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  B E R I C H T E   2 0 1 1

Fotoalbum

Archiv

 

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Berichte aus 2010 siehe im Archiv  oder   h i e r

 

Ehepaar Deichsel 60 Jahre verheiratet  - 6.01.2011

 

Hoffnung für Engelke - Spender gefunden  - 6.01.11

50 Jahre CDU: Karl Habich geehrt - 14.01.2011

 

Theaterstück: Chaos im Krankenhaus 15.03.2011

50 Jahre CDU: Friedrich Jacobi geehrt - 15.03.2011

 

Treffen der Vereinsvertreter / Heimatfest - 18.03.2011

Generalversammlung  Harzklub Rhumspringe 22.03.11

 

Anbieter für Strom gesucht - 28.03.2011

Heimatfest am 04. September 2011 - 30.03.2011

 

Gemeindebüro verwüstet  - 01.04.2011

Körperverletzung bei Grazy-Disco - 04.04.2011

 

Rhume-Hotel: Neuer Versteigerungstermin - 05.04.2011

Historische Foto-Ausstellung - 05.04.2011

 

Foto-Ausstellung sehr gut besucht - 13.04.2011

Karl-Heinz Diedrich 1. Vorsitzender - 14.04.2011

 

Wieder Spielgeräte für die Schüler - 14.04.2011

Rhumspringe rutscht in rote Zahlen - 15.04.2011

 

Wandern auf Rhumas Spuren- 15.04.2011

Einbrecher stehlen Eis aus Kiosk  - 28.04.2011

 

Männerverein: Dank für Vorstandsarbeit - 03.05.2011

Rhumequelle - Trockenes Ufer statt......03.05.2011

 

NDR-Medienseite: Wasserschwund in Rhumequelle

In Autohaus eingebrochen - 04.05.2011

 

Ideen für Jugendkirche umsetzen - 04.05.2011

Hot Spots bring frischen Wind in die Kirche-11.05.2011

 

Reparatur soll Rhumequelle füllen -14.05.2011

Klassentreffen nach 52 Jahren - 16.05.2011

 

Jugendtage im Dekanat Untereichsfeld -17.05.2011

Ablagerungen unter Rhume-Brücke beseitigt - 21.05.11

 

Wanderung mit Glühwürmchen -  27.05.2011

Straßen vor Schule und Kindergarten gesperrt- 30.05.11

 

Salon in Rhumspringe erweitert Angebot - 31.05.2011

Glühwürmchenwanderung-Nachschlag - 03.06.2011

 

Straßenbauarbeiten verschoben -  03.06.2011

Rhumspringe feiert sein 515. Schützenfest - 10.06.2011

 

515.Schützenfest wieder ein voller Erfolg -15.06.11

Mit roten Fahnen und glänzenden Zylindern -15.06.11

 

Glühwürmchen-Wanderung des SVR - 20.06.2011

Rhumequelle: Naturdenkmal im Eichsfeld -22.06.11

 

Votum für Harz Energie  -11.07.2011

Lütgenhäuser feiern 60 Jahre Schützenverein -12.07.11

 

Landfrauen: Pure Frucht in Glas..... - 06.08.11

Mächtiges Geläut vom markanten Kirchberg -09.08.11

 

Gemeinde sucht neue Nixe  -12.08.2011

Mit Provokationen die Menschen aufrütteln -23.08.11

 

Erwartungen auf die Nixe wieder groß -24.08.11

Samtgemeindeverwaltungsschießen -30.08.11

 

Neue Nixe wird präsentierte  -30.08.11

Zukunftswerkstatt lockt zum Mitmachen -06.09.11

 

Theresa Böning ist die neue Nixe Rhuma -06.09.11

Pflegeheim Hartel besteht seit 30 Jahren - 08.09.11

 

Rhumspringe stemmt sich gegen Niedergang  16.09.11

Mehr als 30 Team beim Grenzlandpokal - 17.09.11

 

Mit Dirndl und Lederhose Eintritt frei  - 19.09.11

Oldie-Festival im Schützenhaus Rhumspringe - 21.09.11

 

"Wandern mit Andern" - 05.10.11

Traumhaftes Wetter lockte Wanderfreunde an-11.10.11

 

42-Jährige prallt gegen Baum -15.10.11

Verabschiedung nach 30 Jahren - 17.10.11

 

Theaterstück: Im Krankenhaus herrscht Chaos  20.10.11

Seniorengymnastik in Rhumspringe - 02.11.11

 

Samtgemeinde-Pokal für Rhumspringe - 03.11.11

Rosa und Paul Steinmetz 60 Jahre verheiratet -11.11.11

 

Franz Jacobi für 40 Jahre Ratstätigkeit geehrt -17.11.11

Gruselspaß für die ganze Familie  -23.11.11

 

Einbruch in Wohnhaus   - 01.12.11

"Party-Sensation" ein voller Erfolg  - 07.12.11

 

Weihnachtliche Feier der Senioren  - 07.12.11

Grundschule sammelt für "Göttinger Tafel"  -07.12.11

 

Bedarf an Plätze soll ermittelt weren  -16.12.11

Fleischdiebstahl mit Abfalltonne  -19.12.11

 

Hallenbad Rhumspringe schließt Ende März  -22.12.11

Weihnachtskonzert n der Grundschule  -29.12.11

 

 

 

 

 

 

Eichsfelder Tageblatt vom 06.01.2011

Herta und Hermann Deichsel halten zusammen

Ehepaar aus Rhumspringe ist seit 60 Jahren verheiratet

VON HEINZ HOBRECHT

Rhumspringe. Am heutigen Dreikönigstag feiern Hermann und Herta Deichsel, geborene Messmer, in Rhumspringe ihre Diamantene Hochzeit. Auf den Tag genau vor 60 Jahren haben sich die Eheleute im Rhumeort das Ja-Wort gegeben. Beständigkeit und Verlässlichkeit spiegeln sich im Eheleben der Deichsels wider. „Man muss einfach zusammenhalten“ sind sich Hermann (88) und Herta Deichsel (84) einig. „Wir haben uns immer gut verstanden“, blicken beide auf ihr Eheleben zurück.

Gemeinsam haben der gebürtige Rhumspringer und seine Ehefrau, die im Kreis Thorun in Westpreußen geboren wurde, ihr Leben gemeistert. Zwei Töchter und einen Sohn haben sie bekommen. Vier Enkel und drei Urenkel sind da. „Sie halten uns fit“, berichtet Ehefrau Herta.

 

Haben sich immer gut verstanden:  Herta und Hermann Deichsel blicken auf 60 gemeinsame Ehejahre zurück.  Tietzek

„Es gibt Leute, denen es schlechter geht“, lautet eine der Devisen von Hermann Deichsel, die Ehefrau Herta mit ihm teilt. Die beiden genießen die schönen Stunden. Vor allem fürs Frühstück nehmen sie sich Zeit, lesen die Tageszeitung und halten sich geistig fit.

Kurz nach dem Weltkrieg hat sich das Paar kennengelernt. Herta war nach einem vierjährigen Lageraufenthalt nach Rhumspringe gelangt. Über ihren Bruder, der mit Hermann Deichsel in Rhumspringe zusammenarbeitete, fand sie erst Kontakt und schnell Gefallen an Hermann. Am 6. Januar 1951 ließen sie sich trauen.

Während Hermann Deichsel, der schon vor dem Krieg die Handelsschule besucht hatte, in der Verwaltung der Samtgemeinde arbeitete, kümmerte sich Herta um die Kinder und den Haushalt. Viel Zeit verbrachte der Ehemann, der 50 Jahre aktiv im Gesangverein mitwirkte, mit seinem Hobby Brieftaubenzucht. Seine Frau dagegen erinnert sich gern an viele schöne Stunden beim Katholischen Frauenbund.

In der heutigen Messe zum Dreikönigstag um 10 Uhr feiert Ehepaar Deichsel kirchlich seine Diamantene Hochzeit. Ihre Trauung vor 60 Jahren fand noch in der alten Pfarrkirche St. Sebastian statt, die 1822 erbaut worden war. In der 1976 errichteten neuen Pfarrkirche feierten Deichsels vor zehn Jahren Goldene Hochzeit.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 06.01.2011

Spender gefunden: Hoffnung für Dirk Engelke

Knochenmark-Transplantation für krebskranken Familienvater aus Bernshausen wird vorbereitet

VON KUNO MAHNKOPF

Bernshausen. Mit einem großen Hoffnungsschimmer hat das neue Jahr für die Familie des an Leukämie erkrankten Bernshäusers Dirk Engelke begonnen. Für den Vater von zwei Kindern wurden gleich zwei potenzielle Knochenmark-Spender gefunden, deren genetische Merkmale auch bei der Nachuntersuchung mit seinen übereinstimmten. Einer der in Frage kommenden Spender hat sich noch am Heiligabend nachtesten lassen und mit einer Transplantation einverstanden erklärt.

„Mehr als erleichtert“ über gleich zwei Spender mit 100-prozentiger Übereinstimmung ist Dirk Engelke. Obwohl es noch Unwägbarkeiten gibt, blickt der 41-Jährige im Göttinger Klinikum ebenso wie seine Frau Nelli optimistisch nach vorne. „Wir sind total glücklich“, freut sich Astrid Rakebrand von der Eichsfelder Initiativgruppe, die mit der Knochenmark-  und  Stammzellenspenderdatei  Göttingen  (KMSG)  die Typisierungs-
aktion am 12. Dezember im Dorfgemeinschaftshaus Wollbrandshausen organisiert hat.

 

An Leukämie er-krankt:  

Dirk Engelke. EF

Bei der Typisierung der dort abgegebenen 1211 Blutproben hatte sich ebenso wie bei den mehr als 100 via Post eingegangenen Proben zunächst ein möglicher Spender gefunden. Bei der weiteren Untersuchung stellte sich aber heraus, dass beide Ergebnisse nicht zu Engelke passten. „Für die Blutstammzelltransplantation muss alles passen, die HLA-Klasse-1 (Human Leukocyte Antigen) und bei der Nachuntersuchung die HLA-Klasse-2“, sagt KMSG-Leiter Hans Neumeyer. Seine Erwartung, dass nach zwei Erst-Übereinstimmungen bereits bei der regionalen Typisierungsaktion weitere passende Spender unter den vier Millionen im deutschen Zentralregister gefunden werden können, hat sich jetzt bestätigt. Parallel zur Typisierungsaktion war die Suche im Zentralregister angelaufen. Nachdem dort zwei in allen Punkten passende Spender gefunden wurden, geht es jetzt um den Spender, dessen Immunsystem für den Patienten am besten geeignet erscheint.

Das Bangen geht aber noch weiter. Das weitere Vorgehen hängt von den Blutwerten ab, vor der Transplantation erfolgt möglicherweise eine weitere Chemotherapie. Wenn keine Infektion dazwischenkommt, kann in wenigen Wochen transplantiert werden – voraussichtlich Anfang Februar. Dabei wird das gesamte blutbildende System des Patienten durch das des Spenders ersetzt, selbst die Blutgruppe kann wechseln. Ob der Körper das Transplantat annimmt, steht wiederum erst nach mehreren Wochen fest.

Wer der Lebensspender ist, bleibt anonym. Ein persönlicher Kontakt zwischen Spender und Patient ist in Deutschland frühestens nach zwei Jahren möglich. Aus Datenschutzgründen wird der Austausch über das zentrale Knochenmarkspender-Register und die Kliniken vermittelt. Voraussetzung für einen Direktkontakt ist das schriftliche Einverständnis beider Beteiligter.

Zur Abdeckung der Kosten für die Typisierungsaktion im Eichsfeld, deren Ergebnisse jetzt anderen Betroffenen helfen können, ist bereits eine große Summe zusammengekommen. Dankbar sind Familie Engelke und die Initiativgruppe über die breite Unterstützung aus der Region. Besonders erfreut ist Christian Kohlrautz von der Initiativgruppe über die Bereitschaft gerade vieler junger Leute, sich nicht nur typisieren zu lassen, sondern auch Geld zu spenden.

Rock für guten Zweck 

Benefizkonzert für Dirk Engelke und andere

Gieboldehausen (hho).  Zwei Rockgruppen aus Gieboldehausen und Umgebung, die Newcomerband Rockture und die Gruppe Rocktail, veranstalten am kommenden Sonnabend,  8. Januar,  ab 20 Uhr im  Pfarrheim in Gie-
boldehausen ein Benefizkonzert für Dirk Engelke und andere. In Kooperation mit den Mitgliedern des örtlichen Pfadfinderstammes St. Laurentius, der für den Getränkeverkauf zuständig ist, findet der Musikabend statt. Der Eintritt ist frei. Der Erlös des Abends aus dem Getränkeverkauf und weiteren Spenden soll aber der Knochenmark-und Stammzellspenderdatei Göttingen zufließen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 13.01.2011

Junioren holen Tannenbäume

Rhumspringe (asg). Der Nachwuchs des Sportvereins Rhumspringe sammelt die Weihnachtsbäume in der Gemeinde ein. Gemeinsam mit ihren Vätern sind die C-Junioren am Sonnabend, 15, Januar, ab 8.30 Uhr unterwegs, um das Grün gegen eine Spende zum Sammelplatz am Schützenplatz zu transportieren.

 

 

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Werner Wagner vom 14.01.2011

CDU-Ortsverband Rhumspringe

Seit 50 Jahren in der Partei – Ehrung des Jubilar Karl Habich

VON WERNER WAGNER

Rhumspringe. Karl Habich aus Rhumspringe, der am 8.5. dieses Jahres seinen 84. Geburtstag feiern kann, erhielt am Montagabend im Gasthaus „Weißes Roß" eine weitere Auszeichnung.

In der Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Rhum-
springe  der  CDU wurde  Habich für 50-jährige Mitglied-
schaft mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. 

Der Ortsverbands-Vorsitzende Karl-Heinz Wagener, 25 Jahre in der Partei, bekam die silberne Ehrennadel. Wagener ist seit 23 Jahren Vorsitzender. Birgit Hundes-
hagen, Vorsitzende des Samtgemeindeverbandes Gieboldehausen, verlieh die Auszeichnungen. Karl Habich hatte Heimatliebe geerbt, denn auch sein Vater war Bürgermeister.

Besprechungen der Ratsherren fanden seinerzeit oft im Hause der Habichs statt. So wurde früh sein Interesse an  der  Kommunalpolitik  geweckt. 1960  trat er in die

 

Birgit Hundeshagen überreichte Karl Habich (am Tisch) die goldene und Karl-Heinz Wagener (im Hintergrund) die silberne CDU-Ehrennadel. Es gratulierte Barbara Scholz, stellv. Vorsitzende.

CDU ein. Ein Jahr später wurde Habich in den Gemeinderat gewählt. Bei der Kommunalwahl 1968 wurde Karl Habich souverän Bürgermeister und setzte sich neben seinem Job im Beruf für seine Gemeinde ein.

Ehrenbürgermeister in Rhumspringe

Karl Habich wurde die Ehrenbürgermeisterwürde in seinem Geburtsort verliehen. Untrennbar verbunden ist der Jubilar in seinem Geburtsort mit den Entwicklungen der letzten Jahrzehnte. Über 31 Jahre leitete der CDU-Politiker als Bürgermeister die Geschicke des Rhumeortes. Als langjähriges Samtgemeinde- und Kreistagsmitglied hatte er an wichtigen politischen Entscheidungen großen Anteil. Karl Habich ist Träger des Bundesverdienstkreuzes sowie der Eichsfelder Heimatplakette. Habich zeichnet sich durch seine Heimatverbundenheit aus.

So gehörte er auch zu den Gründern des Harzklub-Zweigverein Rhumspringe. Er organisierte als Kreisjugendpfleger den Austausch mit dem englischen Stroud und war unermüdlich als Motor und Chronist für seinen Heimatort tätig. Von der Rhuma-Aufführung über den Bau des örtlichen Hallenbades und Betriebsansiedjungen bis zur Umgestaltung des Dorfmittelpunktes hat Karl Habich über Jahrzehnte hinweg maßgebend die Ortsgeschichte geprägt. Als einen Höhepunkt seiner politischen Laufbahn wertete Karl Habich den Bau der Rhumspringer Umgehungsstraße, den er gegen heftige Widerstände durchgesetzt hat.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 16.02.2011

Vortrag zur Ernährung

Rhumspringe (asg). Der Landfrauenverein Rhumetal weist alle Mitglieder und interessierte Frauen auf den nächsten Vortragsabend hin. Am kommenden Dienstag, 22. Februar, steht das Thema „Gezielte Ernährung bei bestimmten Risikofaktoren und Lebensumständen“ im Mittelpunkt eines Referats und einer Diskussion. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Gaststätte Kwoczek in Rhumspringe.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.02.2011

Vergnügen ist abgesagt

Rhumspringe (asg). Das ursprünglich für Sonnabend, 26. Februar, angesetzte Wintervergnügen des Freundschaftsklubs Rhumspringe findet nicht statt. Aufgrund eines Todesfalls wird es auf einen bislang noch unbestimmten Termin verschoben.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 15.03.2011

Chaos im Krankenhaus

Theatergruppe Rhumspringe bietet Lustspiel

      

Rhumspringe.  (asg). „Wer  krank  ist, muss  kernge-
sund sein“. Diese ungewöhnliche These setzt die Theatergruppe des Frauenbundes Rhumspringe in diesem Frühjahr bühnentechnisch um und verspricht damit wieder unbeschwerten Theaterspaß. Die Premiere des gleichnamigen Lustspiels findet am Sonnabend, 26. März, um 19.30 Uhr im Pfarrheim Rhumspringe statt, eine weitere Aufführung ist für den darauffolgenden Sonntag um 16 Uhr – ebenfalls im Pfarrheim – geplant. Bereits ab 14.30 Uhr werden die Besucher eingelassen und können sich die Wartezeit mit Kaffee und Eisenkuchen versüßen.

Seit Wochen proben die zehn Darstellerinnen für die Komödie,  die in einem  Krankenhaus der ganz beson-
deren Art spielt. Dort regiert das Chaos, und in dieser Einrichtung kann es schon einmal passieren, dass eine Krankenschwester  den  Patienten im Moorbad vergisst,

 

Mit Stethoskop und Haube:

Theatergruppe Rhumspringe.   EF

ein Kranker in den Arztkittel schlüpft oder der zerstreute Professor komplett den Durchblick verliert. Und wenn dann auch noch eine Untersuchung durch die Kassenärztliche Vereinigung droht, ist guter Rat wirklich teuer.

 

 

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Werner Wagner vom 15.03.2011

CDU ehrte Fritz Jacobi für 50 Jahre Partei-Mitgliedschaft

Stets im Dienste der Partei, der Bürger und Bürgerinnen

VON WERNER WAGNER

Rhumspringe. Ehre, wem Ehre gebürt! Nichts zutreffender, als der CDU-Ortsverband Rhumspringe Friedrich Jacobi für seine 50-jährige Mitgliedschaft im Gasthaus "Weißes Ross" ehrte. Sein jahrzehntelanges Engagement im Dienste der Partei, für die Bürgerinnen und Bürger wurde dementsprechend anerkannt und vom 1. Vorsitzenden Carl Albrecht Monecke mit der goldenen Ehrennadel.geehrt. Die stellvertretende CDU-Samtgemeindeverbandsvorsitzende Annegret Lange (Langenhagen)  schloss  sich  der Ehrung an und über-
reichte dem Jubilar für die herausragenden Leistungen ein Niedersachsenroß aus Porzellan. Dabei charakteri-
sierte die positiven Eigenschaften eines Pferdes als Vergleich an: Ausgeglichenheit, freundlich und umgänglich, arbeitsam, aber auch graziös.

Friedrich Jacobi, 80 Jahre, ist seit 1956 Mitglied der CDU, was im originalen Mitgliedsbuch nachzulesen ist.

 

Der geehrte Fritz Jacobi (links) mit dem CDU-Orstvor-sitzenden Carl Albrecht Monecke.    Werner Wagner

Der gebürtige Rhumspringer , längst unter Fritze "im Winkel" im Rhumeort bekannt, führte bis zur letzten Ortsverbandversammlung am 11. Januar das Protokoll bei den Parteisitzungen.

Etliche Parteivorsitzende er- und überlebt

Jacobi hat über Jahrzehnte politische Ämter in der Gemeinde (1961 bis 2001) und Samtgemeinde (seit Gründung 1971 bis 2006) parallel zur Ära Karl Habich bekleidet und war in Rhumspringe langjähriger stellvertretender Bürgermeister und in der Samtgemeinde Vorsitzender des Schulausschusses.

"Die Eingemeindung von Lütgenhausen unter denselben Bedingungen dann wie in Rhumspringe", bezeichnet der 80-Jährige zu den besonderen politischen Entscheidungen. Besonders erwähnenswert: Fritz Jacobi hat alle CDU-Parteivorsitzende seit Konrad Adenauer, über Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger, Rainer Barzel, Helmut Kohl, Wolfgang Schäuble bis zur heutigen Bundeskanzlerin Angela Merkel er- und größtenteils überlebt.

Gruß- und Dankesworte des Jubilars

In seinen Gruß- und Dankesworten erwähnte Jacobi zuallererst die Unterstützung seiner Ehefrau Dora und seiner Schwiegereltern, die ihn aller Ehrenämter ermöglichten und zuhause viele Aufgaben abgenommen haben. Dann zitierte er aus dem Protokoll der letzten Sitzung. "Beim Ehrenamt geht es um freiwilliges, organisiertes und unbezahltes Engagement. Es macht nicht reich, es bereichert aber." Auch die heutigen Politiker müssen den Menschen ehrlich die Wahrheit sagen, auch wenn diese nicht alle Menschen verstehen. Jeder möge den Bürgern zuhören, welche Probleme diese haben und immer wieder neu nach Lösungen suchen und diese dann durchsetzen. Mit Enttäuschungen müssen Ehrenamtliche leben und umgehen können, selbst wenn sie merken, nur benutzt oder gar beschmutzt worden zu sein.

Zuletzt bot Fritz Jacobi weiterhin der CDU seine Unterstützung im Rahmen seiner Möglichkeiten an. Auch die Kandidatin zur Samtgemeindebürgermeisterin, Frau Marlies Dornieden, bedankte sich bei dem Jubilar, der als Erster eine sogenannte Unterstützungskarte bei ihr abgegeben hat.

Werner Wagner     

 

 

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Werner Wagner vom 18.03.2011

Treffen der Vereinsvertreter / Heimatfest 2011

Rhumspringe (wew). Das traditionelle alle zwei Jahre stattfindende Heimatfest findet in diesem Jahr am 21. August vor dem Rhume-Hotel statt. Das ist der Beschluss der Vereinsvertreterversammlung im Schießstand der Schützengesellschaft St. Sebastian Rhumspringe. Rolf Adler, 1. Vorsitzender des Heimat- und Fremdenverkehrsverein, hatte geladen und 19 Vereinsvertreter erschienen.

Die Versammlung legte sich fest, Beiträge des Kindergartens, der Grundschule und der "Original Harmonika-Freunde" aus Waake zu den Programmpunkten zu nehmen. Zudem sind ein Kinder-Flohmarkt, Kinderschminken und ein Entenrennen auf der Rhume sowie Schießen mit dem Laser-Gewehr geplant.

Höhepunkt ist die Proklamation der "Nixe 2011" mit ihren beiden Elfen. Interessierte jungen Frauen (ab 16 Jahre) für die Nixe und für die Elfen dann Mädchen (etwa ab 10 Jahre) können sich beim 1. Vorsitzenden Rolf Adler in der Sparkasse Rhumspringe melden, wo es auch nähere Einzelheiten und ein Bewerbungsformular gibt.

Die Versammlung beschloss, der Freiwilligen Feuerwehr Rhumspringe einen Zuschuss bis 400 Euro für eine Tauchpumpe zu gewähren.

Das nächste Treffen der Vereinsvertreter ist am Montag, den 30.Mai, wo weitere Fragen zum Vereinsfest geklärt werden.

 

 

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Werner Wagner vom 22.03.2011

Generalversammlung mit Ehrungen und Anerkennung

Langjährige Treue und Verdienste im Harzklub

VON WERNER WAGNER
 

Rhumspringe (wew). In knapp einer Stunde war die Generalversammlung des Harzklub-Zweigverein im Übungsraum der Grundschule Rhumspringe mit 29 anwesenden Mitgliedern abgewickelt. Höhepunkt waren die Ehrungen für langjährige Treue und Verdienste. 

Die 1. Vorsitzende Anni Bachmann und ihr Stellvertreter Wilfried Faßhauer nahmen die Auszeichnungen vor. So wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft Helmut Diederich und Johannes Sommer mit der goldenen  Ehrennadel ausgezeichnet. Zudem erhielten sie eine Urkunde und eine CD mit Liedern des heimischen HK. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden ebenso Petra Jacobi und Johannes-Werner Diedrich ausgezeichnet. Auf der Ehrenliste standen auch Manfred Diederich (50 Jahre), Dorothea Diederich und Monika Gerlach (beide 40 Jahre), die nicht anwesend sein konnten.

 

Vorstand und geehrte Mitglieder des Harzklubs Rhumspringe   Wagner

Auf der Ehrungsliste standen zudem: Mechthild Ellendorf und Waltraud Gottschlich (beide 25 Jahre Vorstandsarbeit), Magdalene Jüttemann (25 Jahre Schatzmeisterin), Anni Bachmann (25 Jahre Leiterin der Heimatgruppe), Wilfried Faßhauer (2.Vorsitzender und Wegewart), Erich Gottschlich (Wanderwart) und Harald Bachmann (stellv. Wanderwart).

In ihren Jahresberichten zeigten die Vorstandsmitglieder auf, dass sie 2010 erfolgreiche Arbeit geleistet haben. Per Blockwahl wurden somit alle Posten wieder wie gehabt besetzt.

Die Vorsitzende Anni Bachmann gab eine Vorschau auf das Jahr 2011. Die wichtigsten Termine: 7.5.: Jahreshauptversammlung des HK (125 Jahre) in Bad Lauterberg, 19.6.: Harzer Heimattag in Hohegeiß, 28.8.: Sternwanderung in Osterode, 8.- 15.8.: 111. Deutscher Wandertag in Melle. Am 2. Juni, dem Himmelfahrtstag, findet wieder auf dem örtlichen Grillplatz das Harzklubfest statt. Bei schlechtem Wetter werden Zelte aufgebaut. Zur Bewältigung der Traditionsveranstaltung werden Anregungen gern entgegengenommen. In Jedem Falle sind Arbeitshilfen erwünscht.

Benno Beckmann regte an, mehr Wanderungen als Angebote ins HK-Programm zu nehmen. Im Laufe des Jahres sei dies möglich, wobei auch andere Vereine und Gruppen mit einbezogen werden sollen.

Werner Wagner     

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 24.03.2011

Aufführung muss ausfallen

Rhumspringe (sr). Wegen eines plötzlich eingetretenen Todesfalles muss die von der Theatergruppe des Frauenbundes geplante Aufführung eines Lustspieles am Sonnabend, 26. März, ausfallen. Wie die Veranstalter mitteilen, ist vorgesehen, die Aufführung zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen, der genaue Termin ist noch festzulegen. In dem Theaterstück geht es um ein Krankenhaus mit leicht chaotischem „Innenleben“, das Anlass für mancherlei Irrungen und Wirrungen gibt.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 28.03.2011

Anbieter für Strom gesucht

Rhumspringe (sr). Zum Jahresende laufen in den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Gieboldehausen die Konzessionsverträge zur Stromversorgung aus. So auch in Rhumspringe, dessen Gemeinderat sich mit der Frage zu befassen hatte, welchem Versorger künftig die Stromlieferung übertragen werden soll. In diesem Zusammenhang wurde im Verlauf der Sitzung ein Kriterienkatalog für einen Versorgungsvertrag zusammengestellt und einstimmig beschlossen. Der Katalog soll in den nächsten Tagen an vier Anbieter versandt werden. Dies sind Eon, Harz-Energie, EWB und eine Firma aus Braunschweig. Im Nachgang erwartet man die Angebote der Stromlieferanten, bis zum Jahresende müsste dann der Zuschlag erfolgen. Bislang wird die Gemeinde von der Eon versorgt.

Einmütig sprach sich der Rat für die Erfassung zusätzlicher Flächen an der Schützenstraße und Zur alten Schmiede in Lütgenhausen aus. Diese Straßen sind im Jahr 2010 ausgebaut worden und sollen im Herbst abgerechnet werden. Nun geht es nach Bürgermeister Franz Jacobi darum, an diesen Straßen mehrere Restflächen zu erfassen und zuzuweisen, die dann in die Endabrechnung für die Anlieger einbezogen werden sollen. Es handele sich in vielen Fällen um wenige Quadratmeter.

 

 

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Werner Wagner vom 30.03.2011

Heimatfest am 4. September

Termin-Schwierigkeiten erforderten Verlegung

Das traditionelle Heimatfest des Heimat-und Fremdenverkehrsverein Rhumspringe findet in diesem Jahr am 4. September  statt.  Die  Vereinsvertreter-Versammlung  hatte  ursprünglich  den 21. August ausgewählt. Termin-
schwierigkeiten von etlichen verantwortlichen Personen haben die Verlegung erforderlich gemacht. Dies teilte jetzt Rolf Adler, 1. Vorsitzender des HFVV, mit. Alles Weitere wird in der nächsten Versammlung am Montag, 30. Mai, im Schießstand der Schützengesellschaft Rhumspringe besprochen. Dann wird auch das Programm mit den Gruppen, die das Heimatfest gestalten, besprochen. Die Terminüberschneidung mit dem Auftreten von Peter Maffay in Duderstadt am 4. September ist vertretbar

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 01.04.2011

Gemeindebüro verwüstet

An Tresor gescheitert

     

Rhumspringe (ku). Allenfalls ein paar Euro aus der Kaffeekasse erbeutet, aber immensen Sachschaden angerichtet haben Einbrecher in der Nacht zum Donnerstag in der Rhumspringer Gemeindeverwaltung. Die Täter schlugen auch Rigips aus der Wand, um an den Tresor zu kommen, hatten aber keinen Erfolg. In dem Tresor der Gemeinde hätte sich ohnehin kein Geld befunden, sondern nur Dienstsiegel und Dokumente.

Auch die benachbarte Massagepraxis wurde von den Tätern heimgesucht. Wie im Gemeindebüro brachen sie dort Türen und Schränke auf, durchwühlten Schubladen und Behältnisse, fanden aber nur ein Sparschwein mit Kleingeld, das sie zertrümmerten.

Um in das Verwaltungsgebäude zu gelangen, schlugen die ungebetenen Gäste ein Toilettenfenster ein. Ersatz für ein derartiges Bogenfenster gibt es nur noch als  Einzelanfertigung.  Über  die  Verwüstung,  die  die  Einbrecher  anrichteten,

 

Zertrümmert: Bogenfenster. EF

ärgert sich Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Türen wurden aus den Zargen gerissen,Akten durch die Gegend geworfen, Kühlschrank und Gefrierfach tauten wegen aufgerissener Türen auf. Offenbar hatten es die Eindringlinge nur auf Geld abgesehen, Computer und eine kleine Kamera wurden nicht beachtet. Das Gemeindebüro bleibt wegen der Einbruchsfolgen am heutigen Freitag geschlossen.

Die Polizei schätzt den Schaden auf mindestens 5000 Euro. Erst vor zwei Wochen hatten Einbrecher das Gemeindebüro in Krebeck verwüstet. Offenbar habe sich noch nicht herumgesprochen, dass es in den Gemeindebüros eigentlich nichts zu holen gebe, merkt ein Polizeibeamter an.

Die Rhumspringer Verwaltung ist vor sieben Jahren in das umgebaute Backsteingebäude in der Schulstraße umgezogen, in dem sie schon einmal in den 50er-Jahren logierte. Die ehemalige Zigarrenfabrik hat eine bewegte Vergangenheit: Sie diente unter anderem als Lager der Hitlerjugend, Kantine der Schickert-Rüstungswerke, Sitz der britischen Militärverwaltung und Produktionsstätte für Reißverschlüsse.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.04.2011

Körperverletzung bei Crazy-Disco

Rhumspringe (ku). Verstärkt Präsenz gezeigt hat die Polizei in der Nacht zum Sonntag bei der Crazy-Disco mit rund 1000 jungen Besuchern im Rhumspringer Schützenhaus. Im Umfeld der Großveranstaltung kam es zu Tätlichkeiten zwischen mehreren männlichen Jugendlichen, von denen zwei leichte Blessuren davontrugen. Außerdem wurde eine Delle in eine Autotür geschlagen.

Beschwerden gab es am warmen Wochenende, das einige Eichsfelder zum Angrillen und für Gartenpartys nutzten, über Ruhestörungen. Sie hielten sich laut Polizei aber in Grenzen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 05.04.2011

Rhume-Hotel: Neuer Termin für Versteigerung

Einrichtung in der Rhumegemeinde steht seit fünf Jahren leer / Bislang kein Käufer gefunden

VON HEINZ HOBRECHT

      

Rhumspringe. Bei einigen Anbietern im Internet wird das Rhume-Hotel in Rhumspringe nach wie vor als Reise- und Tagungsziel angepriesen. Doch die Ära als erfolgreicher gastronomischer Betrieb ist längst vorbei. Das Haus steht seit fünf Jahren leer. Es findet sich kein Käufer.

Am Mittwoch, 10. August,  ist im Amtsgericht in Duder-
stadt ein neuer Termin im Rahmen des Zwangversteige-
rungsverfahrens anberaumt. Ob sich dabei ein neuer Eigentümer für die im August 2006 geschlossene Immo-
bilie in der Dechant-Hartmann-Straße 21 findet, ist jedoch  fraglich.  Inzwischen  sind  vier  Zwangversteige-
rungstermine erfolglos verlaufen. Nach ersten Anläufen im April sowie im Oktober 2008 fand sich auch am 16. März 2009 und am 24. Februar vergangenen Jahres kein Interessent für eine zukunftsträchtige Lösung.

 

Gut gelegen, aber nichts los: Seit fünf Jahren steht das Rhume-Hotel in Rhumspringe leer.   Pförtner

Für 545000 Euro Verkehrswert sollte das Objekt von der Immobiliengesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken vermarktet werden. Beim Versteigerungstermin im März 2009 beispielsweise aber wurden nur 26000 Euro aus dem Kreis der Interessenten geboten. Hoch ist der Aufwand an Sanierungs- und Unterhaltungsarbeiten für den gastronomischen Betrieb samt Bettenhaus, für den der Besitzer mit seiner Rhume-Hotel GmbH Insolvenz angemeldet hatte.

Immer wieder sei der Leerstand Thema im Rat gewesen, erläutert Franz Jacobi (CDU), Rhumspringes Bürgermeister: „Lieber heute als morgen wünschen sich die Einwohner die Wiedereröffnung des Hotels.“ Vornehmlich als Hotel- und Gaststättenbetrieb sollte der Betrieb weiter laufen, so Jacobi. Aber auch andere Lösungen, beispielsweise als „eine Art Dorfgemeinschaftshaus“ könnte man sich den Betrieb vorstellen, so der Bürgermeister.

Vermarktet wird die Immobilie inzwischen bundesweit und zwar von der BAG Bankaktiongesellschaft mit Sitz in Hamm, einer nahezu hundertprozentigen Tochter des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Das Rhume-Hotel wurde im Mai 1964 seiner Bestimmung übergeben. Bauherr war die Gemeinde, die durch eine Gewerbesteuer-Nachzahlung des Unternehmens Preussen-Elektra, das damals im Ort ein Kohlekraftwerk betrieb, das Vorhaben realisieren konnte. Mitte der 80er-Jahre sei das Hotel an Privat veräußert worden, berichtet Jacobi. Im Besitz der Gemeinde geblieben sei das anliegende Hallenbad, das sich für die Kommune als „finanzieller Klotz“ darstelle.

Kommentar

 

Heinz Hobrecht

 

Klotz am Bein

VON HEINZ HOBRECHT

Prima Lage. Schönes Haus. Der Blick beim Vorbeifahren am Rhume-Hotel trügt. Erst beim näheren Hinsehen wird deutlich, dass im einstigen Vorzeige- und Prestigeobjekt von Rhumsprin-
ge nichts mehr läuft. Lediglich als Kulisse und Zwangsversteigerungsimmobilie tritt der einst so gesellige Treffpunkt noch in Erscheinung. Seit fünf Jahren gibt es dort keine rauschenden Feiern, Hochzeiten, Geburtstage und sonstige Veranstaltungen mehr. Nicht nur bei Rhumspringern kommt Wehmut auf. Aber was tun?

Was tun, wenn sich kein geeigneter Käufer für das Rhume-Hotel findet? Sollte die Gemeinde in die Pflicht genommen werden, in die sie – schon allein mangels finanzieller Mittel – gar nicht genommen werden könnte? Soll Rhumspringe das Haus übernehmen, wie es beispielsweise der Flecken Gieboldehausen tat, als er das Fachwerkschloss erwarb, um es für die Gemeinschaft und die Öffentlichkeit zu erhalten?

Nicht nur am Beispiel Niedersachsenhof in Gieboldehausen scheiden sich die Geister, wenn es um die Unterhaltung öffentlicher Einrichtungen geht. Von Klotz am Bein sprechen Gegner kommunaler Förderung. Schade: Ein Elfer-Ratskeller, wie er dank der Narren in Mingerode betrieben wird, zeichnet sich in Rhumspringe leider nicht ab.

 

 

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Werner Wagner vom 05.04.2011

Historische Foto-Ausstellung

VON WERNER WAGNER

Rhumspringe (wew). Am Samstag, den 9. April und am Sonntag, den 10. April, laden der Pfarrgemeinderat und der Heimat- und Fremdenverkehrsverein Rhumsprin-
ge zu einer "Historischen Foto-Ausstellung" in das Pfarrheim der St. Sebastian-Gemeinde ein. Am Sams-
tag ist von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Am Sonntag können sich die Besucher auf einen langen Tag einrichten, denn da ist von 11 bis um 17 Uhr geöffnet.

Zu  sehen sind  alte historische Gebäudeansichten. Er-
gänzt w erden  die vergrößerten  Aufnahmen  durch Be-
wohnerlisten, die  bis in das  17. Jahrhundert zurückge-
hen. Da können dann also Gespräche geführt werden, wie die Häuser verständlicherweise immer mehr ausge-
baut und auch verändert wurden. Natürlich können Rhumspringer Bürger dazu viel erzählen. Der HFFV hat sich  viel Mühe  gegeben, um  auch so  manches "ver-
steckte Anwesen" präsentieren zu können.

 

Tischlerei Steinmetz Rhumspringe

Zeit zum Plaudern gibt es also genug, zumal dazu der Pfarrgemeinderat einlädt. Der PGR bietet am Sonntag Kaffee und Kuchen an. Da können sich die Besucher dann auch in den unteren Räumen aufhalten. Der Eintritt ist an diesem Wochenende frei.

 

 

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Werner Wagner vom 13.04.2011

Foto-Ausstellung sehr gut besucht

Jung und Alt zeigten großes Interesse

      

Rhumspringe (wew).Einmal mehr fand die "Historische Fotoausstellung" des  Heimat- und Fremdenverkehrsver-
ein Rhumspringe eine große Beachtung. Rolf Adler, 1.Vorsitzender des HFVV, freute sich, dass Jung und Alt den Weg ins Pfarrheim St. Sebastian fanden. Die Älteren  waren  natürlich  in  der Mehrzahl. Die Ausstel-
lung fand so großen Anklang, dass weitere folgen.

Zu den Besuchern gehörte  am frühen Samstagnachmit-
tag Bürgermeister Franz Jacobi, der das große Engage-
ment des HFVV lobt und sagte: "Da steckt eine Menge Arbeit hinter. Vielleicht ist es mal möglich, die Bilder, die Bewohnerlisten und die vorhandenen Anzeigen aus den Festschriften als gedrucktes Werk, als Bildband, einer breiteren Öffentlichkeit zukommen zu lassen."

Pfarrer Markus Grabowski, der seit dem August 2010 in Rhumspringe seinen Wohnsitz hat, kam am Samstag-nachmittag, nachdem er auch Hand angelegt hatte, um seinen  Pfarrgarten  in  Ordnung  zu bringen. Grabowski

 

Bürgermeister Franz Jacobi war einer der Ersten bei der Fotoausstellung, die der HFVV Rhumspringe mit Rolf Adler (zweiter von links) ausrichtete.   Wagner

sagte:"Ich habe mich gefreut, dass einige Helferhände bereit waren, den Pfarrgarten fit für den Frühling zu machen.

Rolf Adler war gar erstaunt, dass viele jüngere Rhumspringer den Weg ins Pfarrheim gefunden hatten, um die ca. 250 Fotos und die Anzeigen sich anzuschauen, die in alten Festschriften abgedruckt waren. Es gab lebhafte Diskussionen über die Bilder, denn es gab da noch Hinweise, die noch gar nicht bekannt waren. Einige Besucher sagten zu, noch alte Fotos, die sie daheim in Schränken liegen hätten, dem HFVV zukommen zu lassen. Der Vereinsvorsitzende rief so auch gleich auf, alte Fotos beim Heimat- und Fremdenverkehrsverein abzugeben. Adler sagte, dass der HFVV jederzeit gerne bereit sie, auch um zugehörige Daten zu kümmern. Großes Lob sprach er den wichtigsten Personen aus, die diese "Historische Fotoausstellung" ermöglichten; nämlich Christa Monecke, Barbara Scholz, Heinrich Diederich, Benno Beckmann und Fritz Schmiedekind.

Der Ausstellungssonntag erhielt noch mit Kaffee und Kuchen vom Pfarrgemeinderat im kleinen Saal im Keller eine besondere Note. Rosemarie Jütte, 1. Vorsitzende des PGR, sprach den Kuchenspenden Dank aus. Sie gab dann bekannt, dass der Erlös aus dem Verkauf den Kindern und Jugendlichen zukomme. So werden zehn Kinder unterstützt, die im August zum Weltkindertag nach Madrid fahren.

 

 

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Werner Wagner vom 14.04.2011

Karl-Heinz Diedrich 1.Vorsitzender

Otto Beckmann gab nach 36 Jahren ab

      

Rhumspringe (ww). Der Männerverin St.Sebastian Rhumspringe hat einen neuen 1. Vorsitzenden: Karl-Heinz Diedrich leitet ab sofort den Verein mit 52 Mitgliedern. Otto Beckmann, der 36 Jahre ununter-brochen Vereinschef war, trat zurück.

Die 31 Mitglieder wählten in der ordentlichen knapp 90-minütigen Mitgliederversammlung im Pfarrheim auch einen neuen 2. Vorsitzenden. Helmut Diederich bekleidet dieses Amt, nachdem sich Heinrich Diederich nicht wieder zur Verfügung gestellt hatte. Zu zwei Beisitzern wurden Karl Sommer und Thomas Artmann bestimmt. Kassenwart ist neu Rüdiger Monecke.

In seinem letzten Bericht blickte Otto Beckmann noch einmal über drei Jahrzehnte zurück und erwähnte die zahlreichen Veranstaltungen, Verpflichtungen, Ausflüge, Besichtigungen, Bundesgartenschauen, Jubiläen und festlichen Auftritte auch mit dem Fanfarenzug, der sich künftig weiterhin auf Mitgründer Beckmann freuen darf.

 

Der neue Vorstand des Männerverein St. Sebastian samt Beisitzern und Kassenwart sowie Schriftwart.

   Wagner   

Karl Heinz Diedrich stellte den Antrag Otto Beckmann zum Ehrenvorsitzenden und Heinrich Diederich zum Ehrenvorstandsmitglied zu ernennen. Die Versammlung stimmte einmütig zu.

Der neue 1. Vorsitzende Diedrich blickte für 2010/11 kurz voraus und erwähnte den Besuch beim Papstbesuch vom 22.bis 25.September im Obereichsfeld,  Diözesantag in  Delligsen (7.5.) und  Männerwallfahrt in  Germers-
hausen (4. 9.). Auch in Zukunft seien Ausflüge und Besichtigungen vorgesehen. Als allererstes persönliches Interesse stellte Diedrich die Werbung um neue, vornehmlich jüngere Mitglieder hin.

 

 

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Werner Wagner vom 14.04.2011

Wieder Spielgeräte für die Schüler

Förderverein Grundschule unterstützt Kinder

      

Rhumspringe (wew). Einen Tag vor Beginn der Osterfe-
rien trat noch einmal der Förderverein Grundschule Rhumspringe in Aktion. Einige Vertreter übergaben dem kommissarischen Grundschulleiter Daniel Volkwein und seinen Betreuungskräften Spielgeräte für die Kinder. Die Freude auf dem Schulhof war riesig.

„Wir sind sehr froh, dass wir den Förderkreis haben. Dieser  ist sehr  aktiv, man  muss  das Engagement lo-
ben. Der Förderkreis hat schon so viele Aktionen getan, mit denen er die Grundschule unterstützt. Die Zusam-menarbeit klappt sehr gut", freute sich Daniel Volkwein, der auch Vertreter des Schulkollegiums ist und seit Oktober 2010 die Grundschule kommissarisch leitet.

Bei herrlichem  Wetter  nahmen die pädagogischen Be-
treuungskräfte Andrea Steinmetz, Iris Tomsic, Michaela Faßhauer und Birgit Wüstefeld Spielzeuge in Empfang, die den Kindern für den Schulhofbereich viel Freude be-
reiten. Am Donnerstag konnten die Schulkinder schon an den neuen Spielsachen schnuppern, nach den Osterferien können sie dann damit mit Lust und Laune in den Pausen spielen.

 

Freude über neue Spielgeräte, hier bei bei Daniel Volkwein, kommissarischer Schulleiter der GS Rhumspringe, bei Michaela Faßhauer, Iris Tomsic, Andrea Steinmetz und Birgit Wüstefeld sowie natürlich bei den Kindern.  Wagner   

Christine Degener, Schatzmeisterin des Fördervereins, zeigte sich auch sehr zufrieden, dass es wieder mit einer solchen großen Anschaffung geklappt hat. Ein Spielzeugschrank steht auch schon in der Grundschule. Alles geschieht zur Förderung der Kinder, denn es wurden auch schon  Geräte für den  Schulhofbereich, für die sport-
liche Betätigung und Lehrmittel besorgt. Das sind alles Mittel, die die Grundschule selbst nicht anschaffen darf.

Für das Jahr 2011 hat sich der Förderverein GS Rhumspringe noch einiges vorgenommen. So soll die Schulhofsanierung vorangetrieben werden. Dann werden Tischtennisschläger angeschafft. Das geschieht für das Projekt "Schule und Verein".

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 15.04.2011

Rhumspringe rutscht in rote Zahlen

Hallenbad und Kindergartengebäude auf dem Prüfstand / Sparkorsett droht
 

Rhumspringe (ku). Nach jahrzehntelanger Schuldenfreiheit hat die kommunale Finanzkrise die Gemeinde Rhumspringe eingeholt. Ab kommendem Jahr droht ein Konsolidierungskon-
zept. Dann stehen Hallenbad und Kindergarten-Standort zur Disposition.

Der Jahresetat 2011 mit rund 2,7 Millionen Euro Gesamtvolumen ist der zweite, der nach neuem Haushaltsrecht aufgestellt wurde. Zugleich ist es der erste Haushaltsplan, der rote Zahlen schreibt. Der Ergebnishaushalt mit Erträgen und Aufwendungen schließt in diesem Jahr mit einem Minus von rund 150000 Euro ab, der Finanzhaushalt mit allen Vorgängen, die das Vermögen der Gemeinde vergrößern oder schmälern – inklusive Investitionen, mit einem Überschuss von knapp 100000 Euro. Unter dem Strich bleibt also ein Fehlbetrag in Höhe von rund 50000 Euro.

 

Franz Jacobi

Der wäre noch höher gewesen, hätte die Gemeinde nicht an der Grundsteuerschraube gedreht und dadurch knapp 50000 Euro Mehreinnahmen gegenüber dem Vorjahr. Der Hebesatz für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke wurde von 320 auf 350 Punkte erhöht, die Grundsteuer B für die bebauten Grundstücke von 310 auf 320 Punkte. Unverändert bei 300 Punkten geblieben ist die Gewerbesteuer. Die sei in jüngerer Vergangenheit weggebrochen, sagt Jacobi auch mit Blick auf die Insolvenzen von Papierfabrik und Rhumehotel.

Eine Besserung der Finanzlage ist auch in den kommenden Jahren nicht in Sicht. Die Haushaltsplanung geht nach weiteren fünfstelligen Fehlbeträgen in den nächsten Jahresergebnissen von einem Minus aus, das sich bis Ende 2014 auf 283000 Euro summiert. „Wie in allen anderen Gemeinden sinken die Einnahmen, während die Ausgaben stagnieren oder steigen“, sagt Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Es sei erklärtes Ziel des Rates, keine Schulden auf dem Rücken kommender Generationen zu machen. Deshalb weise der gesamte Investitionsplan für die kommenden Jahre eine Null auf. Auch die angedachte Optimierung der Heizungsanlage im kommunalen Hallenbad, das der Gemeinde Jahr für Jahr rund 90000 Euro Defizit beschert, wird nicht weiter verfolgt.

„Wenn ein Konsolidierungskonzept für den Etat aufgestellt werden muss – was absehbar ist, steht das Hallenbad auf dem Prüfstand“, betont Jacobi. Auch der Kindergarten-Standort stehe dann in Frage. Gebäude und Grundstück des Kindergartens gehören der Gemeinde, Betreiber ist die Kirche. Der einzige private Mieter im Obergeschoss der Immobilie hat inzwischen gekündigt. Für die CDU-Fraktion hat Carl Albrecht Monecke einen Prüfantrag zur künftigen Nutzung und Zukunftsfähigkeit von Hallenbad, ehemaligem Rhume-Hotel und Kindergartengrundstück gestellt.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 15.04.2011

Wandern auf Rhumas Spuren

Rhumspringe (lh). „Mit der Nixe Rhuma in den Frühling“: Unter diesem Motto bietet der Naturpark Eichsfeld-Hainrich-Werratal am Sonnabend, 16. April, eine Wanderung mit dem Natur- und Landschaftsführer Jürgen Tegtmeier an. Die behindertengerechte Strecke über acht Kilometer führt von der Rhumequelle durch den frühlingshaften Rotenberg, vorbei an dem Naturwald Königsbuche bis hin zum Jugendwaldlager und zum Golfplatz Rotenberg. Am Ende wird die Wandergruppe in der Gaststätte zur Endstation in Brochthausen einkehren. Die Wanderung steht unter dem Thema „Mit der Nixe Rhuma in den Frühling“. Die Wanderung wird rund drei Stunden dauern, wetterfeste Kleidung und Schuhwerk werden empfohlen. Treffpunkt ist um 9.50 Uhr am Wanderplatz Rhumspringe. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter Telefon 05527/3527.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 28.04.2011

Einbrecher stehlen Eis aus Kiosk

Rhumspringe (asg). Durch die aufgebrochene Terrassentür sind Einbrecher in der Nacht von Montag auf Dienstag dieser Woche in einen Kiosk in der Bahnhofstraße in Rhumspringe eingedrungen. Mangels Bargeld stahlen die offenbar durstigen und erhitzten Täter diverse Getränke und Eissorten. Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf rund 600 Euro geschätzt. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur, Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Gieboldehausen unter Telefon 05528/700 entgegen.

 

 

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Werner Wagner vom 03.05.2011

Achtung und Dank für Lange Jahre Vorstandsarbeit

Ehrung von Otto Beckmann und Heinrich Diederich

      

Rhumspringe (wew).Die Ehrung des alten Vorstandes vom Katholischen Männerverein Rhumspringe stand auf der Tagesordnung. 80 Mitglieder und Gäste ließen es sich im Pfarrheim nicht nehmen, den langjährigen Vorstandsmitgliedern Otto Beckmann und Heinrich Diederich ihre Verbundenheit und ihren Dank auszudrücken.

Der neue 1. Vorsitzende Karl-Heinz Diedrich, seit dem 10. April im Amt, hatte mit seinem neuen Team die Ehrungen  vorbereitet.  Er hieß in  seinen Begrüßungs-
worten besonders Pfarrer Alfred Latka, lange Jahre Präses des  Männervereins  und Karl Habich, Ehrenbür-
germeister und langjähriges Vereinsmitglied sowie alle Gäste aus nah und fern willkommen. Diedrich warf einen Blick zurück und erinnerte an die vielfältigen und überaus  erfolgreichen  Unternehmungen  des  ausge-

 

Die geehrten alten Vorstandsmitglieder des Katholischen Männerverein Rhumspringe mit ihren Frauen und den Ortspfarrern. Wagner

schiedenen Vorsitzenden. Dazu gehörten die Förderung kultureller und sozialer Projekte. Beckmann war Initiator von zahlreichenehrenamtlichen Aktionen und gründete den Fanfarenzug. Die jährlichen Tombola waren echt "Marke Beckmann". Diedrich unterstrich, dass sein Vorgänger in den 36 Jahren alles zum Wohle des Vereines und des Ortes Rhumspringe vollbracht habe. Beckmann schaffte alles dank seiner Ehefrau Hilma. Heinrich Diederich, 34 Jahre im Amt als 2.Vorsitzender, erhielt Unterstützung von Gattin Christa.

Bürgermeister Franz Jacobi würdigte die Leistungen des Vorstandsduo für den Verein, für die gesamte Bevölkerung und darüber hinaus. Heinrich Diederich sei zudem schon lange und noch weiter aktiv im Heimat-und Fremdenverkehrsverein. Beckmann habe Aktionen mit der Lebenshilfe an der Rhumequelle geschaffen, die nicht zu vergessen seinen. Ehren-Vorsitzender Beckmann und Ehrenvorstandsmitglied Diederich bekamen Ehrenurkunden und mit ihren Ehefrauen Geschenke wie Bildbände.

Zahlreiche Gäste gratulierten

Horst Wolf (Eldagsen), Diözesanvorsitzender des Verbandes Katholischer Männergemeinschaften, sprach den Vorstandsmännern seinen Dank aus für die jahrelange ehrenamtliche Arbeit aus. Wolf schenkte eine Kerze als "Symbol der Verbundenheit".

Auch Ortspfarrer Markus Grabowski dankte und beschenkte Beckmann und Diederich. Auch Wilhelm Haier, Vorsitzender des Kath.Verein Herzberg, war nicht ohne Geschenke gekommen. Haier zollte dem Vorstandsduo "alle Achtung für das, was sie über drei Jahrzehnte geleistete haben". Rolf Adler, Vorsitzender des Heimat- und Fremdenverkehrsverein Rhumspringe, würdigte die vollbrachten Taten der Geehrten "als Spitze". und sagte: "Die weitere Arbeit im Verein werde Früchte tragen". Adler dankte im Namen der Rhumspringer Vereine. 

Von der Kolpingfamilie Rhumspringe überbrachte das Vorstandsduo Georg und Hans-Joachim Jacobi Glückwünsche und stellte heraus, wie Beckmann und Diedrich vorgelebt haben, ehrenamtliche Arbeit mit Liebe zu tun.

Ehrenvorsitzender Otto Beckmann bedankte sich auch im Namen des Ehrenvorstandsmitglieds Heinrich Diederich für die Gratulationszeremonie und übergab Bürgermeister Franz Jacobi einen "Berg" von Unterlagen von früheren Veranstaltungen, um alsbald wieder einmal eine Aktion zu gunsten der Lebenshilfe an der Rhumequelle starten zu können.

Mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken und Lied sowie einem Gebet endete die zweistündige Ehrungsfeier.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 03.05.2011

Rhumequelle: Trockenes Ufer statt Attraktion

Wehr defekt: Wasser der Rhume läuft ungebremst ab/Landkreis fordert Betreiber zur Reparatur auf

VON HEINZ HOBRECHT 

Rhumspringe. Die Rhumequelle gehört zu den Anziehungspunkten und Touristen-Attraktionen in der Region. Doch momentan bietet sich an einer der ergiebigsten Karstquellen Mitteleuropas in Rhumspringe ein trauriges Bild. Das Wasser läuft ungebremst ab, weil der Schützendeckel eines Wehres auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik defekt ist.

Die  Gemeinde   Rhumspringe   hat  die  Untere  Natur-
schutzbehörde   des   Landkreises   Göttingen   einge-
schaltet. „Das ist nicht mehr die Rhumequelle, die wir seit eh und je kennen“, gibt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) die Beschwerden vieler Einwohner über den Zustand des Quelltopfes und des Flusslaufs wieder. „Ein defektes Wehr auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik kann das Wasser nicht mehr zurückhalt-en", berichtet der Ratsvorsitzende. Die Böschung an der Quelle drohe Schaden zu nehmen, sagt Jacobi: „Es muss schnellstens gehandelt werden.“

 

Erheblich abgesunken: Wasserstand am Quelltopf. Nur bei der Sanierung 1998/99 war der Pegelstand noch niedriger.  Blank

Wie Kreisumweltdezernentin Christel Wemheuer (Grüne) auf Tageblatt-Anfrage erläuterte, steht der Landkreis Göttingen in Verhandlungen mit dem Unternehmen, dass das Areal der ehemaligen Papierfabrik gekauft hat und somit für den Zustand des Wehres verantwortlich ist. „Das Unternehmen ist aufgefordert worden, die Anlage zu reparieren“, berichtet Wemheuer.

Die ehemalige Papierfabrik ist von der Riverview Property GmbH mit Sitz in Berlin erworben worden, Grundstücksverwalter ist die Göttinger Firma Insodata. Mitarbeiterin Renate Hartmann bestätigte gestern gegenüber dem Tageblatt die Aufforderung des Landkreises Göttingen. So schnell wie möglich werde das Wehr repariert, verspricht Hartmann, nachdem sie sich vor Ort ein Bild vom schadhaften Wehr verschafft hatte.

Im „Normalzustand“: Rhumequelle in Rhumspringe. Thiele

 

Ebenso wie Bürgermeister Jacobi, der Flora und Fauna beeinträchtigt sieht, macht sich auch Franz-Josef Lange aus Rüdershausen Sorgen um den touristischen Scha-
den für die Region. Den gesunkenen Wasserpegel bezeichnet Lange, der sich beruflich als Wasserbauer mit der Materie auskennt und oft auch als Hobby-Ornithologe an der Rhumequelle unterwegs ist, eher als „ästhetisches Problem“. Möglicherweise, so Lange, könnten auch Bauarbeiten an der Odertalsperre bei Bad Lauterberg mit verantwortlich für den niedrigen Wasserstand am Quelltopf und am Flusslauf sein. „Es scheint auch etwas weniger Wasser in der Quelle anzukommen“, mutmaßt der Rüdershäuser.
  

Mehr zum Thema "Wasserschwund in der Rhumequelle" auf der NDR-Themenseite zur Rhumequelle hier

 

 

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        Eichsfelder Tageblatt vom 07.05.2011

      Karikatur von Dömken

Siehe auch GT-Bericht vom 03.05.2011: "Rhumequelle: Trockenes Ufer statt Attraktion" hier

 

 

 

Eichsfelder Tageblatt vom 04.05.2011

In Autohaus eingebrochen

Rhumspringe (hho). Alufelgen mitsamt Reifen, Fahrzeugteile und Werkzeug im Gesamtwert von zirka 2000 Euro sind bei einem Einbruch in ein Autohaus in Rhumspringe gestohlen worden. Nach Angaben der Polizei drangen die Einbrecher in der Zeit zwischen dem 30. April und dem 2. Mai durch ein gewaltsam geöffnetes Rolltor in die Werkstatthalle in der Herzberger Straße ein. Von den Tätern fehlt jede Spur. Hinweise nimmt die Polizeistation in Gieboldehausen entgegen, unter Telefon 05528/700.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.05.2011

Ideen für Jugendkirche umsetzen

Dekanats-Jugendinitiative „Hot Spots“ kommt zehn Tage nach Rhumspringe

Rhumspringe (red). „Hot Spots – Spirit and Life“ heißt die neue Jugendinitiative des Bistums Hildesheim, mit der Diözesanseelsorger Martin Wilk junge Menschen im Bistum ansprechen will. Innerhalb eines Schuljahres besucht er mit seiner Mannschaft jeweils zehn Tage lang alle 18 Dekanate des Bistums, um dort die Jugendseelsorge zu unterstützen. Ab Freitag, 6. Mai, ist ein fünfköpfiges Hot-Spots-Team mit seinem Wohnmobil in Rhumspringe zu Gast in der Gemeinde St. Sebastian, um ihre Ideen für eine Jugendkirche umzusetzen. Miteinbezogen ist auch das Jugendcafé Emma aus Duderstadt.

Jugendliche aus der Region können sich an vielversprechenden kirchlichen und gemeinschaftlichen Aktivitäten beteiligen. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Der Auftakt ist am Freitag um 17 Uhr, die jugendgerechte Umgestaltung der Kirche St. Sebastian steht auf dem Programm. Dafür hat das Team Licht, Ton, Stoff und Farben im Gepäck. In den folgenden Tagen werden bei einem „Blind Dinner“ die Geschmackssinne getestet, Andachten an ungewöhnlichen Orten abgehalten, der Jugendchor Duderstadt bietet einen Chorworkshop in St. Sebastian an, und den Abschluss bildet ein Jugendgottesdienst am Sonnabend, 14. Mai, um 18 Uhr in St. Sebastian und die anschließende Party im Pfarrheim.

Ins Leben gerufen wurde die Initiative von Pfarrer Martin Wilk, der vielen Eichsfeldern als ehemaliger Leiter des Jugendzentrums Emmaus bekannt ist. Wilk hofft, dass sich in jedem Dekanat mindestens vier Jugendliche finden, die den Hot-Spots-Gedanken weiter tragen, indem sie ein soziales Projekt oder eine kirchliche Initiative beginnen und wenigstens ein Jahr dabei bleiben. Bei 18 Dekanaten wären dies dann insgesamt 72 Jugendliche, zu denen der Fachbereich Jugendpastoral im Bischöflichen Generalvikariat engen Kontakt halten will. Diese Jugendlichen sind dann die eigentlichen „Hot Spots“, also Knotenpunkte, zwischen denen ein Kontaktnetz geknüpft wird. Das komplette Programm der Eichsfelder Jugendtage gibt es im Internet.

 

Programm "Tage der Jugend"

 

Jugend-hotspots.de

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 11.05.2011

„Hot-Spots“ bringt frischen Wind in die Kirche

Jugendinitiative des Bistums Hildesheim unterstützt Eichsfelder Jugendliche in Rhumspringe

VON CLAUDIA NACHTWEY

Hinter Jesus leuchtet es blau. Schuld daran ist ein großer Scheinwerfer, den Jonathan und Joshua Hose und Maurice Moneke vor dem Altar in der Rhumspringer Kirche St. Sebastian positioniert haben. Die Jungen diskutierten beim Aufbau – doch lieber der gelbe Spot? Auf jeden Fall ist Jesus hier am wichtigsten, also sollte er besonders aus-
geleuchtet werden, waren sich die drei Messdiener einig.

Nicht nur das Equipment für eine professionelle Bühnen-Beleuchtung, auch Stoffe, Farben, Spiegel, Tafeln, eine Musikanlage und viele andere Dinge hat ein sechsköpfiges „Hot-Spots-Team“ in Bully und Anhänger aus Hildesheim mitgebracht, um zusammen mit den Jugendlichen in der Kirche Stationen zu Glaubensthemen aufzubauen. Die sollen nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern können auch interaktiv genutzt werden.

 

Bunte  Scheinwerfer  statt  traditionellem  Blumen-schmuck: Junge Messdiener setzten eigene Ideen
im Altarraum um.   Tietzek (3)

„Hot Spots – Spirit and Life“ heißt die Jugendinitiative des Bistums, die frischen Wind und vor allem viele Jugendliche in die Kirche bringen will. Gegründet wurde sie vom Diözesan-Jugendseelsorger Martin Wilk. Der Pfarrer war auch einige Jahre im Eichsfeld tätig und hat das Dekanatsjugendzentrum Emmaus gegründet. Mit der Hot-Spots-Initiative will er die Jugendseelsorge in allen 18 Dekanaten des Bistums unterstützen. Für zehn Tage arbeitet das Hildesheimer Team mit den Jugendlichen der jeweiligen Gemeinden zusammen, um neue Ideen und Vorstellungen umzusetzen. „Die jungen Leute sollen sich in der Kirche willkommen und wohl fühlen, sie sollen sich hier identifizieren können und wahrgenommen werden“, fasste Projektreferentin Renate Grönniger die Ziele der Initiative zusammen.

Beim Aufbau:
Alina Gogolin vom Hot-Spots-Team.

 

Die Kirche verwandelte sich. Jugendliche waren damit beschäftigt, bunte Stoffe, bequeme Sitzhocker, Infotafeln oder eben Licht an Ort und Stelle zu bringen. Saskia Jacobi, Alina Steinmetz und einige weitere Mädchen aus Rhumspringe gestalteten die Gebetsecke so gemütlich wie ein Wohnzimmer. „Das ist hier sonst ziemlich kahl, aber in einer Gebetsecke sollte man sich wohl fühlen“, sagte Saskia. Als „steif und kahl“ empfanden auch die drei Messdiener ihr Gotteshaus. „Wenn wir die Kirche jetzt lebendiger gestalten dürfen, kommen bestimmt mehr Jugendliche, die sich interessieren. Das ist total spannend, was hier passiert“, schilderte Jonathan seine Begeisterung.

Die Kirche wird sich noch bis zum kommenden Sonntag in ihrem neuen Gewand präsentieren, die Themen sind klassisch: Glaubensbekenntnis, Heiliger Geist, Gemeinschaft der Heiligen und Vergebung der Sünden. Aber die Gestaltung der jeweiligen Themenbereiche macht stutzig. Bei den Heiligen steht ein Spiegel, an der Wand hängt ein Computer – so kann man sich selbst in der heiligen Gemeinschaft finden oder etwas über den eigenen Namenspatron erfahren; der Weg zum Heiligen

Geist führt durch gelb-rote Flatterbänder – Zeichen der Entflammung, der Begeisterung, die anstecken soll. „Mit der Gestaltung der Kirche und der Andachten bekommen die Jugendlichen eine Stimme, sie stellen Fragen, sie haben Spaß am Glauben, und es fällt ihnen leichter, zu ihrer Religion zu stehen“, erklärte Grönniger. Um Spaß und Gemeinschaft im  Glauben zu  unterstützen, wurde in  Zusammenarbeit mit den Rhumspringer Jugendlichen

und dem Duderstädter Jugendcafé Emma ein straffes Programm für die „Hot-Spots-Tage“ erarbeitet, an dem alle Jugendlichen aus dem Eichsfeld ohne Anmeldung teilnehmen können: Klettern, Chorprojekt, Andachten am Seeburger See oder inder Steinkirche bei Scharzfeld sind einige der Aktivitäten, die bei der Abschlussmesse am kommenden Sonnabend und der anschließenden Party im Pfarrheim St. Sebastian ihren Höhepunkt finden. Hier soll allerdings nicht das Ende gefeiert werden, sondern der Anstoß, den die Hot-Spots-Initiative geben will. „Wir hoffen, dass sich in jedem Dekanat einige Jugendliche finden, die den Hot-Spots-Gedanken weiter tragen und ihre Ideen in der Gemeinde verwirklichen“, sagte Grönniger. So soll auch zwischen den Dekanaten ein Kontaktnetz – die Hot-Spots-Knotenpunkte – geknüpft und die Gemeinden belebt werden.

 

Kreativität: Traditionelles und Neues wird in Einklang gebracht

Hot-Spots-Aktionen vom 11. bis 15. Mai

Mittwoch: 17 Uhr Treffen im Pfarrheim St. Sebastian, Abfahrt nach Duderstadt; 17.30 Uhr Kickerturnier und Bastelworkshop im Duderstädter Jugendcafé Emma, Obertorstraße3, ab 19.30 Jugendandacht, Abendbrot.

Donnerstag: 17 Uhr Fußballturnier und Chorprojekt im Pfarrheim St. Sebastian, ab 19 Uhr Jugendandacht, Abendessen.

Freitag: 16.30 Uhr Treffen im Pfarrheim St. Sebastian, Abfahrt nach Seeburg. 17 Uhr Treffen vor dem Restaurant Graf Isang, Jugendandacht am See, anschließendSnack, Lagerfeuer, Nachtwanderung.

Sonnabend: 11 Uhr Workshops zur Gestaltungder Abschlussmesse, 18 Uhr Hot-Spots-Abschlussmesse mit dem JugendchorDuderstadt, 20 Uhr Abschlussparty im Pfarrheim St. Sebastian.

Sonntag: 10 Uhr Andacht, 10.15 Uhr Frühstück, Abbau.

Infos unter der Telefonnummer 0160/95902129.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 14.05.2011

Reparatur soll Rhumequelle füllen

Defektes Wehr an Papierfabrik saniert / Wasserabfluss gebremst

      

Rhumspringe (ku). Dem ungebremsten Wasserabfluss an der Rhumequelle, die pro Sekunde 2500 Liter Wasser ausspuckt, ist wieder ein Riegel vorgeschoben worden. Das defekte Wehr auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik, das zum starken Absinken des Wasserpegels am Quelltopf geführt hat (Tageblatt berichtete), ist in dieser Woche repariert worden. Bis auf Restarbeiten ist die Sanierung des Wehrs am gestrigen Freitag abgeschlossen worden.

Damit dürfte sich die „nachdrückliche schriftliche Aufforderung“, die Kreisdezernentin Christel Wemheuer nachschieben wollte, erledigt haben. „Das Wehr war komplett marode und musste erneuert werden“, sagt Renate Hartmann von der Göttinger Firma Insodata, die das Grundstück der ehemaligen Papierfabrik für die Riverview Property GmbH verwaltet. Der Auftrag über mehrere tausend Euro wurde einer Rhumspringer Baufirma erteilt.

 

Wird erneuert: marodes Wehr unterhalb der Quelle. Hellmold

Wie Wemheuer betrachtet auch Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) das defekte Wehr als Hauptgrund für den niedrigen Pegel an Quelltopf und Flusslauf durch „massive Veränderung des Wasserabflusses“. Ob die anhaltende Trockenheit und Arbeiten an der Odertalsperre die Situation verschärft haben, bleiben Mutmaßungen. Jacobi ist überzeugt, dass sich nach Sanierung des Wehrs „das Problem mit Einstellen der korrekten Stauhöhe erledigen wird“.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 16.05.2011

Klasse trifft sich 52 Jahre nach der Einschulung

Große Wiedersehensfeier in Rhumspringe

      

Rhumspringe (asg). Über ein halbes Jahrhundert – genau 52 Jahre – ist es her, dass 32 Mädchen und Jungen in der damaligen Volksschule Rhumspringe eingeschult wurden. Jetzt trafen sich 14 Ehemalige in der Gaststätte an der Rhumequelle. Neun von ihnen feierten vorher noch einen Gottesdienst zu ihrer Goldenen Kommunion. Vor 31 Jahren hatten sich die ehemaligen Klassenkameraden zuletzt gesehen. Neben den Rhumspringern reisten die Teilnehmer aus Ahrensburg, Ülzen, Barsinghausen, Einbeck, Göttingen und Hattorf an. Organisiert hatten das Klassentreffen Gisela Diedrich geb. Deichsel, Mechthild Ellendorf geb. Ahrend und Heinz Jacobi. Nach so vielen Jahren, in denen sich viele kaum gesehen hatten, gab es natürlich

 

Vor 52 Jahren eingeschult: Rhumspringer Volksschüler.  EF

viel zu erzählen und auszutauschen. Mit einer gemütlichen Kaffeetafel klang das Treffen am späten Nachmittag aus – nicht ohne das feste Versprechen, künftig nicht mehr so viel Zeit bis zum nächsten Wiedersehen verstreichen zu lassen.

 

 

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Werner Wagner vom 17.05.2011

HotSpots, spirit and live: Jugendtage im Dekanat Untereichsfeld

In St.Sebastian Rhumspringe großes Programm für Jugendliche

VON WERNER WAGNER

Jugendliche aus Rhumspringe und Hilkerode wie Rüders-
hausen, aber auch aus Gieboldehausen, Duderstadt, Mingerode,Tiftlingerode und Gerblingerode nahmen an den zehn Tagen der Jugend im Dekanat Untereichsfeld in der Pfarrgemeinde St.Sebastian Rhumspringe teil. "HotSpots - spirit and life" hieß die gesamte Aktion. Ver-
anstaltungen, Jugendmessen und -andachten gehörten zu dem Programm.

Das Sextett mit Renate Grönniger, Patricia Hinz, der Ju-
gendreferentin aus Duderstadt, Alina Gogolin, Katharina Barthold, Alexander Pischel und Lukas Schrader sowie mit Pfarrer Markus Grabowski hatten die gesamten Vorbereitungen getroffen. Was dann in die Wirklichkeit umgesetzt wurde, war beeindruckend. Die Pfarrkirche St.Sebastian wurde zur Jugendkirche, mit Licht, Ton, Stoff und Farbe umgestaltet. Nach Vorstellungen der Jugendlichen. Es wurden Gottesdienste gefeiert, wie es

 

Jugendliche gestalten den Gottesdienst mit eigenen Beiträgen.  Wagner(3)

ihren Lebensgefühlen entsprach. So konnte sich Jede und Jeder einbringen, mit seinen Fähigkeiten, Ideen und auch mit Fragen. Dabei dienten Messdienerinnen und Messdiener als gelungene Unterstützung.

Abwechslungsreiche Veranstaltungen

Bei der Mit- und Umgestaltung zur Jugendkirche wurde ein Aufbau der Ausstellung "GlaubensZone" vollzogen. Es fanden tagtäglich andere Veranstaltungen statt. Mit dem Spielemarathon, vom Gruppenspiel bis zum Chaosspiel, begannen die Tage der Jugend im Dekanat Untereichsfeld. Mit Andachten wie Messen endeten die Tage abends. Zu allerletzt gab es jeweils Grillen, Picknick, Abendbrot, Snack und auch ein Lagerfeuer, sodann eine Nachtwanderung am Seeburger See.

Klettern unter fachlicher Leitung trieb zum Anreiz "Hoch hinaus" an. Bei "Blind Dinner" galt es, den persönlichen  Geschmackssinn in der Dunkelheit zu entdecken. Große Aufmerksamkeit herrschte beim Abendgebt in einer alten germanischen Höhle, der "Steinkirche" in Scharzfeld (Einhornhöhle). Beim "Kickerturnier" und dem Mal- wie Bastelworkshop in der "Emma" in Duderstadt wurden neue Talente entdeckt. Bei "Singen wie die Profis" und dem Projektchor waren feine Stimmen zu hören.

Die Messe wurde von Jugendseelsorger Markus Grabowski und Martin Marahrens, dem Dekanatsjugendseelsorger gehalten.

 

 

Pfarrer Markus Grabowski bedankte sich bei den Verantwortlichen vom HotSpotsteam, hier stellvertretend bei Renate Grönniger 2.v.l  und Patricia Hinz, 3.v.l  der Jugendreferentin aus Duderstadt.

Großartiger Abschluss

Zum Abschluss war zunächst  Aufmerksamkeit zur Mitgestaltung und Vorbereitung des Wochenendes erforder-
lich. Der Workshop diente zur inhaltlichen Gestaltung der Abschlussmesse mit Farbdias unmittelbar am Altar. Die  Messe  wurde  von  Jugendseelsorger Markus Grabowski und Martin Marahrens, dem Dekanatsjugendseel-
sorger gehalten und vom Jugendchor Duderstadt mitgestaltet. Herzliche Dankes- und Erinnerungsgeschenke galten am Ende denen, die für zehn wunderbare Tage verantwortlich waren.

"Das was die Jugendlichen alles selbst übernommen hatten, so auch erheblich bei der Predigt, war ungewöhnlich hoch", resümierte Patricia Hinz, die Jugendreferentin aus Duderstadt. Ebenso bestätigte dies auch Renate Grönniger vom HotSpotsteam. Sie war erstaunt und erfreut von der Offenheit der Kirche St. Sebastian und der Gemeinde Rhumspringe, die ermöglichten, dass die "Tage der Jugend im Dekanat Eichsfeld" so erfolgreich waren. Und nicht zuletzt war dies auch dank des erfreulichen Engagements von Ortspfarrer Markus Grabowski (35 Jahre) zustande gekommen, der sich immer wieder an diesen Tagen selbst mit eingebracht hatte.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.05.2011

Ablagerungen unter Rhume-Brücke beseitigt

Nadelöhr freigespült und ausgebaggert / Arbeiten zum Absenken des Flusspegels abgeschlossen

VON KUNO MAHNKOPF

      

Rhumspringe. Das Auf und Ab des Rhumepegels am Oberlauf des Flusses, der sich an Industriebrache und Rhumepark vorbei durch Rhumspringe schlängelt, sorgt immer wieder für Mutmaßungen und Diskussionsstoff. Die derzeitige Momentaufnahme mit frei liegenden Uferböschungen lässt zwar anderes vermuten, doch in den vergangenen Jahren ist der Pegel und damit auch die Hochwassergefahr immer wieder dramatisch angestiegen – bis zur Unterkante von Brücken. Deshalb hat der Unterhaltungsverband Eller-Rhume bereits im vergangenen Jahr ein rund 150 Meter langes Teilstück der Rhume ausbaggern lassen. An der Rhumebrücke am Aquädukt, über die die Landesstraße 530 verläuft, kam man allerdings nicht weiter. Das ist jetzt mit einem Spezialverfahren nachgeholt worden.

 

Letztes Glied in der Kette: Unter der Landesstraße wird das Rhumebett von zuvor freigespülten Sedimenten befreit.   OT

Der drastisch gesunkene Wasserstand am Quelltopf einer der größten Karstquellen Europas in diesem Frühjahr (Tageblatt berichtete) war ein singulärer Störfall. Nach Erneuerung des maroden Wehres an der ehemaligen Papierfabrik, das das Wasser ungebremst abfließen ließ, hat sich die Situation an der Touristen-Attraktion wieder normalisiert. „Die Nixe Rhuma kann an ihren Hauptwohnsitz zurückkehren – falls sie zwischenzeitlich an den Seeburger See umgesiedelt sein sollte“, schmunzelt Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) in Anspielung auf eine Tageblatt-Karikatur.

Abgesehen von diesem Ausnahmefall gebe es seit Jahren Probleme mit dem zu hohen Rhumepegel, sagt Jacobi. Neben Landnahme und Grünschnitt-Entsorgung sei dafür vor allem das ausufernde Wachstum von Wasserpflanzen verantwortlich. Bereits seit 2002 versucht der Unterhaltungsverband, diesen Makrophyten-Bewuchs in den Griff zu kriegen. Nach jährlichen Mähaktionen, bei denen in dem sensiblen FFH-Gebiet (Flora und Fauna Habitat) ein motorloses Boot mit Handsensen zum Einsatz kam, stimmte die Naturschutzbehörde schließlich dem Ausbaggern einer Flutrinne in der Mitte des Flussbettes zu. Das ist im vergangenen Jahr geschehen – bis auf den nicht zugänglichen Engpass unter der Brücke.

Ältere Rhumspringer erinnern sich noch daran, wie sie als Kinder mit Booten an gründelnden Gänsen vorbei unter der Brücke durchgekommen sind. Das ist schon lange nicht mehr möglich. Auch sauber ist es in diesem Bereich nicht gerade – zum Verdruss von Jacobi: Auf dem Grund des Flusses sieht man Ziegelreste, eine alte Pfanne und Plastikmüll. In dieser Woche ging es aber um ein anderes Problem: die Sedimentablagerungen unter der Brücke. Denen ist man buchstäblich mit Hochdruck beigekommen. „25 Kubikmeter Schotter und Schlamm wurden freigespült, ausgebaggert und abgefahren“, berichtet Verbandsingenieur Ulrich Adler, der auch Mitarbeiter der Eichsfelder Energie- und Wasserwirtschafts-GmbH (EEW) ist. Bevor der Bagger anrücken konnte, musste noch eine Trinkwasser-Hauptleitung der EEW im Bereich der Brücke verlegt und erneuert werden. Damit hat die EEW Anfang des Jahres den Weg für den Abschluss der Ausbagger-Arbeiten geebnet. „Die Brücke war das letzte Glied“, sagt Adler. Und geht davon aus, dass zumindest mittelfristig keine Mähaktionen mehr nötig sind.

Ablagerungen und Bewuchs hätten vor allem im Sommer trotz geringerer Niederschlagsmenge zu einem höheren Wasserspiegel als im Winter geführt, sagt Adler. Derzeit sei der Oberlauf der Rhume im Vergleich zum vergangenen Sommer um rund 40 Zentimeter abgesenkt. Neben nicht beeinflussbaren Faktoren wie dem trockenen Frühjahr und der Schüttmenge der Quelle führt er das auf das Ausbaggern des Flussbettes zurück. Der Wasser-Output der Quelle habe im April bei nur 2000 Litern pro Sekunde gelegen, werde aber auch wieder steigen, ist sich Adler sicher, der schon Spitzenwerte von 5000 Litern pro Sekunde erlebt hat.

Quantität und Qualität der Quellschüttung werden von vielen Faktoren beeinflusst. Je nach Pegelstand wird immer wieder über Einbrüche im Karstgestein, Nährstoffeinträge aus dem Pöhlder Becken, Einengung des Flussbettes, Wettereinfluss und Klimawandel spekuliert.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 27.05.2011

Wanderung mit Glühwürmchen

Rhumspringe (asg). Der Sportverein Rhumspringe plant für Freitag, 3. Juni, ein besonderes Erlebnis für Kinder von sechs bis zehn Jahren: eine Glühwürmchen-Nachtwanderung. Glühwürmchen sind nur in einem kurzen Zeitraum im Wald während der Dämmerung zu sehen. Bei gutem Wetter wird um 20 Uhr am Rhumspringer Grillplatz gestartet. Nach rund einstündiger Wanderung wird gepicknickt. Anmeldungen dazu sind unter Telefon 05529 / 919336 möglich.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 30.05.2011

Straßen vor Schule und Kindergarten gesperrt

Behinderungen wegen Sanierungsarbeiten

      

Rhumspringe (ku). Auf Verkehrsbehinderungen im Bereich der Grundschule und des Kindergartens in Rhumspringe müssen sich Eltern und Anwohner in dieser und der kommenden Woche einstellen. Grund dafür sind Straßensanierungen, die die Baufirma Kemna am Dienstag, 31. Mai, am Mittwoch, 1. Juni, und am Montag, 6. Juni, durchführen will.

Betroffen ist der Kreuzungsbereich der Schulstraße bis zum Ende des Buswendeplatzes, der Mühlenberg mit Kindergarten von der Kreuzung Herzberger Straße bis zur Einmündung Dammstraße sowie ein Teilbereich der Industriestraße vom „Bäckerhäuschen“ bis zum Glascontainer-Standort. Während der Durchführung der Arbeiten werden Industriestraße und Mühlenberg voll gesperrt, die Schulstraße halbseitig gesperrt. Der Parkstreifen in der Schulstraße kann im betroffenen Bereich nicht genutzt werden, die Haltestelle für die Schulbusse wird in den Kreuzungsbereich verlegt.

Grundsätzlich bleibe aber die Zufahrt sowohl zur Schule als auch zum Kindergarten möglich, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Die Erziehungsberechtigten der Kindergartenkinder, die ihre Kinder mit dem Auto zum Kindergarten bringen, sollten sich auf die Situation einstellen. Am Dorfmittelpunktplatz werde es keine oder kaum ausreichende Parkplätze geben, da sie vermutlich durch Anwohner des Mühlenbergs und gegebenenfalls der Kolpingstraße belegt seien. Da die Streckenführung der Schul- und Linienbusse für die Dauer der Bauarbeiten in die Dechant-Hartmann-Straße verlegt wird, werde ein absolutes Halteverbot vom Dorfmittelpunkt bis zum Ende des Grundstücks Dechant-Hartmann-Straße 15 eingerichtet.

In Schulstraße und Industriestraße sowie Mühlenberg werden marode Straßenoberflächen im so genannten DSK-Verfahren (Dünne Schichten im Kalteinbau) saniert. Das kostengünstige Verfahren, das sich auf die Tragschicht beschränkt, ist unter anderem bereits im Flecken Gieboldehausen zum Einsatz gekommen. Für die Arbeiten in Rhumspringe sind rund 45000 Euro im Gemeindeetat vorgesehen. Jacobi bittet um Verständnis für die Einschränkungen und Behinderungen während der Arbeiten insbesondere auch für die Gewerbebetriebe.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 31.05.2011

"BI-Style“: Service für Kopfhaut und Haar

Salon in Rhumspringe erweitert Angebot

      

Rhumspringe (hho). Beate Iller und Team bieten im Friseursalon „BI-Style“ in der Poststraße 5 in Rhumspringe jetzt auch Massagebehandlungen für die Kopfhaut an. Außerdem arbeitet Friseurmeisterin Anna-Lena Nolte neu mit im Team.

Unter dem Oberbegriff „Natural Tech“ sind drei Kopfhaut-
massagen  ausschließlich  für  BI-Style  entwickelt wor-
den. Neben der Anregung des Stoffwechsels mit Reak-
tivierung des Kreislaufs sollen sie für eine Entspannung der Muskulatur sowie eine allgemeine tonisierende Wirkung sorgen. Auch Anneliese Monecke, Anke Faßhauer, Nicole Schönekeß und Stephanie Fütterer freuen sich über die Erweiterung des Angebots, für das eine kleine Massage-Ecke eingerichtet wurde. Weitere Informationen unter Telefon 05529/455.

 

Ein Team: Beate Iller (links) und Angestellte. EF

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 03.06.2011

Glühwürmchen-Nachschlag

Weitere Wanderungen wegen großen Interesses

      

Rhumspringe (ku). Der Sportverein Rhumspringe hat den Beginn seiner bereits ausgebuchten Glühwürmchen-Wanderung am heutigen Freitag auf 20.30 Uhr verschoben. Wegen der großen Nachfrage wird eine weitere Glühwürmchen-Exkursion inklusive Picknick für Sechs- bis Zehnjährige am Freitag, 10. Juni, angeboten. Treffpunkt ist um 20.30 Uhr auf dem Grillplatz. Und da auch viele Erwachsene und Jugendliche Glühwürmchen sehen wollen, ist für diese Altersgruppen ein weiterer Termin am Freitag, 17. Juni, um 21 Uhr geplant. Anmeldungen sind erforderlich bei Reinhild Müller, Telefon 05529 / 919336.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 03.06.2011

Bauarbeiten verschoben

Straßensperrung später

      

Rhumspringe ku/lo). Die Straßenbauarbeiten im Bereich Kindergarten und Grundschule Rhumspringe sind verschoben. Anstatt am Montag, 6. Juni, müssen sich Autofahrer nun am Donnerstag und Freitag, 9. und 10. Juni, auf Behinderungen einstellen, teilt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) mit. Betroffen ist der Kreuzungsbereich der Schulstraße bis zum Ende Buswendeplatz, der Mühlenberg mit Kindergarten von der Kreuzung Herzberger Straße bis Einmündung Dammstraße sowie ein Teil der Industriestraße. Während der Arbeiten werden Industriestraße und Mühlenberg voll gesperrt, die Schulstraße halbseitig gesperrt. Der Parkstreifen in der Schulstraße kann nicht genutzt werden, die Haltestelle für die Schulbusse wird in den Kreuzungsbereich verlegt. Die Zufahrt zu Schule und Kindergarten bleibt aber möglich.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 10.06.2011

Wettkämpfe und Tanzvergnügen

Rhumspringe feiert sein 515. Schützen- und Volksfest an Pfingsten

      

Rhumspringe (red). Das Rhumspringer Schützenfest findet traditionell an den Pfingsttagen statt. Es ist ein Fest für die ganze Gemeinde, das von Ehrenamtlichen im Auftrag der Realgemeinde organisiert wird.

Am Pfingstsonnabend, 11. Juni, startet um 13 Uhr der Kinderumzug am Schützenplatz. Die Kinder haben ihre Fahrräder und Stöcke bunt geschmückt und ziehen, begleitet vom Fanfarenzug Rhumspringe, durch den Ort. Bei der anschließenden Kinderbelustigung auf dem Sportplatz messen sich die Jüngsten bei Spielen und werden für ihren Einsatz mit kleinen Präsenten belohnt. Anschließend beginnen die Schießwettbewerbe, in denen  bereits  an  diesem  Tag  der Ratskönig und die 

 

Schüttenhof: Antreten der traditionsgemäß gekleideten Rhumspringer zum Hauptumzug. SPF

Sieger des Wettkampfschießens ermittelt werden. Am Abend sowie auch an den folgenden beiden Tagen beginnt um 20 Uhr der Tanz im Saal des Schützenhauses.

Zum Hauptumzug am Pfingstsonntag, 12. Juni, sind neben den Schützen alle Dorfbewohner eingeladen, die alten Traditionen des Schüttenhof weiterzuführen. So treten traditionsgemäß verheiratete Männer mit schwarzem Anzug und Zylinder an. Alle Rhumspringer Umzugsteilnehmer haben an den drei Pfingsttagen die Möglichkeit, Ihre Zielsicherheit beim Schuss auf die Königsscheibe unter Beweis zu stellen. Hier entscheidet nicht die höchste Ringzahl, sondern der beste Schuss.

Am Montag, 13. Juni, beginnt bereits um 11 Uhr das Treiben im Schützenhaus mit dem Frühschoppen und musikalischer Unterhaltung durch die Renshäuser Blasmusik. Am Nachmittag wird schließlich das Ergebnis des Königsschießens bekannt gegeben. Nach den Ehrungen und dem Nachhausbringen der neuen Könige schließt das Schützenfest mit dem allabendlichen Tanzvergnügen.

Organisiert wird  das Schützenfest von der Schützenhauptmannschaft in Zusammenarbeit mit dem Schützenver-
ein sowie einer Vielzahl freiwilliger Helfer.

Neues Mitglied in der Schützenhauptmannschaft ist Michael Steinmetz, der als Männerfähnrich dem Hauptmann Wolfgang Bigalke, dem Leutnant Daniel Jacobi sowie dem Junggesellenfähnrich Jan Strüber zur Seite steht.

Festprogramm

 

 

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Werner Wagner vom 15.06.2011

515. Schützenfest in Rhumspringe wieder ein voller Erfolg

Hans-Werner Schmiedekind Schützenkönig - Ann-Katrin Jacobi Damenbeste

VON WERNER WAGNER

Rhumspringe (W.W.). Einmal mehr war das 515. Schützen- und Volksfest über Pfingsten in Rhumspringe ein voller Erfolg.  Die  Beteiligung  bei den Veranstaltun-
gen, so bei den Umzügen durch das Dorf und im Schießen war gut. Am besten trafen im Königsschießen Hans-Werner Schmiedekind bei den Männern und Ann-Katrin Jacobi bei den Damen.

Bereits am Pfingstsamstag  war  der Auftakt im Schieß-
stand der Schützengesellschaft St.Sebastian mit dem Silber-,  Königs-  und  Preisschießen. Am Sonntag nah-
men bei herrlichem Wetter 295 registrierte Teilnehmer (188 Männer und 107 Frauen) in entsprechender Anzugsordnung am Festumzug durch den Ort teil. Der Fanfarenzug  Rhumspringe  und  die  Renshäuser Blas-
musik sorgten für die richtig rhythmische Stimmung.

Wie üblich wurden in über fünf Stunden zwölf Stationen passiert. Dabei gaben dann die Gastgeber jeweils ein Fässchen Bier (25 Liter) aus. Zudem wurden belegte Brötchen, Kuchen, teils Kaffee und alkoholfreie Getränke gereicht.

 

Schützenkönig Hans-Werner Schmiedekind und 1. Damenkönigin Ann-Katrin Jacobi inmitten der anderen Könige und Königinnen sowie der Schützenhaupt-
mannschaft.
   Wagner(7)

Godehard Jacobi, Realgemeindevorsteher, zeigte sich angetan vom schönen Umzug und sprach die Hoffnung aus, dass die Tradition auch in Zukunft aufrecht erhalten bleibe. Bürgermeister Franz Jacobi äußerte sich perfekt in Versform und meinte auch: "Seid gegrüßt, Schützenbrüder und Schützenschwestern, ihr Könige der vergangenen Jahre und von gestern. Habt Dank für die Ehrung, die Musik und die Fahnen. Durch den Schmuck unserer Straßen wollen wir den Weg uns bahnen. Willkommen ihr Freunde, gute Nachbarn und Gäste zu unserem traditionell-bekannten Volks- und Schützenfeste."

 

   

Premiere für Pfarrer Markus Grabowski

Pfarrer Markus Grabowski feierte Premiere und trat gut gelaunt ins Glied der Schützen- und Fahnenabordnung ein. Der christliche Seelsorger, seit Spätsommer vergangenen Jahres wohnhaft und aktiv im Rhumeort, meinte beim Abholen: "Ich war schon beim Papst in Rom, aber einen solchen Umzug mit Personen in festlicher Kleidung habe ich noch nicht gesehen; dazu schöne Mädchen und bestangezogene Männer. Ich danke, wie sich alle hier als eine große Familie präsentieren. Das ist ein großartiges und seltenes Erlebnis. Ich wünsche allen dann Gut Schuss!" Am Ehrenmal vor der Kirche wurde mit dem Salutieren heimischer Schützen der Umzug abgeschlossen.

     

 

   

Ein gemeinschaftliches Mittagessen mit der Renshäuser Blasmusik am Pfingstmontag, Kaffee und Kuchen im Schützenhaus und im Schießstand sowie drei Tanzabende rundeten die Feiertage ab. Zuguterletzt fanden die Preisverteilung, Ehrentänze und Neuwahlen statt. Das Ergebnis: 1. Schützenkönig: Hans-Werner Schmiedekind, 2. Markus Schmiedekind.- 1. Damenkönigin: Ann-Katrin Jacobi, 2. Sarah Steinmetz.- 1. Jugendkönig: Leon Nolte, 2. Lukas Degener.- 1. Jugendkönigin: Saskia Jacobi, 2. Helena Bachmann. 1. Silberkönig: Christine Degener, 2. Andrea Schlaberg. -Beste beim Wettkampf: Marianne Sievert.

Neuwahlen: Schützenhauptmann: Wolfgang Bigalke, Leutnant: Jan Strüber (neu), Männerfähnrich: Michael Steinmetz, Gesellenfähnrich: Jonas Monecke (neu).

 

   

 

Eichsfelder Tageblatt vom 15.06.2011

Mit roten Fahnen und glänzenden Zylindern

515. Schützenfest in Rhumspringe / Schmiedekind neuer König / Traditioneller Schüttenhof

VON ANNE ECKERMANN

Rhumspringe.  Wehende  Fahnen, Männer in schwar-
zen Anzügen und mit Zylinder, überdimensionale Königsketten: Über Pfingsten hat Rhumspringe sein traditionelles Schützen- und Volksfest gefeiert – und das bereits  zum  515. Mal. Höhepunkt der Feierlichkei-
ten war die Proklamation Pfingstmontag, bei der Hans-Werner Schmiedekind zum Schützenkönig und Ann-Katrin Jacobi zur Damenkönigin ausgerufen wurden.

Das Fest in Rhumspringe unterscheidet sich von den anderen Schützenfesten in der Region, die als Vereins-
fest von den jeweiligen Schützengemeinschaften organisiert werden. In der Rhumegemeinde gibt es ein Fest für den gesamten Ort, das von ehrenamtlichen Helfern,der sogenannten Schützenhauptmannschaft, im Auftrag der Realgemeinde in Zusammenarbeit mit dem Schützenverein und vielen Freiwilligen vorbereitet wird. „Ohne Realgemeinde und Sponsoren wäre das Schüt-
zenfest so nicht möglich“, betont Daniel Jacobi von der Schützenhauptmannschaft.

 

Mit Fahnenschwenkern: Laut Tradition treten die verheirateten Männer zum Umzug mit schwarzem Anzug und Zylinder an.  MW

Eröffnet wurde das Fest am Pfingstsonnabend ganz nach altem Brauch mit dem Kinderumzug. Mit viel Geschick und Mühe hatte der Nachwuchs Fahrräder und Stöcke bunt geschmückt und zog – begleitet vom örtlichen Fanfarenzug – durch die Straßen und gab so den Auftakt zu den anschließenden Schießwettbewerben.

Beim Hauptumzug am Sonntag wurde die Tradition des „Schüttenhofs“ weitergeführt. So treten neben den Fahnenschwenkern alle verheirateten Männer mit schwarzem Anzug und Zylinder an. Alle Umzugsteilnehmer können darüber hinaus ihr Glück beim Schuss auf die Königsscheibe versuchen. Entscheidend ist dabei nicht die Ringzahl, sondern der beste Schuss.

515. Schützenfest in Rhumspringe: Neue Majestäten und Würdenträger nach der Proklamation

 

Treffsicherheit bewiesen in diesem Jahr auch Markus Schmiedekind (2. Schützenkönig), Sarah Steinmetz (2. Damenkönigin), Leon Nolte (1. Jugendkönig), Lukas Degener (2. Jugendkönig), Saskia Jacobi (1. Jugendkö-
nigin), Helena Bachmann (2. Jugendkönigin), Marianne Sievert (Beste beim Wettkampf),Christine Degener (1. Silberkönigin) und Andrea Schlaberg (2. Silberkönigin).

Schützenhauptmann bleibt Wolfgang Bigalke, Leutnant ist Jan Strüber, Männerfähnrich Michael Steinmetz und Gesellenfähnrich Jonas Monecke.

 

 

Eichsfelder Tageblatt vom 16.06.2011

Kinderumzug ausgefallen

Im Bericht über das 515. Schützen und Volksfest in Rhumspringe wurde fälschlicherweise der Kinderumzug am Pfingstsonnabend erwähnt. Dieser wurde aber aufgrund eines heftigen Regenschauers kurzfristig abgesagt. Beim Pressetermin am Pfingstmontag wurde diese Information jedoch nicht weitergegeben.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 20.06.2011

Auf der Suche nach den leuchtenden Punkten

Glühwürmchen-Wanderung des Sportvereins Rhumspringe / Angebot erstmals für Erwachsene

      

Rhumspringe Eine Glühwürmchen-Wanderung hat Reinhild Müller vom Sportverein Rhumspringe (SVR) jetzt auch für Erwachsene realisiert. Für die Jüngsten gibt es die Touren bereits seit 13 Jahren. Jonas Kunze (Fotos) und Matthias Moneke (Text) haben für das Tageblatt an der Wanderung teilgenommen.

Es gab zahlreiche Nachfragen von Erwachsenen“, erläu-
tert Müller, wie es zu der Angebotserweiterung des SVR kam. Bei den Touren ist der Weg das Ziel. Bei der Rundwanderung mit Start- und Zielpunkt Grillplatz gibt es keine Zwischenstation mit besonders hohem Vor-
kommen an „Kleinen Leuchtkäfern“, wie die Glühwürm-
chen wissenschaftlich heißen. Ab Einbruch der Dunkel-
heit wächst die Zahl der kleinen Insektenmännchen im Balzflug von ganz allein.

Zunächst wechseln die Themen der wandernden Perso-
nen unter ganz alltäglichen Dingen – von Sport- und Freizeitangelegenheiten bis hin zur Erdbeerernte, Preis, Geschmack und Konsistenz der Früchte. Dann verbrei-
ten sich Zweifel, ob man am Abend der Wanderung noch auf deren Namensgeber treffen würde.

 

Generationen übergreifend gespannt: Waltraud und Tabea (v. l.) Kunze (3)

Über Stock und Stein sind zwölf Personen – neun weiblich und drei männlich, darunter eine Seniorin und ein Kind – unterwegs, um herumschwirrende Leuchtkäfer zu Gesicht zu bekommen. Zweifellos ist die Gruppe auch unterwegs, um gemeinsam Zeit zu verbringen, sich wandernd sportlich zu betätigen und sich gesellig zu unterhalten. Dieser Teil des Planes geht ganz klar auf. Das bezeugen die Stimmen aller Beteiligten. Dann erfüllt sich auch das Primärziel: Das erste Glühwürmchen taucht auf.

Bald werden es mehr und mehr. Für den Zwischenstopp hatte Müller Proviant deponiert: Getränke, selbst gebackenes Brot und Kuchen, auch die gute Eichsfelder Stracke sind dabei. Den Rest des Weges ziehen immer wieder kleine leuchtende Punkte die Blicke in ihre Richtung. Auch zur Berührung und Nahbetrachtung der Leuchtkäfer kommt es.

Unterwegs: Reinhild Müller (Mitte) im Gespräch Glühwürmchen-Sucher.

Halten Ausschau: Wanderer.

Tuchfühlung: Glühwurm. mm

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 22.06.2011

Rhumequelle: Naturdenkmal im Eichsfeld

      

Was kann man in und um Göttingen herum so alles unternehmen? Die Tageblatt-Redaktion stellt 333 Dinge vor, die man in der Region gemacht haben sollte.
Heute: einen Ausflug an die Rhumequelle.

An der Westgrenze des Landkreises Göttingen liegt Rhumspringe, auf der Grenze zum Landkreis Osterode gelegen befindet sich dort die Rhumequelle. Sie gilt als eines der bedeutendsten Naturdenkmäler Norddeutsch-
lands. Mit ihrem trichterförmigen und mindestens neun Metern tiefen Quelltopf zählt sie zu den ergiebigsten Karstquellen Mitteleuropas. Durchschnittlich 2500 Liter Wasser werden hier pro Sekunde ausgeschüttet.

Türkisgrün leuchtet das Wasser im Quelltopf des zirka 30 Meter langen und 20 Meter breiten Quellteichs. Das tief aus dem Erdreich hervorquellende Wasser hat zu jeder Jahreszeit eine gleichbleibende Temperatur von acht bis neun Grad Celsius. Im Winter friert deshalb die Quelle niemals zu.

Auf einem Rundweg kann der Quellteich umwandert werden. In  der  Quelle und ihrer unmittelbaren Nachbar-
schaft samt Nebenquellen gibt es eine vielfältige Tier- und  Pflanzenwelt  zu  bestaunen.  Für  die  Gemeinde

 

Türkisgrüner Touristenort: Rhumequelle in Rhumspringe.  Thiele

Rhumspringe und das Untereichsfeld ist die Rhumequelle von besonderem touristischen Wert. Entstanden ist sie vor 10000 bis 20000 Jahren.

Der Quelle, die zum Großteil mit Wasser aus dem Vorharz gespeist wird, entspringt der Fluss Rhume. Kalt und flach schlängelt sich der Fluss durch den Quellenort. Von hier aus fließt die Rhume durch Wollershausen, Rüdershausen, Gieboldehausen und Bilshausen in Richtung Northeim. Nach 48 Kilometern mündet sie in der Nähe von Northeim in die Leine. hho

Die Rhumequelle ist mit dem Auto über die Landesstraße 530 (Herzberger Straße) zu erreichen. Vom Parkplatz am Ortsausgang Rhumspringes in Richtung Pöhlde ist die Quelle nach nur wenigen Metern zu Fuß zu erreichen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 28.06.2011

Sporttag für Frauen 

Rhumspringe (vw). Der 1. Rhumspringer Frauensporttag steigt am Sonntag in der Schulturnhalle. Von zehn Uhr bis 17.45 Uhr hat Organisatorin Reinhild Müller ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, an dem Interessierte teilnehmen können.

Angeboten wird beispielsweise Stepaerobic, Bodyforming, Sound-Karate, Bauch-Beine-Po, orientalischer Bauchtanz, Zumba (Fitnessidee basierend auf dem Samba-Schritt) und auch Entspannung. „Angedacht ist, dass alle die unterschiedlichen Angebote ausprobieren. Aber, man kann natürlich auch ein Angebot zwischendurch auslassen“, erläutert Reinhild Müller.

 Für fünf Euro Startgeld, bei dem auch ein Mittagessen enthalten ist, kann man sämtliche Sportarten ausprobieren. Anmeldungen sind zu richten an Reinhild Müller unter 0170-8954303

Programm Frauensporttag

 

 

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Eichfelder Tageblatt vom 11.07.2011

Votum für Harz Energie

Stromnetz-Konzession

      

Rhumspringe (ku). Mit großer Mehrheit hat sich der Rhumspringer Gemeinderat für einen neuen Strom-Konzessionsvertrag mit dem Energieversorger Harz Energie ausgesprochen. Ein neuer Konzessionsvertrag für das Erdgasnetz steht in Rhumspringe noch nicht zur Debatte, da der alte Vertrag noch einige Jahre Laufzeit hat. Im diesem Sektor sei der Grundversorger Harz Energie als Nachfolger der Westharzer Kraftwerke Osterode (WKO) ohnehin das einzige für das Leitungsnetz in Frage kommende Unternehmen, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU).

Bei Auswertung der Ausschreibungsergebnisse für die Stromnetz-Konzession habe Harz Energie eine höhere Punktzahl als der Mitbewerber Eon Mitte erreicht. Ausschlaggebend seien Rückkaufsrecht und -preis für das Netz als Option für die Gemeinde gewesen, so Jacobi. Auf die guten Erfahrungen mit Eon verwies Hans-Werner Wagner (CDU), der als einziger gegen den Vertragsabschluss mit Harz Energie stimmte. Zufriedenheit in der Vergangenheit dürfe bei der diskriminierungsfreien Ausschreibung keine Rolle spielen, meint hingegen Jacobi.

Die alten Verträge für das Stromnetz laufen in den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Gieboldehausen nach 20 Jahren zum Jahresende aus. Nach Krebeck und Wollbrandshausen ist Rhumspringe die dritte Gemeinde, die für Harz Energie als neuen Partner plädiert hat. Bilshausen, Bodensee, Rüdershausen und Rollshausen haben sich für Eon ausgesprochen. Obernfelds Bürgermeister Dietmar Ehbrecht (parteilos) favorisiert Eon, Wollershausens Bürgermeister Ulrich Schakowske (SPD) Harz Energie. Im Flecken Gieboldehausen wurde die Entscheidung vertagt, da man die rechtliche Überprüfung der bereits geschlossenen Verträge durch den Kreis als Kommunalaufsicht abwarten will.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 12.07.2011

Lütgenhäuser feiern 60 Jahre Schützenverein

Proklamationen und Tanz / 68 Mitglieder bei 170 Einwohnern / Verein legt viel Wert auf Geselligkeit

VON AXEL ARTMANN

Lütgenhausen. 170 Einwohner hat der nach Esplinge-
rode zweitkleinste Ort der Region, 68 von ihnen sind im Schützenverein – das  ist  jeder  zweieinhalbte Lütgen-
häuser. Der Schützenverein mit dem verhältnismäßig großen Zuspruch feierte am vergangenen Wochenende sein 60-jähriges Bestehen. Für das Schützenfest zum runden Geburtstag, zu dem der gesamte Ort eingeladen war, hatten Joachim Koch und seine Familie ihre Scheune zur Verfügung gestellt.

Zum Auftakt des Tanzabends mit der Band „Sky Diver“ aus Friedland proklamierte die erste Vorsitzende Tanja Engelke  die  erfolgreichen  Teilnehmer  an den Schieß-
wettbewerben, die bereits im vergangenen Monat stattfanden. Über die Jubiläumsscheibe freute sich Simone Thiele, die auch beim Wettbewerb um die Damenscheibe am erfolgreichsten war. Kinderschützen-
könig wurde Florian Engelke und Herrenkönig Joachim Koch.

 

Majestäten: Kathrin Merten, Tanja Engelke, Simone Thiele, Hans-Joachim Koch (von links nach rechts, hinten) und Marius Becker, Celin Mund sowie Florian Engelke (von links nach rechts, vorn).  Thiele

„Wir sind ein Verein, der sehr viel Wert auf Geselligkeit legt“, betonte Engelke. Sie erinnerte daran, dass der Schützenverein im Jahre 1951 von den Gründungsmitgliedern Willi Zander, Rudolf Mügge, Horst Willert, Fritz Emde, Karl Lautenbach, Otto Aurin und Dieter Holzapfel ins Leben gerufen worden war.

Das erste Schützenfest fand dann stolze 25 Jahre später statt. „Zu diesem Anlass wurde auch eine neue Schützenfahne feierlich eingeweiht“, so Engelke in ihrem Rückblick. Vor drei Jahren hat der Verein dann ein Lichtpunktgewehr angeschafft.

Die Schirmherrschaft für das Fest zum runden Geburtstag hatte der Bürgermeister der Gemeinde, Franz Jacobi (CDU), übernommen. „Ich denke, der Schützenverein Lütgenhausen wird auch in Zukunft Farbe bekennen, Flagge zeigen, seinen übernommenen Idealen und gelebten Werten treu bleiben und dafür Sorge tragen, dass der Schießsport und das Brauchtum weiter gefördert und erhalten werden“, so der Schirmherr.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.07.2011

Schwimmkurs für Anfänger

      

Rhumspringe (ak). Ein Schwimmkurs für Anfänger wird ab Freitag, 19. August, im Hallenbad Rhumspringe angeboten. Jeweils dienstags, freitags und sonnabends wird der Unterricht an zwölf Terminen für Kinder ab fünf Jahren angeboten. Anmeldungen und Informationen gibt es im Hallenbad, Dechant-Hartmann-Straße 19, unter 05529/321.  mehr

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 06.08.2011

Pure Frucht ins Glas – ohne Schnickschnack

Tipps für den Haushalt, Tricks für den Speiseplan und Kniffe für die Gartenarbeit: Die Landfrauen kennen sich aus. Ihr Wissen spart Zeit und Geld, erleichtert den Alltag, hilft bei den kleinen Notfällen. Für das Tageblatt offenbaren sie einen Teil ihrer Geheimnisse. Heute: Beeren, Früchte – Marmelade.

VON ERIK WESTERMANN

      

Rhumspringe Die Frucht kommt in vielen Variationen. Die Marktstände quellen im Sommer über vor dem, was landläufig als Obst bezeichnet wird. Alle möglichen heimischen Sammel- oder Einzelfrüchte, Stein- oder Sammelsteinfrüchte, Beeren, Schein- oder Kernfrüchte haben noch Saison oder kommen in Kürze. (Wer eine Überraschung erleben möchte, sollte an dieser Stelle einmal das Lexikon aufschlagen – ob digital oder analog – und nachschauen, ob das Lieblings-„Obst“ botanisch wirklich ist, was bislang angenommen wurde. Das entpuppt sich beispielsweise: Die Erdbeere heißt zu Unrecht so. Und auch Tomaten sind Obst).

Getreu dem Motto „Regional ist besser“, das Michaela Diedrich, Landfrauen-Vorsitzende und erste unter 650 Damen im Altkreis, ausgerufen hat, ist nun eine gute Zeit,  die  Früchte  für  schlechtere  Zeiten  oder  auch

 

Obwohl Landfrauen-Vorsitzende Michaela Diedrich skeptisch guckt: der Geliertest ist bestanden. Pförtner

einfach als Brotaufstrich zu konservieren – in Form von Marmelade. Auch wenn die Kirschen und Johannisbeeren, die die 48-Jährige für ihre Demonstration ausgesucht hat, tiefgekühlt waren – und sie somit ein klein wenig gemogelt hat.

Aber immerhin: „So wie der liebe Gott sie uns geschenkt hat, so wurden sie gepflückt, dann eingefroren und so landen sie nun in meiner Marmelade.“ Sie stammen aus Diedrichs Garten, sind nicht gespritzt und erfüllen somit alle Ansprüche. Denn: „Das Geheimnis einer guten Marmelade sind gute Zutaten.“

„Mancher schwört ja auf frische Früchte“, sagt die Altkreisvorsitzende der Landfrauen. „Aber ich sehe keinen Unterschied.“ Viel wichtiger sei, ob die Relation zwischen Preis, Aufwand und Ergebnis stimme, findet sie. Einen Großkampftag mit 50 Pfund Obst, das zu Marmelade geliert wird, wie das früher üblich war, macht sie trotzdem nicht mehr. „Früher gab es weniger Möglichkeiten, das Obst haltbar zu machen, das ist heute unnötig“, erklärt die Rhumspringerin, Dazu kam: Nutella und Frischkäse hatte man nicht unbedingt im Haus. „Marmelade war als Brotaufstrich Standard.“ Heute ist der Fruchtaufstrich nicht mehr „alternativlos“, deshalb seien kleine Mengen wie am heutigen Tag machbar, der Zeitaufwand liege höchstens bei einer Stunde.

Ausgesucht hat Diedrich diesmal keine „Messerspitze hier, Raffinesse da“-Marmelade, sagt sie. Sondern pure Frucht, ohne Schickschnack. „Das ist wichtig in der heutigen Zeit“ ist ihre Ansicht, denn manche Menschen wüssten gar nicht mehr, wie echte, frische Nahrungsmittel schmecken. Auch mit der Zusetzung von Alkohol ist sie vorsichtig. „Ich bin gegen versteckten Alkohol“, in die Marmelade komme er höchstens zu besonderen Anlässen, dann aber „gut gekennzeichnet“.

Zum Ausgangsprodukt Obst kommt noch Gelierzucker und zwar im Verhältnis 1:1. Andere Mischungsverhältnisse findet sie weniger vorteilhaft, es gebe auch 1:2 oder 1:3 Varianten, doch die beinhalteten meist Zusatzstoffe. „Da ist das Säuerungsmittel in der 1:1-Mischung das kleinere Übel.“ Zumindest für den, der sich an althergebrachte Obstsorten hält. Tomaten beispielsweise mögen zwar Obst sein – als Marmelade aber haben sie sich bisher nicht durchsetzen können. In der nächsten Folge lesen Sie: Tipps und Tricks rund um Vorratshaltung.

Besser: mit Fruchtfleisch.

Dauert: Vier Minuten Kochzeitt

Sicher: abfüllen mit Unterlage

Wichtig: fest zudrehen.

Die Zubereitung: „Das kann spritzen“

Das Ziel: In maximal einer Stunde zu einer Marmelade, die sich im Zweifelsfall „mit dem Löffel essen lässt.“ Schritt eins: Schürze um, es geht um ein Lebensmittel, „das kann spritzen.“ Wer keine bereits vorbereiteten Kirschen hat, muss diese wohl oder übel entsteinen. Dann einen großen Topf, ausreichend Gläser (es reichen gereinigte Supermarkt-Konfitürengläser) und einen Pürierstab („Das Wunderwerkzeug schlechthin“) bereitstellen. Die aufgetauten Sauerkirschen („sind im Geschmack kräftiger“) mit Flüssigkeit abwiegen, hier sind es 1400 Gramm. Kirschen im Topf etwas erhitzen, dann geht das anschließende Pürieren leichter. Dabei „aber ein paar Kirschen am Leben lassen“, also das Fruchtfleisch nicht ganz zermatschen. 30 Sekunden mit dem „Wunderstab“ sollten reichen. Dann das gleiche Gewicht des Obstes als Gelierzucker zugeben. Beim Schütten bereits mit einem Löffel rühren. Es tut auch einer aus Holz. Ob das unhygienisch ist? „Jein“, lautet Diedrichs Hinweis. Wenn er nicht gut gereinigt ist, kann das sein, aber zumindest ist im Holz kein Weichmacher und schmelzen kann es auch nicht (siehe: „Das kleinere Übel“ im Haupttext)

Die Suppe aus Zucker und Frucht vier Minuten kochen lassen. Genau solange braucht der Gelierzucker, um seine Wirkung zu entfalten. Dann eine Probe nehmen, in einem Schälchen kurz ruhen lassen und schauen, ob sie steif wird. „Es gibt auch Obstsorten, die schlecht gelieren, wie Erdbeeren oder Johannisbeeren.“ Falls nicht, Zucker nachkippen und nochmals kochen.

Die Gläser nochmals ausspülen und auf eine Unterlage, beispielsweise ein Backblech stellen, falls durch die Hitze eines der Gläser springt. Dann vom großen in einen kleinen Topf und erst von dort in die Gläser umfüllen – jedoch erst bis zur Hälfte. Wenn das Behältnis ganz bleibt, kann die restliche Marmelade in spe nachgegeben werden. Die Gläser sofort zudrehen, das gewährleistet, dass sie luftdicht abgeschlossen sind. Die Marmelade kühl und dunkel lagern. Zellophanpapier, wie es früher zum Abdichten verwendet wurde, ist nicht nötig. Ganz wichtig: „Alles gleich sauber machen.“ Das Resultat: Sechs Gläser Kirschmarmelade. Für die Johannisbeer-
marmelade gilt das gleiche Vorgehen. Nur sollten die Früchte vor dem Kochen durch ein feines Sieb gestrichen werden. „Damit nicht so viele Kerne drin sind.“ Alternativ ginge auch ein Leinentuch: Doch dann würde es sich um Gelee handeln, denn Fruchtfleisch wäre keines mehr vorhanden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 08.08.2011

Landfrauen ins Ahrtal

      

Eichsfeld (ku). Nur wenige Tage nach dem 50. Jubiläum, das der Kreisverband der Landfrauen, Altkreis Duder-
stadt, am 22. September feiert, starten die Landfrauen zu ihrer diesjährigen Mehrtagestour. Vom 27. bis zum 30. September geht es in das Ahrtal, zu den Stationen gehören Ahrweiler und Bad Münstereifel. Auch Frauen, die keine Mitglieder sind, können mitfahren. Anmeldungen bei Michaela Diedrich, Telefon 05529/1528 (abends).

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 09.08.2011

Mächtiges Geläut vom markanten Kirchberg

Täglich läuten die Kirchenglocken, sonntags besonders lange, wenn sie zum Gottesdienst einladen. Wir stellen in einer zwölfteiligen Serie ausgewählte Glocken aus dem Eichsfeld und die zugehörigen Kirchen vor. Den Glockenklang können Sie im Internet als Podcast herunterladen. Heute die sechste Folge: die Kirche St. Sebastian in Rhumspringe.

VON MICHAEL SCHÄFER  

Auf einem markanten Kirchberg, der sich nahe der Rhume erhebt, steht die Pfarrkirche St. Sebastian in Rhumspringe: ein modernes Gebäude, 1977 eingeweiht. Notwendig war er geworden, weil der Vorgängerbau aus dem Jahre 1822 für die Gemeinde zu klein war. Die neue Kirche wurde von dem Kasseler Architekten Johannes Reuter entworfen, einem Spezialisten für Kirchenbauten. Das Dach ist als Faltwerk in Form einer asymmetrischen Pyramide gestaltet, die Kirche bietet rund 530 Gläubigen Platz.

Der Glockenturm steht separat neben der Kirche. Er ist sechseckig, 25 Meter hoch und beherbergt in seinem unteren,  zugänglichen  Teil  eine  Kriegsgefallenen-Ge-
denkstätte mit einer Pietà aus der alten Pfarrkirche, in der alljährlich am Volkstrauertageine Andacht gehalten wird. Wer  die  Glockenstube  besuchen möchte, sollte

 

Sollte nur von schwindelfreien Besuchern bestiegen werden: Glockenturm mit zwei von vier mächtigen Bronzekörpern.  Pförtner

halbwegs schwindelfrei sein. Zu erreichen ist der in sieben Meter Höhe eingezogene Zwischenboden, von dem aus kleine, steile Treppen weiter hinauf in die Glockenstube führen, über zwei Leitern. Die obere, an der Seitenwand des Turmes fest montiert, führt senkrecht nach oben. Beim Hochsteigen sollte man besser hinauf statt hinunter schauen.

Aus vier Glocken besteht das Geläut von St. Sebastian. Sie haben die Schlagtöne f, as, b und c, ein ausgefüllter Molldreiklang, den man glockenkundlich als Präfationsmotiv bezeichnet. Weniger theoretisch: Es sind auch die ersten vier Töne des Chorals „O Heiland, reiß den Himmel auf“. Am ältesten ist die 375 Kilogramm schwere Sebastiansglocke (b), die 1904 von der Glockengießerei Otto in Hemelingen geliefert wurde. Eine zweite Glocke (as) kam 1950 hinzu, nach ihrer Vorgängerglocke „Regina Pacis“ benannt und 570 Kilogramm schwer. Sie ist – nicht nur nach Meinung des Organisten und Küsters Werner Gatzemeier – die schönste Glocke in St. Sebastian. 1979 wurde das Geläut um die tiefste und höchste Glocke ergänzt, finanziert durch Spenden aus der Gemeinde. Gegossen wurden sie in der Gießerei Petit & Gebr. Edelbrück in Gescher in Westfalen. Patrone dieser Glocken sind St. Bernward (Schlagton f, 1050 Kilogramm) und St. Martin (Schlagton c, 300 Kilogramm).

Modernes Gotteshaus mit historischem Altar: St. Sebastian in Rhumspringe.

 

Neben den heute existierenden Glocken hat es in der Vergangenheit  noch  weitere  gegeben,  die  zu Kriegs-
zwecken eingezogen wurden. Dieses Schicksal traf vermutlich bereits die älteste Glocke der Kirche aus dem  Jahre  1494,  deren  Inschrift „O sanctu(s) bastia-
nos+to+romeecpringe hilf+got s(ancta) maria w berat. an(n)o“ überliefert ist. Eine weitere Glocke von 1507 läutete  bis  1904  und  wurde  1917  kriegsbedingt  be-
schlagnahmt, ebenso  die 1920 neu gegossene Marien-
glocke „Regina Pacis“. Sie wurde im Februar 1942 abtransportiert.

Die  Gießerei  Otto in  Hemelingen  übersandte der Ge-
meinde am 21. Dezember 1919 ihrAngebot für die erste Marienglocke. Der Kilopreis für Bronze lag bei 30 Mark, die auf 500 Kilogramm veranschlagte Glocke sollte also

15000 Mark kosten. Den Preis garantierte Firma Otto aber nur bis zum 1. 1. 1920 mit der Begründung, dass täg-
lich die Rohstoffpreise stiegen. Schuld daran war die beginnende Inflation. Pro Buchstabe für die Glockeninschrift verlangte die Gießerei 90 Pfennig. Die Aufschrift „Regina pacis, ora pro nobis“ (Königin des Friedens, bitte für uns) dürfte also etwa 18,90 Mark gekostet haben.

Das volle Geläut erklingt nur an den Hochfesten, erläutert Küster Gatzemeier. Er liebt diesen Klang: „Wenn an hohen Feiertagen alle vier Glocken über das Rhumedorf erschallen, darf man stolz auf dieses mächtige Geläut sein.“ In der kommenden Woche: die Glocken der evangelischen Kreuzkirche in Lindau.

 

 

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Eichfelder Tageblatt vom 12.08.2011

Gemeinde sucht neue Nixe

Bewerbung für Rhumspringer Ehrenamt möglich

Rhumspringe (lo). Die Gemeinde Rhumspringe sucht eine neue Nixe Rhuma. Sie soll für zwei Jahre die Gemeinde repräsentieren. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 20. August. Präsentiert wird die neue Nixe beim 5. Rhumspringer Heimattag am 4. September.

Für das Ehrenamt würde eine engagierte junge Frau aus den Orten Rhumspringe oder Lütgenhausen gesucht, erläutert Rolf Adler, Vorsitzender des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins. „Ein gutes Wissen über die Gemeinde und die Rhumequelle, sicheres und freundliches Auftreten und ein angenehmes Äußeres werden vorausgesetzt“, heißt es im Bewerbungsformular. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.

Die Bewerbung kann in der Sparkasse in Rhumspringe abgegeben werden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.08.2011

Mit Provokationen die Menschen aufrütteln

Zukunftswerkstatt Rhumspringe: Gemeinderat wirbt mit ungewöhnlicher Aktion um Mitarbeit

VON HEINZ HOBRECHT

Rhumspringe/Lütgenhausen. Werbewirksam und pla-
kativ bereitet der Gemeinderat von Rhumspringe die Geburtsstunde einer neuen Institution im Ort vor. Die erste Veranstaltung der Zukunftswerkstatt findet am Donnerstag dieser Woche statt.

Sinkende  Einwohnerzahlen, Veränderung  der Bevölke-
rungs- und Sozialstrukturen, wegbrechende Arbeitsplät-
ze und geringere Steuereinnahmen in den Gemeinde-kassen hinterlassen in den Kommunen deutliche Spuren. Auch in Rhumspringe einschließlich Ortsteil Lütgenhausen sind die Folgen zu spüren und werden die Gemeinde verändern.

Mit dem Problem habe sich der Gemeinderat schon längere Zeit befasst, erläutert Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Nun sollen die Einwohner beider Ortsteile

 

Fallen ins Auge und werfen Fragen auf: Bürgermeister Franz Jacobi mit Handzetteln vor dem Gemeindebüro. Blank

direkt in die Diskussionen über Perspektiven und mögliche Handlungsfelder einbezogen werden. Ideen und Überlegungen zur Entwicklung der Dörfer sind gefragt.

Handzettel und Plakate mit provozierenden Aussagen und Fragen sorgten in den vergangenen 14 Tagen in beiden Orten für Gesprächsstoff. „Schwimmen in der Rhume?“, „40-60-80 – scheintot?“ oder auch „Klapp? den Bürgersteig doch hoch“ war beispielsweise den Flyern zu entnehmen, die in Geschäften aushingen und bei vielen Einwohnern Neugier weckten, bei manchen auch ratloses Kopfschütteln auslösten

Hinter der Aktion steht die Einladung an alle Bürger, Institutionen, Firmen und Vereine, sich an der „Zukunftswerkstatt Rhumspringe“ zu beteiligen. Alle Interessierten aus Rhumspringe und Lütgenhausen sind angesprochen. Ausdrücklich solle es in der Zukunftswerkstatt nicht abstrakt um den demografischen Wandel, sondern konkret um die Folgen für die eigene Gemeinde, betont Bürgermeister Jacobi für seine Mitstreiter im Gemeinderat: „Es geht um unsere Dörfer, nicht um andere. Es geht um unsere Zukunft, nicht um die Vergangenheit.“

Themen, Problemfelder, Fragestellungen und mögliche Vorschläge bestimmen die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt nach einer kurzen Einführung selbst. „Wir sind überzeugt, dass es ein großes Potenzial an Kreativität in der Runde geben wird“, sagt Bürgermeister Jacobi. „Ob die Auftaktveranstaltung eine Initialzündung bewirken wird, entscheiden die Rhumspringer und Lütgenhäuser mit ihrer Teilnahme selbst.“

Das erste Treffen findet am Donnerstag, 25. August, um 20 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Rhumspringe statt. Moderieren wird Hartmut Berndt vom Leader-Regionalmanagement des Landkreises Göttingen

 

 

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24.08.2011

Erwartungen auf die Nixe wieder groß

5. Rhumspringer Heimattag mit großem Programm

VON WERNER WAGNER

Der 5. Rhumspringer Heimattag am Sonntag, den 4. September, ist bestens vorbereitet. Einmal mehr haben alle örtlichen Vereine dazu beigetragen, dass vor dem Rhume-Hotel ein Event stattfindet, das sich sehen lassen kann. Höhepunkt des Festes wird die Präsentation der neuen Nixe mit ihren beiden Elfen sein. Die bisherige Nixe Katharina Böning, zwei Jahre im Amt, scheidet aus.

Um 11 Uhr nach dem Gottesdienst erfolgt der Start. Es wird dann vor dem Rhume-Hotel ein vielfältiges Programm geboten. Rolf Adler, 1. Vorsitzender des Heimat-und Fremdenverkehrsvereins, hat dies mit den auftretenden Vereinen und Gruppen zusammengestellt. Örtliche- und Gastvereine tragen bis zu acht Stunden zur Unterhaltung bei.

 

Bürgermeister Franz Jacobi wird das alte Trio mit Nixe Katharina Böning (Mitte), ihren Elfen Helena Bachman (links) und Saskia Jacobi (rechts) verabschieden.TM

Auf der Bühne sorgen für unterhaltsame Stunden: Original Harmonika Freunde (Waake), Harzklub Rhumspringe und der Fanfarenzug. Den Heimattag beginnt der heimische Kindergarten. Am frühen Nachmittag zeigt die Gruppe der Grundschule, was sie zu bieten hat. Auf der Bühne werden auch Brieftauben auf die Reise geschickt. Ebenso erfolgen dort Siegerehrungen.

Die Erstplatzierten werden im Schießen mit dem Luftgewehr ermittelt. Ein Kinderflohmarkt und Kinderschminken gehören ebenfalls zum Rhumspringer Heimattag.

Für das leibliche Wohl ist an diesem Sonntag bestens gesorgt. Original Rhumspringer Puffer, Fleischpfanne, Grillspezialitäten, Mettwurstbrote, Quarkspeisen, Käsewürfel mit Salzgebäck werden angeboten. Ein Extra-Weinstand ist vorhanden, hier auch der Federweißer.

Für den Nachmittag wird zum Kaffee frisch gebackener Eisenkuchen und vielerlei Obstkuchen angeboten.

Der Veranstalter bittet um Kuchenspenden. Ansprechpartner sind Anni Schmiedekind und Rolf Adler (Sparkasse Rhumspringe).

Die neu gegründete sechsköpfige Gruppe "Old Man Group" aus Rhumspringe spielt ab 17 Uhr Oldies der 60- und 70-ger Jahre zum Abschluss.

Der Heimattag findet bei jedem Wetter statt. Es sind ausreichend überdachte Sitzplätze vorhanden

Am und um den Veranstaltungsplatz gibt es an diesem Sonntag, 4. September, keine Parkmöglichkeiten

RHUMSPRINGER HEIMATTAG am 4. September 2011

Beginn um 11.00 Uhr vor dem Rhume-Hotel Programm auf der Bühne:

11.00 bis 11.30 Uhr: Kindergarten Rhumspringe

11.30 bis 12.15 Uhr: Die Original Harmonika-Freunde (Waake)

12.45 bis 13.30 Uhr: Die Original Harmonika-Freunde (Waake)

13.30 bis 14.00 Uhr: Grundschule Rhumspringe

14.00 bis 14.30 Uhr: Harzklub Rhumspringe

14.45 bis 15.45 Uhr: Fanfarenzug Rhumspringe

16.00 bis 17.00 Uhr: Verabschiedung der Nixe 2009/11 und Elfen
                               Präsentation der neuen Nixe Rhuma mit ihren Elfen
                               Start der Brieftauben
                               Siegerehrungen

17.00 bis ca. 19.00 Uhr: Old Man Group (Rhumspringe)

Sonstiges Rahmenprogramm:

Kinderflohmarkt (an der Mauer zum Kirchtal)

Schießen mit dem Lasergewehr (Dechant-Hartmann-Straße)

Wasserspritzwettbewerb mit der Feuerwehr

Kinderschminken

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Programm des Rhumspringer Heimattages

 

 

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Eichfelder Tageblatt vom 29.08.2011

Landfrauen in der Moschee

Rhumspringe (ku). Sein Herbstprogramm startet der Landfrauenverein Rhumetal mit einer Besichtigung der Göttinger Moschee am Königsstieg. Die Fahrt dorthin startet am Donnerstag, 15. September, um 8.30 Uhr am Busunternehmen Gropengießer in Rhumspringe. Anschließend werden die Frauen aus Rüdershausen, Lütgenhausen und Wollershausen eingesammelt, gefolgt von einem gemeinsamen Frühstück im Erlenhof in Gieboldehausen. Um 11 Uhr schließt sich die Moscheebesichtigung an, Rückfahrt ist gegen 12.30 Uhr. Anmeldungen von Mitgliedern und Interessierten nimmt Michaela Diedrich, Telefon 05529/1528 entgegen..

 

 

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29.08.2011

Fit & Spass im Wasser

Die Gemeinde Rhumspringe bietet ab Dienstag, dem 06. September 2011, wieder einen Kurs "Aquafitness  für Senioren" an. Die Kursgebühr beträgt  25,-- Euro und beinhaltet 5 Übungsstunden jeweils dienstags in der Zeit von 18 – 18:45 Uhr

Eine Schnupperstunde ist jederzeit möglich.

Für den Kinderschwimmkurs, der am 17.09.2011 beginnt, sind noch einige Plätze frei.

Info und Anmeldung  im Hallenbad Rhumspringe, Dechant-Hartmann-Straße 19, Tel: 05529-321, ab 15:00 Uhr.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 30.08.2011

Neue Nixe wird präsentiert

Heimatfest in Rhumspringe: Vereine richten mit aus

VON HEINZ HOBRECHT

Rhumspringe (hho). Nur noch einige Tage waltet Katharina Böning in Rhumspringe ihres Amtes. Am kommenden Sonntag, 4. September, wird in der Rhumegemeinde das Geheimnis um ihre Nachfolgerin, die neue Nixe Rhuma, gelüftet.

Beim Heimatfest wird in Rhumspringe alle zwei Jahre den Einwohnern und Gästen eine neue Nixe vorgestellt. Sie repräsentiert die Gemeinde bei öffentlichen Veranstaltungen und ist über die Region hinaus längst zum Aushängeschild und Markenzeichen geworden.

Nach Miriam Kunze ab 2003 sowie Ann Katrin Arend, Dorin Diedrich und Katharina Böning in den Folgejahren wird die neue Rhuma die inzwischen fünfte Nixe sein. Auch zwei neue Elfen werden gekürt. Helena Bachmann und Saskia Jacobi begleiteten die Nixe Rhuma in den vergangenen Jahren.

 

Werden verabschiedet: Nixe Katharina Böning (Mitte) und die Elfen Helena Bachmann (links) und Saskia Jacobi.   Walliser

Gemeinsam mit den Vereinen richtet der Heimat- und Fremdenverkehrsverein das Heimatfest aus. Beim Vorsitzenden Rolf Adler laufen die Drähte in der Organisation zusammen. Veranstaltungsort ist der Dorfplatz vorm Rhume-Hotel. Dort soll wie immer eine Bühne aufgebaut werden und für genügend überdachte Sitzplätze gesorgt sein. „Das Fest findet bei jedem Wetter fest“, kündigt Adler an.

 Ab 11 Uhr bis in die Abendstunden feiern die Rhumspringer. Das bunte Programm eröffnen Kinder des örtlichen Kindergartens, ab 11.30 Uhr bringen sich Grundschulkinder musikalisch ein. Von 12 bis 14 Uhr spielen die Original Harmonia Freunde aus Waake auf, danach folgen Darbietungen des Harzklub-Zweigvereins Rhumspringe. Von 15 bis 16 Uhr stellt sich der örtliche Fanfarenzug vor.

In der Zeit von 16 bis 17 Uhr werden die bisherige Nixe Rhuma und ihre Elfen verabschiedet sowie die Nachfolgerinnen vorgestellt. Traditionell sollen aufsteigende Brieftauben die Wahl der neuen Rhuma verkünden. Hierzu sind nach Angaben von Rolf Adler Brieftauben aus dem Ortsteil Lütgenhausen angeheuert worden.

Premiere feiert ab 17 Uhr die „Old-Man-Group“, eine neu gegründete Formation von Musikern, die mit Hits aus den 60er- und 70er-Jahren den rockigen Teil des Heimatfests einläuten. Im Rahmenprogramm des Heimatfest bietet der Schützenverein Rhumspringe eine Lasergewehrschießen an. Die Freiwillige Feuerwehr ist mit einem Wasserzielspritzwettbewerb vertreten. Außerdem locken ein Kinderflohmarkt sowie diverse Speiseangebote – unter anderem original Rhumspringer Puffer.

Programm des Rhumspringer Heimattages

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 30.08.2011

Samtgemeindeverwaltungsschießen: MüllerVerwaltungskönig

Pokal für Gasdorf, 1. Preis für Weber

      

Rollshausen (rro). Der Treffer saß: Mit dem besten Schuss wurde die Samtgemeindebedienstete Elisabeth Gastorf Pokalsiegerin beim diesjährigen Verwaltungs-
schießen. Die beste Zehn brachte Olaf Müller die Kö-
nigswürde ein, die er bereits zum vierten Male errang.

Der Personalratsvorsitzende der Samtgemeinde Giebol-
dehausen, Olaf Müller, hatte die gesellige Schießveran-
staltung eröffnet und unter den Teilnehmern auch Samtgemeindebürgermeister Reinhard Grobecker (CDU) begrüßt. Im Verlauf des Nachmittags kamen noch Rollshausens Bürgermeister Reinhard Scharf (CDU) und Robert Kopp dazu, der vom Hahleort aus den Eichsfelder Schützenverband leitet.

Den 1. Platz beim Preisschießen belegte Andrea Weber aus dem Bürgerbüro. Für ihre Zehn und die beiden Neunen erhielt sie einen Kaffeeautomaten der neuesten Generation. Chefsekretärin Sigrid Thies zielte ebenso gut und freute sich als zweitePreissiegerin über ein Waffeleisen.  

 

Pokal und Königswürde: Sieger des Verwaltungsschießens.EF

Vom Bauhof der Gemeinde Rhumspringe nahm Michael Schlaberg teil und „kann jetzt schreddern ohne Ende“; er wählte aus den lukrativen Preisen einen Papierzerkleinerer aus. Auf Rang vier platzierte sich Nadine Schwedhelm und erhielt einen Serviertisch

 

 

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06.09.2011

Zukunftwerkstatt lockt zum Mitmachen

Nach Info-Abend erste Weichen gestellt

VON WERNER WAGNER

Rhumspringe (wew).Die Gemeinde Rhumspringe hat die Weichen gestellt. Es wurde zu einem Informations-
abend mit einer lockeren Ideensammlung eingeladen. Die Resonanz war weitaus größer als erwartet. Fast 80 Bürger aus Rhumspringe und Lütgenhausen nahmen im Feuerwehrgerätehaus der Rhumegemeinde Platz. Der große Sitzungsraum schien aus den Nähten zu platzen.

Bürgermeister Franz Jacobi freute sich riesig über den großartigen Besuch und bedankte sich für das Kommen und der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr für den passen-
den Rahmen für die Veranstaltung. Ein Dank galt auch der Sparkasse Duderstadt, die den Getränkeverzehr übernommen hatte. Jacobi stellte anfangs Fakten und Fragen auf, nach denen sich die Versammlungsteilneh-
mer orientieren sollten.

Allen war klar, dass nach den gesellschaftlichen Verän-
derungen,  die in  der  Vergangenheit allen bewusst ge-
worden sind, für die bessere Entwicklung in der Zukunft

 

Der Sitzungssaal der FF Rhumspringe war überfüllt. Bürgermeister Franz Jacobi (stehend links) und LEADER Dr: Hartmut Berndt (rechts) führten durch den Abend.  Wagner

Veränderungen notwendig sind. Die Bevölkerung solle dafür mehr einbezogen werden. Ideen und auch konkrete Vorschläge wurden eingebracht. Dr. Hartmut Bernd, LEADER Regionalmanagement des Landkreises Göttingen, leitete die Veranstaltung.

Bürgermeister Jacobi apellierte an die Anwesenden aus Rhumspringe und Lütgenhausen und formulierte letzlich an diese mit den Worten: "Es geht um unsere Dörfer, um die Mitgestaltung der Zukunft beider Dörfer. Seien Sie dabei!"

Es wurden Zettel für Anregungen und Tipps sowie Wünsche verteilt. Alle sollten ihre Phantasie und Kritik äußern. So kamen etliche Anmerkungen zustande, die letztlich schriftlich per Merkzettel an verschiedene Tafeln geheftet wurden. Zur Kritik gehörten so auch Schließung des Hallenbades, Wegfall der Gaststätten ein fehlender Kommunikationsplatz, überhaupt keine öffentliche Begegnungstätte vorhanden, leerstehende Harzer Papierfabrik ein Schandfleck, leestehendes Rhume-Hotel, im Ortskern leerstehende Häuser, negative Kommunikationspolitik der Gemeinde, fehlendes Angebot für Jugendliche und Senioren, Dorfgestaltung. Es waren auch Kritikpunkte am Kindergarten und der Schule geäußert.

Zu Phantasie und Vorschlägen wurden notiert: Umgebautes Rhume-Hotel und Schützenhaus als Dorfgemeinschaftshaus, Cafe und Treffpunkt für Jugendliche, kostenlose Nutzung der Sportstätten wie Schwimmbad und Turnhalle, neue Unternehmen anschaffen, Stärkung der Gastronomie, bessere Integration und Migration, bessere Jugendarbeit Projekt für Familien.

Aus der Vielfalt der Vorschläge wurden einige markante Punkte herausgepickt, für die Arbeitsgruppen gebildet werden sollen: Dazu gehörten Papierfabrik, Rhume-Hotel umbauen für bessere Nutzung, bessere Dorfgestaltung, Leben in der Gemeinschaft, Angebot für Jugendliche, Kindergarten und Schule, Seniorenarbeit, Sportstätten, Tourismus Rhumequelle, Schaffung Gewerbe und Dorfgemeinschaftshaus.

Die Anwesenden konnten sich für selbst relevante Arbeitsgruppen eintragen. Die Gemeinde erteilt dazu nähere Informationen. Nach über 70 Minuten war der Infoabend "Zukunftswerkstatt" beendet. Bürgermeister Franz Jacobi sprach allen seinen Dank aus und bezeichnete den Abend als positive Sache. Sein besonderer Dank galt dem LEADER Dr.Hartmut Berndt.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 06.09.2011

Theresa Böning ist die neue Nixe Rhuma

Geheimnis beim Heimatfest gelüftet / Brockenhexe von der Bühne gescheucht

      

Rhumspringe (hho). Das Amt der Nixe Rhuma bleibt in der  Familie:  Theresa Böning heißt die fünfte Meerjung-
frau von Rhumspringe. Die 18-Jährige tritt die Nachfolge ihrer Schwester Katharina an, die in den beiden vergan-
genen Jahren die Symbolfigur verkörpert hat.

Turbulent ging es am Sonntagnachmittag beim Heimat-
fest im Rhumeort zu. Bevor Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) das Geheimnis um die neue Nixe lüften konnte, musste zunächst eine Brockenhexe von der Bühne gescheucht werden. Waltraud Bachmann vom örtlichen Zweigverein  des  Harzklubs war  zur Freude der zahlrei-
chen Besucher aufs Podest gesprungen. Rolf Adler, der Vorsitzende des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins, und Organisatoren war die Überraschung gelungen.

Der Präsentation von  Theresa Böning folgte die Vorstel-
lung der neuen Elfen.  Maren  Schulze und Sophia Milc-

 

Neu im Amt: Nixe Theresa Böning (Mitte) mit den Elfen Sophia Milczewski (links) und Maren Schulze. Walliser

zewski, beide zehn Jahre alt, werden die Nixe Rhuma bei zahlreichen Anlässen unterstützen. Mit großem Applaus verabschiedet wurden die scheidende Nixe Katharina Böning und ihre beiden Elfen Helena Bachmann und Saskia Jacobi. Bei etlichen Veranstaltungen repräsentierte das Trio die Gemeinde.

Beim Heimatfest zeichnet der Heimat- und Frendenverkehrsverein außerdem die Gewinner des Blumenschmuck-
wettbewerbs aus. Auf dem ersten Platz landete Rita Domeier, an die ein Einkaufsgutschein im Wert von 100 Euro geht. Anna Bachmann und Erika Ullmann folgten auf den weiteren Plätzen. Sie erhalten Gutscheine im Wert von 50 beziehungsweise 25 Euro.

Am Fest beteiligten sich viele Vereine und Institutionen, unter ihnen Kindergarten, Grundschule, Harzklub, Fanfarenzug und die Old-Man-Group. Der Schützenverein veranstaltete ein Lasergewehrschießen, die Feuerwehr ein Wettspritzen Lütgenhäuser Brieftaubenzüchter ließen ihre Tauben bei der Proklamation der neuen Nixe aufsteigen.

 

 

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Fotos vom 5. Rhumspringer Heimattag 2011  hier

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 08.09.2011

Pflegeheim Hartel besteht 30 Jahre

Tag der offenen Tür in Rhumspringe / 30 Mitarbeiter betreuen 30 Bewohner

      

 Rhumspringe (wew). Alten und pflegebedürftigen Menschen ein neues Zuhause in einer schönen Umgebung bieten – mit diesem Ziel haben Familie Hartel und Mitarbeiter vor 30 Jahren ihr Alten- und Pflegeheim eröffnet. Ein Tag der offenen Tür ist jetzt aus diesem Anlass in der Einrichtung veranstaltet worden.

Angehörige der Heimbewohner nahmen die Einladung wahr. Sie erfuhren in einem Zeitraum von rund sieben Stunden, dass zur persönlichen Betreuung rund um die Uhr geschultes und stattlich geprüftes Personal an Krankenschwestern,  Altenpflegerinnen und Altenpflege-
helferinnen zur Verfügung steht. Die Heimleitung um Werner Hartel und die Verwaltung beantworteten alle Fragen der Gäste.

36 Bewohner werden von 30 Personen – einschließlich Chef  –  davon  27 Angestellte  und  Mitarbeiter, in drei

 

Unterhaltsamer Tag: Bewohner und Gäste im Haus Hartel.  Wagner

Schichtbetrieben betreut. „24 Stunden müssen schließlich abgewickelt sein“, erläuterte Leiter Hartel. Eine Fotowand illustrierte anschaulich, welche Seniorenarbeit in 30 Jahren geleistet wurde, und dass sich unter anderen auch der Katholische Kindergarten, der Frauenbund und der Männergesangverein mit einbrachten. Bürgermeister Franz Jacobi gratulierte: „Die Bedeutung des Hauses erkennt man auch daran, dass hier nicht nur Rhumspringer, sondern Bewohner aus der Gegend ein Zuhause haben.“

Für musikalische Unterhaltung sorgten die Göttinger Orgelmusikanten und Alleinunterhalter Heiko Wiedemann.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 15.09.2011

Auszug aus dem Bericht: Erfolge für Wählergemeinschaften und Grüne - von Kuno Mahnkopf

Samtgemeinde nach der Wahl: Alte und neue Gesichter in den Räten der Mitgliedsgemeinden

Bei der Wahl zum Gemeinderat in Rhumspringe erzielte die CDU 83,23 Prozent (neun Sitze), die SPD 7,23 Prozent (ein Sitz), die Grünen 5,22 Prozent (ein Sitz). CDU: Franz Jacobi, Ingeborg Wernicke, Georg Jacobi, Carl Albrecht Monecke, Barbara Hose, Barbara Scholz, Daniel Jacobi, Michaela Diedrich, Manfred Waslowski. SPD: Willi Lautenbach. Grüne: Bernd Domeyer

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 16.09.2011

Rhumspringe stemmt sich gegen Niedergang

Leerstände, Überalterung, Einwohnerschwund: Zukunftswerkstatt bastelt an Lösungen

VON KUNO MAHNKOPF

      

Rhumspringe. „Gestalten Sie mit“, werben Stellwände an den Duderstädter Einfallstraßen für die Mitgestaltung der Zukunft. Was Duderstadt der Masterplan 2020 mit Hochschulbegleitung ist, heißt in Rhumspringe wie auch in Hann. Münden und anderen Orten Zukunftswerkstatt. Unter dem Druck der demografischen Entwicklung wird die Bevölkerung zum Zusammenrücken bewegt, werden Bürger für ortsgebundene Brainstorming-Prozesse mobilisiert, boomen Denkfabriken und Ideenwerkstätten. Statt Kinder werden Ideen darüber in die Welt gesetzt, wie das Lebensumfeld auf dem Lande mit immer weniger Kindern und immer mehr alten Menschen lebenswert bleiben kann.

 

Veranschaulichen die „Broken-window“-Theorie: Zertrümmerte Fenster an der ehemaligen Papierfabrik als erste Zeichen der Verwahrlosung. Pförtner

In Rhumspringe werden die Probleme schon beim Durchfahren des Dorfes offensichtlich – durch Industriebrache und Leerstände. Der große Wurf zur Nachnutzung der Papierfabrik ist bislang nicht gelungen, das Rhumehotel im Ortskern steht seit Jahren leer, bleibt bei Zwangsversteigerungen ein Ladenhüter und verkommt langsam zur Bauruine. Die kommunalen Entscheidungsträger selbst, die deshalb eine Zukunftswerkstatt initiiert haben, sind von der Entwicklung nicht ausgenommen: Der neue Gemeinderat setzt sich nur noch aus elf statt bisher 13 Mandatsträgern zusammen, da die Einwohnerzahl unter 2000 gesunken ist.

Mit Plakattexten wie „40-60-80 – scheintot?“, „Warum muss ich meine Hochzeit auswärts feiern?“, „Hier ist doch tote Hose“ oder „Klapp? den Bürgersteig doch hoch“ sollten die Einwohner aufgerüttelt und auf die Auftaktveranstaltung der Zukunftswerkstatt neugierig gemacht werden. Die provokante Werbekampagne ging auf, die Resonanz war größer als erwartet: Mehr als 80 Bürger aus Rhumspringe und Lütgenhausen drängten sich im angesichts der brennenden Probleme naheliegenden Feuerwehrhaus.

Dort zeigte Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) die allseits bekannten Problemfelder auf: niedrige Geburtenrate, immer mehr Senioren und Single-Haushalte, bröckelnde Infrastruktur, Reduzierung der Kindergartengruppen, Verlust von Arbeitsstätten, Gastronomie und Einzelhandel, leerstehende Häuser im Ortskern. „Es geht um unsere Dörfer – nicht um andere, um unsere Zukunft, nicht die Vergangenheit“, lud Jacobi die Anwesenden ein, ihr kreatives Potenzial einzubringen. Und das taten sie dann auch – im Dreisprung Kritik-, Phantasie- und Praxisphase. Unterstützt wurden sie dabei von Hartmut Berndt, der beim Landkreis Göttingen für das EU-Förderprogramm Leader zur Entwicklung des ländlichen Raums zuständig ist. Politik und Verwaltung könnten den demografischen Wandel nicht allein gestalten, betonte Berndt, verteilte Kärtchen für Kritik und Anregungen und regte Arbeitsgruppen an. Von den acht Gruppen, deren Themen von Jugendangeboten und Seniorenarbeit über Kindergarten und Schule bis zu Gewerbe, Dorfgestaltung und Tourismus reichen, haben sich die ersten bereits getroffen, um das weitere Vorgehen zu konkretisieren. Weitere Termine sind am heutigen Freitag und am kommenden Montag in den Räumen des nur schleppend anlaufenden Bündnisses für Generationen über dem Kindergarten.

Zu den ersten Anregungen und Vorschlägen der Zukunftswerkstatt gehörten variablere Öffnungszeiten für den Kindergarten, Umbau von Rhume-Hotel oder Schützenhaus als Dorfgemeinschaftshaus, Café und Treffpunkt für Jugendliche, kostenlose Nutzung von Schwimmbad und Turnhalle, Ansiedlung neuer Unternehmen, Stärkung der Gastronomie, Projekte für Familien.

Kommentar

 

Kuno Mahnkopf

 

Zurück in die Zukunft

VON KUNO MAHNKOPF

Von heißer Luft am grünen Tisch sprechen die Kritiker von Masterplänen und Zukunftswerkstät-
ten. Tatsächlich sind viele der Anregungen für Rhumspringe von Wunschdenken geprägte Wolkenkuckucksheime, schon aufgrund Finanzierbarkeit, Folgekosten und Zuständigkeiten nicht machbar. Papierfabrik und Rhumehotel sind in Privatbesitz, das Schützenhaus gehört der Realgemeinde, für die ohnehin bereits kostenlose Nutzung der Turnhalle durch den Sportverein zahlt die Gemeinde jährlich 1000 Euro an die Samtgemeinde, das Hallenbad ist hochdefizitär, Eintrittsgebühren sind unverzichtbar.

Trotz so mancher Luftschlösser und Träumereien ist eine Zukunftswerkstatt – oder wie auch immer man das Kind nennen mag – aber unbezahlbar und Gold wert für Gemeinde und Gemeinschaft. Wichtiger als die Realisierbarkeit all dessen, was die Bürger sich wünschen, ist ihre Bereitschaft, an einem basisdemokratischen Prozess zu partizipieren, den Ort, in dem sie ihr Leben verbringen, mitgestalten zu wollen. Schon dadurch, dass sie sich persönlich treffen und darüber reden, ist viel gewonnen.

Denn nicht nur die Demografie birgt Sprengstoff für Dorfgemeinschaften und das Leben auf dem Lande. Der Rückzug ins Private, abnehmende Bereitschaft zum Ehrenamt, mediale Berieselung, Facebook statt Dorfkneipe forcieren die Entwicklung zu Schlafdörfern, aus deren Fenstern nach Sonnenuntergang nur noch bläulich-zuckendes Bildschirmlicht dringt – wenn nicht gleich die Rollläden geschlossen bleiben. Auch mit kleinen Aktionen kann der ländliche Raum ein Stückchen lebenswerter werden, wie es Duderstadt vormacht – sei es die Musiknacht, die Kunstmeile, die Jugenddisco oder das Brehmebett im Kerzenschein.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.09.2011

Mehr als 30 Teams beim Grenzlandpokal

Schießwettkampf zwischen sechs Gemeinden

      

Rhumspringe (red). Das jährliche Grenzlandpokal-schießen hat in diesem Jahr großen Zulauf verzeichnen können. Insgesamt nahmen an dem Schießen im Rhumspringer Schützenhaus 19 Mannschaften in der Schützenklasse  und zwölf in der Alters- und Senioren-
klasse teil.

In der Mannschaftswertung - Schützenklasse - konnten sich folgende Teams durchsetzen: 1. Platz SG Rhum-
springe IV mit 281 Ring von 300 (bessere 2. Serie), Markus Steinmetz, Michael Steinmetz, Christof Hilz. 2. Platz: SG Rhumspringe I mit 281 Ring, Christine Degener, Katrin Schröder, Marc Lorenz. 3. Platz SV Gerblingerode II mit 278 Ring, David Schöttler, Jens Nörthemann, Nico Hente. In der Einzelwertung - Schüt-
zenklasse - legten folgende Schützen am genauesten an: 1. Platz SG Rhumspringe mit 97 Ring von 100, Markus Steinmetz. 2. Platz SV Gerblingerode mit 96 Ring, David Schöttler. 3. Platz SG Rhumspringe mit 95 Ring, Christine Degener.

 

Stolze Sieger: die Geehrten des Grenzlandpokal-schießens. EF

In der Mannschaftswertung – Alters- und Seniorenklasse: 1. Platz SV Gerblingerode I mit 279 Ring von 300, Karl Nörthemann, Heidi Schneemann, Karl-Heinz Schneemann. 2. Platz SG Rhumspringe II mit 278 Ring, Aloys Steinmetz, Andreas Schröder, Manfred Hose. 3. Platz SV Langenhagen mit 274 Ring, Walter Otto, Herbert Otto, Engelbert Eckermann.

In der Einzelwertung in der Alters- und Seniorenklasse: 1. Platz SG Rhumspringe mit 97 Ring von 100, Aloys Steinmetz. 2. Platz SG Rhumspringe mit 95 Ring von 100 (bessere 2. Serie), Elisabeth Degener. 3. Platz SV Gerblingerode mit 95 Ring von 100, Karl Nörthemann.

 

 

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Werner Wagner vom 19.09.2011

Mit Dirndl und Lederhose freier Eintritt

Am Samstag Oktobefest des TC Rhuma

Der TC Rhuma lädt an diesem Samstag, 24. September, zu seinem traditionellen Oktoberfest in das Schützenhaus ein. "O"zapft is", sagt Berthold Jacobi, der 1. Vorsitzende des TCR. Vom Fass gibt es Paulaner Bier, dann Weizenbier und natürlich zudem verschiedene weitere Getränke. Auch alkoholfreie!

Die bekannten und beliebten "Renshäuser Blasmusikanten" spielen ab 19.30 Uhr zum Tanz auf. Da wird auch passende Musik gespielt, damit alle Besucher in die richtige Stimmung kommen. Seit dem vergangenen Samstag läuft das größte Volksfest der Welt auf der Wiesn in München. Spaß sollen auch die Rhumspringer und die Gäste aus nah und fern haben.

Die Mitglieder des TCR bieten wieder Spezialitäten zum Essen an. Sie sind bekannt, dass sie sich sehr viel Mühe geben, damit es Jedermann/frau schmeckt. Es gibt Hax'n, Leberkäse und Weißwürstchen. Dazu schmecken auch frische Brezeln. Alles zu haben!

Der Jubiläumsverein, der in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert, ist bekannt, dass er stets zivile Preise für Essen und Getränke nimmt. Und obendrein heißt es: Alle, die mit Dirndl und Lederhose kommen, haben freien Eintritt. Für den TCR gilt: Tracht ist nicht spießig, sondern nur schön! Da macht das Feiern ganz bestimmt viel Spaß. Da werden die Holzbänke wippen und das Bier überschäumen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.09.2011

Oldie-Festival mit Live-Bands im Schützenhaus

Dritte Auflage nach einem Jahrzehnt Pause / „Beat is Back“ und „Sound Revival Company“

Rhumspringe (ku). Nach einem Jahrzehnt Pause findet im Rhumspringer Schützenhaus wieder ein Oldie-Festival mit zwei Live-Bands aus der Region statt: „Beat is Back“ aus Osterode und „Sound Revival Company“ aus Bad Lauterberg und Herzberg. Das dritte Rhumspringer Oldie-Festival mit Beat und Rock aus den 60er und 70er Jahren beginnt am Sonnabend, 8. Oktober, um 20 Uhr. Einlass ist ab 19 Uhr.

Organisiert wird das Oldie-Konzert wie die beiden vorangegangenen von einer Interessengemeinschaft musikbegeisterter Rhumspringer. „Wir wollen damit vor allem die mittlere und ältere Generation ansprechen“, sagt Jens Würriehausen vom Veranstalterteam. Zuletzt gab es 2001 eine derartige Veranstaltung im Schützenhaus.

Die Band „Beat is Back“ existiert seit zwölf Jahren, die musikalischen Wurzeln reichen aber weiter zurück – bis in die Zeit, aus der ihre Instrumente und Verstärker stammen. So trat Bassist und Sänger Karl Rhode bereits Ende der 60er als Gitarrist der „Little Hearts“, der „jüngsten Beatband Deutschlands“, im Raum Göttingen und Duderstadt auf. Sänger und Gitarrist Jörg Wilms tingelte früher mit Donovan- und Dylan-Songs durch Göttinger Kneipen. „Beat is Back“ covern Songs von den Searchers bis zu den Stones und standen 2006 in Scarborough auf einer Bühne, die auch schon die Beatles nutzten.

Jahrzehntelange Bühnenerfahrung haben auch die Musiker der „Sound Revival Company“, deren üppiges Repertoire von Shocking Blue bis Steppenwolf, Procul Harum bis Eric Burdon, den Bee Gees bis CCR reicht. Wolfgang David tritt mit Sängerin Annette David auch als Duo auf – unter „David & Heart“.

Karten gibt es im Vorverkauf im Restaurant „Die Quelle“ in Rhumspringe, im Schreibwarengeschäft U. Lachnit in Herzberg und bei Tabakwaren Christian Zapfe in Bad Lauterberg.

 

 

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Werner Wagner  vom 05.10.2011

Wandern mit andern" heißt es am Sonntag

Sportverein Rhumspringe richtet drei Touren aus

      

Rhumspringe (ww). Herbstliche Wälder am Rande des Harzes. Der SV Rhumspringe richtet am Sonntag, den 9. Oktober, vormittags drei Touren an den Rand des Harzes aus. Jedermann/frau ist willkommen, drei Wanderungen mit 5, 10 oder 15 Kilometern in Angriff zu nehmen. Der Startpunkt ist das SVR-Sporthaus zwischen 8 und 10.30 Uhr. Das Startgeld beträgt für Erwachsene zwei Euro, Kinder und Jugendliche frei. Jeder kann die Wanderungen mitmachen, eine Vereins-zugehörigkeit ist nicht notwendig. Die Wanderungen finden bei jedem Wetter statt. Verantwortlich für das Projekt "Wandern mit andern" ist eine Gemeinschafts-
initiative von Kreissportbund (KSB) Göttingen, Nieder-
sächsischer Turnerbund-Kreis Göttingen, Deutscher Alpenverein-Sektion GÖ und Info- und Freizeitbörse Göttingen.

 

Herbstliche Wälder am Rande des Harzes.  TM

"Rhumspringe ist der letzte Startpunkt der sechs Wanderungen in diesem Jahr. Wir bieten attraktive Strecken mit sehenswerten Zielen an", sagt Markus Steinmetz, der 1. Vorsitzende des SVR. Die Verantwortlichen des Vereins haben alles getan, damit die Wanderer an diesem Sonntag ihre Strecken gemütlich, aber auch mit flachen Passagen und höheren Anstiegen absolvieren können. Alle Strecken sind ausgeschildert.

Da gibt es die sogenannte grüne Route (5 km). Diese Strecke führt vom Startplatz an der Rhumequellevorbei zum Grillplatz, von dort über den Bornberg und über den parallel verlaufenen "Wurzelweg" zur Quelle und zum Start zurück. Auf dieser Route sind zusätzlich Bewegungsstationen wie z.B. eine Slakline, eingebaut. Die Strecke ist nicht geeignet für Kinder- und Bollerwagen.

Die blaue Route (ca. 10 km) führt an der Quelle und am Grillplatz vorbei zum Jugendwaldheim Rotenberg. Dort steht eine Verpflegungsstation und sind Toiletten vorhanden. Es geht weiter zum Harzblick mit einem großartigen Blick ins schöne Harzvorland, durch den Jürgenswinkel zu den Butterlöchern. Über den "Wurzelweg" geht es zurück an der Quelle vorbei zum Startplatz.

Die rote Route (ca. 15 km) ist anfangs identisch bis zum Kerkeuver mit der blauen. Dann geht es aber weiter an mehreren Fischteichen vorbei zum Ohmblick. Hier hat man freie Sicht auf das Ohmgebirge. Wer die Steigung der Kratzfelder Straße schafft und noch Reserven hat, kann einen kurzen Abstecher zum Golfplatz machen. Hier stehen Verantwortliche des Golfclubs zur Verfügung, um Auskunft über Golf und speziell über den Golfclub auf der beeindruckenden Anlage und dortige Aktivitäten zu geben. Der Abstecher gehört nicht zur eigentlichen Strecke, ist aber ausgeschildert. Über die Zwinger Straße kommt man zum Jugendwaldheim mit Verpflegungsstation. Zurück ist der Weg mit der blauen Route identisch.

An allen interessanten Stellen stehen Hinweisschilder. Erklärungen und Wissenswetes sind dort nachzulesen. Der Heimat-und Fremdenverkehrsverein Rhumspringe bietet auf Wunsch Führungen um die Rhumequelle an.

Am Ende der Wanderungen gibt es ein kleines Geschenk und eine Urkunde für die teilnehmerstärkste Wandergruppe.

 

 

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Werner Wagner  vom 11.10.2011

Traumhaftes Wetter lockte die Wanderfreunde an

SV Rhumspringe richtete letzte Etappe "Wandern mit andern" aus

      

Rhumspringe (ww). Das Projekt "Wandern mit andern" fand  den  krönenden  Abschluss 2011 beim SV Rhum-
springe. Die Gemeinschaftsinitiative von Kreissportbund Göttingen,  Niedersächsischer Turnerbund-Kreis Göttin-
gen, Deutscher Alpenverein-Sektion  GÖ, Info-und Frei-
zeitbörse Göttingen lockte auf sechs Etappen jeweils Hunderte von Wanderfreunde aus verschiedenen Verei-
nen und Orten an. Allein 290 Teilnehmer/Innen trugen sich auf dem Sportplatz des SVR in die Starterlisten ein.

Es standen bei trockenem und sonnigen Herbstwetter drei Routen zur Auswahl, die alle an der Rhumequelle entlang führten. Von Rhumspringe, dem Ort reizvoll am Rande des Höhenzuges Rotenberg, ging es auf die Wanderwege.  Den kürzesten  Trip  (grüne Route) über

 

Rast und natürlich Vesper nach der Wanderung

fünf Kilometer wählten rd. 50 Teilnehmer. Sie wanderten zum Grillplatz, von dort zum Bornberg und über den parallel zur Landstraße verlaufenden "Wurzelweg" zur Quelle und zum Sportplatz zurück. Dabei nutzten auch viele Kinder die abwechslungsreiche Strecke.

Die meisten Wanderfreunde (ca. 130) wählten die blaue Route (ca. 10km) und gelangten dann vom Grillplatz an der "Dicken Eiche" vorbei zum Jugendwaldheim Rotenberg. Weiter ging es über den Harzblick durch den Jürgenswinkel zu den Butterlöchern. Der letzte Teil führte über den "Wurzelweg" , Rhumequelle zurück zum Sportplatz.

Rd.80 Wanderfreunde nahmen die längste, die rote Route (ca.15km) in Angriff und gelangten dann wie bei der blauen an mehreren Fischteichen vorbei zum Ohmblick. Manch einer wagte die Kratzfelder Straße hinauf und sah den Golfplatz vom "Golfklub Rotenberger Haus". Nach dem Abstecher ging es über die Zwinger Straße zurück zum Jugendwaldheim. Der Rest des Weges war identisch mit der blauen Route.

Bestes Wetter zum Wandern

"Das ist alles super gelaufen, die Streckenauszeichnungen- und -markierungen fwurden bei den Teilnehmern als ausgezeichnet empfunden", sagte Reinhild Müller, 2. Vorsitzende des SVR und verantwortliche Übungsleiterin für den Gesundheitssport in diesem Verein. "Das war eine sehr gelungene Veranstaltung. Das Wetter war natürlich bestens. Der liebe Gott in Rhumspringe hatte ein besonders offenes Herz mit den Wanderfreunden", resümierte Markus Steinmetz, der 1.Vorsitzende des SV Rhumspringe. Der SVR-Vereinschef erklärte als besonderes Merkmal für die Region: " Das Ganze ging ja auch über die Region aus. Wir haben festgestellt, dass die Eichsfelder Mettwurst allen gut schmeckt. Davon ist nichts übrig geblieben. Überhaupt sind die Verpflegungsvorräte an allen Stationen aufgebraucht."

Auch nach der sechsten gab es Siegerehrungen:  Alle Etappen absolvierten: Anke Faßhauer (Rhumspringe), Siegfried Herbst (Gelliehausen), Vanessa Heiße , Marlis Schudreich (Reifenhausen). Gewinner der Tombola (alle Wanderungen): Torsten Oestereich (Gelliehausen), Margrfrank (Roringen), Hanneliese Neumann (Rosdorf) und Brigitte Hofmann (Göttingen).

Die teilnehmerstärkste Wandergruppe stellte als Sieger der TSV Eschenrode (17), auch die Wanderfreunde Rhumspringe und die SG Berka hatten die gleiche Teilnehmerzahl. Die jüngste Teilnehmerin, die mit auf die Strecke genommen wurde, heißt: Willi Brunotte (Wulften), zwei Jahre jung. Der älteste Wanderer kam aus Westerode: Hans Stollberg, 88 Jahre alt.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 15.10.2011

42-Jährige prallt gegen Baum

Rhumspringe. (epw/Raabe Feuerwehr) Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am gestrigen Freitagnachmittag kurz vor dem Ortseingang Rhumspringe ereignet. Eine 42-jährige Hattorferin war aus Pöhlde kommend auf der Landesstraße 530 unterwegs, wie die Polizei Herzberg mitteilte, als sie aus bisher ungeklärter Ursache von der Straße abkam. Sie raste mit ihrem grünen VW Polo die Böschung hinunter und prallte frontal gegen eine Baum-
gruppe. Die Feuerwehren aus Rhumspringe und Gieboldehausen bargen sie mittels einer Trage. Die Fahrerin des Wagens wurde mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen vom Rettungshubschrauber Christoph 44 in das Uni-Klinikum nach Göttingen gebracht.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.10.2011

Abschiednach 30 Jahren

Bunte Feier für Schulsekretärin Vera Hennecke

Rhumspringe (cst). Mit Gesang, Tanz und Dankesworten ist Vera Hennecke nach 30-jähriger Tätigkeit als Schulsekretärin verabschiedet worden. Zu Gast waren bei der Feier in der Schulsporthalle neben Schulleiter Daniel Volkwein auch die ehemaligen Schulleiter Willi Ballhausen und Hubert Neudecker, unter dem Hennecke 1981 ihren Dienst antrat.

Kollegium, Schüler und viele weitere Gäste nahmen an Henneckes Verabschiedung teil. Neben Abschiedswor-
ten wurde von den Rednern vor allem Dank für die jahrelange Arbeit der Schulsekretärin in und für die Schule und ihre Schüler ausgedrückt. Besonderer Höhepunkt: Die Kinder bedankten sich mit „Elfchen“, selbstgeschriebenen kleinen Dankes-Versen, bei der Rhumspringerin. „Das war wirklich eine rundum gelungene Feier“, freute sich Henniges

 

Abschied: Hennecke (l.), Cornelia Härter und Volkwein. OT

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.10.2011

Grillparty mit Filmvorstellung

Rhumspringe. (ny). Alle interessierten Jugendlichen sind am Montag, 26. Oktober, in den Jugendraum im Pfarrheim St. Sebastian eingeladen. Ab 18 Uhr wird gegrillt und anschließend ein Film auf Leinwand angesehen. Mit der Aktion, die von der Aufsuchenden Jugendarbeit im Landkreis Göttingen unterstützt wird, soll ein Generationswechsel im Jugendraum in die Wege geleitet werden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 20.10.2011

Im Krankenhaus herrscht blankes Chaos

Rhumspringer Theatergruppe probt für Premiere mit neuer Komödie

      

Rhumspringe. (sr). „Wer krank ist, muss kerngesund sein“- diesen vieldeutigen Titel trägt eine neue Komödie der Theatergruppe des Frauenbundes Rhumspringe, die am Sonnabend, 29. Oktober, um 19.30 Uhr Premiere haben soll. Eine zweite Aufführung ist für Sonntag, 30. Oktober, ab 16 Uhr ebenfalls im Pfarrheim vorgesehen. An diesem Tag gibt es ab 14.30 Uhr dort Kaffee und frisch gebackenen Eisenkuchen.

Die neue Komödie spielt in einem Krankenhaus, in dem es ziemlich chaotisch zugeht. So kann es dort schon einmal vorkommen, dass eine Krankenschwester einen Patienten im Moorbad vergisst, dass ein Patient aus der Psychiatrie den Arzt spielt und dass ein zerstreuter Professor ganz  und  gar  den  Durchblick verliert. Ver-
schlimmert wird die Situation durch einen Chefarzt, dessen Machogehabe den reibungslosen Klinikablauf erheblich stört. Und als dann noch eine kassenärztliche Inspektion ins Haus steht, ist guter Rat buchstäblich teuer.

 

Vor der Premiere: aktive Theatergruppe des Frauenbundes. EF

Bereits seit etlichen Wochen probt die Theatergruppe für die Aufführungen, die eigentlich schon im März stattfinden sollten, aufgrund unglücklicher Umstände dann aber doch verschoben werden mussten. Die Organisation des dörflichen Theater-Events liegt in den Händen von zehn Frauen, wobei für den Bühnenaufbau aber auch gerne einige Männer- Hände willkommen sind, die zu den Helfern gehören. Auf der Bühne allerdings agieren ausschließlich Frauen, und deshalb werden prinzipiell auch Männerrollen weiblich besetzt. Das System hat sich bewährt, und so hoffen die Theaterfreundinnen denn auch, dass ihr Stück wieder ein Erfolg wird und ihnen eine große Zuschauerschar beschert.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 28.10.2011

Kolpinger zum Gebetstag

Rhumspringe..(asg). Die Katholiken der Seelsorgeeinheit Rhumspringe gedenken am Freitag, 4. November, um 18.30 Uhr im Rahmen der Abendmesse in der Rhumspringer Pfarrkirche St. Sebastian der Seligsprechung von Adolph Kolping. Diese jährt sich in diesem Jahr zum 20. Mal. Im Anschluss an die Messe essen die Gläubigen gemeinsam zu Abend. Andrea Wiegmann und Georg Jacobi halten außerdem einen Lichtbildervortrag über die Ereignisse in Rom.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 29.10.2011

Kinderturnen mit der Fabi

Rhumspringe..(cst). Sportlich betätigen sich Kinder ab Donnerstag, 3. November, wieder regelmäßig in der Rhumspringer Turnhalle: Eltern-Kind-Turnen steht dann wöchentlich um 15 Uhr, Kinderturnen für Vier- bis Sechsjährige jeweils um 16 Uhr auf dem Programm. Anmeldungen nimmt die Familienbildungsstätte (Fabi) Duderstadt unter Telefon 05527/ 941037 entgegen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 02.11.2011

Kein weichgespültes Training für agile Rentner

Seniorengymnastik in Rhumspringe hält Körper und Geist fit / Joggen und „echte Liegestützen“

VON ANNA KLEIMANN

Es ist ein recht früher Herbstmorgen im eichsfeldischen 2000-Seelen-Dorf Rhumspringe am Harzrand. Die Luft ist kühl. Geschäftiges Treiben erwacht erst allmählich. Nur ungefähr 25 Senioren sind schon auf den Beinen. Sie laufen, winken, hüpfen, biegen und strecken sich. Die Anweisungen von Reinhild Müller sind anstrengend, aber die schweißtreibenden Übungen machen ihnen sichtlich Spaß.

Die Arbeitsbefehle klingen aus der Turnhalle am Ortsrand bis auf die Straße: „Linke Seite, rechte Seite, nicht schlapp machen.“ Reinhild Müller ist Fitnesstrainerin beim Sportverein Rhumspringe und leitet den wöchentlichen Seniorensportkurs. „Wir sind nicht zum Spaß hier“, scherzt die Frau im neongrünen T-Shirt, mit Mikrofon-Headset und den sichtlich strammen Waden. Die  Kursmitglieder  lachen.  Sie wissen, dass es genau

 

Fitte Runde: Die Teilnehmer der Senioren-Gymnastik in Rhumspringe werden nicht nur körperlich auf Trab gehalten, sondern auch geistig angeregt.  Pförtner

andersherum ist. Zum ersten Termin nach den Sommerferien sind sie fast vollzählig erschienen, denn alle genießen die 60 Minuten Gymnastik und Bewegung unter der professionellen Anleitung von Müller.

Die Turnhalle ist lichtdurchflutet. Auf dem Boden liegen bunte Matten, Stepper und Gummiseile bereit. Aus einer kleinen Anlage tönt Musik. Nichts aufdringliches, nichts anstrengendes, Gute-Laune-Musik soll es sein. „Der Takt ist hier etwas langsamer“, erklärt die Trainerin, „manchmal sind es Schlager, manchmal Marschmusik, aber manchmal auch Lady Gaga. Was den Senioren halt so gefällt.“

Gibt Takt vor: Reinhild Müller.

 

Zum Beginn der Stunde werde eine kleine „Ausquatsch-Runde“ gedreht, sagt Müller. Sie kennt ihre Sportler und weiß, dass man sich beim wöchentlichen Treffen erstmal Einiges zu erzählen hat. „Der soziale Aspekt des Training ist nicht zu verachten“, weiß sie. Ein besonderes Ereignis sei daher auch einmal die Zusammenführung einer Senioren- und Kindergruppe gewesen. „Beide Seiten haben am gemeinsamen Sport viel Spaß gehabt.“

Aber nicht nur für den Geist soll die Senioren-Gymnastik anregend sein, auch der Körper wird altersgerecht auf Trab gehalten. Der Kurs ist eine Mischung aus Koordinations-, Ausdauer- und Kräftetraining. Das hat seinen Sinn. Die Übungen sorgen dafür, dass das Gehirn schneller reagiert und fit bleibt. So dient das wöchentliche Trimm-Dich-Treffen auch als Sturzprophylaxe. „Für Sport ist es nie zu spät“, meint Müller und lächelt überzeugend.

Der Erfolg gibt ihr Recht. Die 45 bis 75 Jahre alten Kursmitglieder kommen für das Workout nicht nur aus Rhumspringe, sondern auch aus Pöhlde, Wollershausen und

Rüdershausen. Niemand fühlt sich hier überfordert, denn jeder darf in seinem individuellen Tempo mitmachen. Wenn einmal die Puste ausbleibt, zeigt sich die Trainerin gnädig und gewährt Verschnaufpausen. Die Herrengymnastik in Westerode besuche sogar ein 88-Jähriger, sagt Müller stolz. „Und der ist topfit.“

Auch die 74-jährige Elisabeth Jakobi ist gekommen, um den Sommerpausen-Rückstand schnell wieder aufzuholen. „Wenn man länger keinen Sport gemacht hat, ist es erstmal etwas schwieriger“, weiß sie. „Heute komme ich ganz schön ins Schwitzen.“ Die Rhumspringerin sei schon von klein auf äußerst sportlich gewesen. „In der Schule habe ich Leichtathletik immer sehr gerne gemacht. Aber später mit meinen fünf Kindern hatte ich dafür nicht mehr so viel Zeit.“ Letztere hat die agile Rentnerin jetzt umso mehr und genießt sie zusammen mit ihren Freunden und Bekannten im Kurs. Wenn es nicht unbedingt sein muss, verpasst sie keine Stunde.

Obwohl das Programm von Reinhild Müller die speziellen Bedürfnisse von Senioren berücksichtigt, ist es kein „weichgespültes“ Training. Zwar hat die erfahrene Übungsleiterin noch elf andere Gruppen, in denen es auch mal

„richtig“ zur Sache geht, wie beim Aquafitness-Power-Kurs oder beim Lauftreff, aber die Senioren werden nicht geschont. Es werden „echte“ Liegestützen gemacht, „echte“ Stretching-Übungen und es wird auch mal eine Jogging-Runde eingelegt. Auch wenn alle Teilnehmer immer enthusiastischen Einsatz zeigen, achtet Müller darauf, dass sich keiner überhitzt: „Manchmal traut sich jemand auch etwas zu viel zu.“

Und ehe auch nur ein Teilnehmer auf die Uhr gesehen hat, ist die Stunde schon wieder vorüber. Die Senioren finden sich in der „Ohrwurm“- oder auch „Rausschmei-
ßer“-Runde wieder. Zu Henry Valentinos „Im Wagen vor mir“ wird im Takt geklatscht, gewunken, mal mit einem, mal mit beiden Armen, und eine Runde im Kreis gelau-
fen, mal vorwärts und mal rückwärts. Die Möglichkeiten des motorischen Bewegungsapparates sollen voll ausgeschöpft werden. Reinhild Müller erntet den finalen Applaus. Ein bisschen gilt der aber auch jedem einzelnen Teilnehmer.

 

Fit mit 74: Elisabeth Jakobi kommt  ins Schwitzen. ak

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 03.11.2011

Samtgemeinde-Pokal für Rhumspringe

35 Teams kämpfen um den Sieg / Kathrin Schröder beste Einzelschützin

      

Gieboldehausen (asg). 35 Schützenmannschaften mit 105  Teilnehmern  haben  im  Flecken um den Samtge-
meindepokal Gieboldehausen gekämpft. Ausrichter des außergewöhnlich gut besuchten Wettkampfes war in diesem Jahr die Schützenbruderschaft St. Sebastian Gieboldehausen.

Bei der Proklamation wurde klar: Der Leistungsstand der teilnehmenden Vereine ist hoch, die Ergebnisse lagen eng beieinander. Gegen 19 Uhr lüftete der zu diesem Zeitpunkt noch  amtierende Samtgemeindebür-
germeister Reinhard Grobecker (CDU) gemeinsam mit dem St.-Sebastian-Vorsitzenden Berthold Schotte und Schießsportleiter Jürgen Creutzig das Geheimnis um den Pokalsieger.

 

Proklamation mit Ehrengästen: Samtgemeinde-Pokal für Teams und Einzelschützen. EF

Den 5. Platz errang der Schützenverein Rollshausen II.Mannschaft mit 240 Ring (Stechschuß 10), den 4. Platz der TSV Renshausen I. Mannschaft 241 Ring (Stechschuss 9), den 3. Platz und damit einen Pokal die Schützengesellschaft 54 I. Mannschaft mit 241 Ring (10). Platz 2 und ein Pokal gingen an den Schützenverein Rollshausen v. 1929 mit 242 Ring (9). Gewinner des Wettkampfs wurde die Schützengesellschaft St. Sebastian Rhumspringe II. mit 244 Ring (8) und nahm den Samtgemeindepokal 2011 in Empfang. Die Einzelwertung ergab: 5. Platz Herbert Krelker SG Bodensee II. mit 85 Ring/Stechschuß 9 / Teiler 957. 4. Platz Alfred Mönnich St. Sebastian Gieboldehausen I. 85 Ring/Stechschuß 9/Teiler 855.  3. Platz und Pokal Jürgen Creutzig St. Sebas-
tian Gieboldehausen III. 85 Ring/Stechschuß 9/Teiler 345. 2. Platz und Pokal Hilmar Lohrengel Schützenverein Wollershausen 86 Ring/Stechschuß 10/Teiler 293. Beste Schützin und Gewinmnerin des Wanderpokals Einzelwertung war Kathrin Schröder St. Sebastian Rhumspringe 87 Ring/Stechschuß 10 und Teiler 530.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 11.11.2011

„Man sollte nie böse ins Bett gehen“

Diamantene Hochzeit: Rosa und Paul Steinmetz sind 60 Jahre verheiratet

VON HEINZ HOBRECHT

Rhumspringe. „Das Glück miteinander teilen und ge-
meinsam alt werden“. Für Rosa und Paul Steinmetz hat sich ihr Wunsch erfüllt. Seit 60 Jahren ist das Paar aus Rhumspringe verheiratet. Am heutigen Freitag, 11. September, feiern sie kirchlich diamantene Hochzeit.

„Sich selbst nicht ganz so wichtig nehmen“, antwortet Rosa Steinmetz auf die Frage, was denn zu einer derart langen Partnerschaft beiträgt. „Man sollte niemals böse ins Bett gehen“, gibt Ehemann Paul, der ebenfalls 83 Jahre alt ist, ein Lebensmotto preis, das das Paar an seine Kinder, vier Söhne und eine Tochter, weitergege-
ben hat. „Wir haben immer zusammengehalten“, berichten die Eheleute, die stolz auf 13 Großkinder und zwei Urenkel sind: „Wir können dem Herrgott danken, dass er uns so lange zusammengelassen hat.“

 

60 Jahre verheiratet: Rosa und Paul Steinmetz feiern heute kirchlich diamantene Hochzeit.   Thiele

In großer Verwandtschaft sind die beiden gebürtigen Rhumspringer, die sich schon von der Schulzeit her kennen, aufgewachsen. Sowohl Rosa, eine geborene Huke, als auch Paul Steinmetz haben beziehungsweise hatten jeweils sechs Geschwister. In einer Spinnstube, wie es damals üblich gewesen sei, hätten sie sich 1948 näher kennengelernt, berichtet das Diamantenpaar: „Am 11. November 1951 haben wir in unserer Pfarrkirche vor dem Traualtar gestanden.“

Paul Steinmetz, der von Beruf Maurerpolier war, und Ehefrau Rosa, die als Hausfrau und Mutter alle Hände voll zu tun hatte, sind geistig und körperlich „noch recht gut drauf“, wie sie sagen. In ihrem Haus im Oberdorf fühlen sie sich wohl. „Bei Feiern ist bei uns immer viel los“, sagen die Eheleute. So freuen sich beide auch auf die kirchliche Feier, die im Rahmen des Amtes am heutigen Freitag um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Sebastian stattfindet und auf den morgigen Sonnabend: Im Hotel zum Kronprinzen findet mit den Verwandten und Gästen das diamantene Hochzeitsfest statt.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.11.2011

Jacobi für 40 Jahre Ratstätigkeit geehrt

Als Bürgermeister für weitere Periode bestätigt

      

Rhumspringe (ku). Erneut und einstimmig zum Bürgermeister gewählt worden ist Franz Jacobi (CDU) in der konstituierenden Sitzung des Rhumspringer Gemeinderates. Jacobi, der bereits seit Ablösung seines Vorgängers Karl Habich (CDU) im Februar 1999 Bürgermeister ist, wurde zugleich für sein kommunalpo-
litisches Engagement über acht Wahlperioden hinweg geehrt. Als stellvertretender Kreisvorsitzender des Städte- und Gemeindebundes zeichnete ihn Reinhard Grobecker für vier Jahrzehnte ununterbrochene Tätigkeit

 

Der neue Rhumspringer Rat: Franz Jacobi (3. v. r.) wurde erneut zum Bürgermeister gewählt.   EF

im Gemeinderat – neben Mandaten für Kreistag und Samtgemeinderat – mit der goldenen Ehrennadel aus. Jacobi merkte an, dass ihm die Kommunalpolitik immer Spaß gemacht haben – auch wenn es Situationen gegeben habe, „wo man die Brocken am liebsten hingeschmissen“ hätte.

Der neue Gemeinderat setzt sich nur noch aus elf statt bisher 13 Mitgliedern zusammen: neun Vertreter der CDU-Fraktion und jeweils ein Vertreter von SPD und Grünen ohne Fraktionsstatus. Grund für die Reduzierung ist die auf unter 2000 Einwohner geschrumpfte Bevölkerungszahl von Rhumspringe und Lütgenhausen. Zu Stellvertretern des Bürgermeisters wurden einstimmig Carl Albrecht Monecke und Ingeborg Wernicke (beide CDU) gewählt, die mit Jacobi den Verwaltungsausschuss bilden. Verwaltungsvertreter bleibt Martin Jacobi. Die CDU-Fraktion stellt die Vorsitzenden aller drei Fachausschüsse: Georg Jacobi (Finanzausschuss), Carl Albrecht Monecke (Bauausschuss) und Barbara Scholz (Kulturausschuss). Neben Verbandsvertretern wurden für die neue Legislaturperiode Barbara Dietrich und Erika Kwoczek-Jacobi als Seniorenbetreuerinnen benannt, Alena Monecke als Jugendbetreuerin. Ortsheimatpfleger bleibt Rolf Adler. Vier teilweise langjährige CDU-Ratsmitglieder, von denen zwei nicht wieder kandidiert haben und zwei nicht wieder gewählt wurden, sind in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates verabschiedet und geehrt worden: Hans-Werner Wagner, Barbara Dietrich, Karl-Heinrich Wagener und Patric Franz.

Alle Ratsmitglieder - Ausschussmitglieder - Berater

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 17.11.2011

Landfrauen zum Weihnachtsmarkt

Rhumspringe..(asg). Der Landfrauenverein Rhumetal fährt am Sonnabend, 3. Dezember, zum Weihnachtsmarkt nach Kassel. Der Bus startet um 13 Uhr bei Gropengießer, in Rhumspringe, Rüdershausen, Lütgenhausen, Wollershausen, Gieboldehausen (Niedersachsenhof) kann zugestiegen werden. Die Rückfahrt ist gegen 20 Uhr geplant. Teilnehmen können alle Mitglieder und interessierte Eichsfelder. Verbindliche Zusagen an Katrin Merten, Lütgenhausen, Telefon 05529/919551, oder Regina Bock, Rüdershausen, Telefon 05529/8106.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.11.2011

Gruselspaß für Familien

Halloween-Schießen

      

Rhumspringe (red). Beim Familienschießen der Schützengesellschaft St. Sebastian – in diesem Jahr unter dem Motto Halloween – war die ganze Familie gefordert. Neben einem guten Auge kam es nämlich auch auf Köpfchen an.

Drei Wurfpfeile darten und fünf Luftgewehrschüsse auf die Glücksscheibe abfeuern, das stand bei dem Wettbewerb der etwas anderen Art für die Väter auf dem Programm. Mütter mussten fünf Schüsse mit dem Luftgewehr auf die Glücksscheibe der Hexe sowie fünf Schüsse auf Halloween-Mandala-Scheiben ins Ergebnis einbringen. Die Kinder schossen, je nach Alter, zehn mal mit dem Laser- oder Luftgewehr auf die Glücksscheibe. Dann mussten die Eltern ihr Wissen in einem Halloween-Quiz unter Beweis stellen.

 

Unter Spinnweben und Masken: erfolgreiche Teilnehmer des Halloween-Familienschießens. EF

Im Bereich Familie-Schüler setzten sich Nicole und Sascha Tews mit Rona durch. Auf Platz zwei landeten Christine und Jörg Degener mit Jannis, auf dem dritten Platz Familie Erik Borchardt mit Gian Luca. Im Bereich Familie-Jugendliche siegte Familie Kerstin Martersteck mit Lukas vor Familie Andrea Schlaberg mit Christopher und Familie Andrea Schlaberg mit Annelie. Als Schützin mit dem schärfsten Auge wurde bei den Jugendlichen Jaqueline Degener ausgezeichnet. Den Kleinkaliberpokal gewann Andrea Schlaberg, gefolgt von Jeanette Hartmann. Beim Halloween-Malwettbewerb freuten sich Annelie Schlaberg und Jaqueline Degener über Sieger-Präsente. Für das beste Kostüm wurde Annelie Schlaberg, die als Spinnenfrau gekommen war, ausgezeichnet

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 01.12.2011

Einbruch in Wohnhaus

Rhumspringe..(ku). Schmuck und Bargeld erbeutet haben unbekannte Täter bei einem sogenannten Tageswohnungseinbruch am Dienstag in Rhumspringe. In Abwesenheit der Bewohner drangen die Einbrecher zwischen 14.30 und 18.30 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Viktoriastraße ein, nachdem sie eine Balkontür aufgebrochen hatten. Im Inneren des Hauses durchwühlten sie sämtliche Räume und konnten mit Bargeld und Schmuck unbemerkt entkommen. Die Schadenshöhe des Einbruchdiebstahls steht noch nicht fest.

Spuren gesichert hat die Göttinger Tatortgruppe der Polizei. Mögliche Zeugen, denen im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Viktoriastraße aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter Telefon 0551/4911013 bei der Polizei in Göttingen zu melden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.12.2011

„Party-Sensation“ voller Erfolg

Reibungsloser Ablauf dank guter Organisation im Sinne des Jugendschutzes

      

Rhumspringe (ny). Dass eine Tanzveranstaltung für ein vorwiegend junges Publikum ohne Ärger mit den Nachbarn ablaufen kann, bewiesen Christopher Henkel und Sebastian Steinmetz als Organisatoren der „Party-Sensation“ im Rhumspringer Schützenhaus. Bis in die frühen Morgenstunden tanzten die Massen zur Musik von DJ Chris Hank aka. DJ Speedy. Trotz des großen Andrangs gab es auf der Party weder Personen- noch Sachschäden oder Beschwerden der Anlieger zu beklagen.

Auf die Nichtraucher-Auflagen verwiesen im Schützenhaus nicht nur unzählige Schilder, sondern auch Türsteher und Security. Der Alkohol sei ebenfalls Thema gewesen, sagt Henkel. „In der Woche wurden bereits in Duderstädter Geschäften Testkäufe mit Jugendlichen durchgeführt. Aus diesem Grund haben wir dieses Jahr die Maßnahmen verschärft, um auch hier Vorsorge zu treffen“, erklärt der Rhumspringer. So hätten Eintrittsbänder in verschiedenen Farben dem Thekenpersonal angezeigt, wer volljährig sei. In einem Fall sei es zum Hausverbot gekommen, als ein Jugendlicher seinen älteren Bruder schickte, um Alkohol zu erwerben. Beide Personen mussten die Party verlassen, weil gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen wurde. „In letzter Zeit wurde auch über Hörschäden bei Jugendlichen berichtet. Deshalb haben wir mit einem Lautstärkemesser die Dezibelstärke kontrolliert. Trotzdem hat die Lautstärke ausgereicht, um mit den Besuchern Stimmung zu machen“, sagt Henkel. Außerdem gilt der Dank der Organisatoren der Freiwilligen Feuerwehr Rhumspringe, die ein Auge auf die Brandschutzauflagen richtete, und dem Ordnungsamt der Samtgemeinde Gieboldehausen für die Unterstützung.

Dass einige Personen lediglich das Auto der Veranstalter auf deren Privatgrundstück demoliert haben, stört nicht die Pläne für die Party im nächsten Jahr. Gegen die Sachbeschädiger werde von der Duderstädter Polizei ermittelt, so Henkel.

 

 

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Werner Wagner vom 07.12.2011

Weihnachtliche Feier der Senioren

Christa Koch als Seniorenbeauftragte verabschiedet - Bärbel Dietrich neu