden sollen oder die Schaffung einzelner Krippenplätze in altersübergreifenden Gruppen ausreicht. So auch in Rhumspringe. Dort hat sich jetzt der Kulturausschuss mit einer von der Gemeinde initiierten Elternbefragung befasst. Eine Entscheidung gibt es noch nicht. Zuvor soll die Verwaltung die Bau- und Einrichtungskosten sowie die jährlichen Mehrkosten sowohl für eine separate Krippengruppe als auch für Krippenplätze in einer bestehenden Kindergartengruppe ermitteln.

 

Franz Jacobi

Von 30 befragten Eltern, die 2010 und 2011 Kinder bekommen haben, haben 17 die Planung von Krippenplätzen begrüßt, sieben würden ihr Kind dafür anmelden, nur ein Erziehungsberechtigter hält Krippenplätze für nicht erforderlich. Gewünscht wurden auch längere und an die Berufstätigkeit von Eltern angepasste Öffnungszeiten. Zu diesem Thema läuft derzeit eine weitere Umfrage, die der Kindergarten gestartet hat.

Zurzeit besuchen 50 Kinder in zwei Gruppen die Tagesstätte in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde, darunter vier Kinder unter drei Jahren. Kindergartenleiterin Kerstin Maring hält die Einrichtung einer separaten Krippengruppe mit maximal 15 Kindern schon aus Kostengründen für nicht notwendig. Bei nur sieben Kindern sei die Unterhaltung zu teuer, die Unterbringung in bestehenden Gruppen vorzuziehen. Bei der Elternumfrage wurde auch angemerkt, dass ein Elternbeitrag von monatlich rund 195 Euro für einen Platz in einer reinen Krippengruppe zu teuer sei. Be altersübergreifenden Gruppen sind die Gebühren geringer.

Im Fachausschuss wurde das Thema kontrovers diskutiert. Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) sieht ein entscheidendes Problem darin, über Interessenbekundungen hinaus die tatsächliche Nutzung von Krippenplätzen zu ermitteln.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.03.2012

Uraltes Würzmittel kommt zu neuen Ehren

Kochen mit Senf: Eichsfelder Landfrauenverbände wollen traditionelle Küche bewahren

VON ANNE ECKERMANN und CHRISTINA STENDER

      

Eichsfeld. Er steht in fast jedem Kühlschrank und führt dennoch ein  Schattendasein in  vielen deutschen Küch-
en: Senf. Zu Würstchen, in Senfsauce oder als Würze für Rouladen kommt er immer zum Einsatz. Doch die scharfe Paste – vor Jahrtausenden ein unverzichtbares und gesundes Würzmittel – wird, gemessen an seiner Vielfalt,  mittlerweile  viel  zu  selten zum Kochen einge-
setzt. Die Landfrauenvereine Rhumetal und Bodensee aus dem Eichsfeld wollen das gemeinsam mit vielen Mitstreiterinnen aus Niedersachsen ändern, und Senf zu neuen Ehren verhelfen.

„Frauen aus beiden Vereinen beteiligen sich an einem Kochwettbewerb des Niedersächsischen Landfrauen-verbandes sowie des Landfrauenverbandes Weser-Ems, die  von  der  Einbecker  Senfmühle  unterstützt werden.

 

Würzmittel mit langer Geschichte: Senf gibt es in zahl-reichen Schärfegraden und verschiedenen Geschmacksrichtungen.  Thiele

Ziel ist, unsere traditionelle Landküche wieder zu beleben und andere zum Ausprobieren anzuregen“, erklärt die Vorsitzende des Kreislandfrauenverbandes Duderstadt, Michaela Diedrich aus Rhumspringe. Neben den Rezepten kommen aber auch die Köchinnen zu Ehren, denn die besten Rezepte werden später in einem Kochbuch veröffentlicht.

M. Diedrich

 

Beim Probekochen wollen die Eichsfelderinnen an Herd und Zunge testen, was später als Beitrag zum Wettbewerb eingereicht werden soll. „Wir wollen uns ja nicht blamieren“, betont Diedrich, die ihre Küche für das „Experiment Senf“ zur Verfügung gestellt hat. Gemeinsam mit Mechthild Pape und Kathrin Merten (beide Lütgenhausen) vertritt Diedrich den Verband Rhumetal beim Kochwettbewerb. Die drei Frauen werkeln emsig in Diedrichs Küche, schälen Kartoffeln, schneiden Gurken und rühren Senf in eine Quarkmasse. „Senf ist ja nicht gleich Senf“, weiß Pape, die nicht nur den Unterschied zwischen scharfer und süßer Paste kennt. „Mittlerweile gibt es unzählige Sorten. Mit Kräutern, Chili, Trauben oder Feigen, sogar speziell für Käse, zählt Merten nur einige auf.

In Rhumsprige entstehen an diesem Nachmittag eine Senf-Topfencreme auf verschiedenen Brotsorten als Vorspeise. Das Hauptgericht besteht aus Fischfilet mit Senf und Tomatenüberzug und einem Gurkensalat mit Senf-Dressing. Zum Einsatz kommen dabei Trauben- und Feigensenf sowie scharfer Senf für den Fisch. Knapp eine Stunde würzen, schälen und kochen die drei Frauen, dann stehen die Gerichte auf dem Tisch und verbreiten einen leckeren Duft. Die Teller werden angerichtet, die erste Gabel zum Mund geführt. „Lecker“, befinden die Köchinnen einhellig, „das können wir getrost für den Wettbewerb einreichen.“

Turbulent ist es beim Probekochen der Landfrauen des Vereins Bodensee – doch von Hektik keine Spur. Fünf Frauen stehen in der Küche der Vor-sitzenden Anni Brandfaß: Marita Bornemann, Birgit Trümper, Helga Henniges, Wilbürgis Niesmann und Beatrix Heine sind die Damen, die Brandfaß nicht lange davon überzeugen musste, am Wettbewerb teilzunehmen.

 

Rührt Topfencreme geschmeidig: Mechthild Pape.

 Es geht los. Obst und Gemüse, Fisch, Hackfleisch, Käse, Brötchen und Vieles mehr sind schnell auf den Arbeitsflächen verteilt, Schneidebretter, Messer, Becken, Töpfe und Auflaufformen stehen schon bereit. Und natürlich wieder Senf, von Chili- über Traubensenf bis hin zur feinscharfen Variante. Jedes Gericht soll seine eigene Note bekommen. Kochen die Frauen denn häufig mit Senf? „Klar“, nickt die Runde sofort. Senf sei eine tolle Möglichkeit, verschiedenste Gerichte schnell gut zu würzen. Wie vielseitig Senf sein kann, zeigen die Rezepte, die jetzt zubereitet werden und die allesamt eingeschickt werden, um beim Wettbewerb zu punkten: Matjesrouladen, Spieße mit Gemüse und Minifrikadellen, Pizzabrötchen, Wirsing in Senf-Sahne-Soße, Obstsalat mit Nüssen und Käse, Kiwi-Gurkensalat und sogar ein Dessert – alles mit Senf. Auch das Dessert? „Wir wollten unbedingt auch ein Dessert dabei haben“, erklärt Bornemann.


Kathrin Merten

 Birgit Trümper  

 Wilbirgis Niesmann

Anni Brandfaß

  Marita Bornemann

Senf: Vor 3000 Jahren schon geschätzt

Senf war schon vor mehr als 3000 Jahren in China als Gewürz hoch geschätzt. Über Kleinasien gelangte die scharfe Würzpaste nach Griechenland, wo sie im 4. Jahrhundert vor Christus auch als Heilmittel bekannt war. Das erste überlieferte Rezept zur Senfzubereitung verfasste der Römer Columella im 1. Jahrhundert nach Christus. Im 8. Jahrhundert dann wird Senf in einer Schrift Karls des Großen zum ersten Mal in Mitteleuropa erwähnt und wurde – von arabischen Pflanzungen in Spanien aus verbreitet – an den europäischen Tafeln bald zu einem unverzichtbaren Gewürz. So ernannte Papst Johannes XXII. beispielsweise einen seiner Neffen zum „Grand moutardier du pape“ – also zum „Großen päpstlichen Senfbewahrer“. Vor der breiten Verfügbarkeit von Pfeffer und später auch Chili waren Senf und Meerrettich die einzigen scharfen Gewürze, die europäischen Köchen zur Verfügung standen – entsprechend weit waren sie verbreitet.  asg

 

 

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Werner Wagner vom 27.03.2012

Pfarrer Grabowski Präses sieben christlicher Vereine

Bezirkspräses Kaminski händigte Ernennungsurkunde aus

      

Rhumspringe (ww).Die 7 christlichen Vereine, der Frauenbund Rhumspringe, die Frauengemeinschaften Hilkerode und Rüdershausen sowie die Kolpingsfamilien von St.Sebastian Rhumspringe, St.Johannes Hilkerode und St. Andreas Rüdershausen, haben einen neuen Präses. Markus Grabowski übernahm das Amt, das bisher Pfarrer Alfred Latka innehatte.

In der feierlichen Heiligen Messe in St. Sebasian Rhum-
springe händigte Bezirkspräses Matthias Kaminski (Gieboldehausen) dem neuen Würdeträger die Ernen-
nungsurkunde aus, die von Bischof Norbert Trelle unterzeichnet wurde. Der Hildesheimer schrieb darin: "Für ihren seelsorgischen Dienst in einer Gemeinschaft, die in Kirche und Gesellschaft im Geiste Christi mitarbeiten will, wünsche und erbitte ich Ihnen in all den vielfältigen seelsorglichen Aufgaben Gottes Segen."

 

Bezirkspräses Matthias Kaminski (links) überreich-
te Pfarrer Markus Grabowski die Ernennungs-
urkunde zum Präses.  Wagner

Pfarrer Grabowski freut sich auf das, was erwartet wird. In seiner Predigt ging der Geistliche auf die Aufgaben ein und nannte damit, Gott einander näherzubringen. Es sei Pflicht, Gott, eben die Kirche zum Glauben zu führen. Maria trug das Jesuskind im Herzen und lebte vor, wozu alle Christen bereit sein müssten. Der Pfarrer nannte das Weizenkorn, das lebt und stirbt und dann ständig als Glaubensbekenntnis in der Gemeinschaft Vorbild sei. Pfarrer Kaminski appellierte an die Messeteilnehmer, sich immer wieder zu erinnern, dass Gott Mensch geworden sei. Bezüglich der Aufgaben von Präses Grabowski lobte er die heimischen kirchlichen Vereine und nannte die Verhältnisse in vielen Orten, in denen es solche Vereinigungen nicht gebe, als trostlos.

Vertreter der christlichen Gemeinden gingen mit ihren Aufwartungen gegenüber dem neuen Präses auf ihre Bereitschaft zur Mitarbeit ein. Die Messfeier wurde vom Rhumspringer Kirchenchor unter Leitung von Christiane Diedrich musikalisch mitgestaltet.

Nach dem Gottesdienst traf man sich im Pfarrheim, wo viele Interessierte aus den drei Pfarrgemeinden sowie Vereinsmitglieder anwesend waren.

   

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 02.04.2012

Faustschlag: Zeugen gesucht
 

Rhumspringe (asg). Einen stark blutenden Nasen- und Jochbeinbruch hat ein 23-jähriger Bilshäuser in der Nacht zum Sonnabend erlitten und musste daraufhin stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Der Mann war Besucher der Crazy Disco in Rhumspringe. Gegen 4.05 Uhr hielt er sich im Bereich des Schützenhauses auf, wo er von einem bislang unbekannten Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen wurde. Für Angriff und Körperverletzung gibt es bislang keine Zeugen. Besucher der Veranstaltung, die etwas beobachtet haben, sollten sich deshalb umgehend bei der Polizei in Duderstadt, Telefon 05527/98010, melden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 13.04.2012

Smart gerammt und geflohen
 

Rhumspringe (ku). Im Vorbeifahren hat ein unbekannter Autofahrer am Dienstag gegen 15.15 Uhr einen in der Hauptstraße in Rhumspringe geparkten Smart gerammt und ist anschließend geflohen. Zeugen beobachteten, dass der Unfallfahrer mit einem hellen Wagen in Richtung Bahnhofstraße unterwegs war, als er vermutlich wegen zu hohen Tempos und Unachtsamkeit gegen den am rechten Fahrbahnrand geparkten Smart prallte. An der Fahrerseite des Smarts entstand ein Schaden in Höhe von rund 1000 Euro. Bei dem gesuchten Auto, von dem eine Radkappe an der Unfallstelle zurückblieb, könnte es sich um einen VW Passat handeln. Hinweise erbittet die Polizei in Gieboldehausen, Telefon 05528/700.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.04.2012

Mit Nixe Rhuma in den Frühling
 

Eichsfeld (asg). Der Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal bietet am Sonnabend, 21. April, eine Karstwanderung von der Rhumequelle durch den Rotenberg nach Brochthausen an. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Wanderparkplatz Rhumspringe (Rhumequelle). Natur- und Landschaftsführer Jürgen Tegtmeier führt auf der rund acht Kilometer langen und schwerbehindertengerechten Strecke in die Geheimnisse von Quelle, Nixe Rhume, des Naturwaldes Königsbuche und des Harzblicks ein. Vorgestellt werden an diesem Tag auch das Jugendwaldlager Rotenberg sowie der Golfplatz Rotenberg. Eine Einkehrmöglichkeit besteht in der Gaststätte Zur Endstation in Brochthausen. Für die Wanderung empfiehlt Tegtmeier wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk. Interessierte Eichsfelder müssen sich anmelden unter Telefon 05527/3527.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.04.2012

Beim Spielen im Wald: Leon entdeckt Granate

Von Heinz Hobrecht

Rhumspringe (hho). Leon Sievert aus Rhumspringe, sieben Jahre alt, kann noch gar nicht begreifen, welchen gefährlichen Fund er kürzlich im Rotenberg bei Pöhlde gemacht hat. Während sein Vater Tobias und Großvater Axel mit Holzmachen beschäftigt waren, stieß der Junge beim Herumstöbern auf eine Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg. „Papa, was ist das denn“, fragte das Kind, als es einen zirka zehn Kilogramm schweren, verrosteten und verrotteten Eisenklumpen in den Händen hielt. Er hatte offen auf dem Waldboden gelegen. Über die Polizei in Herzberg wurde der Kampfmittelbesei-tigungsdienst des Landes Niedersachsen eingeschaltet. Noch im Wald wurde die Kriegsmunition gesprengt

 

Im Pöhlder Forst: Während Vater und Großvater Holz machen, findet Leon Sievert auf dem Waldboden eine Panzergranate. EF

Siebenjähriger Junge findet Granate im Wald

Kampfmittelbeseitigungsdienst sprengt Weltkriegsmunition im Waldgebiet des Rotenbergs

Von Heinz Hobrecht

67 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wird noch immer Munition aus dieser Zeit gefunden. Im Rotenberg bei Pöhlde entdeckte der siebenjährige Leon Siebert aus Rhumspringe eine Panzergranate. Sie wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst gesprengt. In dieser Woche meldete eine Spaziergängerin einen weiteren Fund: Überreste einer amerikanischen Panzerfaust.

Rhumspringe. Diana und Tobias Sievert aus Rhumspringe werden sich mit ihrem Sohn Leon noch lange an Dienstag nach Ostern erinnern. Im Rotenberg stieß der Junge, der Vater und Großvater beim Holzmachen begleitete, an diesem Tag gegen 13 Uhr auf ein für ihn unbegreifbares Stück deutscher Vergangenheit. Mit einem zirka zehn Kilogramm schweren verrosteten Eisenklumpen in den Händen stand Leon vor seinem Vater und fragte: „Papa, was ist das denn?“. Das Teil entpuppte sich als Kriegsmunition.

Während Vater und Großvater mit Sägearbeiten beschäftigt waren, hatte Leon eine 8,8-Zentimeter-Panzergrana-
te gefunden. Sie lag offen auf dem Waldboden in der Nähe einer Schneidemaschine, wie sie beim Brennholzma-
chen eingesetzt wird. Über die Polizei in Herzberg sei unverzüglich der Kampfmittelbeseitigungsdienst in Hannover eingeschaltet worden, schilderte Diana Sievert den Fall am Dienstag dieser Woche in der Tageblatt-Redaktion.

  

Von Tobias Sievert mit dem Handy fotografiert:: die zirka 20 Zentimeter lange und zehn Kilo schwere Panzergranate.

In der Nähe des Fundorts: Leon Sievert im Pöhlder Wald.

„Glücklicherweise ist unserem Sohn nichts passiert“, meinte die Rhumspringerin, die eine Zeitungsmeldung aus dem Harzkurier mitgebracht hatte. Aus dieser Meldung, erschienen am 12. April, geht hervor, dass die Panzergranate aus dem Weltkrieg am Tag zuvor im Rotenberg bei Pöhlde kontrolliert gesprengt wurde. „Nachdem der Bereich in einem Radius von 300 Meter abgesperrt und ein Loch gegraben war, erfolgte mit lautem Donnerschlag gegen 12.50 Uhr die Zündung“, heißt es wörtlich.

Das Tageblatt fragte beim Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Niedersachsen nach, der seit Beginn dieses Jahres beim Landesamt für Geioinformation und Landentwicklung in Hannover angesiedelt ist. Joachim Noparlik, Experte für Gefahrenforschung und Kampfmittelräumung, bestätigte den Fall und die Sprengung im Bereich des Pöhlder Forstes. In dem weiträumigen Waldgebiet, einem Staatsforst, der nur über Anlieger- und Forstwirtschaftswege zu erreichen ist, befindet sich auch das Jugendwaldlager Rotenberg.

Wie kommt die Granate in den Wald? Befinden sich möglicherweise noch weitere Waffen oder Munition in dem Gebiet? Besteht Gefahr für Leib und Leben von Menschen? Mit solchen und ähnlichen Fragen sehen sich Noparlik und Kollegen konfrontiert, wenn es um Funde von Munition und Waffen geht. Täglich zwischen fünf bis acht Zufallsfunde von Überresten der Kriege in unterschiedlicher Qualität würden auch heute noch im Amt gemeldet, erläuterte der Experte. Bei Forstarbeiten, wie jetzt in der Gemarkung von Pöhlde, sei dies eher selten der Fall. Häufiger würden Waffen und Munition aus den Weltkriegen auf Baustellen gefunden.

Zuständig für die Sprengung der Panzergranate bei Pöhlde war Markus Rausch. Der Bergungssprengmeister aus Hannover musste am vorgestrigen Dienstag ein zweites Mal zum Einsatz im Rotenberg anrücken. Eine Spaziergängerin hatte an einer anderen Stelle des Waldes Überreste aus dem Krieg entdeckt. Diesmal muste die Rakete einer amerikanischen Panzerfaust gesprengt werden.

„Grundsätzlich geht von Munition und Waffen Gefahr aus“, erläuterte Rausch. Ihm bleibt der Einsatz einiger seiner Kollegen im Juni 2010 auf dem Schützenplatz in Göttingen aus traurigem Anlass in Erinnerung. Drei Angehörige des Kampfmittelbeseitigungsdienstes waren vor gut zwei Jahren beim Versuch, eine Kriegsbombe zu entschärfen, getötet worden.

„Nicht berühren“, lautet die eindringliche Warnung im Umgang mit Waffen und Munition. Am besten sei es immer, die Funde sofort der Polizei zu melden, so Rausch. Für die erweiterte Gefahrenabwehr sei dann die jeweilige Kommune zuständig, im Falle Pöhlde die Stadt Herzberg.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.04.2012

Irritationen um Hochwasser und Erdfälle

Gemeinde schafft Voraussetzungen für Neubeginn nach Hotel-Pleite und Hallenbad-Schließung

VON KUNO MAHNKOPF

      

Rhumspringe. Mit  der  Aufstellung  eines Bebauungs-
planes für die Dorfmitte hat die Gemeinde Rhumspringe die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Nach-folgenutzung von Rhumehotel und Hallenbad geschaffen, die auch Abriss und Neubau nicht ausschließen. Nach der dritten Auslegung des Bebauungsplanes konnte jetzt im Rat der Satzungsbe-schluss verabschiedet werden. Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) bedauert, dass auch nach Aufhebung  der 1912  festgesetzten Überschwemmungsgrenze, die in diesem Jahr erfolgen soll, die alten Baugrenzen  einzuhalten  sind. Dadurch würden potenzielle Investoren eingeschränkt.

Jacobi geht dennoch von einer kurz- bis mittelfristigen Lösung für das nach der Insolvenz seit Jahren leersteh-
ende private Rhumehotel und das angrenzende, Ende März geschlossene kommunale Hallenbad aus.

 

Wird nach einem Jahrhundert aufgehoben: die Überschwemmungsgrenze am seit Jahren leer stehenden Rhumehotel. Pförtner

Der Bürgermeister bestätigt erneut Gespräche und Bemühungen eines Interessenten aus dem Bereich der Gesundheitsvorsorge, ohne konkret zu werden: „Keiner präsentiert die Heiratsurkunde, bevor der Standesbeamte nicht die Trauung vollzogen hat.“ Der Landkreis Göttingen hat keine Einwände gegen den Bebauungsplan erhoben. Als untere Wasserbehörde hat der Kreis aber darauf hingewiesen, dass die Verordnung über das Überschwemmungsgebiet von 1912 zurzeit noch rechtskräftig sei. Die Bausubstanz dürfe nur innerhalb bisheriger Gebäudegrenzen saniert und ausgebaut werden, eine Veränderung von Geländehöhen auch auf Parkplatz- und Grünflächen sei nicht zulässig. „Wir hätten eine Veränderung der Baugrenzen bekommen können, wenn schon die neue Verordnung gelten würde“, meint Jacobi. Die Gemeinde stehe aber unter Zeit- und Handlungsdruck. Die Festsetzung der Bebauungsgrenzen hätte nur durch ein kostenintensives Gutachten umgangen werden können, dessen Ergebnis sich mit der neuen Verordnung gedeckt hätte. Nach der werde es voraussichtlich keine Überschwemmungsgrenzen innerhalb des Ortes mehr geben.

Ebenso irritiert wie erheitert ist Jacobi über die Stellungnahme des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie zum Bebauungsplan Dorfmitte. Die Behörde weist darauf hin, dass im Bereich der Planungsfläche die geologischen Voraussetzungen für das Auftreten von Erdfällen gegeben sei. In größerer Tiefe befänden sich lösliche Kalk-, Dolomit- und Gipssteine des Zechsteins, der nächstgelegene Erdfall sei in einer Entfernung von mehr als 1000 Metern bekannt: „Formal ist die Baufläche in Gefährdungskategorie 2 gemäß Erlass des niedersächsischen Sozialministers Baumaßnahmen in erdfallgefährdeten Gebieten einzustufen.“ Sicherungs-
maßnahmen seien für diese Gefährdungskategorie nicht vorgesehen, die Stellungnahme ersetze aber keine geotechnische Erkundung des Baugrundes.

Für die sieht Jacobi auch keinen Grund und schmunzelt über die formalen Anmerkungen. Dolomit-Gestein gebe es nur bis zur Rhumequelle, der Ort stehe auf Buntsandstein. Und der Ortskern sei schließlich schon seit Jahrhunderten bebaut.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 25.04.2012

Heißes Spektakel an Rhume

Hexe wird verbrannt
 

Rhumspringe (asg). Hexenverbrennung, Live-Musik und Feuerkunst: Der Sportverein Rhumspringe geizt bei seiner traditionellen Walpurgisfeier am Montag, 30. April, nicht mit Höhepunkten. Die Feier beginnt um 18.30 Uhr auf dem Sportplatz der Rhumegemeinde. Ab 19 Uhr gibt es Livemusik mit der „Old men group“ aus Rhumspringe. Gegen 22 Uhr tritt der Mingeröder Dietmar Engelhardt mit seiner neuen Lichtshow auf.

Auch in diesem Jahr hat Engelhardt eine neue Mottoshow aus Licht und Feuer kreiiert. Wieder einmal schlüpft er in eine spezielle Rolle und hat sich dem Thema Seefahrt gewidmet. Ausgeschmückt mit vielen Spezialeffekten vereint er Licht, Bewegung und Musik in dem viertelstündigen Spektakel. Highlight ist die Poijonglage mit brennenden Eisenspänen – in Feuerkünstlerkreisen als „Sparkling Pois“ bekannt. Nur geübte Poikünstler wagen sich an diese Herausforderung mit den brennenden Eisentropfen heran. Für den Betrachter bietet sich ein Bild von sprühenden Funken, die passend zur Musik arrangiert sind. Daneben bieten die neuen Laser- und LED-Spezialeffekte aus den USA ein Farbenspiel im Hintergrund. Parat hat der Lichtkünstler auch eine himmlische Überraschung aus seinem Drachenfundus.

Für die Verpflegung der Gäste sorgen die Mitglieder des Rhumspringer Sportvereins, angeboten wird auch wieder die traditionelle Maibowle, der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Am Dienstag, 1. Mai, beginnt außerdem um 11 Uhr ein Frühschoppen auf dem Sportplatz.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 26.04.2012

Viertes Storchenpaar nistet sich in der Region ein

      

Lütgenhausen (asg). Aller guten Dinge sind vier - zumindest was die wachsende Storchpopulation in der Region angeht. Seit einigen Tagen nistet Vogel-Paar Nummer vier - neben dem Gieboldehäuser und den beiden Seeburger Paaren - auf dem Nest von Wilhelm Koch in Lütgenhausen. Hatten die beiden sehr harmo-
nisch wirkenden Stelzvögel kurz nach Ostern noch unentschlossen ihr neues Heim inspiziert (Tageblatt berichtete), so haben sie sich jetzt dauerhaft eingerich-
tet, suchen in trauter Zweisamkeit auf den umliegenden Wiesen nach Futter oder starten synchron zum Rundflug über die Nachbarschaft. Die Nisthilfe hat Koch vor fünf Jahren in der Nähe seines Hofes errichtet, der geflochtene Unterbau wurde speziell im Ruhrgebiet angefertigt

 

Hat sich in Lütgenhausen niedergelassen: Storchenpaar Nummer vier im Eichsfeld beäugt wachsam die Umgebung.   Thiele

 

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 08.05.2012

Feuerkunst am Himmel zu Walpurgis

Traditionelle Feier in Rhumspringe: Engelhardt begeistert die Besucher
 

Rhumspringe (wew). „Überwältigend, fantastisch“, die Begeisterung von Markus Steinmetz, Vorsitzender des Sportvereins Rhumspringe, war am Abend der traditio-
nellen Walpurgisfeier ebenso groß wie der Andrang auf dem Rhumspringer Sportgelände.

Bestes Wetter, Live-Musik von der Old-Man-Group und eine faszinierende Lichter-Show sorgten für ein rundum gelungenes Programm.

Als Maibowle und Gegrilltes aufgrund der hohen Besu-
cherzahl gegen 22 Uhr langsam zur Neige gingen, kam die Licht- und Feuershow des Mingeröders Dietmar En-
gelhardt genau zur rechten Zeit. Der Lichtkünstler hatte sich dem Thema Seefahrt gewidmet und begeisterte mit Spezialeffekten, die Elemente Licht, Bewegung und Musik vereinten. Es ging Schlag auf Schlag.

 

Leuchtende Show mit Effekten: Dietmar Engelhardt. EF

Als beeindruckendes Highlight seiner Jonglierkunst zeigte Engelhardt die Poijonglage mit brennenden Eisenspänen. Sprühende Funken, immer passend zur Musik, rissen die Zuschauer zu lauten Begeisterungsrufen hin. Die ausgefeilte Jonglage mit vielen leuchtenden Stäben und Ketten erhellten den Abend. Eine letzte himmlische Überraschung aus seinem Drachenfundus verblüffte die Zuschauer, die sich mit kaum enden wollenden Beifall bedankten.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 08.05.2012

Zur Person

Karl Habich, Ehren-Bürgermeister der Gemeinde Rhumspringe, feiert am heutigen Diens-
tag, 8. Mai, seinen 85. Geburtstag. Der CDU-Politiker und Bundesverdienstkreuzträger hat die Nachkriegsgeschichte seines Heimatortes maßgeblich geprägt und die Entwicklung vorangetrieben, als von Demografie- und Schuldenkrise noch keine Rede war. Mehr als 31 Jahre lang ist der ehemalige Kreisjugendpfleger, Samtgemeinde- und Kreistagsabgeordnete Bürgermeister in Rhumspringe gewesen. In seiner Amtszeit wurden das in diesem Jahr geschlossene Hallenbad gebaut, Betriebe angesiedelt und Wohnbaugebiete ausgewiesen. Gegen heftige Widerstände hat Habich den Bau der kommunalen Entlastungsstraße durchgesetzt, den er als einen Höhepunkt seines politischen Wirkens wertet.
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Eichsfelder Tageblatt vom 15.05.2012

Beim Umzug gilt strenge Anzugsordnung

Schützenfest Rhumspringe sticht mit Traditionen heraus / Echtes Volksfest
 

Rhumspringe(asg). Pfingsten ist Schützenfest-Zeit, jedenfalls in Rhumspringe. In der Rhumegemeinde wird das Volksfest – im Gegensatz zu anderen Orten – nicht allein vom Schützenverein ausgetragen. Veranstalter des 516. Schützenfestes ist die Realgemeinde Rhumspringe, organisiert wird es in traditioneller Form von der Schützenhauptmannschaft, die sich in diesem Jahr zum Teil neu formiert hat. Nach wie vor steht Wolfgang Bialke als Hauptmann an der Spitze, unterstützt wird er vom neuen Leutnant Jan Strüber sowie vom Männerfähnrich Michael Steinmetz. Erstmals dabei ist Jonas Monecke als Gesellenfähnrich.

 

Fahnenschwenker und Zylinder: Schützenfest Rhumspringe.  AT

Dass es sich bei diesem Schützenfest eher um ein „Volksfest“ handelt, wird deutlich an den vielen freiwilligen Helfern und der guten Beteiligung aller Einwohner und vieler Gäste an den Veranstaltungen. Einen wichtigen Beitrag leistet der Schützenverein St. Sebastian Rhumspringe, der die Schießwettbewerbe durchführt. Für die Rhumspringer Junggesellen beispielsweise beginnt das Schützenfest bereits am Pfingstsonnabend, 26. Mai, beim Sammeln der Maibüsche am frühen Morgen. Damit wird das Dorf geschmückt. Offizieller Fest-Start ist um 13 Uhr mit dem Kinderumzug. Mit geschmückten Fahrrädern und bunten Stöcken zieht der Nachwuchs durch den Ort.

Das ganze Dorf ist beim Hauptumzug am Pfingstsonntag auf den Beinen, nach alter Tradition treten die verheirateten Männer in schwarzem Anzug und Zylinder ab, auch andere Teilnehmer sind streng nach traditionellen Vorgaben gekleidet. Auf korrekte Anzugsordnung wird größter Wert gelegt. Das Missachten der Regeln oder Fehlverhalten beim Umzug können sogar zum Ausschluss führen. Um die Einzigartigkeit des Umzugs zu bewahren, ist eine gewisse Disziplin aller Teilnehmer, besonders bei den Ehrungen, erforderlich. Neben den Königen des letzten Jahres werden weitere „Offizielle“, wie der Festwirt, der Bürgermeister und der Pfarrer von Zuhause abgeholt. Zum Abschluss des Umzuges findet am Kriegerdenkmal die Kranzniederlegung und das Salutschießen statt.

An allen Pfingsttagen haben die Rhumspringer Umzugsteilnehmer die Möglichkeit, auf die Königsscheibe zu schießen. Das Besondere dabei ist, dass nicht die Ringzahl zählt, sondern der beste Schuss. Somit hat auch jeder ungeübte Schütze die Chance, die Königswürde zu erringen. Die Gäste dagegen sind eingeladen, auf die Preisscheiben zu schießen. Königs- und Preisschießen finden bereits am Pfingstsonnabend von 15 bis 18 Uhr statt. Königsschüsse am Pfingstmontag, 28. Mai, sind nur bis 16 Uhr möglich, spätere Schüsse werden nur für die Preisscheibe gewertet.

Für Unterhaltung ist an allen drei Tagen von früh bis spät gesorgt. Neben den allabendlichen Tanzveranstaltungen im Schützenhaus bietet das Schützenfest auch noch die ein oder andere traditionelle Besonderheit: In den letzten Jahren fanden sich nach dem Frühschoppen und dem nachmittäglichen Kaffeetrinken am Montag Fussballbegeisterte zusammen, um dann, nur in Unterwäsche bekleidet, ein Spiel „Junggesellen vs. Verheiratete“ auf dem benachbarten Sportplatz auszutragen.

Am Nachmittag des Pfingstmontag folgen dann die Proklamation und das Heimbringen der neuen Könige, bevor sich der Saal zum letzten Schützenfest-Tanzabend 2012 füllt.

Festprogramm

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 16.05.2012

Harzklub feiert am Grillplatz
 

Rhumspringe (hho). Zum 35. Mal richtet der Harzklub Rhumspringe für alle Mitglieder, Wanderer und Freunde am morgigen Himmelfahrtstag, 17. Mai, ein Fest auf dem Grillplatz aus. Wer wandern möchte, trifft sich um 11 Uhr am Rhume-Hotel. Von dort geht es durch Wald und Flur zum Grillplatz. Ab 14 Uhr sorgen die DJs Hans und Erich für Unterhaltung. Der Umwelt zuliebe sollten wie gewohnt Geschirr und Bestecke mitgebracht werden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 26.05.2012

Biographie des Ordensgenerals
 

Rhumspringe / Würzburg (mic). Bis an die Spitze des weltweiten Augustinerordens ist Pater Engelbert Eberhardt, der aus Rhumspringe stammt, aufgestiegen. Nun hat sein Mitbruder Willigis Eckermann eine Biographie verfasst: „P.Engelbert Eberhardt (1893–1958). Augustiner, Provinzial, General“. Sie ist im Echter-Verlag erschienen. Der Eichsfelder ist von seinem Orden nach dem Ersten Weltkrieg in die USA geschickt worden. 1953 wurde er Ordensgeneral.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 29.05.2012

Anmeldung für Hoffest
 

Rhumspringe (lo). Sein zehntes Hoffest feiert der Landfrauenverein Rhumetal am Sonntag, 10. Juni, bei Michaela Diedrich in Rhumspringe. Anmeldungen für Kuchen und Sachspenden sind möglich unter Telefon 05529/1528 oder 05529/1702.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 29.05.2012

Schwarz-weißer Traditionszug

Schützenfest: Mehrstündiger Marsch durch Rhumspringe
 

Rhumspringe (lo). „Guten Morgen Schützenkompanie.“ Pünktlich um 11.30 Uhr formiert Schützenhauptmann Wolfgang Bigalke den Festumzug. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen kommt Ordnung in die Menge hunderter wartender Menschen am Rhumehotel. Zum ersten Mal an diesem Tag wird das Ritual mit Antreten und Fahnenschwenken exerziert.

An 14 Stationen wird es danach noch vollzogen. Mehrere Stunden dauert das Abholen der Schützenkönige und Würdenträger. Der Umzug durch das Dorf ist Höhepunkt des Schützenfestes in Rhumspringe. Es ist ein  Fest  der  Dorfgemeinschaft, im Auftrag der Realgemeinde, gemeinsam mit der Schützengesellschaft durch ehrenamtliche Helfer organisiert.

In fester Reihenfolge bricht der Zug auf. Der Renshäuser Blasmusik folgen die Würdenträger, danach die verheira-

 

Feste Ordnung: Der Umzug beim Schützenfest Rhumspringe bricht auf zur mehrstündigen Tour.MW

teten Männer in Frack und Zylinder, die verheirateten Frauen mit weißem Oberteil und schwarzer Hose oder Rock. Die Schützen in ihren Uniformen schließen sich an, festlich gekleidete Junggesellinnen und Junggesellen folgen, den Abschluss bildet in diesem Jahr der Spielmannszug Scharzfeld.

Ordnung und Fröhlichkeit schließen sich nicht aus, es wird viel gelacht im Zug, Zuschauern zugewunken, im Gehen ein Plausch gehalten. An jeder Station löst sich die Formation nach Antreten und Fahnenschwenken auf, es gibt Getränke und Imbiss. Das ist auch nötig an diesem warmen Sonnentag. Das Team einer Gaststätte versorgt die Marschierer während vieler Stunden Tradition.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 30.05.2012

Schützenplatz: Quad gestohlen
 

Rhumspringe (ku). Ein blaues Quad der Marke Bashan ist in der Nacht zum Sonntag vom Schützenplatz in Rhumspringe entwendet worden. Dort hatte ein 21-jähriger Herzberger das drei Jahre alte Fahrzeug im Wert von noch rund 2500 Euro am Sonnabend gegen 23.30 Uhr abgestellt und mit einem Bremsscheibenschloss gesichert. Als er sein Quad mit OHA-Kennzeichen am Sonntag um 10 Uhr abholen wollte, war es verschwunden. In Rhumspringe wurde über Pfingsten Schützenfest gefeiert. Hinweise erbittet die Polizei Duderstadt unter Telefon 05527/98010.

 

 

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Bericht und Fotos von Werner Wagner vom 30.05.2012

Lehrer neuer Schützenkönig in Rhumspringe

Drei Tage Hochbetrieb mit Bürgermeister und Pfarrer
 

Rhumspringe (ww).Das 516. Schützen- und Volksfest für die Einwohner in Rhumspringe und Lütgenhausen war für alle ein Erfolg. Groß und klein hatten ihren Spaß. Festwirt  Heinz-Eugen  Venjakob  und  auch die Schausteller hatten "Hochbetrieb". An allen drei Tagen über Pfingsten herrschte sommerliches Frühlingswetter. So war auch die Beteiligung am größten Ereignis im Ort, das von der Realgemeinde mit der Schützengesellschaft und ehrenamtlichen Helfern initiiert wird, top.

Das  Schützenfest begann mit dem Festumzug der Kin-
der. Daran schloss sich die Kinderbelustigung auf dem Sportplatz  des  SV  Rhumspringe.  Es wurden Sonder-
preise für Fahrräder, Stöcke und vieles mehr vergeben. Das Silberkönigsschießen, Königs- und Preisschießen wurde eröffnet und hielt bis Pfingsmontagnachmittag an.

 

Pfarrer Markus Grabowski verkündete fünf Gebote, die eigens der Schützengesellschaft Rhumspringe sind

Auch das Wettkampfschießen des Realgemeindevorstandes, des Gemeinderates, der Lehrerschaft, des Kirchenvorstandes und der Senioren des Schützenfestes nahm seinen Verlauf. Abends spielte die "Star Light Showband" zum Tanz auf.

Am Pfingstsonntag erfolgte ab 5.30 Uhr das Wecken durch den Fanfarenzug Rhumspringe. Bis kurz nach 8 Uhr waren diese Musiker am Zuge. Nach dem Hochamt für die lebenden und verstorbenen Schützen begann mit dem Antreten aller Schützen und Fahnenabordnungen am Dorfmittellpunktplatz vor dem Rhume-Hotel der Umzug durch das gesamte Dorf. Der Höhepunkt des Schützenfestes war angesagt.

Der Schützenhauptmann Wolfgang Bigalke "ließ bitten". Die Männer trugen einen schwarzen Anzug, dazu ein weißes Hemd und Zylinder. Die Frauen begannen den Festumzug in dunkle(r) Hose/Rock und mit weißer Bluse. Dazu gesellten sich die Würdenträger. Die Renshäuser Blasmusik sowie der Fanfarenzug Rhumspringe und der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Scharzfeld sorgte für den musikalischen Akt.

An 14 Stationen erfolgte jeweils das Ritual mit Antreten des Umzuges samt Fahnenschwenken, wobei Männer- und Gesellenfähnrich in Aktion traten. An jeder Station wurde Halt gemacht und. Nach dem Zeremoniell mit Antreten der Schützen und dem Fahnenschwenken ließen die Umzugsteilnehmer die abgeholte Person "Hoch" leben. Als Dank gab es Getränke, wobei das Team des Festwirtes für ein schnelles "Helles" verantwortlich war. Zudem wurde ein Imbiss gereicht.

Realgemeindevorsteher Godehard Jacobi bedankte sich für das Abholen und sagt: "Ich bin 33 Jahre dabei. Das macht immer wieder Freude." Enkel Emil, gerademal vier Jahre, stand Pate und zeigte sich erstaunt Bürgermeister Franz Jacobi, seit 13 Jahren mit von der Partie, zeigte sich erfreut über die Beteiligung des Umzuges und sagte: "Zum 516. Mal ein Festumzug. Wir feiern Schützenfest in diesem Ort. Es ist ein echtes Volksfest mit Tradition. Das alles zeigt, dass sich in diesem Ort gut leben läßt." Pfarrer Markus Grabowski ließ sich gut gelaunt abholen. Der Geistliche stellte heraus, dass fünf Gebote für die Tradition des Schützenfestes herausragend seien. So lobte er das Frauentrio Christa Schmiedekind, Rosalinde Diederich und Maria Jacobi, das im Pfarrhaus stets ihm den großen Rückhalt gebe. Pfarrer Grabowski gab als letztes Gebot dem Schützenumzug mit auf den Weg: " Schützen nehmet zur Kenntnis: "Die Letzten werden die Ersten sein." Es schloss sich die Ehrung am Kriegerdenkmal an. Lara Jacobi sprach im Gedicht davon, dass es niemals wieder Krieg vom deutschen Boden ausgehen möge.

Mit Silberkönigsschießen, Königs- und Preisschießen wurden diese Wettbewerbe am Pfingstmontag fortgesetzt. Mittags stand ein gemeinschaftliches Essen auf der Tagesordnung. Die Renshäuser Blasmusik spielte zur Unterhaltung auf. Nach Kaffee und Kuchen am Nachmitttag im Schießstand erfolgte im Schützenhaus die Proklamation der Könige und Ehrungen mit abschließendem Nachhausebringen der König. Tanz, Preisverteilung, Ehrentänze und Neuwahlen beendeten das Schützenfest 2012.

Die Siegerehrung 2012: 1. Schützenkönig: Berthold Jacobi, 2.Schützenkönig: Hans-Jürgen Wienert.- 1.Damen-
königin: Petra Monecke, 2. Damenkönigin: Diana Sievert.- 1. Jugendkönig: Marc Schmidt, 2. Jugendkönig: Christopher Schlaberg.- 1. Jugendkönigin: Lara Schmiedekind, 2. Jugendkönigin: Annelie Schlaberg..- Bester im Wettkampf: Marianne Sievert.

Die Hauptmannschaft: Schützenhauptmann: Wolfgang Bigalke.- Leutnant: Jan Strüber.- Männerfähnrich: Michael Steinmetz.- Gesellenfähnrich: Jonas Monacke.- 1. Silberkönig: Christine Degener, 2. Silberkönig: Andreas Schröder.  

  

  

    

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 31.05.2012

Bürger sollen Weg erneuern
 

Rhumspringe (ku). Bürgermeister  Franz Jacobi (CDU)  ruft die Rhumspringer zu „bürgerschaftlichem Engage-
ment“ auf. Damit ist in diesem Fall ein Arbeitseinsatz gemeint. Der zugewachsene und verunreinigte Fußgänger-Kiesweg zwischen Wilhelm- und Viktoriastraße soll am Freitag, 1. Juni, ab 17 Uhr und am Sonnabend, 2. Juni, ab 8.30 Uhr erneuert werden. Unter Leitung des stellvertretenden Bauausschuss-Vorsitzenden Manfred Waslowski (CDU) sollen die Helfer zur Schaufel greifen, die mitzubringen ist. „Hinterher gibt es kaltes Bier und heiße Würstchen“, lockt Jacobi. Angesichts der Finanzsituation der Gemeinden werde der ehrenamtliche Einsatz von Bürgern immer wichtiger. Im Rahmen der Zukunftswerkstatt Rhumspringe hätten sich bereits im Herbst Bürger bereit erklärt, den drei Meter breiten und knapp 100 Meter langen Weg zu erneuern.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 05.06.2012

Dreiste Einbrüche in Wohnhäuser
 

Gerblingerode/Rhumspringe (asg). Zwei Einbrüche in Wohnhäuser in Gerblingerode und Rhumspringe beschäftigen die Polizei in Duderstadt. Besonders dreist: Die Diebe schlugen zu, während sich die Hausbewohner auf Trauerfeiern befanden. Die erste Tat ereignete sich am vergangenen Freitag im Gerblingeröder Grenzweg. Vermutlich in der Zeit zwischen 14 und 18.45 Uhr drangen Diebe durch die aufgebrochene Kellertür ein, durchwühlten die Räume und stahlen Münzgeld in noch unbekannter Höhe. Ebenfalls durch eine aufgebrochene Tür suchten Einbrecher am vergangenen Sonnabend zwischen 10.45 und 12.45 Uhr ein Haus am Goldberg in Rhumspringe heim. Ein Rottweilermischling verscheuchte die Einbrecher vermutlich. Hinweise an die Polizei Duderstadt, Telefon 05527/98010.

 

 

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Gemeinde Rhumspringe 08.06.2012

Verabschiedung der Mitarbeiter des Hallenbades Rhumspringe
 

Rhumspringe. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde bei Kaffee und Kuchen  verabschiedete Bürgermeister Franz Jacobi am 23.05.2012 das Aufsichtspersonal des ehemaligen Hallenbades Rhumspringe.

Der Bürgermeister dankte Frau Sonja Rohnert, Frau Iris Steinmetz und Herrn Horst Gröschner für die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit und überreichte ein Präsent der Gemeinde. Frau Rohnert betreute die Besucher des Hallenbades seit dem 01.01.2001. Nach Reduzierung ihrer Arbeitszeit wurde Frau Steinmetz zum 01.07.2009 mit der Hälfte der regelmäßigen Abeitszeit eingestellt. Herr Gröschner, der bei Urlaub und in Krankheitsfällen die Badaufsicht als Vertretungskraft übernommen hat, vervollständigte das Team.

Das Hallenbad Rhumspringe wurde am 31.03.2012 geschlossen, da der hohe Fehlbetrag von jährlich ca. 90.000 € nicht mehr finanziert werden kann.

 

Sonja Rohnert, Horst Gröschner, Iris Steinmetz, Bürgermeister Franz Jacobi (von Links)

Bürgermeister Franz Jacobi brachte noch einmal sein Bedauern über die Schließung des Bades und die damit verbundenen Kündigungen zum Ausdruck und wünschte den ehemaligen Mitarbeitern alles Gute für die Zukunft.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 18.06.2012

Hallenbad wird voraussichtlich abgerissen

Gemeinde nimmt Kredit für Neu- oder Umbau auf / Mieteinnahmen statt Unterhaltungskosten

VON KUNO MAHNKOPF

      

Rhumspringe. Nach Schließung ihres Hallenbades will die Gemeinde das Gebäude abreißen und durch einen Neubau ersetzen oder umbauen lassen, um eine Nach-
nutzung zu ermöglichen. Dafür soll erstmals nach 15 Jahren wieder ein Darlehen aufgenommen werden. Als Voraussetzung für die baulichen Veränderungen wurde bereits ein Bebauungsplan für die Dorfmitte aufgestellt.

Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) will nach wie vor keine konkreten Informationen zur künftigen Nutzung preisgeben, bevor alle Finanzierungsfragen geklärt und Verträge  unterschrieben  sind. Erneut teilt Jacobi ledig-
lich mit,  dass ein Projekt im  Bereich der Gesundheits-
vorsorge geplant sei. Das habe inzwischen feste Züge angenommen. Auf Anfrage bestätigt der Bürgermeister, dass das Schwimmbecken auch bei einem Umbau nicht erhalten bleiben wird.  Der sei  noch nicht ausge-

 

Das Wasser ist abgelassen, die Schwimmnudeln werden nicht mehr gebraucht: Nach dem Aus droht dem Hallenbad der Abriss. Thiele

schlossen, die Zeichen würden aber eher auf Abriss und Neubau stehen. Nach 35 Jahren Betrieb war das kommunale Hallenbad Ende März unter Protest aus der Bevölkerung geschlossen worden.

Auch für das angrenzende Rhumehotel gebe es Interessenten, teilt Jacobi mit. Die künftige Nutzung der Immobilie, die sich in Privatbesitz befindet und nach der Insolvenz schon seit Jahren leersteht, sei allerdings noch völlig offen.

Für Investitionen in Abriss und Neubau oder Umbau des Hallenbades sieht der im Rat verabschiedete aktuelle Haushaltsplan einen Kredit in Höhe von 715000 Euro vor. „Die Schulden sollen in den kommenden Jahren durch Mieteinnahmen abgeschmolzen werden“, sagt Jacobi. Ansonsten ist in diesem Jahr lediglich eine weitere Investition der Gemeinde vorgesehen: Die Straßenbeleuchtung in der Duderstädter Straße und der Hauptstraße soll übernächste Woche preisgünstige LED-Lampenköpfe bekommen, marode Masten erneuert werden.

Die Finanzsituation der Gemeinde entwickelt sich besser als befürchtet. Im Ergebnishaushalt, in dem die laufenden Ausgaben und Unterhaltungskosten verbucht werden, gibt es ein strukturelles Defizit in Höhe von nur knapp 6000 Euro. Und das kann laut Jacobi voraussichtlich durch Überschüsse aus den Vorjahren ausgeglichen werden. Ein Konsolidierungskonzept sei nicht nötig, die Grundsteuersätze blieben unverändert. Dass im Jahresergebnis 2012 insgesamt ein Fehlbetrag von 77600 Euro aufschlägt, begründet Jacobi mit fehlenden Abschreibungen auch für das Hallenbad, die sich zunächst negativ bemerkbar machen würden. Ansonsten wirke sich die Schließung des Hallenbades, das die Gemeinde jährlich mit rund 90000 Euro bezuschussen musste, schon jetzt positiv aus. Ab 2013 sind Überschüsse prognostiziert.

Da noch Rücklagen vorhanden waren, konnte die Gemeinde erst 2011 ihren Etat erstmals nicht ausgleichen. Auch beim Jahresergebnis 2011 zeichnet sich jedoch ab, dass der vorgesehene Fehlbetrag in Höhe von 150000 Euro auf einen Bruchteil reduziert werden kann.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.06.2012

Rhumspringer Bürger greifen zur Schaufel

Arbeitseinsatz: Freiwillige erneuern Fußweg

      

Rhumspringe (ku). Die Gemeinde Rhumspringe hatte um Hilfe gebeten, rund 20 Bürger folgten dem Aufruf zum Arbeitseinsatz. Angeleitet vom stellvertretenden Bauausschussvorsitzenden Manfred Waslowski (CDU) erneuerten sie den drei Meter breiten und fast 100 Meter langen  Fußweg  zwischen  der  Wilhelm- und Viktoria-straße in Rhumspringe. Unterstützt wurde die Aktion vom Bauhof der Gemeinde und von Landwirt Josef Gödecke, Maschinen und Material wurden gestellt.

Die freiwilligen Helfer trugen den von Hundekot, Grasbü-scheln und Betonresten verdreckten und überwucherten Oberflächenbelag des Weges ab. Anschließend wurde der Verbindungsweg mit Kies erneuert und befestigt. Vor allem Anwohner aus der Umgebung griffen zu Schaufel und Spitzhacke.

 

Engagierte Anwohner: Auch Kinder und ihre Mütter beteiligen sich an der Gemeinschaftsaktion. EF

Geschafft: Weg fertiggestellt.

 

„Selbst Grundschulkinder mit ihren Müttern ließen es sich nicht nehmen, zum Gelingen des Vorhabens beizutragen“, zeigt sich Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) ebenso erfreut und beeindruckt über das Engagement der Helfer wie das Ergebnis der Bürgerarbeit. Nachbarn schenkten Kaffee gegen die anfängliche Kälte am frühen Morgen aus, stellten ebenso Werkzeug wie fehlendes Kleinmaterial zur Verfügung. Zum Dank gab es für alle Beteiligten Getränke, Grillwürstchen und Lob vom Bürgermeister. Der ist sich mit den Helfern einig: „Solche Aktionen könnten wir an anderer Stelle eigentlich wiederholen. Das finde ich richtig toll.“

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 20.06.2012

Fahrt ins Rosarium
 

Rhumspringe (hho). Der Seniorentreff Rhumspringe plant eine Tagesfahrt ins Rosarium nach Sangerhausen. Die Tour nach Sachsen-Anhalt soll am Dienstag, 10. Juli, stattfinden. Anmeldungen und weitere Informationen bei Barbara Dietrich in Lütgenhausen, Telefon 05529/ 593.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.06.2012

Dorothea Beckmann verabschiedet

Bankkauffrau aus Rhumspringe 46 Jahre bei der Sparkasse tätig

      

Gieboldehausen (hho). Vielfach suchten Kunden der Sparkasse Duderstadt in Gieboldehausen in den vergan-
genen Jahrzehnten Kontakt zu Dorothea Beckmann. Dort schrieb die Rhumspringerin als vertrautes Gesicht Sparkassengeschichte mit. Nun ist die Bankkauffrau nach 46 Jahren in den Ruhestand verabschiedet worden.

„Eine extrem beliebte Kollegin verlässt die Sparkassen-Familie“, sagte Direktor Alfons Wüstefeld am Freitag bei der Abschiedsfeier. Neben dem Vorstand und Kollegen nahmen daran auch Kunden, Freunde und weitere Wegbegleiter Beckmanns teil. Für ein musikalisches i-Tüpfelchen sorgten Kollegen der „Sparkassen-Band“ mit dem örtlichen Geschäftsstellenleiter Marius Nienstedt an der Gitarre. In ein Sparkassen-ABC wurde auch Ehemann Hermann Beckmann mit eingebunden.

Mit 15 Jahren startete die geborene Dorothea Jacobi ins Berufsleben. Am 1.April 1966 begann sie die Ausbildung

 

Beim Abschied: Dorothea Beckmann mit Ehemann Hermann (Mitte) sowie Alfons Wüstefeld (links) und Hermann Vorwald. OT


 M. Jegerczyk


 L. Zöpfgen

 

zur  Bankkauffrau bei der damaligen Kreissparkasse Gieboldehausen – gemeinsam mit Alfons Wüstefeld, dem heutigen Sparkassendirektor. Gleich nach ihrem Lehrabschluss 1969 wechselte sie in die Kundenbetreuung und blieb diesem Bereich auch in der Geschäftsstelle Gieboldehausen bis zuletzt treu.

„Mehr als 46 Jahre warst Du Bankerin. Das ist eine lange Zeit“, bedankte sich Wüstefeld auch im Namen seines Vorstandskollegen Hermann Vorwald bei Beckmann für die jahrzehntelange ausgezeichnete Arbeit und wünschte alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Für Generationen von Gieboldehäuser Bürgern sei sie Inbegriff für ihre Sparkasse vor Ort geworden, betonte Wüstefeld. Die Kunden schätzten nicht nur ihre Fachkompetenz, sondern insbesondere ihre Gabe, stets ein offenes Ohr für sie zu haben und einfach zuhören zu können. Im Rahmen der Abschiedsfeier wurden Martin Jegerczyk, Nachfolger von Dorothea Beckmann, sowie Lisa Zöpfgen ausgezeichnet. Jegerczyk schloss erfolgreich den Studiengang zum Sparkassenbetriebswirt ab, Kundenberaterin Zöpfgen bildete sich zur Sparkassenfachwirtin für Kundenberatung fort.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.06.2012

Germerott Vorsitzender

Sozialverband Rhumspringe wählt und ehrt
 

Rhumspringe (hho). Wahlen und Ehrungen standen beim Ortsverband Rhumspringe des Sozialverbandes Deutschland bei der Jahreshauptversammlung auf der Tagesordnung.  Neuer  Vorsitzender ist Helmut Germe-
rott, Stellvertreterin Marlies Tews.

Neue Schatzmeisterin ist Gisela Diedrich, im Amt bestätigt wurde Schriftführerin Irmgard Freiberg. Als Beisitzer wurden Dietmar Wagner, Wilfried Sanetra und Horst Lühning bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurden die Kassenrevisoren Anni Bachmann, Benno Beckmann und Harald Tewes.

Das Amt des Wahlleiters in der Versammlung hatte Gerhard Reiß inne. Dessen Ehefrau Roswitha, Kreisvor-
sitzende des Sozialverbandes Deutschland, war bei der Versammlung ebenso anwesend wie Frauenbeauftragte Brigitte Stuckenschmidt. Im Laufe der Versammlung wurden Mitglieder des Ortsverbandes für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

 

Auf  Vorstandsebene aktiv:  Mitglieder des Sozialverbandes.EF

 

 

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Werner Wagner vom 04.07.2012

Bewährte Chorstimmen der Eichsfelder Heimat
 

 

Rhumspringe (W.W.).Im Rahmen der diesjährigen Quellenkonzerte findet an diesem Sonntag, 8. Juli, die zweite Veranstaltung dieser kulturellen Reihe statt. Markante und bekannte Chorstimmen der Eichsfelder Heimat sind ab 16.30 Uhr an der Rhumequelle zu hören.

Der Männergesangverein Eintracht Fuhrbach tritt unter Leitung von Sascha Richter mit bekannten und neuen Liedern am europaweit bekannten Naturdenkmal auf. Der aus reinen Männerstimmen bestehende Chor umfasst 32 Sänger. 2010 feierte der Gesangverein sein 125-jähriges Stiftungsfest im Bergdorf Fuhrbach.

Das Rhumspringer Vokalensemble Vox Virorum mit zwölf Männerstimmen unter Leitung der Dirigentin Christiane Diedrich ist durch landesweite Auftritte sowie auch durch einen Beitrag im NDR bekannt geworden. Mehr als 100 Gesangsstücke gehören zum Repertoire der Gruppe.

Das 90-minütige Konzert ist kostenlos und wird von Sponsoren finanziert. Sitzgelegenheiten wie z.B. Hocker und Campingstühle sind von den Besuchern mitzubringen.

Flyer Quellenkonzerte

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.07.2012

Pater Ewald Spieß - Diamantenes Priesterjubiläum
 

Würzburg. Augustinerpater Pater Ewald Spieß, der im Untereichsfeld noch gut bekannt ist, feiert am Freitag, 13. Juli, sein Diamantenes Priesterjubiläum. Die Anschrift für Glückwünsche: Pater Ewald Spieß, Augustiner Kloster, Dominikaner-Platz 2, 97070 Würzburg.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 13.07.2012

Rhumspringe gewinnt Endspiel mit 1:0

Jungen von der Rhume triumphieren beim Turnier der Grundschulen
 

Gieboldehausen  (mbo). Die Schülerauswahl aus Rhumspringe hat das Fußballturnier der Grundschulen aus dem Altkreis Duderstadt gewonnen. Im Endspiel siegte die (bereits 2010 erfolgreiche) Jungenmannschaft von der Rhume im Hahlestadion von Gieboldehausen mit 1:0 gegen das Team aus Hilkerode.

Die Hilkeröder Jungen waren leicht favorisiert in das Finale gegangen. Sie hatten sich in der Vorrundengruppe 1 den ersten Platz erspielt und danach im Halbfinale mit einem glatten 4:0 über die Grundschule Seulingen über-zeugend aufgetrumpft. Die in der Gruppe 2 erfolgreiche Crew  aus  Rhumspringe  wurde  ihrerseits  in  der Vor-schlussrunde stärker gefordert und behielt gegen die Truppe der gastgebenden Gieboldehäuser Grundschule nur knapp mit 1:0 die Oberhand. Da die Rhumspringer dieses Ergebnis im Endspiel wiederholten, holten sie sich aber nicht unverdient den Turniersieg.

 

Vorrunde: Tiftlingerode (blau) und Nesselröden (rot) spielen 0:0.   OT

Gegner Hilkerode musste sichdamit zum zweiten Mal in Folge mit dem zweiten Platz begnügen: Im Vorjahr hatten sie das Finale gegen die Jungs aus Gieboldehausen unglücklich verloren.

Hauchdünn mussten sich jetzt die Gieboldehäuser Schülerinnen geben. Im entscheidenden Match des Mädchenturniers gegen die Kickerinnen aus Nesselröden hatten die Gastgeberinnen mit 0:1 das Nachsehen. Den dritten Platz belegte die weibliche Auswahl aus Rhumspringe vor den Schülerinnen der Duderstädter St.-Elisabeth-Schule. Bei den Jungen erkämpften sich die Gieboldehäuser Hausherren dank der besseren Tordifferenz gegenüber den Seulingern den dritten Rang.

Ulrich Haase, der Leiter der Grundschule Gieboldehausen, freute sich über den Erfolg seiner Jungen und über rund 300 Zuschauer. Ein Lob zollte er Turnierleiter Frank Klaus, den Schiedsrichtern und den helfenden Eltern

 

 

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Werner Wagner vom 17.07.2012

Bosseln für Jedermann beim TC Rhuma

Am Samstag, 21, Juli, Start am Tennishaus
 

An diesem Samstag, den 21, Juli, lädt der TC Rhuma wieder zu seinem beliebten Bosseln ein. Start und Ziel ist am Tennishaus am alten Sportplatz von 12 bis 15 Uhr. Der zu bewältigende Rundkurs beträgt fünf Kilometer. Gestartet wird in Gruppen zu jeweils sechs Personen. Das Startgeld beträgt sieben Euro pro Person.

Im Startgeld sind enthalten: 1 Kiste Bier und 1 Flasche Schnaps (Korn oder Roter) pro Gruppe und 1 Bratwurst pro Person. Zum Transport der Getränke ist von jeder Gruppe ein Hand(Boller)wagen mitzubringen. Zum Abschluss der sportlichen Aktivitäten lädt der TCR zu einem gemütlichen Beisammensein mit frisch gezapftem Bier vom Fass und leckeren Grillspezialitäten ein.

Anmeldungen bis zum 18. Juli bei Berthold Jacobi, Kolpingstraße 9, Tel.252; E-Mail:  Bärbel Hose, Rosenstraße 6, Tel. 91890, E-Mail: Manfred.Hose@t-online.de.

Der TC Rhuma wünscht viel Spaß und hofft, dass alle Teilnehmer gute Laune mitbringen.

Mit einer Siegerehrung für die drei erstplatzierten Gruppen will der TC Rhuma die erbrachten Leistungen würdigen

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.07.2012

Einigkeit feiert für Benjamin
 

Rhumspringe (asg). Der Freundschaftsklub Einigkeit Rhumspringe veranstaltet sein diesjähriges Sommerfest zu Gunsten des krebskranken Benjamin Schulze. Das Fest findet am Sonnabend, 21. Juli, am Schießstand in Rhumspringe statt. Geplant sind ab 15 Uhr eine Kaffeetafel sowie Kinderschminken und eine Hüpfburg. Ab 16.30 Uhr wird gegrillt. Der gesamte Überschuss samt einer Spende wird an die Familie Schulze übergeben. Weiterhin ist für Benjamin ein Spendenkonto auf seinen Namen bei der Sparkasse Duderstadt eingerichtet.

Nähere Informationen zum Fest und zum Spendenkonto unter Telefon 05529/919435.

 

 

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Gemeinde Rhumspringe 18.07.2012

Wettbewerb: Suche nach Deutschlands schönstem Naturwunder
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum vierten Mal läuft in diesem Jahr bis zum 12.09.12 bei der Heinz-Sielmann-Stiftung in Duderstadt die Suche nach Deutschlands schönstem Naturwunder. Im Wettbewerb vertreten sind 30 ausgewählte Geotope; darunter auch die Rhumequelle und Einhornhöhle.

Ihre Unterstützung in diesem Wettbewerb durch einen „Klick“ auf den Button (am linken Bildrand) für „unsere Rhumequelle“ würde uns sehr freuen.

Näheres können Sie über den nachfolgenden Link erfahren, auf dem Sie auch an der Abstimmung teilnehmen können – natürlich ohne Verpflichtung und ohne Kosten. www.sielmann-stiftung.de/naturwunder/

Bitte unterstützen Sie durch Ihre Abstimmung die Wettbewerbschancen unserer Quelle und das „Naturwunder“ im Reich der Nixe Rhuma, die Sie noch näher   h i e r   ausführlich kennenlernen können.

Ich würde mich freuen, wenn Sie diesen Aufruf auch an Ihre Freunde und Bekannten weiterleiten und damit zu einer Steigerung des Bekanntheitswertes dieses touristischen und geologischen Kleinodes am Rande des Eichsfeldes beitragen würden. Vielen Dank.

Ihre

Gemeinde Rhumspringe

Franz Jacobi

-Bürgermeister-

 

 

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Werner Wagner vom 20.07.2012

"Nixe Rhuma" und Harzklub im Festumzug

Feier "Tag der Niedersachsen" in Duderstadt
 

Duderstadt 150.000 Menschen zeigten ihr großes Interesse am "Tag der Niedersachsen" in Duderstadt. An drei Tagen herrschte jeweils Hochbetrieb. So waren auf elf Festmeilen über 200 Vereine, Verbände und Institutionen in Aktion. Auf acht Bühnen wude ein Musikprogramm geboten. Bürgermeister Wolfgang Nolte und Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann waren ständig für die Öffentlichkeit zu sehen.

Am vielfältigen Programm zeigte auch der Harzklub Rhumspringe, was er mit Harzer Liedern und Peitschen-
knüllern seinem Publikum zu bieten hat. Am Festzug an dem rd. 6000 Akteure bei wolkenbruchartigen Regenfällen und kühlen Temperaturen teilnahmen, präsentierte sich der Harzklub mit "Nixe Rhuma und ihren beiden Elfen".

 

Der Harzklub Rhumspringe mit "Nixe Rhuma und den Elfen" im Festumzug


Harzklub Rhumspringe mit "Nixe Rhuma und  Elfen

 

Der Trachten- und Festumzug, an dem 138 Gruppen teilnahmen, wurde immer wieder durch Regenschauer unterbrochen. Die Harzgebirger hinterließen mit ihren Gesängen einen nachhaltigen Eindruck. Auch ihr Niedersachsenlied, das Hans Deppe mit Gitarre und Michael Kerl mit Akkordeon begleitete, wurde selbst von den Menschen am Straßenrand gesungen.

Bürgermeister Nolte sprach den Bürgern seiner Stadt ein großes Kompliment aus, hatten sie doch den "Tag der Niedersachsen" vollends prächtig mitgestaltet.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.07.2012

Gemeinde erwirbt verwaistes Rhumehotel

Rhumspringe (ku). Nach sechs Jahren Leer- und Stillstand hat die Gemeinde Rhumspringe das Rhumehotel im Ortskern gekauft. Bei Zwangsversteigerungsterminen war der Gebäudekomplex nach der Insolvenz des Inhabers im Jahr 2006 ein Ladenhüter geblieben. Bereits bis zum Verkauf an den damaligen Pächter Mitte der 80er-Jahre war das Rhumehotel in Gemeindehand gewesen. Derzeit gebe es für die Immobilie zwei potenzielle Interessen-
ten – aus Gastronomie und Seniorenarbeit, teilt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) mit und berichtet von Zustimmung im Ort für die Entscheidung der Gemeinde. Das angrenzende Hallenbad soll abgerissen, in einen Neubau Arzt- und Physiotherapie-Praxen einziehen.

Eichsfelder Tageblatt vom 23.07.2012

Gemeinde kauft Hotel und reißt Hallenbad ab

Schwimmhalle weicht Neubau für Arzt und Physiotherapie / Zukunft des Rhumehotels noch offen

VON KUNO MAHNKOPF

      

Rhumspringe. Die Gemeinde hat das seit Jahren leerstehende Rhumehotel erworben, um die weitere Entwicklung im Ortskern steuern zu können. Während die Zukunft des ehemaligen Hotels noch ungeklärt ist, sind die Tage der Ende März geschlossenen gemeindeeigenen Schwimmhalle, die an das Hotel angrenzt, gezählt: Das Hallenbad, in dem Generationen von Eichsfeldern Schwimmen gelernt haben, wird abgerissen. Die Gemeinde Rhumspringe will dort einen Neubau errichten, der an eine Arztpraxis und eine Physiotherapiepraxis mit Gerätetraining vermietet wird.

Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) geht von Eröffnung des neuen „Gesundheitszentrums“ im ersten oder zwei-
ten Quartal 2013 aus. Die neue Physiotherapiepraxis wird die zweite in Rhumspringe werden, die örtliche Arztpraxis  Michels  zieht aus  dem  Gartenweg in den

 

Nach sechs Jahren Leerstand in Gemeindehand:
Für das Rhumehotel gibt es Interessenten im Gastronomie- und Seniorenbereich.MW

Für alle Vorschläge offen: Bürgermeister Franz Jacobi. OT

 

Neubau um. „Wir wollten die ärztliche Betreuung sicherstellen und einen Ortswechsel des Arztes verhindern – zumal es hier noch eine Apotheke und einen Zahnarzt gibt“, sagt Jacobi mit Blick auf die demografischen Veränderungen.

Die vorläufige Kostenschätzung für den Neubau beläuft sich auf rund 750000 Euro. Die Gemeinde will dafür zinsgünstige Darlehn aufnehmen, die Mieteinnahmen sollen laut Berechnungen des Samtgemeinde-Kämmerers noch innerhalb eines Jahrzehnts die Tilgungen übersteigen.

Für das Mitte der 60er-Jahre erbaute und zwei Jahrzehnte später an den Pächter verkaufte Rhumehotel, das die Gemeinde jetzt für eine fünfstellige Summe zurückerworben hat, sind die Überlegungen noch nicht abgeschlossen.

Mit  dem Thema wird sich der  Rat in seiner nächsten  Sitzung am  Dienstag, 31. Juli, um 19.30 Uhr im Feuer-
wehrhaus befassen. Derzeit gebe es zwei potenzielle Kaufinteressenten aus dem Bereich der Seniorenarbeit und der Gastronomie, teilt Jacobi mit. Vorschläge zur künftigen Nutzung können auch die Bürger und die Zukunftswerkstatt machen. Jacobi würde kleinere Geschäfte auf privater Basis begrüßen, sieht dafür aber wenig Chancen. Auch ein Abriss des Hotelkomplexes, der Investoren die Möglichkeit einer völlig neuen baulichen Gestaltung biete, sei nicht auszuschließen. „Hotelbetrieb wird es hier sicher nicht mehr geben“, meint Jacobi: „Dafür würde keine Bank an diesem Standort einen Kredit gewähren.“

Zuletzt hat die Bankaktiengesellschaft BAG als Bad Bank unter dem Dach der Volks- und Raiffeisenbanken versucht, das Hotel zu veräußern. Nach fünf ergebnislosen Zwangsversteigerungen endete das Verfahren. Die Gebote der Interessenten waren zu gering, um die Grundschuld zu tilgen. Nachdem der bislang Höchstbietende ausgestiegen war, hat die Gemeinde den Zuschlag bekommen.

Am besten in Schuss ist noch das zur Expo sanierte Bettenhaus mit 37 Betten. Das seit der Insolvenz des Inhabers vor sechs Jahren verwaiste Hotel mit mehreren Gaststuben, Saal und Kegelbahn sei von Jahr zu Jahr mehr verkommen, im vergangenen Winter die Heizkörper geplatzt, bedauert Jacobi. Nach dem Kauf wurde erst einmal der zugewucherte Hotelpark an der Rhume ausgelichtet, Schlösser ausgetauscht und alles verrammelt, um weiterem Vandalismus und Schmierereien vorzubeugen. In jüngerer Vergangenheit gab es mehrere Einbrüche, im Flur des Bettenhauses wurden Feuerlöscher entleert. Bis auf die Zimmertelefone, die zu einer Systemanlage gehören und für die Diebe nutzlos sind, wurde aber offenbar kaum etwas gestohlen.

Von außen deutet nichts darauf hin, dass hier einstmals ein Hotelbetrieb florierte. Von der Leuchtreklame über dem Eingang sind lediglich die nackten Neonröhren geblieben, der Putz blättert ab, die hölzernen Fensterrahmen splittern, nur das Wasser am 1999 errichteten Dorfbrunnen, dessen stilisierte Forellen ausgewaschen und nicht mehr erkennbar sind, plätschert unverdrossen weiter. Im Inneren des Hotels, wo jahrzehntelang Gänseessen, Ratssitzungen und Familienfeiern über die Bühne gingen, herrscht eine gespenstische Atmosphäre. Die Räume wirken, als seien sie erst vor kurzem Hals über Kopf verlassen worden. Pfeile weisen den Weg zu Hallenbad, Hexen-, Puppen- und Rhumestube. Auf den Tischen leisten Aschenbecher staubigen Gedecken und Speisekarten Gesellschaft, im Büro liegen alte Rechnungen und Prospekte. Die halbvollen Spirituosenflaschen sind bei Einbrüchen ebenso verschmäht worden wie die Kerzenständer, die vergilbten Belletristikbände im offen stehenden Bücherschrank und die nostalgischen Emailleschilder im Pub Forelle.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 27.07.2012

Grobecker wird König

Samtgemeinde-Verwaltung schießt Sieger aus
 

Rhumspringe (asg). Zum 40. Mal haben die Mitarbeiter der Samtgemeinde Gieboldehausen in diesem Jahr ihren Verwaltungskönig ausgeschossen. Für den Wettkampf hatte die örtliche Schützengesellschaft St. Sebastian Schießstand und fachkundige Betreuung zur Verfügung gestellt.

„Fair und spannend“ bewerteten alle Teilnehmer den Kampf um Punkte und Titel, der mit der Proklamation durch Samtgemeindebürgermeisterin MarliesDornieden Höhepunkt und Abschluss fand. Für die Königswürde mit je einer geschossenen Zehn kamen fünf Bewerber in die Auswahl. Das Rennen mit der am besten geschossenen Zehn machte schließlich Klaus-Dieter Grobecker, der neuer Samtgemeinde-König wurde.

 

40. Königsschießen der Samtgemeinde: Klaus-Dieter Grobecker (4. v. l.) holt sich den Titel. EF

An diesem Tag wurde aber nicht nur der 40. Jahrestag gefeiert, auch eine Premiere stand an. Erstmals wurde auf den von Samtgemeindebürgermeisterin Dornieden gestifteten Wanderpokal geschossen. Diesen konnte mit der besten Zehn Karla Müller entgegen nehmen.

Neben dem Königs- und Pokalschießen fand für die Mitglieder der Betriebsgemeinschaftskasse auch ein Preisschießen statt. Jeder teilnehmende Schütze hatte dabei drei Schuss zur Verfügung, um die höchste Ringzahl zu erreichen. Die wertvollsten Preise gingen an Klaus-Dieter Grobecker, Marianne Sievert, Herbert Krelker, Mario Wüstefeld und Karla Müller.

Im Rahmen der Siegesfeier, an der auch Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi teilnahm, unterstrich Verwaltungs-Mitarbeiter und Personalratsvorsitzender Olaf Müller die „hervorragende Organisation und vorbildliche Gastfreundschaft“ durch die Schützengesellschaft.

 

 

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Gemeinde Rhumspringe vom 30.07.2012

Jagdliche Klänge, gepaart mit Harzer Heimat- und Wanderlieder

Quellenkonzert an der Rhumequelle
 

 

Rhumspringe. Jagdliche Klänge, gepaart mit Harzer Heimat- und Wanderlieder, erklingen am kommenden Sonntag, 05. August, an der Rhumequelle. Im  Rahmen der Rhumspringer Quellenkonzerte bietet die Gemeinde ein weiteres Konzert direkt am Naturdenkmal an.

Das Bläserkorps der Jägerschaft Duderstadt, eines der besten in Deutschland seit über 50 Jahren, errang 1993 in der Klasse A den Titel des Deutschen Meisters. Wen wundert es, dass diese Gruppe in den vergangenen Jahrzehnten außerdem sechs Mal Landesmeister wurde. Freunde der Jagdhörner und der Jägerschaft können die „Männer in Grün“ in jedem Jahr anlässlich der Hubertus-Messe in der Oberkirche in Duderstadt erleben, wo sie den Festgottesdienst gestalten.

 

Das Bläserkorps der Jägerschaft Duderstadt


Harzklub Pöhlde

 

Der am Konzert beteiligte Harzklub Pöhlde wurde 1949 gegründet  und ist weit über die regionalen Grenzen des Harzes und des Eichsfeldes bekannt. So war er auch am Tag der Niedersachsen mit der Heimat- und Trachtengruppe in großer Zahl vertreten.

Mehr als 150 Mitglieder unterstützen die Pflege des Brauchtums sowie den Landschafts- und Naturschutz dieser Nachbargruppe in der Nähe der Rhumequelle.

Der Besuch des Konzertes, das um 16.30 Uhr beginnt, ist kostenfrei. Die Zuhörer werden jedoch um eine Spende gebeten. Bei Regenwetter fällt die Veranstaltung allerdings ersatzlos aus.    

 Flyer Quellenkonzerte

 

 

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Werner Wagner  vom 21.08.2012

Pfarrfest mit großem Programm

Alle örtlichen Vereine beteiligt
 

Rhumspringe (ww). Mit Freude feiern! Das ist das Motto des Pfarrfestes der Katholischen Pfarrgemeinde St. Sebastian Rhumspringe an diesem Sonntag, den 26. August. Um 10 Uhr ist der Festgottesdienst in der örtlichen Pfarrkirche, wobei der Kirchenchor unter Leitung von Christiane Diedrich mitwirkt.

Danach beginnt das Pfarrfest, an dem sich alle Rhumspringer Vereine beteiligen. "Sie stehen mit Rat und Tat zur Verfügung", sagt Rosemarie Jütte, Pfarrgemeinderats-Vorsitzende. Es sind zu diesem Pfarrfest, das alle zwei Jahre stattfindet, alle Mitglieder der Seelsorgeeinheit St. Sebstian Rhumspringe, St. Johannes Hilkerode und St. Andreas Rüdershausen eingeladen. Ebenso sind die Mitglieder aus den Bergdörfern willkommen. Überhaupt sind alle gern gesehen, die sich für dieses Fest interessieren. Der örtliche Fanfarenzug spielt zu Beginn zum Platzkonzert.

 

Ein Blick auf das Gelände um die Kirche St. Sebastian

Die Tanzgruppe ELAN stellt sich an diesem Tag unter Leitung von Sylvia Monecke vor. Das ist das Debüt der Rhumspringer Frauen. Ebenso präsentiert sich der Kindergarten mit der neuen Leiterin Franziska Meissner, die sich damit erstmals der Öffentlichkeit zeigt. Kreatives Basteln ist angesagt.

Zur Mittagszeit gibt es einen Erbseneintopf, eine Fleischpfanne und herzhaft Gegrilltes mit Würstchen und Steaks sowie Pommesfrites. Um 14 Uhr werden zur Kaffeetafel Kuchen und Torten sowie Eisenkuchen angeboten. Gegen 14.30 Uhr findet eine Kinder-Olympiade statt, mit Rita Nöhren. Kinderschminken ist ebenso angesagt und eine Jugendgesangsgruppe stellt sich vor. Ab 17 Uhr stehen Pizzabrötchen für die Kinder bereit. Fischbrötchen sind ebenfalls zu haben.

Den ganzen Tag über ist für eine reichliche Getränkeauswahl gesorgt: Bier, Wein und Bowle. Selbstverständlich werden auch nichtalkoholische Getränke verkauft.

Die Verantwortlichen des Pfarrfestes sorgen dafür, dass der Reinerlös des Pfarrfestes dem kranken Benjamin Schulze zugute kommt.

 

 

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Gemeinde Rhumspringe 22.08.2012

Country-Musik an der Rhumequelle
 

Rhumspringe. Finale bei der diesjährigen Konzertreihe an der illuminierten Rhumequelle: Zu einem abendlichen Gruß  an  die  Nixe  Rhuma  lädt die Gemeinde Rhumspringe als Veranstalter alle Freunde der Country-Musik ein. Am kommenden Samstag, 25.08.,spielt die über die Grenzen der Region hinaus bekannte Gruppe Six Pack Corner, die vor wenigen Tagen die Freunde der Western-Musik in der Nesselröder Reithalle begeistert hat. Viele Anhänger dieser Band fiebern dem Auftritt vor der einmaligen landschaftlichen Kulturkulisse an der Rhumequelle in Rhumspringe seit Wochen entgegen und haben sich sogar finanziell und materiell in das Sponsoring der kostenlosen 6. Rhumspringer Quellenkonzerte in diesem Jahr eingebracht.

Six Pack Corner ist ein Zusammenschluss der Gruppe Country Corner und des Bad Lauterberger Duos David und Heart. Zusammen mit der bundesweit bekannten Country-Gruppe Truck Stop hat man schon zahlreiche Auftritte absolviert und Freunde der Country- und Westernmusik zu Beifallsstürmen überzeugen können.

 

Six Pack Corner

Insbesondere die einzige Frau der Band, „Power-Röhre“ Anette David, überzeugt mit ihrem unnachahmlichen Gesang, ganz zur Freude der Nixe Rhuma, die sich schon einen einzigartigen Platz in der europaweit bedeutsamen Rhumequelle als Zuschauerin gesichert hat und bei sich bietender Gelegenheit aus dem Quelltopf mit ihren Elfen auftauchen wird.

Sitzplätze sind bei diesem um 20 Uhr beginnenden Konzert nicht vorhanden. Parkplätze können auch im Bereich des Schützenhauses und Sportplatzes in Anspruch genommen werden. Für ausreichende Verpflegung im Verlauf der Veranstaltung ist natürlich gesorgt. Da der Eintritt zum Abschlusskonzert frei ist, wird während der Musikdarbietungen um eine großzügige Spende der Besucher gebeten. Bei Regenwetter muß allerdings die Veranstaltung ersatzlos ausfallen.    Flyer Quellenkonzerte

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 28.08.2012

Rhumspringer wandern
 

Rhumspringe(hho). Der Sportverein Rhumspringe richtet am kommenden Sonnabend, 1. September, die Sommerwanderung aus. Start ist um 14 Uhr am Sporthaus. Die Wanderung führt über die Rhumequelle, die Haiwiese und den Fastweg zum Pöhlder Grillplatz. Dort wird eine Rast mit Kaffee und Kuchen gemacht. Der Rückweg führt über den Radweg auf dem ehemaligen Bahndamm zurück zum Sportplatz in Rhumspringe. Dort soll gegrillt werden. Mitzubringen sind neben Kaffeegeschirr auch Grillgut und Salat oder Ähnliches fürs Buffet. Anmeldungen bei Reinhild Müller, Telefon 05529/919336.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 28.08.2012

Country-Musik begeistert auch Nixe und Elfen

Six Pack Corner spielen bei Rhumspringer Quellen-Konzerten / Stimmungsvolle Show

VON AXEL ARTMANN

    

Rhumspringe. Besser hätte die Reihe der diesjährigen Rhumspringer Quellen-Konzerte am vergangenen Sonn-
abend nicht enden können. Die Gruppe Six Pack Corner spielte bei angenehm temperiertem Spätsommerwetter „Country-Music für die Nixe“ und erfreute damit neben Rhuma und ihren Elfen auch mehrere hundert Besucher.
 

Türkis-blaues Wasser sprudelt aus dem Quelltopf, Lichtgirlanden spiegeln sich im Wasser, während zwischen Bäumen der Mond hervorlugt: Dies war die stimmungsvolle Kulisse für einen musikalischen Streifzug von klassischen Country-Songs bis zu New Country.

Mit Linda Ronstadts Kulthit „That?ll Be the Day“ eröffnete die Band um Power-Röhre und Frontfrau Annette David das Programm. Es folgten Titel bekannter Künstler wie Willie  Nelson,  Johnny  Cash,  Nancy  Sinatra  und Lee

 

Außergewöhnliches Ambiente: Über die Rhumequelle hinweg haben Besucher und Band Blickkontakt. Kunze

Hazlewood sowie von Gruppen wie The Searchers und den deutschen Grand-Prix-Teilnehmern Texas Lightning.

In der Pause übernahm die „Hausherrin“ das Kommando. Nixe Rhuma zeigte sich den Konzertgästen in einem Boot. Begleitet wurde sie von ihren beiden Elfen. Immer wieder winkte Theresa Böning als Nixe dem klatschenden Publikum zu. Auch ihre beiden kleinen Begleiterinnen Maren Schulze und Sophia Milczewski ließen es sich nicht nehmen, die Zuschauer zu grüßen.

Im Boot:
Nixe Theresa Böning und ihre Elfen.

Um Frontfrau Annette David:
Die Gruppe Six Pack Corner sorgt für Stimmung.

Matthias Böning und zwei weitere Taucher zogen das Boot schließlich wieder ans Ufer. Die Nixe blieb an Bord, ihre Begleitung wechselte aber. Alfons Rosenthal von Six Pack Corner kam zu ihr ins Boot und beeindruckte das Publikum mit einer Kopfbedeckung aus original Federschmuck von Indianern und mit seiner Gitarre.

Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) hatte zum Auftakt daran erinnert, dass die Quellen-Konzerte inclusive der Gema-Gebühren durch Sponsoren und Spenden finanziert würden. Dank zollte er in diesem Zusammenhang der Harz Energie, Malermeister Thomas Artmann und dem Rhumspringer Bürger Reinhard Koch, die das Gastspiel der Country-Band finanziell ermöglicht hätten. Für Freunde musikalischer Gastspiele an dem alten Kultplatz hatte Jacobi noch eine gute Nachricht: „Ich gehe davon aus, dass die Konzertreihe in zwei Jahren fortgesetzt wird.“

 

 

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Werner Wagner  vom 29.08.2012

Abendliche Grüße an der Rhume-Quelle mit Country-Musik

Letztes Quellen-Konzert mit Sixpack Corner und der Nixe
 

Rhumspringe (ww). Der abendliche Gruß bei festlicher Illumination an die Nixe kam bei allen Besuchern an der Rhume-Quelle an. Die Freunde, über 300 waren gekommen, gingen am späten Abend beeindruckt nach Hause. Die Country-Musik der Six Pack Corner mit den Songs von der "Power-Röhre" Annette David, Wolfgang David (Gesang und Gitarre), Hubert Syniawa (Bass und Gesang), Manfred Pohl (Gitarre, Harmonika und Gesang), Hendrik Fuchser (Schlagzeug und Gesang) und Alfons Rosenthal (Gitarre, Mandolina und Gesang) war ein Liederepetoire von klassischen Country-Songs und New-Country-Stücken.

Bei der fünften Veranstaltung der 6. Rhumspringer Quellenkonzerte 2012 tauchte die Nixe Rhuma (Theresa Böning) mit ihren Elfen (Maren Schulze und Sofia  Milc-zewski) aus dem riesigen Quellentopf in

 

Die Nixe Rhuma grüßt, Sologitarrist Alfons Rosenthal spielt Country-Solohits.  Wagner

einem Boot auf. Die Nixe sprach Begrüßungsworte, die sie wegeneiner fehlenden Mikroanlage nicht aus dem Boot machen konnte. Dabei hatte sie sich perfekt vorbereitet und auf die Worte wie "Als Nixe begrüße ich sie an dieser Stelle an unserer schönen Rhumequelle. Einen Sommernachtstraum gleicht heut mein Nixenreich. Viel Freude wünsche ich noch allen Gästen - denn nun ich muss mich sputen - zurück in meinen kühlen Fluten. Auf Wiedersehen!."

Trotz der doch schlechten Verbindung zum Publikum kamen die Worte der Nixe vom Musikpodest der Six Pack Corner bei den Zuschauern an.

Ebenso der Beitrag von Sologitarrist Alfons Rosenthal, der gemeinsam im Boot mit der Nixe Rhuma Countyhits zum Besten gab.

Das Boot auf der Hauptquelle wurde noch unterirdisch von Matthias Böning und dem Taucherpaar Susanne und Michael Bonenberger dirigiert. Das DRK brauchte an diesem Abend bei angenehm warmen Temperaturen nicht eingreifen. Das Highlight an der Rhume-Quelle fand einen imposanten Abschluss.

 

 

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Werner Wagner  vom 29.08.2012

Neue Kindergartenleiterin beim Pfarrfest

Hunderte von Besuchern bei Sonne und Regen
 

Rhumspringe (ww).  Ein  Festgottesdienst in der Pfarr-
kiche St. Sebstian zum Auftakt.  Dieser wurde von Pfar-
rer Markus Grabowski gehalten und vom Kirchenchor unter Leitung von Christiane Diedrich mitgestaltet. Gute Gelegenheit, um auch zum Abschluss der Heiligen Messe Franziska Meister als neue Kindergartenleiterin von St. Sebastian vorzustellen.

Sodann wurde das traditionelle Pfarrfest gefeiert. Auf dem Pfarrgelände und im Pfarrheim gab es ausreichend Sitzgelegenheiten.  Mittagstisch,  Kaffeetafel  sowie Piz-
zabrötchen am späten Nachmittag und Fischbrötchen boten mehreren Hundert Besuchern all das, was an Ver-
köstigung  gerne angenommen  wurde.  "Mit Freude feiern"  hieß  der Slogan  des Festes, an dem alle  örtli-

 

Kreatives Basteln mit Kindergartenleiterin Franziska Meister (ganz links)   Wagner

chen Vereine beteiligt waren und diezum Gelingen beitrugen. Die Kaffeetafel kam auch bestens an. An einer großen Auswahl von Getränken fehlte es auch nicht. Alles gefiel den Gemeindemitgliedern aus St. Sebstian, St. Andreas Rüdershausen und St. Johannes Hilkerode.

Der Fanfarenzug sorgte mit einem Platzkonzert für die Eröffnung. Der Kindergarten zeigte sich mit der neuen Leiterin Franziska Meister und ihren Erzieherinnen präsent. Kreatives Basteln war angesagt. Türschilder und Windmühlen waren anzusehen. Der Nachwuchs zeigte bei der Kinder-Olympiade mit Frau Rita Nöhren, was er drauf hat. Schnelligkeit und Geschicklichkeit waren gefragt. Da gab es dann auch Tipps als Ansporn. Als Lohn konnten Siegerinnen und Sieger sich selbst Präsente aussuchen.

Die Tanzgruppe ELAN stellt sich erstmals in der Öffentlichkeit unter Leitung voin Sylvia Moneke vor. Tanzfreudige Pärchen aus dem gesamten Eichsfeld boten Vorführungen, die sie sich in wochenlanger Arbeit angeeignet hatten. Da kam viel Beifall auf. Das gilt auch für die Darbietungen der jungen vierköpfigen Gesangsgruppe, die mit zumeist englischen Songs durchaus Gefallen hervorriefen.

"Buon appetito" hieß es, als sich eine Jugendgruppe vorstellte. Vom 21. bis zum 27. Oktober ist ihr Ziel Rom. Pfarrer Markus Grabowski und Kaplan Martin Marahrens begleiten die Jugendlichen. Sie boten italienisches Fingerfood an. Als Vorgeschmack auf ihre Reise, wo sie auch den Hl. Vater treffen.

Das Pfarrfest wurde gut angenommen. Da störte mancher Regenschauer nicht. Man konnte sich ja in Trockenheit bringen. Der Teilerlös aus dieser Veranstaltung kommt dem leukämiekranken Benjamin Schulze zugute.

 

 

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Bericht und Fotos von Werner Wagner  vom 30.08.2012

Im hohen Alter Dienst am Altar und in der Welt unterwegs

Pfarrer Alfred Latka feierte sein diamantenes Priesterjubiläum
 

Rhumspringe (ww).  60 Jahre Priester - Pfarrer Alfred Latka (86 Jahre)  feierte  sein diamantenes Priesterjubi-
läum. In der Pfarrkirche St. Sebastian wurde unter Mitwirkung des Kirchenchores feierlich die Heilige Messe zelebriert. Dazu waren befreundete Priester gekommen. Der Jubilar zeigte sich erfreut, in einem solch hohen Alter seine von Gott ausgewählte Berufung mit voller Freude genießen und mit gläubigen Menschen feiern zu können.

Pfarrer Latka warf einen Blick auf seine Stationen zurück. Am 27. Juli 1952 wurde er von Bischof Johannes Dietz im Dom zu Fulda zum Priester geweiht. In St. Maria  in   Buxtehude  den  Grundstein für  ein  neues Gotteshaus. Stets war er ein Vermittler der Katholischen Kirche  mit  den  Protestanten.  In der Zeit von 1984 bis

 

Jubilar Pfarrer Alfred Latka  Wagner

2001 war er Präses der katholischen Männergemeinschaften Bezirk Niedersachsen Süd mit den Vereinen St. Maria Hardegsen, St. Josef Hezberg, St. Konrad Uslar, St. Sebstian Rhumspringe und St. Hedwig Adelebsen.

In St. Josef Herzberg wirkte Pfarrer Alfred Latka zuletzt. Dort führte er dann Pfarrer Wolfgang Semmet in dessen neue Gemeinde ein. Der in Rhumspringe lebende Jubilar ist selbst weiterhin noch stets zur Stelle, wenn Aushilfe nötig ist.

Bürgermeister Franz Jacobi sagte seinen Dank mit einem Gedicht von Pater Engelbert (Rhumspringe), in dem dokumentiert wurde, dass so Pfarrer Alfred Latka schon seither arbeitet: kraftvoll und mit Begeisterung. Seine Sangeskraft und der Zug zur Gemeinschaft seien seine große Energiequelle.

So sei auch zu erklären, dass seine Reiselust nicht endet, die ihn in alle Welt führte und weiterhin bringen wird.

Am Nachmittag gab es eine Kaffeetafel mit Gemeindemitgliedern aus St. Sebastian, St. Andreas Rüdershausen und St. Johannes Hilkerode. Viele Freunde und Bekannte gratulierten, so auch zahlreiche Gläubige aus seiner oberschlesischen Heimat. Sie nahmen sich Zeit zur Feier und führten informative Gepräche.

 

 

 

 

 

 

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Werner Wagner 17.09.2012

Für Stimmung ist wieder gesorgt

TC Rhuma feiert zünftig Oktoberfest
 

Warum denn so weit nach München fahren ..." Der TC Rhuma lädt einmal mehr zu seinem traditionellen Oktoberfest ein. Am Samstag, den 22. September geht s ab 19.30 Uhr im Schützenhaus rund. Für Stimmung sorgt die bekannte und beliebte Renshäuser Blasmusik. Da wird dann auch mitgesungen und mit geschunkelt.

Es fehlt nicht an bayerische Spezialitäten zum Essen. Haxen, Leberkäse, Weißwürstchen und Brezeln werden angeboten. Es gibt einen Weinstand und vielfältigen Käse. Der TC Rhuma ist dafür bekannt, dass er die Preise weiter stabil hält. Da ist auch Kommen schon selbstverständlich. Es wird erwünscht, in Trachten zu erscheinen. Die Stimmung wird dadurch gar echt bayerisch.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.09.2012

Knifflige Aufgaben im Wald fördern den Sport

„Natur aktiv erleben“: Sportverein Rhumspringe nimmt an Projekt des Landessportbundes teil

VON CLAUDIA NACHTWEY 

Mit dem Jagdmesser schnitzt der Rhumspringer Jörg Schmiedekind dünne Späne vom Buchenholz. Ganz still wird die Gruppe um ihn herum, als er das Streich-
holz an den Spänehaufen hält, den Klaus Fasshauer mit seinen Händen vor der Windbrise schützt. „Nicht pusten“, ermahnt Schmiedekind die Kinder in der Gruppe. Dann bricht Jubel aus: Es brennt – die erste Aufgabe wurde bewältigt.

Feuer machen mit höchstens fünf Streichhölzern und Reisig aus dem Wald ist eine der sechs Aufgaben, die Reinhild Müller vom SV Rhumspringe im Wald am Grill-
platz vorbereitet hat. Damit nimmt der Sportverein an der  Aktion  „Natur aktiv erleben“  teil,  die  der Landes-sportbund am gestrigen Sonntag in ganz Niedersach-

 

Feuer machen: Nur wenige Hilfsmittel sind erlaubt. Walliser

sen veranstaltet hat. Kooperationspartner sind die Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz und der NDR. „Sport hängt schon immer auch mit Natur- und Umweltschutz zusammen, da viele Sportarten draußen stattfinden“, erklärt Yanneck Keßel, der von der Sportjugend Niedersachsen des Landessportbundes als Beobachter nach Rhumspringe kam.  „Der Landessportbund will sich ein Bild davon  machen, welche  Aktionen wie von der Bevöl-
kerung angenommen werden, um mit eigenen Angeboten entsprechend reagieren zu können“, nennt Keßel den Grund für seine Beobachtungen vor Ort. Außerdem werde bei solchen Aktionen die Gemeinschaft gepflegt, betont er. Organisatorin Müller bestätigt: „Kinder und Wald - das passt immer. Da haben sie Freiraum und bewegen sich wie sie wollen. “ Das scheint auch für Erwachsene zu gelten.  Die fünf Gruppen,  die an der  Aktion am Grillplatz

Entdecken Tiere : Marius, Maja, Noah, Merle und Lukas (v. l.).

 

teilnehmen, sind groß. Bis zu 15 Personen aus jeder Altersstufe marschieren auf der gekennzeichneten Strecke durch den Wald und haben sichtlich Spaß am Bewältigen der Aufgaben: Von einem Baumstamm soll ein 500-Gramm-Stück abgesägt werden, versteckte Tiere sollen gefunden und notiert und Tannenzapfen in einen Korb geworfen  werden,  Wechselsprünge  auf  einem Baumstamm werden gezählt, und auf einer Slackline - einem Balancierband - wird der freie Stand geübt.

Zum Abschluss warten Erfrischungen und Würstchen auf die Teilnehmer. In gemeinschaftlicher Runde werden Erfahrungen  ausgetauscht  und  lustige  Erlebnisse erzählt.

 

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 24.09.2012

Unversichert auf Achse

 

Rhumspringe (hho). Ein 37-jährige Rhumspringer ist angezeigt worden, weil er mit einer einachsigen Zugmaschine mit Sitzkarre ohne Pflichtversicherung und unversteuert auf Achse war. Die Polizei stoppte den Mann am Sonnabend um 10.35 Uhr in der Herzberger Straße. Er fuhr mit Tempo 45.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.10.2012

Parkour hat mein Leben komplett verändert“

Trendsportart wird beim SV Rhumspringe angeboten / Training mit Ehrgeiz und ohne Druck

VON CLAUDIA NACHTWEY

      

Was in Großstädten schon seit einigen Jahren praktiziert wird, gibt es nun auch in Rhumspringe: Parkour heißt die Sportart, in der es darum geht, eine selbstgewählte Strecke mit Hindernissen in möglichst kurzer Zeit zu überwinden.

Der Name leitet sich vom Parcours ab, was Kurs oder Strecke bedeutet. In urbaner Umgebung sprintet, springt oder rollt der Traceur ( französisch: „der den Weg ebnet“) über alles, was die Stadt zu bieten hat: Treppen, Mauern, Garagen, Hauswände. Eine Regel dabei: nichts zerstören. Mit Rennen hat das wenig zu tun, eher mit Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit und mit Selbstein-schätzung.

Reinhild Müller vom SV Rhumspringe hat mit Hilfe des Tageblatts und über Facebook interessierte Jugendliche

 

Armsprung an der Mauer erfordert Kraft und Geschick: Parkour-Trainer Nils Ellger (Mitte) gibt Tipps. Lüder

gesucht, weil sie mit dem Herzberger Trainer Nils Ellger die Trendsportart auch im Eichsfeld anbieten wollte. Die Gruppe zählt inzwischen etwa 15 Traceure zwischen zwölf und 16 Jahren, die nun montags in der Rhumspringer Sporthalle trainieren.

„Ich wollte das schon immer mal ausprobieren“, sagt Felix und wischt sich den Schweiß aus dem Gesicht. Er wirkt zufrieden. Die Gruppe ist neu, und alle fangen klein an. Abrollen auf Matten – wie das geht, erklärt Nils und macht es auch vor. Leicht und fließend sieht das beim Trainer aus. Aber anstrengend ist es, stellen die Teilnehmer fest.

Weil die Gruppe recht groß ist, hat Nils als zweiten Trainer Dennis Rode mitgebracht, der nun regelmäßig dabei sein soll. „In den Medien wird oft von spektakulären Leistungen beim Parkour gesprochen. Dabei wird übersehen, wie viel Arbeit dahinter steckt“, sagt Dennis. Er überwindet mit einem „Palm Spin“, einer sekundenschnellen Drehung, den großen Kasten. Ganz einfach? Seit sieben Jahren trainiert Dennis regelmäßig. „Parkour ist eine Philosophie und hat mein Leben komplett verändert. Das betrifft sowohl Alkoholkonsum und Ernährung als auch Selbsteinschätzung“, schildert er. Dabei betont er, dass diese Sportart eigentlich nicht in die Halle, sondern nach draußen gehöre. Beim Parkour gebe es keine Wettkämpfe, also auch keinen Leistungsdruck, sagt der Trainer. Nicht Siege und Medaillen, sondern der eigene Ehrgeiz treibe die Traceure an.

Ein weiterer Vorteil sei: „Ohne Leistungsdruck ist auch die Verletzungsgefahr gering, da jeder in sich hinein hören muss, um zu wissen, was er wagen kann. Es geht nicht darum, besser zu sein als ein anderer, sondern selbst bereit zu sein für eine Sache“, erklärt Dennis. Er demonstriert einen Armsprung, wobei er wie Spiderman an der Turnhallenmauer klebt. Im Nu steht er in etwa zwei Meter Höhe auf der Mauer, zeigt einen Präzisionssprung auf den großen Kasten, von dort einen Vorwärtssalto auf die Matte, abrollen, aufstehen und weiterlaufen.

Präzision: Dennis im Sprung

... und beim „Palm Spin“

Anstrengend: Parkour-Training.

Die Übung wirkt wie eine Einheit, die Gruppe applaudiert spontan. „Die flüssige Bewegung ist der Flow. Jeder entscheidet selbst, wo seine Schwerpunkte liegen, die einen wollen den Flow verbessern, andere wollen die Hindernisse so schnell wie möglich überwinden“, beschreibt er die Vielfalt der Trendsportart.

Die Gruppe bekommt eine Vorstellung vom nächsten Schritt der Übungen: Präzisionssprünge. „Wenn man versucht, auf eine Linie am Boden zu springen, schafft man das meistens. Sobald das in Höhe stattfindet, ist die eigene Psyche dabei. Der Sprung, der am Boden leicht war, scheint plötzlich schwierig. Beim Parkour spielt mentales Training eine große Rolle“, erklärt Dennis. Was die Teilnehmer von den beiden Trainern zu sehen bekommen, finden sie „cool“. „Cool“ zu sein sei allerdings nicht das Bestreben der Traceure, erklärt Dennis, eher eine gewisse Bescheidenheit. „Es ist ein langer Weg, beim Parkour richtig gut zu werden. Das fällt niemandem einfach in den Schoß, da liegt immer ganz viel Training und viel Beschäftigung mit den eigenen Grenzen zu Grunde“, erklärt er.

Die Gruppe besteht bisher nur aus Jungen, aber auch Mädchen sind willkommen. „In größeren Städten oder bei Treffen und Workshops sieht man Mädchen, allerdings wenige“, beschreibt Dennis die Szene, die sich auch auf internationaler Ebene austauscht und unterstützt. Als Beweis für weibliche Präsenz haben die beiden Trainer Michaela mitgebracht, die über das Turnen zum Par-kour kam. „Das Training ist anstrengend, aber es ist gut, sich so auszupowern“, findet Teilnehmer Timon.

Die Gruppe hat noch Kapazitäten, so dass weitere Interessenten mitmachen können. „Mindestalter zwölf Jahre, sonst reicht die Kraft nicht“, weiß Dennis. Reinhild Müller hofft außerdem, dass sich auch andere Sportvereine im Eichsfeld dafür interessieren, so dass Austausch schon in der Region stattfinden kann. Info und Anmeldung unter Telefon 05529/919396.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.10.2012

Arbeitseinsatz am Schießstand
 

Rhumspringe (lo). Einen Arbeitseinsatz am Schießstand plant die Schützengesellschaft St. Sebastian Rhumspringe. Beginn am Sonnabend, 13. Oktober, ist um 9 Uhr. Anmeldungen nehmen die Stand- und Gerätewarte Reinhard und Daniel Willecke unter Telefon 05529/999700 entgegen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.10.2012

Skoda-Fahrer überfährt angeleinten Chihuahua

Schock für Sechsjährigen beim Gassigehen mit Kleinhund / Polizei sucht flüchtigen Autofahrer
 

Rhumspringe (ku). Ein Chihuahua, den ein Sechsjähriger an der Leine führte, ist am Sonntag in Rhumspringe von einem unbekannten Autofahrer erfasst und getötet worden. Der Unfall ereignete sich gegen 13 Uhr auf der Herzberger Straße in Nähe der Rhumequelle. Der Autofahrer hielt nach der Kollision zwar kurz an, fuhr dann aber weiter, ohne sich um Kind und Hund zu kümmern und ohne seine Personalien anzugeben.

Der Junge war mit seiner Mutter aus Duderstadt zu Besuch in Rhumspringe. Zu dem Unfall kam es, als der Sechsjährige und ein 30 Jahre alter Bekannter mit dem Chihuahua Gassi gingen. Aus unbekannten Gründen lief das Tier, das der Sechsjährige an der Laufleine führte, plötzlich auf die Fahrbahn. Dort wurde es von dem Auto überfahren, das aus Richtung Pöhlde kam und in Richtung Ortsmitte weiterfuhr. Bei dem Fahrzeug soll es sich laut Zeugenaussagen um einen silberfarbenen Skoda Octavia mit Göttinger Kennzeichen handeln. Weitere Unfallzeugen werden gebeten, sich unter Telefon 05527/98010 bei der Polizei in Duderstadt zu melden.

Die aus Mexiko stammenden Chihuahuas mit dem schwer auszusprechenden Namen gelten als kleinste Hunderasse der Welt. Schon bei den alten Azteken wurden Chihuahuas als Opferhunde gehalten, die Priester betrachteten sie als Führer toter Seelen auf ihrer Reise ins Jenseits.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 12.10.2012

In über 400 Stunden Grillplatz grundsaniert

Harzklub Zweigverein Rhumspringe startet Spendenaktion und bringt hohe Eigenleistung
 

Rhumspringe (asg/wew). Über 400 Arbeitsstunden haben die Mitglieder des  Harzklub Zweigvereins Rhum-
springe in die Renovierung des Grillplatzes im Rotenberg investiert. Die idyllische Anlage auf einer geschützten Waldlichtung war im Jahr 1977 vom Harzklub errichtet worden und war in den vergangenen Jahrzehnten stark frequentierter Schauplatz unzähliger Dorffeste und privater Feiern, darunter die traditionelle Veranstaltung am Himmelfahrtstag, die Jahr um Jahr hunderte Wanderer anlockt.

Intensive Nutzung und Witterung hatten im Laufe der Jahrzehnte deutliche Spuren hinterlassen: Balken waren morsch, Farbe blätterte ab, Dächer und Überdachungen sowie Bänke und Tische mussten dringend überarbeitet und zum Teil sogar erneuert werden – eine Grundsanie-rung der Anlage war dringend nötig. Um die Aktion „Er-haltet  den  Grillplatz“  auch  verwirklichen  zu  können,

 

Schauplatz zahlreicher Feste und beliebter Treffpunkt am Himmelfahrtstag: Rhumspringer Grillplatz im Rotenberg ist saniert.  EF

startete derHarzklub einen Spendenaufruf an alle Rhumspringer Haushalte, Vereine und Betriebe, Sammler gingen von Haus zu Haus. Benno Beckmann, seit 1954 in nahezu allen ehrenamtlichen Vorstandsfunktionen des Zweigvereins engagiert, übernahm die Bauleitung, wobei er von zahlreichen Mitgliedern unterstützt wurde.

Dank zahlreicher Spender, neben Bürger auch die Eichsfelder Geldinstitute, die Arbeitsgemeinschaft Rhumequelle sowie die Hermann-Reddersen-Stiftung vom Harzklub Hauptverein, konnte die gesamte Anlage über mehrere Wochen in Eigenleistung saniert werden.

„Das war ein äußerst verdienstvolles Vorhaben. Jetzt kann der Platz wieder von jedem Bürger genutzt werden“, lobte Harzklub-Vorsitzende Anni Bachmann alle Helfer, die gesägt, gebaut und gepinselt hatten. Für die Sauberkeit rund um den Platz sorgen seit 35 Jahren Wilfried und Anni Faßhauer.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 16.10.2012

Vereine schießen bei St. Sebastian
 

Rhumspringe (hho). Die Schützengesellschaft St. Sebastian richtet auch in diesem Jahr wieder ein Vergleichs-
schießen für die örtlichen Vereine aus. Es findet am kommenden Sonntag, 21. Oktober, ab 11 Uhr auf der Schießanlage der Schützengesellschaft statt.

Seit Jahren nimmt das Vergleichsschießen im Veranstaltungskalender der Gemeinde Rhumspringe einen festen Platz ein. 29 Mannschaften aus 14 Vereinen beteiligten sich im vergangenen Jahr am Wettbewerb. Besonderheit ist, dass in jeder Mannschaft nur ein aktiver Schütze beziehungsweise eine Schützin schießen darf. Proklamiert werden die drei besten Mannschaften sowie die beste Einzelschützin und der beste Einzelschütze. „Besonders begehrt ist auch die sogenannte Rote Laterne“, berichtet Christine Degener, die 1. Vorsitzende der Schützengesellschaft St. Sebastian. Das Schlusslicht in der Mannschaftswertung wird mit dieser Trophäe ausgezeichnet.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.10.2012

Ferienaktion im Herbst: Sport um Mitternacht

Trendsportarten und Tanz wird in Rhumspringe für Jugendliche ab zwölf Jahren angeboten
 

Rhumspringe (ny). Der Jugendraum Rhumspringe hat sich in  Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbüro der Samtgemeinde  Gieboldehausen  und der Aufsu-chenden Jugendarbeit eine besondere Herbstferienaktion für  Jugendliche  zwischen  zwölf und 18 Jahren ausgedacht: Am Montag, 29. Oktober, findet in der Zeit von 21 bis 24 Uhr ein Mitternachtssport in der Sporthalle Rhumspringe statt. „Dabei wird für Mädchen etwas mit Tanz angeboten und für Jungen andere Trendsportarten“, verrät Jugendpfleger Dieter Seliger.

Anmeldungen unter Telefon 05528/202120 oder per E-Mail: seliger.hans-dieter@sg-gieboldehausen.de.

 

Trendsportarten locken Jugendliche: Hier Training der Parkour-Gruppe in Rhumspringe. Lüder

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.10.2012

Auf Rundweg zur Quelle

Herbstwanderung durch sonnigen Rotenberg
 

Eichsfeld (asg). Die Rhumequelle war Ziel  der Herbst-
wanderung, angeboten vom Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal. Gemeinsam mit dem Naturparkführer und Wanderwart des Heimat- und Verkehrsvereins Gieboldehausen, Wilfried Basdorf, starteten rund 15 Wanderfreunde aus Ober- und Untereichsfeld, Göttingen und dem Harz auf dem Rundwanderweg von Giebolde-
hausen nach Rhumspringe.

„Stellen sie jederzeit Fragen zu Flora und Fauna“, ermu-
tigte Basdorf seine Gäste bei der Streckenbeschreibung, bevor es bei strahlender Herbstsonne von der alten Rhu-
memühle aus in Richtung Rotenberg ging.

 

Ankunft bei Herbstsonne: Wanderer an der Rhumequelle. EF

Stationen waren unter anderem die 500-jährige Eiche bei Gieboldehausen sowie der Hochwald auf dem Rotenberg, wo Basdorf traditionell ein kurzes Gedicht über die Beschaulichkeit des Waldes vortrug. Interessiert verfolgten die Gäste auch seine Ausführungen zum Panoramablick vom Höhenweg des südlichen Rotenberges: von den Harzbergen über Thüringen bis hin zu den Gleichen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 25.10.2012

Gemeinde blüht auf

Pflanzaktion geplant

Rhumspringe (asg). Unter  dem  Motto „Rhumspringe  blüht auf“ planen Gemeinderat, Heimat- und Verkehrsverein, engagierte Bürger und die Kinder des örtlichen Kindergartens eine große Pflanzaktion in der Rhumegemeinde. „Wohl jeder erfreut sich nach kalten und langen Wintertagen an den farbigen Frühlingsboten. Narzissen, Krokusse und Osterglocken gehören dazu, wenn es darum geht, den Winter zu verabschieden und die wärmere Jahreszeit zu begrüßen“, denkt Bürgermeister Franz Jacobi jetzt schon an das kommende Jahr.

Deshalb soll am  Freitag, 26. Oktober, die Grundlage für die Blütenpracht geschaffen werden. Gemeinsam werden Kinder und Erwachsene – willkommen sind alle Bürger – im Rhumepark hunderte Blumenzwiebeln pflanzen und dazu beitragen, dass die Grünanlage zur Osterzeit 2013 in ein Blütenmeer verwandelt wird. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr an der Mühlenbrücke, Pflanzgeräte sollten mitgebracht werden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 02.11.2012

Sascha Tews ist Vogelkönig
 

Sascha Tews ist neuer Vogelkönig in Rhumspringe. Nachdem traditionell mit dem Kleinkaliber-Gewehr auf 50 Meter Entfernung die einzelnen Teile des Holzvogels abgeschossen wurden, fiel beim Treffer von Tews der Korpus der Figur. Spannende Wettkämpfe waren der Proklamation vorausgegangen. Die treffsicheren Schüt-
zen erhielten ein Preisgeld je abgeschossenem Körper-
teil. Der neue König bekam den stattlichen Vogelkönig-Orden. In Handarbeit hergestellt hatte den Vogel auch in diesem Jahr Willi Linkhorst.asg/EF

 

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.11.2012

Mehr Krippenplätze statt eigener Krippengruppe

Gemeinde geht von Erfüllung des Rechtsanspruchs aus / Keine Busbeförderung mehr für Kinder

Rhumspringe (ku). Im Rhumspringer Kindergarten soll die Zahl der Krippenplätze im kommenden Jahr aufgestockt werden. Die Einrichtung einer separaten Krippengruppe halten Gemeinde, Kindergartenleitung und die katholische Kirche als Träger der Einrichtung derzeit weder für notwendig noch für vertretbar.

Zurzeit ist in den beiden altersübergreifenden Gruppen des Kindergartens jeweils ein Krippenplatz belegt. Zum Beginn des Kindergartenjahres 2013/2014 sollen insgesamt zehn Plätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen werden. Trotz des Rechtsanspruchs auf einen Krippenplatz ab August 2013 gehen alle Beteiligten davon aus, dass das ausreichend ist. Laut Geburtenstatistik würde sich bei Berücksichtigung aller Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren und 35 Prozent der Kinder bis drei Jahre ein Bedarf von 54 Plätzen ergeben. Im laufenden Kindergartenjahr sind bei einem Soll von 60 Plätzen 48 Plätze belegt. Bei mehr als sechs Krippenkindern müsste die Platzzahl der altersübergreifenden Gruppen verringert werden. Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) schließt nicht aus, dass gegebenenfalls eine Kleingruppe mit maximal zehn Plätzen gebildet wird, um den Bedarf für die Kinder im Kindergartenalter sicherstellen. Bei großer Nachfrage müsse man möglicherweise auch noch einmal über eine separate Krippengruppe mit maximal 15 Plätzen nachdenken. Die wäre für die Eltern von Kleinkindern mit höheren Beiträgen verbunden als Krippenplätze in altersübergreifenden Gruppen.

Seit Beginn des laufenden Kindergartenjahres fährt kein Bus mehr die Kinder aus der Gemeinde Wollershausen und aus dem Rhumspringer Ortsteil Lütgenhausen zur Kindertagesstätte nach Rhumspringe. Die Gemeinde Wollershausen hat die kostenlose Beförderung der Kinder eingestellt, in Absprache wurde die Regelung auf die kleine Ortschaft Lütgenhausen ausgeweitet. Die auswärtigen Kinder müssen jetzt von den Eltern mit Privatwagen nach Rhumspringe gefahren und dort abgeholt werden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 08.11.2012

Grundschule bekommt Rektorin

Stelle wird besetzt

Rhumspringe (ku). Seit der Verabschiedung des langjährigen Schulleiters Willi Ballhausen vor zwei Jahren wird die Rhumspringer Grundschule kommissarisch von Daniel Volkwein geleitet. Jetzt soll der Schulleiterposten wieder regulär besetzt werden. Auf die von der Landesschulbehörde ausgeschriebene Stelle hat sich nur Katharina Woitschewski beworben. Die Samtgemeinde Gieboldehausen als Schulträger schlägt dem am 15. November tagenden Schulausschuss vor, auf einen eigenen Vorschlag zu verzichten und die Stelle mit Woitschewski zu besetzen.

Die 31-jährige gebürtige Darmstädterin, die seit August 2010 als Lehrerin in Rhumspringe unterrichtet, muss allerdings noch am 20. November ihre Schulleiterprüfung absolvieren. Die Mutter eines zweijährigen Jungen ist in Witzenhausen aufgewachsen, hat in Erfurt studiert und lebt jetzt mit ihrem Ehemann und Kind in Rhumspringe. Bevor sie ihre Lehrerstelle im Rhumeort angetreten hat, hat sie an der Löns-Realschule in Einbeck unterrichtet. Die Rhumspringer Grundschule wird derzeit von 115 Schülern in sieben Klassen besucht.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 09.11.2012

Gemeinde will Ortskern wieder mit Leben füllen

„Rhumspringe blüht auf“: Pflanzaktion im Rhumepark / Gesundheitszentrum ersetzt Hallenbad

VON KUNO MAHNKOPF 

Rhumspringe. Der große Wurf zur Nachnutzung der Papierfabrik ist nicht gelungen. Das Rhumehotel im Ortskern steht seit Jahren leer. Das gemeindeeigene Hallenbad ist geschlossen und soll abgerissen werden. Die Bevölkerungszahl ist unter 2000 Einwohner gesunken, der Gemeinderat deshalb von 13 auf elf Mandatsträger geschrumpft. Rhumspringe gleicht derzeit eher einer verwelkten Schönheit als einer aufblühenden Ortschaft. Das soll jedoch nicht so bleiben. Im Rhumepark hat es jetzt eine Pflanzaktion gegeben, deren Motto „Rhumspringe blüht auf“ auf die Bemühungen der Gemeinde übertragen werden kann, sich gegen den Niedergang zu stemmen.

Nach Erwerb des seit Jahren leerstehenden Rhume--
hotels durch die Gemeinde verhandelt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) mit inzwischen  mehreren Interes-

 

Zeichen der Hoffnung: Der Rhumspringer Nachwuchs versenkt mit Kindergartenleiterin Franziska Meister Blumenzwiebeln im Rhumepark. Thiele

senten aus dem Gesundheits- und dem Gewerbebereich. „Vielleicht ist das ehemalige Hotel ja verkauft und einer Nachnutzung zugeführt, wenn im kommenden Frühjahr die Krokusse im Rhumepark aufblühen“, hofft Jacobi. Für den Abriss des Hallenbades wartet er noch auf grünes Licht vom Landkreis. Jacobi geht aber davon aus, dass das Hallenbad noch in diesem Jahr abgerissen wird und auch mit dem Rohbau für das Nachfolgeprojekt begonnen werden kann – falls die Witterung es zulässt. Die Gemeinde will dort einen Neubau errichten, der für eine Arztpraxis und eine Physiotherapiepraxis mit Gerätetraining vermietet werden soll. Für das geplante Gesundheitszentrum nimmt die Gemeinde zinsgünstige Darlehn auf, die Finanzierung der Baukosten soll durch Mieteinnahmen amortisiert werden. Zunächst einmal sind jetzt auf dem gegenüberliegenden Ufer der Rhume in einer Gemeinschaftsaktion rund 300 Frühlingsblumen-Zwiebeln im Erdreich versenkt worden.

Wird von der Gemeinde zum Kauf angeboten: das seit Jahren leerstehende Rhumehotel.

 

An der Pflanzaktion im Rhumepark, zu der die Gemein-
de aufgerufen hatte, beteiligten sich Kindergartenkinder mit ihren Erzieherinnen, Mitglieder des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins sowie weitere Bürger aus Rhumspringe. „Die Krokusse, Narzissen und Ostergloc-
ken sollen dazu beitragen, dass die Grünanlage zur Osterzeit in ein Meer von gelben, weißen und violetten Blüten verwandelt wird“, sagt Jacobi und freut sich über das ehrenamtliche Engagement von Bürgern seines Heimatortes.  Die hatten schon bei Anlage des Rhume-
parks mit Uferweg vor sieben Jahren mit zugepackt. Zuletzt waren auch bei der Erneuerung des Fußweges zwischen Wilhelm- und Victoriastraße in diesem Jahr freiwillige Helfer am Werk.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 14.11.2012

Markt am 1. Advent

Krippenausstellung

Rhumspringe (asg). Seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten freuen sich die Einwohner der Gemeinde Rhumspringe auf ihren Weihnachtsmarkt. Zum mittlerweile 17. Mal organisiert der Freundschaftsclub Einigkeit das vorweihnachtliche Event, das in diesem Jahr am ersten Adventssonntag, 2. Dezember, rund um Kirche und Pfarrzentrum über die Bühne geht.

Den Auftakt bildet die Heilige Messe um 10 Uhr in der örtlichen Pfarrkirche. Bevor um 14 Uhr der Auftritt der Gruppe Elan das Programm eröffnet, wird erst einmal gemeinsam gegessen. Um 16 Uhr gibt die Mandolinengruppe ein Konzert in der Kirche, ab 17 Uhr wird der Fanfarenzug das Markttreiben musikalisch umrahmen.

Als Highlights kündigen die Veranstalter die Krippenausstellung von Albert Schmiedekind, das kreative Weihnachtsbasteln von Martina Fasshauer sowie den Besuch der Familie Stolze aus Fuhrbach mit „Kreativem aus Holz“ und Scherenschnitten an. Zur Stärkung gibt es Fleischgerichte, Kuchenbuffet sowie heiße und kalte Getränke.

                                                                  Ablauf Weihnachtsmarkt

 

 

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Bericht und Fotos von Werner Wagner vom 17.11.2012

Laternenumzug von Pfarrkirche in den Kindergarten

St. Sebastian Rhumspringe feierte Sankt Martin

Eine über 200-köpfige Gemeinde aus Sankt Sebastian Rhumspringe erinnerte an Sankt Martin mit einer Andacht und einem Laternenumzug von der Pfarrkirche zum Kindergarten an den Heiligen.

Pfarrer Markus Grabowski hielt eine Martins-Andacht in der Pfarrkirche St. Sebastian und erinnerte an das vorbildliche Leben des Heiligen. Den Nachwuchs aus dem Kindergarten und die Schulkinder sowie die anderen Kirchgänger schickte der Geistliche mit dem Segen und den besten Zusicherungen auf das, was St. Martin am 11. November bereit hielte, auf die kurze Pilgerreise durch den Rhumeort.

Kindergartenleiterin Franziska Meister und ihre Begleitung führten mit Lichtern und Laternen den Umzug zum Kindergarten. Die Feuerwehr war Garant für gesichertes Geleit. Dort luden die Kinder aus Lütgenhausen, Wollershausen und Rhumspringe, die hier ihre Betreuung und pädagogische Erziehung erfahren, alle Umzugsteilnehmer zum Verweilen ein. Eltern, Großeltern und Verwandte wurden mit dem Martins-Lied empfangen. Bei äußerst angenehmen Temperaturen bot das Kindergartenteam "Gegrilltes", heiße Würstchen, Glühwein und andere verschiedene Getränke an. Tische und Bänke waren ausreichend vorhanden. Die Kinder selbst freuten sich über leckere Martinsgänse. So manch ein Pfarrgemeindemitglied erinnerte sich zurück an St. Martin, der einst seinen Mantel mit einem Bettler geteilt hatte.

 

Aufstellung zum Laternenumzug durch Rhumspringe mit Kindergartenleiterin Franziska Meister (Mitte)

Nach kurzem Umzug durchs Dorf Kindergärtnerin Maria Mausch die Umzugsteilnehmer zum Ziel.

Mit dem Lied "St. Martin" begrüßte das Kindergarten-Team die Umzugsteilnehmer

Leckere Martins-Gänse gab es im Kindergarten für die Kleinen. Maria Mausch hatte für alle das gefragte Leckerli

 

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.11.2012

Riskant überholt und geflohen

Rhumspringe (ku). Mit dem Schrecken und einem zu Bruch gegangenen Außenspiegel davongekommen ist ein Ehepaar aus Hilkerode beim riskanten Überholmanöver eines unbekannten Autofahrers. Der 78-jährige VW-Bora-Fahrer und seine 70-jährige Ehefrau befuhren am Mittwoch gegen 14.30 Uhr die Landesstraße von Hilkerode nach Rhumspringe, als ihnen auf ihrer Fahrspur ein silbernes Auto entgegenkam. Dessen Fahrer überholte gerade einen anderen silbernen Wagen und scherte vor einer Kollision zwar wieder ein, streifte den Bora aber noch im Begegnungsverkehr und fuhr einfach weiter. Die Polizei bittet nun den Fahrer des Wagens, der überholt wurde, sich unter Telefon 05527/9801115 als Zeuge zu melden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.11.2012

Rhumspringer Hallenbad: Abriss hat begonnen

Neubau für Gesundheitszentrum mit Physiotherapie- und Arztpraxis schließt sich an

VON KUNO MAHNKOPF 

Rhumspringe. Ein Stück Ortsgeschichte geht zu Ende: In Rhumspringe hat der Abriss des Hallenbades begonnen. Generationen von Eichsfeldern und Harzern haben dort ihre Runden gedreht – von Kursen für Schwangere über Baby- und Schulschwimmen bis zum Mobilitätstraining im Alter. Unter Protest aus der Bevölkerung war das gemeindeeigene Hallenbad Ende März nach 35 Jahren Betrieb aus Kostengründen geschlossen worden.

Der Weihnachtsbaum neben dem Schuttcontainer im Ortskern schmückt in diesem Jahr eine Baustelle. Der Zwischentrakt mit Sauna, der das Hallenbad mit dem Rhumehotel verbunden hat, ist bereits abgerissen, das Dach abgedeckt, im leeren Schwimmbecken liegen Styropor- und Holzreste. Zumindest die Sauna kann noch einen neuen Verwendungszweck finden: Sie wurde vor dem Abriss von Mitgliedern des Sportvereins abgebaut.

 

Hat das Hallenbad noch beim Babyschwimmen kennengelernt: der zweijährige Rhumspringer Luca vor dem Abrissbagger. Lüder

„Hier hab ich mein Seepferdchen gemacht“, seufzt die Fuhrbacherin Victoria Lüder. Neben ihr beäugt der zweijährige Luca neugierig die Abrissarbeiten. Er konnte das Hallenbad im ersten Lebensjahr kostenlos nutzen – mit seiner Mutter Stefanie Buschek-Steenweg, die dort ebenso wie die beiden großen Brüder von Luca Schwimmen gelernt hat.

Gegen die Schließung des Bades hatten nach dem Beschluss des Gemeinderates Anfang des Jahres Eltern, Großeltern und Kinder aus Rhumspringe demonstriert und Unterschriften gesammelt. Vergebens. „Ich kann den Unmut verstehen“, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU): „Wir können aber auf Dauer nicht mehr Geld ausgeben als wir haben – ohne Aussicht auf neue Einnahmen.“ Insbesondere wegen der stetig steigenden Energie- und der Personalkosten sei das Hallenbad mit einem jährlichen Defizit von zuletzt rund 90000 Euro nicht mehr zu halten gewesen.

Bauschutt statt Badegäste: Es hat sich ausge-
schwommen.

 

Jacobi hofft, dass die Abrissarbeiten in zwei Wochen abgeschlossen werden und dann postwendend mit dem Neubau des geplanten Gesundheitszentrums (Tageblatt berichtete) begonnen werden kann. Wie es vorangeht, hängt allerdings vom weiteren Wetterverlauf ab. Der Bürgermeister rechnet mit Fertigstellung im Mai.

In den Neubau zieht die örtliche Arztpraxis Michels und eine Physiotherapiepraxis mit Gerätetraining, die von Birgit Henkel aus Hilkerode betrieben wird. Beide haben bereits Vorverträge mit der Gemeinde abgeschlossen, die die Baukosten über langjährige Mieteinnahmen abtragen will. Die bereits in Rhumspringe angesiedelte Physiotherapiepraxis habe das Angebot ausgeschlagen, sagt Jacobi.

Den Auftrag für den Neubau hat die örtliche Baufirma Domeier bekommen, die bei der Ausschreibung das günstigste Angebot abgegeben hatte. Eine Modernisierung des Hallenbads für andere Zwecke wäre schon wegen der Energie- und Brandschutzauflagen zu teuer, das Schwimmbecken zu groß und kostenintensiv für eine Rehabilitationseinrichtung gewesen, meint der Bürgermeister: „Ein Neubau ist mittel- bis langfristig die bessere Lösung.“

Eine Lösung für das benachbarte Rhumehotel, das die Gemeinde nach sechs Jahren Leerstand gekauft hat, zeichnet sich noch nicht ab. Die Verhandlungen mit verschiedenen Interessenten aus Gewerbe, Gastronomie und Gesundheitsvorsorge dauern noch an. Als Option ist bislang weder ein Umbau noch ein Neubau auszu-
schließen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 27.11.2012

Frauen feiern und reisen

Rhumspringe (vhp). Der Landfrauenverein Rhumetal bietet allen Mitgliedern und Interessierten zwei Veranstaltungen an. Die Weihnachtsfeier wird am Donnerstag, 6. Dezember, im Dorfgemeinschaftshaus in Wollershausen um 19 Uhr ausgerichtet. Am Sonnabend, 8. Dezember, unternehmen die Frauen einen Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Kassel. Der Bus holt ab 13 Uhr die Teilnehmer aus den Orten Rhumspringe, Rüdershausen, Lütgenhausen und Wollershausen ab. Um Anmeldungen für beide Veranstaltungen wird bei Michaela Diedrich, Telefon 05529/1528, gebeten.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 29.11.2012

Mit Messer Edeka-Markt überfallen

Rhumspringe (ku). Ein 18-jähriger Schulpraktikant der Fachoberschule Wirtschaft ist bei einem Raubüberfall auf den Edeka-Lebensmittelmarkt an der Rhumspringer Entlastungsstraße bedroht und verletzt worden. Wie die Polizei erst gestern mitteilte, ereignete sich der Überfall am Montag gegen 18.30 Uhr kurz vor Geschäftsschluss.

Der 18-jährige Rhumspringer war mit Reinigungs- und Aufräumarbeiten in der Obst- und Gemüseabteilung in Nähe des Kassenbereichs beschäftigt, als sich ihm von hinten der Täter näherte. Der maskierte Mann bedrohte den 18-Jährigen mit einem Messer, ließ sich zur Kasse führen und Geld aushändigen. Das reichte ihm offenbar nicht, da er sein Opfer am Hals packte, vergeblich mehr Geld forderte und den Praktikanten schließlich zu Boden schubste und trat, bevor er die Flucht ergriff. Wie die Polizei weiter mitteilt, robbte sich der 18-Jährige mit Schmerzen zu zwei Angestellten weiter, die die Polizei alarmierten. Sie hatten den Vorfall nicht bemerkt, da sie sich im hinteren Bereich des Marktes aufhielten. Mit Prellungen wurde der geschockte Praktikant zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Wie viel Bargeld der auffallend große Täter erbeutete, lässt die Polizei offen. Vermutlich ist er mit seiner Beute in einer weißen Plastiktüte geflohen – ob zu Fuß oder mit dem Auto, ist nicht bekannt. Der rund 1,90 Meter große, schlanke und trainierte Mann hatte sich eine schwarze Wollmaske mit Sehschlitzen über das Gesicht gezogen, unter der Maske war ein schwarzer Kinnbart erkennbar. Bekleidet war er mit einem schwarzen Pullover und einer schwarzen Hose, bei dem Messer handelt es sich vermutlich um ein Küchenmesser mit schwarzem Griff. Die Polizei Duderstadt bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können oder im Vorfeld des Überfalls verdächtige Beobachtungen im Ort gemacht haben, sich unter Telefon 05527/ 98010 zu melden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 29.11.2012

Calabria ist eröffnet

Italienisches Restaurant in Rhumspringe
 

Rhumspringe (hho). Italienisch essen gehen - neuer-
dings ist dies auch in Rhumspringe möglich. In der Hauptstraße 29 ist das Restaurant Calabria eröffnet worden.

Geschäftsführerin Milka Asta und ihr Ehemann Emanuel sind die Inhaber des Speiselokals, Giuseppe Picone sorgt in der Küche dafür, dass den Gästen die ganze Bandbreite italienischer Speisen angeboten werden kann. Neben den klassischen Nudelgerichten und Pizzen gehören auch frisch zubereitete Fleischgerichte dazu.

50 Plätze gibt es in der „Ristorante-Pizzeria Calabria“. Mit der Resonanz der ersten Tage zeigt sich Gastrono-

 

Neues Restaurant in Rhumspringe: Milka Asta und Team servieren italienische Speisen.Blank

min Asta zufrieden und hofft, dass sich auch durch Mundpropaganda neue Gäste aus Rhumspringe und Umgebung im Calabria einstellen.

Das Restaurant ist dienstags bis sonnabends in der Zeit von 17.30 bis 23.30 Uhr geöffnet, sonntags von 11.30 bis 14.30 Uhr sowie 17 bis 23 Uhr. Montags ist Ruhetag. Auch Speisen zum Abholen werden im Calabria angeboten, Telefon 05529/914789.

 

 

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Werner Wagner vom 30.11.2012

Gemeindeeigenes Hallenbad im Rhumeort abgerissen
 

Rhumspringe (W.W.).Schwimmen gehen, Schwimmen lernen - In Rhumspringe war das Jahrzehnte möglich. Doch seit  Ende März dieses  Jahres ist damit zum Ent-
setzen vieler  Bürger vorbei. Die  Gemeinde Rhumsprin-
ge, die das Bad betrieb, musste die Konsequenzen zie-
hen.
Jährlich fielen 90.000 Euro ungedeckte Kosten für Betrieb und Personal an, die aus dem allgemeinen Steuertopf finanziert werden mussten. Das konnte so nicht hingenommen werden.

Nachdem  im Frühjahr also der Schwimmbetrieb einge-
stellt werden musste, rückten nunmehr die Bagger, Kräne und Container an. Die Arbeiter begannen zunächst die Inneneinrichtungen auch aus dem Wohnungsanbau zu entfernen und aus dem Fenster zu werfen. Wasser- und Elektroanlagen wurden so entfernt bzw. stillgelegt.

 

Der Abriss des gemeindeeigenen Hallenbades in Rhumspringe ist erfolgt. Ein Neubau erfolgt sogleich

Bürgermeister Franz Jacobi dazu: "Ich kann den Unmut aller  verstehen, aber auf Dauer konnte die finanzielle Situation vonder Gemeinde nicht mehr getragen werden. Ohne Aussicht auf Einnahmen. Steigende Energie- und Personalkosten haben das jährliche Defizit schon über Jahre hinweg zu einer immensen Unsumme gebracht.

In etwa zwei Wochen sollen die Abrissarbeiten beendet sein. Fortan soll dann der geplante Neubau beginnen. Wenn das Wetter es zulässt, können die Arbeiter beginnen, eine Arztpraxis zu erstellen. Dort sollen die ortsanwesende Arztpraxis von Dr. Friederich Michels und eine Physiotherapiepraxis mit Gerätetraining erstehen. Diese wird die Hilkeröderin Birgit Henkel betreiben. Die Gemeinde hat Vorverträge mit beiden künftigen Inhabern abgeschlossen. Mietverträge könnten die entstehenden Baukosten begleichen.

Die Abbrucharbeiten der Firma MBO TAR (Bischofferode) sind ca. 67.000 Euro festgelegt. Die örtliche Baufirma Heinrich Domeier hat den Bauauftrag von ca. 70.000 Euro erhalten. Die weiteren Bauarbeiten sind so fixiert: Zimmerarbeiten: 35.000 Euro (Fa. Erhard Diedrich, Rüdershausen), Dachdeckerarbeiten, ca. 51.500 Euro, Koch Bedachungsgesellschaft Duderstadt; Tischlerarbeiten: 40.500 Euro, Fa. Paul Otto, Tischlerei Elementbau (Duderstadt).

Ende Mai 2013 soll der Umbau abgeschlossen sein. Das seit Jahren leer stehende Rhume-Hotel, das die Gemeinde vor Jahren gekauft hat, soll auch eine neue Verwendung finden. Seit Jahre verhandelt die Gemeinde mit potentiellen Interessenten aus Gewerbe, Gastronomie und Gesundheitsvorsorge. Im Moment ist weder ein Umbau noch ein Neubau in Planung.

 

 

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Werner Wagner vom 03.12.2012

Mandolinen stimmen vorzüglich zu Weihnachten ein

Markt in Rhumspringe bietet Heimischen große Auswahl
 

Rhumspringe (W.W.).Klein, aber fein.  Der 17. Weih-
nachtsmarkt des Freundschaftsklub "Einigkeit" in Rhumspringe war am 1. Adventssonntag allemal ein Besuch wert. Nach der Heiligen Messe in St. Sebastian, die Pfarrer Markus Grabowski hielt, und in der die Kommunionkinder 2013 vorgestellt wurden, begannen besinnliche und auch durchaus fröhliche Stunden.Zum Mittagessen gab es Rinderroulade mit Rotkohl, Putenroulade mit Erbsen- und Möhrengemüse mit Kartoffeln sowie Nudeln mit Bolognesensoße. Außerdem gab es eine Fleischpfanne im Angebot.

Mit dem Auftritt der Tanzgruppe "Elan" nahm der Weih-
nachtsmarkt,  der zum zweiten Mal rund um die Kirche

 

Die Mandolinengruppe aus Rüdershausen spielte vorweihnachtliche Melodien.

und im Pfarrsaal stattfand, seinen weiteren Verlauf. Die Verantwortlichen des Vereins boten ein abwechslungsreiches Programm. Rolf Schmiedekind, 1. Vorsitzender des Vereins, hatte mit seinem Team alles gut im Griff. So funktionierte der Betrieb am Grillstand (Bratwürste, Krakauer, Steaks, dazu Pommesfrites, Salat, Krautsalat und Zaziki) und Getränkestand mit Glühwein, Apfelpunsch, heißer Schokolade, Lumumba und diversen Kaltgetränken bestens.

Eine vielseitige Krippenausstellung von Albert Schmiedekind, Kreatives Basteln für die Kleinen mit Martina Faßhauer und Christine Diederich sowie Kreatives aus Holz und Scherenschnitte mit Familie Stolze aus Fuhrbach auf adventlich geschmückten Tischen sowie der beleuchtete Pfarrsaal versetzten alle Besucher in vorweihnachtliche Stimmung. Dazu trugen auch viele Helferinen und Helfer bei, die ehrenamtlich nicht nur alles gut vorbereitet hatten, sondern sich tatkräftig an den Verkaufsständen im Einsatz zeigten. Geschenk-, Schmuck- und Dekorationsartikel waren zu haben. Bei dem tollen Ambiente ein strahlender Weihnachtszauber. Davon konnten sich Bürgermeister Franz Jacobi und Rolf Adler, der Vorsitzende des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins, überzeugen.

Die Mandolinengruppe aus Rüdershausen, die unter Hans-Georg Brehmer in neunköpfiger Besetzung antrat, sorgte am späten Nachmitttag für das Higllight des Weihnachtsmarktes in der Kirche, in der auch Pfarrer Markus Grabowski Platz genommen hatte. Aus dem großartigen Repertoire zur Weihnachtszeit waren die Beiträge unter der musikalichen Leitung von Otto Engelhardt ein Genuss. Mit einer Zugabe revanchierte sich die Gruppe, die viel Beifall einheimste und 2013 ihr 60-jähriges Bestehen feiert. Besonders auch für die Kinder waren die vorweihnachtlichen Melodien des Mandolinenklubs vorzüglich geeignet, um gebannt zu lauschen.

Zum Abschluss bereicherte der Fanfarenzug Rhumspringe das vorweihnachtliche Geschehen zum ersten Advent mit einem kurzen Beitrag

"Wir haben uns sehr viel Mühe gegeben. Das Ganze ist mit einigen Unkonsten verbunden. Der Besuch hätte doch besser sein können", bedauerte Freundschaftsklub-Vorsitzender Schmiedekind das mangelnde Interesse. Schmiedekind sah das Engagement seines Vereins nicht honoriert.

Ausgerechnet an diesem Tag, der mit dem Weihnachtsmarkt seit Monaten feststand und allen bekannt war, hatten sich sehr viel Rhumspringer aber etwas anderes vorgenommen .

 

 

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