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  B E R I C H T E   2 0 0 8

FOTOALBUM

A R C H I V

 

- gewünschten Artikel bitte anklicken oder nach unten blättern -

 

Arbeitsgemeinschaft Rhumequelle.....-ET 25.01.2008

 

Der Rhumepark ist kein Hundeklo - ET 12-06-2008

Treffpunkt für alle Generationen - ET 20-06-2008

 

Unbekannte randalieren in Tibushalle - ET 25-06-2008

Suche nach Jugendraum - ET 01-07-2008

 

Rhumequelle - Immer einen Spaziergang - ET 9-09-08

Arbeiten auf  Gelände der Papierfabrik - ET 9-09-2008

 

Am Kiosk ist noch viel Betrieb - WW 18-09-2008

Schüler ernten bergeweise Kürbisse - ET 19-09-2008

 

Pöhlder Ortsteil will ins Eichsfeld - ET 07-10-2008

Rhumequelle: Jacobi sieht Fortschritte - ET 10-10-08

 

Rhumspringer Schulhof umgestaltet -  ET 11-10-2008

Rhumequelle: Gebietswechsel möglich - ET 23-10-08

 

Radweg-Wunsch eint Nachbargemeinden ET 12-11-08

Ortsteil Rhumequelle bleibt Zankapfel - ET 28-11-08

 

Schuldenfreie Gemeinde gleicht Etat ..... ET 24-12-08

 

 

ET vom 25.01.2008

Neue Organisationsform bringt Vorteile

Bürgermeister Franz Jacobi ist Vorsitzender

Die bisherige Arbeitsgemeinschaft Rhumequelle ist seit dem 1. Januar 2008 ein gemeinnütziger Verein. Diese Botschaft überbrachte Bürgermeister Franz Jacobi anlässlich der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung dieses Jahres im Quellenrestaurant

 

Rhumspringe (wew). Jacobi dankte in seinem Jahresbericht für die eifrige Mitarbeit und viele Pflegearbeit, die von Mitgliedern der bisherigen Arbeitsgemeinschaft erbracht wurde. Der Vorsitzende appellierte, auch in diesem Jahr Werbung für die Arbeitsgemeinschaft zu betreiben. Dies könne vor allem bei den 2008 wieder stattfindenden Quellenkonzerten geschehen.

 

Jacobi teilte mit, dass der niedrige Rhume-Pegelstand Sorge bereite, da das Wehr geöffnet worden sei. Die zuständigen Stellen beim Landkreis Göttingen seien gebeten, bis Mitte des Jahres eine Klärung der weiteren Entwicklung herbeizuführen. Der Vorsitzende bedankte sich sodann bei Samtgemeindebürgermeister Reinhard Grobecker für die finanzielle Unterstützung notwendiger Arbeiten Nach langem Abwägen sprach sich die Versammlung dafür aus, das geplante Stufengeländer „Am Bornberg“ in Aluminium und nicht in Holz oder Kunststoff errichten zu lassen.

 

 

 


Franz Jacobi, Gerhard Walter, Karl Habich, Rüdiger Herzberg und Reinhard Grobecker  (von links)

Lob erhielten der scheidende Geschäftsführer Rüdiger Herzberg, einst Forstbeamter, für seine 30-jährige Tätigkeit und Karl Habich für seine Tätigkeit als Kassenführer, die er nach 16 Jahren nun abgibt. Habich erinnerte in seiner Abschiedsrede an die Gründung der AG im Jahre 1962: „Die Zustände an der Rhumequelle waren sehr schlecht, bedeuteten für Besucher eine hohe Gefahr. Nach Gründung des Harzklubs Rhumspringe, der sich um eine Verbesserung bemühte, kümmerte sich dann die neue AG um notwendige Arbeiten."

 

Erinnerungen aufgefrischt


Habich ließ abschließend noch einmal die Höhepunkte der vergangenen Jahre mit vielen Veranstaltungen und Arbeitseinsätzen im Einzugsbereich der Rhumequelle Revue passieren.  Die Mitglieder wählten anschließend den neuen Vereinsvorstand: Zum ersten Vorsitzenden ernannten die Anwesenden Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi und Gerhard Walter übernimmt das Amt des Stellvertreters. Als Geschäftsführer ist Olaf Müller tätig und als Kassenführer Rolf Adler.

 

 Bedarf vieler Pflegearbeiten:
die Rhumequelle.  Pförtner

 

 

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ET vom 12.06.2008

Der Rhumepark ist kein Hundeklo

Zusatzschilder installiert

Rhumspringe (ku). Im Ursprungsort der Rhume häufen sich die Beschwerden über Hundehaufen. Einheimische und Besucher beklagten sich in zunehmendem Maße über verunreinigte Gehwege und öffentliche Flachen, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Ein Brennpunkt sei der Rhumepark.

 

Die Gemeinde hat deshalb jetzt an allen Rhumepark-Zugängen die blaue Fußweg-Ausschilderung um grüne Zusatzschilder mit Piktogrammen ergänzt. „Damit appellieren wir an alle Hundehalter, Leinenzwang und Badeverbot für ihre Tiere zu beachten sowie ihrer Pflicht zur Hundekot-Entsorgung nachzukommen", betont Jacobi: „Der Park ist kein Hundeklo, das Wassertretbecken keine Hundebadewanne." Bei Zuwiderhandlungen drohten Hundehaltern Bußgelder. Bereits die zum Jahresbeginn erfolgte Erhöhung der Hundesteuer in Rhumspringe war unter anderem mit zunehmenden Hundekot-Problemen begründet worden. Auch die Kindergarten-Kinder würden häufig in  Hundekot treten,  Hundehalter sich oftmals uneinsichtig zeigen.

 


Piktogramme mahnen Hundehalter

Jacobi beklagt auch, dass in jüngerer Zeit junge Moped- und Autofahrer mehrfach direkt in die Grünanlagen gefahren seien. Die Jugendlichen könnten sich dort treffen und die Anlage auch als Liegewiese nutzen, wenn sie keinen Müll hinterließen, meint Jacobi. Der Rhumepark sei aber keine Park- und Fahrfläche, künftig würde es Anzeigen geben.

 

 

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ET vom 20.06.2008
Treffpunkt für alle Generationen angeregt

Bündnis für Familien: Arbeitsgruppe soll Vorschläge konkretisieren

Rhumspringe (ku) Einen runden Familientisch wie in Bilshausen gibt es in der Gemeinde Rhumspringe noch nicht, auch dort wird aber über ein Bündnis für Familien nachgedacht. Erneut hat sich jetzt der Kulturausschuss mit dem Thema beschäftigt und angeregt, in der ehemaligen Wohnung im Obergeschoss des Rhumspringer Kindergartens Begegnungsmöglichkeiten für verschiedene Generationen zu schaffen

 

Die Angebote dort könnten vom Vorlesen für Kinder bis zu Computerkursen für Senioren rei-chen. Trotz Abbaus von Arbeitsplätzen und Abwanderung junger Leute verfüge Rhumspringe über eine gute soziale Infrastruktur, betont Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) und listet Haus- und Zahnarzt, Kindertagesstätte, Grundschule, Apotheke, Sportstätten, Hallenbad, günstiges Bauland und Freizeitmöglichkeiten auf. Die Familienfreundlichkeit der Gemeinde, die Bauwilligen neben einem Kinderbonus auch Grundstückskauf in Raten anbietet, könne darüber hinaus aber noch intensiviert und erweitert werden
 

 

Franz Jacobi

Nachbarschaftshilfe Voraussichtlich, so Jacobi, werde sich eine Arbeitsgruppe bilden, die dafür konkrete Vor-schläge erarbeiten werde. Die Bandbreite der Modelle reiche von einem Familientisch nach Bilshäuser Vorbild bis zur ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe. Auf letztere Möglichkeit hat in diesem Jahr auch die Samtgemeinde Gieboldehausen hingewiesen – mit Blick auf die Gemeinden Friedland und Rosdorf. Dort wird Nachbarschaftshilfe unter anderem in Form von Kinderbetreuung, Einkäufen für Senioren oder kleineren Hilfeleistungen in Haus und Garten praktiziert. Wegen einer möglichen Übertragung dieser Projekte in weitere Gemeinden hat der Sozial- und Gesundheitsausschuss des Landkreises Göttingen um Informationen darüber gebeten, ob innerhalb der Samtgemeinde Interesse an ehrenamtlicher Nachbarschaftshilfe bestehe.

 

 

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ET vom 25.06.2008
Unbekannte randalieren in Tibus-Werkshalle
Scheiben eingeworfen und Verkleidungen zerstört / Gefährliches Gelände für Ortskundige

Rhumspringe (asg).Unzählige eingeworfene Scheiben, zerstörte Plexiglasverblendungen und aufgebrochene Gitterroste über tiefen Gruben: Unbekannte haben am Wochenende in der ehemaligen Kraftwerkshalle auf dem Rhumspringer Tibus-Gelände großen Schaden angerichtet. Klaus-Dieter Schallehn, Inhaber der Firma Tibus- Boote, schätzt die Schadenshöhe auf rund 10000 Euro.

 

Dem eigentlichen Vorfall, der sich im Zeitraum vom späten Sonnabend Nachmittag bis zum vergangenen Sonntag Abend ereignet haben muss, waren einige „Merkwürdigkeiten“ vorausgegangen,wie Schallehn berichtet.

„Fluchtweg-Türen, die immer geschlossen sind, standen plötzlich offen“, nennt er ein Beispiel. Obwohl Hausmeister und Nachtwächter samt Schäferhund auf dem Gelände Tag und Nacht unterwegs sind, konnten diese keine ungebetenen Gäste entdecken. Lediglich ein Nachbar habe einige Jugendliche beobachtet, die sich in der Nähe aufgehalten hätten. Neben dem erheblichen Sachschaden – Schallehn hat die Polizei eingeschaltet, die Spuren gesichert und Ermittlungen aufgenommen hat – sorgt sich der  Betriebsinhaber aber auch um die Sicherheit seiner Mieter, Mitarbeiter, aber auch der Täter.

 

Tibushalle - Zerstörte Scheiben

„Die Halle ist sehr hoch, dort gibt es ungesicherte Treppenaufgänge. Wer sich nicht auskennt, kann bis zu 30 Meter tief abstürzen“, warnt Schallehn. Manipulationen an Gittern oder Türen gefährdeten Mieter und Mitarbeiter. Das bestätigt auch die Polizei in Duderstadt, die das Gelände verstärkt im Auge behalten will. Das sei auch kein Streich, sondern Sachbeschädigung, also eine Straftat.

 

 

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ET vom 01.07.2008

Suche nach Jugendraum  -  Nachtsport angeregt

Rhumspringe (ku) Erneut hat sich der Kulturausschuss mit einem neuen Anlauf für die Jugendarbeit in der Gemeinde befasst. Noch sind alle Überlegungen allerdings hypothetisch, da es in Rhumspringe schon seit vielen Jahren keinen Jugendraum mehr gibt und bislang auch keine ehrenamtlichen Jugendbetreuer. Letztere sollten nach Vorstellung der Samtgemeinde Gieboldehausen die Arbeit von Jugendreferent Dirk Glowatz in den Mitgliedsgemeinden unterstützen. Für die Jugendbetreuung würde – neben Kreiszuschuss und Eigenanteil – die Samtgemeinde einen monatlichen Sockelbetrag von 40 Euro und zusätzlich 0,20 Cent je Einwohner als Höchstsatz gewähren

 

Bislang ohne Jugendraum

Trotz vielfältiger Bemühungen in den vergangenen Jahren gehöre Rhumspringe leider zu den Gemeinden ohne Jugendraum, bedauert Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Bislang habe kein geeigneter Raum gefunden werden können,die Suche werde aber fortgesetzt.

Als Ansatzpunkt für die weitere Jugendarbeitwurde im Fachausschuss Mitternachtssport angeregt – auf dem Sportplatz, im Hallenbad oder in der Turnhalle. Aus diesem Kreis heraus könnte man auch Interessenten für die künftige Jugendbetreuung finden, meint Jacobi. Um das weitere Vorgehen zu klären, will sich Jacobi mit dem Vorsitzenden des SV Rhumspringe, Markus Steinmetz, kurzschließen.

 

 

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TIPP DES TAGES -  ET vom 09.09.2008

Die Rhumequelle - Immer einen Spaziergang Wert

Mit einem einem Wasserausstoß von bis zu 5000 Litern pro Sekunde ist die Rhumequelle bei Rhumspringe eine der größten Karstquellen Europas. Besucher aus nah und fern zieht es in allen Jahreszeiten zum Quelltopf mit dem blau-grün schimmernden Wasser. Das idyllisch gelegene Areal am Nordostrand der Rhumegemeinde ist immer einen Spaziergang Wert. Direkt an der Landesstraße 530 in Richtung Pöhlde bietet sich Platz zum Parken. Die Rhumequelle bezieht den Hauptanteil ihres Wassers aus den Versickerungen der Harzflüsse Oder und Sieber. Neben der Hauptquelle gibt es an der Rhumequelle noch zahlreiche Nebenquellen, die den Quelltopf speisen. hho/Straubel

 

Die Rhumequelle

 

 

 

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ET vom 09.09.2008

Arbeiten auf dem Gelände der Papierfabrik

Bodensarnierung läuft

Rhumspringe / Göttingen (lo). Noch ist keine Dauerlösung zur Nutzung der ehemaligen Papierfabrik Rhumspringe in Sicht. Weiterhin werden Teile des Industriekomplexes an der Herzberger Straße zur Miete angebot-en. Gleichzeitig läuft die Sanierung des mit Öl verseuchten Bodens auf dem Gelände an der Rhumequelle. Die Dekontamination schreite zu ihrer Zufriedenheit voran, sagt die Leiterin des Gewerbeaufsichtsamtes Göttingen, Almuth von Below-Neufeldt. Seit März werde an verschiedenen Stellen der Industriebrache belasteter Boden abgetragen, verunreinigtes Grundwasser gewaschen und – unter Einhaltung derGrenzwerte – als Schmutzwasser abgeleitet, erläutert sie.

 

Auf Gelände begrenzt

Die Verseuchung sei auf einzelne Standorte des Werksgeländes begrenzt, auchbeim Grundwasser gebe es keine Verschleppung der Verschmutzung nach außen,betont von Below-Neufeldt. Das hätten mehrere Gutachten bestätigt.

Zudem würdedie Sanierung vom Gewerbeaufsichtsamt ständig begleitet. „Die Behörde kümmert sich“, kündigt von Below-Neufeldt auch künftige Kontrollbesuche des Gewerbeaufsichtsamtes der noch ein Jahr dauernden Sanierungsmaßnahmen an.

 

 

Zu vermieten:  

Während einzelne Standorte auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik in Rhumspringe entseucht werden, werden andere Teile des Industrie-Komplexes genutzt    SPF

 

 

 

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Bericht Werner Wagner im ET vom 18.09.2008

Eis und Karten: Am Kiosk ist noch viel Betrieb

Besucher aus aller Welt besuchen die Rhumequelle / Zeit der vollbesetzten Touristen-Busse vorbei

Papierfabrik geschlossen, Rhume-Hotel dicht, Betrieb im Quellenrestaurant eingestellt – Rhumspringe hat in den vergangenen Jahren arg gelitten, was die Infrastruktur angeht. Geöffnet ist aber nach wie vor der Kiosk an der Rhumequelle. Rolf Peine hält die Stellung.  Von Werner Wagner

Rhumspringe. Aus touristische Sicht scheint Rhumspringe an Bedeutung zu verlieren. Nach Meinung vieler Rhumspringer gehen immer mehr die Lichter aus. Die Stimmung bei den Einwohnern im knapp 2000-Seelenort ist getrübt.

Seit über zwei Jahren ist das Rhume-Hotel verwaist – mitten im Ort samt idyllischer Parkanlage gelegen. Über 40 Jahre existierte dort ein gastronomischer Betrieb mit Reiseverkehr. Seit Juni dieses Jahres ist auch das Quellenrestaurant an der Rhumequelle geschlossen. Hier konnten Besucher der Sehenwürdigkeit einkehren. Auf dem Parkplatz am nördlichen Ortseingang von Rhumspringe aber steht ein kleines Schild: „Kiosk an der Rhumequelle geöffnet“ ist dort zu lesen. Seit April vergangenen Jahres hat sich dort Rolf Peine niedergelassen. Der 59-jährige Herzberger bietet betreibt den kleinen Imbissstand, bietet auch Getränke, Eis, Süßwaren und Ansichtskarten.

 

Gut besucht, besonders an Sonntagen: der Kiosk an der Rhumequelle bei Rhumspringe

Der Frührentner steht ganz allein seinen Mann. Von 11 bis 18 Uhr hat er seinen Kiosk geöffnet. Dieser wurde über Jahrzehnte erfolgreich von der Familie Krautstrunk betrieben, die auch das Quellenrestaurant bewirtschaftet hatte.

Erstaunte Gäste

„Wanderer, auch Urlauber, die sich auf der Durchreise die Rhumequelle ansehen, kaufen gern bei mir ein“, berichtet Kioskbetreiber Peine. „Auch Motorradfahrer, die hier einen Zwischenstop einlegen, steigen hier ab“, freut sich der Herzberger. Die Gäste zeigten sich immer wieder erstaunt über die Menge Wasser, die da in so grünlich erscheinender Farbe hervorsprudele, erläutert Peine. In eineinhalb Jahren sind an seinem Kiosk Reisende aus aller Welt abgestiegen. „Es waren Besucher aus Südamerika, Brasilien, Afrika und natürlich aus Europa da“, berichtet Peine. Die meisten aber kämen aus Dänemark, Holland und Schweden und natürlich aus Deutschland. Freuen würde sich der Kioskbetreiber, wenn mehr Busse an der Rhumequelle Halt machen würden. Aber die Zeit, als auf dem Parkplatz pro Jahr tausende Urlauber auf der Durchfahrt rasteten, ist längst vorbei. Jetzt steht der Herbst bevor, und während der kalten Wintermonate lohnt es sich nicht, den Kiosk täglich zu öffnen. Entsprechend der Witterung bietet Peine dann nur sonntags Snacks und Getränke. Über Monate war der Kiosk an der Rhumequelle gar nicht bewirtschaftet worden. Kurze Zeit hatte dann der Rhumspringer Gerhard Faßhauer den Kiosk betrieben, bis Peine die Regie übernahm.

 

 

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ET vom 19.09.2008

Grundschüler ernten bergeweise Kürbisse

Ernte wird am Sonnabend verkauft / Förderverein organisiert Kleiderbörse

Rhumspringe (asg). Die stolze Menge von 300 Kilogramm Kürbissen haben die Kinder der Nachmittagsbetreuung aus den ersten und zweiten Klassen der Grundschule Rhumspringe im Verlauf dieses Sommersgezogen.

Jetzt konnten die Grundschüler die Früchte ihrer Arbeit ernten undwollen diese natürlich auch an den Mann bringen. Verkauft werden die runden Riesen am kommenden Sonnabend, 20. September, in der Rhumspringer Grundschule, der Erlös geht an den Förderverein, der das Geld wiederum für Schulprojekte investieren wird. Erst dieser Tage wurde auf dem Schulhof eine Rutsche aufgestellt, die gemeinsam von Förderverein und Samtgemeinde Gieboldehausenfinanziert werden konnte.

Morgen Kleiderbörse

Die rührigen Mitglieder des Fördervereins bieten am kommenden

 

Ernten die Früchte ihrer Arbeit:

 Rhumspringer Grundschüler verkaufen mor-  gen ihre Kürbisse.  EF

Sonnabend neben dem Kürbisverkauf zusätzlicheine Spielzeug- und Kleiderbörse in der Schule. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr werden Bekleidung aller Art und Spielgeräte in der Schule zu günstigen Preisenangeboten. Einge-laden sowohl zur Börse als auch zum Kürbisverkauf sind nicht nur die Eltern der Rhumspringer , Lütgenhäuser, Wollershäuser und Rüdershäuser Schulkinder, sondern alle interessierten Eichsfelder Eltern, die im reichhaltigen Angebot stöbern möchten

 

 

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ET vom 07-10-2008

Pöhlder Ortsteil will ins Eichsfeld

Nach der erfolgreichen Übertragung von Feldwegen hat Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) einen von den Einwohnern unterstützten Vorstoß zur Eingemeindung des Pöhlder Ortsteils Rhumequelle gestartet. Um ein Versäumnis der Gebietsreform auszubügeln, setzt er auf ein Gespräch mit Innenminister Uwe Schünemann (CDU) und dem CDU-Landtagsabgeordneten Lothar Koch.

 

 

Beschilderung täuscht: Bereiche hinter dem Rhumspringer Ortsschild gehören noch zum Kreis Osterode.   Walter

 

Vorstoß für neue Kreisgrenzen

Jacobi greift nach Ortsteil Rhumequelle

35 Jahre nach der niedersächsischen Gebietsreform gibt es einen neuen Anlauf, den zu Pöhlde gehörenden Ortsteil Rhumequelle der Gemeinde Rhumspringe zuzuschlagen. Für die Eingemeindung wäre eine Gesetzesänderung auf Landesebene nötig. Von Kuno Mahnkopf

Verwirrspiel:  Innerhalb Rhumsprin-ges wechseln an der L530 die Grenzen der Landkreise Göttingen und Osterode.  Pförtner

 

Rhumspringe. Rund 30 Einwohner hat die Häuserzeile auf der Straßenseite, die dem Rhumequellen-Parkplatz gegenüber liegt. Auch das ehemalige Quellenrestaurant gehört dazu. Als unbefriedigend für die Gemeinde und insbesondere für die Anwohner bezeichnet Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) die Situation des Ortsteils, der geografisch zu Rhumspringe, verwaltungsrechtlich aber zu Pöhlde und damit der Stadt Herzberg gehört. Die Anwohner würden eine Resolution für die Eingemeindung unterstützen. Die Kinder aus dem Ortsteil besuchen Kindergarten und Schule in Rhumspringe. Auch die Eltern sind nach Rhumspringe ausgerichtet, müssen aber in Pöhlde wählen und ihre Autos beim Landkreis Osterode anmelden. Außerdem gibt es mehrere Eichsfelder Landwirte, die Flächen in der Pöhlder Feldflur haben.

 

„Eine entsprechende Änderung der Verwaltungsgrenzen ist bei der Gebietsreform 1973 vergessen worden“, bedauert Jacobi. Damit sich das ändere, sei eineGesetzesänderung nötig, da auch die Kreisgrenzen betroffen seien. Über ein solches so genanntes „Lumpensammlergesetz zur Arrondierung von Unebenheiten der Verwaltungsreform“ will der CDU-Landtagsabgeordnete Lothar Koch beim Eichsfeld-Besuch von Innenminister Uwe Schünemann (CDU) am 24. November gemeinsam mit Jacobi sprechen. Voraussetzung wäre, dass sowohl die betroffenen Kommunen als auch beide Landkreise zustimmen. Herzbergs Bürgermeister Gerhard Walter (CDU), so Jacobi, sei bereits einbezogen. Immer wieder zurückgewiesen In der Vergangenheit wurde das Rhumspringer Ansinnen vom Land immer wieder als aussichtlos zurückgewiesen. Schon bei der Gebietsreform sei eine Eingabe gemacht worden, die aber scheiterte, berichtet Rhumspringes Ehrenbürgermeister Karl Habich. Als Hintergrund des neuen Vorstoßes nennt Jacobi die gelungene Übertragung von Feldwegen in der Pöhlder Gemarkung Weienhagen. Die Feldwege, die zum Teil der Klosterkammer des Landes und zum Teil der Gemeinde Rhumspringe gehörten, aber allesamt von der Gemeinde unterhalten werden, seien jetzt auf Initiative der Gemeinde zur Gänze an die Gemeinde Rhumspringe übertragen worden. „Wir wollten klare Verhältnisse für das Wegenetz schaffen“, sagt Jacobi. Die will er nun auch für den Ortsteil Rhumequelle und hofft, dass das im Kontakt mit Schünemann gelingen kann.

 

 

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ET vom 10.10.2008

Rhumequelle: Franz Jacobi sieht Fortschritte

Gespräche über Eingliederung des Pöhlder Ortsteils / Bericht im Gemeinderat

Fortschritte bei seinen Bemühungen, den Pöhlder Ortsteil Rhumequelle für Rhumspringe zu gewinnen, sieht Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Das berichtete er in der Sitzung des Rates der Gemeinde.

Rhumspringe (wew/lo). Jacobi schöpft seinen Optimismus aus Gesprächen mit Herzbergs Bürgermeister Gerhard Walter (CDU). Pöhlde ist ein Ortsteil der Stadt am Harz. Mit diesem habe er bereits erfolgversprechende Verhandlungen geführt. Wenn eine Einigung im Sinne der Angliederung des Pöhlder Ortsteils Rhumequelle an Rhumspringe erfolgen könne, sei das „ein Bündnis für Generationen“, so Jacobi.

Ein weitererwesentliche Tagesordnungspunkt der Ratssitzung war die Vorstellung des neuen Internetauftritts der Gemeinde. „Rhumspringe – so lebendig wie Deutschlands große Quelle“, so präsentiert sich der Ort auf seiner Homepage unter der Adresse www.rhumspringe.de. Sie enthält Informationen über Gemeinde, Bürgerbüro, Kirche, Kindergärten und Schule, Vereine, Veranstaltungen, Firmen und Ort und anderes mehr. Betreut wird der Internetauftritt von Thomas Monecke.

Thema im Rat war zudem der niedrige Wasserstand in der Rhume im Sommer dieses Jahres. Mit Unterstützung der Samtgemeinde solle hier eine Lösung gefundenwerden, so Jacobi.

Schließlich nutzte der Bürgermeister die Ratssitzung, um den Beteiligten und Helfern bei den Quellenkonzerten seinen Dank auszusprechen. Unter anderem die Feuerwehr habe zum Gelingen dieser im Zweijahresrhythmus ausgetragenen Konzertreihe beigetragen. Viele Zuschauer hätten die fünf Veranstaltungen der vierten Auflage der Reihe besucht, stellte Jacobi fest und wertete das als Zeichen für den Erfolg der Konzerte an der Rhumequelle

 

 

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ET vom 11.10.2008

Kinder, Eltern und Offizielle feiern Einweihung

Rhumspringer Schulhof umgestaltet / Weniger Asphalt, mehr naturnahe Spielmöglichkeiten

Der Schulhof der Grundschule Rhumspringe ist umgestaltet worden. Zum Teil ist der Asphalt kinder- und umweltfreundlichen Flächen gewichen. Neue Spielmöglichkeiten wurden geschaffen.

Rhumspringe (mm).  „Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht“, lautet das Leitbild der Umgestaltung. Das Zitat von Marie von Ebner Eschenbach drückt aus, dass die Neuerungen zum Wohl der Kinder eine Investition in die Zukunft sind. Entsprechend standen die Kinder bei der Feierstunde zur Einweihung im Mittelpunkt. Ein Betonrohr zum Krabbeln und Verstecken, einen Sandkasten und eine farbenfrohe Kletterburg mit zwei Rutschen umfasst der neue Spielbereich. Die Kinder konnten das neue Ensemble schon im Vorfeld zur Feierstunde ausgiebig testen. Dann zur Einweihung, sangen Sie gemeinsam, konstatierten Verhaltensregeln, um lange etwas von den Neuerungen zu haben, und beteten gemeinsam mit allen Anwesenden, unter ihnen zahlreiche Eltern. Für den geistlichen Part waren Pastorin Christina Abel und Pfarrer Hermann Spieker, der den Einweihungssegen gab, mit von der Partie.

 

Umgestaltet: Viele neue Geräte laden zum Spielen ein.  Walter

 

Als den Vertreter des Schulträgers, der Samtgemeinde Gieboldehausen, konnte Schulleiter Willi Ballhausen Samtgemeindebürgermeister Reinhard Grobecker (CDU) begrüßen sowie Rüdershausens Ortsbürgermeisterin Annegret Lange (CDU). Von den fast 50000 Euro, die die Neugestaltung gekostet hat, trägt der Förderverein rund 5000 Euro. Doch der Umbau sei erst zu ungefähr zwei Dritteln geschafft, schätzt Architekt Markus Otto aus Gieboldehausen. Man sei bestrebt, das übrige Drittel der Umgestaltung dann im kommenden Jahr in Angriff zu nehmen.

 

 

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ET vom 23.10.2008

Rhumequelle: Vertrag nötig

Gebietswechsel möglich

Hannover (lo). Bereits mehrfach wurden in Niedersachsen Gebietsteile von Kommunen umgegliedert. Das bestätigt das Innenministerium vor dem Hintergrund der Bemühungen der Gemeinde Rhumspringe um Zuordnung des Pöhlder Ortsteils Rhumequelle. Dabei habe es sich jedoch fast ausschließlich um unbewohnte Gebiete gehandelt, fügt Ministeriumssprecher Frank Rasche hinzu. Fälle, wie den Ortsteil Rhumequelle, habe es höchstens drei Mal gegeben. Voraussetzung sei ein Vertrag zwischen den betroffenen Gemeinden Rhumspringe und Stadt Herzberg. „Da es beim Ortsteil Rhumequelle auch um Landkreisgrenzen geht, müssen auch die beteiligt werden“, so Rasche. Grundlage dafür sei Artikel 59 der Niedersächsischen Verfassung. Darin heißt es in Absatz drei: „Vor der Änderung von Gemeindegebieten ist die Bevölkerung der beteiligten Gemeinden zu hören.“ Am 24. November kommt nach Angaben des CDU-Landtagsabgeordneten Lothar Koch Innenminister Uwe Schünemann (CDU) ins Eichsfeld. Dann soll das Thema besprochen werden

 

 

 

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ET vom 11.10.2008

Radweg-Wunsch eint Nachbargemeinden

Rhumspringer Rat unterstützt Vorstoß aus Rüdershausen für Süd-Variante

Rhumspringe  (ku). Der Rat der Gemeinde Rhumspringe unterstützt den Vorstoß der Nachbargemeinde Rüdershausen, beim Landkreis Göttingen den Bau eines straßenbegleitenden Radweges südlich der Kreisstraße 107 von Rüdershausen nach Rhumspringe voranzutreiben (Tageblatt berichtete). Einstimmig befürwortet das Gremium eine entsprechende Änderung des Radwegeplanes des Landkreises Göttingen. Die dortige Planung sieht einen Radweg von Gieboldehausen über Lütgenhausen bis Rhumspringe an der weniger frequentierten Kreisstraße 108 nördlich der Rhume vor. Auch die Ratsmitglieder aus Lütgenhausen hätten der Änderung zugunsten der K 107

 

 

Franz Jacobi

Annegret Lange

zugestimmt, berichtet Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Kreisdezernentin Christel Wemheuer räumt dem Wunsch nach einem vorgezogenen Radwegbau in diesem Bereich angesichts der Etatlage des Kreises, Konsolidierungkonzept, Ausgabenbeschränkung und Möglichkeiten der Kofinanzierung wenig Aussicht auf Erfolg ein. Im 2006 verabschiedeten Radwegeplan des Landkreises Göttingen wäre das Projekt an der K 108 erst im weiteren Bedarf für den Zeitraum ab 2015 vorgesehen. Etwas günstiger sieht der Zeitkorridor für die jetzt von den betroffenen Gemeinden favorisierte K 107 aus, deren Sanierung im Mehrjahresprogramm für den Ausbau von Kreisstraßen 2014 eingeplant ist. Das Ausbauprogramm für die Kreisstraßen ist verbindlicher als der Radwegeplan. Und laut Kreistagsbeschluss soll der Ausbau von Kreisstraßen mit dem Bau von Radwegen kombiniert werden. Für einen früheren Baubeginn als 2014 sieht Wemheuer aber auch hier kaum Chancen. Rüdershausens Bürgermeisterin Annegret Lange (CDU) hofft dennoch, dass ein Vorziehen des Radwegbaus möglich ist, und setzt dabei auf die Unterstützung des CDU-Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Landrates Lothar Koch. Der hält einen Radweg an der belebten Straße, der auch eine weitere Lücke im Radfernweg Weser-Harz-Heide schließe, für mehr als sinnvoll, und will sich um einen früheren Baubeginn bemühen

 

 

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ET vom 28.11.2008

Ortsteil Rhumequelle bleibt Zankapfel

Minister Schünemann will Grenzänderung prüfen / Wenig Aussicht auf Erfolg

Nach mehr als 30 Jahren hat die Gemeinde Rhumspringe einen erneuten Vorstoß gewagt, den zur Stadt Herzberg gehörenden Ortsteil Rhumequelle einzugemeinden. Jetzt wurde auch Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) eingeschaltet, der sich im Gemeindebüro über die Situation informiert hat.

Von Kuno Mahnkopf

Rhumspringe Im Anschluss an seinen Duderstadt-Besuch (GT berichtete) machte Schünemann mit seiner Eichsfelder Referentin Vera Wucherpfennig auf Initiative des CDU-Landtagsabgeordneten Lothar Koch noch einen Abstecher ins Rhumspringer Gemeinde-büro. Dort begründeten ihm Bürgermeister Franz Jacobi (CDU), sein Stellvertreter Carl-Albrecht Monecke (CDU) und Verwaltungs-vertreter Martin Jacobi ihren Wunsch nach Änderung der Kreis-grenze – untermauert von Karten, Katasterpläne und Fotos. Die knapp 30 Einwohner des Ortsteils Rhumequelle, der geografisch zu Rhumspringe gehört, müssen laut Jacobi mit einer für sie unbef-riedigenden Situation leben: Sie haben ihren Lebensmittel-punkt in Rhumspringe, nutzen die dortige Infrastruktur, gehören aber verwaltungstechnisch zu Pöhlde und damit zur Stadt Herzberg und dem Landkreis Osterode. Auch Eichsfelder Landwirte haben Flächen in der Pöhlder Feldflur.

 

 

Gespräch im Gemeindebüro:

Uwe Schünemann, Franz Jacobi und Lothar Koch (v. l.).                                              Tietzek

Ablehnung in Vergangenheit 

Schünemann war die Situation nicht unbekannt, da es bereits 1977 gemeinsam mit mehreren Gemeinden einen vergeblichen Versuch gegeben hatte, den Grenzverlauf zu ändern. Der Minister verwies auf die grundsätzlichen Möglichkeiten einer Gesetzesänderung oder einer einvernehmlichen Lösung zwischen den beteiligten Kommunen und Kreisen. Darüber hinaus traf er keine weiteren Aussagen, will den erneuten Vorstoß aber zumindest prüfen.

Franz Jacobi räumt ein, dass es ohne Zustimmung aus Herzberg und Osterode, wo der Wunsch nach Grenzänderung eher mit Skepsis verfolgt werde, wenig Aussicht auf Erfolg gebe. Nach Prüfung durch das Ministerium müsse auf Gemeindeebene geklärt werden, wie weiterhin verfahren werden solle. Für die Stadt Herzberg gebe es durch eine Änderung der Verwaltungsgrenzen nur Nachteile – von den Schlüsselzuweisungen bis zu Steuereinnahmen, meint Herzbergs Bürgermeister Gerhard Walter (CDU) und spricht von einem totgeborenen Vorhaben. Er sehe keine Möglichkeit, im Herzberger Rat auch nur eine Stimme dafür zu gewinnen. Unabhängig von der Gebietsreform von 1972 handelt es sich um eine historische Grenze, über deren Schatten man springen müsste: Sie trennte schon das Kurfürstentum Mainz vom Herzogtum Braunschweig.

 

 

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ET vom 24.12.2008

SchuldenfreieGemeinde gleicht Etat erneut aus

Jacobi: „Solider Haushalt im Sparmodus“ / Dammstraßen-Ausbau wird auf Anwohner umgelegt

Während Infrastruktur und Wirtschaft des Ortes nach Schließung der Harzer Papierfabrik und des Rhumehotels angeschlagen sind, stehen die Finanzen der Gemeinde Rhumspringe auf soliden Füßen. Auch im kommenden Jahr kann der Haushalt ausgeglichen werden.  Von Kuno Mahnkopf

 

Rhumspringe Die Gemeinde Rhumspringe/Lütgenhausen gehört zu den wenigen Gemeinden im Landkreis Göttingen, die keine Schulden haben. „Wir verfolgen auch weiter das Ziel, schuldenfrei zu bleiben, um künftige Generationen nicht zu belasten“, sagt Bürgermeister Franz Jacobi (CDU). Den Haushaltsplan für 2009, der vom Rat der Gemeinde einstimmig gebilligt wurde, bezeichnet Jacobi als „soliden Etat im Sparmodus“. Tief in die Tasche greifen müssen hingegen die rund zehn Anwohner der Dammstraße, deren inklusive Kanalerneuerung mit 200000 Euro veranschlagter Ausbau als einzige größere Investition vorgesehen ist. Die Straße, die 1973 lediglich eine provisorische Teerdecke erhalten hat, soll aus Gründen der    

 

Franz Jacobi

Verkehrssicherheit jetzt erschlossen werden. Da der Ausbau als erstmalige Erschließung gewertet wird, werden 90 Prozent der reinen Straßenbaukosten -rund 160000 Euro- auf die Anwohner umgelegt. Hinzu kommt noch ein geringerer Anteil an der Kanalerneuerung. Die jetzt in Auftrag gegebene Planung soll bei einerAnliegerversamm-lung vorgestellt werden.

Um die Ausgaben für die Dammstraße zufinanzieren, wird erstmals seit Jahren wieder die Rücklage angezapft, der rund 41000 Euro entnommen werden. Weitere knapp 21000 Euro können dem Vermögensetat, in dem die Investitionen verankert sind, vom Verwaltungsetat zugeführt werden. Als weitere Investitionen neben der Dammstraße sind 12000 Euro für die Verlängerung der Wasserleitung an der Bahnhofstraße sowie 5000 Euro Planungskosten für den Ausbau der Schützenstraße/Alte Schmiede vorgesehen. Der ausgeglichene Etat 2009 hat ein Volumen von 253500 Euro im Vermögens- und 1,28 Millionen Euro im Verwaltungsteil. Die Ausgaben für den Kindergarten steigen weiter – auf 165000 Euro. Wegen der gesunkenen Steuerkraft würden sich die Umlagen-Erhöhungen nicht negativ auswirken, erläutert Jacobi. Ob die Gemeinde auch für 2010 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen könne, sei allerdings fragwürdig.

 

 

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