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  B E R I C H T E   2 0 1 0

Fotoalbum

Archiv

 

- gewünschten Artikel bitte anklicken oder nach unten blättern -

 

Berichte aus 2009 siehe im Archiv  oder   h i e r

 

Hof-Galerie: Moderne Kunst in altem...  - ET 04.01.2010

 

Feuerwehr spendet Ford  - ET 04.01.2010

Innung zeichnet erfolgreiche Bäcker aus - ET 07.01.2010

 

Fußball-Jgd.sammelt Weihnachtsbäume....ET 11.01.10

Alfred Otto im Bauhof verabschiedet - ET 12.01.2010

 

20-Jähriger vom Zug überrollt  -  ET 20.01.2010

Schüler trauern nach Unfalltod -  ET 21.01.2010

 

Heimat- & Fremdenverkehrsverein tagte  WW 01.02.10

Kreuz geschändet: Arme in der Rhume - ET 3.02.2010

 

Seit 15 Jahren:Suche nach Jugendraum - ET 8.02.2010

Gemeinde erfragt Bedarf für Krippe - ET 10.02.2010

 

Kin-Ball verschwunden - ET 19.02.2010

Jugendraum gesucht - Clique bleibt....-  ET 03.03.2010

 

"Vom Pfarrheim geht es nach Mallorca".-  ET 06.03.2010

Bündnisse tagen im Schloss...-  ET 09.03.2010

 

Erlebnispfad begleitet die Rhume  -  ET 09.03.2010

Sportliche Leistungen helfen Kindergärten-ET 11.03.10

 

Harzklub: Führungsspitze weiter im Amt - ET 13.03.10

Jugendraum: Gemeinde prüft Möglichkeiten  22.03.10

 

Neuer Vertreter für Franz Jacobi - ET 22.03.2010

Nach Missbrauch ins Eichsfeld versetzt  - ET  22.03.10

 

"Reise nach Mallorca" ist Volltreffer  - ET  27.03.10

Letztes Mal Vorstandsamt angenommen - WW  29.03.10

 

Wegekreuz an Rhume wieder repariert - WW  01.04.10

Fassungslosigkeit in Pfarrgemeinden - ET 06.04.10

 

Goldene Kommunion 2010 - WW 07.04.10

Gemeinde erwägt Hallenbadschließung - ET 08.04.10

 

Heimatpfleger treffen sich - ET 15.04.10

Konzerte an der Rhumequelle- ET 22.04.10

 

Frühjahrstagung der Ortsheimatpfleger -  ww 23.04.10

Wandertag mit Walking - ET 24.04.10

 

SVR mit vielseitiger Walpurgisfeier- ww 27.04.10

Frühjahrstagung der Ortsheimatpfleger - ET 03.05.10

 

Harzklub lädt ein zum "Vatertag" -  ww 03.05.10

Walpurgis: Mittelalterliches Spektakel......- ET 07.05.10

 

Dekanats-Ministranten-Fußball-Turnier  - WW 20.05.10

Schützenfest: Ganzes Dorf auf den Beinen  ET 21.05.10

 

Ganze "Kompanie" feiert Schützenfest  - ET 25.05.10

Schützenkönigin und König in .... WW 26.05.10

 

Generalplan sichert 120 l Wasser/Tag  ET-05.06.10

Mystischer Ort, Opfer- und Kultstätte  - ET-05.06.10

 

Ramponiertes Ortsschild wird repariert  - WW-09.06.10

"Melodiengruß an Nixen und Elfen" - WW-09.06.10

 

Moderne Vertonung fand Anklang - WW-16.06.10

Schwimmkurs in den Ferien - ET-16.06.10

 

Hallenbadgebühren steigen ab 01.07 - ET-19.06.10

Stimmen und Bläser ein Genuss- WW 05.07.10

 

Lütgenhausen: Nistplatz für Weißstorch - ET-12.07.10

Tatkräftige Hilfe für Leichtathleten -  ET-15.07.10

 

Rhumspringer gewinnen Teamwertung - ET-21.07.10

Quellenkonzerte werden fortgesetzt  -  ET-22.07.10

 

Sommer-Spaß mit Explosion und kalter... -  ET-23.07.10

Hallenbad auch im Sommer beliebt -  ET-26.07.10

 

Sportler im Rhume-Stadion ausgezeichnet-ET-09.08.10

Von Volkstümlich bis Südamerikanisch  -  ww-10.08.10

 

Wassergewöhnung zählt mehr als .....-ET-11.08.10

"Mit Freude feiern" heißt das Motto -  ww-12.08.10

 

Grabowski neuer Pfarrer in Rhumspringe - ET-14.08.10

Rock und Pop an der Rhumequelle  - 16.08.10

 

Tageblatt-Ortsportrait Lütgenhausen - ET-18.08.10

Ersatz für gestohlenen Kin-Ball - ET-21.08.10

 

SVR: Sport und Umwelt verbinden - ET-23.08.10

Markus Grabowski als Pfarrer eingeführt  - 25.08.10

 

Gemeinde will Sportler ehren- ET-25.08.10

Schulanfänger Grundschule Rhumspringe -ET-27.08.10

 

Land u. Gemeinde planen Straßentausch - ET-28.08.10

Rock & Pop an der Quelle mit Film und.. - ET-28.08.10

 

Lütgenhausen: Straßenring wird  erneuert - ET-03.09.10

Letztes illuminiertes Quellenkonzert 2010. - 06.09.10

 

Jian & friends locken Nixe aus der Tiefe. - ET-07.09.10

NDR-Aktion:  "Die Natur sportlich erleben" - 09.09.10

 

Rhumspringer Rat ehrt erfolgreiche Sportler- 13.09.10

Rhume: Ausbaggern ersetzt Mäheinsätze - ET-13.09.10

 

Tageblatt-Ortsportrait Rhumspringe - ET-22.09.10

Sattelzug schleudert und kippt um - ET-29.09.10

 

Hauptstraße wird saniert - ET-02.10.10

Schützentradition vereint Generationen - ET-05.10.10

 

Fußpflege im Angebot  - ET-07.10.10

An der Schule klare Spuren hinterlassen - ET-08.10.10

 

Behinderung der Ortsdurchfahrt - ET-16.10.10

JuR-Town hat endlich ihren Jugendraum  - ww-26.10.10

 

Michael Kerl: Betrieb läuft wie geschmiert - ET-28.10.10

In Rage Rad im Rhumequelle geworfen - ET-01.11.10

 

Nixe Rhuma liest Sage von der Burg - ET-06.11.10

Wechsel in Dekanatsrendantur- ET-11.11.10

 

Windpark-Wirbel zieht Kreise -  ET-24.11.10

Rat  fordert Plan für Windkraft-Standorte- ET-27.11.10

 

Beim Hallenbad schwimmen Kosten davon ET-30.11.10

Für Weihnachtsfeier Kekse gebacken -  WW-01.12.10

 

Krebskranker Familienvater braucht Hilfe-  ET-04.12.10

Windpark: Politiker ziehen Zustimmung ...-  ET-06.12.10

 

Weihnachtsfeier der Senioren........- ww-08.12.10

 

 

Werner Wagner vom 02.01.2010

D-Junioren sammeln alte Weihnachtsbäume ein

Am Samstag, den 9. Januar ab 8.30 Uhr, ein Großeinsatz

Die D-Fußball-Junioren des SV Rhumspringe legen eine besondere Trainingseinheit ein. Am Samstag, den 9. Januar ab 8.30 Uhr, sind die Nachwuchskicker nicht auf dem Fußballplatz draußen oder auf dem Hallenparkett drinnen aktiv, sie zeigen sich aber dennoch "trainingsbereit". Die Junioren sammeln an diesem Samstag alte Weihnachtsbäume ein. Sie bitten alle Haushalte, die Bäume sichtbar vor das Haus oder an den Straßenrand zu legen. Dann werden sie prompt abgeholt und zur Sammelstelle an den Schützenplatz gebracht. Für die Jungs ist damit eine willkommene Trainingseinheit geschafft!

Die jungen Fußballer sind dankbar, wenn sie von den einzelnen Haushalten eine kleine Geldspende bekommen. Damit können sie ihren Fußball-Etat etwas aufbessern. Die weitere Saison 2010 kann umso besser gestaltet werden.                                                                                                                             Werner Wagner

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.01.2010

Hof-Galerie: Moderne Kunst in altem Ambiente

Ursula Reimann und Hans-Rainer Milsch stellen ihre Werke in Bauernhaus in Lütgenhausen aus

VON CLAUDIA NACHTWEY
 

Lütgenhausen. „Hof-Galerie“ steht auf einem weißen Schild an der Lütgenhäuser Straße. Ein paar zottelige Kühe beobachten den Besucher, der den Weg hinauf zum Eingang des Museums und Ateliers findet, in dem die Künstler Ursula Reimann und Hans-Rainer Milsch ihre Grafiken, Zeichnungen, Collagen, Skulpturen, Objekte und Installationen ausstellen. Das alte Bauernhaus in dem idyllischen kleinen Dorf bildet mit seinen naturnah renovierten, lichtdurchfluteten Räumen, den gekalkten Stallungen und dem verwunschenen Garten ein außergewöhnliches Ambiente für die modernen, teils farbenfrohen, aber auch mythisch-archaischen Exponate.

Ursula  Reimann  experimentiert  mit Alltagsgegenstän-
den, die von ihr in andere ästhetische Zusammenhänge gestellt werden. Stillleben zeigen Bestecke und Geschirr, die durch Form und Farbe irritierende Präsenz

 

Verstörend: Mit der Raumskulptur „Stallung III“setzt Milsch die Schrecken von Völkermord und Krieg in Szene.  Blank (5)

entwickeln. Alte Eisenwerkzeuge recken sich in der  Installation „Beet“ aus ihren Tonfüßenheraus. Die in Göttingen geborene Künstlerin studierte in Kassel Grafik- Design und in Göttingen Kunstpädagogik und war bereits an zahlreichen Ausstellungen beteiligt.

In der Galerie in Lütgenhausen: Hans-Rainer Milsch

 

Hans-Rainer Milsch scheint die Gabe zu haben, ins Innere der Dinge schauen zu können. Bilder von der Rhumequelle ziehen den Betrachter bis tief zum Grund hinab und verströmen eine Ahnung vom Ursprung des Lebens. Erschreckend deutlich dagegen die schwarzen Skulpturen in Stallung III, die an menschliche Gliedmaßen in Brennöfen erinnern. Dem gegenüber strecken knochenbleiche weibliche Leiber dem Betrachter hilfesuchend ihre Arme entgegen. „Frauen sind von Kriegen immer speziell betroffen“, so der Kommentar des Künstlers.

Auch Milsch, der in Wuppertal und in Düsseldorf Kunst studierte, hat sich auf vielen Ausstellungen einen Namen gemacht. Dass einige seiner Werke vergänglich

sind, bezieht er in seine Kunst mit ein. So zersetzen sich die Federn in seinen „Ikarusspuren“, und die Skulpturen der „Kindergruppe“ im Garten hatten unter dem Frost im letzten Winter zu leiden. „Bilder verändern sich“, sagt der Künstler.

Einmal anders: Rhumequelle

 

100 Objekte: Installation Beet

 

Vor Frauenporträt: Lehmskulptur von Milsch.

Für Interessierte hat die Hof-Galerie in Lütgenhausen sonnabends und sonntags zwischen 15 und 17 Uhr geöffnet, andere Termine sind nach Absprache möglich. Neben der Kunst sind auch alte landwirtschaftliche Geräte sehenswert, die auf dem Hofgelände ausgestellt sind. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter Telefon 05529/ 8518.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 04.01.2010

Feuerwehr spendet Ford

Samtgemeinde gibt altes Fahrzeug nach Polen ab
 

Lütgenhausen. Ein Ford Transit, der 36 Jahre lang als Feuerwehrauto der Brandschützer in der kleinen Ortschaft Lütgenhausen gedient hat, hat neue Besitzer in Polen gefunden. Die für den Brandschutz zuständige Samtgemeinde Gieboldehausen spendete das Fahrzeug an den Leiter der Seelsorgeeinheit Brochthausen, Langenhagen, Fuhrbach, Pfarrer Zbigniew Maczuga. Dieser wiederum vermittelte das Fahrzeug in seine polnische Heimatstadt, die Teil der Gemeinde Uzdrowiskowa ist, weiter. Dort ist Maczugas Bruder Bürgermeister.

Das Tragkraftspritzenfahrzeug, Baujahr 1973, habe der Freiwilligen  Feuerwehr  stets  gute  Dienste  geleistet,

 

Fahrzeugübergabe: Der 36 alte Ford der Lütgenhäuser Wehr ist nur 12.000 Kilometer gefahren. SPF

berichtete Gemeindebrandmeister Claus Bode bei der Übergabe der Autoschlüssel an seine polnischen Kollegen. Obwohl das Autoetliche Jahre alt ist, zeigt der Kilometerstand erst 12.000 gefahrene Kilometer an. „Zwei Einsätze pro Jahr“, gibt Bode eine „schwierige Schätzung“ ab, hätten die Kameraden mit dem Fahrzeug durchschnittlich absolviert.

Die Spende wurde möglich, nachdem in Lütgenhausen eine neue, gebrauchte Tragkraftspritze angeschafft worden war. Rund 950 Kilometer legten zwei eigens aus Uzdrowiskowa angereiste Feuerwehrleute mit dem roten Ford auf dem Weg in die Heimat zurück.

Es ist bereits das zweite Fahrzeug, das in die polnische Gemeinde Uzdrowiskowa geht. Vor zwei Jahren hatte Maczuga ein ausgedientes Fahrzeug aus dem zu seiner Seelsorgeeinheit gehörenden Duderstädter Bergdorf Brochthausen vermittelt. In Polen haben die Freiwilligen Feuerwehren ähnlich wie in Deutschland einen hohen Stellenwert und oftmals mehr Mitglieder als andere örtliche Vereine.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.01.2010

Innung zeichnet erfolgreiche Bäcker aus

Gold und Silber für besonders leckere Stollen / Brotprüfung im März geplant
 

Duderstadt (sr). Im Nachgang zur eigentlichen Stollen-
prüfung der Bäckerinnung Südniedersachsen wurden die Sieger anlässlich der Innungsversammlung in Hann. Münden mit Urkunden ausgezeichnet. Geehrt wurden die Bäckermeister Hans Winter aus Landwehrhagen mit Gold für Marzipanstollen und Silber für Mohnstollen, Alfred Wüstefeld  aus Rhumspringe  mit Gold für Quark-
stollen und Silber für Meisterstollen, Obermeister Dirk Wollersen aus Hilkerode mit Gold für Butter-, Diät- und Mohnstollen sowie Silber für Nussstollen, Horst Menge aus Hann. Münden mit Gold für Nuss-, Butter-, Diät-, Quark und Mündener Stollen, Joachim Stockfisch aus Duderstadt mit Gold für Nuss- und Mohnstollen sowie Silber für Christstollen und Ehrenobermeister Helmut Risse  aus  Duderstadt  mit Gold für  Eichsfelder Edel-
stollen, Thüringer Butterstollen, Meisterstollen und Diät-
stollen, Nussstollen, Butterstollen und Silber für Mohnstollen. Überreicht wurden die Urkunden von Ober-
meister Joachim Friehe aus Hörden/Osterode.
 

 

Mit Urkunden ausgezeichnet: Erfolgreiche Mitglieder der Bäckerinnung Südniedersachsen.     EF

Was das neue Jahr anbetrifft, so berichtete Ehrenobermeister Risse, dass am 8. und 9. März wieder die Brotprüfung ansteht, die in Duderstadt ausgerichtet wird. Aus diesem Anlass soll auch wieder ein spezielles Brot angeboten werden. Es wird sich um ein Körnerbrot mit vielen Ballaststoffen handeln. Im November steht dann wieder die Stollenprüfung an

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 11.01.2010

Fußball-Jugend sammelt Weihnachtsbäume ein

Vereinsnachwuchs ist mit Betreuern und Eltern drei Stunden unterwegs / Spenden für Trikots

VON MATTHIAS MONEKE
 

In Schweden endet die Weihnachtszeit jährlich am 13. Januar  mit  „Knut“,  an diesem  Tag fliegen  die Weih-
nachtsbäume raus. Das ist durch die Werbespots eines schwedischen Einrichtungshauses auch hier populär geworden. Hierzulande fliegen ausgediente Weihnachts-
bäume nicht einfach aus dem Fenster. Sie werden von den Kommunen entsorgt.
 

Dazu müssen die Bürger ihre Bäume zu bestimmten Sammelplätzen bringen. In vielen Orten des Eichsfeldes leisten diese Arbeit aber auch die Jugendabteilungen von Vereinen und Verbänden. Meist für eine kleine Spende holen sie die abgeschmückten Christbäume direkt an der Haustür ab.

In Rhumspringe sind dazu am vergangenen Sonnabend die D-Jugend-Fußballer des Sportvereins im ganzen Quellenort unterwegs. Jugend-Spieler, deren Betreuer

 

Sammelstelle Schützenplatz: Hier werden die ausge-
dienten Weihnachtsbäume von den D-Jugendlichen aufgeschichtet. Walliser (4)

und teilweise auch die Eltern sammeln die Bäume ein. Sie bringen sie zur Sammelstelle am Schützenhaus, von wo die Tannen am kommenden Freitag vom Landkreis abgefahren werden.

Die rund 15 Erwachsenen und etwa 25 Kinder der D-Jugend teilen sich in drei Teams. Zwischen 9 bis 12 Uhr gehen sie die Straßen ab. Eine der Gruppen hält kurz inne am Dorfplatz. Sie hat ihre zweite Tour gefahren und wird die gesammelten Bäume zum Schützenplatz bringen. Nun machen sie Pause und wärmen sich mit warmen Getränken auf. Jetzt ist Zeit für ein paar Worte.

„Früher hat die Jugendfeuerwehr des Ortes gesammelt“ erinnert sich D-Jugend-Trainer Bernd Mühlhaus. Er und Frank Nolte hatten die Idee, das wieder aufzugreifen. Seit nun mehr fünf Jahren sammeln die Kinder des SVR.

Weiter geht es zum Schützenhaus. Ein Haufen ehemaliger Christbäume zeugt vom bisherigen Einsatz der Sammler. Kurzerhand entladen die Jungsportler den Anhänger auf den Haufen. Weiter geht es zur nächsten Tour.

Der Jahreszeit entsprechend vorsichtig erklimmt das Fahrzeug einen Berg. Die Bäume vom Straßenrand landen auf dem Hänger. Sie liegen bereit, da für die Sammelaktion jährlich ein Termin festgelegt wird. Den gibt der Sportverein durch Aushänge in Geschäften und Schaukästen bekannt. Auch im Tageblatt wird der Sammeltag jeweils veröffentlicht. Und: „Erstmals haben die Kinder auch Handzettel in die Briefkästen geworfen“, nennt Mühlhaus eine Neuerung.

 

Im ganzen Ort unterwegs: Gruppenweise wird gesammelt

 

Spende: Markus Gerlach dankt Leon, Max, Mattes und Aaron.

 

Warme Getränke: D-Jugend-Trainer Bernd Mühl-
haus (rechts mit Mütze), gönnt seinen Mitstreitern eine Pause.

Nicht vor jedem Haus liegt ein Baum, „denn viele Leute wollen ihren Christbaum noch einige Tage stehen lassen“. Auch klingeln die Teams an den Haustüren. Bereitwillig werfen die Leute etwas in die Spendenbüchse. Es kommt der Jugendarbeit des Vereins zugute, wie zum Beispiel der Anschaffung von Trikots oder der Organisation von Mannschaftsfahrten.

Der Kleinbus mit Hänger eines der Teams kämpft etwas mit dem Schnee, setzt sich dann aber wieder in Bewegung. Die Fahrt geht weiter.

„So manches Auto mussten wir heute zwar schon anschieben“, so Mühlhaus. Aber für Fußballer gebe ja kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung, scherzt der Trainer weiter.

Tief „Daisy“ mit Wind und Schneefall hält die Sammler nicht auf. Sie sind fleißig für den guten Zweck und trotzen den Witterungsbedingungen so gut es geht. Die Mittagsstunde naht. Bald ist es geschafft.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 12.01.2010

Alfred Otto im Bauhof verabschiedet

Feierstunde im Kreis der Mitarbeiter: Bürgermeister überreicht eine Uhr
 

Rhumspringe (bd).  Im  Rahmen  einer Feier zum Jah-
reswechsel ist beim Bauhof in Rhumspringe Mitarbeiter Alfred Otto verabschiedet worden. Der gelernte Schlosser und langjährige Mitarbeiter, der zuvor viele Jahre beim Straßenbau Karl Adam (Rüdershausen) tätig war, geht mit „einem weinenden und einem lachenden Auge“.

Einerseits werde ihm die Arbeit mit den Kollegen fehlen. Andererseits habe er nun mehr Zeit, sich um seine Frau und vier Enkelkinder zu kümmern, berichtete Otto. Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) merkte augenzwinkernd an, dass dies mit Sicherheit einfacher sei, als sich um vier Frauen und ein Enkelkind zu kümmern.

Bürgermeister  und  Bauhof-Leiter  Michael  Schlaberg

 

Abschied: Alfred Otto (Mitte) mit Franz Jacobi (r.) und Michael  Schlaberg.   SPF

überreichten als Abschiedsgeschenk eine Uhr. Damit dürfte es dem Vorruheständler nicht schwer fallen, sich seine freie Zeit zwischen Frau und Enkelkindern aufzuteilen

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 20.01.2010

20-Jähriger von Zug überrollt

Tödlicher Gleisunfall

Rhumspringe/Klecken (ku). Beim Überqueren der Gleise ist am Montag um 23 Uhr ein 20-jähriger Rhumspringer am Bahnhof Klecken im Kreis Harburg von einem durchfahrenden Zug erfasst und getötet worden. Der junge Mann, der am Eichsfelgymnasium sein Abitur gemacht und beim FC Hertha Hilkerode Fußball gespielt hat, hatte den mit 160 Stundenkilometer herannahenden Eurocity offenbar übersehen.

Kurz zuvor war der Rhumspringer mit dem Metronom aus Hamburg in Klecken angekommen. Zeugen beobachteten, wie er hinter dem Metronom die zweigleisige Bahnstrecke Hamburg-Bremen überquerte. Wie die Bundespolizei mitteilte, habe der 20-Jährige den Eurocity, der von Bremen nach Hamburg unterwegs war, weder rechtzeitig hören noch sehen können. Der junge Mann sei sofort tot gewesen. Trotz Schnellbremsung habe der 55-jährige Lokführer keine Chance gehabt, den Unfall zu verhindern. Der Zug kam erst nach knapp einem Kilometer zum Stehen. Der Lokführer erlitt einen Schock und musste abgelöst werden.

An Bord des Eurocity befanden sich drei Bundespolizisten, die zusammen mit der Kriminalpolizei sofort die Ermittlungen übernahmen. Die Strecke wurde gegen 1.20 Uhr wieder freigegeben, sieben Züge verspäteten sich.

Vor dem Hintergrund des tragischen Unfalls warnt die Bundespolizei erneut vor dem Überqueren von Gleisanlagen außerhalb von Bahnübergängen. In diesem Fall sei der 160 Stundenkilometer schnelle Zug mit rund 40 Metern pro Sekunde unterwegs gewesen. Die Reaktionszeit beim Erkennen eines schnellen Zuges betrage lediglich zwei Sekunden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.01.2010

Schüler trauern nach Unfalltod

Gedenken an ehemaligen Mitschüler am Eichsfeld-Gymnasium
 

Duderstadt (ku). Der tragische Unfalltod des jungen Rhumspringers, der am Montagabend am Bahnhof Klecken im Kreis Harburg von einem Zug erfasst wurde (Tageblatt berichtete), hat am Eichsfeld-Gymnasium Trauer und Anteilnahme ausgelöst und den Schulalltag überschattet. Der 20-jährige Eichsfelder hatte im vergangenen Jahr sein Abitur in Duderstadt gemacht, bevor er seinen Zivildienst in Hamburg angetreten hat.

Als die Nachricht am Dienstag die Schule erreichte, flossen bei vielen ehemaligen Mitschülern Tränen. Die Schüler versammelten sich, um neben einem Bild des jungen Mannes mit Trauerflor Kerzen aufzustellen, Briefe und Blumen niederzulegen. Gestern fand dann am Eichsfeld-Gymnasium eine Gedenkfeier mit gemeinsamem Schweigen und Gebet für den ehemali-

 

Trauer im Gymnasium: Kerzen, Blumen und Briefe erinnern an ehemaligen Mitschüler.      Tietzek

gen Schüler statt. „Wir wollten eine Form finden, um Trauer, Sprachlosigkeit und Emotionen aufzufangen“, sagt Schulleiter Thomas Nebenführ, der das Gedicht „Ende ist Anfang“ von Gabriele Graef vortrug.

Oberstufenschüler Fabian Neupert erinnerte mit sehr persönlichen Worten an seinen Freund, der so jäh aus dem Leben gerissen wurde: „Du hast uns in manchen Augenblicken die Augen geöffnet und uns gezeigt, dass die Welt nicht so schlecht ist, wie wir denken.“ Auf dem Fußballplatz habe er seine Mitspieler mit seinem Siegeswillen angesteckt, ein Leben voller Vitalität ausgeschöpft, sagte Neupert: „Jetzt bist du weg und hast trotzdem so viel hier gelassen – Erinnerungen, Fragen und auch Erkenntnisse. Ich bete für dich und deine Familie und danke dir für so viele Stunden und dass ich dich als Freund bezeichnen durfte.“

 

 

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Bericht Werner Wagner 01.02.2010

Heimat-und Fremdenverkehrsverein tagte

Vorstand bleibt drei weitere Jahre
 

Rhumspringe (ww).   Die bisher bewährte Führungsspitze bleibt auch in den nächsten drei Jahren an der Spitze beim Heimat- und Fremdenverkehrsverein. Das ergaben die Neuwahlen bei der Mitglie-
derversammlung im Vereinsheim in der Schulstraße. 1. Vorsitzender ist somit weiterhin Rolf Adler, 2. Vorsitzender: Andreas Müller, Kassenwart: Karl-Heinz Diedrich und Schriftführerin: Barbara Scholz, Pressewart: Werner Wagner.

Der Vorsitzende Adler warf einen Blick zurück auf das Jahr 2009. Höhepunkte waren die sehr gut besuchte zweitägige Fotoausstellung im Pfarrheim und das Heimatfest. Hier wurde die neue "Nixe Rhuma" Katharina Böning präsentiert. Lob zollte Adler der Heimatgruppe mit Heinrich Diederich, die das Foto-Archiv weiter ausbaute.

Für dieses Jahr steht der "Tag der Ortsheimatpfleger" am 17. April und die Beteiligung am Pfarrfest im Blickpunkt. Ebenso soll die Fotoarbeit weiter gepflegt werden.

Die Versammlung beschloss nach längerer Diskussion, ein zweites Ortsbegrüßungsschild in Auftrag zu geben. Dieses soll am Ortseingang in Höhe des Rhumequellen-Parkplatzes aufgestellt werden. Die Anwesenden rechnen damit, dass sich die Gemeinde angemessen an den Kosten beteiligt. Das erste Begrüßungsschild muss repariert werden. Es wurde nur rd. 14 Tage nach Aufstellung von einem LKW beschädigt.

 

Orts-Begrüßungsschild Rhumspringe

 

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 03.02.2010

Kreuz geschändet: Arme in der Rhume

Vandalismus und Schmierereien
 

Rhumspringe  (ku). Ein Fall von Vandalismus, bei dem auch religiöse Gefühle verletzt wurden, sorgt für Empörung in Rhumspringe: Ein Wegekreuz an der Rhume wurde demoliert, dem Gekreuzigten beide Arme abgeschlagen und in der Rhume versenkt. Außerdem wurden an verschiedenen Stellen in Rhumspringe Hakenkreuze geschmiert – unter anderem mit rosa Farbe auf zwei Verkehrszeichen an der durch den Ort führenden Landesstraße. Die von der Gemeinde Rhumspringe eingeschaltete Polizei ermittelt deshalb nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern auch wegen Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole gegen Unbekannt. Die Beamten gehen davon aus, dass es sich um dieselben Täter handelt.

Das beschädigte Wegekreuz am Rande des Rhumeparks in der Herzberger Straße bemerkte Rhumspringes Verwaltungsvertreter Martin Jacobi beim Sonntagsspaziergang am vergangenen Wochenende. Auf der Rhumebrücke entdeckte er anschließend zwei Finger vom Corpus, beim Blick in die Rhume die im klaren Wasser deutlich zu erkennenden abgeschlagenen Arme.

Gleich am Montag haben Bauhof-Mitarbeitern die Arme aus der Rhume geborgen. Das Kreuz solle jetzt restauriert werden, teilt Rhumspringes Bürgermeister  Franz  Jacobi (CDU) mit. Das Wege-
kreuz stehe bereits seit Jahrzehnten auf dem gemeindeeigenen Grundstück an der Rhume. Jacobi ist enttäuscht und verärgert über

 

Arme abgeschlagen:

Wegekreuz an der Rhume.   Mischke

die Freveltat: „So etwas tut man einfach nicht.“ Dass am Platz vor dem Kreuz auch zerschlagene Flaschen gefunden wurden, deute darauf hin, dass bei dem Vandalismus-Vorfall Alkohol im Spiel gewesen sei,

Leider seien derartige Vorkommnisse keine Einzelfälle mehr, bedauert Martin Jacobi. Auch das jetzt beschädigte Kruzifix sei vor Jahren schon einmal geschändet und komplett mit Kot eingeschmiert worden.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 03.02.2010

Neue Satzung ist Thema

Rhumspringe (asg). Neuwahlen zum Vorstand sowie die Beschlussfassung über die neue Satzung samt Ehren- und Geschäftsordnung stehen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Sportvereins Rhumspringe, die am Freitag, 5. Februar, um 19.30 Uhr im Gasthaus Zum weißen Ross stattfindet. Ehren- und Geschäftsordnung können 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung eingesehen werden, außerdem hängen sie im Schaukasten am Schwimmbad aus. – mehr unter www.sv-rhumspringe.de

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 08.02.2010

Seit 15 Jahren: Suche nach Jugendraum

Jugendliche stellen Rat eigenes Konzept vor

Rhumspringe (ku). Seit rund 15 Jahren gibt es in Rhumspringe keinen Raum mehr für die offene Jugendarbeit. Die aktuellen Bemühungen, das zu ändern, haben wieder Bewegung in das Thema gebracht. Eine Lösung zeichnet sich bislang allerdings noch nicht ab. Die Mitglieder des Jugendausschusses der Gemeinde wollen jetzt die von den Jugendlichen unterbreiteten Raumvorschläge noch einmal prüfen und weiter nach Lösungsmöglichkeiten suchen.

Es gebe zwar mehrere Überlegungen, private oder gemeindeeigene Räume zu nutzen, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Sie seien aber aus unterschiedlichen Gründen nicht umsetzbar. So verfüge das noch als Abstellfläche vermietete alte Feuerwehrhaus weder über Heizung noch sanitäre Anlagen. Auch der Keller des Pfarrheims komme in seinem derzeitigen Zustand nicht in Frage. Vor rund 15 Jahren hatte die Gemeinde den Jugendraum in einem leer stehenden Fachwerkhaus in der Dechant-Hartmann-Straße nach Vandalismus-Vorfällen geschlossen. Später wurde das Haus dann verkauft.

„Wir können uns nur privat oder im Sommer an den Bushaltestellen treffen“, bedauert Lara Jacobi. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen aus dem Ort hat sie den Kommunalpolitikern ein Konzept für einen Jugendraum vorgestellt – von der Schlüsselgewalt bis zur Reinigung. Als Unterstützer wurden zwei Erwachsene benannt. Unterstützung erfahren die Jugendlichen zudem auch von der aufsuchenden Jugendarbeit des Landkreises Göttingen.

Räumliche Möglichkeiten sieht Lara Jacobi noch im Gebäude der Rhumspringer Gemeindeverwaltung oder dem gemeindeeigenen Raum über dem Hallenbad, der früher vom Rhumehotel genutzt wurde.

siehe auch ET-Bericht vom 4.11.2009

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 10.02.2010

Gemeinde erfragt Bedarf für Krippe

Rückläufige Kinderzahlen in Rhumspringe / Eltern angeschrieben
 

Rhumspringe (ku). Die Gemeinden Rhumspringe und Wollershausen prüfen zurzeit, ob im katholischen Kindergarten in Rhumspringe eine Krippengruppe eingerichtet werden kann. Die Kindertagesstätte St. Sebastian am Mühlenberg wird sowohl von Kindern aus Rhumspringe als auch Wollershausen besucht. Um den Bedarf für die frühestens zum Herbst mögliche Krippe zu ermitteln, sind Fragebögen an Eltern verteilt worden, die bis Freitag, 12. Februar, auszufüllen und abzugeben sind. Konkret geht es um 19 Kinder, die nach dem 31. Juli 2008 geboren wurden.

Die rückläufigen Kinderzahlen und die gesetzliche Vorgabe, bis 2013 für 35 Prozent aller Kinder  im Alter bis zu drei  Jahren Betreuungsplätze  vorzuhalten, haben die Bemühungen um Krippengruppen im Eichsfeld beschleunigt. In vielen Regelgruppen füllen bereits Klein-

 

Franz Jacobi

kinder die Lücken, die die Demografie gerissen hat. Über die bestehenden Krippengruppen in Duderstadt, Giebol-
dehausen und Seulingen hinaus laufen Planungen für je eine zweite Gruppe in Duderstadt und Gieboldehausen, eine in Bodensee und eine für den von Kindern aus Rollshausen, Obernfeld und Germershausen genutzten Rollshäuser Kindergarten.

In Rhumspringe, wo zwischenzeitlich über die drei bestehenden Regelgruppen hinaus eine Kleingruppe eingerichtet worden war, werden für das neue Kindergartenjahr nur noch knapp 60 Kinder erwartet. „Es ist nicht auszuschließen, dass eine der drei Regelgruppen zur Kleingruppe wird“, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU).

Auch vor diesem Hintergrund liebäugelt die Gemeinde Rhumspringe mit einer separaten Krippengruppe, in der maximal 15 Kinder im Alter bis zu drei Jahren betreut werden könnten. Als Faustregel wird von sechs Stunden täglicher Öffnungszeit und einem Elternbeitrag von rund 185 Euro monatlich zuzüglich Kosten für das Mittagessen ausgegangen. Ein Großteil der in Frage kommenden Eltern hat die Bedarfsabfrage bereits beantwortet. Einige Erziehungsberechtigte wollen ihr Kind verbindlich anmelden, andere begrüßen zwar die Einrichtung einer Krippengruppe, sehen für sich selbst aber keinen Bedarf. Eine Entscheidung über das weitere Vorgehen soll nach Auswertung der Rückmeldungen fallen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 11.02.2010

Frühstück der Schützen 

Rhumspringe (tol). Das Rosenmontagsfrühstück der Schützengesellschaft St. Sebastian Rhumspringe beginnt am 15. Februar um 10 Uhr. Aktionen wie das Faschingsquiz oder das Faschingskönigsschießen werden am örtlichen Schießstand angeboten.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.02.2010

Kin-Ball weg: Mädchen können nicht trainieren

Ungewöhnliches Sportgerät ist vor Auswärtsturnier verschwunden / Verein hofft auf Hinweise

VON KUNO MAHNKOPF
 

Rhumspringe Traurig und enttäuscht sind die Mädchen der Rhumspringer Kin-Ball-Gruppe mit ihrer Trainerin Reinhild Müller. In Kürze wollen sie bei einem Turnier in Frankfurt antreten, doch Ball und Pumpe sind verschwunden. Einen Diebstahl schließt Müller ebensowenig aus wie einen dummen Streich und hofft jetzt auf Hinweise.

Abgeleitet ist der Begriff  Kin-Ball  von  der Bewegungs-
lehre (Kinetik). Bei dem kooperativen Mannschaftsspiel treten drei Teams zu je vier Spielern gegeneinander an. Dafür ist ein spezieller Ball erforderlich, der einen Durchmesser von 1,22 Meter hat und weniger als ein Kilogramm wiegt. Durch seine Flugeigenschaften fordert er Koordination, Kraft,Schnelligkeit und Ausdauer.

Der erst 1986 in Kanada erfundene und hierzulandenoch nicht sehr  bekannte  Mannschaftssport wird seit einein-

 

Musste ihr Training abblasen:

Die Kin-Ball-Gruppedes Rhumspringer Sportvereins vermisst Ball und Pumpe.                                  Blank

halb Jahren vom Sportverein Rhumspringe angeboten. Anfangs mischten noch einige Jungen mit, inzwischen nur noch Mädchen. Einmal wöchentlich treffen sich die 10- bis 15-Jährigen Kin-Ball-Spielerinnen zum Training in der Turnhalle der Grundschule ihres Heimatortes. Das jüngste Training musste jedoch ausfallen – wegen der fehlenden Sportutensilien.

Der Kin-Ball und die dazugehörige Pumpe hätten einen Wert von rund 350 Euro und seien in einer Tasche im Schrank des Geräteraumes aufbewahrt worden, berichtet Müller. Unaufgepumpt bildet ein Kin-Ball ein kleines handliches Paket, vergleichbar mit einer zusammengerollten Luftmatratze. Der Sportverein verfügt zwar noch über einen Ersatzball,aber keine zweite Pumpe.

„Ein Kin-Ball ist nur für diese Sportart geeignet“,sagt Müller: „Eigentlich kann keiner etwas damit anfangen.“ Die Trainerin hat die Hoffnung, dass Ball und Pumpe wieder auftauchen, deshalb noch nicht aufgegeben. Und auch das Internet-Auktionshaus E-Bay steht jetzt unter Vereinsbeobachtung.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 20.02.2010

Versammlung des Harzklubs

Rhumspringe (cst). Die Generalversammlung des Harzklubs, Zweigverein Rhumspringe, findet am Mittwoch, 24. Februar, um 20 Uhr im Vereinsraum in der Grundschule statt. In diesem Rahmen sind auch Ehrungen samt anschließendem Imbiss geplant.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 03.03.2010

Jugendraum gesucht: Clique bleibt hartnäckig

 Gemeinderat Rhumspringe steht größtenteils hinter Jugendlichen / Unterschriften gesammelt

VON CLAUDIA NACHTWEY
 

Rhumspringe „Das haben schon viele vor euch versucht –das hat doch keinen Zweck –das wird sowieso nichts!“ Solche Äußerungen hören die Rhumspringer Jugendlichen von älteren Geschwistern und jungen Erwachsenen, die in den vergangenen 15 Jahren in Rhumspringe ebenfalls für einen Jugendraum gekämpft haben. Doch die motivierte Clique, die sich seit 2009 die Gründung eines eigenen Domizils auf die Fahne geschrieben hat, lässt sich nicht entmutigen. Sogar im örtlichen Gemeinderat sind die meisten Mitglieder auf ihrer Seite, bislang scheiterte es einzig am Raum (Tageblatt berichtete, bisherige Berichte).

„Ich habe gerade wieder ein Gespräch geführt und versuche mein Möglichstes, um einen geeigneten Raum zu finden“, sagt

 

Sind hartnäckig:  Engagierte Rhumspringer Jugendliche.   Tietzek

Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Anfang der 1990-er Jahre gab es den letzten Jugendraum im Rhumeort. Der wurde damals wegen Vandalismus geschlossen. Seitdem haben Generationen von Jugendlichen erneute Versuche gestartet, um in der Gemeinde einen Ort zu finden, wo man spontan Freunde treffen kann oder neue Freunde findet, ohne an die festen Zeiten von Vereinen gebunden zu sein.

Die jetzige Clique hat sich Hilfe geholt: Sie wandte sich an die Aufsuchende Jugendarbeit vom Landkreis Göttingen. Sonja Schrader und Philipp Rösener vom Göttinger Jugendamt sind aber nicht die einzigen Erwachsenen, die die Jugendlichen bei ihrem Vorhaben unterstützen. Auch die Rhumspringerinnen Petra Monecke und Bernadette Jacobi stehen hinter der Clique.

„Wir gehen hier im Ort an die Öffentlichkeit, um zu zeigen, dass wir wirklich was bewegen wollen“, beschreibt Simon Jacobi die Versuche, das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen. „Wir wollen uns bekannt machen, damit die Leute nicht skeptisch sind und sehen, dass wir Verantwortung übernehmen wollen“, bestätigt Lisa Gerlach. Die beiden jungen Rhumspringer nehmen unter anderem an der Schulung für die Juleica (Jugendleitercard) teil. Außerdem besuchen sie mit allen interessierten Jugendlichen die Gemeinderatssitzungen, um ihr Anliegen zu formulieren. „Wir sind aktiv an öffentlichen Veranstaltungen beteiligt, organisieren den Mitternachtssport und planen beim Heimatfest Stände für die Kinderunterhaltung“, sagt Lara Jacobi. „Wir präsentieren uns auch selbst an den Ständen, um die Leute zu informieren. In einer Aktion haben wir Unterschriften gesammelt. Fast alle, die wir angesprochen hatten, haben unterschrieben“, ergänzt Simon.

Zur Zeit treffen sich die Jugendlichen im Messdienerraum an der Kirche. „Dieser Raum ist als öffentlicher Jugendraum nicht geeignet, weil wir zum Beispiel nicht hier sein können, wenn Gottesdienst ist oder andere Veranstaltungen stattfinden“, beschreibt Franziska Domeier das Problem. Da das Interesse bei allen Rhumspringer Jugendlichen groß sei, diskutiere man diese Themen auch über Internet im Schüler VZ. Nun warte man die nächste Gemeinderatssitzung ab, bei der das Problem wieder auf dem Tisch komme. Philipp Rösener blickt optimistisch in die Zukunft: „Diese Jugendlichen haben gelernt, ihre Interessen zu vertreten und zu artikulieren, und sie präsentieren sich gut. Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ „Wir bleiben hartnäckig“, ist sich die Clique einig.

bisherige Berichte

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 06.03.2010

Vom Pfarrheim geht die Reise nach Mallorca

Theatergruppe des Frauenbundes Rhumspringe führt Schwank auf / Aufwändiger Bühnenaufbau

VON HEINZ HOBRECHT 

Rhumspringe „Buenos dias Mallorca!“ – lautet der verheißungsvolle Titel des Theaterstücks, das die Theatergruppe des Frauenbundes Rhumspringe am kommenden Wochenende aufführt. Auf turbulente Szenen dürfen sich Freunde des Laienschauspiels freuen. Die Theatergruppe des örtlichen Frauenbundes existiert schon Jahrzehnte, wie Reinhild Müller berichtet. Allerdings sei früher ausschließlich für den Frauenbund gespielt worden. Seit etwa 20 Jahren sind alle Theaterfreunde bei den Vorführungen willkommen.

Die Gruppe von Frauen sucht sich die Stücke gemeinsam aus, eine „Chefin“ gibt es nicht. Zu den Mitspielerinnen, die schon sein 15 oder mehr Jahren dabei sind, gehören neben Reinhild Müller auch Magdalene Pfeiffer und Mechthild Ellendorf. Patricia Diederich, Christiane Gerloff, Anne Moneke, Gundi Heinemann, Uschi Wandt und – nicht zu vergessen – Souffleuse Veronika Otto kamen nach und nach zum Ensemble dazu.

 

Die Koffer sind gepackt, der Vorhang kann sich heben: Die Frauen der Theatergruppe freuen sich auf viele „Mitreisende“. EF

Waren es in früheren Jahren eher Bauernschwänke, die auf die Bühne kamen, konzentriert sich das Repertoire mittlerweile in Richtung Boulevardtheater. „Buenos dias Mallorca“, ein Schwank in drei Akten von Uschi Schilling, passt in diese Schiene. Eine Inhaltsangabe in Kürze lässt dies mehr als erahnen: Eine Witwe samt ihrer drei Töchter fliegt zum ersten Mal nach Mallorca. Doch das heruntergekommene Hotel und die unqualifizierten Angestellten lassen keine Urlaubsfreude aufkommen. Zudem hat Hoteldiener Carlos dem Gauner Max gesteckt, dass bei der Witwe viel Geld zu holen sei. Einem guten Tropfen nicht abgeneigt ist das Zimmermädchen Magy, Möchtegern-Playboy Otto dagegen hat ein Auge auf eine der Töchter geworfen. Doch am Ende kommt ja erfahrungsgemäß alles ganz anders...

Bereits im Vorfeld haben Darstellerinnen und Helfer viel zu tun, da es im Pfarrheim keine fest installierte Bühne gibt. Karl Sommer, Alois Steinmetz, Oskar Steinmetz und Hans-Werner Schmiedekind haben die aufwändigen Aufbauarbeiten übernommen.

Die Aufführungen sind am Sonnabend, 13. März, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 14. März, um 16 Uhr im örtlichen Pfarrheim. In der Sonntagsvorstellung gibt es ab 14 Uhr auch Kaffee und Eisenkuchen. Karten werden an der Abend- beziehungsweise Tageskasse angeboten.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 09.03.2010

Bündnisse tagen im Schloss

Eichsfelder Initiativen hoffen auf neue Impulse

Gieboldehausen (ku). Für mehr Familienfreundlichkeit sollen lokale Bündnisse für Familien sorgen. Im östlichen Landkreis Göttingen gibt es allerdings Anlaufschwierigkeiten. Die Samtgemeinde Gieboldehausen hat deshalb eine Tagung im Schloss organisiert, bei der Vertreter bereits etablierter Bündnisse aus dem Landkreis Erfahrungen austauschen. Die Veranstaltung am Donnerstag, 11. März,um 16 Uhr ist für alle interessierten Bürger offen.

In der Samtgemeinde existieren zwei lokale Bündnisse: der Runde Familientisch in Bilshausen und das Bündnis für Generationen in Rhumspringe. Die Hemmschwelle, Hilfe anzunehmen, scheint groß zu sein. So ist in Rhumspringe die Nachfrage trotz aller Bemühungen hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Neue Impulse versprechen sich die Initiatoren von der Tagung im Schloss. Eingeladen sind Vertreter von Familienbündnissen aus Adelebsen, Bovenden, Dransfeld, Friedland, Gleichen, Rosdorf und Göttingen. Eine Einführung in das Thema gibt die CDU-Kreistagsabgeordnete Sigrid Jacobi, die auch beim Bilshäuser Familientisch engagiert ist. Abschließend sollen Zielvorgaben für die Samtgemeinde formuliert werden.

mehr zum "Bündnis für Generationen"

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 09.03.2010

Erlebnispfad soll an idyllischer Quelle starten

Eichsfeld. Entlang der Rhume soll von der Quelle in Rhumspringe bis zur Mündung in Northeim ein „Rhume-Leine-Erlebnispfad“ angelegt werden. An  dem Koopera-
tionsprojekt werden sich die drei Landkreise Göttingen, Osterode und Northeim beteiligen. Ziel des Projektes ist, die  Rhume als Naturschutzgebiet und landschafts-
bildprägendes Gewässer der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Gleichzeitig soll der 48 Kilometer lange Weg  entlang  des  Flusses  aber  einer sanften touristi-
schen Nutzung dienen, so dass die reiche Tier und Pflanzenwelt in diesem Bereich  erhalten bleibt. In ferner Zukunft, so vorläufige Pläne, könnte der neue Radweg durch eine Erschließung des Flusses um Wasserwan-
dern mit Kanus und Paddelbooten ergänzt werden.

 

Ausgangspunkt für neuen Erlebnispfad:

die Rhumequelle inmitten ihrer einmaligen Naturland-
schaft.    Pförtner

Naturnaher Erlebnispfad begleitet die Rhume

Reizvolle neue Radler-Strecke parallel zum Fluss / Sanfter Tourismus schützt Auen und Wälder

VON SEBASTIAN RÜBBERT

Eichsfeld. Gleich drei Landkreise werden sich zukünftig um die Realisierung eines Projektes kümmern, das den Titel Rhume-Leine-Erlebnispfad trägt. Der Pfad wird an der idyllischen Rhumequelle beginnen und dann entlang der Rhume durch die Landkreise Göttingen, Osterode und Northeim bis zur Mündung in die Leine in Northeim führen. Das sind 48 Kilometer durch eine Landschaft, die bislang kaum zugänglich war. Doch auch nach dem Bau des Rad- und Fußweges parallel zur Rhume soll eine sanfte touristische Nutzung oberstes Ziel sein. Zu einem späteren Zeitpunkt ist auch an eine Befahrbarkeit der Rhume durch Kanus und Paddelboote – parallel zum Radweg – gedacht.

Das überregional angelegte Projekt hat das Ziel, die Rhume als Naturschutzgebiet und landschaftsprägendes

 

Geschichtsträchtige Erlebnisstation an der Rhume: Das barocke Schloss Wollershausen, einst Sitz der Welfen, dann pädagogisches Heim ist derzeit ungenutzt.   Pförtner

Gewässer der Öffentlichkeit zur Naturbetrachtung zugänglich zu machen. Diese Natur zeichnet sich durch eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen aus, so dass sie nicht ohne Grund in weiten teilen mit ihren Auen als Naturschutzgebiet deklariert wurde. Zusammen mit der Eller und dem Gillersheimer Bach ist die Rhume eine für den Naturraum Leinebergland typisches naturnahes Fließgewässer, aber auch eine reiche Kulturlandschaft mit reizvollen Städten und Dörfern, mit einer über die Jahrhunderte hinweg bewegten Geschichte: eine Region, die dem naturnahen Touristen insgesamt gesehen viel Reizvolles zu bieten hat.

Mit der Fertigstellung des Rhume-Leine-Erlebnispfades rechnen die Planer frühestens in den Jahren 2011/2012. Hinsichtlich der Finanzierung geht die projektbegleitende Arbeitsgruppe davon aus, dass jede beteiligte Stadt und Gemeinde für Arbeiten auf ihrem Gemeindegebiet selber verantwortlich sein müsse. Außerdem ist vorgesehen, die drei Landkreise mit einzubeziehen, Fördermöglichkeiten aus verschiedenen Quellen sollen ebenfalls geprüft werden.

Karikatur aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 13.03.2010

Bürgermeister Franz Jacobi am geplanten Rhume-Leine-Erlebnispfad:
„Jugendgefährdende Überraschungen werden wir uns nicht gestatten!“

 

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 11.03.2010

Sportliche Leistungen helfen Kindergärten

Sparkassen-Aktion: 13 887 Kilometer erlaufen

 

Rhumspringe (red). Weil man seinem Körper und Geist mit Sport etwas Gutes tut, kam Wolfgang Engelhardt, Personalratsvorsitzender der Sparkasse Duderstadt, bereits im Jahr 2000 auf die Idee, den Sportsgeist seiner Kollegen noch zu fördern: Die Aktionen „Sportabzeichen“ und „Kilometergeld“ wurden ins Leben gerufen. Ziel dabei ist, dass jedes von Mitarbeitern abgelegte Sportabzeichen und alle bei Wettkämpfen zurückgelegten Kilometer gesammelt, entlohnt und in Form von Spenden an Kindergärten weitergegeben werden.

Allein im vergangenen Jahr sind 17 Leistungsprüfungen zum Erwerb  des  Sportabzeichens  abgenommen wor-
den, bei Veranstaltungen wie dem Sparkassenmarathon in Köln oder dem Silvesterlauf um den Seeburger See kamen 2194 Kilometer zusammen. Der so gesammelte Betrag  in  Höhe  von 900 Euro wurde nun in Form von

 

Scheck für Rhumspringer Nachwuchs: Sparkassen-Zweigstellenleiter Manuel Busse, Pfarrer Hans-Günter Sorge, Kindergartenleiterin Kerstin Maring und Wolf-gang Engelhardt (von links).                                Blank

300-Euro-Schecks den Kindergärten Rhumspringe, Bodensee und Breitenberg überreicht. Seit Beginn der Benefiz-Aktionen sind insgesamt 181 Sportabzeichen von Mitarbeitern der Sparkasse Duderstadt abgelegt und 13?887 Kilometer erlaufen worden, so dass die Gesamtspendensumme für die Kindergärten im Altkreis Duderstadt bis jetzt 7007 Euro beträgt.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 13.03.2010

Harzklub: Führungsspitze bleibt weiter im Amt

Anni Bachmann als erste Vorsitzende bestätigt / Urkunden und Abzeichen für Vereinsjubilare

 

Rhumspringe  (wew).  Harmonisch  ist  die  Generalver-
sammlung des Harzklubs Zweigverein Rhumspringe verlaufen: 32 Mitglieder wählten Anni Bachmann erneut zur 1. Vorsitzenden. Sechs Treueurkunden wurden außerdem für langjährige Mitgliedschaft verliehen. Bachmann hob in ihrer Begrüßung die erfreuliche Anzahl der anwesenden Mitglieder hervor, bedankte sich für die Teilnahme an den Arbeitseinsätzen sowie für die Vorführ-ungen im Kolping-Familienferienparadies.

Wanderwart Erich Gottschlich  wies  auf  die Wanderun-
gen mit Abstechern von Sehenswürdigkeiten hin. Wege-wart Wilfried Faßhauer zeigte sich zufrieden mit dem Zustand der Hütten betonte aber, dass die Bänke weiter gestrichen und auch die Schilder teils erneuert werden müssten.

 

  

Harzklub zieht Bilanz: geehrte Mitglieder und Vorstand.

Schatzmeisterin Magdalene Brümann wies auf einen gesunden Kassenbestand hin. Da weitere finanzielle Aufgaben auf den Harzklub zukommen werden, musste über eine Beitragserhöhung diskutiert werden. Letztendlich beschlossen die Mitglieder eine Beitragserhöhung von bisher acht auf zehn Euro pro Jahr, zahlen müssen Mitglieder ab 18 Jahren. Die Vorstands-Neuwahlen ergaben ein einstimmiges Ergebnis: Anni Bachmann wurde als Vorsitzende bestätigt.

Folgende langjährige Mitglieder wurden mit Urkunden und Ehrenabzeichen bedacht: Maria Diedrich (50 Jahre), Ursel Eckstein, Erich Gottschlich, Berthold Jacobi, Heike Anhalt, Thomas Meyer, Brigitta Bockelmann, Annelies Jacobi, Ursel Nordmann, Maria Wallascheck, Ottmar Domeier, Wolfgang Steinmetz und Leonhard Wallascheck (alle 40 Jahre) sowie Karina Brandt, Stefanie Hublitz, Heribert Böning und Holger Reinholz (alle 25 Jahre).

Cordula Schulze, seit August 1975 Mitglied im Harzklub, Akkordeonspielerin und seit dem Jahr 2000 Schriftführerin, bekam vom Harzklub-Hauptverein eine Urkunde und Ehrenabzeichen verliehen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 22.03.2010

Jugendliche wollen Raum

Suche geht weiter: Gemeinde prüft Möglichkeiten

Rhumspringe (ku). Nach jahrelangem Stillstand zeichnen sich in Rhumspringe Lösungsmöglichkeiten für einen Jugendraum ab. Allerdings gibt es noch einige Hürden zu nehmen. Das Thema sorge nach wie vor für kontroverse Diskussionen, bestätigt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU).

Der Kirchenvorstand sei bereit, gegen Entgelt den Jugendraum im Pfarrheim für die offene Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen, teilt Jacobi mit. Die Vorstellungen der Jugendlichen würden allerdings über die der Gemeinde hinausgehen. Über die Nutzung und die Bedingungen für den Raum sollen jetzt weitere Gespräche zwischen Kirchenvorstand, Ratsvertretern und Jugendlichen geführt werden.

Parallel dazu wird geprüft, ob gemeindeeigene Räume im Kindergarten, der Verwaltungsstelle oder über dem Hallenbad in Anspruch genommen werden können. Die in diesen drei Gebäuden in Frage kommenden Räume würden aber alle im Obergeschoss liegen und Umbauten erfordern, gibt Jacobi zu bedenken. Geld fürdas Jugendraum-Projekt sei im diesjährigen Haushalt bislang nicht vorgesehen.  

mehr zur  "Initiative Jugendraum"

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 22.03.2010

Neuer Vertreter für Franz Jacobi

Rhumspringe (ku).Ratsherr Georg Jacobi hat Carl Albrecht Monecke als ersten Stellvertreter von Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (alle CDU) abgelöst. Monecke bleibt CDU-Ratsfraktionsvorsitzender, hat aber auf das Stellvertreteramt und seinen Sitz im Verwaltungsausschuss verzichtet, da er seit Februar beim Bauhof der Gemeinde angestellt ist und Interessenkollisionen ausschließen will. Zweite stellvertretende Bürgermeisterin ist Inge Wernecke (CDU).

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.03.2010

Nach Missbrauch ins Eichsfeld versetzt

Nach Strafbefehl: Ehemaliger Pfarrer Rhumspringes vorzeitig im Ruhestand

VON MICHAEL CASPAR  und  ULRICH LOTTMANN

Hildesheim  Der ehemalige Celler Dechant Hermann S. (56), der bis November 2009 in Rhumspringe als Pfarrer tätig war, hat 1995 in einem Fall einen Jungen sexuell missbraucht. Nachdem im vergangenen Jahr ein Strafbefehl über eine Bewährungsstrafe von weniger als einem Jahr und eine Geldstrafe von rund 3000 Euro ergangen ist, hat das Bistum den Pfarrer in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Das teilte der zuständige Hildesheimer Domkapitular Heinz-Günter Bongartz gestern auf Tageblatt-Nachfrage mit.

Erst 2003 sei der Fall dem Bistum bekannt geworden, sagt Bongartz. Damals hätte sich die Familie des Opfers, das zum Zeitpunkt der Tat keine 14 Jahre alt war, gemeldet. Die Kirche habe weder die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, noch sei sie an die Öffentlichkeit gegangen. Der Domkapitular dazu: „Die Familie des Opfers hatte das Bistum ausdrücklich um Verschwiegenheit gebeten und eine strafrechtliche Verfolgung abgelehnt.“

„Der Dechant hat sich damals einer Therapie unterzogen“, betont Bongartz. Ein unabhängiges forensisch-psychiatrisches Gutachten habe „einen Einsatz mit Auflagen in der Seelsorge explizit befürwortet“, so der Domkapitular, der im Bistum für Personalfragen zuständig ist. Dem Geistlichen sei untersagt worden, Kinder und Jugendliche im Pfarrheim übernachten zu lassen. Auch habe er nicht alleine mit Jugendlichen Fahrten unternehmen dürfen. Tatsächlich seien – seit 1995 – keine weiteren Fälle bekannt geworden.

2007 zeigte ein Unbekannter Hermann S., der aus Hamburg stammt und 1983 in Hildesheim zum Priester geweiht wurde, bei der Staatsanwaltschaft an. Es kam zu einem Verfahren, das 2009 mit der Verurteilung endete. Pfarrer S. erhielt bei seiner Verabschiedung in Rhumspringe, wo er seit Oktober 2007 tätig war, großes Lob für seine engagierte Jugendarbeit.

Duderstadts Propst Wolfgang Damm, Dechant im Untereichsfeld, bestätigt die Darstellung des Bistums. „Das war mir auch bekannt“, sagt er mit Blick auf die Ereignisse im Jahr 2003. Damals habe man sich nach dem Gutachten gerichtet, macht er die Ausgangslage deutlich. Heute wisse er, dass solche Gutachten keine sichere Basis seien, einen solchen Priester weiter einzusetzen. „Unser Bischof hat entschieden, kein Risiko mehr einzugehen“, bringt Damm es auf den Punkt. Zudem habe sich der Druck durch die Anzeige bei Pfarrer S. bemerkbar gemacht. „Er war nicht mehr belastbar“, begründet Damm dessen Versetzung in den Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen.

Auf die öffentliche Diskussion um sexuellen Missbrauch durch Geistliche reagiert der Propst betroffen. „Das macht die Arbeit nicht leichter“, formuliert er die Schwierigkeiten der Priester, in der aufgeregten öffentlichen Debatte ihre seelsorgerischen Aufgaben zu erfüllen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 27.03.2010

Bühnenreise nach Mallorca ist ein Volltreffer

Theatergruppe des Frauenbundes Rhumspringe sorgt an zwei Abenden für ein volles Haus

VON ANNE ECKERMANN

Rhumspringe. Mit Frauentheater der besonderen Art hat die Theatergruppe des Frauenbundes Rhumspringe jetzt die Besucher im Pfarrheim restlos begeistert. Beide angesetzten Vorstellungen waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. „Buenos dias Mallorca“ lautete der Titel der turbulenten Komödie, in der alle Rollen – auch die männlichen – von Rhumspringer Laienschauspielerinnen besetzt waren.

Seit Jahrzehnten spielen die Rhumspringer Frauen mit Leidenschaft Theater, ursprünglich nur für ihre Vereinskameradinnen. Später drängten viele andere Rhumspringer darauf, diese Bühnenvergnügen ebenfalls erleben zu können. Seit rund 20 Jahren sind die Vorführungen deshalb öffentlich.

 

Turbulente Tage in Mallorca:

Die Laienschauspielerinnen des Rhumspringer Frau-
enbundes  werden auch im kommenden Jahr wieder gemeinsam auftreten.     EF

Den Bühnen-Abstecher nach Mallorca jedenfalls haben in diesem Jahr weder Darsteller noch Publikum bereut. Denn Uschi Wandt als Kleingauner Max, der am Ende doch noch seine Eva (Patricia Diederich) bekam, Hoteldiener Carlos (Gundi Heinemann), der mit der männerverbrauchenden Bruni (Christiane Gerloff) glücklich wird, sowie Magdalene Pfeiffer als Otto, der wiederum Irmgard erfolgreich umgarnt, verliehen dem Stück eine besonders humorvolle Note. Die weiteren Frauenrollen wurden überzeugend verkörpert von Reinhild Müller (trinkfreudige Magy), Anne Moneke (Tochter der Witwe Irmgard) und nicht zuletzt Mechthild Ellendorff (Mutter Irmgard), wobei Souffleuse Veronika Otto allen hilfreich zur Seite stand.

„Der große Erfolg dieses Stückes und die vielen positiven Rückmeldungen haben auch zu unserer Entscheidung beigetragen, im kommenden Jahr wieder gemeinsam Theater zu spielen“, betont Reinhild Müller.

 

 

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Werner Wagner vom 27.03.2010

Ein letztes Mal das Vorstandsamt angenommen

Generalversamlung Männerverein St. Sebastian

Von Werner Wagner

Rhumspringe (w.w.). Neuwahlen war der wichtigste Punkt der Tagesordnung bei der zweistündigen Generalversammlung des Männervereins St. Sebastian Rhumspringe im Pfarrheim. Nach einem kleinen Imbiss wählten 24 Mitglieder einstimmig und bestimmten die bisherigen Kanditaten wieder in ihren Ämtern, wobei Alois Faßhauer als Wahlleiter fungierte: 1. Vorsitzender Otto Beckmann, 2. Vorsitzender Heinrich Diederich, Kassenwart Karl-Heinz Diedrich und Schriftwart Hans-Joachim Gebhardt.

Das Führungsduo Beckmann und Diederich versicherte vehement, nur noch ein Jahr im Amt bleiben zu wollen. Der 1.Vorsitzende, seit 1975 an der Spitze des Männer-
vereins,  erklärte:  "Wir  werden  versuchen,  Vorstands-
kandidaten für das nächste Jahr zu finden und diese in ihr Amt einarbeiten. Der Verein darf nicht in den Bach runtergehen. Aber einmal ist eben auch Schluss für mich."

 

Vorstand und Träger der goldenen Ehrennadel (v. l.): Hans-Joachim Gebhardt, Otto Beckmann, Jürgen Jacobi, Karl Heinz Diederich,  Heinrich Diederich. ww

Beckmann ging auch auf die Situation des Fanfarenzuges, der im Männerverein integriert ist, ein und sagte: "Der Fanfarenzug hat heute 34 Mitglieder und sucht auch Neue, die gern ein Instrument spielen möchten. Auch dieser Fanfarenzug, der von Willi Moneke geleitet wird, braucht Unterstützung."

Der 1. Vorsitzende nannte Vorhaben im Jahr 2010/11: Diözesanversammlung in Salzgitter am 17. April, mehrtägige Ausflugsfahrt in die Oberlausitz im Juni/Juli, Mai-Andacht mit Ausklang auf dem Pfarrgelände, Männerwalwahrt in Germershausen Anfang September, Knobelabend, Adventsfeier, Vereinsball und eine Tagesfahrt.

Otto Beckmann zeichnete Jürgen Jacobi dank seiner jahrelangen Tätigkeit als Fahnenträger mit der goldenen Ehrennadel aus. Auf Anregung von Kassenwart Karl-Heinz Diedrich sprach sich die Versammlung einstimmig für eine Einzelverfügungsberechtigung von Vorstandsmitgliedern über das Männerverein-Konto aus.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 01.04.2010

Zwerge und Waldkids

Sportangebote starten

Rhumspringe (asg). Der Sportverein (SV) Rhumspringe bietet wieder neue Sportkurse, um fit in den Frühling zu starten. In den Aquafitnesskursen, die am 12. April beginnen, sind noch Plätze frei, und zwar um 17.30 Uhr und um 18.30 Uhr. Das Kin-Ball Trainingslager findet vom 14. bis 16. Mai in der Bildungsstätte der Sportjugend in Clausthal- Zellerfeld statt. Es richtet sich an alle, die Kin-Ball bereits kennen und Interesse daran haben, in der Mannschaft zu spielen. Nach Ostern findet das Training immer dienstags von 17 bis 18 Uhr statt.

Der Frühling ist die schönste Zeit zum Walken. In Rhumspringe kann man das in einer lockeren Atmosphäre mit einer gut aufgelegten Gruppe tun. Treffpunkt ist immer mittwochs um 11 Uhr auf dem Grillplatz. Jeder ist willkommen. Es handelt sich nicht um einen Kurs, die Teilnahme ist kostenlos. Das Zwergenturnen findet jeden Dienstag von 9.30 bis 10.30 Uhr im Rhumspringer Sporthaus für Kinder ab einem Jahr statt. Bei schlechtem Wetter sind die Teilnehmer im Haus, ansonsten können sich die Kleinen auf dem Sportplatz austoben. Sing-, Finger-, aber auch Bewegungs- und Laufspiele ohne störende Wände sind dort möglich. Der kleine Wald in der Nähe bietet ebenfallsunzählige Möglichkeiten zum Klettern, Spielen und Toben.

Die Waldkids, Kinder von vier bis sieben Jahren, können den Wald mit all seinen Möglichkeiten zum Spielen und Toben kennenlernen. Während des zweistündigen Aufenthalts gibt es auch immer ein Picknick. Der Kurs findet bei jedem Wetter donnerstags von 14 bis 16 Uhr statt, außer in den Ferien, statt. Für Sportvereins-Mitglieder ister kostenlos.

Die Möglichkeit zur Anmeldung und weitere Informationen gibt esbei Reinhild Müller, Telefon 05529/919336 oder 0170/8954303, sowie unter www.sv-rhumspringe.de oder reinhild.mueller@googlemail.com.

 

 

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Werner Wagner vom 01.04.2010

Wegekreuz an der Rhume wieder repariert

Tischlermeister Steinmetz zeigt sich engagiert
 

Rhumspringe (wew). Dem Vandalismus in Rhumspringe setzte Tischlermeister Alois Steinmetz, der jetzt im Ruhestand lebt, ein Ende. Anfang Februar wurde das Wegekreuz im Rhumepark zerstört (ET berichtete am 3. 2. 2010). Der Leib Christi am Kreuz, dem Kor-
pus, wurden die Arme und Finger abgerissen und die Hände abgeschlagen. Die Gemeinde Rhumspringe erstattete Anzeige. Bürgermeister Franz Jacobi am Dienstagnachmittag zum ET-Mitarbeiter: "Die Täter konnten nicht ermittelt werden. Das Verfahren wurde eingestellt."

Indes ließ das geschändete Kreuz Alois Steinmetz keine Ruhe. Die Gemeinde sah dies mit Wohlwollen. Um die Kosten zu sparen, gab der Bürgermeister sein o. K. Steinmetz nahm die Arbeit auf und nach gut sechs Wochen war der Korpus repariert. "Es ist nicht das erste Mal, dass Alois Steinmetzt aus Rhumspringe sich für die Gemeinde engagiert. So streicht er auch die Rhumebrücke, die ganz in seiner Nähe liegt, regelmäßig. Wir sind überhaupt den vielen ehrhaften Bürgern in unserem Ort dankbar, die mit solche guten Beispielen vorangehen", freute sich einmal mehr Bürgermeister Jacobi.

Und groß war bei allen die Freude Anfang der Karwoche. Die Reparatur war perfekt gelungen. "Für die gute Tat haben wir Alois Steinmetz ein kleines Präsent überreicht", wertete Jacobi das bescheidene Engagement.

 

Wegekreuz-Reparatur geglückt, Bürgermeister Franz Jacobi (links) und Tischlermeister Alois Steinmetz freuen sich.    Wagner

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 06.04.2010

Fassunglosigkeit in Gemeinden

Eichsfeld (lo).  Nach  dem Schock  über die Verurteilung  von Pfarrer  Hermann Spicker wegen  sexuellen Miss-
brauchs haben in dessen früherer Seelsorgeeinheit viele Gespräche stattgefunden. Die Pfarrgemeinderäte von Rhumspringe, Hilkerode und Rüdershausen nehmen nun gemeinsam und erstmals öffentlich Stellung.

Pfarrgemeinderäte überwinden ihre Sprachlosigkeit

Schock über Verurteilung von Pfarrer Spicker / Gemeinsame Stellungnahme nach Gesprächen

VON ULRICH LOTTMANN

Eichsfeld. Fassungslosigkeit herrscht in den Gemeinden Rhumspringe, Hilkerode und Rüdershausen über die Verurteilung des ehemaligen Pfarrers der Seelsorgeeinheit, Hermann Spicker. Der hatte 2009 wegen eines sexuellen Übergriffs auf einen Jugendlichen 15 Jahre zuvor eine Bewährungsstrafe erhalten und war daraufhin in den Ruhestand versetzt worden. Bislang war die angeschlagene Gesundheit Spickers der offizielle Grund für seinen Ruhestand. Die Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs war erst jetzt bekannt geworden, das Tageblatt berichtete am 23. März.

Sie seien am Vorabend der Veröffentlichung des Artikels durch den jetzigen Pfarrer Hans-Günter Sorge unterrichtet worden, schreiben nun die Pfarrgemeinderäte der Seelsorgeeinheit in einer gemeinsamen Stellungnahme. Die Tage zuvor hatten sich die Vorsitzenden zu einer öffentlichen Reaktion nicht in der Lage gesehen. Sie verwiesen auf den Schockzustand der Gemeindemitglieder und ihren Gesprächsbedarf. Nun haben die Pfarrgemeinderäte zumindest ihre Sprachlosigkeit überwunden und setzen sich sehr differenziert mit dem Vorgang selbst, aber auch mit der Debatte darüber auseinander.

Pfarrer Spicker sei wegen seiner hervorragenden Arbeit als Gemeindeleiter und seines großen seelsorglichen Engagements bisher sehr geschätzt worden, schreiben sie. Nicht wenige Menschen hätten mit ihm gelitten, als er die Seelsorgeeinheit aus Gesundheitsgründen habe verlassen müssen. „Nun bekam dieser Abschied ein ganz anderes Gesicht. Und so verschieden Menschen sind, so verschieden waren auch ihre jetzigen Reaktionen“, heißt es in der Stellungnahme weiter.

Manche hätten die Gelegenheit genutzt, um mit der Kirche und ihren Vertretern abzurechnen. Andere würden versuchen, zwischen der Tat und dem Menschen zu unterscheiden. Dies habe auch die Bistumsleitung getan und Pfarrer Spicker nach einer Therapie und einem Gutachten, das einen Einsatz mit Auflagen in der Seelsorge ausdrücklich befürwortete, eine neue Chance gegeben. „Das bestätigte auch Weihbischof Nikolaus Schwertfeger, der sich anlässlich eines Pastoralbesuches mit allen Gremien in Hilkerode traf“, berichten die Pfarrgemeinderäte.

Dort sei auch beschlossen worden, dass Pfarrer Sorge in den Gottesdiensten am Palmsonntag die Gläubigen informieren und ein Gespräch anbieten sollte. „Dass sexueller Missbrauch an Minderjährigen ein schweres Vergehen ist und wenn er im Rahmen der Kirche geschieht noch eine andere Dimension bekommt, da Glaubwürdigkeit und Vertrauen auf dem Spiel stehen, hat Pfarrer Sorge noch einmal ganz klar gesagt“, heißt es in der Stellungnahme. Um Vertrauen und Glaubwürdigkeit sei es dann auch in den Gesprächsrunden gegangen. Dabei seien der Bistumsleitung schwere Vorwürfe gemacht worden.

„Gleichzeitig wurde aber auch immer wieder erwähnt, dass Pfarrer Spicker in den zwei Jahren seines Hierseins viel bewegt und Gutes getan hat, das vor dem Hintergrund seines Vergehens vor 15 Jahren nicht gänzlich in Frage gestellt werden sollte“, schreiben die Pfarrgemeinderäte. Sie enden mit dem Satz: „Er hat die Sympathien vieler Menschen in unseren Gemeinden, die weiterhin zu ihm stehen und versuchen, sich wohlwollend in ihn hineinzudenken und mitzufühlen, wohl wissend, was er einem Menschen angetan hat, und so gilt ebenso die Solidarität mit dem Opfer.“

 

 

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Werner Wagner vom 07.04.2010

16 Frauen und Männer feiern Goldene Kommunion 2010

Pfarrer Hans-Günter Sorge und Pater Willigis halten Heilige Messe
 

Rhumspringe.Die Tradition "Goldene Kommunion" wird in der Pfarrgemeinde St. Sebastian Rhumspringe weiterhin Aufrecht erhalten. So feierten am Ostermon-
tag 16 Frauen und Männer dieses Fest der Eucharistie. Die feierliche Heilige Messe zelebrierten Pfarrer Hans-Günter Sorge und Pater Willigis. Der Kirchenchor sang unter der Leitung von Werner Gatzemeier festliche Lieder.
 

Im Restaurant "Die Quelle" begangen die Kommunikan-
ten bei einer Bärlauch-Suppe und Cannabess in vier Stunden ihr großartiges Ereignis. Vor 50 Jahren waren 26 Kinder (11 Mädchen und 15 Jungen) am 24. April bei Pfarrer Bernhard Voss zur Erstkommunion gegangen.

 

Groß war der Gesprächsbedarf, hatten sich die meisten Teilnehmer jahrelang nicht gesehen gehabt. So war das Erstaunen mitunter groß, welchen Beruf die eine oder der andere eingeschlagen hat. Man erinnerte sich gern an die früheren Unternehmungen wie auch an die Streiche, die man als Kinder ausgeheckt hatte.

 

Karl-Heinz Germershausen wie das Ehepaar Christina und Walter Jacobi hatten mit viel Vorbereitungsarbeit dafür gesorgt, dass dieses großartige Ereignis in Rhumspringe gefeiert werden konnte.

Die Teilnehmer/Innen (aus Rhumspringe): Rita Dix(Dorste), Dorothea Franz, Brigitte Fricke (Pöhlde), Christina Jacobi, Angelika Jütte, Veronika Lawetter, Karl-Heinz Diederich (Breitenberg), Friedrich Diedrich (Willich 2/Anrath), Hans-Jürgen Gebhardt, Karl-Heinz Germershausen, Franz-Ulrich Herbst (Einbeck), Ottmar Jacobi, Walter Jacobi, Willi Moneke, Prof. Dr.Dr. Karl Günter Wiese (Göttingen) und Herbert Wagner (Kiel)

Werner Wagner   

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 08.04.2010

Gemeinde erwägt Schließung ihres Hallenbades

Voraussichtlich letzter schuldenfreier Etat in Rhumspringe / Kindergarten-Sanierung abgesetzt

VON KUNO MAHNKOPF

Rhumspringe  Der landesweite Sinkflug der kommuna-
len Finanzen erfasst auch Gemeinden im Eichsfeld, die bislang noch verschont geblieben sind. In Rhumspringe, das seit Jahrzehnten schuldenfrei ist, wird jetzt über die Schließung des einzigen Hallenbades im Landkreis Göttingen in Gemeinderegie nachgedacht. Dort ist der erste Haushalt nach neuem Rechnungswesen (Doppik) voraussichtlich zugleich der letzte schuldenfreie Etat.

„Die Rücklage ist in diesem Jahr nahezu komplett in den Etatausgleich geflossen“, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). „In den nächsten Jahren werden die Aus-
gaben die Erträge übersteigen, ein Haushaltsausgleich wird ab 2011 nicht mehr möglich sein.“ Die Ursachen für diese Entwicklung sind nicht hausgemacht und unter-
scheiden sich nicht von denen in anderen Gemeinden:

 

90000 Euro Defizit pro Jahr: Hallenbad Rhumspringe

Pförtner  

sinkende Steuereinnahmen und Zuweisungen, höhere Umlagen und Belastungen. DerGemeindeanteil an der Einkommenssteuer ist in Rhumspringe ebenso rückläufig wie die Gewerbesteuer, die im Vergleich zu 2008 um 42 Prozent eingebrochen ist.

Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf sinkende Kinderzahlen verzichtet die Gemeinde trotz möglicher Zuschüsse auf die Sanierung des Kindergartens. Die Runderneuerung mit energetischer Dämmung, neuen Fenstern, Elektrik und sanitären Anlagen war im ersten Haushaltsentwurf für dieses Jahr noch mit einer Investitionssumme in Höhe von 450000 Euro vorgesehen. Obwohl das Land das Projekt aus dem Konjunkturprogramm mit 285000 Euro gefördert hätte, wurde es wieder aus dem Haushalt herausgenommen. Im Ergebnishaushalt ist die Zuschusshöhe für den laufenden Betrieb im Kindergarten mit 180000 Euro der größte Brocken.

Auf den Prüfstand will die Gemeinde auch ihr Hallenbad am geschlossenen Rhumehotel stellen, das einschließlich Abschreibung jedes Jahr rund 90000 Euro Defizit einfährt. „Wir wollen nachfolgende Generationen nicht belasten und uns noch in diesem Jahr Gedanken über eine mögliche Schließung des Hallenbades machen“, sagt Jacobi.

„Die Politik lässt die Kommunen im Stich“, moniert der Bürgermeister und fragt sich, wie es weitergehen wird. Die Gemeinde sieht Jacobi vor weiteren einschneidenden Sparmaßnahmen und schließt ein Sicherungskonzept für den Haushalt künftig nicht aus. Zugleich hofft er, dass „wir für unsere Sparsamkeit nicht irgendwann bestraft werden – wenn es beispielsweise einen Schuldenerlass gibt“.

Während für 2011 keine Investitionen mehr vorgesehen sind, soll in diesem Jahr die Sanierung der Straßen „Zur Alten Schmiede“ und „Schützenstraße“ in Lütgenhausen angegangen werden, teilweise mit Kanalerneuerung. Der Planungsauftrag wurde bereits vergeben. Es sind Erschließungsbeiträge in Höhe von 192000 Euro vorgesehen, da die Anliegerbeteiligung an der mit 256?000 Euro veranschlagten Straßenerneuerung bei 75 Prozent liegt.

Der ausgeglichene Ergebnishaushalt der Gemeinde Rhumspringe hat in diesem Jahr ein Volumen von 1,18 Millionen Euro. Im Finanzhaushalt summieren sich die Ausgaben für Verwaltungs- und Investitionstätigkeit auf 1,268 Millionen Euro, wobei ein Fehlbetrag in Höhe von rund 27000 Euro über die Rücklage aufgefangen wird.

Die Gewerbesteuer und die Grundsteuer für bebaute Grundstücke bleiben unverändert. Die Grundsteuer für land- und forstwirtschaftliche Flächen steigt von 310 auf 340 Punkte.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 15.04.2010

Heimatpfleger treffen sich

Eichsfeld (sr). Ein Vortrag über die Rhumequelle, deren Geologie und archäologische Funde steht im Mittelpunkt der Frühjahrstagung der Ortsheimatpfleger des Landkreises Göttingen am Sonnabend, 17.April, ab 8.50 Uhr im Rhumspringer Pfarrheim an der Dechant-Hartmann-Straße. Referent ist Dr. Eckart Schröder. Ein weiterer Vortrag über die Verlegung des Dorfes Lütgenhausen gegen Ende des 18. Jahrhunderts schließt sich an, ebenso eine Werksbesichtigung des Bootsimporteurs Tibus.  

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 22.04.2010

Konzerte an der Quelle

Jian & Friends treten vor Naturkulisse auf

Rhumspringe (ku). Rhuma ist zwar keine Muse, inspiriert als Quellnymphe ihre Heimatgemeinde aber seit Jahren, kostenlose Konzerte vor der malerischen Kulisse der Rhumequelle zu veranstalten. Im Wechsel mit dem Rhumspringer Heimatfest finden alle zwei Jahre die Rhumspringer Quellen-Konzerte statt, die jetzt ihre fünfte Auflage erfahren.

Die Open-Air-Konzertreihe startet am Sonntag, 13. Juni, um 16.30 Uhr mit einem „Melodiengruß an Nixe und Elfen“ vom Südharzer Akkordeon-Orchester und dem Mundharmonika-Ensemble der Musikschule Osterode. Ebenfalls jeweils sonntags um 16.30 Uhr treten am 27. Juni Spielmannszug Gieboldehausen und Harzklub Rhumspringe auf, am 4. Juli das Rhumspringer A-Capella-Ensemble Vox Virorum und die Renshäuser Blasmusikanten, am 8. August der Spielmannszug der Scharzfelder Feuerwehr und der Männergesangverein Breitenberg mit „Evergreens und Gesang am Rhumestrand“

Als Highlight zum Saisonabschluss gibt es wie in den Vorjahren wieder ein illuminiertes Abendkonzert. Stargäste sind in diesem Jahr Jian & Friends. Die jungen Göttinger sind mit ihren Versionen von Rock- und Popklassikern seit ihrem Auftritt bei Pop meets Classic gefragte Newcomer. Am Sonnabend, 4. September, ab 20 Uhr setzen sie an der Quelle den Schlussakkord unter die Konzertreihe – an der Seite des Fanfarenzuges Rhumspringe.

Info-Flyer Quellenkonzerte 2010

Berichte Quellenkonzerte 2008

 

 

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Werner Wagner (Wochenblatt) vom 23.04.2010

Frühjahrstagung in Rhumspringe 

Treffen der Ortsheimatpfleger/innen der Region

Rhumspringe  Die Teilnehmerzahl der Frühjahrstagung der Ortsheimatpfleger/innen des Landkreises Göttingen im Pfarrheim in Rhumspringe konnte sich sehen lassen. Über 60 Personen  hatten sich  am Samstag  früh einge-
funden. „Die Besucherzahl ist sehr gut", meinte Rolf Adler, der Vorsitzende des gastgebenden Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Rhumspringe.

Die Heimatgruppe hatte den Veranstaltungsraum festlich und dem Anlass entsprechend informativ geschmückt. So wurden Fotos mit Geschichte und Gegenwart aus Lütgenhausen und Rhumspringe  gezeigt, mit wirtschaft-
lichem, gesellschaftlichem und naturwissenschaftlichem Hintergrund.  Zudem  gab es Bücher mit  Informationsge-
halt zum Nachschlagen. Die Gemeinde hatte Getränke und Kekse kostenlos zur Verfügung gestellt

 

Ortsheimatpfleger/innen an der Rhumequelle  

Die Kreisheimatpflegerin Dr. Dagmar Kleineke (LK Göttingen) begrüßte die Teilnehmer/innen. Ihre Hauptmitteilung war, dass bei Foto-Veröffentlichungen die Urheberrechte zu beachten seien. Sinnvoll sei es, sich dann genauere Auskünfte einzuholen. Georg Jacobi, stellvertretender Bürgermeister, hieß (zum ersten. Mal in dieser Funktion) die Gäste willkommen und verkündete die neueste „frohe Botschaft" für die Seelsorgeeinheit Rhumspringe/Hilkerode/Rüdershausen: Im Spätsommer kommt der 34-jährige Pater Markus Grabowski aus Stade als neuer Pfarrer für Hans-Günter Sorge. Jacobi gab dann auch bei der Besichtigung der neuen Pfarrkirche St. Sebastian von 1977 darüber Einzelheiten bekannt. Zudem warf er einen Blick zurück auf die alte Kirche.

Zu den Teilnehmern gehörte auch die Kreistagsabgeordnete Sigrid Jacobi aus Bilshausen. Rolf Adler, Ortsheimatspfleger in Rhumspringe, referierte mit dem Thema „Die Verlegung des Dorfes Lütgenhausen gegen Ende des 18. Jahrhunderts", Adler machte deutlich, dass es gesundheitliche und wirtschaftliche Zwänge gegeben habe. Hochwasser mit Überschwemmungen haben zu Umsiedlungen geführt.

Es habe Probleme gegeben und es seien enorme Baukosten für neue Projekte entstanden. Letztendlich führte die Notsituation zu Zwangslagen, Die Tagungsteilnehmer nutzten die Gelegenheit, das Gelände und die Hallen des „Bootsimporteurs Tibus" zu besichtigen. Da wurde ihnen gleich bewusst, welche große Bedeutung die ehemaligen Schickert-Werke für Rüstungsprojekte im 2. Weltkrieg hatten. Im Eichsfeld sei dies das größte Vorhaben dieser Art gewesen. Auskunft darüber gab auch Fritz Schmiedekind, Mitglied der örtlichen Heimatgruppe. Klaus-Dieter Schallehn, Inhaber von „Bootsimporteur Tibus", gab Informationen über die derzeitige Nutzung der Hallen und des Areals. Im Gasthaus „Die Quelle" nahmen die Ortsheimatpfleger/innen ein gemeinsames Mittagsessen ein. Zum Abschluss nutzte man die Gelegenheit, die Rhumequelle anzusehen.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 24.04.2010

Wandertag mit Walking

Rhumspringe cst). Die Wanderfreunde 1984 haben für Sonntag, 2. Mai, einen Walking- und Volkswandertag geplant. Zwischen 8 und 10.30 Uhr kann vom Schützenhaus in Rhumspringe aus gestartet werden. Im Angebot sind Strecken über sechs, zehn und 15 Kilometer, wobei die beiden letzteren in diesem Jahr am König Heinrichs Vogelherdvorbeiführen.

Für Verpflegung unterwegs ist gesorgt. Auch Nichtwanderer sind willkommen, beispielsweise auch beim Frühschoppen, oder um sich die selbstgebackenen Kuchen schmecken zu lassen. Nähere Informationen und Anmeldungen unter Telefon 05529 / 99 96 98.

Wandertag-Info-Flyer

 

 

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Bericht von Werner Wagner vom 27.04.2010

SV Rhumspringe mit vielseitiger Walpurgisfeier

"Träume vom Drachen in der Nacht"

Rhumspringe (ww) Keine Hexenverbrennung, dafür Träume vom Drachen. "Somnia Draconibus" heißt der Beitrag, den Dietmar Engelhard, Geschicklichkeitskünstler aus dem Eichsfeld, den Gästen der Walpurgisfeier am 30. April auf dem Sportplatz des SV Rhumspringe bieten wird. Der SVR lädt nicht nur Mitglieder ein, auch Gäste aus nah und fern sind für ein paar abwechslungsreiche Stunden herzlich willkommen.

Gegen 22.30 Uhr ist die Symbiose von Minnegesang und mittelalterlichen Beats als Spektakulum von Feuer und Fontänen zu sehen. Besonders die effektvolle Darbietung mit Pyroeffekten, die bisher nur tschechische Feuerkünstler in ihrem Programm haben, ragt hervor. Lichtkünstler Dietmar Engelhard hat sich für die Saison 2010 ein solches Spektakel auf seine Fahnen geschrieben. Der Fotoapparat sollte nicht vergessen werden. Schnappschüsse haben hier besonderen Seltenheitswert.

Der Walpurgisabend des SVR beginnt bereits um 18 Uhr mit dem Fußball. Die SG Rhume erwartet den SV Bernshausen. Es ist ein das vorgezogene Meisterschaftsspiel der 1. Kreisklasse Göttingen Staffel A. Gegen 20.30 Uhr wird das Walpurgisfeuer entzündet.

Die Walpurgisfeier hat schon Tradition, sie ist ganz individuell gestaltet. Der SVR hat an alles zu diesem Abend gedacht. Mitglieder des SV Rhumspringe bieten Grillspezialitäten an. Es gibt Getränke, natürlich auch alkoholfreie. Die selbstgemachte Waldmeister-Bowle ist ein "Muss". Bei Musik für jung und alt kommt Stimmung auf. Es stehen ausreichend Sitzplätze zur Verfügung. Es ist Tradition: Um Mitternacht erfolgt der Sprung in den Mai. Alle sind gefragt, da mitzumachen.. Dann ist der Winter endgültig vertreiben.  

Werner Wagner   

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 03.05.2010

Bewegte Geschichte Rhumspringes

Frühjahrstagung der Ortsheimatpfleger / Quelle, Boote und Wappen

VON KUNO MAHNKOPF

Rhumspringe  Der Vortrag über archäologische Funde und  Geologie der  Rhumequelle musste  wegen Erkran-
kung des Referenten ins Wasser fallen, einen Blick in den Quelltopf  warfen  die rund  60 Teilnehmer  der Früh-
jahrstagung der Ortsheimatpfleger des Landkreises aber doch.  Und  sie  erfuhren  Wissenswertes  über  den Ta-
gungsort Rhumspringe und seine bewegte Geschichte.

Seinen ersten öffentlichen Auftritt als Stellvertreter des Bürgermeisters hatte Georg Jacobi (CDU), der die Heimatpfleger im Pfarrzentrum begrüßte: „Wir sind froh, diese Räume nach Insolvenz des Rhumehotels zur Verfügung zu haben.“

Seinenersten öffentlichen Auftritt als Stellvertreter des Bürgermeisters hatte Georg Jacobi (CDU), der die Heimatpfleger im Pfarrzentrum begrüßte: „Wir sind froh, diese Räume nach Insolvenz des Rhumehotels zur Verfügung zu haben.“

 

 

Touristenattraktion und Ausgangspunkt der Ortsheimatpflegertagung: Rhumequelle. OT

Neben einer kurzen Einführung in Geschichte und Infrastruktur des Ortes („von der Pommesbude bis zum stillgelegten Hotel“) informierte Rhumspringes Ortsheimatpfleger Rolf Adler über die Verlegung Lütgenhausens aus seinem Sumpfloch in der Rhumeaue im 18. Jahrhundert sowie die Kontroversen bei der Gebietsreform von 1972. Damals wurde Lütgenhausen gegen erhebliche Widerstände der Gemeinde Rhumspringe und damit der neu gebildeten Samtgemeinde Gieboldehausen zugeschlagen. Die zum Harz orientierten Lütgenhäuser, die auch landsmannschaftliche und konfessionelle Grenzen vom Eichsfeld trennten, wollten partout nicht zum Eichsfeld gehören. Die neuen Kennzeichen, die die Lütgenhäuser bekamen, begannen dann zu allem Überfluss auch noch mit „GÖ-JA“.

Zum Programm der Ortsheimatpfleger gehörte auch eine Besichtigung des Bootsimporteurs Tibus, dessen Hallen und Gelände in der NS-Zeit eine der größten Rüstungsproduktionsstätten der Region beherbergte: In den Schickert-Werken, deren Bau 1942 begann und die die Produktion vor Kriegsende nicht mehr aufnehmen konnten, sollte Wasserstoffperoxid als Antriebsstoff für Raketen und U-Boote hergestellt werden. Kreisheimatpflegerin Dagmar Kleineke verwies auf die Veröffentlichungen zu diesem Thema, den Einsatz von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen zum Bau des Werkes unter unmenschlichen Bedingungen sowie Plünderungen und Demontage nach Kriegsende.

Im Zuge der Zusammenkunft wurden viele Themen gestreift, so auch ergebnisoffen über die Urheber- und Nutzungsrechte von Fotos bei heimatgeschichtlichen Publikationen diskutiert. Was mit Blick auf eine nicht auszuschließende neue Reform von Gebietskörperschaften wichtiger sein dürfte als Kleinekes Bemerkungen über die richtige Blickrichtung von Forellen in Ortswappen, war ihre Mitteilung über die Verordnung für die Vergabe von Wappen: Anders als in einer Samtgemeinde dürfen die Mitgliedsorte einer Einheitsgemeinde keine eigenen Wappen führen.

 

 

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Werner Wagner vom 03.05.2010

Harzklub lädt am "Vatertag" zum Wandern und feiern ein

Rhumspringe (W.W.) Der Harzklub Rhumspringe lädt einmal mehr am Himmelfahrtstag, 13. Mai, dem Vatertag, zur traditionellen Feier auf dem Grillplatz ein. Bereits um 11 Uhr wird gewandert. Start ist um 11 Uhr am Rhume-Hotel. Es geht durch den Rotenberg hin zum Grillplatz. Dort spielen ab 14 Uhr die "Original Harmonika Freunde" (Waake) zur Unterhaltung auf.

Es gibt wieder traditionell Grillspezialitäten, Kaffee und Kuchen. Der Harzklub bittet darum, Besteck, also Tasse, Löffel und Gabel mitzubringen. "Der Umwelt zuliebe", sagt Anni Bachmann, 1. Vorsitzende des Harzklubs Rhumspringe.

Die Veranstaltung findet auch bei schlechtem Wetter statt. Es stehen zwei Zelte zur Verfügung.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.05.2010

Mittelalterliches Spektakel mit Jonglage und Feuer

Dietmar Engelhardt tritt in Rhumspringe auf

Rhumspringe  (wew). „Somnia Dracronibus“ - Träume vom Drachen hieß die Vorführung, die Dietmar Engelhardt anlässlich seines Debüts auf dem Sportplatz des SV Rhumspringe gab. Der Mingeröder trat bei der traditionellen Walpurgisfeier des SVR auf. Seine Darbietung vor Mitternacht, assistiert von Ehefrau Annegret, fand in der Walpurgisnacht statt, die trocken und windstill war. Die Show war erstmals öffentlich.

„Perfektes Wetter“, freute sich Engelhardt, denn seine mittelalterliche Feuer-, Pyro- und Jonglageshow war aufschlussreich und fand großen Zuspruch bei Groß und Klein. Diese Darbietung war eine Symbiose von Minnegesang und mittelalterlichem „Beat“, sorgte für ein abwechslungsreiches Spektakulum von Feuer- und Fontänen. Besonders die effektvolle Jonglage mit  Pyro-
effekten, die bislang nur tschechische Feuerkünstler in ihrem  Programm  boten, hat sich der  Eichsfelder Licht- 

 

In Aktion: Dietmar Engelhardt.  EF

künstler für 2010 auf die Fahne geschrieben. Bisher hatte Engelhardt diese Show  nur  in kleinerem Kreis geboten. Der Animateur war im Rhumeort schon beim gemeinsamen Ball von Kolping und Sportverein Rhumspringe sowie in der Sportwoche des SVR mit einem anderen Programm aufgetreten.

Markus Steinmetz, erster Vorsitzender des SV Rhumspringe, zog ein erfreuliches Fazit: „Das war wirklich ein gelungener Abend.“

 

 

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Bericht von Werner Wagner vom 20.05.2010

Beide Titelverteidiger 2010 wiederum erfolgreich

Dekanats-Ministranten-Fußball-Turnier in Rhumspringe

VON WERNER WAGNER

Die Titelverteidiger St. Sebastian Rhumspringe 1 (jünge-
rer Jahrgang, 9 bis 14 Jahre) und St. Matthäus (älterer Jhg., 15 bis 18 Jahre) waren auch 2010 wieder beim De-
kanats-Ministranten-Fußball-Turnier auf dem Sportplatz des SV Rhumspringe erfolgreich. 14 Mannschaften nah-
men teil. Die Veranstaltung war gut besucht. Damit das fünfstündige Turnier so erfreulich abgewickelt werden konnte, dafür sorgten in erster Linie das Organisations-
duo Christiane Gerloff und Katrin Schröder. Den Beiden stand ein großer Helferstab zur Seite.

Pfarrer Hans-Günter Sorge von der Seelsorgeeinheit St. Sebastian Rhumspringe, St. Johannes Hilkerode und St. Andreas Rüdershausen ließ sich das Fußball-Ereignis nicht entgehen. Der Geistliche war von Anfang an dabei und überreichte am Ende die Wanderpokale. Sorge sprach den Kickern seinen Dank für ihren großen und  fairen  Einsatz aus und sagte ebenso:  "Ich danke

 

Pfarrer Hans-Günter Sorge überreichte den Wanderpokal.     Fotos Werner Wagner

euch für die fairen Spiele. Dabeisein ist alles, aber das Wichtigste ist, sich zu freuen auch mit den anderen Spielern. Aber einer kann nur gewinnen. Gott hat dafür gesorgt, dass es nicht geregnet hat."

Das Turnier war erfolgreich, weil sich auch Sponsoren engagierten. So die Sparkasse Duderstadt, die Bäckerei Wüstefeld, der EDEKA-Markt Wüstefeld, die Fleischerei Jacobi, (alle Rhumspringe), der Agrarmarkt Deppe Barbis und der Sportverein Rhumspringe, der seine Anlagen kostenlos zur Verfügung gestellt hatte.

Die siegreichen Ministranten der Pfarrgemeinde St. Sebastian Rhumspringe mit Trainer Erik Borchardt.

 

115 Tore in 39 Spielen

Die Messdiener, die sonst mit großem Eifer ministieren, schossen in 39 Spielen 115 Tore. Im Finale erwies sich Noah Freye als echter "Goalgetter". Der Rhumspringer schoss im Finale beim 1:0-Sieg gegen Rhumspringe 2 das "Tor des Tages" und kam auf insgesamt zehn Treffer. Julian Borchardt war der große Rückhalt im Tor. Der Torhüter ermöglichte das Endspiel, indem er im Halbfinale in der Verlängerung gegen Rhumspringe 3 zwei Neunmeter parierte. Im Spiel um Platz 3 setzte sich Rhumspringe 3 mit 2:0 gegen St. Matthäus Bodensee durch. Die weiteren Platzierungen: 5. St. Josef Renshausen, 6. St. Georg Wollbrandshausen, 7. St. Laurentius Gieboldehausen 1, 8. St. Peter und Paul, 9. St. Blasius Obernfeld 1, 10. St. Laurentius Gieboldehausen 2, 11.St. Johannes Hilkerode, 12. St. Blasius Obernfeld 2.

Im Turnier der älteren Spieler/Innen setzte sich St. Matthäus Bodensee im einzigen Spiel bei nur zwei Anmeldungen gegen St. Sebastian Rhumspringe mit 2:1 (2:2) nach Neunmeterschießen durch.

Als Schiedsrichter hatte SVR-Jugendleiter Fabian Hose berufen: Lucas Degener, Jan Balitzki, Andre´ Diederich, Afrim Ghazi, Gerd Strüber und Alexander Hose.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. In der Küche waren die Eltern der Kinder, die auch den Kuchen gespendet hatten, im Einsatz. Grillspezialitäten wie Eisenkuchen/Waffeln, die von Helga Wagener, Anni und Elfriede Monecke zubereitet waren, fanden besten Absatz.

Werner Wagner  

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.05.2010

Ganzes Dorf ist auf den Beinen

Schützenfest in Rhumspringe: Zwei Umzüge und drei Tanzabende

Rhumspringe (red). An den Pfingsttagen findet wieder das traditionelle Rhumspringer Schützenfest statt, das von der Realgemeinde veranstaltet und von der Schützenhauptmannschaft organisiert wird. An dessen Spitze steht Wolfgang Bigalke, der von Daniel Jacobi als Leutnant und Frank Nolte als Männerfähnrich unterstützt wird. Gesellenfähnrich wird in diesem Jahr erstmals Jan Strüber sein.

Volksfestcharakter hat das Fest. Viele freiwillige Helfer wirken im Interesse der Bewohner und Gäste mit. Einen wichtigen Beitrag leistet wieder der Schützenverein St. Sebastian, der die unterschiedlichen Schießwettbewerbe ausrichtet.

Für die Rhumspringer Junggesellen beginnt das Fest am Morgen des Pfingstsonnabends mit dem Sammeln der Maibüsche, mit denen das Dorf geschmückt wird. Offizieller Start ist um 13 Uhr mit dem Kinderumzug, der vom Fanfarenzug begleitet wird. Neben Kindern mit geschmückten Fahrrädern und Stöcken sind auch Eltern und Großeltern willkommen.

Der ganze Ort ist am Sonntag beim großen Umzug ab 11.30 Uhr auf den Beinen. Wie gewohnt wird von denjenigen, die mitgehen, festliche Kleidung erwartet, für die verheirateten Männer traditionsgemäß ein schwarzer Anzug und Zylinder. Neben dem Abholen der Könige des Vorjahres und anderer Offizieller sind verschiedene Ehrungen geplant. Enden wird der Umzug mit dem Kranzniederlegen und dem Salutschießen am Kriegerdenkmal.

An allen drei Pfingsttagen besteht für alle Rhumspringer und Gäste die Möglichkeit, ihre Treffsicherheit beim Königsschießen unter Beweis zu stellen, wobei nicht die Ringzahl, sondern der beste Schuss über den Sieg entscheidet. Für Spaß und Unterhaltung auf dem Schützenplatz ist an allen drei Tagen gesorgt. Neben den abendlichen Tanzveranstaltungen, dem Frühschoppen und dem Kaffeetrinken am Nachmittag wird das Fußballspiel der Junggesellen gegen die Verheirateten am Montagnachmittag ein Höhepunkt werden.

Pfingstmontag stehen die Proklamation der Könige und das nach Hause bringen auf dem Programm. Das Fest endet mit dem dritten Tanzabend.

Programmablauf

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 25.05.2010

Ganze „Kompanie“ feiert Volks- und Schützenfest

Großer Umzug in Rhumspringe: Zeremoniell vorm Abmarsch im Zentrum der Gemeinde

VON HEINZ HORBECHT

Rhumspringe   Viel Volk ist immer auf den Beinen. Seit Jahrhunderten ist das in Rhumspringe so. Pfingstsonn-
tags gegen Mittag setzt sich der Schützenfestumzug in Bewegung.

Das 514. Volks- und Schützenfest haben die Einwohner und Gäste der Gemeinde über Pfingsten gefeiert. Einer der Höhepunkte des Volksfestes, das in Rhumspringe stets von der Realgemeinde veranstaltet und von der Schützenhauptmannschaft organisiert wird, war wieder der Schützenfestumzug. Rund 400 festlich gekleidete Rhumspringer, unter ihnen die Nixe Rhuma, nahmen daran teil. Vorneweg marschierten die Musiker der Renshäuser Blasmusik.

Nach alter Tradition begann der Umzug am Platz vorm Rhume-Hotel mit einem militärischen Zeremoniell. Schützenhautmann Wolfgang Bigalke, unterstützt von Daniel Jacobi als Leutnant und Frank Nolte als Fähnrich,

 

Antreten bei strahlend blauen Himmel: Junggesellen-Fähnrich Jan Strüber (vorn) und Matthis Mühlhaus schwingen die Fahnen. Walliser

begrüßte bei strahlend blauem Himmel die „Kompanie“, unter ihnen auch der Vorsteher der Realgemeinde, Joachim Jacobi.

Das Abholen der Vorjahreskönige und anderer Offizieller gehört in Rhumspringe zum Ritual des Umzuges, der sich über mehrere Stunden hinzieht. Schließlich sind innerhalb der Rhume-Gemeinde 14 Stationen samt Halt zu bewältigen. Auch das Abholen von Pfarrer Hans-Günter Sorge und Bürgermeister Franz Jacobi gehörte dazu, bevor der Umzug nach einem Salutschießen am Ehrenmal mit dem Auszug zum Schützenplatz endete.

Für Rhumspringe und andere Orte im Eichsfeld typisch ist bei den Umzügen das Marschieren in verschiedenen Gruppen. In den Reihen der verheirateten Männer, traditionsgemäß in schwarzem Anzug und mit Zylinder bekleidet, durfte erstmals auch Markus Steinmetz mitgehen. Der Leutnant des vergangenen Jahres kam vor wenigen Wochen unter die Haube und schied aus dem Kreis der Junggesellen aus. Auf die Königsscheiben, so ist es in Rhumspringe Tradition, dürfen nur Umzugsteilnehmer schießen.

 

 

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Werner Wagner vom 26.05.2010

Schützenkönigin und König in Rhumspringe

Birgit Jacobi und Michael Schlaberg "Spitze"

VON WERNER WAGNER

514. Rhumspringer Schützen - und Volksfest 2010 über Pfingsten, von der Realgemeinde veranstaltet und von der Schützenhauptmannschaft organisiert. Da passte eigentlich alles zusammen. "Traumwetter" als sei es eigens bestellt. Entsprechend war die Resonanz. Die Bevölkerung nahm Anteil an diesem Ereignis, das in diesem  Rhumeort  gebührend  gefeiert  wird.  Im Mittel-
punkt stand die Ermittlung der Könige im Schießen. Da waren eine ruhige Hand und ein gutes Auge gefragt. Am Ende standen die Proklamation und die Ehrungen
.

Pfingstsamstag kam auch der Nachwuchs zu seinem Recht: Festumzug der Kinder vom Fanfarenzug begleitet durch den Ort. Anschließend Kinderbelustigung. Da gab es dann Sonderpreise. Im Schüler- und Jugendschießen wurden  die  Besten  ermittelt.  Das  galt  auch  für  die

 

Festumzug an der Pfarrei:" Abholung" Pfarrer Sorge

"Großen" im Silberkönigs- und Preisschießen. Frank Nolte wurde als Ratskönig ermittelt. 1. Silberkönig Markus Steinmetz, 1.Silberkönigin Melanie Schmiedekind. Zu den 3 Tanzabenden spielte die "Starlights Showband" auf.

Der Sonntag begann mit dem Wecken durch den Fanfarenzug Rhumspringe. Am Vormittag gab es in der Pfarrkirche St. Sebastian das Amt für die lebenden und verstorbenen Schützen. Der Hauptumzug am Pfingstsonntag, geführt von Schützenhauptmann Wolfgang Bigalke und Leutnant Daniel Jacobi, dauerte fünf Stunden. Die Renshäuser Blasmusikanten und der Fanfarenzug Rhumspringe gaben musikalisch den Ton an. Die Kompanie, etwa "300 Mann" stark, mit verheirateten Männern im schwarzen Anzug und Zylindern, Frauen: dunkle(r) Hose/Rock sowie Junggesellen, die auch festlich gekleidet mit antraten, hatten traditionelle Bräuche einzuhalten. 14 Stationen waren zu bewältigen. So wurden auch die amtierenden Königinnen und Könige, Realgemeindevorsteher Godehard Jacobi,  Festwirt Heinz-Eugen Venjakob, Bürgermeister Franz Jacobi und Pfarrer Hans-Günter Sorge abgeholt. Dieser begrüßte die Umzugsteilnehmer sowie alle Anwesenden -interessierten am Rande des Umzuges mit launigen Worten, die für Stimmung sorgten.

Treffsicherheit bewiesen. Rhumspringes Königinnen und Könige mit Hauptmann Wolfgang Bigalke ( links)
 

 

Vor dem "Kriegerdenkmal": Bürgermeister Franz Jacobi, Pfarrer Hans-Günter Sorge und Festwirt Heinz-Eugen Venjakob (von links).

Die Gewehre wurden geladen

Der Umzug hatte seinen Höhepunkt mit einem Salutschießen am Ehrenmal an der Kirche. Fortan ging es zum Schützenplatz. Alle Umzugsteilnehmer hatten dann die Möglichkeit, bis zum Montagnachmittag beim Königsschießen ihre Treffsicherheit zu beweisen.

Am Pfingstmontag wurde das gemeinschaftliche Mittagsessen mit etwa 250 "Hungrigen" gut angenommen. Die Renshäuser Blasmusik sorgte für eine tolle Stimmung. Kaffee und Kuchen gab es im Schützenhaus und im Schießstand. Im traditionellen Fußballvergleich siegten auf dem SVR-Sportplatz die Verheirateten gegen die Junggesellen 3:2.

Es wurde natürlich weiter  im Königsschießen scharf geschossen. Der Andrang war groß, am Ende war es knapp. Das Ergebnis: 1. Schützenkönig Michael Schlaberg, 2. Rolf Schmiedekind, 1. Schützenkönigin Birgit Jacobi, 2. Patricia Diederich, 1. Jugendkönig Jonathan Hose, 2. Tim Bauermeister, 1. Jugendkönigin Annelie Schlaberg, 2. Helena Bachmann

Es folgten die Proklamation der Könige und Ehrungen sowie das Nachhausebringen der Titelträger. Es gab wieder Freibier und einen Happen zum Verzehr. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt. Zurück im Schützenhaus erfolgten Preisverteilung, Ehrentänze und Neuwahlen. Hierbei nahm Michael Steinmetz das Amt als neuer Männer-Fähnrich an, assistiert von Jonas Balitzki.    

Bericht und Fotos: Werner Wagner  

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 05.06.2010

TAGEBLATT spezial

Generalplan sichert Eichsfeldern 120 Liter Wasser pro Tag

 Entwicklung der Trinkwasserversorgung in der Region / Steigender Wasserbedarf in vergangenen Jahrzehnten

Moderne Wasserversorgung, Quellen als mystische Orte – das sind nur zwei Facetten in der Beziehung des Menschen zum nassen Element. Aufgezeigt wurden sie in zwei Vorträgen, als Begleitprogramm zur Ausstellung „Wasser“, die derzeit im Duderstädter Rathaus zu sehen ist. Axel Artmann hat sich beide Vorträge angehört

Rhumequelle, 1978 erschlossen: Reinhold Schneegans zeigt die Entwicklung der Trinkwasserversorgung für die Menschen der Region auf. Tietzek (5)/Blank

Für die 46000 Einwohner im Versorgungsgebiet der Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungsgesellschaft (EEW) werden täglich 6000 Kubikmeter Trinkwasser benötigt. Damit liegt der durchschnittliche Wasserbedarf pro Einwohner bei 120 Liter am Tag, etwas unterhalb des bundesweiten Durchschnittswertes von 125 Litern. Diese Zahlen nannte Reinhold Schneegans von der EEW während seines Vortrags über die Entwicklung der Trinkwasserversorgung im Untereichsfeld. Damit wurde im Duderstädter Rathaus das Begleitprogramm zur Ausstellung „Wasser – Element des Lebens in Südniedersachsen“ fortgesetzt.

Bis in die 1920er-Jahre musste das Wasser eimerweise aus bis zu 40 Meter Tiefe gezogen werden. Die Brunnen befanden sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Versickernde Abwässer und andere Verunreinigungen konnten schnell hinein gelangen, so Schneegans. Dies begünstigte die Verbreitung von Magen- und Darmerkrankungen, insbesondere Typhus und Cholera.

Dem Bedürfnis, eine gute und einwandfreie Wasserversorgung sicherzustellen, sind die Stadt Duderstadt und die Gemeinde Fuhrbach im Jahr 1926 durch den Bau von Wasserleitungen und die Erschließung von Quellen außerhalb der Ortschaften nachgekommen, führte er weiter aus. Für das übrige Kreisgebiet fasste der Kreistag des damaligen Landkreises Duderstadt im Juni 1927 den Beschluss, für alle Landgemeinden ein Gruppenwasserwerk zu bauen. Fünf Monate später wurde mit der ersten Anlage begonnen: mit der Quellfassung am Dutenborn, südlich von Nesselröden.

In der Folgezeit wurde eine Wasserversorgung aufgebaut, die berücksichtigte, dass auch die Gemeinden aus einem Verbundnetz mit Wasser versorgt werden, die über keine leistungsfähigen Quellen in ihrer Gemarkung verfügen. Die genutzten Quellen lagen zumeist auf einer Höhenlage, die es ermöglichte, dass das Wasser im freien Gefälle in die zugehörigen Hochbehälter floss. Neben der Trinkwasserversorgung wurde so auch dafür gesorgt, dass in Brandfällen genügend Löschwasser bereit stand.

„Der steigende Wasserbedarf durch die zunehmenden Bevölkerungszahlen und die Ansiedlung von Industriebetrieben in Duderstadt und Rhumspringe machten es erforderlich, in den Jahren ab 1930 Grundwasservorkommen in der Gemarkung Obernfeld und am Euzenberg zu erschließen“, erläuterte Schneegans. Eine grundlegende Neuordnung der Wasserversorgung im Untereichsfeld wurde Anfang der 60er-Jahre notwendig, weil die Einwohnerzahl weiter anstieg, der Wasserbedarf sich erhöhte und Baugebiete in höher gelegenen Gebieten erschlossen wurden. Der Wasserdruck aus den bestehenden Hochbehältern reichte nicht mehr aus. Die Löschwasserversorgung für diese Gebiete konnte nicht gewährleistet werden und es gab zu geringe Schüttungsmengen der genutzten Quellen gerade in den Sommermonaten. Weitere Nachteile waren die bakterielle Belastung nach Niederschlagsereignissen und die entsprechende Trübung.

Die dann von 1967 bis 1970 nach Aufstellung eines Generalplans „Wasserversorgung“ vorgenommene Neuausrichtung der Wasserversorgung „bildet noch heute die Grundlage der Trink- und Löschwasserversorgung in den von uns versorgten Gemeinden“, unterstrich Schneegans. Dazu gehörte der Bau neuer, höher gelegener Hochbehälter, die Verlegung größer dimensionierter Rohrleitungen und der Bau neuer Brunnen.

Eine notwendige Änderung der Wassergewinnung zeichnete sich Mitte der 70er-Jahre ab, so der Referent. Die aufgrund von hydrogeologischen Gutachten niedergebrachten und ausgebauten Brunnen in Obernfeld und Rens-
hausen konnten die zur Versorgung der Bevölkerung notwendige Wassermenge nicht liefern. Erst die Erschlie-
ßung weiterer Wasserressourcen führte zu einer dauerhaften und zukunftsfähigen Sicherstellung des Trink-
wasserbedarfs. Schneegans erinnerte daran, dass 1978 die Rhumequelle zur Trinkwasserversorgung erschlossen wurde, parallel dazu der Tiefbrunnen im Pöhlder Becken.

Mit Blick auf die Gegenwart berichtete der Referent von derzeit fünf Wassergewinnungszentren. Er erläuterte die Verfahren der Wasserspeicherung und Wasserverteilung und verwies auf die erwiesene gute Qualität des in der Region gelieferten Trinkwassers. Außerdem benannte Schneegans einen Trend: „Wir können bereits seit mehre-
ren Jahren einen Rückgang der Wasserabgabe durch sparsamen Umgang mit Wasser, Wasserspararmaturen, aber auch Regenwassernutzung feststellen.“

Eichsfelder Tageblatt vom 05.06.2010

Rhumequelle: Mystischer Ort, Opfer- und Kultstätte

  

Museen – für ein gesellschaftliches Miteinander: Unter diesem Motto stand der 33. Internationale Museumstag, an dem sich auch Institutionen im Eichsfeld beteiligten. Ein Vortrag und Kinderaktionen als Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Wasser – Element des Lebens in Südniedersachsen“ lockten Interessierte aus verschiede-
nen Generationen in das Duderstädter Rathaus.

Kreisarchäologe Klaus Grote, befasste sich in seinem Beitrag mit dem Thema „Heilige Quellen und Opferteiche –archäologische Quellen zu einem tiefen Problem“. Dabei richtete er sein Augenmerk besonders auf die Rhumequelle. „Sie ist von vorneherein durch den großen Quelltrichter immer schon verdächtig, ein Kultort zu sein“, machte der Referent deutlich.

Als vor einem Jahrzehnt mit Hilfe der Heinz-Sielmann-Stiftung und des  Versandhauses Quelle eine Sanierung

 

Tor in jenseitige Welten: Von der Bedeutung der Rhumequelle als mystischem Ort berichtet Kreisarchäologe Klaus Grote

vorgenommen werden konnte, rief das auch die  Kreisarchäologie auf den Plan. „Als Untere Denkmalschutzbe-
hörde haben wirsofort Interesse angemeldet und sind den Dingen auf den Grund gegangen“, blickt Grote zurück. Kein ans Tageslicht befördertes Bodenmaterial sollte den wachsamen Augen der Archäologen entgehen.

Die Quelle erwies sich als wahre Fundgrube für die Fachleute. Die ältesten Funde, die geborgen wurden, stammen aus der Jungsteinzeit von 5000 bis etwa 1700 vor Christi. Die Menschen dieser frühen Ackerbaukultur verzierten ihre einfachen Tongefäße mit eingeritzten bandartigen Mustern. Man nennt diese Epoche deshalb auch Kultur der Bandkeramik. Entsprechende Scherben wurden bei den Säuberungsarbeiten in der Rhumequelle entdeckt, so Grote. Sie ist bisher sogar die einzige Quelle im nördlichen Mitteleuropa, für die ein Quellopferkult bereits für diese frühe Zeit nachgewiesen werden konnte.

Der Kreisarchäologe erinnerte daran, dass Quellen schon seit Jahrtausenden für Menschen mystische Orte und Kultstätten sind. Sie symbolisieren Fruchtbarkeit und neues Leben. Man glaubte auch, dass Quellen Eingänge in die Unterwelt sind und somit ein Tor in jenseitige Welten. Dadurch waren sie Opfer- und Kultplätze, an denen Götter und Geister verehrt wurden, um ihre Gunst zu gewinnen.

Auch heute noch werfen viele Menschen eine Münze in die Rhumequelle und erhoffen sich dadurch die Erfüllung ihrer guten Wünsche. Allerdings ergaben die vor einem Jahrzehnt gemachten Münzfunde einen Trend zur Sparsamkeit, wie Grote schmunzelnd verdeutlichte: „Man wünscht sich was, will aber nicht viel investieren.“

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.06.2010

Sommerfest bei Landfrauen

Rhumspringe (cst). Der Landfrauenverein Rhumetal plant für Sonntag, 13. Juni, ein Sommerfest bei Michaela Diedrich. Ab 11.30 Uhr soll es für alle Mitglieder und Interessierten losgehen. Neben allerlei Köstlichkeiten wird dabei auch für Fußballfans etwas geboten. Anmeldungen nehmen Michaela Diedrich, Telefon 05529/1528, und Mechthild Pape, Telefon 05529/1702, bis einschließlich Dienstag, 8. Juni, entgegen. Kuchen, Salate und Spenden sind erwünscht, Besteck ist von den Gästen mitzubringen.

 

 

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Werner Wagner vom 01.04.2010

Rampioniertes Begrüßungsschild wird repariert

Verursacher aus Rhumspringe von der Polizei ermittelt

Rhumspringe (wew). Augenscheinlich Rhumspringer Bürger trauten ihren Augen nicht. Das Ortschild (aus Hilkerode kommend) wurde rampioniert. Das  Wahrzeichen,  portraitiert  mit  Forelle und Rhumeq-
uelle vom Einheimischem Bernd Schmiedekind, erlitt einen Schaden von weit über 1000 Euro. Die beiden dazugehörigen Stangen müssen im Erdboden  zementiert  werden. Die Gemeinde Rhumspringe erstat-
tete Anzeige. Bürgermeister Franz Jacobi war konsterniert.

Die Polizei nahm die Ermittlungen auf, binnen ein paar Tagen war der Verursacher des Schadens ermittelt. Es war ein Einheimischer, der für den Schaden aufkommen und wegen "Fahrerflucht" mit einer Strafe von neun Monaten Führerscheinentzug rechnen muss.

Der Heimat-und Fremdenverkehrsverein, für das Ortsschild mit dem Gruß  "WILLKOMMEN IN RHUMSPRINGE"  verantwortlich,  beschäf-
tigte sich in einer Vorstandssitzung mit dem "Fall". Der einhellige Beschluss. Eine ortsansässige Firma soll die Reparatur ausführen. Die HFVV-Vorstandsmitglieder stimmten für die Anschaffung eines zweiten Ortsschildes (von Pöhlde kommend) zu. Die Gemeinde Rhumspringe hat einen Zuschuss von 485 Euro bewilligt. Bernd Schmiedekind wurde mit der Erstellung beauftragt. Der Rhumspringer erläuterte sein Vorhaben: "Das Schild wird etwas verändert, verbessert. Ich habe dazu meine Überlegungen angestellt." Das Ortsschild soll auch eher auf Augenhöhe angebracht werden.

 

Rampioniertes Ortsbegrüßungsschild in Rhumspringe.   Wagner

Der HFVV-Vorstand sprach sich in dieser Sitzung auchfür die Beteiligung am Pfarrfest am 22. August aus. Der traditionelle "Fischbrötchenverkauf" steht da im Programm.

 

 

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Werner Wagner vom 09.06.2010

Melodiengruß an Nixen und Elfen

Beginn der 5. Rhumspringer Quellen-Konzerte 2010

Das Leder rollt offiziell. Der Punktekampf kennt keine Grenzen. Überall drücken Fans die Daumen. Die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika hat begonnen. Doch erst am Sonntagabend (20.30 Uhr) muss sich Deutschland zum Auftaktspiel gegen Australien beweisen. "Wir haben die Quellenkonzerte zeitlich so gelegt, dass sie sich nicht mit den Spielen der WM kreuzen", weist Franz Jacobi, Bürgermeister von Rhumspringe, auf die großartigen Besuchsmöglichkeiten hin. An diesem Sonntag, 13. Juni, 16.30 Uhr, erfolgt der Start des 5. Rhumspringer Quellen-Konzerts 2010.

"Melodiengruß an Nixen und Elfen" heißt das Thema zu Beginn von insgesamt fünf Quellenkonzerten in diesem Sommer. Die Mitwirkenden am Sonntag sind das Südharzer Akkordeon-Orchester aus Wulften und das Mundharmonika-Ensemble der Musikschule Osterode. Unvergessliche Melodien und Lieder zum Mitsummen und Mitsingen sind angesagt.

Zum fünften Mal heißen die Gemeinde Rhumspringe als Veranstalter, die Mitwirkenden der Darbietungen und die Sponsoren sowie erstmals auch der Arbeitskreis "Kultur im Kreis" alle Gäste an der Rhumequelle herzlich willkommen. Alle zwei Jahre finden die Quellenkonzerte statt. Der Erfolg konnte sich in den vergangenen Jahren sehen lassen. So fanden alle Beteiligten den Mut, diese kulturelle Reihe inmitten der Natur der heimatlichen Rhumequelle fortzuführen. Nicht zuletzt soll damit die natürliche Anziehungskraft einer der größten Quellen Europas noch um einen musisch-kulturellen Aspekt erweitert werden.

Die Veranstaltung ist dank des finanziellen Engagements der heimischen Sponsoren kostenlos. So bedankt sich die Gemeinde Rhumspringe zum Auftakt bei der Harz Energie Osterode, beim Ingenieur-Büro Konrad Scholze, Osterode, beim Sägewerk Gebr. Spieß Nachf., Pöhlde und beim Baugeschäft Heinrich Domeier Rhumspringe

 

Werner Wagner

 

 

 Flyer Quellenkonzerte   

 

 

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Werner Wagner vom 16.06.2010

Moderne Vertonung fand Anklang

1. Quellenkonzert 2010 in Rhumspringe

Neue Klänge, andere Gruppen. 5. Quellenkonzert an der Rhumequelle zum Auftakt dieses Jahres. Der "Melodiengruß an Nixe und Elfen", dargeboten vom Südharzer Akkordeonorchester aus Wulften sowie vom Mundharmonika-Ensemble der Musikschule Osterode, fand großen Anklang. Die Lebendigkeit und die Vielfalt der klangvoll-konzertanen Musik zu bieten, gelang den Mitwirkenden vollends.

Bürgermeister Franz Jacobi eröffnete bei angenehmen Sommerwetter in Rhumspringe eine Konzert-Veranstal-
tung, die desgleichen sucht. Jacobi: "Für alle ist es ein Ansporn, sich zu zeigen und mit dem Quellenkonzert im Rhumeort den musisch-kulturellen Aspekt darzubieten." Das achtköpfige Akkordeon-Orchester und die rd. 30 Schülerinnen / Schüler im  Mundharmonika-Ensemble spielten  unvergessene  Melodien  und  Lieder zum Mit-
summen und Mitsingen.

 

Südharzer Akkordeon-Orchester und Mundharmonika-Ensemble. TM

Die etwa 90 Minuten dauernde Veranstaltung war gut besucht. Und sie war wie immer kostenlos. Bürgermeister Jacobi wies auf das kommende Quellenkonzert am Sonntag, 27. Juni, 16.30 Uhr, hin. Mitwirkende: Spielmannszug Gieboldehausen und Harzklub Rhumspringe.    Werner Wagner

Das nächste Quellenkonzert findet am Sonntag, 27.06. 2010 um16.30 Uhr statt. mehr

 

 

Fotos Quellenkonzerte

 

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 07.06.2010

Schwimmkurs in den Ferien

Grundschule kooperiert mit Gemeinde und SV 

Rhumspringe (kku).  In Zusammenarbeit  mit  der  Ge-
meinde und dem örtlichen Sportverein (SV) bietet die Grundschule Rhumspringe in den Sommerferien einen Schwimmkurs für Schüler an. Damit beteiligen sich die drei Kooperationspartner am landesweiten Projekt „Rettungsring“.

Der Landessportbund Niedersachsen orientiert sich bei seinem Angebot an einem Modelprojekt des Kreissport-
bundes Osnabrück, bei dem rund 500 Kinder in 42 Schwimmkursen das Schwimmen erlernten. Aktuellen Studien zu folge könnten 33 Prozent der Kinder nicht mehr oder nur unzureichend schwimmen. Auf sozial Benachteiligte und Menschen mit Migrationshintergrund treffe diese Tatsache besonders zu.

Beginnen wird der Schwimmkurs am Montag, 28. Juni, und findet dann bis zum 9. Juni wochentags von 9 bis 10 Uhr im Rhumspringer Schwimmbad statt. Den Kurs wird Lehrerin Steffi Trabelsi leiten.

 

Rettungsring-Initiatoren vor Ort:   SV-Übungsleiterin Reinhild  Müller, Sportlehrerin  Steffi Trabelsi,  Schul-
leiter Willi Ballhausen und Bürgermeister Franz Jacobi (von links).  EF

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 19.06.2010

Hallenbad-Gebühren steigen drastisch an

Preiserhöhung um bis zu 50 Prozent ab 1. Juli / Gemeinde verweist auf wachsendes Defizit

VON KUNO MAHNKOPF

Rhumspringe Die zuletzt vor drei Jahren um 20 bis 25 Prozent erhöhten Eintrittspreise für das gemeindeeigene Hallenbad und die Sauna am seit Jahren leer stehenden Rhumehotel ziehen zum 1. Juli erneut an. Der Rat der Gemeinde hat einer Erhöhung der Benutzungsgebühren um 25 bis 50 Prozent zugestimmt. Die Einzelkarten für Jugendliche kosten künftig zwei statt 1,50 Euro, für Erwachsene 2,50 statt 1,80 Euro. Der Preis der Einzelkarten fürs Warmbaden steigt für Erwachsene von drei auf vier und für Jugendliche von zwei auf drei Euro. Saunagäste, die das Hallenbad kostenfrei nutzen können, zahlen statt sechs ab Juli 7,50 Euro (Jugendliche 4,50 statt 3,20 Euro). Teurer werden auch die Zehnerkarten, Jahreskarten gibt es nicht.

Bürgermeister Franz Jacobi (CDU)  begründet den Preis-
sprung mit gestiegenen Heizkosten und den durch das neue Haushaltsrecht ausgewiesenen Abschreibungen. Inzwischen fährt das Hallenbad ein jährliches Defizit von

 

Kritisch beäugt: Der Fortbestand des Rhumspringer Hallenbades bleibt auch nach der Preiserhöhung auf dem Prüfstand.  Claus

80.000 bis 90.000 Euro ein. Vor einigen Jahren lag das Defizit noch bei 50.000 bis 60.000 Euro. „Und das liegt nicht an der mangelnden Besucherzahl“, betont Jacobi: „Es gibt kein öffentliches Hallenbad in Niedersachsen, das schwarze Zahlen schreibt. Normalerweise müssten wir das Dreifache nehmen.“

Jacobi verweist darauf, dass die Nutzung des Schwimmbades zeitlich unbegrenzt ist und Kinder im ersten Lebensjahr samt Begleitperson keinen Eintritt zahlen müssen. Da auch der bislang schuldenfreien Gemeinde Rhumspringe inzwischen das Wasser bis zum Hals steht, bleibt das Hallenbad auf dem Prüfstand. „Um nachfolgende Generationen nicht zu belasten, erwägen wir nach wie vor auch die Schließung des Hallenbades“, bestätigt der Bürgermeister. Der Bestand der Einrichtung werde beim Aufstellen des Haushaltes 2011, für den mit einem Fehlbetrag zu rechnen sei, erneut erörtert.

Neue Gebühren: Tabelle

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 24.06.2010

Quellen-Konzerte gehen weiter

Rhumspringe (asg). Die Veranstaltungsreihe im Rahmen der Quellen-Konzerte in Rhumspringe wird am Sonntag, 27. Juni, fortgesetzt. „Sommerserenade an der Quelle“ lautet das Motto der Auftritte zweier heimischer Gruppen. Um 16.30 Uhr stimmen der Spielmannszug Gieboldehausen und der heimische Harzklub die Gäste auf einen schönen Sommernachmittag ein.   Flyer Quellenkonzerte             Fotos Quellenkonzerte

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 25.06.2010

Achtelfinale statt Quellenkonzert

Rhumspringe (ku). Das Fußball-Sommermärchen stiehlt der „Sommerserenade an der Quelle“ die Schau: Wegen des Achtelfinalspieles Deutschland-England hat die Gemeinde Rhumspringe kurzfristig das Quellenkonzert am Sonntag, 27. Juni, abgesagt. Eigentlich sollten an der Rhumequelle ab 16.30 Uhr der Harzklub Rhumspringe und der Spielmannszug Gieboldehausen auftreten. Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) befürchtet aber, dass wegen des Fußballklassikers kaum Besucher kommen, und denkt auch an die Fans unter den Akteuren auf der Bühne. „Das Spiel am Sonntag mit Anpfiff um 16 Uhr war nicht abzusehen und nicht planbar“, bittet Jacobi um Verständnis. Ein möglicher Ausweichtermin werde noch geprüft.

 

 

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Werner Wagner vom 29.06.2010

3. Quellen-Konzert an der Rhumequelle

"Ein Notenstrauß für Freunde"   

An diesem Sonntag, 4. Juli, findet das 3. Quellen-Konzert 2010 an der Rhumequelle statt. Die Gemeinde Rhumspringe lädt zu dieser kostenfreien Veranstaltung, die um 16.30 Uhr beginnt, ein. "Ein Notenstrauß für Freunde" heißt das Motto. Mitwirkende: "Vix Virorum" aus Rhumspringe und die "Renshäuser Blasmusikanten", die für einen schwungvollen Nachmittag sorgen. Ein fröhlich-lustiger Musik-Wettstreit unter Eichsfelder Freunden ist angesagt. Diesmal macht eine Fußball-WM-Übertragung der Veranstaltung keinen Strich durch die Rechnung.      Flyer Quellenkonzerte 

Werner Wagner  

 

 

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04.07.2010

Wettstreit unter Freunden ein Ohrenschmaus

3. Quellenkonzert in Rhumspringe

Viel Beifall für die Mitwirkenden gab es beim 3. Quellenkonzert am Sonntag,  04. Juli 2010, an der Rhumequelle. Bei strahlendem Sonnenschein und fast tropischen Temperaturen eröffnete Bürgermeister Franz Jacobi den „Notenstrauß für Freunde“. Die spritzigen Beiträge der Renshäuser Blasmusikanten, wie die Willkommens-Polka, Bella Italia, Böhmischer Traum, Liedern von Abba und Udo Jürgens sowie die bunt gemischten Liedvorträge des Vokalensembles Vox Virorum, die sich von Country und Pop über Titel der Wise Guys bis hin zu Klassikern der Comedian Harmonists erstreckten, rissen die zahlreichen Zuschauer immer wieder zu kräftigem Applaus hin.

Mit einem kühlen Getränk oder Eis vom Kiosk und teilweise mit Klappstühlen ausgestattet, konnte das Konzert in vollen Zügen genossen werden.

 

Renshäuser Blasmusikanten   Werner Wagner

Das nächste Quellenkonzert findet am 08. August, ebenfalls um 16:30 Uhr, statt und wird gestaltet von dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Scharzfeld und dem Männergesangverein Breitenberg.   Programm

  

 

Fotos Quellenkonzerte

 

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 12.07.2010

Nistplatz für Weißstorch

Naturschutzbund will Bestand stabilisieren

Lütgenhausen (asg). Die Einwohner von Lütgenhausen möchten ebenfalls Weißstörche in die nähere Umgebung ihres Dorfes locken: Auf Anregung der Bürger hat der Naturschutzbund Untereichsfeld jetzt eine Nisthilfe für den Weißstorch errichtet. Das mehr als sieben Meter hohe und weithin sichtbare Storchenheim steht westlich der Landesstraße Rhumspringe-Lütgenhausen im Naturschutzgebiet Rhumeauen. Dabei wurde von den Naturschützern ein Standort ausgewählt, der häufig bei der Futtersuche von Störchen aufgesucht wird.

Unterstützt wurde das Vorhaben vom Hilkeröder Baggerbetrieb Ahlborn, der sowohl die Maschinen als auch die Baumaterialien zur Verfügung stellte. „Ohne diesen Einsatz wäre unser Vohaben im feuchten Grünland nicht machbar gewesen“, freute sich Reinhard Karlen vom Naturschutzbund (Nabu) Untereichsfeld. Das Wagenrad spendete Nabu-Vorsitzender Hans-Günther Köhler, der auch die Nestunterlage in seiner Werkstatt vorgefertigt hatte. Mit dem Bau der Nisthilfe hofft der Nabu, den Storchenbestand im Eichsfeld zu stabilisieren.

 

Neues Storchenheim:

Nisthilfe in den Rhumeauen. EF

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 15.07.2010

Tatkräftige Hilfe für Leichtathletik-Sparte

Sportverein setzt abgespeckte Lösung um / Unterstützung von Gemeinde

Rhumspringe (wew). Sprinten, hoch- und weitspringen. Diese Aktivitäten der Leichtathleten werden beim SV Rhumspringe wieder groß geschrieben. In wenigen Tagen wurde auf dem Sportplatz eine Anlage geschaffen, die sich sehen lassen kann. Es können auf einer gut präparierten Strecke auf der Rhumeseite 100-Meter-Sprints absolviert werden. Es kann die neu angelegte Hochsprung-Anlage, die den größten Betrag von mehr als 3000 Euro ausmachte, genutzt werden. Und die Leichtathleten können zeigen, dass sie viel weiter springen können als bisher. Dafür wurde ein neuer Anlaufteil hergerichtet. Und schließlich gibt es eine neue Hochsprunganlage, die Technik und Kraft fordert.

Zu einem kurzfristig angesetzten Arbeitseinsatz hatten jetzt der Vorstand und die Abteilung Leichtathletik aufge-

 

Arbeitseinsatz: Vereinsmitglieder sorgen für eine neue Leichtathletik-Anlage.   Wagner

rufen. So konnte die letzte Feinarbeit geleistetwerden. Manfred Waslowski und Erwin Schmiedekind standen als Fachkräfte zur Verfügung. Mit einem Minibagger wurden die Laufflächen abgezogen, schlechtes Material und reichlich Unkraut entfernt. Nicht verwendetes Material wurde zur Verwertung weiter an die Gemeinde geleitet, die das gesamte Projekt unterstützte. Es wurde eine neue „Edelschicht“ geliefert, eine Laufschicht aus Ziegelbruch.

Etliche Leichtathletik-Freunde halfen tatkräftig mit. So griff auch Markus Steinmetz zur Schubkarre. „Allen, die hier mit Hand angelegt haben, gilt der Dank des Vorstandes und eben des Vereins“, resümiert der Vereinsvorsitzende. „Es wurden für die Leichtathleten die Rahmenbedingungen geschaffen, die nötig waren“, meint Übungsleiterin Christine Degener. Bei der Aktion wurden auf dem Fußballfeld auch die Torräume überholt und Streicharbeiten am Sporthaus getätigt.

Am Ende wurde eine erfreuliche Bilanz gezogen. Die Kosten des Aufwandes, der zumeist mit eigener Kraft geleistet wurde: etwa 5000 Euro. Im Vorfeld hatte es lange Diskussionen gegeben, bis man sich für die jetzt umgesetzte abgespeckte Lösung entschied.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.07.2010

Rhumspringer freuen sich schon auf Titelverteidigung

Welttrainer: Black-stars@africa.de gewinnen Teamwertung / Auf Spanien und Deutschland gesetzt

VON  MICHAEL BOHL

Rhumspringe. Die Teamwertung beim  Tageblatt-Welt-
trainer-Gewinnspiel zur Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika war fest in Eichsfelder Hand. Den ersten Preis, einen Essensgutschein im Wert von 250 Euro, sicherten sich die black-stars@africa.de aus Rhumspringe. Sie siegten mit 1159 Punkten mit sicherem Vorsprung von den Mannschaften „Die Fuhrbacher“ und „Breitenberg“, die mit 1117 beziehungsweise 1116 Zählern auf den Medaillenrängen zwei und drei folgten.
 

Niklas Gerloff, der selbst für die SG Rhume in der 1. Kreisklasse A Fußball spielt, war der Initiator, der aus seinem Freundeskreis ein erfolgreiches Trainer-Team formte und diesem auch den Namen gab. Jan-Christoph Faßhauer sowie Theresia, Lydia, Georg und Maximilian Jacobi bildeten die Tippgemeinschaft, die von den Brüdern Simon und Felix Jacobi, den beiden Söhnen von Theresia und Georg Jacobi, unterstützt wurden. „Felix hat für mich getippt“, gibt Mutter Theresia zu.

 

Black-Stars@africa.de: Felix Jacobi, Jan-Christoph Faßhauer, Theresia Jacobi, Simon Jacobi, Niklas Gerloff, Maximilian Jacobi und Georg Jacobi (von links) haben gemeinsam die Teamwertung im Welttrainer-Gewinnspiel gewonnen. Es fehlt: Lydia Jacobi.    Pförtner

Beim gemeinsamen Eisessen in Duderstadt überlegten sich die Rhumspringer eine gemeinsame Strategie für das Tippspiel. Sie bauten bei der Aufstellung ihrer einzelnen WM-Aufgebote vor allem auf die Spieler des Turnierfavoriten (und späteren Weltmeisters) Spanien und der Turniermannschaft Deutschland. „Das war unsere Hauptachse“, erklärt Gerloff. „Einen einzigen Italiener“ habe er selbst mit Fabio Cannavaro nominiert, berichtet der Kapitän, der im Stillen auf ein frühzeitiges Ausscheiden der WM-Finalisten von 2006, Champion Italien und Vize Frankreich, spekuliert hatte. Mit Spanien habe Italien aber einen würdigen Nachfolger erhalten, sind sich die Tippsieger einig. Die Iberer hätten auch das Halbfinale gegen das deutsche Team verdient gewonnen, räumen die Experten von der Rhume ein, doch habe das eigene Team in dieser Partie nicht ihr wahres Können abgerufen. „Das war Angsthasenfußball“, kritisiert Gerloff, der den in diesem Match gesperrten Müller nicht durch Trochorowski ersetzt und zudem Podolski zur Halbzeit ausgewechselt hätte. Auch wenn der Bundestrainer gegen Spanien in ihren Augen falsch gelegen hat, halten es Gerloff und seine Mitstreiter für richtig, dass Joachim Löw seinen Vertrag verlängert hat. Unter seiner Regie sei der jungen deutschen Elf perspektivisch noch viel zuzutrauen, aber auch schon bei der Europameisterschaft 2012, glauben die Rhumspringer. Sollte es zur EM dann ebenfalls ein Tageblatt-Tippspiel geben, wollen sie erneut mitmachen: „Wir sind doch Titelverteidiger“, versprüht Gerloff bereits jetzt wieder frischen Ehrgeiz.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 22.07.2010

Quellenkonzerte werden fortgesetzt

Vox Virorum begeistert beim Heimspiel / Evergreens auch im August

Rhumspringe (ku). Die durch die Fußball-Weltmeister-
schaft aus dem Rhythmus geratenen Quellenkonzerte werden am Sonntag, 8. August, regulär fortgesetzt: Ab 16.30 Uhr stimmen der Männergesangverein Breitenberg und der Spielmannszug der Scharzfelder Feuerwehr an der Karstquelle Evergreens und Volkslieder an. Der wegen des WM-Spiels Deutschland-England am 27. Juni abgeblasene Doppel-Auftritt des Spielmannszugs Gieboldehausen und Harzklubs Rhumspringe werde aus Termingründen voraussichtlich nicht nachgeholt, teilt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) mit. Ein Erfolg war einmal mehr das A-Capella-Heimspiel von Vox Virorum in diesem Monat. Deren Potpourri aus Wise Guys, Comedian Harmonists, Pop und Country wurde bei tropischen Temperaturen mit reichlich Applaus bedacht, ebenso  die  spritzigen  Beiträge der  Renshäuser Blas-
musikanten, zu denen auch Lieder von Abba und Udo Jürgens gehörten.
 Programm       Fotos Quellenkonzerte

 

Sommerlich gestimmt und gekleidet:
Vox Virorum beim Auftritt an der Rhumequelle. EF

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.07.2010

Kolping begeht Familientag

 Eichsfeld (ge). Der Kolpingfamilientag des Bezirks Untereichsfeld findet am Sonntag, 1. August, in Rhumspringe statt. Beginn ist um 10 Uhr mit einer Eucharistiefeier in der Pfarrkirche Rhumspringe. Anschließend gibt es eine Wanderung in der näheren Umgebung. Stationen sind der Grillplatz, die Zigeunereiche und der Forellenbrunnen. Die Strecke hat eine Länge von rund 2,6 Kilometern und ist auch mit Kinderwagen oder Karre gut befahrbar.

Nach der Rückkehr ist ein gemeinsames Mittagessen vorgesehen, ab 14.30 Uhr wird Kaffee und Kuchen angeboten. Der Teilnehmerbetrag ist auf 16 Euro für Familien und auf acht Euro für Einzelpersonen festgesetzt. Bezirksvorsitzender Walter Schum bittet um Anmeldungen bis zum 25. Juli unter seiner Adresse, um entsprechend planen zu können.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.07.2010

Sommer-Spaß mit Explosion und kalter Dusche

Kinderferienprogramm der Samtgemeinde Gieboldehausen verknüpft Spaß mit Information

VON  MARIE MITTMANN

Rhumspringe. 41 gespannte Mädchen und Jungen stehen in einem Halbkreis auf der Rasenfläche hinter dem Rhumspringer Feuerwehrhaus zusammen und tuscheln aufgeregt. „Noch eine, noch eine!“, fordern sie beharrlich. Dann folgt ein Augenblick erwartungsvoller Stille – und eine eindrucksvolle Explosion.

Gerade hat ein Mitglied der Rhumspringer Feuerwehr im Rahmen der Sommerferien-Kinderaktion „Feuer, Wasser und mehr“ eindrucksvoll demonstriert, was passiert, wenn eine Spraydose in ein Feuer gerät. Auch wie gefährlich es ist, brennendes Fett mit Wasser löschen zu wollen, haben die  Sechs-  bis  Zwölfjährigen aus  Rhumspringe, Rüders-
hausen,  Gieboldehausen,  Rollshausen, Krebeck und Lüt-
genhausen bereits in einer durch die Feuerwehr beaufsich-
tigten Vorführung gelernt.

 

Selbst einmal Feuerwehrmann sein: Besonders beim Spritzen mit den Schläuchen haben die Jungen sichtlich Spaß.  Mischke (3)

Willkommene Erfrischung

 

„Das Beste – nämlich die Explosion – kommt immer zum Schluss“, weiß der zwölfjährige Lukas Wolfram, der schon zum dritten Mal am Feuerwehraktionstag der Samtgemeinde Gieboldehausen teilnimmt. Zuvor hatten die Kinder schon die Fahrzeuge der Feuerwehr in Gieboldehausen und Rhumspringe genau inspiziert und in einer spannenden Power-Point-Präsentation das Wichtigste über Aufgaben und Arbeitsweise der Feuerwehr erfahren.

Auch wenn dies nicht ganz so spektakulär war wie die Explosion der Spraydose, gefiel auch dieser Teil der Veranstaltung: die Zwillinge Alina und Nermin Seferovic (9), die ebenfalls schon mehrmals dabei waren, haben keinerlei Verbesserungsvorschläge. Der zehnjährige Christian Schall, der zum ersten Mal bei der Feuerwehr-Aktion mitmacht, könnte sich vorstellen, auch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein. Denn dann soll der Feuerwehraktionstag zum fünften Mal ein Teil des Ferienprogramms der Samtgemeinde Gieboldehausen sein.

„Wir als Veranstalter sind total zufrieden mit dem Ver-
lauf des Aktionstages“, erklärt Frank Schneppenheim, stellvertretender  Feuerwehr-Jugendwart  der  Samtge-
meinde. Dass der Aktionstag beim Nachwuchs so gut ankommt, freut ihn auch deshalb, weil er hofft, durch dieses Angebot neue Mitglieder für die Jugendfeuerwehr gewinnen zu können. Mädchen und Jungen ab neunein-
halb Jahren können dort eintreten, ohne einen Mitglieds-
beitrag zu zahlen. Während die zehn Betreuer aufmerk-
sam zusehen, zeigen die Kinder zumindest beim Spritzen mit den Feuerwehrschläuchen schon einmal großes Interesse. Dafür, dass sie sich nun bei der Feuerwehr auskennen, werden sie noch mit einer Urkunde belohnt

 

Das Beste zum Schluss: Kinder beobachten die Spraydosen-Explosion aus sicherer Entfernung.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 26.07.2010

Hallenbad ist auch im Sommer beliebt

Flucht vor Hitze / Hohes Defizit / Badezeiten nur für Frauen angedacht

Rhumspringe (ku).Trotz oder gerade wegen des bislang sonnigen Sommers strömen nicht weniger Badegäste in das Hallenbad der Gemeinde Rhumspringe als im Win-
ter. Badaufsicht Iris Steinmetz, die sich die Badaufsicht mit Sonja Rohnert teilt, ist erstaunt darüber, dass täglich rund 50 Besucher die kommunale Einrichtung nutzen. Auch nach der Erhöhung der Eintrittspreise zum 1. Juli sei die Besucherzahl nicht zurückgegangen.

„Warm ist es auch hier bei hoher Luftfeuchtigkeit“, sagt Steinmetz: „Aber man kann sich ja kalt abduschen.“ Und einen Sonnenbrand kann man auch nicht kriegen. Viele Kinder und Senioren seien in den vergangenen heißen  Wochen  unter  den  Gästen  gewesen, berichtet Stein-
metz. Weniger genutzt als im Winter wird hingegen die Sauna. Und Warmbadetage werden erst wieder ab dem Herbst angeboten.
 

 

Hallenbad statt Badesee: Jan-Malte, Björn, Johanna, Leonie, Valentin und Janina (v.l.).  Pförtner

Finanziell bleibt das Hallenbad am seit Jahren leer stehenden Rhumehotel ein Sorgenkind für die Gemeinde. Das Defizit ist in den vergangenen Jahren mit gestiegenen Heizkosten auf mehr als 80.000 Euro jährlich angewachsen. Das Schwimmbad bleibe auf dem Prüfstand, auch die Schließung in letzter Konsequenz sei nach wie vor nicht auszuschließen und hinge von der weiteren Entwicklung der kommunalen Finanzen ab, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Vorerst werde über Möglichkeiten nachgedacht, zusätzliche Badegäste zu gewinnen – auch durch Badezeiten nur für Frauen. Aus dem Raum Herzberg gibt es entsprechende Anfragen muslimischer Frauen. Einen in Großstädten mittlerweile ebenso üblichen wie umstrittenen „Burkini-Badetag“ sieht Jacobi aber noch nicht. „Das Thema ist völlig offen“, sagt der Bürgermeister. Angedacht seien Badezeiten nur für Frauen allenfalls stundenweise an einem Wochentag.

Inklusive Schulschwimmen, Kursen und Vereinsnutzung wird das Hallenbad jährlich von mehr 12.000 Badegästen besucht – eine Größenordnung, die sich seit Jahren bei kleineren Schwankungen kaum verändert hat. Eine Zählung vor drei Jahren hat ergeben, dass nur knapp die Hälfte der Badbesucher aus Rhumspringe selbst kommt, ein Fünftel aus anderen Orten der Samtgemeinde Gieboldehausen und ein Drittel aus sonstigen Kommunen. Damit bezuschusst die Gemeinde, die das Hallenbad laut Jacobi „eigentlich nur für die Einwohner Rhumspringes vorhält“, in hohem Maße auch die Badbesuche Auswärtiger.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 29.07.2010

Frauenbund meditiert

Rhumspringe (sr). Zu einer Meditation treffen sich die Mitglieder des Katholischen Frauenbundes Rhumspringe in der Franz-von-Assisi-Kapelle am Dienstag, 3. August. Gemeinsame Abfahrt ist um 17.45 Uhr an der Kirche. Der Meditation schließt sich ein Essen bei der Heinz-Sielmann-Stiftung an. Zu dem Treffen sind alle interessierten Frauen eingeladen, Anmeldung bei Christa Jacobi, Telefon 05529 - 1621.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 09.08.2010

Sportler im Rhume-Stadion ausgezeichnet

Ausklang der Sportwoche: Vorsitzender würdigt Einsatz und Engagement vieler Mitglieder

Rhumspringe (wew). Der Sportverein hat zum Ausklang der Sportwoche im Rhume-Stadion erfolgreiche und verdiente Sportler ausgezeichnet. Markus Steinmetz, erster Vorsitzender des SVR, nahm die Ehrungen vor. Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) und „Nixe Rhuma“ alias Katharina Böning ehrten die Sieger der Rhumequellen-Läufe.

Ausgezeichnet mit Urkunden und Präsenten wurden vom SV Rhumspringe die F-Fußball-Junioren als Hallen- und Feldkreismeister 2009/10. Zur Mannschaft gehören Jonas Degener, Marius Wolfram, Marc Schmidt, Matthis Mühlhaus, Jannik Baumgärtel, Justin Sommer, Max Jütte, Timon Radtke, Noah Brandt sowie das Trainer- und Betreuerteam Sascha Brandt, Jörg Degener, Oliver Baumgärtel und Jonathan Bachmann.

 

Eine starke Gemeinschaft: Mitglieder des Sportvereins auf dem Sportplatz in Rhumspringe. EF

Das Tischtennis-Mädchenteam mit Alina Steinmetz, Franziska Domeier, Mellissa Käsehagen und Nadine Gatzemeier belegte den fünften Platz in Berlin bei „Jugend trainiert für Olympia“ und wurde dafür ausgezeichnet. Die Tischtennis-Spielgemeinschaft Rhume wurde Bezirksliga-Meister und Aufsteiger in die Bezirksoberliga. Zur Mannschaft gehören: Holger Dietrich, Pascal Bigalke, Stefan Schusterbauer, Bertram Golenia, Torsten Reinhardt, Patrick Gatzemeier, Frank Neumann und Tim-Martin Kujoth.

Der B-Jugendliche Rene Steinmetz wurde für Bestleistungen in der Leichtathletik geehrt. Unter anderm holte er vier Bezirkstitel über 100 Meter, 200 Meter, 110 Meter Hürden und der LG Eichsfeld-Staffel über 4 mal 100 Meter. Auch Engelbert Otto, einst aktiver Fußballer und Abwehrchef in der SVR-Mannschaft auf Bezirksebene, wurde ausgezeichnet. Seit Jahren ist er stets dann da, wenn es am Sporthaus und Fußballplatz etwas zu bauen und reparieren gibt. Josef Wüstefeld gewährt seit Jahren der SVR-Fußball-Sparte Unterstützung und macht sich besonders für den Junioren-Fußball verdient. Seine Enkelkinder Luis, Luka undJulian nahmen für „Opa Seppel“ die Auszeichnungen entgegen.

mehr Fotos und Berichte siehe unter: www.sv-srhumspringe.de

 

 

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Bericht und Fotos von Werner Wagner vom 10.08.2010

Von volkstürmlich bis südamerikanisch

Männergesangverein Breitenberg und Spielmannszug FFW Scharzfeld beim 4. Quellen-Konzert

VON WERNER WAGNER

Rhumspringe (wew). "Evergreens und Gesang am Rhumestrand" hieß das Motto. Die Mitwirkenden, der Männergesangverein Breitenberg und Spielmannszug der FFW Scharzfeld, trugen mit ihrem Gesangs- und Klangsreservoire dazu bei, dass sich der kostenlose Besuch des diesjährigen 4. Quellenkonzerts an der Rhumequelle allemal gelohnt hatte.

Bürgermeister Franz Jacobi hieß die Gäste aus dem Harz und aus dem Eichsfeld willkommen. Matthias Nolte und der 1. Vorsitzende Alois Friedrich des Gesangvereins, 117 Jahre alt, waren mit fast 30 Sängern  gekommen.  Zu  ihrem  vielfältigen Gesangs-
programm gehörten die Lieder wie "Maske in blau", "Heller und Batzen", "Die Legende von Babylon", "Über den Wolken"" und führte  auch in südliche  Gefilde mit

 

Männergesangverein Breitenberg an der Rhumequelle

dem Lied "Cappriccio". In eineinhalb Stunden wurden "Ton und Stimme grüßen Geheimnis und Stille der Rhumequelle" von den beiden Gruppen bestens ausgedrückt. Auch der Spielmannszug FFW Scharzfeld führte die Besucher mit ihrem Programm in südliche Länder. Volkstümliches, Evergreens und Klassiker riefen immer wieder den Beifall der Gäste hervor.

Spielmannszug FFW Scharzfeld beim Quellen-Konzert

 

Bürgermeister Jacobi dankte den Mitwirkenden und wies auf das Abschluss-Konzert 2010 am Samstagabend, den 4. September, 20 Uhr, hin. Beim Open Air mit dem Motto "Rock, Pop und Ohrwürmer" wirken Jian & Friends mit, die Straßenmusik der etwas anderen Art bieten. Unter Flutlicht ist auch die"Nixe Rhuma" dabei, sie hört's dann gerne rassig.

Karten für das Quellenkonzert am 04.09.2010 können am Veranstaltungstag an der Abendkasse, oder auch im Voraus bei der Gemeinde Rhumspringe und im Internet über „Tickets Dransfeld“ für 4,-Euro erworben werden.

 

Werner Wagner   

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 11.08.2010

Wassergewöhnung zählt mehr als ein Abzeichen

Initiative der Sportbünde: Übungsleiter betreuen beim Projekt „Rettungsring“ Junior-Nichtschwimmer

VON ANNA KLEIMANN

Eichsfeld/Göttingen. Nur noch etwa zwei Drittel aller schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre können schwimmen. Auch im Sportunterricht der Eichs-
felder Schulen können Schwimmeinheiten nur einen geringen Teil des Sport-Pensums ausmachen. Die Rhumspringer Grundschule, Gemeinde und der örtliche Sportverein (SV)haben nun in den Sommerferien ein landesweites Projekt des Sportbundes Niedersachsen aufgegriffen: Mit dem Konzept „Rettungsring“ (
siehe unten) sollte jugendlichen Nichtschwimmern eines der vier Elemente näher gebracht werden.

Initiatoren der Aktion waren SV-Übungsleiterin Reinhild Müller, Sportlehrerin Stefanie Trabelsi, Schulleiter Wilhelm Ballhausen und Bürgermeister Franz Jakobi. Trabelsi zeigte sich sehr zufrieden mit dem Erfolg des Projekts:  „Zwölf  Kinder haben in den Kursen das See-

 

Startschuss für die Bewegung im Wasser: 20 Eichsfelder Kinder nahmen am Kurs im Rhumspringer Hallenbad teil. EF

pferdchen-Abzeichen absolviert. Aber auch den anderen 20 Teilnehmern konnte die Freude an der Bewegung im Wasser vermittelt werden. Ihr Ziel war es einfach jeden Tag etwas mehr zu erreichen.“

Unter der Regie von Trabelsi  haben  die Schwimm-Anfänger in den ersten zwei Ferienwochen in zwei 10er-Grup-
pen intensiven Unterricht bekommen. Der Kursleiterin gelang es, die Kinder im Alter zwischen sieben und zehn Jahren langsam und behutsam – den individuellen Fähigkeiten entsprechend – an die Thematik heranzuführen. „Wir hatten ein bis zwei Schüler, die etwas größere Hürden zu überwinden hatten, aber letztendlich haben auch sie sich gut an das Wasser gewöhnt“, resümiert Trabelsi.

Laufsteg ins Wasser: In Göttingen wurde das Projekt  „Rettungsring“ von den Waspo-Übungs-
leitern Freya Pense, Daria Linne und André Bötte (v.l. im Wasser) betreut.   Vetter

 

Das Erreichen eines Seepferdchen-Abzeichens war nicht das einzige Ziel des Kurses. Für etwa die Hälfte der Kinder stand die Wassergewöhnung zunächst im Vordergrund. „Zur Seepferdchen-Prüfung gehört ja auch das Tauchen. Nicht alle Teilnehmer waren dafür schon bereit“, berichtet die betreuende Sportlehrerin. Zufrieden mit den erreichten persönlichen Leistungen waren sowohl Nachwuchs, Eltern als auch die Lehrerin. Diese wurde nicht nach einem vom Landes-Sportbund vorgegebenen Konzept geschult, sondern brachte ihre eigenen Erfahrungen in das Training mit ein.

Die Geschlechtermischung in den jeweils einstündigen Einheiten sei ausgewogen gewesen, und Jungen sowie Mädchen seien sehr harmonisch miteinander umgegangen, zeigt sich Trabelsi zufrieden mit ihren Schützlingen.

Der Kurs startete mit einem langsamen Kontakt zum Wasser. Die Übungsleiterin führte dieKinder Schritt für

Schritt an einen entspannten Umgang mit dem blauen Element heran, damit sich auch kein frischgebackener Badefrosch überfordert fühlen konnte. Den Einstieg bildete ein anfängliches Durchschreiten des flacheren Beckenbereiches, darauf folgte spielerisches Nassspritzen und simpler Aufenthalt im Wasser. Als zweiter Schritt standen erste Technik-Übungen auf dem Programm. Das Erlernen von einfachen Schwimmbewegungen auf dem Trockenen diente als Grundlage für eine sichere und erfolgreiche Fortbewegung im Nass. Im dritten Schritt sollten die unter anderem aus Rüdershausen, Hilkerode und Rhumspringe stammenden Badenixen und ihre männlichen Kollegen das Erlernte selbstständig anwenden.  

Projekt Rettungsring

Der Landessportbund bezuschusst das Projekt zwei Jahre lang. Kreis- (KSB) und Stadtsportbund (SSB) Göttingen bieten in kompakter Form kostengünstige (20 Euro) Kurse, die für Kinder, Jugendliche und Erwachsene offen sind. Teilnehmer mit Migrationshintergrund oder aus sozial benachteiligten Familien sollen besonders angesprochen werden. Geleitet werden die Kurse von ausgebildeten Übungsleitern. Etwa 50 Kinder haben in den Sommerferien in Rhumspringe (KSB) und in Göttingen (SSB) an den vier Kursen teilgenommen. Weitere sind für die Herbstferien geplant.kal

 

 

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Werner Wagner vom 11.08.2010

Pfarrer Hans-Günter Sorge verlässt die Seelsorgeeinheit

Rhumspringe (wew).Hans-Günter Sorge, seit Dezember 2009 Pfarrer der Seelsorgeeinheit St. Sebastian Rhumspringe, St. Johannes Hilkerode und St. Andreas Rüdershausen, verläßt diese Gemeinden. Damit geht ein Geistlicher, der überall sehr beliebt war. Am Freitag, den 20. August,  findet um 18.30 Uhr eine Abendmesse statt, mit der Pfarrer Sorge sich verabschiedet.

Im Anschluss daran können sich die Gemeindemitglieder im Pfarrheim St. Sebastian persönlich von ihrem scheidenden Pfarrer verabschieden. Bei einem Getränk und Knabbereien haben sie dazu Gelegenheit.  

 

 

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Werner Wagner vom 12.08.2010

"Mit Freude feiern" heißt das Motto

Pfarrgemeinderat lädt zum 22. August ein

Rhumspringe (wew). Am Sonntag, den 22. August, feiert die Pfarrgemeinde St. Sebastian Rhumspringe unter dem Motto "Mit Freude feiern" ihr schon traditionelles Pfarrfest. Um 13 Uhr ist der Einführungs-Gottesdienst des neuen Pfarrers Markus Grabowski, der die Seelsorgeeinheit St. Sebastian Rhumspringe, St. Johannes Hilkerode und St. Andreas Rüdershausen betreut. Pfarrer Grabowski wurde am 30. Januar 1976 in Malapane (Schlesien) geboren wurde. Seit 1988 lebt der Geistliche in Deutschland. Grabowski wurde am 29. Mai 2004 von Bischof Josef zum Priester geweiht. In Salzgitter und Stade hatte der neue Pfarrer Kaplanstellen.

Der Pfarrgemeinderat und der Kirchenvorstand organisieren das diesjährige Pfarrfest. Die kirchlichen Vereine sowie die meisten anderen örtlichen Vereine haben ihre Unterstützung zugesagt. Nach dem Gottesdienst wird im Pfarrheim und rund um die Kirche gefeiert. Es gibt ein reichliches Angebot für das leibliche Wohl. So Kaffee und Kuchen, verschiedene Grillwaren, Fischbrötchen, Mettwurstbrote, alkoholfreie Getränke und Bier, Wein und weitere Getränke.

Der Fanfarenzug Rhumspringe spielt zur Unterhaltung auf. Es werden Tanzvorführungen gezeigt. Es gibt eine Kinder-Olympiade und Kinderschminken. Die Jugend wartet mit Filmvorführungen auf. Ebenso steht Basteln auf dem Programm.

Ein Teil des Reinerlöses geht als Spende an das Caritas Baby Hospital in Bethlehem. Der Rest verbleibt in der örtlichen Pfarrgemeinde, wird für Neuanschaffungen und als Kücheninstandhaltung im Pfarrheim verwendet.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 14.08.2010

Grabowski wird Pfarrer in Rhumspringe

Einführung am 22. August in der Kirche St. Sebastian / Nachbarn bringen schon Stracke vorbei

VON  MICHAEL CASPAR

Rhumspringe „Ich fühle mich, als ob ich nach Hause gekommen bin“, meint Markus Grabowski (34), der neue Pfarrer von Rhumspringe, Rüdershausen und Hilkerode. Die Kreuze am Wegesrand erinnern ihn an seine alte Heimat Schlesien, wo er seine ersten Lebensjahre verbracht hat. Mit elf Jahren ist er als Spätaussiedler aus Polen nach Deutschland gekommen. Seine Eltern ließen sich in Garbsen bei Hannover nieder – in der katholischen Diaspora.

„Ich habe drei, vier Jahre für die Umstellung gebraucht“, sagt Grabowski. Dann beherrschte er die deutsche Sprache und war vertraut mit der Mentalität der Menschen. In der Kirche fand er Rückhalt. Bereits seit seiner Erstkommunion 1985 dient er als Ministrant am Altar. Seine Eltern erzogen ihn katholisch. Eine Romreise kurz vor dem Abitur und der anschließende Zivildienst in seiner Pfarrgemeinde bestärkten ihn in dem Bewusstsein, zum Priester berufen zu sein.

 

Will Brücken zwischen den Menschen bauen: Pfarrer Markus Grabowski auf der Rhumebrücke neben dem Pfarrheim.   Pförtner

„Im Herbst 1997 zog ich im Priesterseminar in St. Georgen bei Frankfurt ein, um Philosophie und Theologie zu studieren“, erzählt er. 1999/2000 verbrachte er zwei Auslandssemester in Rom. Dort lernte er die Weltkirche und den italienischen Lebensstil kennen. Während eines Ausflugs nach Sizilien lud ihn eine Familie mittags zum Essen ein. Abends saßen sie immer noch am Tisch und tafelten.

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland begann die intensive Vorbereitung auf die Priesterweihe. Zum Weihejahrgang gehörten noch drei andere Kandidaten. Einer davon war Martin Marahrens, der mittlerweile Jugenddekanatsseelsorger in Duderstadt ist. Bischof Josef Homeyer weihte die jungen Männer am 29. Mai 2004, dem Sonnabend vor Pfingsten. Am Tag darauf feierte Grabowski seine erste eigene Messe, die Primiz, in der Corpus-Christi-Gemeinde in Garbsen-Havelse.

Der Bischof schickte ihn als Kaplan nach Salzgitter-Bad, wo er Pfarrer Wolfgang Voges (heute Dechant in Hildesheim) zur Hand ging. „Nach den Jahren im Priesterseminar war die Gemeindearbeit eine Umstellung“, räumt der Geistliche ein. Er habe lernen müssen, die hehren christlichen Vorstellungen ins Alltagsleben zu übersetzen.

Nach zwei Jahren wechselte Grabowski als Kaplan zur Seelsorgeeinheit Stade, Bremervörde, Hemmoor. Der Anteil der Katholiken an der Bevölkerung liegt dort bei sechs Prozent. Er wurde Dekanatsjugendseelsorger. Der Geistliche spielte mit den jungen Menschen Fußball. Er ist ein guter Mittelfeldspieler, an dem kaum einer vorbei kommt. Zu seinen Angeboten gehörte unter anderem das von ihm erfundene „geistliche Abhängen“. Sonntagsabends konnten ihn Jugendliche in seiner Kaplanswohnung besuchen. „Es ergaben sich viele persönliche Gespräche über Beziehungsprobleme in der Familie oder mit Freunden. Jugendarbeit soll auch in Rhumspringe ein Schwerpunkt meiner Arbeit werden“, erzählt der Priester. Auch in Hilkerode und Rüdershausen will er hier verstärkt tätig werden.

Er weiß, dass er Vertrauen zurückgewinnen muss. Sein Amtsvorgänger war im vergangenen November nach einer rechtskräftigen Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes vom Bistum in den Ruhestand versetzt worden

Bei einem ersten Besuch im Eichsfeld im Juli begegneten die Menschen ihrem neuen Pfarrer offen. Eine Frau sagte zu Grabowski, dass er sich jederzeit in ihrem Gemüsegarten bedienen dürfte. Andere klingelten an der Haustür und drückten ihm eine Mettwurst in der Hand. Auch deswegen hat der Geistliche das Gefühl, nach Hause gekommen zu sein.

Pfarrer Markus Grabowski wird am Sonntag, 22. August, um 13 Uhr mit einem Gottesdienst in sein neues Amt eingeführt. Es schließt sich ein Pfarrfest an.

 

 

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Gemeinde Rhumspringe 16.08.2010

Rock und Pop an der Quelle

Das Abschlusskonzert  der  diesjährigen 5. Rhumsprin-
ger Quellen-Konzerte findet am Samstag, dem 04. September 2010, um 20:00 Uhr, an der Rhumequelle statt.

Der Fanfarenzug Rhumspringe begrüßt die eintreffenden Gäste mit flotten Tönen auf dem Parkplatz vor der Quelle. Das folgende Konzert mit der Göttinger Band Jian & Friends steht unter dem Motto „Rock, Pop und Ohrwürmer – Nixe Rhuma hört´s gern rassig“.

Jian & Friends, das sind Marian Müller (Gesang, Cajon, Piano) und Max Gebauer (Gitarre, Trompete), begleitet von Freunden, die als Straßenmusikercombo begannen und ihre Instrumente am liebsten live und unplugged erklingen lassen. Ihren größten Auftritt hatten die Musiker im vergangenen Jahr beim Pop-Meets-Classic-Konzert in der Lokhalle, wo sie das Publikum mit Coversongs aus Rock, Pop und Jazz begeisterten. Der Titel ihres neusten Albums lautet „Weg von der Straße“

 

Jian & Friends

Fanfarenzug Rhumspringe

 

Die Besucher des Konzertes erwartet ein einmaliger Musikgenuss in festlich illuminierter Naturkulisse. Wer weiß, vielleicht lässt sich ja auch die Nixe Rhuma mit ihren Elfen durch die Klänge aus den Tiefen der Rhume-
quelle locken. Das Restaurant „Die Quelle“ und der Kiosk bieten Getränke und kleine Snacks an, so dass auch für das leibliche Wohl gesorgt ist

Karten für dieses einzigartige Event sind im Vorverkauf zum Preis von 4,-- € in der Gemeindeverwaltung Rhum-
springe
oder online unter www.ticketsdransfeld.de  sowie an der Abendkasse erhältlich.

Sollte der Wettergott nicht mitspielen und das Konzert abgesagt werden müssen, erhalten Sie Infos unter www.rhumspringe.de und durch die Medien.

   

  Sponsoren vom Quellenkonzert am 4. September 2010

Sparkasse Göttingen - Duderstadt - Münden

Landschaftsverband Südniedersachsen e. V.

Tilch - Ganzheitliche Pflege und Betreuung

VGH Versicherungen

Städtische Wohnungsbau GmbH Göttingen

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 18.08.2010

Tageblatt-Ortsporträtserie: Lütgenhausen

Lütgenhausen. Das zweitkleinste Dorf im Verbreitungs-
gebiet ist irgendwie anders: Lütgenhausen ist eines von zweien im  Verbreitungsgebiet  des  Eichsfelder  Tageb-
latts, das kein Teil der historischen Region Eichsfeld ist. Der Ort mit seinen 170 Einwohnern ist seit Ende des 16. Jahrhunderts  evangelisch, er gehörte bis zur Gebietsre-
form Anfang der 1970er-Jahre zum Landkreis Osterode. Eine Veränderung, die den Bewohnern des kleinen Dorfes nachhängt.

 

Eingebettet in die Rhumeaue: Lütgenhausen musste Ende des 18. Jahrhunderts wegen ständigen Hochwassers umziehen.   Thiele

Lesen Sie im  18. Teil der  Tageblatt-Heimatserie  „Wir im Eichsfeld“ Geschichten von schmutzigen Füßen, aus-
ufernden Feiern, oder einem heimtückischen Mord, der seit Jahrhunderten durchs Dorf geistert. Dazu gibt es Zahlen, Daten und Fakten für einen umfassenden Eindruck des Ortes.    Ortsportrait Lütgenhausen

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 21.08.2010

Ersatz für gestohlenen Ball

Sparkasse hilft Kin-Ball-Gruppe / Spieler gesucht

Rhumspringe (ku). Die Kin-Ball-Gruppe des Rhumspringer Sportvereins hat Ersatz für den Ball bekommen, der im Februar aus einem Schrank in der Turnhalle gestohlen wurde. Die Sparkasse Duderstadt, die in Rhumspringe eine Filiale unterhält, hat der Gruppe einen neuen Ball gesponsert.

Trainerin Reinhild Müller fragt sich immer noch,was der Dieb mit dem Ball, der immerhin einen Umfang von 1,22 Meter hat, anfangen will. Wegen des dreistelligen Preises sei es für den Verein erst einmal nicht in Frage gekommen, einen neuen Ball anzuschaffen. Umso mehr freutsie sich, dass das jetzt auf anderem Wege gelungen ist.

Durch Schulwechsel undveränderte Stundenpläne ist die Rhumspringer Kin-Ball-Gruppe zurzeit allerdings dezimiert und besteht nur noch aus bis zu einem Dutzend Spielern. „Das ist sehr schade, denn für ein Spiel werden mindestens 15 Spieler benötigt“, sagt Müller: „Dabei ist Kin-Ball ein anspruchsvolles, schnelles Teamspiel, in dem die Zusammenarbeit der Spieler untereinander gefördert wird.“ Wer Interesse daran hat oder an einer Schnupperstunde in seiner Schulklasse oder seinem Vereininteressiert ist, kann sich unter Telefon 05529/919336 melden.

Kin-Ball wurdeerst 1986 in Kanada erfunden. Der speziell für diesen Sport verwendete Ball mit einem Gewicht von weniger als einem Kilogramm fordert durch seine Flugeigenschaften Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer.

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 23.08.2010

Sport und Umweltschutz verbinden

SV Rhumspringe bei Aktion „Natur sportlich erleben“ dabei

Rhumspringe (ak). Aktiv sein, dabei die Natur erleben, ohne ihr zu schaden – dass das möglich ist, will der SV Rhumspringe unter Beweis stellen. In Kooperation mit dem Waldpädagogikzentrum Reinhausen beteiligt sich der Verein am niedersachsenweiten Aktionstag „Natur sportlich erleben“. Die Veranstaltung am 5. September soll zeigen, dass sich Sport mit Umwelt- und Naturschutz verbinden lässt.

Geplant sind zwei Aktionen am Rhumspringer Grillplatz. „Waldkids“ und „Orientierungswalking“ heißen die Beiträge der Rhumspringer, die unter der Federführung von SV-Vizevorsitzender Reinhild Müller entstanden sind. In Gruppen von fünf bis acht Personen sollen im Wald Stationen angelaufen und dort Aufgaben wie Holzsägen, Steinestoßen oder Feuer-Machen erfüllt werden. Dabei gilt es, möglichst viele Punkte zu erarbeiten.

Je mehr Punkte ein Team hat, desto mehr Karten bekommt es für die anschließende Verlosung. So haben also auch Teams die Chance auf einen Gewinn, die nicht so gut abgeschnitten haben. Verlost werden Mettwürste, Gutscheine und vieles mehr. Für die Kinder beginnt die Veranstaltung um 10 Uhr, für Erwachsene um 14 Uhr. Es kann aber bis 16 Uhr gestartet werden. Der Radiosender NDR-1-Niedersachsen berichtet über den Aktionstag mit landesweit 111 Veranstaltungen und die Vorbereitungen in den einzelnen Orten.

Anmeldung: E-Mail reinhild.mueller@googlemail.com, Telefon 05529/919336 oder 0170/8954303. Weitere Info: www.ndr1niedersachsen.de.

 

 

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Bericht und Fotos von Werner Wagner vom 25.08.2010

Ein "guter Hirte" für die Seelsorgeeinheit

Markus Grabowski als Pfarrer eingeführt

VON WERNER WAGNER

Die Seelsorgeinheit St. Sebastian Rhumspringe, St. Johannes Hilkerode und St. Andreas Rüdershausen hat einen neuen Pfarrer: Markus Grabowski wurde am vergangenen Sonntag, 22. August, in der Pfarrkirche St. Sebastian  in  sein  neues Amt eingeführt. Propst Wolf-
gang Damm (Duderstadt) hatte von Bischof Norbert Trelle (Hildesheim) die Aufgabe bekommen, den 34-jährigen Geistlichen an seine neue Aufgabe heranzuführen. Grabowski wurde in Schlesien geboren  und kam als Spätaussiedler aus Polen nach Deutschland.

Im Einführungs-Gottesdienst in Rhumspringe gab Propst Damm den neuen Pfarrer mit auf den Weg, "ein guter Hirte" in seinem neuen Amt zu sein. Das Amt zelebrierten  weiterhin  Pfarrer  Markus Grabowski, Dia-
kon  Erich  Schmidt  (Hilkerode)  und  Pfarrer  Hermann

 

Heilige Messe in der Pfarrkirche St. Sebastian zur

"Einführung" Pfarrer Markus Grabowskis.  Wagner

Heitmüller (Hannover-Garbsen). Weiterhin gestalteten das Amt: Pfarrer Alfred Latka (Rhumspringe), Pfarrer Gerhard Reithner (Söhre), früherer Rhumspringer und Abiturient am Gymnasium für Jungen in Duderstadt, Kaplan Martin Marahrens (Duderstadt), Kaplan Thomas Hanke (Hannover), Diakon Gangolf Johnen (Garbsen), Pater Dieter Böhler (Frankfurt), Pfarrer Michael Lerche (Bilshausen), Seminarist Robert Ginter (Braunschweig) und der evangelische Pastor Jens Arne Edelmann (Gieboldehausen).

Möchte ein Eichsfelder sein

Pfarrer Grabowski hob in seiner Predigt hervor, "als Neuer" die christlichen Tugenden und echten Qualitäten der Eichsfelder wahrnehmen zu wollen, die ihm im voraus so nahe gelegt wurden. Der Geistliche versicherte: "Mit Freude und Dankbarkeit werde ich als Pfarrer an der Rhume auftreten. Ich möchte auch den Konsens zu den kranken Menschen pflegen, möchte all meine Kräfte einsetzen, damit ihr die Tür zu Gott und zum ewigen Leben findet."

Die feierliche Messe wurde von einer großen Ministrantenschar und vom Kirchenchor unter der Leitung von Chistiane Diedrich mitgestaltet. Gemeindereferentin Rita Nöhren leitete den Kinderchor Hilkerode, der das Lied "Feuer und Flamme" sang.

Anwesende Geistliche und Messdiener.   Wagner

 

Etliche Begrüßungsreden

Unmittelbar nach dem Einführungs-Gottesdienst hieß Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Rosemarie Jütte den neuen Pfarrer Grabowski  auch im Namen ihrer Kollegin-
nen Claudia Wüstefeld-Ahlborn (Hilkerode) und Frank Jegerczyk  (Rüdershausen)  willkommen.  Pastor Edel-
mann sprach einen herzlichen Willkommensgruß für die evangelische Gemeinde.

Ortsbürgermeister  Franz  Jacobi  begrüßte Pfarrer Gra-
bowski als Vertreter der politischen Gemeinde und sprach auch  für  seinen anwesenden Kolleginnen Anne-
gret Lange (Rüdershausen) und Hiltrud Rust (Hilkerode). Jacobi meinte: "Wir stehen ihnen gerne zur Seite und wünschen viel Erfolg für die Zukunft."
  

Jugendarbeit als dominierende Aufgabe

Der neue Geistliche dankte für all die Willkommensgrüße und Wünsche und bedankte sich bei seinen Mitbrüdern für die Präsenz zu Einführung. Sein ganz besonderer Dank galt Pfarrer Hermann Heitmüller, mit dem er in seinen Anfangsjahren eine große Unterstützung fand. Aber ebenso dankte Pfarrer Grabowski auch den Jugendlichen aus dem Dekanat Süderelbe, wo er früher tätig war und die mit fast 50 Personen unter Leitung von Bernd Maasen schon tags  zuvor angereist waren.  Grabowski betonte, dass  die Jugendarbeit auch in Zukunft in der Seelsorge-
einheit ganz an vorderer Stelle stehen würde.

Pfarrfest ein voller Erfolg

Das anschließende Pfarrfest rund um die Kirche wurde ein großartiger Erfolg. Die örtlichen Vereine und etliche ehrenamtliche Helfer trugen dazu bei, dass der gesellige Teil am Nachmittag trotz einiger Regenschauer vollkom-
men gelang. Zusehen waren da auch Pater Willigis Eckermann, Pater Ewald Spies und Altbürgermeister Karl Habich. Es wurde bis in die späten Abendstunden gefeiert.

Werner Wagner   

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 27.08.2010

Gemeinde will Sportler ehren

Rhumspringe (sr). Um die Ehrung verdienter Sportler der Gemeinde Rhumspringe geht es anlässlich der nächsten öffentlichen Sitzung des Gemeinderates. Sie ist auf Donnerstag, 9. September, terminiert und beginnt um 19.30 Uhr im Gasthaus Zum Weißen Ross. Außerdem werden sich die Ratsmitglieder mit dem Abschluss eines Konzessionsvertrages zur Wasserversorgung durch die EEW beschäftigen.    Mehr zur Ratssitzung

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 27.08.2010

SCHULANFÄNGER2010

Klasse 1a der Grundschule Rhumspringe

Lara Anhalt, Carla Bachmann, Moritz Ballhausen, Marie-Sophie Bode, Jannis Bringmann, Maximilian Degener, Tom Degener, Jannik Heyder, Tabea Hilz, Charleen Hunold, Sven Kreisch, Maris Rolf Kühn, Benit Meise, Maurice Rose, Eilen Thiele. Klassenlehrerin Steffi Trabelsi

 

Klasse 1b der Grundschule Rhumspringe

Anastasia Adam, Mika Adam, Lena Bauermeister, Tina Bauermeister, Jannis Degener, Linda Domeyer, Sina Faßhauer, Laurenz Höber, Jasmin Hoppmann, Lisa-Marie Landgraf, Celina Mecke, Lennardt Pfeffer, Luis Priebe, Sophie Schulze, Paolo Starke, Merle Wiegmann, Niklas Winkler. Klassenlehrerin Steffi Trabelsi

 

 

 

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Eichsfelder Tageblatt vom 28.08.2010

Land und Gemeinde planen Straßentausch

Vor Wechsel Sanierungsarbeiten vereinbart / Engpass auf Entlastungsstraße

Rhumspringe ku). Die kommunale Entlastungsstraße wird ab 30.08.2010 saniert. Der Verkehr in der nach dem ehemaligen Bahnhof benannten Straße wird einseitig an einer Baustellenampel vorbeigeführt. Da es sich in der Bahnhofstraße  um  Unterhaltungsarbeiten handelt, wer-
den die Anlieger nicht zur Kasse gebeten.

Die Straßensanierung geschieht im Vorgriff auf ein Tauschgeschäft. Denn fast zwei Jahrzehnte nach Freigabe der kommunalen Entlastungsstraße ist die alte Ortsdurchfahrt, die sich als Duderstädter Straße und Hauptstraße durchs Dorf schlängelnd, immer noch Bestandteil  der  Landesstraße  530.  Wegen  der  Bin-
dungsfrist der Zuschüsse für die Entlastungsstraße war

 

Ab Montag Baustelle: die Rhumspringer Umgehung. Pförtner

ein Tausch bislang nicht möglich. „Wir verhandeln  bereits seit längerer Zeit mit derLandesstraßenverwaltung über eine Drehung der Eigentumsverhältnisse“, teilt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) mit: „Eine Vorbedingung ist, dass beide Straßen zuvor vom jeweiligen Baulastträger saniert werden.“ In der Bahnhofstraße sollen die Schotter-Tragschicht verdichtet, eine neue, verstärkte Asphaltschicht eingebaut und die Kanalschächte reguliert werden. Die mit 87000 Euro veranschlagten Arbeiten waren im Etat eingeplant – allerdings mit einer geringeren Summe. Die Zufahrt zu den Gewerbebetrieben bleibt während der Bauzeit gewährleistet.

Bevor die Entlastungsstraße, deren Bau der langjährige Bürgermeister Karl Habich (CDU) als größten Erfolg seiner Amtszeit betrachtet, zur Landesstraße und die Landesstraße zur kommunalen Straße umgewidmet werden kann, ist aber noch das Land am Zuge. „Wir hoffen, dass das Land zeitnah die alte Ortsdurchfahrt in Schuss bringt“, sagt Jacobi: „Das hängt allerdings von den Finanzierungsmöglichkeiten ab.“